Topiramat HEXAL 25 mg Hartkapseln

Abbildung Topiramat HEXAL 25 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 06.04.2009
ATC Code N03AX11
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topiramat real 100 mg Filmtabletten Topiramat Dolorgiet GmbH & Co.KG
Topiramat-TEVA 200 mg Filmtabletten Topiramat TEVA GmbH
Topiramat TAD 200 mg Filmtabletten Topiramat TAD Pharma GmbH
Topiramat Premier Research 100 mg Filmtabletten Topiramat Mylan dura GmbH
Topiramat SUN 50 mg Filmtabletten Topiramat Sun Pharmaceutical Industries Europe B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Topiramat HEXAL geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěAntiepileptika‚Äú genannt werden. Es wird angewendet

  • zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern √ľber 6 Jahre
  • mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren und dar√ľber
  • um Migr√§nekopfschmerzen bei Erwachsenen vorzubeugen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON TOPIRAMAT HEXAL BEACHTEN? Topiramat HEXAL darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Topiramat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • zur Vorbeugung von Migr√§ne: Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, es sei
    denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an (weitere Informationen finden Sie im
    Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú). Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat HEXAL am besten geeignet ist.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat HEXAL einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat HEXAL einnehmen, wenn Sie

  • Nierenprobleme, besonders Nierensteine, haben, oder wenn Sie eine Nierendialyse erhalten
  • in der Vorgeschichte Blut- oder K√∂rperfl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose) haben
  • Leberprobleme haben
  • unter Augenproblemen, besonders unter einem Glaukom, leiden
  • ein Wachstumsproblem haben
  • eine fettreiche di√§tetische Ern√§hrung (ketogene Di√§t) erhalten
  • Topiramat HEXAL zur Behandlung von Epilepsie einnehmen und schwanger oder eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú f√ľr weitere Informationen).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat HEXAL einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie nicht aufhören, Ihre Arzneimittel einzunehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, bevor Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Topiramat enthalten und Ihnen als Alternative zu Topiramat HEXAL gegeben wurden.

Sie könnten Gewicht verlieren, wenn Sie Topiramat HEXAL einnehmen, weshalb Ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert werden sollte, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zu viel Gewicht verlieren oder ein Kind, das dieses Arzneimittel einnimmt, nicht genug Gewicht zunimmt.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiramat HEXAL behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Topiramat HEXAL kann in seltenen F√§llen hohe Ammoniakspiegel im Blut verursachen (zu sehen in Bluttests), was zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann, insbesondere wenn Sie zus√§tzlich ein Arzneimittel mit Valproins√§ure oder Natriumvalproat einnehmen. Da dies ein ernst zu nehmender Gesundheitszustand sein kann, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten (siehe auch Abschnitt 4):

  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen
  • Verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
  • M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit

Schwangerschaft und Stillzeit

Vorbeugung von Migräne

Topiramat HEXAL kann das Kind im Mutterleib sch√§digen. Sie d√ľrfen Topiramat HEXAL nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, d√ľrfen Sie Topiramat HEXAL nicht zur Vorbeugung von Migr√§ne einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode am besten geeignet ist und ob Topiramat HEXAL f√ľr Sie infrage kommt. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat HEXAL muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Behandlung von Epilepsie
Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, welche anderen Behandlungsm√∂glichkeiten anstelle von Topiramat HEXAL m√∂glich sind. Wird entschieden, dass Sie Topiramat HEXAL einnehmen sollen, m√ľssen Sie eine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat HEXAL am besten geeignet ist. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat HEXAL muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Wunsch haben, schwanger zu werden.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Topiramat HEXAL einnehmen können. Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes, wenn Topiramat HEXAL während der Schwangerschaft angewendet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topiramat HEXAL zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.

  • Wenn Sie Topiramat HEXAL w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, besteht bei Ihrem Kind ein h√∂heres Risiko f√ľr Geburtsfehler, insbesondere f√ľr Lippenspalten (Spalte in der Oberlippe) und Gaumenspalten (Spalte innerhalb des Munds im Gaumen). Bei neugeborenen Jungen kann au√üerdem eine Fehlbildung des Penis (Hypospadie) vorliegen. Diese Fehlbildungen k√∂nnen sich im fr√ľhen Stadium der Schwangerschaft entwickeln, sogar noch bevor Sie wissen, dass Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie Topiramat HEXAL w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, kann es sein, dass Ihr Kind bei der Geburt kleiner ist, als erwartet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu diesem Risiko w√§hrend der Schwangerschaft haben.
  • M√∂glicherweise gibt es andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung, die ein geringeres Risiko f√ľr Geburtsfehler haben.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat HEXAL schwanger werden. Sie und Ihr Arzt werden gemeinsam entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Topiramat HEXAL w√§hrend der Schwangerschaft fortsetzen werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff von Topiramat HEXAL (Topiramat) geht in die Muttermilch √ľber. Zu den Auswirkungen, die bei gestillten Kindern von behandelten M√ľttern beobachtet wurden, geh√∂ren Durchfall, Schl√§frigkeit, Erregbarkeit und geringe Gewichtszunahme. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob Sie auf das Stillen oder auf die Behandlung mit Topiramat HEXAL verzichten sollen. Ihr Arzt wird hierbei die Bedeutung des Arzneimittels f√ľr die Mutter sowie das Risiko f√ľr das Kind ber√ľcksichtigen.

Stillende M√ľtter m√ľssen bei der Einnahme von Topiramat HEXAL unverz√ľglich Ihren Arzt informieren, wenn das Baby sich ungew√∂hnlich verh√§lt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindel, M√ľdigkeit und Sehbehinderungen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Topiramat HEXAL auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.

Topiramat HEXAL enthält Sucrose

Bitte nehmen Sie Topiramat HEXAL erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Ihr Arzt wird gew√∂hnlich mit einer geringen Dosis von Topiramat HEXAL beginnen und steigert Ihre Dosis dann langsam, bis die beste Dosierung f√ľr Sie gefunden wurde.
  • Topiramat HEXAL Hartkapseln k√∂nnen im Ganzen geschluckt oder ge√∂ffnet und auf einen Teel√∂ffel mit weicher Nahrung jeglicher Art gestreut werden. Beispiele hierf√ľr sind Apfelmus, Vanilleso√üe, Eis, Brei, Pudding oder Joghurt. Trinken Sie danach reichlich Fl√ľssigkeit um sicherzustellen, dass die gesamte Mischung aus Nahrung und Medizin heruntergeschluckt wird.
  • Vermeiden Sie es, die Hartkapseln zu zerkauen, da sie einen bitteren Geschmack hinterlassen k√∂nnen.
  • Halten Sie die Hartkapsel aufrecht mit der Kappe (breiterer Teil) nach oben. Drehen Sie die Kappe der Kapsel vorsichtig ab. Vielleicht finden Sie es f√ľr sich am geeignetsten, dies √ľber der geringen Menge der Nahrung zu tun, auf der der Kapselinhalt verteilt werden soll.
  • Verteilen Sie den gesamten Inhalt der Kapsel auf einem L√∂ffel mit weicher Nahrung, wobei Sie darauf achten m√ľssen, dass die gesamte verschriebene Dosis auf die Nahrung gestreut wird.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die gesamte Mischung aus Nahrung und Kapselinhalt sofort herunterschlucken. Vermeiden Sie zu kauen. Trinken Sie sofort Fl√ľssigkeit, um sicher zu sein, dass die gesamte Mischung geschluckt wurde.
  • Bewahren Sie niemals etwas vom Arzneimittel oder der Nahrungsmittelmischung f√ľr eine sp√§tere Verwendung auf.
  • Topiramat HEXAL kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie √ľber den Tag verteilt viel Fl√ľssigkeit, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, w√§hrend Sie Topiramat HEXAL einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Topiramat HEXAL eingenommen haben als Sie sollten

  • Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.
  • Sie f√ľhlen sich m√∂glicherweise schl√§frig, m√ľde oder weniger aufmerksam; beobachten mangelnde Koordination; haben Schwierigkeiten zu sprechen oder sich zu konzentrieren; sehen doppelt oder verschwommen; f√ľhlen sich schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck; f√ľhlen sich niedergeschlagen oder aufgeregt oder haben Bauchschmerzen oder Anf√§lle (Krampfanf√§lle).

Es kann zu einer √úberdosierung kommen, wenn Sie andere Arzneimittel zusammen mit Topiramat HEXAL anwenden.

Wenn Sie die Einnahme von Topiramat HEXAL vergessen haben

  • Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies bemerken. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Topiramat HEXAL abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert. Ihre Beschwerden k√∂nnen zur√ľckkehren. Wenn Ihr Arzt entscheidet, dieses Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Topiramat HEXAL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Topiramat HEXAL und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen. Manchmal muss die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel oder die von Topiramat HEXAL angepasst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • andere Arzneimittel, die Ihr Denken, Ihre Konzentration oder Ihre Muskelkoordination beeintr√§chtigen oder verringern (z. B. Arzneimittel, die eine beruhigende Wirkung auf das Zentralnervensystem aus√ľben, wie z. B. zur Muskelentspannung und Beruhigungsmittel)
  • Warfarin, das zur Blutverd√ľnnung verwendet wird
  • Antibabypille. Topiramat HEXAL kann Ihre Antibabypille weniger wirksam machen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat HEXAL am besten geeignet ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich Ihre Menstruationsblutung verändert, während Sie die Antibabypille und Topiramat HEXAL einnehmen.

F√ľhren Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden. Zeigen Sie diese Liste Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ein neues Arzneimittel einnehmen/anwenden.

Andere Arzneimittel, √ľber die Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen sollten, schlie√üen andere Antiepileptika, Risperidon, Lithium, Hydrochlorothiazid, Metformin, Pioglitazon, Glibenclamid, Amitriptylin, Propranolol, Diltiazem, Venlafaxin, Flunarizin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) (eine pflanzliche Zubereitung zur Behandlung von Depressionen) ein.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat HEXAL einnehmen.

Einnahme von Topiramat HEXAL zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie k√∂nnen Topiramat HEXAL zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon einnehmen. Trinken Sie reichlich Fl√ľssigkeit √ľber den Tag, w√§hrend Sie Topiramat HEXAL einnehmen, um Nierensteinen vorzubeugen.

Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Topiramat HEXAL einnehmen.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder begeben Sie sich unverz√ľglich in √§rztliche Behandlung, wenn bei Ihnen folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Depression (neu aufgetreten oder bestehende verschlechtert)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Anf√§lle (Krampfanf√§lle)
  • Angst, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme, Langsamkeit im Denken, Ged√§chtnisverlust, Probleme mit dem Ged√§chtnis (neu aufgetreten, pl√∂tzliche Ver√§nderung oder zunehmende Verschlechterung)
  • Nierensteine, h√§ufiges oder schmerzhaftes Urinieren

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (kann eine gest√∂rte Atmung verursachen, einschlie√ülich Kurzatmigkeit, Appetitverlust, √úbelkeit, Erbrechen, √ľberm√§√üige M√ľdigkeit und schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag)
  • vermindertes oder fehlendes Schwitzen (Oligohydrose)
  • Gedanken an gravierendes selbstverletzendes Verhalten, Versuch der erheblichen Selbstverletzung
  • Ausfall eines Teils des Gesichtsfelds

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Glaukom - eine Abflussst√∂rung des Kammerwassers im Auge, die einen erh√∂hten Druck im Auge, Schmerzen oder eine verminderte Sehf√§higkeit verursacht
  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen, verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit ‚Äď diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines hohen Ammoniakspiegels im Blut sein (Hyperammon√§mie), der zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann (hyperammon√§mische Enzephalopathie).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Augenentz√ľndung (Uveitis) mit Symptomen wie Augenr√∂tung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verst√§rktem Tr√§nenfluss, Punktesehen und Verschwommensehen

Andere Nebenwirkungen schließen die Folgenden ein; wenn diese schwerwiegend werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verstopfte, laufende Nase oder Halsschmerzen
  • Kribbeln, Schmerzen und/oder Taubheit verschiedener K√∂rperteile
  • Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit
  • Schwindel
  • √úbelkeit, Durchfall
  • Gewichtsverlust

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • An√§mie (geringe Anzahl an Blutzellen)
  • allergische Reaktion (wie Hautausschlag, R√∂tung, Jucken, Gesichtsschwellung, Nesselsucht)
  • Appetitverlust, verminderter Appetit
  • Aggression, √ľberm√§√üige Rastlosigkeit, Wut
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Probleme beim Sprechen oder Sprachst√∂rungen, undeutliche Sprache
  • Ungeschicklichkeit oder fehlende Koordination, Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen
  • verminderte F√§higkeit Routineaufgaben auszuf√ľhren
  • verminderter, Verlust oder fehlender Geschmackssinn
  • unwillk√ľrliches Zittern oder Zucken, schnelle, unkontrollierbare Bewegungen der Augen
  • Sehst√∂rung wie Doppelbilder, verschwommenes Sehen, vermindertes Sehverm√∂gen, Schwierigkeiten beim scharf Sehen
  • das Gef√ľhl haben, es dreht sich alles (Schwindel), klingelndes Ger√§usch in den Ohren, Ohrenschmerz
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Nasenbluten
  • Fieber, sich nicht gut f√ľhlen, Schw√§che
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Beschwerden im Bauchbereich, Verdauungsst√∂rung, Infektion des Magens oder des Darms
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Jucken
  • Gelenkschmerz oder Gelenkschwellung, Muskelkr√§mpfe oder Muskelzittern, Muskelschmerz oder Muskelschw√§che, Brustschmerz
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Abnahme der Anzahl an Blutpl√§ttchen (Blutpl√§ttchen sind an der Blutgerinnung beteiligt), Abnahme der Anzahl an wei√üen Blutzellen, die einen Beitrag zum Schutz vor Infektionen leisten, Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • Anstieg der Leberenzyme, Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • geschwollene Lymphknoten am Hals, in den Achseln oder der Leistengegend
  • erh√∂hter Appetit
  • gehobene Stimmung (Hochgef√ľhl)
  • H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, schwere psychische St√∂rung (Psychose)
  • keine Emotionen zeigen und/oder f√ľhlen, ungew√∂hnliches Misstrauen, Panikattacken
  • Probleme beim Lesen, Sprachst√∂rung, Probleme mit der Handschrift
  • Unruhe, Hyperaktivit√§t
  • verlangsamtes Denken, verminderte Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit
  • verringerte oder verlangsamte K√∂rperbewegungen, unwillk√ľrliche anormale oder sich wiederholende Muskelbewegungen
  • Ohnmacht
  • anormaler Tastsinn, gest√∂rter Tastsinn
  • beeintr√§chtigter, verf√§lschter oder fehlender Geruchssinn
  • ungew√∂hnliche Gef√ľhle oder Empfindungen, die einer Migr√§ne oder einer bestimmten Art von Anf√§llen vorausgehen
  • trockene Augen, Lichtempfindlichkeit der Augen, Zucken der Augenlider, tr√§nende Augen
  • Verringerung oder Verlust des H√∂rens, H√∂rverlust in einem Ohr
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag, das Herz in der Brust schlagen sp√ľren
  • niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen (infolgedessen k√∂nnen sich einige Behandelte, die Topiramat HEXAL einnehmen, schwach, schwindelig f√ľhlen oder k√∂nnen ohnm√§chtig werden, wenn sie pl√∂tzlich aufstehen oder sich pl√∂tzlich aufrichten)
  • Gesichtsr√∂tung, sich warm f√ľhlen
  • Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse)
  • √ľberm√§√üiges Abgehen von Darmgasen und -winden, Sodbrennen, V√∂llegef√ľhl oder Bl√§hungen
  • Zahnfleischbluten, erh√∂hte Speichelproduktion, Sabbern, Mundgeruch
  • √ľberm√§√üige Fl√ľssigkeitsaufnahme, Durst
  • Hautverf√§rbung
  • Muskelsteifheit, Schmerzen in der Seite
  • Blut im Urin, Harninkontinenz (fehlende Kontrolle), dringendes Bed√ľrfnis zu urinieren, Schmerzen in der Flanke oder den Nieren
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, sexuelle St√∂rung
  • grippe√§hnliche Symptome
  • kalte Finger und Zehen
  • sich betrunken f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • anormal gesteigerte Stimmung
  • Bewusstseinsverlust
  • Blindheit auf einem Auge, vor√ľbergehende Blindheit, Nachtblindheit
  • Sehschw√§che
  • Schwellungen im und um das Auge
  • Taubheit, Kribbeln und Farb√§nderung (wei√ü, blau, dann rot) in Fingern und Zehen bei Einwirkung von K√§lte
  • Leberentz√ľndung, Leberversagen
  • Stevens-Johnson-Syndrom, eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, an der die Schleimh√§ute (wie Mund, Nase und Augen) stark mitbeteiligt sind und die mit Hautausschlag und Blasenbildung einhergehen kann
  • anormaler K√∂rpergeruch
  • Beschwerden in Armen und Beinen

Nierenerkrankung

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Makulopathie ist eine Erkrankung der Makula, dem Bereich des sch√§rfsten Sehens im Auge. Sie sollen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie eine √Ąnderung oder eine Verminderung Ihrer Sehkraft bemerken.
  • toxische epidermale Nekrolyse, eine lebensbedrohliche Erkrankung, die verglichen mit dem Stevens-Johnson- Syndrom weitaus schwerwiegender ist, charakterisiert durch stark ausgedehnte Blasenbildung und Abl√∂sen der oberen Hautschichten (siehe seltene Nebenwirkungen)

Kinder und Jugendliche

Die Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen generell den bei Erwachsenen gesehenen Nebenwirkungen. Einige Nebenwirkungen können jedoch entweder häufiger bei Kindern beobachtet werden und/oder bei Kindern schwerer als bei Erwachsenen ausgeprägt sein.

Zu den Nebenwirkungen, die schwerer ausgeprägt sein können, gehören vermindertes oder fehlendes Schwitzen (Oligohydrose) und stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes.

Zu den Nebenwirkungen, die häufiger bei Kindern auftreten können, gehören

  • Verminderter oder gesteigerter Appetit
  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes
  • Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • Aggression, ungew√∂hnliches Verhalten
  • keine Emotionen zeigen und/oder f√ľhlen
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung
  • Konzentrationsprobleme
  • M√ľdigkeit
  • tr√§nende Augen
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • sich nicht gut f√ľhlen
  • Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen

Andere Nebenwirkungen, die bei Kindern auftreten können

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • Hyperaktivit√§t
  • sich warm f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN Was Topiramat HEXAL enthält

Der Wirkstoff ist Topiramat.

Jede Hartkapsel enthält 15 mg Topiramat.

Jede Hartkapsel enthält 25 mg Topiramat.

Jede Hartkapsel enthält 50 mg Topiramat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A) (Ph.Eur.) (30 % Dispersion), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B) (Ph.Eur.) (30 % Dispersion), Gelatine, Maisstärke, Povidon K30, Siliciumdioxid, Sucrose, Talkum, Triethylcitrat, Titandioxid (E 171)

Wie Topiramat HEXAL aussieht und Inhalt der Packung

Topiramat HEXAL 15 mg/- 25 mg

Die Hartkapsel besteht aus 2 Teilen, einer ist transparent und klar und der andere weiß. Die Hartkapseln enthalten weiße bis cremefarbene Pellets.

Topiramat HEXAL 50 mg

Die Hartkapsel besteht aus 2 Teilen und beide Teile sind weiß. Die Hartkapseln enthalten weiße bis cremefarbene Pellets.

Topiramat HEXAL ist in Blisterpackungen mit 50, 100 und 200 Hartkapseln erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

oder

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova 57

1526 Ljubljana Slowenien

oder Lek S.A.

Ul. Podlipie 16 95-010 Stryków Polen

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Topiramat HEXAL 25 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 06.04.2009
ATC Code N03AX11
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden