Azithromycin Sandoz 500 mg - Filmtabletten

Abbildung Azithromycin Sandoz 500 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.04.2006
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin Sandoz ist ein Antibiotikum. Es gehört zu einer Gruppe von Antibiotika, die Makrolide genannt werden. Es wird zur Behandlung von Infektionen angewendet, die durch Bakterien verursacht werden.

Dieses Arzneimittel wird im Allgemeinen zur Behandlung folgender Infektionen verschrieben:

  • Infektionen der Atemwege wie Bronchitis, Lungenentz√ľndung
  • Infektionen der Mandeln (Tonsillitis), des Rachens (Pharyngitis) und der Nasennebenh√∂hlen (Sinusitis)
  • Infektionen der Ohren
  • Haut- und Weichteilinfektionen, mit Ausnahme von infizierten Brandwunden
  • durch Chlamydien verursachte Infektionen der Harnr√∂hre (Urethritis) und des Geb√§rmutterhalses (Cervicitis)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch sind gegen

  • Azithromycin
  • Erythromycin
  • andere Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika
  • einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin Sandoz einnehmen, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben:

  • Leberprobleme: Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die Behandlung beenden.
  • Nierenprobleme: Wenn Sie schwere Nierenprobleme haben, muss eventuell die Dosierung angepasst werden.
  • nervliche (neurologische) oder seelische (psychiatrische) Probleme
  • eine bestimmte Form von Muskelschw√§che, genannt Myasthenia gravis
  • wenn Sie Infektionen mit Azithromycin-, Erythromycin-, Lincomycin- und/oder Clindamycin- resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken hatten (M√∂glichkeit einer Kreuzresistenz)

Da Azithromycin das Risiko eines unregelmäßigen Herzrhythmus erhöhen kann, informieren Sie bitte vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Probleme haben:

  • Herzprobleme, wie zum Beispiel ein schwaches Herz (Herzinsuffizienz), sehr niedrige Herzfrequenz, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein so genanntes ‚Äělanges QT-Syndrom‚ÄĚ (wird mit einem Elektrokardiogramm festgestellt)
  • zu wenig Kalium oder Magnesium in Ihrem Blut

Wenn Sie während oder nach der Behandlung Durchfall bekommen oder einen losen Stuhl haben, informieren Sie sofort Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Arzneimittel zur Behandlung des Durchfalls ein, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Wenn der Durchfall anhält, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt:

wenn Sie bemerken, dass sich Ihre Beschwerden während oder kurz nach der Behandlung verschlimmern (Möglichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung)

Azithromycin ist nicht zur Behandlung schwerer Infektionen geeignet, bei denen schnell hohe Antibiotikakonzentrationen im Blut erreicht werden m√ľssen.

Einnahme von Azithromycin Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es ist besonders wichtig, vor Einnahme von Azithromycin Sandoz folgende Arzneimittel zu erwähnen:

  • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma): Die Wirkung von Theophyllin kann verst√§rkt werden.
  • Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln: Die gleichzeitige Einnahme mit Azithromycin kann das Blutungsrisiko erh√∂hen.
  • Ergotamin, Dihydroergotamin (zur Behandlung der Migr√§ne): Es kann Ergotismus auftreten (d. h. Jucken in den Gliedma√üen, Muskelkr√§mpfe sowie Gangr√§ne [Gewebsuntergang und Geschw√ľrbildung] an H√§nden und F√ľ√üen infolge schlechter Durchblutung). Die gleichzeitige Anwendung mit Azithromycin wird daher nicht empfohlen.
  • Ciclosporin (zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung eines Organ- oder Knochenmarktransplantats zu verhindern und zu behandeln): Falls eine gleichzeitige Anwendung erforderlich ist, wird Ihr Arzt Ihre Blutspiegel regelm√§√üig √ľberwachen und m√∂glicherweise die Dosis anpassen.
  • Digoxin (zur Behandlung der Herzinsuffizienz): Die Digoxinspiegel k√∂nnen ansteigen. Ihr Arzt wird Ihre Blutspiegel √ľberwachen.
  • Cholchicine (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber)
  • Antazida (zur Behandlung von Verdauungsst√∂rungen): siehe Abschnitt 3.
  • Cisaprid (bei Magenproblemen), Terfenadin (zur Behandlung von Heuschnupfen), Pimozid (bei bestimmten psychischen Erkrankungen), Citalopram (bei Depression), Fluorchinolone (Antibiotika, wie z. B. Moxifloxacin und Levofloxacin, verwendet bei bakteriellen Infektionen): Die gleichzeitige Anwendung mit Azithromycin kann Herzkrankheiten verursachen und wird daher nicht empfohlen.
  • Arzneimittel gegen unregelm√§√üigen Herzschlag (Antiarrhythmika)
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen): Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko von Nebenwirkungen erh√∂hen
  • Nelfinavir (Arzneimittel zur Behandlung von HIV Infektionen): Die gleichzeitige Anwendung kann die Nebenwirkungen von Azithromycin verst√§rken.
  • Alfentanil (Narkosemittel) oder Astemizol (zur Behandlung von Heuschnupfen): Die gleichzeitige Anwendung mit Azithromycin kann die Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rken.
  • Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose): Ihr Arzt wird Ihr Blut und die Blutspiegel dieser Arzneimittel √ľberwachen.
  • Statine (wie Atorvastatin, zur Absenkung der Lipide im Blut): Die gleichzeitige Anwendung kann Muskelst√∂rungen verursachen.
  • bestimmte Arzneimittel (wie Hydroxychloroquin), von denen bekannt ist, dass sie Herzrhythmusst√∂rungen verursachen (z. B. verl√§ngertes QT-Intervall, festgestellt durch ein Elektrokardiogramm). Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko von Herzrhytmusst√∂rungen erh√∂hen.

Einnahme von Azithromycin Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie sollen dieses Arzneimittel nicht w√§hrend der Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hat es ausdr√ľcklich empfohlen.

Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch √ľber. Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Azithromycin Sandoz einen Einfluss auf die Fähigkeit eines Patienten hat, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen.

Sehstörungen sowie verschwommene Sicht können einen Einfluss auf die Fähigkeit eines Patienten haben, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen.

Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Schwindel oder Kr√§mpfe verursachen. Dies kann Ihre F√§higkeit zur Durchf√ľhrung bestimmter T√§tigkeiten, wie das Fahren eines Fahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen.

Azithromycin Sandoz enthält Lactose und Natrium.

Bitte nehmen Sie Azithromycin Sandoz erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die folgenden Dosierungen sind f√ľr Erwachsene und Kinder mit einem K√∂rpergewicht von √ľber 45 kg. Kinder mit einem geringeren K√∂rpergewicht sollen diese Tabletten nicht einnehmen.

Die empfohlene Dosis ist:

Azithromycin Sandoz wird als 3- oder 5-Tage-Therapie eingenommen.

  • 3-Tage-Therapie: Nehmen Sie jeden Tag einmal 500 mg ein.
  • 5-Tage-Therapie:
  • Nehmen Sie 500 mg am 1. Tag ein.
  • Nehmen Sie 250 mg am 2., 3., 4. und 5. Tag ein.

Bei durch Chlamydien verursachten Infektionen der Harnröhre (Urethritis) und des Gebärmutterhalses (Cervicitis) wird Azithromycin Sandoz als 1-Tages-Therapie eingenommen:

1-Tages-Therapie: 1000 mg (zwei 500 mg Tabletten). Nehmen Sie die Tabletten alle auf einmal an nur einem Tag ein.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, da Ihr Arzt m√∂glicherweise die √ľbliche Dosis anpassen muss.

Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.

  • Sie k√∂nnen die Tabletten unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Teilen Sie die Filmtabletten in zwei gleiche H√§lften falls notwendig.

Einnahme von Azithromycin Sandoz zusammen mit Arzneimitteln gegen Verdauungsstörungen

Wenn Sie Arzneimittel gegen Verdauungsst√∂rungen, wie z. B. ein Antazidum einnehmen m√ľssen, nehmen Sie Ihre Tabletten zwei Stunden vor oder nach dem Antazidum ein.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Sandoz vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, holen Sie sie sobald wie möglich nach. Dann fahren Sie wie vorher fort. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis an einem Tag.

Wenn Sie eine größere Menge von Azithromycin Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten einnehmen, kann Ihnen √ľbel werden. Au√üerdem kann es zu anderen Nebenwirkungen wie vor√ľbergehender Taubheit, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf. Nehmen Sie m√∂glichst Ihre Tabletten oder die Faltschachtel mit, um dem Arzt zu zeigen, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Sandoz abbrechen

Nehmen Sie die Tabletten immer bis zum Ende der Therapie ein, auch wenn Sie sich schon besser f√ľhlen. Wenn Sie die Einnahme der Tabletten zu fr√ľh abbrechen, kann die Infektion erneut auftreten. Au√üerdem k√∂nnen die Bakterien gegen das Arzneimittel widerstandsf√§hig (resistent) werden und sind dann schwieriger behandelbar.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwere Nebenwirkungen:

Wenn Sie irgendwelche der folgenden Symptome einer schweren allergischen Reaktion haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf:

  • pl√∂tzliche Schwierigkeiten beim Atmen, Sprechen und Schlucken
  • Schwellung von Lippen, Zunge, Gesicht und Hals
  • starker Schwindel oder Kollaps

schwerer oder juckender Hautausschlag, insbesondere, wenn er mit Blasenbildung einhergeht und an Augen, Mund und Geschlechtsorganen Wundsein auftritt

Wenn Sie irgendwelche der folgenden Nebenwirkungen bemerken, suchen Sie sobald wie möglich Ihren Arzt auf:

  • schwerer, lang anhaltender oder blutiger Durchfall mit Bauchschmerzen oder Fieber. Dabei kann es sich um Zeichen einer schweren Darmentz√ľndung handeln, die selten nach Einnahme von Antibiotika auftreten kann.
  • gelbliche Verf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge, die durch Leberprobleme verursacht wird
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die zu schweren Schmerzen in Bauch und R√ľcken f√ľhrt
  • vermehrtes oder verringertes Wasserlassen oder Spuren von Blut in Ihrem Harn, verursacht durch Nierenfunktionsst√∂rungen
  • Hautausschlag durch √úberempfindlichkeit gegen Sonnenlicht
  • ungew√∂hnliche blaue Flecken oder Blutungen
  • unregelm√§√üiger oder schneller Herzschlag

Dies sind alles schwere Nebenwirkungen, die eine dringende medizinische Versorgung erfordern k√∂nnen. Schwere Nebenwirkungen kommen gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000) oder selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000) vor oder die H√§ufigkeit kann aufgrund der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Durchfall

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Magenverstimmung, Magenkr√§mpfe, Unwohlsein
  • geringe Anzahl an Lymphozyten (eine Art der wei√üen Blutzellen), erh√∂hte Anzahl an Eosinophilen (eine Art der wei√üen Blutzellen), geringe Bikarbonatkonzentration im Blut, erh√∂hte Anzahl an Basophilen, Monozyten und Neutrophilen (Arten wei√üer Blutzellen)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Pilz- und Bakterieninfektionen vor allem im Mund, Hals, Nase, Lunge, Darm und Scheide
  • geringe Anzahl an Leukozyten (eine Art der wei√üen Blutzellen), geringe Anzahl an Neutrophilen (eine Art der wei√üen Blutzellen), erh√∂hte Anzahl an Eosinophilen (eine Art der wei√üen Blutzellen)
  • Schwellung, allergische Reaktionen unterschiedlichen Schweregrads
  • Appetitverlust
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Schwindel, Benommenheit, Geschmacksst√∂rungen
  • Sehst√∂rungen
  • Drehschwindel
  • Hautausschlag, Schwitzen (Hitzewallungen)
  • Schwierigkeiten beim Atmen, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rungen, Magenentz√ľndung, Schwierigkeiten beim Schlucken, Aufgebl√§htsein, trockener Mund, Aufsto√üen, Wunden im Mund, erh√∂hter Speichelfluss
  • Leberentz√ľndung
  • Juckreiz, Entz√ľndungen der Haut, trockene Haut, Schwitzen
  • Gelenksentz√ľndungen, Muskel- und R√ľckenschmerzen
  • Schmerzen beim Harnlassen, Nierenschmerzen
  • Vaginalblutungen, verminderte Funktion der Hoden
  • Hautschwellungen, Schw√§che, Schwellungen im Gesicht, Brustschmerzen, Fieber, Schmerzen
  • abweichende Labortests (z. B. Blut-, Leber- und Nierenfunktionstests)
  • Probleme nach der Behandlung

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Unruhe, Gef√ľhl des Identit√§tsverlustes
  • Kribbeln in oder Taubheit von H√§nden oder F√ľ√üen
  • beeintr√§chtigtes H√∂rverm√∂gen
  • sp√ľrbarer Herzschlag
  • allgemeines Unwohlsein, M√ľdigkeit
  • Leberfunktionsst√∂rung
  • Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht
  • Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen) gekennzeichnet ist
  • eine verz√∂gerte allergische Reaktion (bis zu mehreren Wochen nach der ersten Einnahme) mit Hautausschlag und anderen m√∂glichen Beschwerden wie Schwellung des Gesichts, geschwollenen Dr√ľsen und abnormalen Testergebnissen (z. B. Lebertests und erh√∂hte Werte einiger wei√üer Blutk√∂rperchen) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen, was das Risiko f√ľr Blutungen oder blaue Flecken erh√∂ht
  • Verminderung der roten Blutzellen, wodurch die Haut blass werden kann sowie Schw√§che oder Atemlosigkeit verursachen kann
  • Aggressivit√§tsgef√ľhl, Angst, schwere Verwirrung, Halluzination
  • Kr√§mpfe, Ohnmacht, verminderte Empfindlichkeit der Haut, Gef√ľhl von Hyperaktivit√§t, gest√∂rter Geruchssinn, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • schlechtes H√∂ren, Taubheit oder Klingeln in den Ohren
  • anomales Elektrokardiogramm (EKG)
  • niedriger Blutdruck
  • Verf√§rbung der Zunge
  • Gelenksschmerzen
  • Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin Sandoz enthält

  • Der Wirkstoff ist Azithromycin.
    Jede Filmtablette enthält 500 mg Azithromycin (als Dihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke, Carboxymethylstärke- Natrium (Typ A), hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat
    Film√ľberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000

Wie Azithromycin Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Azithromycin Sandoz 500 mg ‚Äď Filmtabletten sind wei√üe bis cremewei√üe, l√§ngliche Filmtabletten mit einer tiefen Bruchkerbe auf der einen Seite und einer Bruchlinie auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Packungsgrößen:

Faltschachtel mit Blistern mit 2, 3, 6, 12, 24, 30, 50 oder 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

LEK Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Sandoz S.R.L., 540472 Targu Mures, Rumänien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark: Azithromycin Sandoz  
Estland: Azithromycin Sandoz 500 mg
Finnland: Azithromycin Sandoz 500 mg tabletti, kalvopäällysteinen
Italien: Azitromicina Sandoz 500 mg compresse rivestite con film
Lettland: Azithromycin Sandoz 500 mg apvalkotas tabletes
Litauen: Azithromycin Sandoz 500 mg plńóvele dengtos tabletńós
Niederlande: Azithromycine Sandoz tablet 500
Polen: AzitroLEK 500  
Portugal: Azitromicina Sandoz 500 mg Comprimidos
Slowakei: Azithromycin Sandoz 500 mg filmom obalené tablety
Schweden: Azithromycin Sandoz  
Tschechische Republik: Azithromycin Sandoz 500 mg
   

Ungarn: Azi Sandoz 500 mg Filmtabletta Vereinigtes Königreich (Nordirland): Azithromycin 500 mg tablets

Z.Nr.: 1-26352

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Azithromycin Sandoz 500 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.04.2006
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden