Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Abbildung Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.11.2007
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pantoprazol-Actavis 40 mg magensaftresistente Tabletten Pantoprazol Actavis Group PTC ehf
Pantoprazol Aristo 40 mg magensaftresistente Tabletten Pantoprazol Aristo Pharma GmbH
Pantoprem 40 mg Pantoprazol Dose Innova
Rifun 20 mg Pantoprazol Takeda GmbH
Pantoprazol Heumann 20 mg bei Sodbrennen magensaftresistente Tabletten Pantoprazol Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg enthĂ€lt den Wirkstoff Pantoprazol. Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg ist ein sogenannter „selektiver Protonenpumpenhemmer“, der bewirkt, dass im Magen weniger SĂ€ure produziert wird. Es wird zur

Behandlung von sÀurebedingten Magen- und Darmerkrankungen angewandt.

Das Arzneimittel wird in eine Vene gespritzt. Sie erhalten die Injektion nur dann, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Pantoprazol-Injektionen fĂŒr Sie derzeit besser sind als Pantoprazol-Tabletten. Sobald Ihr Arzt es fĂŒr angebracht hĂ€lt, erhalten Sie Tabletten anstelle der Injektionen.

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg wird angewendet zur Behandlung von

  • Refluxösophagitis. Dies ist eine EntzĂŒndung der Speiseröhre (Verbindung zwischen Ihrem Mund und dem Magen), verbunden mit dem RĂŒckfluss von MagensĂ€ure in die Speiseröhre.
  • Magen- und ZwölffingerdarmgeschwĂŒren
  • Zollinger-Ellison-Syndrom und anderen Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel SĂ€ure produziert wird.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg verabreicht wird:

  • Wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben: Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit schon einmal Leberbeschwerden hatten. Er wird dann Ihre Leberenzym-Werte öfter kontrollieren. Falls die Leberenzym-Werte ansteigen, sollte die Behandlung beendet werden.
  • Wenn Sie gleichzeitig HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) mit Pantoprazol einnehmen, fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.
  • Wenn Sie Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol anwenden, kann sich das Risiko fĂŒr HĂŒft-, Handgelenks- und WirbelsĂ€ulenfrakturen leicht erhöhen , insbesondere wenn diese ĂŒber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
  • Wenn Sie Pantoprazol lĂ€nger als drei Monate anwenden, kann es vorkommen, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut absinkt. Niedrige Magnesiumspiegel können als MĂŒdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, KrĂ€mpfe, Schwindel oder Herzrasen in Erscheinung treten. Wenn eins dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie Ihren Arzt bitte umgehend. Niedrige Magnesiumwerte können auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut fĂŒhren. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelmĂ€ĂŸig durch Blutuntersuchungen ĂŒberwacht werden.
  • Wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.
  • Wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die MagensĂ€ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
    Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschĂ€dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwĂ€hnen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder wÀhrend der Behandlung, insbesondere wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, die ein Hinweis auf eine weitere, ernsthaftere Erkrankung sein können:

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • Erbrechen, insbesondere wiederholtes Erbrechen
  • Erbrechen von Blut, das wie dunkler Kaffeesatz im Auswurf erscheinen kann
  • Blut im Stuhl, was schwarz oder teerartig aussehen kann
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
  • BlĂ€sse und SchwĂ€chegefĂŒhl (AnĂ€mie)
  • Brustschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • schwere und/oder anhaltende DurchfĂ€lle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infektiösen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen, um eine bösartige Erkrankung auszuschließen, da Pantoprazol auch die Symptome von Krebserkrankungen lindert und so dazu fĂŒhren kann, dass eine Krebserkrankung erst mit Verzögerung erkannt wird. Wenn die Symptome trotz der Behandlung andauern, mĂŒssen weitere Untersuchungen in Betracht gezogen werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg bei Kindern wird nicht empfohlen, da es bei Kindern unter 18 Jahren nicht geprĂŒft ist.

Anwendung von Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg kann die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes nehmen:

  • Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol und Posaconazol (Behandlung bei Pilzinfektionen) oder Erlotinib (Behandlung bestimmter Krebsarten), denn Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg kann dazu fĂŒhren, dass diese und andere Arzneimittel nicht richtig wirken.
  • Warfarin oder Phenprocoumon, die sich auf die Verdickung bzw. VerdĂŒnnung des Blutes auswirken. Möglicherweise sind zusĂ€tzliche Untersuchungen erforderlich.
  • Arzneimittel gegen HIV-Infektionen, wie z. B. Atazanavir
  • Methotrexat (angewendet zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs). Wenn Sie Methotrexat einnehmen/anwenden, setzt Ihr Arzt Ihre Behandlung mit Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg möglicherweise vorĂŒbergehend ab, da Pantoprazol den Methotrexatspiegel im Blut erhöhen kann.
  • Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen). Wenn Sie Fluvoxamin einnehmen, wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise reduzieren.
  • Rifampicin zur Behandlung von Infektionen

Johanniskraut (Hypericum perforatum) zur Behandlung von milden Depressionen

Schwangerschaft und Stillzeit

Es liegen keine hinreichenden Daten ĂŒber die Verwendung von Pantoprazol bei Schwangeren vor. Ein Übertritt des Wirkstoffes in die Muttermilch wurde berichtet.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten dieses Arzneimittel nur dann anwenden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen fĂŒr Sie grĂ¶ĂŸer ist als das potenzielle Risiko fĂŒr Ihr ungeborenes Kind oder Ihr Baby.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg hat keinen oder nur einen geringfĂŒgigen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthÀlt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Der Arzt oder eine Person des Pflegepersonals verabreicht Ihnen die Tagesdosis des Arzneimittels als eine Injektion in die Vene. Diese dauert 2-15 Minuten.

Die empfohlene Dosis betrÀgt

Erwachsene

  • Bei Magen- und ZwölffingerdarmgeschwĂŒren sowie Refluxösophagitis
    1 Durchstechflasche (40 mg Pantoprazol) tÀglich
  • Zur Langzeittherapie des Zollinger-Ellison-Syndroms und anderer Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel SĂ€ure produziert wird
    2 Durchstechflaschen (80 mg Pantoprazol) tÀglich

Je nachdem, wie viel SĂ€ure Ihr Magen produziert, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis spĂ€ter noch anpassen. Wenn der Arzt Ihnen mehr als 2 Durchstechflaschen (80 mg) tĂ€glich verschrieben hat, werden die Injektionen auf 2 gleiche Dosen tĂ€glich verteilt. VorĂŒbergehend kann der Arzt eine Dosis von mehr als 4 Durchstechflaschen (160 mg) tĂ€glich verschreiben. Wenn Ihre MagensĂ€ure schnell reguliert werden muss, genĂŒgt in der Regel eine Anfangsdosis von

160 mg (4 Durchstechflaschen), um den MagensÀurespiegel hinreichend zu senken.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollte die tĂ€gliche Dosis nur 20 mg (Âœ Durchstechflasche) betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Diese Injektionen werden fĂŒr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg erhalten haben, als Sie sollten

Die Dosis wird vom Pflegepersonal bzw. Arzt sorgfĂ€ltig ĂŒberprĂŒft, sodass eine Überdosierung extrem unwahrscheinlich ist.

Es sind keine Symptome einer Überdosierung bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notaufnahme des nÀchsten Krankenhauses:

  • Schwerwiegende allergische Reaktionen (HĂ€ufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Nesselsucht (Quaddeln), Atembeschwerden, allergische Gesichtsschwellung (Quincke-Ödem/Angioödem), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken SchweißausbrĂŒchen
  • Schwerwiegende Hautreaktionen (HĂ€ufigkeit nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar): Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Hauterosionen (einschließlich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme) und Lichtempfindlichkeit
  • Andere schwerwiegende Reaktionen (HĂ€ufigkeit nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar): GelbfĂ€rbung der Haut oder des Augenweißes (schwere LeberzellschĂ€digung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie VergrĂ¶ĂŸerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren RĂŒckenbereich fĂŒhren kann (schwerwiegende NierenentzĂŒndung) und die bei möglichem Fortschreiten bis zum Nierenversagen fĂŒhren kann.

Weitere Nebenwirkungen:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

EntzĂŒndungen der VenenwĂ€nde und Blutgerinnselbildung (Thrombophlebitis) an der Injektionsstelle, gutartige Magenpolypen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, BlĂ€hungen und Entweichen von Darmgasen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und Unwohlsein, Hautausschlag, Exantheme, Eruption, Juckreiz, SchwĂ€chegefĂŒhl, ErschöpfungsgefĂŒhl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, KnochenbrĂŒche (HĂŒfte, Handgelenk oder WirbelsĂ€ule)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

GeschmacksverĂ€nderungen bis hin zu Geschmacksverlust, Sehstörungen wie Verschwommensehen, Nesselsucht, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, GewichtsverĂ€nderungen, erhöhte Körpertemperatur, hohes Fieber, Schwellungen der Gliedmaßen (periphere Ödeme), allergische Reaktionen, Depressionen, VergrĂ¶ĂŸerung der mĂ€nnlichen Brust

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Desorientiertheit

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

Halluzinationen; Verwirrtheit (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind); Abnahme des Natriumspiegels im Blut; niedrige Magnesiumspiegel im Blut (siehe Abschnitt 2); GefĂŒhl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit; Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken; DickdarmentzĂŒndung, die einen anhaltenden wĂ€ssrigen Durchfall verursacht

Nebenwirkungen, die durch Bluttests festgestellt werden:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Anstieg der Leberenzymwerte

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Anstieg des Bilirubin-Wertes; erhöhte Fett-Werte im Blut; starker Abfall der zirkulierenden weißen Blutkörperchen (Granulozyten), verbunden mit hohem Fieber

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Abnahme der Anzahl der BlutplĂ€ttchen, was möglicherweise eine stĂ€rkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirken kann; Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen, was möglicherweise zu hĂ€ufigerem Auftreten von Infektionen fĂŒhren kann; ĂŒbermĂ€ĂŸiger, gleichzeitiger Abfall der roten und weißen Blutkörperchen sowie der BlutplĂ€ttchen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 25 °C lagern.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Zubereitete bzw. zubereitete und verdĂŒnnte Lösung innerhalb von 12 Stunden verbrauchen.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte dieses Produkt sofort verbraucht werden. Wird das Produkt nicht sofort verwendet, so obliegen die Lagerzeiten und -bedingungen vor der Anwendung der Verantwortung des Anwenders und betragen in der Regel nicht mehr als 12 Stunden bei maximal 25 °C.

Sie dĂŒrfen Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass sich dessen Aussehen verĂ€ndert hat (z. B. bei Beobachtung einer EintrĂŒbung oder AusfĂ€llung).

Der Inhalt der Durchstechflasche ist ausschließlich fĂŒr eine einmalige Anwendung vorgesehen. Arzneimittelreste, die in der Durchstechflasche verbleiben, sind zu entsorgen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg enthÀlt

  • Der Wirkstoff ist Pantoprazol.
  • 1 Durchstechflasche Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg enthĂ€lt 45,11 mg Pantoprazol-Natrium 1,5 H2O, entsprechend 40 mg Pantoprazol.
  • Der sonstige Bestandteil ist Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung).

Wie Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg aussieht und Inhalt der Packung

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg ist eine Glasflasche mit einem roten Gummistopfen, versiegelt mit einer Aluminiumkappe mit einem Plastikverschluss. Jede Durchstechflasche enthĂ€lt ein weißes bis gelbliches Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.

Die Durchstechflaschen sind in Umkartons verpackt. Jeder Karton enthÀlt 1 oder 5 Durchstechflaschen aus Glas.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

oder

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova ulica 57 1526 Ljubljana Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Niederlande: Pantoprazol Injectie 40 mg, poeder voor oplossing voor injectie

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im September 2020.

Die folgenden Informationen sind nur fĂŒr Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Eine gebrauchsfertige Lösung wird zubereitet, indem 10 ml einer 0,9%igen (9 mg/ml) Kochsalzlösung zur Injektion in die Durchstechflasche mit der Trockensubstanz injiziert werden. Die gebrauchsfertige Lösung ist eine farblose bis leicht gelbliche Lösung. Diese Lösung wird entweder direkt verabreicht oder nach Mischen mit 100 ml einer 0,9%igen

(9 mg/ml) Kochsalzlösung zur Injektion oder 5%iger (55 mg/ml) Glucosemonohydratlösung zur Injektion. Zum VerdĂŒnnen sollten entweder Glas- oder Plastik-BehĂ€lter verwendet werden.

Pantoprazol HEXAL i.v. 40 mg darf nicht mit anderen Lösungsmitteln als den hier genannten hergestellt oder gemischt werden.

Nach der Zubereitung muss die Lösung innerhalb von 12 Stunden verbraucht werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verbraucht werden. Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender fĂŒr die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Diese sollen normalerweise

12 Stunden bei maximal 25 °C nicht ĂŒberschreiten.

Das Arzneimittel sollte intravenös ĂŒber 2-15 Minuten verabreicht werden.

Der Inhalt einer Durchstechflasche ist ausschließlich fĂŒr eine einmalige intravenöse Anwendung vorgesehen. Arzneimittelreste, die in der Durchstechflasche verblieben sind, oder ein Arzneimittel, dessen Aussehen sich verĂ€ndert hat (z. B. bei EintrĂŒbung oder AusfĂ€llung), sind zu verwerfen.

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Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.11.2007
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden