Aleptan 1 mg/ml - Lösung zum Einnehmen

Abbildung Aleptan 1 mg/ml - Lösung zum Einnehmen
Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GL Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N05AX08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

GL Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Aleptan geh√∂rt zu einer Klasse von Arzneimitteln, die ‚ÄěAntipsychotika‚Äú genannt werden.

Aleptan wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder angewendet:

  • Schizophrenie, bei der Sie Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen k√∂nnen, die nicht da sind, Dinge glauben k√∂nnen, die nicht wahr sind, oder sich ungew√∂hnlich misstrauisch oder verwirrt f√ľhlen k√∂nnen.
  • Manie, bei der Sie sich sehr aufgeregt, euphorisch, agitiert, enthusiastisch oder hyperaktiv f√ľhlen k√∂nnen. Manie tritt im Rahmen einer Erkrankung, die als ‚Äěmanisch-depressive Krankheit‚Äú bezeichnet wird, auf.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei Personen mit Alzheimer-Demenz, die sich oder anderen Schaden zuf√ľgen. Alternative (nicht- medikament√∂se) Behandlungen sollten zuvor angewendet worden sein.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei geistig behin- derten Kindern (ab mindestens 5 Jahren) und Jugendlichen mit Verhaltensst√∂rung.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Aleptan darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Risperidon oder einen der sonstigen Bestandteile von Aleptan sind (aufgelistet in Abschnitt 6).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aleptan einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aleptan ist erforderlich

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Sprechen Sie vor Einnahme von Aleptan mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn:

  • Sie Probleme mit dem Herzen haben. Beispiele umfassen einen unregelm√§√üigen Herz- rhythmus oder wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen oder wenn Sie Arzneimittel f√ľr Ih- ren Blutdruck einnehmen. Aleptan kann einen niedrigen Blutdruck verursachen. Ihre Dosis sollte gegebenenfalls angepasst werden.
  • bei Ihnen irgendwelche Faktoren bekannt sind, die einen Schlaganfall beg√ľnstigen, wie ho- her Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Probleme mit den Blutgef√§√üen des Ge- hirns.
  • Sie an der Parkinson-Krankheit oder an Demenz leiden.
  • Sie Diabetiker sind.
  • Sie an Epilepsie leiden.
  • Sie m√§nnlich sind und schon einmal eine lang anhaltende oder schmerzhafte Erektion hat- ten. Falls Sie dies w√§hrend der Einnahme von Aleptan wahrnehmen, kontaktieren Sie un- verz√ľglich Ihren Arzt.
  • Sie Probleme haben, Ihre K√∂rpertemperatur oder ein √úberhitzen zu kontrollieren.
  • Sie Nierenprobleme haben.
  • Sie Leberprobleme haben.
  • Sie anomal hohe Werte des Hormons Prolaktin in Ihrem Blut haben oder wenn Sie an ei- nem Tumor leiden, der m√∂glicherweise prolaktinabh√§ngig ist.
  • Sie oder jemand aus Ihrer Familie in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da Arzneimit- tel wie dieses mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt unverz√ľglich mit, wenn:

  • Sie unwillk√ľrliche, rhythmische Bewegungen Ihrer Zunge, Ihres Mundes oder im Gesicht bemerken. Ein Absetzen von Risperidon kann erforderlich sein.
  • Sie Fieber, schwere Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľche oder eine Bewusstseinsminderung (eine Erkrankung, die ‚ÄěMalignes Neuroleptisches Syndrom‚Äú genannt wird) bemerken. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aleptan einnehmen.

Aleptan kann zu einer Gewichtszunahme f√ľhren. Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre Gesundheit gef√§hrden. Ihr Arzt sollte regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.

Weil Diabetes mellitus oder die Verschlechterung eines schon bestehenden Diabetes mellitus bei Patienten, die Aleptan einnehmen, beobachtet wurde, sollte Ihr Arzt auf Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels achten. Bei Patienten mit schon bestehendem Diabetes mellitus sollte der Blut- zuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

√Ąltere Patienten mit Demenz

Bei √§lteren Patienten mit Demenz besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Schlaganfall. Sie sollten kein Risperidon einnehmen, wenn Sie an einer Demenz leiden, die auf einen Schlaganfall zur√ľck- zuf√ľhren ist. W√§hrend der Behandlung mit Risperidon sollten Sie regelm√§√üig Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie oder Ihr Betreuer eine pl√∂tzliche Ver√§nderung Ihres geistigen Zustandes oder eine pl√∂tz- liche Schw√§che oder Gef√ľhllosigkeit in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine verwachsene Sprache, selbst f√ľr kurze Zeit bemerken, ist eine medizinische Behandlung unverz√ľglich erforderlich. Dies k√∂nnen Anzeichen eines Schlaganfalls sein.

Kinder und Jugendliche

Bevor die Behandlung der Verhaltensst√∂rung beginnt, sollten andere Gr√ľnde f√ľr ein aggressives Verhalten ausgeschlossen worden sein.

Falls w√§hrend der Behandlung mit Risperidon M√ľdigkeit auftritt, kann ein Wechsel des Einnahme- zeitpunktes die Aufmerksamkeitsschwierigkeiten verbessern.

Bei Einnahme von Aleptan mit anderen Arzneimitteln

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Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einneh- men/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Es ist f√ľr Sie besonders wichtig, mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden:

  • Arzneimittel, die auf Ihr Gehirn wirken, um Ihnen zu helfen, sich zu beruhigen (Benzodiaze- pine) oder manche Schmerzmittel (Opiate), Arzneimittel gegen Allergie (einige Antihistami- nika). Risperidon k√∂nnte die sedierende (beruhigende und m√ľde machende) Wirkung die- ser Arzneimittel steigern.
  • Arzneimittel, die die elektrische Aktivit√§t Ihres Herzens ver√§ndern k√∂nnen, wie zum Beispiel Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, Herzrhythmusst√∂rungen (zum Beispiel Chinidin), Allergien (Antihistaminika), einige Antidepressiva oder andere Arzneimittel zur Behandlung seelischer Probleme.
  • Arzneimittel, die den Herzschlag verlangsamen.
  • Arzneimittel, die einen niedrigen Kalium-Wert in Blut bewirken (z.B. bestimmte Diuretika).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck. Aleptan kann zu niedrigem Blutdruck f√ľh- ren.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson‚ÄďKrankheit (wie zum Beispiel Levodopa).
  • Wassertabletten (Diuretika), die bei Herzproblemen oder Schwellungen von K√∂rperteilen aufgrund der Ansammlung von zu viel Fl√ľssigkeit angewendet werden (wie zum Beispiel Furosemid oder Hydrochlorothiazid), Aleptan allein oder mit Furosemid angewendet, kann das Risiko f√ľr einen Schlaganfall oder Tod bei √§lteren Personen mit Demenz erh√∂hen.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon herabsetzen:

  • Rifampicin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen)
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Epilepsie)
  • Phenobarbital

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen Sie gegebenenfalls eine andere Dosierung von Risperidon.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon steigern:

  • Chinidin (eingesetzt bei bestimmten Formen von Herzerkrankungen)
  • Antidepressiva, wie z. B. Paroxetin, Fluoxetin, trizyklische Antidepressiva
  • Arzneimittel, die als Betablocker bekannt sind (eingesetzt zur Behandlung von hohem Blut- druck)
  • Phenothiazine (z.B. eingesetzt, um Psychosen zu behandeln oder zur Beruhigung)
  • Cimetidin, Ranitidin (S√§ureblocker f√ľr den Magen)

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen Sie gegebenenfalls eine andere Dosierung von Risperidon.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aleptan einnehmen.

Bei Einnahme von Aleptan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können dieses Arzneimittel zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon einnehmen. Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Aleptan einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Aleptan einnehmen, wenn Sie schwanger sind, ver- suchen, schwanger zu werden oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie es einnehmen k√∂nnen.
  • Die folgenden Beschwerden k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Aleptan im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schw√§che der Muskeln, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprob-

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leme und Schwierigkeiten beim F√ľttern. Wenn Ihr Baby eine dieser Beschwerden entwi- ckelt, k√∂nnte es n√∂tig sein, einen Arzt zu kontaktieren.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit be- ! eintr√§chtigen.

Bei der Behandlung mit Aleptan k√∂nnen Schwindel, M√ľdigkeit und Sehst√∂rungen auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen und Sie d√ľrfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Aleptan 1 mg/ml ‚Äď L√∂- sung zum Einnehmen

Dieses Arzneimittel enth√§lt Sorbitol. Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie an einer Unvertr√§g- lichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

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Wie wird es angewendet?

Wieviel sollten Sie einnehmen

Bei der Behandlung der Schizophrenie

Erwachsene

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2 mg pro Tag und k√∂nnte am zweiten Tag auf 4 mg pro Tag erh√∂ht werden.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer t√§glichen Dosis von 4 bis 6 mg besser.
  • Die Gesamttagesdosis kann in eine Dosis oder zwei Dosierungen t√§glich unterteilt werden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am Besten ist.

√Ąltere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich.
  • Ihre Dosis kann anschlie√üend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal t√§glich erh√∂ht werden.
  • Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am Besten ist.

Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten wegen einer Schizophrenie nicht mit Alep- tan behandelt werden.

Bei der Behandlung der Manie

Erwachsene

  • Ihre Anfangsdosis liegt gew√∂hnlich bei 2 mg einmal t√§glich.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer einmal t√§glichen Dosis von 1 bis 6 mg besser.

√Ąltere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich.

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  • Ihre Dosis kann anschlie√üend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal t√§glich angepasst werden, abh√§ngig davon wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten wegen Manie im Rahmen einer manisch- depressiven Erkrankung nicht mit Aleptan behandelt werden.

Bei der Behandlung anhaltender Aggressionen bei Personen mit Alzheimer-Demenz

Erwachsene (einschließlich ältere Personen)

  • Ihre Anfangsdosis liegt gew√∂hnlich bei 0,25 mg zweimal t√§glich.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich besser mit 0,5 mg zweimal t√§glich. Einige Patienten k√∂nnten 1 mg zweimal t√§glich ben√∂tigen.
  • Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Alzheimer-Demenz soll nicht l√§nger als 6 Wochen betragen.

Bei der Behandlung von Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen

Die Dosis hängt vom Gewicht Ihres Kindes ab:

Bei Kindern, die weniger als 50 kg wiegen

  • Die Anfangsdosis betr√§gt normalerweise 0,25 mg einmal t√§glich.
  • Die Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,25 mg pro Tag erh√∂ht werden.
  • Die gew√∂hnliche Erhaltungsdosis betr√§gt 0,25 mg bis 0,75 mg einmal t√§glich.

Bei Kindern, die 50 kg oder mehr wiegen

  • Die Anfangsdosis betr√§gt normalerweise 0,5 mg einmal t√§glich.
  • Diese Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,5 mg pro Tag erh√∂ht werden.
  • Die gew√∂hnliche Erhaltungsdosis betr√§gt 0,5 mg bis 1,5 mg einmal t√§glich.

Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Verhaltensstörung soll nicht länger als 6 Wochen betra- gen.

Kinder unter 5 Jahren sollten wegen einer Verhaltensstörung nicht mit Aleptan behandelt werden.

Personen mit Nieren- oder Leberproblemen

Ungeachtet dessen, welche Erkrankung behandelt wird, sollen die Anfangsdosierungen und die folgenden Dosierungen halbiert werden. Eine Dosiserhöhung soll bei diesen Patienten langsamer erfolgen.

Risperidon soll bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.

Nehmen Sie Aleptan immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie viel von dem Arzneimittel Sie √ľber welchen Zeitraum einnehmen sollen. Dies h√§ngt von Ihrem jeweiligen Zustand ab und ist von Person zu Person unterschiedlich.

Die einzunehmende Menge des Arzneimittels wird unter dem Absatz ‚ÄěWieviel sollten Sie einneh- men‚Äú erl√§utert.

Die Lösung wird mit einer Spritze (Pipette) geliefert. Diese solll verwendet werden, um Ihnen zu helfen, die genaue Menge an Arzneimittel, die Sie benötigen, abzumessen.

Folgen Sie diesen Anweisungen:

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  1. Entfernen Sie den kindersicheren Verschluss. Den Plastik-Schraubdeckel nach unten dr√ľ- cken, und w√§hrenddessen gegen den Uhrzeigersinn drehen (Abbildung 1).
  2. Die Pipette in die Flasche einf√ľhren.
  3. Während der untere Ring gehalten wird, den oberen Ring bis zu der Marke ziehen, die der Anzahl an Milliliter oder Milligramm entspricht, die einzunehmen sind (Abbildung 2).
  4. Die gesamte Pipette am unteren Ring haltend aus der Flasche ziehen (Abbildung 3).
  5. Durch Herunterdr√ľcken des oberen Ringes die Pipette in ein nicht-alkoholisches Getr√§nk entleeren (au√üer Tee!).
  6. Die Flasche schließen.
  7. Die Pipette mit etwas Wasser aussp√ľlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Aleptan eingenommen haben, als Sie sollten

  • Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit dorthin.
  • Im Falle einer √úberdosierung f√ľhlen Sie sich m√∂glicherweise schl√§frig oder m√ľde oder ha- ben anomale K√∂rperbewegungen, Probleme beim Stehen oder Gehen, f√ľhlen sich schwin- delig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck oder haben anomale Herzschl√§ge oder Krampf- anf√§lle.

Wenn Sie die Einnahme von Aleptan vergessen haben

  • Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie dies bemerken, ein. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľbersprin- gen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Dosen zur gleichen Zeit), um eine verges- sene Dosis auszugleichen.

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Wenn Sie die Einnahme von Aleptan abbrechen

Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nicht beenden, au√üer wenn es Ihnen von Ihrem Arzt gesagt wird. Ansonsten k√∂nnen Ihre Symptome wieder auftreten. Wenn Ihr Arzt entscheidet das Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Aleptan Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10):

  • Parkinsonismus. Dies ist eine medizinische Bezeichnung, die viele Symptome umfasst. Je- des einzelne Symptom kann bei weniger als 1 von 10 Personen auftreten. Parkinsonismus schlie√üt ein: Anstieg der Speichelsekretion oder w√§ssriger Mund, Steifheit der Skelettmus- kulatur, vermehrter Speichelfluss aus dem Mund, Reflexe beim Abwinkeln der Extremit√§- ten, langsame, reduzierte oder beeintr√§chtigte Bewegungen, Ausdruckslosigkeit des Ge- sichts, Muskelfestigkeit, steifer Nacken, Muskelsteifheit, kleine, schlurfende, eilige Schritte und Fehlen normaler Armbewegungen beim Gehen, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf Klopfen auf die Stirn (ein anomaler Reflex).
  • Kopfschmerz, Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten.

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Benommenheit, Ersch√∂pfung, Ruhelosigkeit, Unverm√∂gen, still zu sitzen, Reizbarkeit, Angstzust√§nde, Schl√§frigkeit, Schwindel, mangelnde Aufmerksamkeit, ersch√∂pft sein, Schlafst√∂rungen, Tremor
  • Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, √úbelkeit, verst√§rkter Appetit, Bauchschmerzen oder ‚Äď beschwerden, Halsschmerzen, trockener Mund
  • Gewichtszunahme, Anstieg der K√∂rpertemperatur, verminderter Appetit
  • Probleme beim Atmen, Lungeninfektion (Pneumonie), Grippe, Infektion der Atemwege, verschwommenes Sehen, verstopfte Nase, Nasenbluten, Husten
  • Infektion der Harnwege, Bettn√§ssen
  • Muskelkr√§mpfe, unfreiwillige Bewegungen von Muskeln in Gesicht oder Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, R√ľckenschmerzen, Schwellung der Arme und Beine, Schmerzen in Ar- men und Beinen
  • Hautausschlag, Hautr√∂tung
  • schneller Herzschlag, Brustschmerzen
  • Prolaktinhormonspiegel im Blut erh√∂ht

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000):

  • √ľberm√§√üiges Trinken von Wasser, Stuhlinkontinenz, Durst, sehr harter Stuhl, Heiserkeit oder St√∂rungen der Stimme
  • Diabetes mellitus, hohe Blutzuckerwerte
  • Lungenentz√ľndung, die durch das Einatmen von Nahrung in die Atemwege verursacht wird, Infektion der Harnblase, Bindehautentz√ľndung, Infektion der Nasennebenh√∂hlen, Vi-

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rusinfektion, Ohreninfektion, Mandelentz√ľndung, Infektionen unter der Haut, Augeninfekti- on, Mageninfektion, Ausfluss aus dem Auge, Pilzinfektion der N√§gel

  • anomale elektrische Erregungsausbreitung des Herzens, Abfall des Blutdrucks nach dem Stehen, niedriger Blutdruck, Schwindelgef√ľhl nach Lage√§nderung des K√∂rpers, anomale elektrische Herzaufzeichnungen (EKG), anomaler Herzrhythmus, Wahrnehmung des Herz- schlages, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag
  • Harninkontinenz, Schmerzen beim Wasserlassen, h√§ufiges Wasserlassen
  • verwirrt sein, St√∂rung der Aufmerksamkeit, niedrige Aufmerksamkeit, √ľberm√§√üig viel Schlaf, Nervosit√§t, freudig erregte Stimmung (Manie), Mangel an Energie und Interesse
  • Leberenzyme erh√∂ht, Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen erniedrigt, niedriger H√§moglobinwert oder niedrige Zahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie), Zahl der eosinophilen Blutk√∂rperchen erh√∂ht (spezielle wei√üe Blutk√∂rperchen), Blut-Kreatininphosphokinase erh√∂ht, Verringerung der Zahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen)
  • Muskelschw√§che, Muskelschmerz, Ohrenschmerzen, Nackenschmerzen, angeschwollene Gelenke, anomale Haltung, steife Gelenke, Muskelschmerz im Brustkorb, Beschwerden in der Brust
  • Hautsch√§digung, Hauterkrankungen, trockene Haut, starkes Hautjucken, Akne, Haaraus- fall, Hautentz√ľndung durch Milben, Hautverf√§rbung, Hautverdickung, Err√∂ten, verringerte Schmerz- und Ber√ľhrungsempfindlichkeit der Haut, Entz√ľndung der fettigen Haut
  • Ausbleiben der Menstruation, sexuelle Funktionsst√∂rung, erektile Dysfunktion, Ejakulati- onsst√∂rung, Absonderung aus der Brust, Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern, verringerter sexueller Antrieb, unregelm√§√üige Menstruation, vaginaler Ausfluss
  • Ohnmacht, Gehst√∂rungen, Tr√§gheit, verminderter Appetit, der in mangelhafter Ern√§hrung und niedrigem K√∂rpergewicht resultiert, Gef√ľhl, ‚Äěnicht auf der H√∂he‚Äú zu sein, Gleichge- wichtsst√∂rung, Allergie, Fl√ľssigkeitsansammlung, Sprachst√∂rung, Sch√ľttelfrost, anomale Koordination
  • schmerzhafte √úberempfindlichkeit gegen√ľber Licht, erh√∂hter Blutfluss zum Auge, ge- schwollenes Auge, trockenes Auge, Zunahme des Tr√§nenflusses
  • Beschwerden in den Atemwegen, Stauungslunge, rasselndes Lungenger√§usch, Verstop- fung der Atemwege, Probleme beim Sprechen, Schwierigkeiten beim Schlucken, Husten mit Auswurf, Heiserkeit/pfeifendes Ger√§usch beim Atmen, grippe√§hnliche Erkrankung, Ver- stopfung der Nasennebenh√∂hlen
  • fehlende Reaktion auf Reize, Verlust des Bewusstseins, pl√∂tzliches Anschwellen von Lip- pen und Augen in Verbindung mit erschwerter Atmung, pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheit von Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder F√§lle von verwaschener Sprache, die weniger als 24 Stunden anhalten (dies sind so genannte minimale Schlagan- f√§lle oder Schlaganf√§lle), unfreiwillige Bewegungen des Gesichts, der Arme oder Beine, Klingeln in den Ohren, Fl√ľssigkeitsansammlung im Gesicht

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Unf√§higkeit, einen Orgasmus zu erreichen, Menstruationsst√∂rungen
  • Schuppen
  • Arzneimittelallergie, K√§ltegef√ľhl in Armen und Beinen, Anschwellen der Lippen, Entz√ľn- dung der Lippen
  • Glaukom, verringerte Sehsch√§rfe, Verkrusten des Augenlidrandes, Augenrollen
  • Emotionslosigkeit
  • Bewusstseins√§nderung mit erh√∂hter K√∂rpertemperatur und Muskelzucken, Fl√ľssigkeitsan- sammlung √ľber den ganzen K√∂rper, Arzneimittelentzugssyndrom, K√∂rpertemperatur verrin- gert
  • schnelles flaches Atmen, Schwierigkeiten beim Atmen im Schlaf, chronische Mittelohrent- z√ľndung
  • Darmverschluss
  • verringerte Blutzufuhr zum Gehirn
  • Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen, unangemessene Absonderung eines Hormons, das die Harnmenge kontrolliert

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  • Abbau von Muskelfasern und Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse), Bewegungs- st√∂rungen
  • Koma infolge eines unkontrollierten Diabetes
  • Gelbf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • niedrige Blutzuckerwerte

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

  • lebensbedrohliche Komplikationen eines unkontrollierten Diabetes

H√§ufigkeit des Auftretens nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • schwere allergische Reaktion, die zu Schwierigkeiten beim Atmen und zum Schock f√ľhrt
  • Fehlen der Granulozyten (eine Art der wei√üen Blutk√∂rperchen, die gegen Infektionen hilft)
  • verl√§ngerte und schmerzhafte Erektion
  • gef√§hrliche √ľberm√§√üige Aufnahme von Wasser
  • Blutgerinnsel in den Venen, speziell in den Beinen (die Beschwerden umfassen Schwel- lung, Schmerzen und R√∂tung der Beine), die durch die Blutbahn zur Lunge wandern k√∂n- nen und auf diese Weise Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen. Wenn Sie eine dieser Beschwerden beobachten, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkun- gen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Nicht im K√ľhlschrank lagern oder einfrieren.

Sie d√ľrfen Aleptan nach dem auf dem Faltkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwen- den. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Verfalldatum nach dem ersten √Ėffnen der Flasche: 4 Monate.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Arzt wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Aleptan 1 mg/ml ‚Äď L√∂sung zum Einnehmen enth√§lt

  • Der Wirkstoff ist: Risperidon. 1 ml L√∂sung zum Einnehmen enth√§lt 1 mg Risperidon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Weins√§ure (E 334), Benzoes√§ure (E 210), Sorbitol-L√∂sung 70%, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.

Wie Aleptan 1 mg/ml ‚Äď L√∂sung zum Einnehmen aussieht und Inhalt der Packung

Aleptan 1 mg/ml ‚Äď L√∂sung zum Einnehmen ist eine klare und geruchlose Fl√ľssigkeit.

Aleptan gibt es in braunen Flaschen zu 30, 60 und 100 ml mit einem kindersicheren Schraubver- schluss. Eine Dosierpipette ist der Flasche beigef√ľgt, mit der die genaue Menge an L√∂sung abge- messen werden kann.

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Es werden möglicherweise werden nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller

NextPharma Pharbil Waltrop GmbH, 45731 Waltrop, Deutschland

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-26896

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich

Aleptan 1 mg/ml ‚Äď L√∂sung zum Einnehmen

Niederlande

Risperidon G.L. 1 mg/ml drank

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juni 2012.

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Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GL Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N05AX08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden