Topamax 25 mg Hartkapseln

Abbildung Topamax 25 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Janssen-Cilag GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.08.1998
ATC Code N03AX11
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Janssen-Cilag GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topiramat Sandoz 200 mg Filmtabletten Topiramat Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Topiramat-TEVA 100 mg Filmtabletten Topiramat TEVA GmbH
Topiramat Winthrop 25 mg Filmtabletten Topiramat Winthrop Arzneimittel GmbH
TOPIRAMAT-NEURAXPHARM 50 mg Filmtabletten Topiramat neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Topiramed 200 mg Filmtabletten Topiramat mibe GmbH Arzneimittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Topamax geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěAntiepileptika‚Äú genannt werden. Es wird angewendet:

  • zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern √ľber 6 Jahren
  • mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren und √§lter
  • um Migr√§nekopfschmerzen bei Erwachsenen vorzubeugen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Topamax darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Topiramat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • zur Vorbeugung von Migr√§ne: Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit"). Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topamax am besten geeignet ist.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topamax einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie vor der Einnahme von Topamax mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • Nierenprobleme, insbesondere Nierensteine haben oder wenn Sie eine Nierendialyse erhalten
  • in der Vorgeschichte Blut- oder K√∂rperfl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose) haben
  • Leberprobleme haben
  • unter Augenproblemen, insbesondere unter einem Glaukom, leiden
  • ein Wachstumsproblem haben
  • eine fettreiche di√§tetische Ern√§hrung (ketogene Di√§t) erhalten
  • Topamax zur Behandlung von Epilepsie einnehmen und schwanger oder eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú f√ľr weitere Informationen)

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topamax einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie nicht aufhören Ihre Arzneimittel einzunehmen ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt bevor Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Topiramat enthalten und Ihnen als Alternative zu Topamax gegeben wurden.

Sie könnten Gewicht verlieren, wenn Sie Topamax einnehmen, weshalb Ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert werden sollte, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zu viel Gewicht verlieren oder ein Kind, das dieses Arzneimittel einnimmt, nicht genug Gewicht zunimmt.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topamax behandelt wurden, hatten Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Da Topamax schwerwiegende Hautreaktionen hervorrufen kann, informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie einen Hautausschlag und/oder eine Blasenbildung entwickeln (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Topamax kann in seltenen F√§llen hohe Ammoniakspiegel im Blut verursachen (zu sehen in Bluttests), was zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann, insbesondere wenn Sie zus√§tzlich ein Arzneimittel mit Valproins√§ure oder Natriumvalproat einnehmen. Da dies ein ernst zu nehmender Gesundheitszustand sein kann, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú):

  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen
  • Verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
  • M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit

Bei höheren Topamax-Dosierungen kann sich das Risiko, diese Symptome zu entwickeln, erhöhen.

Einnahme von Topamax mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Topamax und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen. Manchmal muss die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel oder die von Topamax angepasst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • andere Arzneimittel, die Ihr Denken, Ihre Konzentration oder Ihre Muskelkoordination beeintr√§chtigen oder verringern (z. B. Arzneimittel, die eine beruhigende Wirkung auf das Zentralnervensystem aus√ľben, wie zum Beispiel zur Muskelentspannung und Beruhigungsmittel).
  • Antibabypillen. Topamax kann Ihre Antibabypillen weniger wirksam machen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topamax am besten geeignet ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich Ihre Menstruationsblutung verändert, während Sie Antibabypillen und Topamax einnehmen.

F√ľhren Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden. Zeigen Sie diese Liste Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ein neues Arzneimittel einnehmen/anwenden.

Andere Arzneimittel, √ľber die Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen sollten, schlie√üen andere Antiepileptika, Risperidon, Lithium, Hydrochlorothiazid, Metformin, Pioglitazon, Glibenclamid, Amitriptylin, Propranolol, Diltiazem, Venlafaxin, Flunarizin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) (eine pflanzliche Zubereitung zur Behandlung von Depressionen), Warfarin, das zur Blutverd√ľnnung verwendet wird, ein.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topamax einnehmen.

Einnahme von Topamax zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie k√∂nnen Topamax zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon einnehmen. Trinken Sie reichlich Fl√ľssigkeit √ľber den Tag w√§hrend Sie Topamax einnehmen, um Nierensteinen vorzubeugen. Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Topamax einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Vorbeugung von Migräne:

Topamax kann das Kind im Mutterleib sch√§digen. Sie d√ľrfen Topamax nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, d√ľrfen Sie Topamax nicht zur Vorbeugung von Migr√§ne einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode am besten geeignet ist und ob Topamax f√ľr Sie infrage kommt. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topamax muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Behandlung von Epilepsie:
Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, welche anderen Behandlungsm√∂glichkeiten anstelle von Topamax m√∂glich sind. Wird entschieden, dass Sie Topamax einnehmen sollen, m√ľssen Sie eine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topamax am besten geeignet ist. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topamax muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Wunsch haben, schwanger zu werden.

Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes, wenn Topamax während der Schwangerschaft angewendet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topamax zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.

  • Wenn Sie Topamax w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, besteht bei Ihrem Kind ein h√∂heres Risiko f√ľr Geburtsfehler, insbesondere f√ľr Lippenspalten (Spalte in der Oberlippe) und Gaumenspalten (Spalte innerhalb des Munds im Gaumen). Bei neugeborenen Jungen kann au√üerdem eine Fehlbildung des Penis (Hypospadie) vorliegen. Diese Fehlbildungen k√∂nnen sich im fr√ľhen Stadium der Schwangerschaft entwickeln, sogar noch bevor Sie wissen, dass Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie Topamax w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, kann es sein, dass Ihr Kind bei der Geburt kleiner ist, als erwartet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu diesem Risiko w√§hrend der Schwangerschaft haben.
  • M√∂glicherweise gibt es andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung, die ein geringeres Risiko f√ľr Geburtsfehler haben.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Topamax schwanger werden. Sie und Ihr Arzt werden gemeinsam entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Topamax w√§hrend der Schwangerschaft fortsetzen werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff von Topamax (Topiramat) geht in die Muttermilch √ľber. Zu den Auswirkungen, die bei gestillten Kindern von behandelten M√ľttern beobachtet wurden, geh√∂ren Durchfall, Schl√§frigkeit, Erregbarkeit und geringe Gewichtszunahme. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen,

ob Sie auf das Stillen oder auf die Behandlung mit Topamax verzichten sollen. Ihr Arzt wird hierbei die Bedeutung des Arzneimittels f√ľr die Mutter sowie das Risiko f√ľr das Kind ber√ľcksichtigen. Stillende M√ľtter m√ľssen bei der Einnahme von Topamax unverz√ľglich ihren Arzt informieren, wenn das Baby sich ungew√∂hnlich verh√§lt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindel, M√ľdigkeit und Sehbehinderungen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Topamax auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.

Topamax enthält Sucrose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Ihr Arzt wird gew√∂hnlich mit einer geringen Dosis von Topamax beginnen und steigert Ihre Dosis dann langsam, bis die beste Dosierung f√ľr Sie gefunden wurde.
  • Topamax Hartkapseln k√∂nnen im Ganzen geschluckt oder ge√∂ffnet und auf einen Teel√∂ffel mit weicher Nahrung jeglicher Art gestreut werden. Beispiele hierf√ľr sind Apfelmus, Vanilleso√üe, Eis, Brei, Pudding oder Joghurt. Trinken Sie danach reichlich Fl√ľssigkeit um sicherzustellen, dass die gesamte Mischung aus Nahrung und Medizin heruntergeschluckt wird.
  • Halten Sie die Hartkapsel aufrecht, so dass Sie das Wort ‚ÄěTOP‚Äú lesen k√∂nnen.
  • Drehen Sie den durchsichtigen Teil der Kapsel vorsichtig ab. Vielleicht finden Sie es f√ľr sich am geeignetsten, dies √ľber der geringen Menge der Nahrung zu tun, auf der der Kapselinhalt verteilt werden soll.
  • Verteilen Sie den gesamten Inhalt der Kapsel auf einem L√∂ffel mit weicher Nahrung, wobei Sie darauf achten m√ľssen, dass die gesamte verschriebene Dosis auf die Nahrung gestreut wird.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die gesamte Mischung aus Nahrung und Kapselinhalt sofort herunterschlucken. Vermeiden Sie zu kauen. Trinken Sie sofort Fl√ľssigkeit, um sicher zu sein, dass die gesamte Mischung geschluckt wurde.
  • Bewahren Sie niemals etwas vom Arzneimittel oder der Nahrungsmittelmischung f√ľr eine sp√§tere Verwendung auf.
  • Topamax kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie √ľber den Tag verteilt viel Fl√ľssigkeit, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, w√§hrend Sie Topamax einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Topamax eingenommen haben, als Sie sollten

  • Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.
  • Sie f√ľhlen sich m√∂glicherweise schl√§frig, m√ľde oder weniger aufmerksam; beobachten mangelnde Koordination, haben Schwierigkeiten zu sprechen oder sich zu konzentrieren; sehen doppelt oder verschwommen; f√ľhlen sich schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck; f√ľhlen sich niedergeschlagen oder aufgeregt oder haben Bauchschmerzen oder Anf√§lle (Krampfanf√§lle).

Es kann zu einer √úberdosierung kommen, wenn Sie andere Arzneimittel zusammen mit Topamax anwenden.

Wenn Sie die Einnahme von Topamax vergessen haben

Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies bemerken. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Topamax abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert. Ihre Beschwerden k√∂nnen zur√ľckkehren. Wenn Ihr Arzt entscheidet, dieses Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder begeben Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung, wenn Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

- Depression (neu aufgetreten oder bestehende verschlechtert)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Anf√§lle (Krampfanf√§lle)
  • Angst, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme, Langsamkeit im Denken, Ged√§chtnisverlust, Probleme mit dem Ged√§chtnis (neu aufgetreten, pl√∂tzliche Ver√§nderung oder zunehmende Verschlechterung)
  • Nierensteine, h√§ufiges oder schmerzhaftes Urinieren

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (kann eine gest√∂rte Atmung verursachen, einschlie√ülich Kurzatmigkeit, Appetitverlust, √úbelkeit, Erbrechen, √ľberm√§√üige M√ľdigkeit und schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag)
  • Vermindertes oder fehlendes Schwitzen (besonders bei kleinen Kindern, die hohen Umgebungstemperaturen ausgesetzt sind)
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung, Versuch der schweren Selbstverletzung
  • Ausfall eines Teils des Gesichtsfeldes

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Glaukom ‚Äď eine Abflussst√∂rung des Kammerwassers im Auge, die einen erh√∂hten Druck im Auge, Schmerzen oder eine verminderte Sehf√§higkeit verursacht
  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen, verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit ‚Äď diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines hohen Ammoniakspiegels im Blut sein (Hyperammon√§mie), der zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann (hyperammon√§mische Enzephalopathie)
  • Schwerwiegende Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse ‚Äď diese k√∂nnen als Hautausschl√§ge mit oder ohne Blasenbildung auftreten. Hautirritation, Entz√ľndungen oder Schwellungen im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Augen und rund um die Geschlechtsteile. Die Hautausschl√§ge k√∂nnen sich zu schwerwiegenden ausgedehnten Hautsch√§den entwickeln (Abl√∂sen der oberen Hautschicht und Schleimhautschichten); dies kann lebensbedrohlich werden.

Nicht bekannt (auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Augenentz√ľndung (Uveitis) mit Symptomen wie Augenr√∂tung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verst√§rktem Tr√§nenfluss, Punktesehen und Verschwommensehen.

Andere Nebenwirkungen schließen die folgenden ein; wenn diese schwerwiegend werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verstopfte, laufende Nase oder Halsschmerzen
  • Kribbeln, Schmerzen und/oder Taubheit verschiedener K√∂rperteile

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • An√§mie (geringe Anzahl an Blutzellen)
  • allergische Reaktion (wie Hautausschlag, R√∂tung, Jucken, Gesichtsschwellung, Nesselsucht)
  • Appetitverlust, verminderter Appetit
  • Aggression, Agitiertheit, Wut, ungew√∂hnliches Verhalten
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Probleme beim Sprechen oder Sprachst√∂rungen, undeutliche Sprache
  • Ungeschicklichkeit oder fehlende Koordination, Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen
  • verminderte F√§higkeit, Routineaufgaben auszuf√ľhren
  • verminderter, Verlust oder fehlender Geschmackssinn
  • unwillk√ľrliches Zittern oder Zucken; schnelle unkontrollierbare Bewegungen der Augen
  • Sehst√∂rung wie Doppelbilder, verschwommenes Sehen, vermindertes Sehverm√∂gen, Schwierigkeiten beim Scharfsehen
  • das Gef√ľhl haben, es dreht sich alles (Schwindel), klingelndes Ger√§usch in den Ohren, Ohrenschmerz
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Nasenbluten
  • Fieber, sich nicht gut f√ľhlen, Schw√§che
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Beschwerden im Bauchbereich, Verdauungsst√∂rung, Infektion des Magens oder des Darms
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Jucken
  • Gelenkschmerz oder Gelenkschwellung, Muskelkr√§mpfe oder Muskelzittern, Muskelschmerz oder Muskelschw√§che, Brustschmerz
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Abnahme der Anzahl an Blutpl√§ttchen (Blutpl√§ttchen sind an der Blutgerinnung beteiligt), Abnahme der Anzahl an wei√üen Blutzellen, die einen Beitrag zum Schutz vor Infektionen leisten, Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • Anstieg der Leberenzyme, Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • geschwollene Lymphknoten am Hals, in den Achseln oder der Leistengegend
  • erh√∂hter Appetit
  • gehobene Stimmung (Hochgef√ľhl)
  • H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, schwere psychische St√∂rung (Psychose)
  • keine Emotionen zeigen und/oder f√ľhlen, ungew√∂hnliches Misstrauen, Panikattacken
  • Probleme beim Lesen, Sprachst√∂rung, Probleme mit der Handschrift
  • Unruhe, Hyperaktivit√§t
  • verlangsamtes Denken, verminderte Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit
  • verringerte oder verlangsamte K√∂rperbewegungen, unwillk√ľrliche anormale oder sich wiederholende Muskelbewegungen
  • Ohnmacht
  • anormaler Tastsinn, gest√∂rter Tastsinn
  • beeintr√§chtigter, verf√§lschter oder fehlender Geruchssinn
  • ungew√∂hnliche Gef√ľhle oder Empfindungen, die einer Migr√§ne oder einer bestimmten Art von Anf√§llen vorausgehen
  • trockene Augen, Lichtempfindlichkeit der Augen, Zucken der Augenlider, tr√§nende Augen
  • Verringerung oder Verlust des H√∂rens, H√∂rverlust in einem Ohr
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag, das Herz in der Brust schlagen sp√ľren
  • niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen (infolgedessen k√∂nnen sich einige Behandelte, die Topamax einnehmen, schwach, schwindelig f√ľhlen oder k√∂nnen ohnm√§chtig werden, wenn sie pl√∂tzlich aufstehen oder sich pl√∂tzlich aufrichten)
  • Gesichtsr√∂tung, sich warm f√ľhlen
  • Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse)
  • √ľberm√§√üiges Abgehen von Darmgasen und ‚Äďwinden, Sodbrennen, V√∂llegef√ľhl oder Bl√§hungen
  • Zahnfleischbluten, erh√∂hte Speichelproduktion, Sabbern, Mundgeruch
  • √ľberm√§√üige Fl√ľssigkeitsaufnahme, Durst
  • Hautverf√§rbung
  • Muskelsteifheit, Schmerzen in der Seite
  • Blut im Urin, Harninkontinenz (fehlende Kontrolle), dringendes Bed√ľrfnis zu urinieren, Schmerzen in der Flanke oder den Nieren
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, sexuelle St√∂rung
  • grippe√§hnliche Symptome
  • kalte Finger und Zehen
  • sich betrunken f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • anormal gesteigerte Stimmung
  • Bewusstseinsverlust
  • Blindheit auf einem Auge, vor√ľbergehende Blindheit, Nachtblindheit
  • Sehschw√§che
  • Schwellungen im und um das Auge
  • Taubheit, Kribbeln und Farb√§nderung (wei√ü, blau, dann rot) in Fingern und Zehen bei Einwirkung von K√§lte
  • Leberentz√ľndung, Leberversagen
  • anormaler K√∂rpergeruch
  • Beschwerden in Armen und Beinen
  • Nierenerkrankung

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Makulopathie ist eine Erkrankung der Makula, der Bereich des sch√§rfsten Sehens im Auge. Sie sollen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie eine √Ąnderung oder eine Verminderung Ihrer Sehkraft bemerken.

Kinder

Die Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen generell den bei Erwachsenen gesehenen Nebenwirkungen. Die folgenden Nebenwirkungen können bei Kindern jedoch häufiger auftreten als bei Erwachsenen:

  • Konzentrationsprobleme
  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung
  • M√ľdigkeit
  • Verminderter oder gesteigerter Appetit
  • Aggression, ungew√∂hnliches Verhalten
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen
  • sich nicht gut f√ľhlen
  • Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • keine Emotionen zeigen und/oder f√ľhlen
  • tr√§nende Augen
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag

Andere Nebenwirkungen, die bei Kindern auftreten können:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • das Gef√ľhl haben, es dreht sich alles (Schwindel)
  • Erbrechen

Fieber

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • Hyperaktivit√§t
  • sich warm f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Kunststoffflasche und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Die Kunststoffflasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Topamax enthält

Der Wirkstoff ist Topiramat.

Jede Topamax Hartkapsel enthält 25 mg Topiramat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Zucker-Stärke-Pellets (Maisstärke, Sucrose), Povidon, Celluloseacetat

Kapsel
Gelatine, Titandioxid (E171)

Drucktinte, schwarz enthält
Eisen(II,III)-oxid (E172), Schellack und Propylenglycol

Wie Topamax aussieht und Inhalt der Packung

Kleine, wei√üe bis cremefarbene Pellets (Kugeln) in Hartgelatine-Kapseln mit einem wei√üen, undurchsichtigen Kapselk√∂rper markiert mit ‚Äě25 mg‚Äú und einer naturfarbenen Kapselh√ľlle markiert mit ‚ÄěTOP‚Äú

Lichtundurchlässige Kunststoffflasche aus HDPE mit Originalitätsverschluss mit 100 Hartkapseln mit Granulat.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Die folgenden weiteren St√§rken und Darreichungsformen sind verf√ľgbar:

Topamax 50 mg Hartkapseln

Topamax 25 mg/- 50 mg/- 100 mg/- 200 mg Filmtabletten

Pharmazeutischer Unternehmer

JANSSEN-CILAG GmbH Johnson & Johnson Platz 1 41470 Neuss

Tel.: 02137 / 955-955 www.janssen.com/germany

Hersteller

Janssen-Cilag S.p.a.

Via C. Janssen

04100 Borgo S. Michele

Latina

Italien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich, Belgien, Zypern, Tschechische Republik, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien, Spanien, Vereinigtes K√∂nigreich:Topamax
Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden:Topimax
Frankreich:Epitomax
Griechenland:Topamac

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Topamax 25 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Janssen-Cilag GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.08.1998
ATC Code N03AX11
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden