Wirkstoff(e) Triamcinolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Winthrop Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.04.2005
ATC Code H02AB08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Zulassungsinhaber

Winthrop Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Volon 4mg Triamcinolon Dermapharm AG '
Volon A solubile 40 mg Triamcinolon Dermapharm Aktiengesellschaft
Volonimat Salbe N Triamcinolon Dermapharm Aktiengesellschaft
Triamgalen Lösung Triamcinolon Galenpharma GmbH
Volon A Haftsalbe Triamcinolon Dermapharm Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Triam 10 mg Lichtenstein ist ein Glucocorticoid (Nebennierenrindenhormon). Es handelt sich um eine Injektionssuspension (Kristallsuspension) zur subläsionalen Injektion.

Triam 10 mg Lichtenstein wird angewendet

zur subläsionalen Unterspritzung bei folgenden Hauterkrankungen:

  • Isolierte Plaques (< 4 cm2) bei chronisch station√§rer Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte),
  • Lichen ruber planus (flache Kn√∂tchenflechte),
  • Lichen simplex chronicus (Neurodermitis circumscripta),
  • Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall),
  • Lupus erythematodes chronicus,
  • Keloide (Wulstnarben).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Triam 10 mg Lichtenstein darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei Fr√ľhgeborenen oder Neugeborenen.

Bei kurzfristiger Verabreichung von Triam 10 mg Lichtenstein in akut bedrohlichen Krankheitsphasen k√∂nnen andere Gegenanzeigen vernachl√§ssigt werden. Es muss der zu erwartende therapeutische Erfolg gegen die m√∂glichen unerw√ľnschten Wirkungen abgewogen werden.

Länger dauernde Therapie nicht bei
Magen-Darm-Geschw√ľren, schwerem Knochenschwund (Osteoporose), psychiatrischen Krankheiten in der Vergangenheit, akuten Infektionen (z. B. Viruserkrankungen wie G√ľrtelrose, Herpesbl√§schen, Windpocken), HBsAg-positiver chronisch aktiver Leberentz√ľndung, ca.

8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen, Pilzerkrankungen der inneren Organe (systemische Mykosen) und Parasitosen, Kinderl√§hmung, Lymphknotenentz√ľndung nach BCG- Impfung, Eng- und Weitwinkelglaukom.

Kinder
Triam 10 mg Lichtenstein nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren.

Da es sich um eine Kristallsuspension handelt, darf Triam 10 mg Lichtenstein nicht intravenös gegeben werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die Kristallsuspension muss vor dem Aufziehen inspiziert werden, ob Klumpen oder eine Agglomeration der Kristalle zu sehen sind. Wenn die Kristallsuspension Agglomerate (m√∂glicherweise durch unsachgem√§√üe Lagerung bei K√ľhlschranktemperatur) aufweist, darf sie nicht verwendet werden. Nach Aufziehen soll sofort injiziert werden, um ein Absetzen der Kristalle in der Spritze zu vermeiden. Die Injektion muss mit gr√∂√üter Vorsicht erfolgen. In jedem Fall ist eine intravasale Injektion zu vermeiden bzw. es muss streng aseptisch gearbeitet werden (Infektionsgefahr).

Weitere Hinweise
Bei bestehenden Infektionen darf Triam 10 mg Lichtenstein nur unter gleichzeitiger spezifischer antiinfektiöser Therapie angewendet werden, bei Tuberkulose in der Anamnese (Vorsicht: Reaktivierung!) Anwendung nur unter Tuberkulostatika-Schutz.

W√§hrend der Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein ist bei Diabetikern ein eventuell erh√∂hter Bedarf an Insulin oder oralen Antidiabetika zu ber√ľcksichtigen.

Während der Behandlung mit Triam 10 mg Lichtenstein ist bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck eine regelmäßige Blutdruckkontrolle erforderlich.

Nach der Anwendung von Corticosteroiden wurde vom Auftreten einer sogenannten Ph√§ochromozytom-Krise berichtet (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú), die

sich z. B. durch stark erhöhten Blutdruck mit Kopfschmerzen, Schwitzen, Herzklopfen und Blasswerden der Haut auszeichnen kann und möglicherweise tödlich verläuft. Bei Patienten mit einem vermuteten oder bekannten Phäochromozytom (zumeist im Nebennierenmark gelegener, hormonbildender Tumor) sollten Corticosteroide daher nur nach einer angemessenen Nutzen-Risiko- Abwägung angewendet werden.

Patienten mit schwerer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) sind sorgf√§ltig zu √ľberwachen, da die Gefahr einer Verschlechterung besteht.

Wegen der Gefahr eines Darmwanddurchbruchs (Darmperforation) darf Triam 10 mg Lichtenstein nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde und unter entsprechender √úberwachung angewendet werden

  • bei schwerer Entz√ľndung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa) mit drohendem Durchbruch,
  • bei entz√ľndeten Darmwandausst√ľlpungen (Divertikulitis),
  • nach bestimmten Darmoperationen (Enteroanastomosen) unmittelbar nach der Operation.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Eine Behandlung mit Glucocorticoiden kann eine Erkrankung der Ader- und Netzhaut des Auges (Chorioretinopathie) hervorrufen, die zu Sehst√∂rungen einschlie√ülich Sehverlust f√ľhren kann.

Bei einer lang dauernden Behandlung mit Triam 10 mg Lichtenstein sind regelmäßige ärztliche Kontrollen (einschließlich augenärztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abständen) angezeigt.

Bei vergleichsweise hohen Dosen ist auf eine ausreichende Kaliumzufuhr (z. B. Gem√ľse, Bananen) und eine begrenzte Kochsalzeinnahme zu achten und der Kaliumblutspiegel zu √ľberwachen.

Bei Beendigung oder ggf. Abbruch der Langzeitgabe ist an folgende Risiken zu denken: Verschlimmerung bzw. Wiederaufflammen der Grundkrankheit, akute Unterfunktion der Nebennierenrinde (NNR-Insuffizienz, insbesondere in Stresssituationen, z. B. während Infektionen, nach Unfällen, bei verstärkter körperlicher Belastung), Kortison-Entzugssyndrom.

Spezielle Viruserkrankungen (z. B. Windpocken, Masern) können bei Patienten, die mit Glucocorticoiden behandelt werden, besonders schwer verlaufen. Insbesondere gefährdet sind abwehrgeschwächte (immunsupprimierte) Kinder und Personen ohne bisherige Windpocken- oder Maserninfektion. Wenn diese Personen während einer Behandlung mit Triam 10 mg Lichtenstein Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, sollte ggf. eine vorbeugende Behandlung eingeleitet werden.

Vorsicht bei unbeabsichtigter intravasaler Injektion speziell im Kopfbereich (Gefahr eines anaphylaktischen Schocks).

Bei lokaler Injektion von Triam 10 mg Lichtenstein am Kopf oder Nacken kann es zu plötzlicher Erblindung (selten) oder Gesichtsfeldverlust kommen.

Einfluss auf Untersuchungsmethoden
Hautreaktionen auf Allergietests k√∂nnen unterdr√ľckt werden.

Kinder und Jugendliche

Triam 10 mg Lichtenstein nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren. Generell erfordert die Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein im Wachstumsalter eine sehr strenge Indikationsstellung. Zur lokalen Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Daten zum Beleg der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vor. Daher wird die lokale Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein bei Kindern nicht empfohlen.

√Ąltere Menschen

Bei älteren Patienten sollte die Anwendung nur unter besonderer Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen (Osteoporoserisiko erhöht).

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Zudem kann es bei Missbrauch von Triam 10 mg Lichtenstein als Dopingmittel zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit kommen.

Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Triam 10 mg Lichtenstein verst√§rken und Ihr Arzt wird Sie m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschlie√ülich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

Auch bei lokaler Anwendung von Triamcinolonacetonid können die folgenden den Gesamtorganismus betreffenden (systemischen) Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden:

√Ėstrogene (weibliche Geschlechtshormone, z. B. Ovulationshemmer): Die Corticoidwirkung kann verst√§rkt werden.

Arzneimittel, die den Abbau in der Leber verlangsamen, wie Ketoconazol und Itraconazol: Die systemischen Glucocorticoidnebenwirkungen können verstärkt werden.

ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks und der Herzmuskelschwäche): Es besteht ein erhöhtes Risiko des Auftretens von Blutbildveränderungen.

Arzneimittel zur Herzstärkung (Herzglykoside): Die Glykosidwirkung kann durch Kaliummangel verstärkt werden.

Harntreibende Arzneimittel und Abf√ľhrmittel: Die Kaliumausscheidung kann verst√§rkt werden.

Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin (Antidiabetika): Die blutzuckersenkende Wirkung kann vermindert werden.

Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Cumarinderivate): Die gerinnungshemmende Wirkung kann abgeschwächt sein.

Arzneimittel gegen Entz√ľndungen und Rheuma (nicht steroidale Antiphlogistika/Antirheumatika, Salicylate): Die Gefahr von Magen-Darm-Blutungen wird erh√∂ht.

Nicht depolarisierende Muskelrelaxanzien: Die muskelerschlaffende Wirkung kann länger anhalten.

Atropin, andere Anticholinergika: Zusätzliche Augeninnendrucksteigerungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Triam 10 mg Lichtenstein sind möglich.

Praziquantel (Arzneimittel gegen Wurmerkrankungen): Durch Corticosteroide ist ein Abfall der Praziquantel-Konzentration im Blut möglich.

Arzneimittel gegen Malaria oder rheumatische Erkrankungen (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin): Es besteht ein erhöhtes Risiko des Auftretens von Muskelerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen.

Wachstumshormon (Somatropin): Die Wirkung von Somatropin kann vermindert werden.

Protirelin (Hormon des Zwischenhirns): Der Anstieg des schilddr√ľsenstimulierenden Hormons (TSH- Anstieg) bei Gabe von Protirelin kann reduziert sein.

Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Abwehr): Die Blutspiegel von Ciclosporin werden erh√∂ht. Es besteht eine erh√∂hte Gefahr zerebraler Krampfanf√§lle.

Einfluss auf Untersuchungsmethoden: Hautreaktionen auf Allergietests k√∂nnen unterdr√ľckt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Die Anwendung von Triamcinolon in den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft sollte unterbleiben, da Tierversuche Hinweise auf Fehlbildungen (teratogene Wirkungen) ergeben haben. Bei Langzeitanwendung sind Wachstumsstörungen des Ungeborenen nicht auszuschließen.

Bei einer Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht f√ľr das Ungeborene sowie f√ľr das Neugeborene die Gefahr eines Gewebsschwunds der Nebennierenrinde, die eine ausschleichende Substitutionsbehandlung des Neugeborenen erforderlich machen kann.

Stillzeit

Glucocorticoide, hierzu geh√∂rt auch Triamcinolon, gehen in die Muttermilch √ľber. Ist eine Behandlung mit h√∂heren Dosen oder eine Langzeitbehandlung erforderlich, sollte abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bisher liegen keine Hinweise vor, dass Triam 10 mg Lichtenstein die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt, Gleiches gilt auch f√ľr Arbeiten ohne sicheren Halt.

Triam 10 mg Lichtenstein enthält Benzylalkohol.

Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen hervorrufen.

Bei Fr√ľhgeborenen und Neugeborenen wurde Benzylalkohol au√üerdem mit dem t√∂dlich verlaufenden Gasping-Syndrom in Verbindung gebracht. Dieses Krankheitsbild ist durch pl√∂tzliches Auftreten von Schnappatmung, Blutdruckabfall, Verlangsamung des Herzschlags und Herz-Kreislauf-Kollaps gekennzeichnet.

Triam 10 mg Lichtenstein enthält Natrium.

Triam 10 mg Lichtenstein enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel ist zur Anwendung durch einen Arzt bestimmt.

Triam 10 mg Lichtenstein wird zur subläsionalen Injektion angewendet.

Nicht i. v. anwenden!

Versehentliche intravasale Injektionen von Triam 10 mg Lichtenstein vermeiden!

Injektionssuspension vor Gebrauch gut aufsch√ľtteln!

Ihr Arzt wird sich im Allgemeinen nach den folgenden Dosierungsempfehlungen richten:

Subläsionale Injektion
Art, Sitz und Ausdehnung der Läsionen sowie klinisches Bild bestimmen die Dosierung und die Anwendungsweise sowie eine Wiederholung der Injektion, wobei ein Injektionsabstand von mindestens zwei Wochen eingehalten werden sollte.

Als Richtlinie wird 1 mg Triamcinolonacetonid pro cm2 Hautl√§sion vorgeschlagen. Bei Behandlung mehrerer Herde in einer Sitzung sollte eine Tagesdosis von 10 mg Triamcinolonacetonid bei Erwachsenen und 20 mg Triamcinolonacetonid monatlich nicht √ľberschritten werden. Bei der Behandlung von Kindern sollten die Maximaldosen dem Alter entsprechend reduziert werden (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Anwendung von Triam 10 mg Lichtenstein beachten?‚Äú).

Bei der subl√§sionalen Unterspritzung dermatologischer Herde wird 1 ml Injektionssuspension mit einer Spritze aufgezogen. Die Herde werden ganz flach zwischen Cutis und Subcutis unterspritzt. Bei Keloiden muss die Injektionssuspension direkt in das Narbengewebe ‚Äď nicht subkutan ‚Äď gespritzt werden.

Es muss so injiziert werden, dass Depots im subkutanen Fettgewebe vermieden werden.

Dauer der Anwendung

Die Behandlungsdauer ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung und wird vom Arzt bestimmt.

Bei wiederholter Anwendung m√ľssen die aufgef√ľhrten Injektionsabst√§nde beachtet und ggf. verl√§ngert werden; m√∂gliche systemische Wirkungen und Nebenwirkungen m√ľssen beachtet werden.

Bei der lokalen Therapie sollte das Präparat abgesetzt und eine andere Therapie eingesetzt werden, wenn nach 3 bis 5 Injektionen keine zufriedenstellende klinische Reaktion erreicht wird.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Triam 10 mg Lichtenstein zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Triam 10 mg Lichtenstein angewendet haben, als Sie sollten

Akute Vergiftungen mit Triam 10 mg Lichtenstein sind nicht bekannt.

Bei chronischer √úberdosierung ist mit verst√§rkten Nebenwirkungen insbesondere auf die hormonbildenden Dr√ľsen (Endokrinium), den Stoffwechsel und den Elektrolythaushalt zu rechnen. Ein Gegenmittel f√ľr Triamcinolonacetonid ist nicht bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Auch bei lokaler Anwendung von Triamcinolonacetonid können die folgenden den Gesamtorganismus betreffenden (systemischen) Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Nicht bekannt: Blutbildveränderungen wie mäßige Leukozytose, Lymphopenie, Eosinopenie, Polyglobulie.

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: Schwächung der Immunabwehr, Verschleierung von Infektionen, Aktivierung unterschwellig vorhandener Infektionen, allergische Reaktionen, schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen).

Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen durch Benzylalkohol auftreten.

Endokrine Erkrankungen

Sehr häufig: vermehrte Behaarung (Hirsutismus).

Häufig: Unterfunktion der Nebennierenrinde und Ausbildung eines Cushing-Syndroms (typische Zeichen: Vollmondgesicht, Stammfettsucht und Gesichtsröte).

Nicht bekannt: Phäochromozytom-Krise (Auftreten von z. B. stark erhöhtem Blutdruck mit

Kopfschmerzen, Schwitzen, Herzklopfen und Blasswerden der Haut bei Vorliegen eines Ph√§ochromozytoms, siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú), verminderte

Glucosetoleranz, gestörter Glucosestoffwechsel, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Wachstumshemmung bei Kindern, Störungen der Sexualhormonsekretion (z. B. Impotenz).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt: Hei√ühunger (Bulimie), Erh√∂hung der Blutfettwerte (Hypercholesterin√§mie und Hypertriglycerid√§mie), verminderte Natriumausscheidung (Natriumretention) mit Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdembildung), vermehrte Kaliumausscheidung (Vorsicht: Herzrhythmusst√∂rungen!).

Psychiatrische Erkrankungen

Nicht bekannt: Depressionen, Gereiztheit, Hochstimmung (Euphorie), Antriebs- und Appetitsteigerung, Psychosen, psychische Störungen, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit.

Erkrankungen des Nervensystems

Nicht bekannt: kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope), Krampfanf√§lle (Konvulsionen), Kopfschmerzen, Schwindel, erh√∂hter Hirndruck (insbesondere bei Kindern), Auftreten einer bis dahin unerkannten Epilepsie (‚ÄěFallsucht‚Äú), Erh√∂hung der Anfallsbereitschaft bei bekannter Epilepsie.

Augenerkrankungen

Nicht bekannt: Erkrankung der Ader- und Netzhaut des Auges (Chorioretinopathie), Linsentr√ľbung (Katarakt), Steigerung des Augeninnendrucks (Glaukom), Verschlimmerung von Hornhautgeschw√ľren, Beg√ľnstigung von Entz√ľndungen durch Viren, Pilze und Bakterien am Auge, verschwommenes Sehen.

Blindheit wurde im Zusammenhang mit der subläsionalen Injektion im Bereich der Augen berichtet.

Gefäßerkrankungen

Häufig: Bluthochdruck.

Nicht bekannt: Erh√∂hung des Arteriosklerose- und Thromboserisikos, Gef√§√üentz√ľndung (auch als Entzugssyndrom nach Langzeittherapie).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Nicht bekannt: Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie), Magen-Darm-Geschw√ľre einschlie√ülich Durchbruch (Perforation), Magen-Darm-Blutungen, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

H√§ufig: Hitzegef√ľhl und R√∂tung, vor allem an Kopf und Stamm, (Flush) sind m√∂glich.

Nicht bekannt: Dehnungsstreifen der Haut (Striae rubrae), D√ľnnerwerden der Haut (Atrophie), Erweiterung kleiner Hautgef√§√üe (Teleangiektasien), erh√∂hte Br√ľchigkeit der Wand kleiner Gef√§√üe (Kapillarfragilit√§t), punktf√∂rmige oder fl√§chige Haut- oder Schleimhautblutungen (Purpura, Petechien, Ekchymosen), vermehrte K√∂rperbehaarung, Steroidakne, verz√∂gerte Wundheilung; entz√ľndliche Hautver√§nderungen im Gesicht, besonders um Mund, Nase und Augen; Hautr√∂tung im Gesicht, √Ąnderungen der Hautpigmentierung, √úberempfindlichkeitsreaktionen, z. B. Hautausschlag.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig: Muskelschwäche.

Nicht bekannt: Muskelschwund, Knochenschwund (Osteoporose), andere Formen des Knochenverlusts (aseptische Knochennekrosen am Kopf des Oberarm- und Oberschenkelknochens), Sehnenriss.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Nicht bekannt: menstruelle Unregelmäßigkeiten, Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö), postmenopausale vaginale Blutungen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr h√§ufig: Schwellungen durch Wassereinlagerung (√Ėdeme).

Lokale Reizungen und Unvertr√§glichkeitserscheinungen sind m√∂glich (Hitzegef√ľhl, l√§nger anhaltende Schmerzen an der Injektionsstelle). Die Entwicklung einer Hautatrophie und einer Atrophie des Unterhautgewebes an der Injektionsstelle kann nicht ausgeschlossen werden.

Untersuchungen

Nicht bekannt: Gewichtszunahme, Gewichtsverlust, erhöhter Augeninnendruck.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Ampullenetikett nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach Anbruch ist das Arzneimittel sofort zu verwenden. Restmengen sind zu verwerfen.

Aufbewahrungsbedingungen

Die Ampullen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nicht einfrieren.

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Weitere Informationen

Was Triam 10 mg Lichtenstein enthält

Der Wirkstoff ist Triamcinolonacetonid.

1 Ampulle mit 1 ml Injektionssuspension enthält 10 mg Triamcinolonacetonid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Benzylalkohol, Polysorbat 80, Macrogol 4.000, Natriumchlorid, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumhydrogencarbonat, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Enthält 15 mg Benzylalkohol pro 1 ml.

Wie Triam 10 mg Lichtenstein aussieht und Inhalt der Packung

Triam 10 mg Lichtenstein ist eine weiße, gleichmäßige Suspension in einer farblosen Glasampulle (One-Point-Cut-Ampulle).

Triam 10 mg Lichtenstein ist in Packungen mit 1 Ampulle bzw. 5, 10, 50, 100, 500 und 1.000 Ampullen mit je 1 ml Injektionssuspension erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Winthrop Arzneimittel GmbH 65927 Frankfurt am Main

Mitvertrieb

Zentiva Pharma GmbH

65927 Frankfurt am Main Telefon: (01 80) 2 02 00 10* Telefax: (01 80) 2 02 00 11*

Hersteller

Winthrop Arzneimittel GmbH 65927 Frankfurt am Main

((Alternativ))

EVER Pharma Jena GmbH Otto-Schott-Straße 15 07745 Jena

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2017.

Verschreibungspflichtig.

*0,06 ‚ā¨/Anruf (dt. Festnetz); max. 0,42 ‚ā¨/min (Mobilfunk).

Hinweis zum √Ėffnen der Ampulle

Die OPC-(One-Point-Cut-)Ampulle erm√∂glicht eine besonders einfache und infolge geringer Partikelkontamination (Verunreinigung durch Glaspartikel) sichere Handhabung. Die punktf√∂rmige Farbmarkierung auf der Ampullenspitze liegt √ľber einer bereits vorhandenen Einschnittstelle und ist nach hinten abzubrechen, entsprechend den in der Zeichnung dargestellten Pfeilen. Nur in diese Richtung ist eine leichte Brechbarkeit m√∂glich.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Triam 10mg Lichtenstein - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Triamcinolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Winthrop Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.04.2005
ATC Code H02AB08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden