Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml

Abbildung Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml
Wirkstoff(e) Heparin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.02.1986
ATC Code B01AB01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Heparin AL Gel 60.000 Heparin ALIUD PHARMA GmbH
Thrombareduct Sandoz 100 000 I.E. / 100g Salbe Heparin Hexal Aktiengesellschaft
Vetren Gel 60.000 I.E. Heparin MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Hepathrombin-Salbe 60.000 Heparin TEOFARMA S.R.L.
Thrombareduct Sandoz 180 000 I.E. / 100g Gel Heparin Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml ist ein Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulans).

Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml wird angewendet:

  • bei der Behandlung einer Verstopfung von Blutgef√§√üen durch Blutgerinnsel in den Arterien oder Venen (einschlie√ülich der fr√ľhen Behandlung von Herzinfarkt und einer Krankheit namens instabile Angina pectoris, bei der Sie Schmerzen in der Brust aufgrund einer Minderdurchblutung des Herzens haben)
  • um die Verstopfung von Blutgef√§√üen durch Blutgerinnsel zu verhindern (Thromboembolie)
  • um eine Blutgerinnung bei der Dialyse oder einer Operation unter Verwendung einer Herz- Lungen-Maschine zu verhindern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Heparin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie aktive Blutungen haben (z. B. aus offenen Wunden).
  • wenn sich bei Ihnen wahrscheinlich eine besondere Art der Verringerung der Blutpl√§ttchenzahl entwickelt (Thrombozytopenie Typ II) oder schon einmal in der Vergangenheit aufgetreten ist.
  • wenn Sie Krankheiten und Organsch√§den haben, die mit einer erh√∂hten Blutungsneigung einhergehen k√∂nnen, wie z. B. eine niedrige Anzahl der Blutpl√§ttchen, Gerinnungsst√∂rungen, schwere Erkrankungen der Leber oder der Bauchspeicheldr√ľse.
  • im Fall von Erkrankungen, bei denen eine Sch√§digung der Blutgef√§√üe vermutet wird, z. B.: O Blutungen im Magen oder Darm
    O nicht eingestellter und schwerer Bluthochdruck
O Hirnblutung
O Augenoperation oder -verletzung
O schwere Erkrankung der Netzhaut
O Blutungen des Glaskörpers des Auges
O Ausst√ľlpung einer Arterie des Gehirns
O offene Tuberkulose

O Entz√ľndung der Herzinnenhaut (Endokard)

im Falle einer spontanen Fehlgeburt

bei Neugeborenen, vor allem, wenn sie zu fr√ľh geboren sind, da es Benzylalkohol enth√§lt

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml anwenden. Wenn Sie die folgenden Erkrankungen/Beschwerden haben, wird Ihnen Heparin- Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml nur verabreicht, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass es absolut notwendig ist:

  • Risiko von Blutungen (Verdacht auf b√∂sartigen Tumor, gr√∂√üere Operationen, Steine in den Nieren oder im Harnleiter)
  • chronischer Alkoholmissbrauch

Die ärztliche Überwachung muss besonders sorgfältig sein:

  • w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere bei einer Langzeitanwendung
  • bei √§lteren Patienten, insbesondere √§lteren Frauen
  • w√§hrend der Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln, die sich auf die Blutgerinnung oder das Gerinnungssystem auswirken (siehe Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú unten).

Wenn Sie hohen Blutdruck haben, wird Ihr Arzt besonders auf Ihren Zustand achten.

W√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel sind wegen des Risikos von Bluterg√ľssen (H√§matomen) Injektionen in den Muskel zu vermeiden. Dar√ľber hinaus sollten Sie jegliches Risiko einer Verletzung vermeiden.

Heparin kann zu einer Zunahme des Kaliums im Blut f√ľhren. Daher sollte der Kaliumspiegel √ľberwacht werden, wenn das Risiko besteht, dass sich bei Ihnen ein hoher Kaliumgehalt im Blut entwickelt. Dies kann der Fall sein, wenn Sie z. B. Diabetes oder eine Nierenfunktionsst√∂rung haben oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen (siehe Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Heparin-Natrium Braun 10 000 I.E./ml zusammen mit anderen Arzneimitteln" unten).

Wenn Ihr Arzt eine spezielle Art der Narkose durchf√ľhren will, bei der Sie eine Injektion des Narkosemittels in das Fettgewebe erhalten, das die Nervenwurzeln umgibt (r√ľckenmarksnahe An√§sthesie), kann das Risiko bestehen, dass am R√ľckenmark Blutungen und Bluterg√ľsse auftreten. Ist dies der Fall, k√∂nnten Sie eine langfristige oder sogar bleibende L√§hmung bekommen. Daher wird Ihr Arzt eine r√ľckenmarksnahe An√§sthesie w√§hrend der Behandlung mit Heparin nur mit besonderer Vorsicht durchf√ľhren.

Wenn während der Behandlung mit diesem Arzneimittel Blutgefäße durch Blutgerinnsel blockiert werden, wird Ihr Arzt in Betracht ziehen, dass Sie an einer speziellen Erkrankung mit niedrigen Blutzellzahlen mit dem Namen heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ II leiden könnten. Daraufhin wird Ihr Arzt eine Zählung der Blutplättchen veranlassen.

Nach längerer Anwendung von Heparin könnte sich bei Ihnen ein Knochenschwund (Osteoporose) entwickeln. Dieser tritt eher bei älteren Menschen (vor allem Frauen), schwangeren oder stillenden Frauen oder Kindern auf.

Dieses Arzneimittel kann die Menstruationsblutung verstärken und verlängern. Wenn die Blutung ungewöhnlich stark und unregelmäßig ist, sollten Sie sich einer gynäkologischen Untersuchung unterziehen, um organische Ursachen auszuschließen.

Vor Beginn und während der Behandlung werden in bestimmten Zeitabständen Blutproben entnommen, um Ihre Blutgerinnungswerte und die Blutplättchenzahl zu bestimmen.

Ihr Arzt wird besonders vorsichtig sein, wenn Sie allergisch auf andere Heparine sind, z. B. auf so genanntes niedermolekulares Heparin.

Patienten mit Leber- oder Nierenerkrankungen

Ihr Arzt wird Sie sorgf√§ltig begleiten und w√§hrend der Therapie mit diesem Arzneimittel Ihre Blutgerinnungswerte √ľberwachen, wenn Sie Erkrankungen der Nieren oder der Leber haben. Dies gilt auch, wenn Sie dieses Arzneimittel vorbeugend erhalten.

Anwendung bei Kindern

Das in diesem Arzneimittel enthaltene Konservierungsmittel Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und schwere allergische Reaktionen verursachen.

Wird dieses Arzneimittel Ihrem S√§ugling oder Kind verabreicht, wird der Arzt dieses genau √ľberwachen und gegebenenfalls die Blutgerinnungswerte √ľberpr√ľfen. Dies gilt auch, wenn Ihr S√§ugling oder Kind dieses Arzneimittel vorbeugend erh√§lt.

Anwendung von Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Ihr Arzt wird auf die möglichen Wechselwirkungen der folgenden Wirkstoffe oder Arzneimittelgruppen mit Heparin achten.

Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen und das Risiko von Blutungen erhöhen, z. B.:

Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen, wie

O Acetylsalicylsäure (Aspirin)
O Ticlopidin
O Clopidogrel
O Tiorfiban
O Dipyridamol
O Arzneimittel zur Auflösung bestehender Blutgerinnsel (Fibrinolytika)
  1. Gerinnungshemmer zum Einnehmen wie Phenprocoumon (Cumarin-Derivate), Dabigatran, Fondaparinux, andere Heparine oder heparinartige Substanzen

O nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer (Ketorolac, intraven√∂ses Diclofenac)

Penicillin in hohen Dosen

dextranhaltige Arzneimittel, um einen Blutverlust auszugleichen

Arzneimittel gegen Krebs (Zytostatika), außer Doxorubicin

Die Wirkung dieser Arzneimittel ist verstärkt, was mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden sein kann.

Arzneimittel, die die Wirkung von Heparin abschwächen:

  • Doxorubicin
  • Arzneimittel, die bei einer Minderdurchblutung des Herzens verabreicht werden, um die Sauerstoffversorgung des Herzens wieder herzustellen (intraven√∂se Glyceryltrinitrat-Infusionen)

Einfluss von Heparin auf die Wirkung von anderen Arzneimitteln:

  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen (z. B. Aliskiren, ACE-Antagonisten)
  • Nikotinmissbrauch (Raucher): Nikotin kann die Ausscheidung von Heparin aus Ihrem K√∂rper erh√∂hen und die Wirkung der Blutverd√ľnnung durch Heparin kann schw√§cher als beabsichtigt sein.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Schwangerschaft

Es gibt Berichte, die zeigen, dass die Anwendung von reinem Heparin w√§hrend der Schwangerschaft sicher ist. Da dieses Arzneimittel jedoch Benzylalkohol enth√§lt, wird Ihr Arzt sehr sorgf√§ltig entscheiden, ob Sie in dieser Situation Heparin erhalten sollten oder nicht. Bitte beachten Sie auch den Abschnitt ‚ÄěWas Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml enth√§lt‚Ķ‚Äú.

Die langfristige Verabreichung von Heparin kann das Risiko von Knochenschwund (Osteoporose) bei schwangeren Frauen erhöhen.

Wenn Sie mit Heparin behandelt werden, sollten Sie während der Geburt nicht direkt eine Periduralanästhesie erhalten. Ihr Arzt muss in diesem Fall besondere Vorkehrungen treffen.

Im Falle einer spontanen Fehlgeburt darf Heparin aufgrund des erh√∂hten Blutungsrisikos nicht verabreicht werden. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěHeparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml‚Äú darf nicht angewendet werden‚Äú.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Heparin und seine Abbauprodukte (Metaboliten) in die Muttermilch ausgeschieden werden, es werden jedoch keine Auswirkungen erwartet. Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml kann während der Stillzeit wie angegeben angewendet werden.

Die langfristige Verabreichung von Heparin kann das Risiko von Knochenschwund (Osteoporose) bei stillenden Frauen erhöhen.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Es liegen keine Berichte vor, dass Heparin die Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit verringern w√ľrde.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Was Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml enthält Benzylalkohol

Benzylalkohol ist ein in diesem Arzneimittel enthaltenes Konservierungsmittel. Es kann einem Neugeborenen schaden. Es darf nicht bei Fr√ľhgeborenen oder S√§uglingen unter einem Monat angewendet werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Heparin erhalten sollten, wenn Sie schwanger sind. Es ist m√∂glich, dass Ihr Arzt einen anderen Typ Heparin anwendet, der nicht diesen Hilfsstoff enth√§lt.

Dar√ľber hinaus hat sich gezeigt, dass Benzylalkohol bei S√§uglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen verursachen kann.

Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, bedeutet dies, dass die in diesem Arzneimittel enthaltene Menge Natrium f√ľr Sie vernachl√§ssigbar ist.

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Wie wird es angewendet?

Sie erhalten dieses Arzneimittel als Injektion unter die Haut oder in eine Vene. Alternativ kann es Ihnen als Infusion verabreicht werden, d. h. verd√ľnnt in einer gr√∂√üeren Menge einer anderen L√∂sung, durch eine Kan√ľle in eine Vene.

Dosis

Erwachsene und Kinder

Die f√ľr Sie erforderliche Dosis wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Sie hängt davon ab, zu welchem Zweck Heparin angewendet werden soll, und basiert auf Ihren Gerinnungswerten, der Art und dem Verlauf Ihrer Krankheit, Ihrer Reaktion auf die Behandlung, Nebenwirkungen, Gewicht und Alter.

Wenn Sie eine größere Menge von Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml angewendet haben, als Sie sollten

Eine √úberdosierung dieses Arzneimittels kann zu Blutungen, vor allem aus der Haut und den Schleimh√§uten, aus Wunden, dem Magen-Darm-Trakt, den Harnwegen und Geschlechtsorganen f√ľhren. Blutungskomplikationen k√∂nnen auch Auswirkungen auf Organe haben, z. B. auf Gehirn und Lunge.

Ein Blutdruckabfall, insbesondere ein R√ľckgang der roten Blutk√∂rperchen, oder andere Symptome k√∂nnen ein Hinweis auf versteckte (okkulte) Blutungen sein. In diesem Fall informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder einen Notarzt, damit die notwendigen Ma√ünahmen ergriffen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die häufigsten aber in den meisten Fällen nicht schwerwiegenden Nebenwirkungen sind Blutungen aus einem Organ oder Gewebe. Außerdem können lokale Reaktionen an der Verabreichungsstelle auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf:

Häufig (bei bis zu 1 von 10 Behandelten):

Zu Beginn der Behandlung leichte Abnahme der Blutplättchen (heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ I) ohne Thrombose

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Behandelten):

  • Allergische Reaktionen aller Schweregrade (mit m√∂glichen Auswirkungen auf den ganzen

Körper, z.B. Nesselsucht, Juckreiz, Atemnot, Krämpfe der Bronchien, Blutdruckabfall, etc.) Selten (bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten):

  • Toxische oder allergische Reaktionen auf Benzylalkohol
  • Heparininduzierte, starke Abnahme der Anzahl der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie vom Typ II) mit Thrombose oder Verstopfung in Arterien oder Venen. Eine solche Abnahme der Blutpl√§ttchenzahl kann wenige Stunden bis mehrere Tage nach der Heparinverabreichung einsetzen.
  • Minderung der Nebennierenrindenfunktion, verbunden mit einem Anstieg des Kaliumspiegels im Blut und St√∂rungen des S√§ure-Basen-Gleichgewichts, insbesondere bei Patienten mit

eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes mellitus Sehr selten (bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten):

  • Auftreten von allergischem Schock, insbesondere bei Patienten, die bereits gegen Heparin allergisch sind
  • Auftreten der Thrombozytopenie vom Typ II mehrere Wochen nach der Verabreichung von

Heparin

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Vor√ľbergehende oder bleibende L√§hmung nach r√ľckenmarksnaher Narkose (siehe auch Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Reversible Zunahme des Spiegels bestimmter Enzyme, die in der Leber gebildet werden
  • Je nach Heparin-Dosis verst√§rktes Auftreten von Blutungen H√§ufig (bei bis zu 1 von 10 Behandelten):
  • Gewebereaktionen an der Injektionsstelle (Verh√§rtung, R√∂tung, Verf√§rbung und kleinere

Bluterg√ľsse)

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Behandelten):

  • Vor√ľbergehender Haarausfall (Alopezie) nach langfristiger Anwendung, Absterben von Hautgewebe
    Sehr selten (bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten):
  • Schmerzhafte Erektion des Penis (Priapismus)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Anstieg bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie)
  • Knochenschwund (Osteoporose), wenn Heparin √ľber Monate angewendet wird
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. kleine, entz√ľndete Schwellungen und Verletzungen der Haut an der Verabreichungsstelle) mehrere Monate nach der Verabreichung von Heparin

Angaben zu bestimmten Nebenwirkungen

F√ľr dialysepflichtige Patienten besteht die Gefahr allergischer Reaktionen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Appendix V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem* anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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Weitere Informationen

Was Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml enthält

Der Wirkstoff ist Heparin-Natrium.

1 ml Injektionslösung enthält 10.000 I.E. Heparin-Natrium (Schweine-Mukosa), nach WHO-Standard.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Benzylalkohol (antimikrobielles Konservierungsmittel, 12,5 mg/ml), Natriumchlorid und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml aussieht und Inhalt der Packung

Dieses Arzneimittel ist eine L√∂sung zur Injektion oder Infusion nach Verd√ľnnung, d. h. eine L√∂sung, die mittels einer Spritze oder durch eine feine Kan√ľle in eine Vene verabreicht wird.

Es ist eine klare, farblose oder fast farblose wässrige Lösung von Heparin.

Heparin-Natrium Braun "Multi" 10.000 I.E./ml wird in 10 und 20-ml-Durchstechflaschen aus Glas geliefert.

Erhältlich in Packungsgrößen mit: 5 x 10 ml

5 x 5 x 10 ml

1 x Set aus 2 Durchstechflaschen mit 20 ml und 2 Mini-Spike Plus 5 x Set aus 2 Durchstechflaschen mit 20 ml und 2 Mini-Spike Plus

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

B. Braun Melsungen AG  
Carl-Braun-Straße 1 Postanschrift:
34212 Melsungen 34209 Melsungen
Deutschland Deutschland
Tel.: +49(0) 56 61 71 ‚Äď 0 ¬†
Fax: +49(0) 56 61 71 ‚Äď 45 67 ¬†

Hersteller

B. Braun Medical S. A. Carretera de Terrassa 121

08191 Rubí (Barcelona), Spanien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2015.

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Wirkstoff(e) Heparin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.02.1986
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Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden