Enalapril HCT AAA 10/25 mg Tabletten

Abbildung Enalapril HCT AAA 10/25 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.07.2005
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

AAA-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril Heumann 10 mg Tabletten Enalapril Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Enalapril Heumann 20 mg Tabletten Enalapril Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Enalapril ALMUS 10 mg Tabletten Enalapril Almus Deutschland GmbH
Enalapril AAA - Pharma 5 mg Tabletten Enalapril AAA-Pharma GmbH
XANEF 10 mg Tabletten Enalapril MSD Sharp & Dohme GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten sind ein blutdrucksenkendes Arzneimittel, das eine Kombination aus einem ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) und einem harntreibenden Arzneimittel (Thiazid-Diuretikum) enth√§lt.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten werden angewendet bei:

Bluthochdruck.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten sind angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Enalapril allein nicht ausreichend gesenkt werden kann.

Anstelle einzelner Medikamente mit entsprechender Dosis Enalapril und Hydrochlorothiazid kann Ihr Arzt Ihnen auch Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten verordnen.

F√ľr die Einleitung der Therapie ist diese Fixkombination nicht geeignet.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn bei Ihnen eine bekannte √úberempfindlichkeit gegen√ľber Hydrochlorothiazid oder anderen Sulfonamiden (Wirkstoffgruppe, zu der Hydrochlorothiazid geh√∂rt) vorliegt.
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Anwendung eines ACE-Hemmers √úberempfindlichkeitsreaktionen mit pl√∂tzlichem Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen sowie m√∂glicherweise auch von H√§nden und F√ľ√üen (Angio√∂deme) zusammen mit Schluckbeschwerden oder Atemnot aufgetreten sind.
  • wenn in Ihrer Familie Angio√∂deme aufgetreten sind oder wenn bei Ihnen bereits ein Angio√∂dem aus unbekannter Ursache aufgetreten ist.
  • wenn Sie unter einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung leiden.
  • wenn Sie unter einer schweren Leberfunktionsst√∂rung leiden.
  • bei Anurie (Unterschreitung der physiologischen Urinmenge)
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind.

(Es wird empfohlen, Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z.B. im Rachenbereich) erhöht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten einnehmen:

  • wenn Sie an einer verminderten Durchblutung der Herzkranzgef√§√üe (koronare Herzerkrankung) leiden.
  • wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns (zerebrovaskul√§re Erkrankung) leiden.
  • wenn Sie an Herzmuskelschw√§che leiden.
  • wenn die Herzklappen Ihrer linken Herzkammer verengt sind oder andere Ausflussbehinderungen aus der linken Herzkammer bestehen.
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist.
  • wenn bei Ihnen eine Einengung der Nierengef√§√üe vorliegt (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere).
  • wenn bei Ihnen k√ľrzlich eine Nierenverpflanzung durchgef√ľhrt wurde.
  • wenn bei Ihnen eine Blutw√§sche (Dialyse) durchgef√ľhrt wird, insbesondere bei der Verwendung von bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen).
  • wenn bei Ihnen eine LDL-Apherese-Behandlung durchgef√ľhrt wird (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut).
  • wenn Sie sich einer Desensibilisierung gegen bestimmte Insektengifte, wie von Bienen oder Wespen, unterziehen.
  • wenn Ihre Leberfunktion eingeschr√§nkt ist.
  • wenn die Funktion Ihrer Nebenschilddr√ľse untersucht werden soll.
  • wenn Sie gleichzeitig Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen) einnehmen.
  • wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus).
  • wenn Sie einen hohen Blut-Kaliumspiegel haben, sollten Ihre Kaliumwerte w√§hrend der Behandlung √ľberwacht werden. Risikofaktoren f√ľr erh√∂hte Kaliumwerte schlie√üen verminderte Nierenfunktion, Alter (> 70 Jahre), Fl√ľssigkeitsmangel, akute Herzinsuffizienz, √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), gleichzeitige Einnahme von kaliumsparenden Wassertabletten (Diuretika), Kaliumerg√§nzungsmitteln, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder Arzneimitteln, die die Kaliumkonzentration im Blut erh√∂hen (z.B. Heparin), ein. Sie k√∂nnen auch niedrige Kaliumspiegel in Ihrem Blut entwickeln (z. B. verursacht durch Arzneimittel-Wechselwirkungen oder √ľberm√§√üigen Harnverlust), was sich durch Muskelschw√§che oder Herzrhythmusst√∂rungen etc. bemerkbar machen kann.
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben, eine salzarme Di√§t einhalten m√ľssen oder Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) einnehmen.
  • wenn Ihre Werte f√ľr Wasser und Mineralstoffe im K√∂rper nicht der Norm entsprechen (St√∂rungen des Wasser-Elektrolyt-Haushalts) u.a. gekennzeichnet durch √úbelkeit, Bauchkr√§mpfe und/oder Erbrechen, Kopfschmerzen, √Ėdeme (Schwellung), Muskelschw√§che und/oder Tremor.
  • wenn die Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer aufgrund Ihrer schwarzen Hautfarbe nicht so stark wie bei Patienten mit wei√üer Hautfarbe ist.
  • wenn Sie an Gicht leiden.
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung des Bindegewebes mit Gef√§√übeteiligung (vaskul√§re Kollagenose) besteht, z. B. systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Sklerodermie, die mit Hautausschl√§gen, Gelenkschmerzen und Fieber einhergehen k√∂nnen.
  • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Ihre Immunantwort unterdr√ľckt (Immunsuppressivum),

oder Procainamid, das u.a. zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird. wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:



      • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
      • Aliskiren.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten einnehmen.
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten auftreten.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angio√∂dems erh√∂ht sein:

    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEnalapril HCT AAA¬ģ 10 / 25 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú.

Beschwerden wie Mundtrockenheit, Durst, Schw√§che, Teilnahmslosigkeit, Muskelschmerzen oder - kr√§mpfe, Herzrasen, Schwindel, √úbelkeit, Erbrechen, verminderte Harnproduktion k√∂nnen Ausdruck eines gest√∂rten Fl√ľssigkeits- oder Mineralstoffhaushalts sein. Falls solche Beschwerden bei Ihnen auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch einer zahn√§rztlichen Bet√§ubung) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten einnehmen, da es unter der Narkose zu einem pl√∂tzlichen Blutdruckabfall kommen kann.

W√§hrend der Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • Nach Einnahme der ersten Dosis f√ľhlen Sie sich schwindelig. Einige Menschen reagieren auf die erste Dosis oder auf eine Dosiserh√∂hung mit Schwindel, Schw√§che, Ohnmacht oder √úbelkeit.
  • Eine pl√∂tzliche Schwellung an den Lippen, im Gesicht, im Hals, m√∂glicherweise auch an H√§nden und F√ľ√üen, keuchende Atmung oder Heiserkeit. Diesen Zustand nennt man Angio√∂dem; es kann jederzeit w√§hrend der Behandlung auftreten.
  • Bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe f√ľhrt die Anwendung von ACE-Hemmern h√§ufiger zur Bildung von Angio√∂demen als bei Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe.
  • Erh√∂hte Temperatur, Halsschmerzen oder Geschw√ľre im Mund (Dies k√∂nnen Symptome einer Infektion sein, die durch die Senkung der Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen verursacht wurde).
  • Eine Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge (Gelbsucht) kann ein Anzeichen f√ľr eine Lebererkrankung sein.
  • Ein lang anhaltender trockener Husten. In Zusammenhang mit der Verwendung von ACE- Hemmern wurde √ľber Husten berichtet. Er kann allerdings auch das Symptom einer Erkrankung der oberen Atemwege sein.
  • Sie stellen eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen fest. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten auftreten.

Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.

Doping

Das in diesem Arzneimittel enthaltene Hydrochlorothiazid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Eine missbr√§uchliche Anwendung des Arzneimittels Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Kombination von Enalapril und Hydrochlorothiazid wird f√ľr Kinder nicht empfohlen, da Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht vorliegen.

√Ąltere Patienten

Die Dosierung erfolgt in Abhängigkeit von der Nierenfunktion der älteren Patienten.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Die folgenden Wechselwirkungen könnten auftreten:

  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln)
  • Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚ÄĚ) die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden
  • andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
  • An√§sthetika und Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen oder Depressionen, Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen, trizyklische Antidepressiva oder Beruhigungsmittel
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen)
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen, wie Acetylsalicyls√§ure (> 300 mg/Tag), Indomethacin oder COX-2 Hemmer
  • Goldl√∂sungen (Natrium aurothiomalat), die bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen mit Spritzen verabreicht werden
  • Arzneimittel wie Ephedrin, enthalten in einigen Husten- und Erk√§ltungsmitteln oder Noradrenalin und Adrenalin welche zur Behandlung der Hypotension, Schock, Herzschw√§che, Asthma oder Allergien verwendet werden
  • blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin
  • Colestyramin und Colestipol-Harze, Arzneimittel die eine Senkung der Blutfettwerte bewirken
  • kortisonhaltige Arzneimittel (Kortikosteroide), hormon√§hnliche entz√ľndungshemmende Substanzen
  • Corticotropin (ACTH), wird vorwiegend zur √úberpr√ľfung der Nebennierenfunktion verwendet
  • bestimmte Arzneimittel die zur Erschlaffung der Skelettmuskulatur bei Operationen dienen (z.B. Tubocurarinchlorid)
  • Arzneimittel zur Gichtbehandlung (z.B. Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon)
  • Arzneimittel wie Atropin oder Biperiden, die zur Behandlung von Erkrankungen wie Magen- Darm-Kr√§mpfe, Harnblasen-Kr√§mpfe, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkr√§mpfe und als Hilfe in der An√§sthesie angewendet werden
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs, wie Cyclophosphamid, Methotrexat
  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems (Immunsuppressiva), Arzneimittel zur Verhinderung von Absto√üungsreaktionen nach Knochenmarktransplantation, wie Ciclosporine
  • Herzglykoside (z.B. Digoxin), Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen
  • Arzneimittel mit Nebenwirkungen auf den Herzrhythmus, wie Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen, einige Arzneimittel gegen Psychosen oder andere Arzneimittel wie z.B. Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, von denen bekannt ist, dass sie schwere Herzrhythmusst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen
  • Kalziumsalze und Vitamin D, eine gleichzeitige Einnahme kann dazu f√ľhren, dass Ihre Blut- Kalziumspiegel zu hoch werden (dies kann zu Magen-Darm-Beschwerden, √ľberm√§√üigem Durst, √ľberm√§√üigem Wasserlassen, M√ľdigkeit, Schw√§che und Gewichtsabnahme f√ľhren)
  • ‚ÄĘ Carbamazepin, ein Arzneimittel, das haupts√§chlich zur Behandlung von Epilepsie und bipolaren St√∂rungen angewendet wird.
  • Amphotericin B, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Abf√ľhrmittel, Arzneimittel zur Beschleunigung der Darmentleerung
  • jodhaltige R√∂ntgenkontrastmittel, Mittel zur Erh√∂hung der Sichtbarkeit von Organen und Gef√§√üstrukturen w√§hrend radiologischer Verfahren.
  • Barbiturate, Arzneimittel, die d√§mpfend auf das zentrale Nervensystem und damit beruhigend wirken
  • Opioid-Analgetika, starke Schmerzmittel ohne entz√ľndungshemmende Wirkung
  • Carbenoxolon, ein Arzneimittel zur Behandlung von entz√ľndlichen Darmerkrankungen
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR- Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěEnalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol

Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Aufnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten in den K√∂rper.

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten verst√§rken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit
Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten werden nicht zur Anwendung bei stillenden M√ľttern

empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Beim F√ľhren von Fahrzeugen oder beim Bedienen von Maschinen muss beachten werden, dass gelegentlich Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Enalapril HCT AAA 10/25 mg Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten enthalten Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

1-mal t√§glich 1 Tablette Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg.

Bei Nierenproblemen
Ihr Arzt wird die Dosis von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten sorgf√§ltig anpassen.

Bei älteren Patienten
Die Dosiseinstellung ist besonders sorgfältig vorzunehmen.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Die Sicherheit und Unbedenklichkeit von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.

Bei Einnahme anderer Diuretika

Wenn Sie derzeit andere Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) einnehmen, werden Sie von Ihrem Arzt angewiesen, die Einnahme 2-3 Tage vor Beginn der Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10 / 25 mg Tabletten zu beenden.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser ein.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten k√∂nnen zu den Mahlzeiten oder auf leeren Magen eingenommen werden.

Die Dosis sollte einmal t√§glich eingenommen werden. Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Dauer der Anwendung
√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder eine andere Person) mehrere Tabletten auf einmal geschluckt haben, nehmen Sie

sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.

Eine √úberdosis kann zu niedrigem Blutdruck, extrem schnellem oder langsamem Herzschlag, Herzklopfen, Schock, Kurzatmigkeit, Husten, √úbelkeit und Erbrechen, Kr√§mpfen, Schwindel, Schl√§frigkeit, Verwirrtheit oder Angst, √ľberm√§√üigem Wasserlassen oder zu Harnverhaltung f√ľhren. Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, die restlichen Tabletten und die Verpackung mit ins Krankenhaus oder zum Arzt, damit man dort wei√ü, welche Tabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten vergessen haben

Wenn Sie versehentlich vergessen haben, die tägliche Dosis einzunehmen, sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten abbrechen

Die Behandlung des Bluthochdrucks ist eine Langzeitbehandlung. Eine Unterbrechung der Behandlung muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung kann zu einem Blutdruckanstieg f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder gehen Sie in die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Wenn es bei Ihnen zu einer schweren allergischen Reaktion kommt, einem sogenanntem Angio√∂dem (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen an den Gliedma√üen, im Gesicht, an den Lippen, im Mund oder Hals, die zu Problemen beim Schlucken oder Atmen f√ľhren k√∂nnen).
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und des Augenwei√ü). Gelbsucht ist ein Zeichen einer Leberentz√ľndung.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten verursachen h√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen) einen niedrigen Blutdruck, eventuell verbunden mit einem Gef√ľhl von Benommenheit und Schw√§che. Dies kann bei manchen Patienten nach der ersten Dosis oder nach einer Erh√∂hung der Dosis auftreten. Wenn diese Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden.

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten k√∂nnen zu einem R√ľckgang der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen f√ľhren. Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann dadurch herabgesetzt sein. Wenn Sie eine Infektion mit Fieber oder einer ernsten Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber zusammen mit Symptomen eines lokalen Infekts wie z.B. Schmerzen im Hals/Rachen/Mund feststellen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

Bei der Anwendung von Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten und anderen ACE-Hemmern ist sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) √ľber einen trockenen, hartn√§ckigen Husten berichtet worden. Dieser kann jedoch auch das Symptom einer Erkrankung der oberen Atemwege sein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dieses Symptom bei Ihnen auftritt.

Wenn sich w√§hrend der Einnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten Ihr Sehverm√∂gen ver√§ndert oder Sie Schmerzen in einem oder beiden Auge(n) haben, kann das ein Anzeichen f√ľr die Entwicklung eines Glaukoms, eines erh√∂hten Augendrucks, sein. Sie sollten Enalapril HCT AAA¬ģ 10/25 mg Tabletten absetzen und √§rztlichen Rat einholen.

Auch die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen, Depression
  • Ohnmacht, Schmerzen im Brustbereich, Herzrhythmusst√∂rungen, extrem beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksver√§nderungen
  • Hautausschlag
  • M√ľdigkeit
  • hoher Blut-Kaliumspiegel, der zu einem gest√∂rten Herzrhythmus f√ľhren kann; Anstieg der Kreatininkonzentration im Blut
  • Muskelkr√§mpfe
  • niedriger Blutdruck, auch beim Wechsel der Position (z. B. Benommenheit oder Schw√§che beim √úbergang vom Liegen zum Stehen)
  • niedrige Blut-Kaliumspiegel, was zu Muskelschw√§che, Muskelzuckungen oder Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren kann
  • hohe Blutfett- oder Blutharns√§urespiegel

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie), was zu Bl√§sse und Schw√§che oder Kurzatmigkeit f√ľhren kann.
  • Hypoglyk√§mie (niedriger Blutzuckerspiegel) (siehe auch unter Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Verwirrtheit, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, Kribbeln oder Taubheit, Schwindel
  • Vorherrschen von Gelb beim Sehen (Xanthopsie)
  • Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Atemnot, keuchende Atmung
  • Darmverschluss, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit starken Schmerzen in Bauch und R√ľcken (Pankreatitis), Erbrechen, Verdauungsst√∂rung, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr, Bl√§hungen
  • Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
  • erh√∂hte Sonnenempfindlichkeit der Haut
  • Nierenfunktionsst√∂rung, Nierenversagen, Eiwei√ü im Urin
  • Impotenz, vermindertes sexuelles Verlangen
  • Hitzewallungen, Ohrger√§usche, Unwohlsein, Fieber
  • niedriger Natriumspiegel im Blut, kann zu M√ľdigkeit und Verwirrtheit, Muskelzucken, Krampfanf√§llen oder Koma, auch zu Austrocknung und niedrigem Blutdruck f√ľhren. Dadurch kann beim Aufstehen Schwindel entstehen.
  • Anstieg der Harnstoffwerte imBlut.
  • niedrige Magnesiumspiegel im Blut
  • Harns√§urekristalle in den Gelenken (Gicht)
  • Herzklopfen (Palpitationen, Gef√ľhl von schnellem, besonders starkem oder unregelm√§√üigem Herzschlag)
  • Herzinfarkt oder Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn (abgeschw√§chte Form eines Schlaganfalls) (√ľberwiegend bei Patienten mit niedrigem Blutdruck)

‚ÄĘ Gelenkschmerzen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Speicheldr√ľsenentz√ľndung
  • Verminderung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, dadurch h√∂here Wahrscheinlichkeit einer Infektion; Verminderung der Anzahl anderer Blutzellen, Ver√§nderungen der Blutzusammensetzung, herabgesetzte Produktion des Knochenmarks, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunerkrankungen, bei denen der K√∂rper k√∂rpereigenes Gewebe angreift
  • seltsame Tr√§ume, Schlafst√∂rungen, Unruhe
  • L√§hmungserscheinungen
  • Raynaud-Syndrom (eine Durchblutungsst√∂rung, die zu Empfindungsst√∂rungen, sowie Bl√§sse, Bl√§ue und R√∂te der Finger und Zehen f√ľhren kann)
  • entz√ľndliche Erkrankung der Blutgef√§√üe (nekrotisierende Vaskulitis)
  • abnorme Anh√§ufung von Stoffen im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate), Atembeschwerden einschlie√ülich Lungenentz√ľndung und Lungen√∂dem mit Symptomen eines Kreislaufversagens, allergische Entz√ľndungen der Lunge (allergische Alveolitis/eosinophile Pneumonie), Nasenschleimhautentz√ľndung mit Flie√üschnupfen (Rhinitis)
  • Geschw√ľre im Mund, Entz√ľndung der Zunge
  • Lebererkrankungen einschlie√ülich Leberversagen, Gelbsucht, Entz√ľndung der Gallenblase
  • Hautausschlag, starke Blasenbildung, Hautr√∂tung, Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien), Lyell-Syndrom (die Haut sieht wie verbrannt aus und sch√§lt sich ab), Pemphigus (eine Krankheit mit Blasen und L√§sionen, die meist im Mund beginnen, Nesselsucht, Haarausfall und Juckreiz), Hauterkrankung mit roten schuppenden Flecken an Nase und Wangen (kutaner Lupus erythematodes).
  • schwere allergische Reaktionen
  • verminderte Harnausscheidung
  • Brustvergr√∂√üerung, auch bei M√§nnern
  • Anstieg der in der Leber gebildeten Enzyme und Abbauprodukte
  • Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis)
  • erh√∂hter Blutzuckerspiegel, Zucker im Urin

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Gewebeschwellung des Darms
  • hohe Blut-Kalziumspiegel (siehe unter Abschnitt 2 ‚ÄěEinnahme von Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • konzentrierter Urin (dunkle Farbe), √úbelkeit oder Erbrechen, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Anf√§lle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein k√∂nnen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)
  • Es wurde √ľber einen Symptomenkomplex berichtet, der ein oder alle nachfolgenden Krankheitszeichen enthalten kann wie Fieber, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Serositis/Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie/Myositis), Gelenkschmerz (Arthralgie/Arthritis). Ausschlag, Lichtempfindlichkeit der Haut oder andere Hauterscheinungen k√∂nnen auftreten.
  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt.Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 25¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten enthalten

Die Wirkstoffe sind: Enalaprilmaleat und Hydrochlorothiazid.

1 Tablette enthält 10 mg Enalaprilmaleat und 25 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisquellstärke, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Farbstoff: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O.

Wie Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten sind gelbe, snap-tab Tabletten mit seitlicher Bruchkerbe. Enalapril HCTAAA¬ģ 10/25 mg Tabletten sind in Originalpackungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

AAA-Pharma GmbH Calwer Straße 7 71034 Böblingen Deutschland

Tel.: 0800 / 00 04 433 Fax: 0800 00 04 434

E-Mail: info@aaa-pharma.de

Hersteller

Artesan Pharma GmbH & Co. KG Wendlandstraße 1

29439 L√ľchow

Deutschland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2021.

Verschreibungspflichtig

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Enalapril HCT AAA 10/25 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.07.2005
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden