Azithromycin Krka 500 mg Filmtabletten

Abbildung Azithromycin Krka 500 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Krka
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.08.2014
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Krka

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin, der Wirkstoff von Azithromycin Krka, gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Makrolid-Antibiotika.

Es wird im Allgemeinen zur Behandlung folgender Infektionen verschrieben:

  • Akute bakterielle Infektionen der Atemwege
  • Akute bakterielle Infektionen der Ohren
  • Mandelentz√ľndung (Tonsillitis), Halsentz√ľndung (Pharyngitis)
  • Akute bakterielle Verschlechterung einer chronischen Bronchitis
  • Leichte bis mittelschwere Lungenentz√ľndung
  • Leichte bis mittelschwere Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes z. B. Follikulitis, Cellulitis, Erysipel.
  • Infektionen, die von einem Bakterium namens Chlamydia trachomatis verursacht werden und Entz√ľndungen der Harnr√∂hre oder des Geb√§rmutterhalses (Cervix) verursachen k√∂nnen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin Krka darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Azithromycin oder gegen andere Makrolide (wie Erythromycin oder Clarithromycin) oder gegen Ketolidantibiotika oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin Krka einnehmen.

  • Wenn Sie verschiedene Herzleiden haben (z. B. Schwere Herzprobleme, ‚ÄěVerl√§ngerung des QT- Intervalls‚Äú) oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die eine ver√§nderten elektrischen Funktion des Herzens hervorrufen, wie Cisaprid (wird eingenommen um die Darmbewegung zu erh√∂hen) und Hydroxychloroquin oder Chloroquin (zur Behandlung von Malaria)
  • Wenn Sie einen langsamen oder unregelm√§√üigen Herzschlag haben
  • Wenn Sie ver√§nderte Elektrolytewerte im Blut haben, insbesondere einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel
  • Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu abnormen EKG f√ľhren (siehe Abschnitt "Einnahme von Azithromycin Krka zusammen mit anderen Arzneimitteln")
  • Wenn Sie schwere Nierenprobleme haben
  • Wenn Sie Leberprobleme haben: Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die Behandlung beenden.
  • Wenn Sie eine neue Infektion haben (was ein Zeichen f√ľr eine √úberwucherung resistenter Organismen sein k√∂nnte)
  • Wenn Sie nervliche (neurologische) oder psychische (psychiatrischen) Probleme haben

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Mund und Rachen (manchmal tödlich) wurden selten berichtet. Wenn solche Symptome auftreten, beenden Sie die

Einnahme von Azithromycin Krka und kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.

Antibiotika k√∂nnen Durchfall verursachen, was ein Zeichen f√ľr eine schwere Darmentz√ľndung sein kann. Wenn Sie w√§ssrigen oder blutigen Durchfall haben, rufen Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie kein Arzneimittel ein, um den Durchfall zu stoppen, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen gesagt.

Kinder und Jugendliche

Azithromycin Krka Filmtabletten sind nicht geeignet f√ľr S√§uglinge und Kleinkinder (unter 2 Jahren) und Kinder und Jugendliche (bis 17 Jahre) mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg.

Informationen zur Anwendung von Azithromycin Krka bei Kindern und Jugendlichen √ľber 45 kg finden Sie in Abschnitt 3 "Dosierung".

Einnahme von Azithromycin Krka zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

  • Arzneimittel, die als Ergot-Derivat bekannt sind, z. B. Ergotamin oder Dihydroergotamin (Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne oder Verringerung der Durchblutung), da diese Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Azithromycin Krka genommen werden sollten
  • Ciclosporin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Hauterkrankungen, rheumatoide Arthritis oder nach Organtransplantationen)
  • Atorvastatin (zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel im Blut)
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magenbeschwerden)
  • Theophyllin (bei Atembeschwerden)
  • Warfarin oder andere Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung
  • Digoxin (bei Herzproblemen)
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber)
  • Zidovudin, Efavirenz, Indinavir, Nelfinavir, Didanosin (bei HIV - Infektionen)
  • Rifabutin (bei HIV - Infektionen oder zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Terfenadin (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien)
  • Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Arzneimittel, die als Antazida bekannt sind (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magens√§ure). Sie sollten Ihre Azithromycin Krka Tabletten mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nachdem Sie Ihre Antazida eingenommen haben, einnehmen.
  • Astemizol (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien), Alfentanil (Schmerzmittel)
  • Hydroxychloroquin und Chloroquin (zur Behandlung von Malaria).

Einnahme von Azithromycin Krka zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Tabletten sollten mit Wasser eingenommen werden.

Sie können dieses Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen, da es keinen Einfluss auf die Absorption von Azithromycin hat.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten dieses Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden, außer es wurde Ihnen speziell von Ihrem Arzt empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann zu Schwindel f√ľhren. Wenn Sie sich schwindelig f√ľhlen, d√ľrfen Sie nicht Auto fahren oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Azithromycin Krka enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder und Jugendliche mit einem K√∂rpergewicht von 45 kg oder dar√ľber:

Indikation Dosierung
   
- Akute bakterielle Infektionen der Atemwege 500 mg einmal t√§glich f√ľr 3 Tage mit einer
- Akute bakterielle Infektionen der Ohren Gesamtdosis von 1500 mg
- Mandelentz√ľndung (Tonsillitis), ¬†
¬† Halsentz√ľndung (Pharyngitis) Oder
- Akute bakterielle Verschlechterung einer 500 mg als Einzeldosis am ersten Tag und 250
  chronischen Bronchitis
- Leichte bis mittelschwere mg täglich an Tag 2-5, mit einer Gesamtdosis
¬† Lungenentz√ľndung von 1500 mg
- Leichte bis mittelschwere Infektionen der  
  Haut und des Weichteilgewebes z. B.  
  Follikulitis, Cellulitis, Erysipel.  
   
- Infektionen der Harnröhre oder des 1000 mg als Einzeldosis
  Gebärmutterhalses, die durch Chlamydia  
  trachomatis verursacht sind  
     

Kinder und Jugendliche unter 45 kg:

Azithromycin Krka Filmtabletten sind f√ľr Patienten mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg nicht geeignet. Es sind andere Darreichungsformen von Azithromycin verf√ľgbar.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen:

Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, da Ihr Arzt möglicherweise die normale Dosis verändern muss.

√Ąltere Patienten:

F√ľr √§ltere Patienten gelten dieselben Dosierungsempfehlungen wie f√ľr Erwachsene.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Wasser ein.

Sie können dieses Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen, da es keinen Einfluss auf die Absorption von Azithromycin hat.

Wenn Sie eine größere Menge von Azithromycin Krka eingenommen haben, als Sie sollten

Es ist wichtig, dass Sie jene Dosis einnehmen, die Ihnen ihr Arzt verordnet hat. Wenn Sie oder jemand anderes mehrere dieser Tabletten zusammen geschluckt hat, oder Sie denken, dass ein Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, Apotheker oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Nehmen Sie immer die restlichen Tabletten und auch die Faltschachtel mit, da dies eine leichtere Identifizierung der Tabletten ermöglicht. Symptome einer Überdosierung können schwere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall und reversible Verlust des Hörvermögens sein.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Krka vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, sollten Sie diese nachholen, sobald Sie sich erinnern. Allerdings, wenn es fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein und setzten Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Krka abbrechen

Beenden Sie die Behandlung nicht vorzeitig.

Auch wenn Sie sich besser f√ľhlen, ist es wichtig f√ľr Sie, die Tabletten solange einzunehmen, wie es Ihnen ihr Arzt gesagt hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn die folgenden Zustände auftreten, beenden Sie die Einnahme der Tabletten und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf. Sie können eine seltene schwere allergische Reaktion auf die Tabletten haben:

  • Schwellungen der H√§nde, F√ľ√üe, Kn√∂chel, des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder Rachens,
  • Probleme mit dem Schlucken oder der Atmung
  • Schwere Hautreaktionen wie Steven-Johnson-Syndrom (ein schwerer Hautausschlag) und andere schwere Hautausschl√§ge mit Blasenbildung oder Hautabsch√§lung (toxische epidermale Nekrose)
  • Schwerer, anhaltender Durchfall, insbesondere mit Blut und Schleim (dies kann pseudomembran√∂se Kolitis, eine Entz√ľndung des Darms sein).

Die folgenden weiteren Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

Durchfall

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Krank sein (Erbrechen), Bauchschmerzen, Sich krank f√ľhlen (√úbelkeit)
  • Ver√§nderung in der Anzahl einiger wei√üer Blutk√∂rperchen
  • Ver√§nderungen in anderen Bluttest (Verringerung des Blutbikarbonats)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Soor (Candidiasis) - eine Pilzinfektion in Mund und Vagina
  • Pneumonie, bakterielle Infektion der Kehle, Entz√ľndungen des Magen-Darm -Trakts, Atemnot, Entz√ľndungen der Schleimhaut in der Nase
  • Ver√§nderungen in der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
  • Schwellung der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen (Angio√∂dem), allergische Reaktionen
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Nervosit√§t, Schlafst√∂rungen (Schlaflosigkeit)
  • Schwindelgef√ľhl, Benommenheit (Somnolenz), Ver√§nderung des Geschmacksinns (Geschmacksst√∂rungen), Gef√ľhl von Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (Par√§sthesien)
  • Sehst√∂rungen
  • H√∂rst√∂rungen, Drehschwindel (Vertigo)
  • Wahrnehmen des Herzschlages (Herzklopfen)
  • Hitzewallungen
  • Pl√∂tzliches Keuchen, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, gest√∂rte Verdauung (Dyspepsie), Entz√ľndung der Schleimhaut des Magens (Gastritis), Schluckbeschwerden (Dysphagie), Gef√ľhl aufgebl√§ht zu sein, Mundtrockenheit, Freisetzung von Gas aus dem Magen (Aufsto√üen), Geschw√ľrbildung im Mund, vermehrter Speichelfluss
  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Hautentz√ľndung, trockene Haut, abnormal vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Degenerative Gelenkerkrankung (Osteoarthritis), Muskelschmerzen, R√ľckenschmerzen, Nackenschmerzen
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Dysurie), Nierenschmerzen
  • Uterine Blutungen in unregelm√§√üigen Abst√§nden (Zwischenblutungen), Funktionsst√∂rungen der Hoden
  • √Ėdeme, Schw√§che, allgemeines Unwohlsein, Gesichts√∂deme, Brustschmerzen, Fieber, Schmerzen, periphere √Ėdeme
  • Abnorme Laborwerte (z. B. Blut- oder Lebertests)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen)

  • Unruhe (sich aufgeregt f√ľhlen)
  • Leberfunktionsst√∂rungen, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • Allergische Hautreaktionen bei Kontakt mit Sonnenlicht
  • Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen) gekennzeichnet ist.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Personen betreffen)

Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen) gekennzeichnet ist.

Nicht bekannt: die H√§ufigkeit ist auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Darm (Dickdarm) -infektion (pseudomembran√∂se Colitis)
  • Verminderte Anzahl von roten Blutk√∂rperchen aufgrund eines erh√∂hten Zellabbaus (h√§molytische An√§mie), Verringerung der Anzahl der Blutpl√§ttchen
  • Schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion)
  • Gef√ľhl von √Ąrger, Angst, Verwirrtheit, Sehen und H√∂ren von etwas nicht Vorhandenem
  • Ohnmacht (Synkope)
  • Anf√§lle (Kr√§mpfe)
  • Reduzierter Tastsinn (Hyp√§sthesie)
  • √úberaktivit√§t
  • Ver√§nderung des Geruchssinns (Anosmie, Parosmie)
  • Ver√§nderung des Geschmackssinns (Geschmacksverlust)
  • Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • Lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de Pointes), Ver√§nderungen des Herzrhythmus im Elektrokardiogramm (QT-Verl√§ngerung)
  • Schwerh√∂rigkeit oder Taubheit einschlie√ülich Klingeln in den Ohren
  • Niedriger Blutdruck
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Verf√§rbungen der Zunge
  • Lebererkrankungen (Leberversagen selten lebensbedrohlich, hepatische Nekrose), Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)
  • Schwere allergische Hautreaktionen (toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis) und Nierenversagen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Prophylaxe und bei der Behandlung gegen Mycobacterium Avium complex (MAC) berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Appetitmangel (Anorexie)
  • Schwindelgef√ľhl
  • Kopfschmerzen
  • Taubheitsgef√ľhl, Prickeln und Kribbeln (Par√§sthesien)
  • Geschmacksver√§nderungen (Dysgeusia)
  • Sehst√∂rungen
  • Taubheit
  • Hautausschlag, Juckreiz
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • M√ľdigkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • St√∂rung des Tastsinns (Hypo√§sthesie)
  • H√∂rbeeintr√§chtigungen, Klingeln in den Ohren
  • Wahrnehmen des Herzschlages (Herzklopfen, Palpitationen)
  • Lebererkrankungen wie Hepatitis
  • schwere allergische Hautreaktionen
  • Haut sensibler gegen√ľber Sonnenlicht als normal
  • Schw√§chegef√ľhl
  • allgemeines Unwohlsein
  • Schw√§che (Asthenie)
  • Allgemeines Unwohlsein (Krankheitsgef√ľhl)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin Krka enthält

  • Der Wirkstoff ist Azithromycin.
    Jede Tablette enthält 500 mg Azithromycin (als Azithromycindihydrat)
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose (E 460), St√§rke, Quellst√§rke (Kartoffelst√§rke), Natriumlaurilsulfat, Hypromellose (E 464), Croscarmellose-Natrium (E 468), Hochdisperses Siliciumdioxid (E 551), Magnesiumstearat (E 572) im Tablettenkern und mit Macrogol Poly(vinylalkohol) gepfropftes Copolymer, Titandioxid (E171), Talkum, Glycerinmonocaprylocaprat und Poly(vinylalkohol) im Film√ľberzug.
    Siehe Abschnitt 2 “Azithromycin Krka enthält Natrium.“

Wie Azithromycin Krka aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe oder fast wei√üe, kapself√∂rmige Filmtablette (L√§nge: 16,7-17,3 mm, Breite: 8,2-8,8 mm) mit ‚ÄěS5‚Äú auf einer Seite und einer Kerbe auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden

Faltschachteln mit 2, 3 und 30 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

KRKA, d.d. Novo mesto ҆marjeҰka cesta 6

8501 Novo mesto Slowenien

Hersteller

KRKA, d.d. Novo mesto ҆marjeҰka cesta 6

8501 Novo mesto Slowenien

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Str.5

27472 Cuxhaven

Deutschland

Zulassungsnummer

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedstaates Name des Arzneimittels
   
Dänemark, Finnland, Irland, Lettland, Polen, Azithromycin Krka
Schweden, Ungarn  
   
Italien Azitromicina Krka
   
Slowenien Azithromicin Krka
   
Slowakei, Tschechische Republik Azibiot NEO
   

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Azithromycin Krka 500 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Krka
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.08.2014
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden