Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.10.1992
ATC Code C07BB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und Thiazide

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

MetoHEXAL comp ist ein Mittel zur Behandlung des Bluthochdrucks.

MetoHEXAL comp wird angewendet bei:Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

Das Kombinationspräparat MetoHEXAL comp wird nur dann empfohlen, wenn die Therapie mit einem der Einzelwirkstoffe Metoprolol oder Hydrochlorothiazid, mit dem die Ersteinstellung eines zu hohen Blutdrucks versucht werden sollte, unzureichend wirkte und die Kombination der Einzelwirkstoffe in der in MetoHEXAL comp vorliegenden Dosierung sich als gut dosiert erwiesen hat.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MetoHEXAL comp darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe, andere Thiaziddiuretika, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sulfonamiden (m√∂gliche Kreuzreaktionen beachten). Falls Ihnen bekannt ist, dass Sie auf Sulfonamide (Medikamente zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien) √ľberempfindlich reagieren, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
  • bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe)
  • bei Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV-Block II. oder III. Grades)
  • bei Sinusknoten-Syndrom (Sick-Sinus-Syndrom)
  • bei gest√∂rter Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Vorhof (sinuatrialem Block)
  • bei kardiogenem Schock
  • bei akutem Herzinfarkt
  • bei Herzmuskelschw√§che (manifeste Herzinsuffizienz, Lungen√∂dem, Minderperfusion)
  • bei einem Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schl√§gen pro Minute (Bradykardie)
  • bei krankhaft niedrigem Blutdruck (Hypotonie, systolisch unter 90 mmHg)
  • bei Behandlung (dauerhaft oder mit Unterbrechungen) mit die Herzkraft verst√§rkenden Betasympathomimetika
  • bei √úbers√§uerung des Blutes (Azidose)
  • in Sp√§tstadien peripherer Durchblutungsst√∂rungen
  • bei Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchiale Hyperreagibilit√§t)
  • bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe)
  • bei fortgeschrittener Leistungsminderung der Nieren (Niereninsuffizienz mit stark eingeschr√§nkter Harnproduktion; Kreatinin-Clearance kleiner als 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin √ľber 1,8 mg/100 ml) und akuter Nierenentz√ľndung (Glomerulonephritis)
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen (Leberversagen mit Bewusstseinsst√∂rungen)
  • bei erniedrigtem Kaliumspiegel (Hypokali√§mie), der auf eine Behandlung nicht anspricht (unter 3,5 mmol/l)
  • bei schwerem Natriummangel im Blut (Hyponatri√§mie)
  • bei Verminderung der zirkulierenden Blutmenge (Hypovol√§mie)
  • bei erh√∂htem Blut-Kalziumspiegel (Hyperkalz√§mie)
  • bei Gicht, bei bekannter Erh√∂hung von Harns√§ure im Blut
  • in der Stillzeit
  • in der Schwangerschaft.

Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder andere Antiarrhythmika (wie Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit MetoHEXAL comp behandelt werden, nicht intraven√∂s angewendet werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie MetoHEXAL comp einnehmen.

  • bei geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV-Block I. Grades)
  • bei zuckerkranken Patienten mit stark schwankenden Blutzuckerwerten sowie bei strengem Fasten und schwerer k√∂rperlicher Belastung
  • Patienten mit einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom; vorherige Therapie mit Alpha-Blockern erforderlich)
  • Patienten mit eingeschr√§nkter Leber- oder Nierenfunktion (Serum-Kreatinin > 1,2 < 1,8 mg/dl)
  • Patienten, die gleichzeitig mit Digitalispr√§paraten (Arzneimittel gegen Herzschw√§che), Glukokortikoiden (bestimmte Nebennierenrindenhormone) oder Laxanzien (Abf√ľhrmittel) behandelt werden
  • Durchblutungsst√∂rungen der Hirngef√§√üe
  • Durchblutungsst√∂rungen der Herzkranzgef√§√üe (koronare Herzkrankheit)
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie MetoHEXAL comp einnehmen.
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu Wochen nach Einnahme von MetoHEXAL comp auftreten. Ohne Behandlung kann dies zu einem dauerhaften Verlust des Sehverm√∂gens f√ľhren. Insbesondere wenn Sie bereits fr√ľher allergisch gegen Penicilline oder Sulfonamide gewesen sind, haben Sie m√∂glicherweise ein h√∂heres Risiko dies zu entwickeln.

Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollten die Anwendung von Arzneimitteln, die Beta-Rezeptorenblocker enthalten (z. B. MetoHEXAL comp), nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Beta-Rezeptorenblocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen erh√∂hen. Deshalb ist eine strenge Indikationsstellung bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Hyposensibilisierungstherapien; Vorsicht, √ľberschie√üende anaphylaktische Reaktionen) geboten.

Die Therapie mit MetoHEXAL comp sollte abgebrochen werden:

  • bei therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts
  • bei orthostatischen Beschwerden (z. B. Schwarzwerden vor den Augen, Schwindel, evtl. Ohnmacht)
  • bei √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • bei starken Beschwerden im Magen- oder Darmtrakt
  • bei zentralnerv√∂sen St√∂rungen
  • bei Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse)
  • bei Blutbildver√§nderung
  • bei akuter Gallenblasenentz√ľndung
  • beim Auftreten einer Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
  • bei Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit

Falls sich Ihr Herzschlag zunehmend verlangsamt, sollte MetoHEXAL comp mit niedrigerer Dosierung gegeben oder ausschleichend abgesetzt werden.

Soll die Behandlung mit MetoHEXAL comp nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, sollte dies grunds√§tzlich langsam ausschleichend erfolgen. Abruptes Absetzen von Betablockern ist besonders bei Patienten mit hohem Risiko gef√§hrlich und sollte deshalb vermieden werden. Falls die Therapie mit Metoprolol beendet werden soll, sollte dies allm√§hlich √ľber einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen durchgef√ľhrt werden. Hierbei wird die Dosis jeweils um die H√§lfte reduziert, bis schlie√ülich eine ganze 25-mg-Tablette auf eine halbe Tablette reduziert wird. Dabei kann eine reine Metoprolol-Tablette verabreicht werden. Die letzte Dosisst√§rke sollte vor dem Absetzen mindestens √ľber 4 Tage gegeben werden. Falls Symptome auftreten, wird ein langsameres Absetzen empfohlen. Das pl√∂tzliche Absetzen von Betablockern kann eine chronische Herzmuskelschw√§che verschlechtern und au√üerdem das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod erh√∂hen.

W√§hrend der Behandlung mit MetoHEXAL comp sollten die Patienten auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitsaufnahme achten und wegen des Kaliumverlustes kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (Bananen, Gem√ľse, N√ľsse). Die Kaliumverluste k√∂nnen durch die gleichzeitige Behandlung mit kaliumsparenden Diuretika vermindert oder verhindert werden.

Die Kaliumkontrollen sollten anfangs h√§ufiger erfolgen. Wenn sich ein Gleichgewicht im Kaliumhaushalt eingestellt hat, gen√ľgt es, den Serumkaliumspiegel seltener zu kontrollieren.

Während der Langzeitbehandlung mit MetoHEXAL comp sollten die Serumelektrolyte (insbesondere Kalium, Natrium, Kalzium), Kreatinin und Harnstoff, die Blutfette (Cholesterol und Triglyzeride), Harnsäure sowie der Blutzucker regelmäßig kontrolliert werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von MetoHEXAL comp kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Eine missbr√§uchliche Anwendung des Arzneimittels MetoHEXAL comp zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von MetoHEXAL comp zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sprechen Sie besonders dann mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Bei gleichzeitiger Anwendung von MetoHEXAL comp und Insulin oder oralen blutzuckersenkenden Medikamenten kann deren Wirkung sowohl verst√§rkt bzw. verl√§ngert als auch abgeschw√§cht werden. Warnzeichen einer verminderten Blutzuckerkonzentration (Hypoglyk√§mie), insbesondere die erh√∂hte Herzschlagfolge (Tachykardie) und Zittern der Gliedma√üen (Tremor), sind verschleiert oder abgemildert. Die Wirkung von Insulin kann auch vermindert werden oder unver√§ndert sein. Daher sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
  • Metoprolol ist ein metabolisches Substrat des Cytochrom-P450-Isoenzyms CYP2D6. Arzneimittel mit enzyminduzierender oder enzymhemmender Wirkung k√∂nnen den Plasmaspiegel von Metoprolol beeinflussen. Der Plasmaspiegel von Metoprolol kann erh√∂ht sein bei gleichzeitiger Gabe von Substanzen, die √ľber CYP2D6 metabolisiert werden, wie z. B. Antiarrhythmika, Antihistaminika, Histamin-2-Rezeptor-Antagonisten (z. B. Cimetidin), Antidepressiva, Antipsychotika, COX-2-Hemmer, Alkohol und gef√§√üerweiternde Mittel (z. B. Hydralazin). Die Plasmakonzentration von Metoprolol wird durch Rifampicin erniedrigt.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von MetoHEXAL comp kann durch andere blutdrucksenkende Arzneimittel (besondere Vorsicht bei Prazosin) verst√§rkt werden.
  • Werden unter der Behandlung mit MetoHEXAL comp zus√§tzlich Kalziumantagonisten vom Nifedipin-Typ oder ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung des Hochdrucks) eingenommen, kann der Blutdruck, insbesondere zu Behandlungsbeginn, stark abfallen und in Einzelf√§llen kann es zur Ausbildung einer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) kommen.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder Antiarrhythmika ist eine sorgf√§ltige √úberwachung des Patienten angezeigt, da es zu Blutdruckabfall (Hypotonie), Pulsverlangsamung (Bradykardie) oder anderen Herzrhythmusst√∂rungen kommen kann.
    Während der Behandlung mit MetoHEXAL comp muss deshalb die intravenöse Verabreichung von Kalziumantagonisten oder Antiarrhythmika unterbleiben.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von MetoHEXAL comp und Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin und Herzglykosiden kann es zu einem st√§rkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. zu einer Verz√∂gerung der Erregungsleitung am Herzen kommen.
  • Nach abruptem Absetzen von Clonidin bei gleichzeitiger Anwendung von MetoHEXAL comp kann der Blutdruck √ľberschie√üend ansteigen. Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Clonidin darf Clonidin erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Verabreichung von MetoHEXAL comp beendet wurde. Anschlie√üend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden.
  • Die Ausscheidung anderer Medikamente kann durch MetoHEXAL comp vermindert werden (z. B. Lidocain, Chinidin).
  • Die gleichzeitige Anwendung von MetoHEXAL comp und Narkotika kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. MetoHEXAL comp kann, ebenso wie manche f√ľr eine Narkose eingesetzte Mittel, eine Schw√§chung der Herzkraft zur Folge haben. Diese Wirkungen k√∂nnen sich addieren. Deshalb sollte der Narkosearzt √ľber die Behandlung mit MetoHEXAL comp informiert werden.
  • Die neuromuskul√§re Blockade durch periphere Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethonium, Tubocurarin) kann durch die Betarezeptoren-Hemmung von MetoHEXAL comp verst√§rkt werden.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von MetoHEXAL comp kann vermindert werden durch gleichzeitige Einnahme von Schmerz- und Rheumamitteln (Salizylate, nichtsteroidale Antirheumatika, z. B. Indometacin). Bei hoch dosierter Salizylateinnahme kann die toxische Wirkung des Salizylats auf das zentrale Nervensystem verst√§rkt werden. Bei Patienten, die unter der Therapie mit MetoHEXAL comp eine Hypovol√§mie entwickeln, kann die gleichzeitige Gabe nichtsteroidaler Antiphlogistika ein akutes Nierenversagen ausl√∂sen.
  • Die Wirkungen harns√§uresenkender Medikamente sowie von Noradrenalin und Adrenalin k√∂nnen abgeschw√§cht werden.
  • Bei vorhandenem Kalium- und/oder Magnesiummangel k√∂nnen die Wirkungen und Nebenwirkungen von Herzglykosiden (Mittel zur Verst√§rkung der Herzkraft) verst√§rkt sein.
  • Die gleichzeitige Anwendung von MetoHEXAL comp und kaliuretischen Diuretika (z. B. Furosemid), Glukokortikoiden, ACTH, Carbenoxolon, Penicillin G, Salizylaten, Amphotericin B oder Laxanzien kann zu verst√§rkten Kaliumverlusten f√ľhren.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat) ist mit verst√§rkter Knochenmarkstoxizit√§t (insbesondere Granulozytopenie) zu rechnen.
  • Bei gleichzeitiger hoch dosierter Behandlung mit lithiumhaltigen Arzneimitteln (gegen Depressionen) kann die Wirkung von Lithium auf Herz und Gehirn zunehmen.
  • Die Aufnahme von Hydrochlorothiazid kann durch die gleichzeitige Gabe von Colestyramin (Mittel zur Aufnahmeverminderung von bestimmten Stoffen aus dem Darm) vermindert sein.
  • In Einzelf√§llen sind H√§molysen (beschleunigter Abbau von roten Blutk√∂rperchen) durch Bildung von Antik√∂rpern gegen Hydrochlorothiazid bei gleichzeitiger Einnahme von Methyldopa beschrieben worden.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor Kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Einnahme von MetoHEXAL comp zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die dämpfenden Wirkungen von MetoHEXAL comp und Alkohol können sich gegenseitig verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

MetoHEXAL comp darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Schwangerschaft

Sie d√ľrfen MetoHEXAL comp in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen MetoHEXAL comp vor einer Schwangerschaft, bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen, denn die Einnahme von MetoHEXAL comp kann zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren.

Stillzeit

MetoHEXAL comp darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung des Bluthochdruckes mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel und im Zusammenwirken mit Alkohol.

MetoHEXAL comp enthält Lactose

Bitte nehmen Sie MetoHEXAL comp daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie MetoHEXAL comp immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Grunds√§tzlich sollte die Behandlung eines zu hohen Blutdruckes mit niedrigen Dosen eines Einzelwirkstoffes einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. Die fixe Kombination MetoHEXAL comp aus Metoprolol und Hydrochlorothiazid sollte erst angewendet werden, wenn durch die Einzelwirkstoffe keine Normalisierung des Blutdruckes bewirkt werden konnte oder bei hoher Dosierung √ľberm√§√üige Nebenwirkungen aufgetreten waren und sich die Kombination der Einzelwirkstoffe in der in MetoHEXAL comp vorliegenden Dosierung als gut eingestellt erwiesen hat. Die Dosierung darf ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden.

Erwachsene nehmen 1-mal täglich 1 Tablette MetoHEXAL comp ein (entsprechend 100 mg Metoprololtartrat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid).

Bei eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion kann der Arzt eine geringere Dosis verordnen, wenn Abbau und Ausscheidung von Metoprolol (Bestandteil von MetoHEXAL comp) vermindert sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut zum Fr√ľhst√ľck mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen.

Nach Langzeitbehandlung sollte MetoHEXAL comp - besonders bei Vorliegen einer isch√§mischen Herzkrankheit - langsam (d. h. √ľber 7‚Äď10 Tage) abgesetzt werden, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung Ihres Krankheitszustandes f√ľhren kann.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von MetoHEXAL comp zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge MetoHEXAL comp eingenommen haben, als Sie sollten

Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks muss die Behandlung mit MetoHEXAL comp abgebrochen werden. Verst√§ndigen Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann! Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Wenn Sie die Einnahme von MetoHEXAL comp vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie in der Dosierung fort, wie sie vom Arzt verordnet wurde.

Wenn Sie die Einnahme von MetoHEXAL comp abbrechen

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Soll die Behandlung mit MetoHEXAL comp nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, sollte dies grunds√§tzlich langsam ausschleichend erfolgen. Dies ist n√∂tig, da abruptes Absetzen zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzisch√§mie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks f√ľhren kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Blutbildveränderungen in Form einer Verminderung der roten Blutkörperchen (aplastische Anämie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Leukozyten im Blut (Leukopenie), hochgradige Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose)

Erkrankungen des Immunsystems
Selten: allergische Hauterscheinungen, √úberempfindlichkeit (Idiosynkrasie)

Sehr selten: allergischer Schnupfen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Häufig: Eine unerkannte Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann erkennbar werden oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit sich verschlechtern (Symptome: erhöhter Zuckergehalt des Blutes [Hyperglykämie] oder im Urin [Glykosurie]). Unter der Therapie kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen: Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurde eine Verminderung des HDL-Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyzeride im Plasma beobachtet.

Die Harns√§urewerte im Blut k√∂nnen sich erh√∂hen (Hyperurik√§mie); bei disponierten Patienten k√∂nnen Gichtanf√§lle ausgel√∂st werden. Die Anwendung von MetoHEXAL comp kann bei langfristiger, kontinuierlicher Einnahme zu Ver√§nderungen im Mineralstoffwechsel (Elektrolytver√§nderungen) f√ľhren, insbesondere zu einer Erniedrigung der Blutspiegel von Kalium (Hypokali√§mie), Magnesium (Hypomagnesi√§mie), Natrium (Hyponatri√§mie) und Chlorid (Hypochlor√§mie) sowie zu einem erh√∂hten Kalziumspiegel (Hyperkalz√§mie). Als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste kann sich ein √úberschuss an Alkali im Blut (metabolische Alkalose) entwickeln bzw. eine bereits bestehende metabolische Alkalose verschlechtern.

Selten: Nach l√§ngerem strengen Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Therapie mit MetoHEXAL comp zu Zust√§nden mit erniedrigtem Blutzucker (hypoglyk√§mische Zust√§nde) kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers ‚Äď insbesondere erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor) ‚Äď k√∂nnen verschleiert werden.

Psychiatrische Erkrankungen
Gelegentlich: depressive Verstimmungszustände, Verwirrtheit, Halluzinationen

Selten: Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit

Sehr selten: Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen)

Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig: Erschöpfung

Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen

Gelegentlich: Insbesondere zu Beginn der Behandlung zentralnerv√∂se St√∂rungen wie M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit, verst√§rkte Traumaktivit√§t, Albtr√§ume, Konzentrationsst√∂rungen. Diese Erscheinungen sind gew√∂hnlich leichterer Art und vor√ľbergehend. Kribbeln in den Gliedma√üen, Muskelkr√§mpfe.

Selten: Muskelschw√§che, Impotenz, Libido- und Potenzst√∂rungen Sehr selten: Erinnerungsl√ľcken (Amnesie), Ged√§chtnisst√∂rungen

Augenerkrankungen
Selten: Entz√ľndung der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis) und verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten); Augenreizung, geringgradige Sehst√∂rungen (z. B. verschwommenes Sehen, Farbsehst√∂rungen [Gelbsehen]) oder eine Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit

Sehr selten: Flimmern vor den Augen

H√§ufigkeit nicht bekannt: pl√∂tzlich auftretende Kurzsichtigkeit (akute Myopie), akutes Engwinkelglaukom, Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths (Gleichgewichtssystem)
Sehr selten: Hörstörungen, Ohrensausen

Herzerkrankungen
Häufig: Herzklopfen (Palpitationen), verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Blutdruckabfall beim Aufsetzen (orthostatische Hypotonie, sehr selten mit Bewusstlosigkeit)

Gelegentlich: Verst√§rkung einer Herzmuskelschw√§che mit peripheren √Ėdemen (Fl√ľssigkeitsansammlungen), bei einem akuten Herzinfarkt kann der Blutdruck stark erniedrigt sein (kardiogener Schock), Herzschmerzen

Selten: Störungen der Erregungsleitung am Herzen (atrioventrikuläre Überleitungsstörungen), unregelmäßige Herzschlagfolge (Arrhythmien)

Sehr selten: Verstärkung der Anfälle bei Angina pectoris

Gefäßerkrankungen
H√§ufig: K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen Selten: Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)

Sehr selten: Verstärkung (bis zum Absterben des Gewebes) bereits bestehender peripherer Durchblutungsstörungen

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums Häufig: Atemnot bei Belastung (Belastungsdyspnoe)

Gelegentlich: Infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwiderstands kann es bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege (bronchospastischen Reaktionen, z. B. bei asthmoider Bronchitis) insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen zu einer Verengung der Atemwege und zu Atemnot kommen.

Selten: Lungenentz√ľndung (akute interstitielle Pneumonie)

Sehr selten: Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (allergisches Lungen√∂dem) mit Schocksymptomatik

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Magen-Darm-System)
H√§ufig: vor√ľbergehend Magen-Darm-Beschwerden wie √úbelkeit, Leibschmerzen, Durchfall, Verstopfung Gelegentlich: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Kr√§mpfe

Selten: Mundtrockenheit, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse

Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Erh√∂hung der Leberwerte (Transaminasen GOT, GPT), Gelbsucht, Gallestau (intrahepatische Cholestase), akute Gallenblasenentz√ľndung (bei bestehendem Gallensteinleiden)

Sehr selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Hautreaktionen wie Rötung und Juckreiz sowie Hautausschläge (meist psoriasiforme und dystrophische Hautläsionen), Schwitzen, stark juckende Quaddeln (Urtikaria), Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschlägen nach Lichteinwirkung

Selten: kleinfl√§chige Einblutungen in der Haut und Schleimhaut (Purpura), Haarausfall, Blutgef√§√üentz√ľndung (nekrotisierende Angiitis)

Sehr selten: Arzneimittel, die Betarezeptoren-Blocker enthalten, k√∂nnen in Einzelf√§llen eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ausl√∂sen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu Schuppenflechte-√§hnlichen (psoriasiformen) Hautausschl√§gen f√ľhren; Schmetterlingsflechte (kutaner Lupus erythematodes)

Nicht bekannt: chronisch-entz√ľndliche Bindegewebserkrankung (systemischer Lupus erythematodes), Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Sehr selten: Bei Langzeittherapie wurde in Einzelfällen eine Erkrankung der Gelenke (Arthropathie) und/oder Arthralgie (Gelenkschmerzen) beobachtet, wobei ein oder mehrere Gelenke betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Selten: akute Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Sehr selten: Verhärtung der Schwellkörper des männlichen Gliedes (Induratio penis plastica, Peyronie-Krankheit)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Gelegentlich: Gewichtszunahme

Selten: Arzneimittelfieber. Bei hoher Dosierung kann es, insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen, zum Verschluss von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel (Thrombosen und Embolien) kommen.

Sehr selten: Geschmacksstörungen

Untersuchungen
Gelegentlich: reversibler Anstieg stickstoffhaltiger, harnpflichtiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin) im Blut, vor allem zu Behandlungsbeginn

Selten: Erhöhung der Blutfettwerte

Eine Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit intermittierendem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom) ist beobachtet worden.

Die Symptome einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) k√∂nnen verdeckt werden.

Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen aufgetreten sein, wird Ihr Arzt Ihnen eventuelle Gegenmaßnahmen empfehlen oder gegebenenfalls die Behandlung abbrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was MetoHEXAL comp enthält

Die Wirkstoffe sind: Metoprololtartrat (Ph.Eur.) und Hydrochlorothiazid

1 Tablette enthält 100 mg Metoprololtartrat (Ph.Eur.) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Hyprolose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid

Hinweis f√ľr Diabetiker

1 Tablette enthält weniger als 0,01 BE.

Wie MetoHEXAL comp aussieht und Inhalt der Packung weiße, runde Tablette mit einer einseitigen Kerbe

MetoHEXAL comp ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Metohexal comp - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.10.1992
ATC Code C07BB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und Thiazide

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