Topiramat AL 25 mg Filmtabletten

Abbildung Topiramat AL 25 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.02.2009
ATC Code N03AX11
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

Zulassungsinhaber

ALIUD PHARMA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topiramat-Actavis 200 mg Filmtabletten Topiramat Actavis Group PTC ehf
Topiramat Torrent 50 mg Filmtabletten Topiramat Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Topiramat-CT 200 mg Filmtabletten Topiramat CT Arzneimittel GmbH
Topiramat-CT 100 mg Filmtabletten Topiramat CT Arzneimittel GmbH
TOPIRAMAT-NEURAXPHARM 200 mg Filmtabletten Topiramat neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Topiramat AL geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěAntiepileptika‚Äú genannt werden.

Topiramat AL wird angewendet

  • zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern √ľber 6 Jahren,
  • mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern √ľber 2 Jahren,
  • um Migr√§nekopfschmerzen bei Erwachsenen vorzubeugen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Topiramat AL darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Topiramat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

  • zur Vorbeugung von Migr√§ne: wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 2.: Schwangerschaft und Stillzeit). Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat AL am besten geeignet ist.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat AL einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat AL einnehmen, wenn Sie

  • Nierenprobleme, besonders Nierensteine, haben oder wenn Sie eine Nierendialyse erhalten,
  • in der Vorgeschichte Blut- oder K√∂rperfl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose) haben,
  • Leberprobleme haben,
  • unter Augenproblemen, besonders unter einem Glaukom, leiden,
  • ein Wachstumsproblem haben,
  • eine fettreiche di√§tetische Ern√§hrung (ketogene Di√§t) erhalten,
  • Topiramat AL zur Behandlung von Epilepsie einnehmen und schwanger oder eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind (f√ľr weitere Informationen siehe unter Abschnitt 2.: Schwangerschaft und Stillzeit).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat AL einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie nicht aufhören Ihre Arzneimittel einzunehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, bevor Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Topiramat enthalten und Ihnen als Alternative zu Topiramat AL gegeben wurden.

Sie könnten Gewicht verlieren, wenn Sie Topiramat AL einnehmen, weshalb Ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert werden sollte, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zu viel Gewicht verlieren oder ein Kind, das dieses Arzneimittel einnimmt, nicht genug Gewicht zunimmt.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiramat AL behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Vorbeugung von Migräne

Topiramat AL kann das Kind im Mutterleib sch√§digen. Sie d√ľrfen Topiramat

AL nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, d√ľrfen Sie Topiramat AL nicht zur Vorbeugung

von Migr√§ne einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode am besten geeignet ist und ob Topiramat AL f√ľr Sie infrage kommt. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat AL muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Behandlung von Epilepsie

Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, welche anderen Behandlungsm√∂glichkeiten anstelle von Topiramat AL m√∂glich sind. Wird entschieden, dass Sie Topiramat AL einnehmen sollen, m√ľssen Sie eine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat AL am besten geeignet ist. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat AL muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Wunsch haben, schwanger zu werden.

Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des

ungeborenen Kindes, wenn Topiramat AL während der Schwangerschaft angewendet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topiramat AL zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.

  • Wenn Sie Topiramat AL w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, besteht bei Ihrem Kind ein h√∂heres Risiko f√ľr Geburtsfehler, insbesondere f√ľr Lippenspalten (Spalte in der Oberlippe) und Gaumenspalten (Spalte innerhalb des Munds im Gaumen). Bei neugeborenen Jungen kann au√üerdem eine Fehlbildung des Penis (Hypospadie) vorliegen. Diese Fehlbildungen k√∂nnen sich im fr√ľhen Stadium der Schwangerschaft entwickeln, sogar noch bevor Sie wissen, dass Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie Topiramat AL w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, kann es sein, dass Ihr Kind bei der Geburt kleiner ist, als erwartet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu diesem Risiko w√§hrend der Schwangerschaft haben.
  • M√∂glicherweise gibt es andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung, die ein geringeres Risiko f√ľr Geburtsfehler haben.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat AL schwanger werden. Sie und Ihr Arzt werden gemeinsam entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Topiramat AL w√§hrend der Schwangerschaft fortsetzen werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff von Topiramat AL (Topiramat) geht in die Muttermilch √ľber. Zu den Auswirkungen, die bei gestillten Kindern von behandelten M√ľttern beobachtet wurden, geh√∂ren Durchfall, Schl√§frigkeit, Erregbarkeit und geringe Gewichtszunahme. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob

Sie auf das Stillen oder auf die Behandlung mit Topiramat AL verzichten sollen. Ihr Arzt wird hierbei die Bedeutung des Arzneimittels f√ľr die Mutter sowie das Risiko f√ľr das Kind ber√ľcksichtigen. Stillende M√ľtter m√ľssen bei der Einnahme von Topiramat AL unverz√ľglich Ihren Arzt informieren, wenn das Baby sich ungew√∂hnlich verh√§lt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindel, M√ľdigkeit und Sehbehinderungen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Topiramat AL auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.

Topiramat AL enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Topiramat AL erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Topiramat AL einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Topiramat AL genau so ein, wie es Ihnen verordnet wurde. Ihr Arzt wird gew√∂hnlich mit einer geringen Dosis von Topiramat AL beginnen und steigert Ihre Dosis dann langsam, bis die beste Dosierung f√ľr Sie gefunden wurde.

Teilen Sie die Topiramat AL 25 mg Filmtabletten nur, wenn Sie eine Dosis von 6,25 mg oder 12,5 mg Topiramat einnehmen sollen. Vermeiden Sie es, die Filmtabletten zu zerkauen, da sie einen bitteren Geschmack hinterlassen können.

Die Tablette kann in gleiche Dosen (Viertel) geteilt werden.

Topiramat AL kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie √ľber den Tag verteilt viel Fl√ľssigkeit, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, w√§hrend Sie Topiramat AL einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Topiramat AL eingenommen

haben, als Sie sollten

Wenn Sie die Einnahme von Topiramat AL vergessen haben

Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies bemerken. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Topiramat AL abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert. Ihre Beschwerden k√∂nnen zur√ľckkehren. Wenn Ihr Arzt entscheidet, dieses Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Topiramat AL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Topiramat AL und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen. Manchmal muss die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel oder die von Topiramat AL angepasst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • andere Arzneimittel, die Ihr Denken, Ihre Konzentration oder Ihre Muskelkoordination beeintr√§chtigen oder verringern (z.B. Arzneimittel, die eine beruhigende Wirkung auf das Zentralnervensystem aus√ľben, wie zum Beispiel zur Muskelentspannung und Beruhigungsmittel),
  • eine Antibabypille. Topiramat AL kann Ihre Antibabypille weniger wirksam machen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat AL am besten geeignet ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich Ihre Menstruationsblutung verändert, während Sie eine Antibabypille und Topiramat AL einnehmen.

F√ľhren Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie anwenden. Zeigen Sie diese Liste Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ein neues Arzneimittel anwenden.

Andere Arzneimittel, √ľber die Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen sollten, schlie√üen andere Antiepileptika, Risperidon, Lithium, Hydrochlorothiazid, Metformin, Pioglitazon, Glibenclamid, Amitriptylin, Propranolol, Diltiazem, Venlafaxin, Flunarizin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) (eine pflanzliche Zubereitung zur Behandlung von Depressionen) ein.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat AL einnehmen.

Einnahme von Topiramat AL zusammen mit Nahrungsmitteln,

Getränken und Alkohol

Sie k√∂nnen Topiramat AL zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon einnehmen. Trinken Sie reichlich Fl√ľssigkeit √ľber den Tag, w√§hrend Sie Topiramat AL einnehmen, um Nierensteinen vorzubeugen. Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Topiramat AL einnehmen.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Sie f√ľhlen sich m√∂glicherweise schl√§frig, m√ľde oder weniger aufmerksam; beobachten mangelnde Koordination, haben Schwierigkeiten zu sprechen oder sich zu konzentrieren; sehen doppelt oder verschwommen; f√ľhlen sich

schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck; f√ľhlen sich niedergeschlagen oder aufgeregt oder haben Bauchschmerzen oder Anf√§lle (Krampfanf√§lle).

Es kann zu einer √úberdosierung kommen, wenn Sie andere Arzneimittel zusammen mit Topiramat AL anwenden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder begeben Sie sich unverz√ľglich in √§rztliche Behandlung, wenn bei Ihnen folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Depression (neu aufgetreten oder bestehende verschlechtert).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Anf√§lle (Krampfanf√§lle),
  • Angst, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit,
  • Konzentrationsprobleme, Langsamkeit im Denken, Ged√§chtnisverlust, Probleme mit dem Ged√§chtnis (neu aufgetreten, pl√∂tzliche Ver√§nderung oder zunehmende Verschlechterung),
  • Nierensteine, h√§ufiges oder schmerzhaftes Urinieren.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (kann eine gest√∂rte Atmung verursachen, einschlie√ülich Kurzatmigkeit, Appetitverlust, √úbelkeit, Erbrechen, √ľberm√§√üige M√ľdigkeit und schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag),
  • vermindertes oder fehlendes Schwitzen,
  • Gedanken an gravierendes selbstverletzendes Verhalten, Versuch der erheblichen Selbstverletzung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Glaukom ‚Äď eine Abflussst√∂rung des Kammerwassers im Auge, die einen erh√∂hten Druck im Auge, Schmerzen oder eine verminderte Sehf√§higkeit verursacht.

Andere Nebenwirkungen schließen die folgenden ein; wenn diese schwerwiegend werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Entz√ľndung des Nasen-Rachen-Raums,
  • Kribbeln, Schmerzen und/oder Taubheit verschiedener K√∂rperteile,
  • Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit,
  • Schwindel,
  • √úbelkeit, Durchfall,
  • Gewichtsverlust.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • An√§mie (geringe Anzahl an Blutzellen),
  • allergische Reaktion (wie Hautausschlag, R√∂tung, Jucken, Gesichtsschwellung, Nesselsucht),
  • Appetitverlust, verminderter Appetit,
  • Schlaflosigkeit,
  • Probleme beim Sprechen oder Sprachst√∂rungen, undeutliche Sprache,
  • Aggression, Agitiertheit, Wut,
  • Ungeschicklichkeit oder fehlende Koordination, Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen,
  • verminderte F√§higkeit, Routineaufgaben auszuf√ľhren,
  • verminderte Ber√ľhrungs- und Druckempfindlichkeit der Haut,
  • verminderter, Verlust oder fehlender Geschmackssinn,
  • unwillk√ľrliches Zittern oder Zucken; schnelle unkontrollierbare Bewegungen der Augen,
  • Sehst√∂rung wie Doppelbilder, verschwommen Sehen,
  • das Gef√ľhl haben, es dreht sich alles (Schwindel), klingelndes Ger√§usch in den Ohren, Ohrenschmerz,
  • Kurzatmigkeit,
  • Nasenbluten,
  • verstopfte, laufende Nase,
  • Fieber, sich nicht gut f√ľhlen, Schw√§che,
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Beschwerden im Bauchbereich, Verdauungsst√∂rung, Infektion des Magens oder des Darms,
  • Mundtrockenheit,
  • Haarausfall,
  • Jucken,
  • Gelenkschmerz, Muskelkr√§mpfe oder Muskelzittern, Muskelschmerz oder Muskelschw√§che, Brustschmerz,
  • Gewichtszunahme.

Gelegentlich (kann bis 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Abnahme der Anzahl an Blutpl√§ttchen (Blutpl√§ttchen sind an der Blutgerinnung beteiligt), Abnahme der Anzahl an wei√üen Blutzellen, die einen Beitrag zum Schutz vor Infektionen leisten, Abnahme des Kaliumspiegels im Blut,
  • Anstieg der Leberenzyme, Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut,
  • geschwollene Lymphknoten am Hals, in den Achseln oder der Leistengegend,
  • erh√∂hter Appetit,
  • gehobene Stimmung (Hochgef√ľhl),
  • H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, schwere psychische St√∂rung (Psychose),
  • keine Emotionen zeigen und/oder f√ľhlen, ungew√∂hnliches Misstrauen, Panikattacken,
  • Probleme beim Lesen, Sprachst√∂rung, Probleme mit der Handschrift,
  • Unruhe, Hyperaktivit√§t,
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen und Durchschlafen,
  • verlangsamtes Denken, verminderte Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit,
  • verringerte oder verlangsamte K√∂rperbewegungen, unwillk√ľrliche anormale oder sich wiederholende Muskelbewegungen,
  • Ohnmacht,
  • anormaler Tastsinn, gest√∂rter Tastsinn,
  • beeintr√§chtigter, verf√§lschter oder fehlender Geruchssinn,
  • ungew√∂hnliche Gef√ľhle oder Empfindungen, die einer Migr√§ne oder einer bestimmten Art von Anf√§llen vorausgehen,
  • Gesichtsfeldausfall, verminderte Sehsch√§rfe, Pupillenerweiterung,
  • trockene Augen, Lichtempfindlichkeit der Augen, Zucken der Augenlider, tr√§nende Augen,
  • Verringerung oder Verlust des H√∂rens, H√∂rverlust in einem Ohr,
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag, das Herz in der Brust schlagen sp√ľren,
  • niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen (infolgedessen k√∂nnen sich einige Behandelte, die Topiramat AL einnehmen, schwach,

schwindelig f√ľhlen oder k√∂nnen ohnm√§chtig werden, wenn sie pl√∂tzlich aufstehen oder sich pl√∂tzlich aufrichten),

  • Gesichtsr√∂tung, sich warm f√ľhlen,
  • Heiserkeit der Stimme,
  • Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse),
  • √ľberm√§√üiges Abgehen von Darmgasen und ‚Äďwinden, Sodbrennen, V√∂llegef√ľhl oder Bl√§hungen,
  • Zahnfleischbluten, erh√∂hte Speichelproduktion, Sabbern, Mundgeruch,
  • √ľberm√§√üige Fl√ľssigkeitsaufnahme, Durst,
  • Hautverf√§rbung,
  • Gelenkschwellung, Muskelsteifheit, Schmerzen in der Seite, Muskelerm√ľdung,
  • Blut oder Kristalle im Urin, Harninkontinenz (fehlende Kontrolle), dringendes Bed√ľrfnis zu urinieren, Schmerzen in der Flanke oder den Nieren,
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, sexuelle St√∂rung,
  • grippe√§hnliche Symptome,
  • kalte Finger und Zehen,
  • sich betrunken f√ľhlen,
  • Lernschwierigkeiten.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • anormal gesteigerte Stimmung,
  • Bewusstseinsverlust,
  • Blindheit auf einem Auge, vor√ľbergehende Blindheit, Nachtblindheit,
  • Sehschw√§che,
  • Schwellungen im und um das Auge,
  • Taubheit, Kribbeln und Farb√§nderung (wei√ü, blau, dann rot) in Fingern und Zehen bei Einwirkung von K√§lte,
  • Leberentz√ľndung, Leberversagen,
  • Stevens-Johnson-Syndrom, eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, an der die Schleimh√§ute (wie Mund, Nase und Augen) stark mitbeteiligt sind und mit Hautausschlag und Blasenbildung einhergehen kann,
  • Erythema multiforme, eine schwere Hauterkrankung, bei der rote Flecken auftreten, die Bl√§schen bilden k√∂nnen,
  • anormaler K√∂rpergeruch,
  • Beschwerden in Armen und Beinen,
  • Nierenerkrankung,
  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes,
  • Kalkablagerung im Gewebe.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Makulopathie ist eine Erkrankung der Makula, der Bereich des sch√§rfsten Sehens im Auge. Sie sollen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie eine √Ąnderung oder eine Verminderung Ihrer Sehkraft bemerken.
  • Augenentz√ľndung (Uveitis) mit Symptomen wie Augenr√∂tung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verst√§rktem Tr√§nenfluss, Punktesehen und Verschwommensehen.
  • Toxische epidermale Nekrolyse, eine lebensbedrohliche Erkrankung, die verglichen mit dem Stevens-Johnson-Syndrom weitaus schwerwiegender ist, charakterisiert durch stark ausgedehnte Blasenbildung und Abl√∂sen der oberen Hautschichten (siehe unter Abschnitt 4.: seltene Nebenwirkungen).
  • Husten.

Kinder und Jugendliche

Die Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen generell den bei Erwachsenen gesehenen Nebenwirkungen. Einige Nebenwirkungen können entweder häufiger bei Kindern beobachtet werden und/oder bei Kindern schwerer als bei Erwachsenen ausgeprägt sein. Zu den Nebenwirkungen, die schwerer ausgeprägt sein können, gehören vermindertes oder fehlendes Schwitzen und stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes. Zu den Nebenwirkungen, die häufiger auftreten können, gehören Erkrankungen der oberen Atemwege.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Topiramat AL aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber + 30 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Topiramat AL 25 mg Filmtabletten enthält

Der Wirkstoff ist: Topiramat.

1 Filmtablette enthält 25 mg Topiramat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Crospovidon (Typ A), Lactose- Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais).

Film√ľberzug: Opadry¬ģ wei√ü bestehend aus: Hypromellose, Macrogol 8000, Talkum, Titandioxid (E171).

Wie Topiramat AL 25 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der

Packung

Weiße, runde, bikonvexe Filmtablette mit einer kreuzförmigen Bruchkerbe.

Topiramat AL ist in den folgenden Stärken erhältlich: 25 mg, 50 mg, 100 mg und 200 mg Filmtabletten.

Topiramat AL 25 mg Filmtabletten ist in Packungen mit 28, 50, 100 und 200 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ALIUD PHARMA¬ģ GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 19 D-89150 Laichingen info@aliud.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Topiramat AL 25 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.02.2009
ATC Code N03AX11
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden