Azithromycin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten

Abbildung Azithromycin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.12.2005
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Azithromycin-ratiopharm 500 mg gehört zur Gruppe der Makrolidantibiotika. Es wird zur Behandlung von Infektionen verwendet, die durch bestimmte Bakterien und andere Mikroorganismen verursacht werden, wie:

  • Infektionen der Atemwege, wie akute Bronchitis und LungenentzĂŒndung
  • Infektionen der Nasennebenhöhlen, des Rachens, der Mandeln, oder der Ohren
  • Haut- und Weichteilinfektionen (wie Abszess oder Furunkel)
  • Infektionen, die durch ein Bakterium namens Chlamydia trachomatis verursacht werden.
    Diese können EntzĂŒndungen der Harnröhre (Urethra) oder der Verbindungsstelle zwischen GebĂ€rmutter und Scheide (GebĂ€rmutterhals) verursachen.

Bei der Anwendung von Antibiotika sind die Resistenzsituation und die offiziellen/örtlichen Richtlinien zur sachgemĂ€ĂŸen Anwendung antibakteriell wirksamer Substanzen zu beachten.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin-ratiopharm 500 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Azithromycin oder andere Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika, wie z.B. Erythromycin oder Telithromyin, sind.
  • wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Azithromycin-ratiopharm 500 mg einnehmen,

  • wenn Sie allergisch reagieren. Beenden Sie die Einnahme der Tabletten und suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf, wenn es bei Ihnen zum Auftreten von plötzlichem Keuchen, Atembeschwerden, Schwellungen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Ausschlag oder Juckreiz kommt.
  • wenn Ihre Leberfunktion schwer eingeschrĂ€nkt ist (besonders, wenn Sie bereits an einer bestehenden Lebererkrankung leiden oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die die Leber beeinflussen). In diesem Fall dĂŒrfen Sie Azithromycin–ratiopharm 500 mg nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt dies fĂŒr absolut notwendig hĂ€lt und Ihre Leberfunktion wĂ€hrend der Behandlung ĂŒberwacht wird. Wenn Sie wĂ€hrend der Behandlung mit Azithromycin ein plötzliches SchwĂ€chegefĂŒhl zusammen mit Symptomen wie GelbfĂ€rbung der Haut oder des Augenweiß, dunklen Urin oder eine vermehrte Blutungsneigung bemerken, beenden Sie die Behandlung mit Azithromycin-ratiopharm 500 mg und kontaktieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt.
  • wenn Sie schwere, anhaltende DurchfĂ€lle wĂ€hrend oder nach der Behandlung bekommen, insbesondere wenn Sie Blut oder Schleim bemerken, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt. In diesem Fall dĂŒrfen Sie keine Arzneimittel einnehmen, die die Beweglichkeit des Darms beeintrĂ€chtigen.
  • wenn Ihre Nierenfunktion schwer eingeschrĂ€nkt ist. In diesem Falle wird Ihr Arzt möglicherweise eine Dosisanpassung vornehmen.
  • wenn Sie zusĂ€tzlich Ergotamin anwenden (zur Behandlung von MigrĂ€ne, siehe auch „Einnahme von Azithromycin-ratiopharm 500 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln“).
  • wenn sich irgendwelche VerĂ€nderungen in Ihrem EKG zeigen (QT-VerlĂ€ngerung).
  • wenn Sie an Herzbeschwerden (angeborene oder dokumentiert erworbene QT-VerlĂ€ngerung), verlangsamtem Herzschlag, Herzrhythmusstörungen oder schwerem Herzversagen leiden.
  • wenn Sie zusĂ€tzlich mit
  • Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, bekannt als Klasse IA und III Antiarrhythmika (z.B. Quinidin, Procainamid, Amiodaron, Sotalol oder Dofetilid)
  • Hydroxychloroquin (zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder Malaria)
  • Cispaprid (zur Behandlung von Sodbrennen und Verdauungsstörungen)
  • Terfenadin (Antiallergikum)
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Problemen (z.B. Pimozid)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (z.B. Citalopram)
  • Antibiotika, die zur Gruppe der Fluorchinolone (z.B. Moxifloxacin und Levofloxacin) gezĂ€hlt werden.

behandelt werden.

  • wenn Sie ein gestörtes Elektrolytgleichgewicht, insbesondere niedrige Kalium- und Magnesium-Spiegel haben.
  • wenn eine neue Infektion auftritt (z.B. Pilzinfektion). Im Falle einer solchen Infektion wird Ihr Arzt die Behandlung mit Azithromycin-ratiopharm 500 mg womöglich beenden.
  • wenn Sie an der Muskelerkrankung Myasthenia gravis leiden.

Kinder

In der vorliegenden Zubereitung als Filmtablette, ist dieses Arzneimittel nicht fĂŒr Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht unter 45 kg geeignet. FĂŒr diese Patienten sind andere Darreichungsformen (z.B. Suspensionen) verfĂŒgbar.

Einnahme von Azithromycin-ratiopharm 500 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Antazida (zur Behandlung der ÜbersĂ€uerung des Magens). Nehmen Sie Antazida und Azithromycin-ratiopharm 500 mg nicht zur selben Zeit ein. Azithromycin-ratiopharm 500 mg sollte mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach Antazida eingenommen werden.
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzinsuffizienz) oder Colchicin (zur Behandlung von Gicht und familiĂ€rem Mittelmeerfieber). Der Digoxin-/Colchicinspiegel in Ihrem Blut kann ansteigen.
  • Zidovudin und Nelfinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen).
  • Mutterkorn-Derivate, z.B. Ergotamin (zur Behandlung von MigrĂ€ne). Azithromycin- ratiopharm 500 mg nicht zur selben Zeit einnehmen das da Ergotismus auftreten kann (eine potenziell schwerwiegende Nebenwirkung mit TaubheitsgefĂŒhl oder Kribbeln in den Gliedmaßen, MuskelkrĂ€mpfen, Kopfschmerzen, KrĂ€mpfen, Bauch- oder Brustschmerzen).
  • Atorvastatin (zur Senkung der Blutfette). Die gleichzeitige Anwendung von Azithromycin zusammen mit Atorvastatin ist mit einem erhöhten Risiko von Abbau von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse) verbunden, dies kann zu Muskelschmerzen und dunklem (teefarbenem) Urin fĂŒhren.
  • Orale Antikoagulantien vom Cumarin-Typ, wie z.B. Warfarin und Phenoprocoumon (blutverdĂŒnnende Arzneimittel). Das Risiko von Blutungen kann erhöht sein. Daher wird eine regelmĂ€ĂŸige Überwachung der Prothrombinzeit empfohlen.
  • Ciclosporin (zur UnterdrĂŒckung des körpereigenen Immunsystems). Der Ciclosporin-Spiegel kann erhöht sein. Ihr Arzt wird Ihre Ciclosporin-Blutwerte ĂŒberwachen mĂŒssen.
  • Fluconazol (bei Pilzinfektionen). Der Azithromycin-Spiegel kann verringert sein.
    Rifabutin (ein Antibiotikum). Bei Patienten, die eine gleichzeitige Behandlung mit Azithromycin und Rifabutin erhielten, wurden FĂ€lle von Neutropenie (eine Verminderung gewisser weißer Blutzellen) beobachtet.
  • Arzneimittel, die wĂ€hrend der gleichzeitigen Behandlung mit Azithromycin krankhafte VerĂ€nderungen des Herzrhythmus (QT-VerlĂ€ngerung) verursachen können (z.B. Citalopram, Pimozid, Hydroxychloroquin, Cisaprid, Amiodaron, Quinidin, Sotalol, Disopyramid, Dofetilid, Procainamid, Terfenadin, Astemizol, Moxifloxacin und Levofloxacin) (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/GebÀrfÀhigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

BezĂŒglich Sicherheit von Azithromycin wĂ€hrend der Schwangerschaft liegen nicht genĂŒgend Informationen vor. Daher darf Azithromycin-ratiopharm 500 mg wĂ€hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hĂ€lt dies fĂŒr zwingend erforderlich.

Azithromycin-ratiopharm 500 mg tritt in die Muttermilch ĂŒber, daher darf Azithromycin- ratiopharm 500 mg nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen, es sei denn, Ihr Arzt hĂ€lt es fĂŒr zwingen erforderlich.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Azithromycin-ratiopharm 500 mg einen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen haben könnte.

Azithromycin-ratiopharm 500 mg enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu “natriumfrei”.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Filmtabletten 1mal tĂ€glich mit ausreichend FlĂŒssigkeit ein. Die Filmtabletten können unabhĂ€ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die empfohlene Dosis ist:

Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht ĂŒber 45 kg, Erwachsene

Die Gesamtdosis betrĂ€gt 1.500 mg Azithromycin und wird ĂŒber drei Tage in Form einer Filmtablette tĂ€glich (entspricht 500 mg Azithromycin) eingenommen. Alternativ kann die Gesamtdosis (1.500 mg) auch ĂŒber 5 Tage eingenommen werden, wobei am ersten Tag eine Filmtablette (entspricht 500 mg Azithromycin) und an den darauffolgenden 4 Tagen jeweils eine halbe Filmtablette (entspricht 250 mg Azithromycin) eingenommen wird.

Geschlechtskrankheiten, die durch Erreger, die Chlamydien genannt werden, verursacht werden

Die Dosierung betrÀgt 2 Filmtabletten (entspricht 1.000 mg Azithromycin) als Einmaldosis.

Jugendliche und Kinder mit einem Körpergewicht unter 45 kg

FĂŒr diese Patienten stehen andere Darreichungsformen mit Azithromycin, z. B. Suspensionen zur VerfĂŒgung.

Ältere Patienten

Bei Ă€lteren Patienten wird die gleiche Dosis, wie bei Erwachsenen angewendet. Vorsicht wird bei Ă€lteren Patienten empfohlen, aufgrund der Gefahr von Herzproblemen (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Patienten mit eingeschrÀnkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leicht bis mĂ€ĂŸig eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion (GFR 10-80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR < 10 ml/min) ist Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Patienten mit eingeschrÀnkter Leberfunktion

Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leicht bis mĂ€ĂŸig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion nicht notwendig. Patienten mit schwerer Lebererkrankung dĂŒrfen Azithromycin-ratiopharm 500 mg nicht anwenden (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Azithromycin-ratiopharm 500 mg eingenommen haben, als Sie

sollten

Informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nĂ€chsten Spitals. Typische Anzeichen einer Überdosierung sind vorĂŒbergehender Hörverlust, schwere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin-ratiopharm 500 mg vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, nehmen Sie eine Tablette, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit, die nÀchste Tablette zu nehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin-ratiopharm 500 mg abbrechen

Beenden Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen, auch wenn Sie sich besser fĂŒhlen. Um zu verhindern, dass Ihr Krankheitszustand wieder auftritt oder sich wieder verschlechtert, ist es sehr wichtig, dass Sie Azithromycin-ratiopharm 500 mg so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt – Sie benötigen womöglich eine rasche medizinische Behandlung.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Allergische Reaktionen mit Symptomen wie: Juckreiz oder Hautausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Körper oder Atembeschwerden. Die HÀufigkeit schwerer akuter allergischer Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen) ist nicht bekannt.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • GelbfĂ€rbung der Haut und des Augenweiß aufgrund von Lebererkrankung (cholestatische Gelbsucht)
  • Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale ĂŒbersĂ€t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit weißer/gelber FlĂŒssigkeit gefĂŒllten Blasen) gekennzeichnet ist.
  • Überempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und möglicher BeeintrĂ€chtigung von Organen (DRESS) (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • EntzĂŒndungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall (manchmal mit Blutbeimengung), Schmerzen und Fieber (pseudomembranöse Colitis)
  • Es kann zu schweren Lebererkrankungen oder Leberversagen kommen, die Anzeichen dafĂŒr können sein: rasch auftretende ErmĂŒdung in Kombination mit einer GelbfĂ€rbung der Haut und des Augenweiß (Gelbsucht), dunkler Urin, vermehrte Blutungsneigung
  • lebensbedrohliche Reaktion mit grippeĂ€hnlichen Symptomen und schmerzhaftem Ausschlag, der Haut, Mund, Augen und Genitalien betrifft, das sogenannte Stevens-Johnson- Syndrom. Anzeichen dafĂŒr können sein: ein roter oder purpurfarbener Hautausschlag, der sich innerhalb von Stunden bis Tagen ausbreitet, Blasenbildung an Haut und SchleimhĂ€uten, vor allem in Mund, Nase und Augen, Ablösung der Haut
  • lebensbedrohliche Reaktion mit grippeĂ€hnlichen Auswirkungen und Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien (Erythema multiforme und toxische epidermale Nekrolyse)
  • NierenentzĂŒndung oder Nierenversagen, die Anzeichen dafĂŒr können sein: vermehrtes nĂ€chtliches Harnlassen, Muskelzuckungen und KrĂ€mpfe, Appetitverlust, KrankheitsgefĂŒhl, ĂŒbler Geschmack im Mund

Andere Nebenwirkungen:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Durchfall

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerz
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, Unwohlsein
  • VerĂ€nderungen der Blutzellzahlen (verminderte Lymphozytenzahl, erhöhte Eosinophilenzahl, erhöhte Basophilenzahl, erhöhte Monozytenzahl, erhöhte Neutrophilenzahl), erniedrigter Blutbikarbonatspiegel

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Pilzinfektionen (Candidose), Scheideninfektion, LungenentzĂŒndung, bakterielle Infektionen, HalsentzĂŒndung, EntzĂŒndung des Magens und des Darms, Atemprobleme, Schnupfen, Soor (orale Candidiasis)
  • Verminderte Anzahl der weißen Blutkörperchen (Neutropenie und Leukopenie), erhöhter Anzahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Esoinophilie)
  • Appetitlosigkeit
  • NervositĂ€t, Schlaflosigkeit
  • Schwindel, SchlĂ€frigkeit, Geschmacksstörungen, abnorme Empfindungen der Haut, Kribbeln
  • BeeintrĂ€chtigung beim Sehen
  • Ohrbeschwerden, GefĂŒhl von drehender Bewegung
  • ein krĂ€ftiger Herzschlag, der schnell oder unregelmĂ€ĂŸig sein kann
  • Rötung im Gesicht, Hals oder Brust mit HitzegefĂŒhl
  • Kurzatmigkeit, Nasenbluten
  • Verstopfung, BlĂ€hungen, Verdauungsstörungen, EntzĂŒndung der Magenschleimhaut, Schluckbeschwerden, BlĂ€hungen, Mundtrockenheit, Aufstoßen, GeschwĂŒre im Mund, vermehrte Speichelproduktion
  • LeberentzĂŒndung
  • Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, EntzĂŒndungen der Haut, trockene Haut, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen
  • Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken, Muskelschmerzen, RĂŒckenschmerzen, Nackenschmerzen
  • Schmerzen beim Harnlassen, Schmerzen der Nieren
  • Monatsblutungen in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden, Erkrankung der Hoden
  • FlĂŒssigkeitsansammlung im Gewebe, Schwellung im Gesicht oder der HĂ€nde, FĂŒĂŸe und Beine, SchwĂ€chegefĂŒhl, allgemeines Unwohlsein, MĂŒdigkeit, Schmerzen in der Brust, Fieber, Schmerzen
  • VerĂ€nderungen der Leberenzyme (erhöhte Aspartat-Aminotransferase, erhöhte Alanin- Aminotransferase), VerĂ€nderungen im Bluttest (erhöhtes Blutbilirubin, erhöhter Blutharnstoff, erhöhtes Blutkreatinin, abweichende Blutkaliumwerte, erhöhte alkalische Phosphatase im Blut, erhöhtes Chlorid, erhöhte Glukosewerte, erhöhte Anzahl der BlutplĂ€ttchen, verminderter HĂ€matokrit, erhöhtes Bicarbonat, verĂ€nderte Natriumwerte
  • Schwierigkeiten nach der Behandlung

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Ruhelosigkeit
  • VerĂ€nderte Werte im Leberfunktionstest
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenĂŒber Sonnenlicht

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • VerĂ€nderungen der Blutzellzahlen, wie eine verminderte Anzahl von BlutplĂ€ttchen, welche fĂŒr die Blutgerinnung notwendig ist; Abnormer Abbau bzw. Zerfall der roten Blutkörperchen, dies ist gekennzeichnet durch BlĂ€sse, Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Aggressives Verhalten, Angst, Delirium, Halluzinationen
  • Ohnmacht, KrampfanfĂ€lle, vermindertes Empfindungsvermögen der Haut
  • ÜberaktivitĂ€t, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, gestörter Geruchssinn, rasche ErmĂŒdung der Muskulatur (Myasthenia gravis)
  • Verschlimmerung der Symptome oder Ausbruch einer Krankheit, die MuskelschwĂ€che verursacht (Myasthenia gravis)
  • HörschĂ€digung, einschließlich Taubheit und/oder Klingeln in den Ohren
  • Herzrhythmusstörungen einschließlich erhöhter Herzschlagrate (ventrikulĂ€re Tachykardie); mögliches Risiko fĂŒr VerĂ€nderungen im Elektrokardiogramm (QT-VerlĂ€ngerung und Torsade de pointes), vor allem bei Patienten, die zu solchen VerĂ€nderungen neigen (siehe auch Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • niedriger Blutdruck
  • VerfĂ€rbungen der Zunge, EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse
  • Gelenksschmerzen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http//www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr diese Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin-ratiopharm 500 mg enthÀlt

Der Wirkstoff ist: Azithromycin

Jede Filmtablette enthÀlt 500 mg Azithromycin (als Azithromycin-Dihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat, wasserfrei, Mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Natriumlaurylsulfat, MaisstÀrke, Vorverkleisterte StÀrke, Magnesiumstearat.

FilmĂŒberzug: Hypromellose, Polysorbat 80, Talkum, Indigotinlack (E 132), Titandioxid (E 171)

Wie Azithromycin-ratiopharm 500 mg aussieht und Inhalt der Packung

Hellblaue, lĂ€ngliche, beidseitig gewölbte Filmtablette mit PrĂ€gung „AI 500“ und einseitiger Bruchlinie.

Azithromycin-ratiopharm 500 mg ist in Packungen mit 2, 3, 6, 30, 30x1 und 150 Filmtabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel: +43/1/97007-0 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Teva Operations Poland Sp. z.o.o. ul. Mogilska 80

31-546 Krakow Polen

Pliva Hrvatska d.o.o. Prilaz baruna Filipovića 25 10000 Zagreb

Croatia

Z.Nr.: 1-26178

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich: Azithromycin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten Portugal: Azitromicina ratiopharm

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juli 2022.

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Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.12.2005
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden