Risperidon Actavis 3 mg Filmtabletten

Abbildung Risperidon Actavis 3 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2007
ATC Code N05AX08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Risperidon Actavis gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die “Antipsychotika“ genannt werden.

Risperidon Actavis wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder angewendet:

  • Schizophrenie, bei der Sie Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen k√∂nnen, die nicht da sind, Dinge glauben k√∂nnen, die nicht wahr sind, oder sich ungew√∂hnlich misstrauisch oder verwirrt f√ľhlen k√∂nnen.
  • Manie, bei der Sie sich sehr aufgeregt, euphorisch, agitiert, enthusiastisch oder hyperaktiv f√ľhlen k√∂nnen. Manie tritt im Rahmen einer Erkrankung, die als "manisch-depressive Krankheit" bezeichnet wird, auf.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei Personen mit Alzheimer-Demenz, die sich oder anderen Schaden zuf√ľgen. Alternative (nicht-medikament√∂se) Behandlungen sollten zuvor angewendet worden sein.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei geistig behinderten Kindern (ab mindestens 5 Jahren) und Jugendlichen mit Verhaltensst√∂rung.

Risperidon Actavis kann helfen, die Symptome Ihrer Erkrankung zu lindern und ein Wiederauftreten Ihrer Symptome zu verhindern.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Risperidon Actavis darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Risperidon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Actavis einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Actavis einnehmen, wenn

  • Sie Probleme mit dem Herzen haben. Beispiele umfassen einen unregelm√§√üigen Herzrhythmus oder wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen oder wenn Sie Arzneimittel f√ľr Ihren Blutdruck einnehmen. Risperidon Actavis kann einen niedrigen Blutdruck verursachen. Ihre Dosis sollte gegebenenfalls angepasst werden.
  • bei Ihnen irgendwelche Faktoren bekannt sind, die einen Schlaganfall beg√ľnstigen, wie hoher Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Probleme mit den Blutgef√§√üen des Gehirns.
  • bei Ihnen schon einmal unwillk√ľrliche Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im Gesicht aufgetreten sind.
  • Sie schon einmal eine Erkrankung mit Symptomen wie Fieber, Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľchen oder einer Bewusstseinsminderung (ein sog. malignes neuroleptisches Syndrom) hatten.
  • Sie an der Parkinson-Krankheit oder an Demenz leiden.
  • Ihnen bekannt ist, dass Sie fr√ľher einmal eine verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen hatten (verursacht durch andere Arzneimittel oder aus anderen Gr√ľnden).
  • Sie Diabetiker sind.
  • Sie an Epilepsie leiden.
  • Sie m√§nnlich sind und schon einmal eine langanhaltende oder schmerzhafte Erektion hatten. Sie Probleme haben, Ihre K√∂rpertemperatur oder ein √úberhitzen zu kontrollieren.
  • Sie Nierenprobleme haben.
  • Sie Leberprobleme haben.
  • Sie anomal hohe Werte des Hormons Prolaktin in Ihrem Blut haben oder wenn Sie an einem m√∂glicherweise prolaktinabh√§ngigen Tumor leiden. Sie oder einer Ihrer Angeh√∂rigen schon einmal Blutgerinnsel hatten, da im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika Blutgerinnsel aufgetreten sind.

Möglicherweise kontrolliert der Arzt die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen, da bei Patienten, die Risperidon Actavis einnehmen, sehr selten eine gefährlich verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen, die zur Abwehr von Infektionen benötigt werden, beobachtet wurde.

Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre Gesundheit gef√§hrden. Ihr Arzt sollte regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.

Weil Diabetes mellitus oder die Verschlechterung eines schon bestehenden Diabetes bei Patienten, die Risperidon Actavis einnehmen, beobachtet wurde, sollte Ihr Arzt auf Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels achten. Bei Patienten mit schon bestehendem Diabetes mellitus sollte der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

Risperidon Actavis erh√∂ht h√§ufig den Wert eines Hormons namens ‚ÄěProlaktin‚Äú. Dies kann zu Nebenwirkungen wie Menstruationsst√∂rungen oder Problemen mit der Geb√§rf√§higkeit bei Frauen und Anschwellen der Brustdr√ľsen bei M√§nnern f√ľhren (siehe ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, wird die Bestimmung des Prolaktinwertes im Blut empfohlen.

W√§hrend einer Operation am Auge wegen einer Linsentr√ľbung (grauer Star) kann es vorkommen, dass die Pupille (der schwarze Kreis in der Mitte des Auges) sich nicht wie erforderlich erweitert. Auch kann die Iris (der farbige Teil des Auges) w√§hrend der Operation erschlaffen, was zu einer Sch√§digung des Auges f√ľhren kann. Wenn bei Ihnen eine Operation am Auge geplant ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

√Ąltere Patienten mit Demenz

Bei √§lteren Patienten mit Demenz besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Schlaganfall. Sie sollten kein Risperidon einnehmen, wenn Sie an einer Demenz leiden, die auf einen Schlaganfall zur√ľckzuf√ľhren ist. W√§hrend der Behandlung mit Risperidon sollten Sie regelm√§√üig Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie oder Ihr Betreuer eine pl√∂tzliche Ver√§nderung Ihres geistigen Zustandes oder eine pl√∂tzliche Schw√§che oder Gef√ľhllosigkeit in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine verwaschene Sprache, selbst f√ľr kurze Zeit, bemerken, ist eine medizinische Behandlung unverz√ľglich erforderlich. Dies k√∂nnen Anzeichen eines Schlaganfalls sein.

Kinder und Jugendliche

Bevor die Behandlung der Verhaltensst√∂rung beginnt, sollten andere Gr√ľnde f√ľr ein aggressives Verhalten ausgeschlossen worden sein.

Falls w√§hrend der Behandlung mit Risperidon M√ľdigkeit auftritt, kann ein Wechsel des Einnahmezeitpunktes die Aufmerksamkeitsschwierigkeiten verbessern.

Bevor die Behandlung beginnt, kann es sein, dass Ihr Körpergewicht oder das Körpergewicht Ihres Kindes ermittelt und während der Behandlung regelmäßig kontrolliert wird.

Bei einer kleinen und nicht aussagekr√§ftigen Studie wurde √ľber ein verst√§rktes Gr√∂√üenwachstum bei Kindern berichtet, die Risperidon eingenommen hatten. Ob dies aber eine Wirkung des Arzneimittels ist oder andere Ursachen hat, ist nicht bekannt.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wie ist Risperidon Actavis einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei der Behandlung der Schizophrenie

Erwachsene

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2 mg pro Tag und k√∂nnte am zweiten Tag auf 4 mg pro Tag erh√∂ht werden.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer t√§glichen Dosis von 4 bis 6 mg besser.
  • Diese Gesamttagesdosis kann in eine Dosis oder zwei Dosierungen t√§glich unterteilt werden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am Besten ist.

√Ąltere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich.
  • Ihre Dosis kann anschlie√üend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal t√§glich erh√∂ht werden.
  • Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am Besten ist.

Bei der Behandlung der Manie

Erwachsene

  • Ihre Anfangsdosis liegt gew√∂hnlich bei 2 mg einmal t√§glich.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer einmal t√§glichen Dosis von 1 bis 6 mg besser.

√Ąltere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich.
  • Ihre Dosis kann anschlie√üend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal t√§glich angepasst werden, abh√§ngig davon wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Bei der Behandlung anhaltender Aggressionen bei Personen mit Alzheimer-Demenz

Erwachsene (einschließlich ältere Personen)

  • Ihre Anfangsdosis liegt gew√∂hnlich bei 0,25 mg (0,25 ml einer 1 mg/ml L√∂sung zum Einnehmen) zweimal t√§glich.
  • Anschlie√üend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die meisten Personen f√ľhlen sich besser mit 0,5 mg zweimal t√§glich. Einige Patienten k√∂nnten 1 mg zweimal t√§glich ben√∂tigen.
  • Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Alzheimer-Demenz soll nicht l√§nger als 6 Wochen betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten wegen einer Schizophrenie oder Manie nicht mit Risperidon Actavis behandelt werden.

Bei der Behandlung von Verhaltensstörung

Die Dosis hängt vom Gewicht Ihres Kindes ab:

Bei Kindern, die weniger als 50 kg wiegen

  • Die Anfangsdosis betr√§gt normalerweise 0,25 mg (0,25 ml einer 1 mg/ml L√∂sung zum Einnehmen) einmal t√§glich.
  • Die Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,25 mg pro Tag erh√∂ht werden
  • Die gew√∂hnliche Erhaltungsdosis betr√§gt 0,25 mg bis 0,75 mg (0,25 ml bis 0,75 ml einer 1 mg/ml L√∂sung zum Einnehmen) einmal t√§glich.

Bei Kindern, die 50 kg oder mehr wiegen

  • Die Anfangsdosis betr√§gt normalerweise 0,5 mg einmal t√§glich.
  • Diese Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,5 mg pro Tag erh√∂ht werden

Die gewöhnliche Erhaltungsdosis beträgt 0,5 mg bis 1,5 mg einmal täglich.

Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Verhaltensstörung darf nicht länger als 6 Wochen betragen.

Kinder unter 5 Jahren d√ľrfen wegen einer Verhaltensst√∂rung nicht mit Risperidon Actavis behandelt werden.

Personen mit Nieren- oder Lebererkrankungen

Unabhängig davon, welche Erkrankung behandelt wird, sollten die Anfangsdosen und die folgenden Dosen von Risperidon halbiert werden. Eine Dosiserhöhung sollte bei diesen Patienten langsamer erfolgen.

Risperidon ist bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht anzuwenden.

Art der Anwendung

Nehmen Sie Ihre Tablette mit einem Schluck Wasser ein. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie viel von dem Arzneimittel Sie √ľber welchen Zeitraum einnehmen sollen. Dies h√§ngt von Ihrem jeweiligen Zustand ab und ist von Person zu Person unterschiedlich.

Wenn Sie eine größere Menge von Risperidon Actavis eingenommen haben als Sie sollten

Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit dorthin.

Im Falle einer √úberdosierung f√ľhlen Sie sich m√∂glicherweise schl√§frig oder m√ľde oder haben anomale K√∂rperbewegungen, Probleme beim Stehen oder Gehen, f√ľhlen sich schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck oder haben anomale Herzschl√§ge oder Krampfanf√§lle.

Wenn Sie die Einnahme von Risperidon Actavis vergessen haben

Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie dies bemerken, ein. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Dosen zur gleichen Zeit) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Risperidon Actavis abbrechen

Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nicht beenden, au√üer wenn es Ihnen von Ihrem Arzt gesagt wird. Ansonsten k√∂nnen Ihre Symptome wieder auftreten. Wenn Ihr Arzt entscheidet das Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Risperidon Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es ist f√ľr Sie besonders wichtig, mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden

  • Arzneimittel, die auf Ihr Gehirn wirken, um Ihnen zu helfen, sich zu beruhigen (Benzodiazepine) oder manche Schmerzmittel (Opiate), Arzneimittel gegen Allergie (einige Antihistaminika). Risperidon k√∂nnte die sedierende (beruhigende und m√ľde machende) Wirkung dieser Arzneimittel steigern.
  • Arzneimittel, die die elektrische Aktivit√§t Ihres Herzens ver√§ndern k√∂nnen, wie zum Beispiel Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, Herzrhythmusst√∂rungen, Allergien (Antihistaminika), einige Antidepressiva oder andere Arzneimittel zur Behandlung seelischer Probleme.
  • Arzneimittel, die den Herzschlag verlangsamen.
  • Arzneimittel, die einen niedrigen Kalium-Wert im Blut bewirken (z. B. bestimmte Diuretika).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck. Risperidon Actavis kann zu niedrigem Blutdruck f√ľhren.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (wie zum Beispiel Levodopa)
  • Arzneimittel, die die Aktivit√§t des zentralen Nervensystems erh√∂hen (Psychostimulanzien wie Methylphenidat)
  • Wassertabletten (Diuretika), die bei Herzproblemen oder Schwellungen von K√∂rperteilen aufgrund der Ansammlung von zu viel Fl√ľssigkeit angewendet werden (wie zum Beispiel Furosemid oder Hydrochlorothiazid). Risperidon Actavis allein oder mit Furosemid angewendet, kann das Risiko f√ľr einen Schlaganfall oder Tod bei √§lteren Personen mit Demenz erh√∂hen.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon herabsetzen:

  • Rifampicin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen)
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Epilepsie)
  • Phenobarbital

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen Sie gegebenenfalls eine andere Dosierung von Risperidon.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon steigern:

  • Chinidin (eingesetzt bei bestimmten Formen von Herzerkrankungen)
  • Antidepressiva, wie z. B. Paroxetin, Fluoxetin, trizyklische Antidepressiva
  • Arzneimittel, die als Betablocker bekannt sind (eingesetzt zur Behandlung von hohem Blutdruck)
  • Phenothiazine (z. B. als Arzneimittel eingesetzt, um Psychosen zu behandeln oder zur Beruhigung)
  • Cimetidin, Ranitidin (S√§ureblocker f√ľr den Magen)
  • Itraconazol und Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Bestimmte Arzneimittel, die in der Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt werden, wie Ritonavir
  • Verapamil, ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Bluthochdruck und/oder Herzrhythmusst√∂rungen eingesetzt wird
  • Sertralin und Fluvoxamin, Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen und anderen psychiatrischen Erkrankungen angewendet werden.

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen Sie gegebenenfalls eine andere Dosierung von Risperidon.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Actavis einnehmen.

Einnahme von Risperidon Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Sie können dieses Arzneimittel zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon einnehmen. Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Risperidon Actavis einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie es einnehmen k√∂nnen.
  • Bei Neugeborenen, deren M√ľtter im letzten Trimenon (d. h. den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft Risperidon Actavis eingenommen haben, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder Schw√§che, Schl√§frigkeit, Unruhe, Atemprobleme und Trinkschw√§che. Falls derartige Symptome bei Ihrem Kind auftreten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • Risperidon Actavis kann die Blutspiegel des Hormons namens ‚ÄěProlaktin‚Äú steigern, das die Fortpflanzungsf√§higkeit beeintr√§chtigen kann (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Bei der Behandlung mit Risperidon Actavis k√∂nnen Schwindel, M√ľdigkeit und Sehst√∂rungen auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und Sie d√ľrfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Risperidon Actavis enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden gelegentlichen Nebenwirkungen bemerken (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Demenz haben und bei Ihnen pl√∂tzlich eine Ver√§nderung Ihres geistigen Zustands auftritt oder Sie ein pl√∂tzliches Schw√§che-, oder Taubheitsgef√ľhl in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine undeutliche Sprache, selbst nur kurzfristig, entwickeln. Dies k√∂nnen Hinweise auf einen Schlaganfall sein.
  • Tardive Dyskinesie (unkontrollierbare zuckende oder ruckartige Bewegungen Ihres Gesichts, Ihrer Zunge oder anderer Teile Ihres K√∂rpers). Teilen Sie ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie unwillk√ľrliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes und Gesichts erleben. Ein Absetzen von Risperidon Actavis kann notwendig sein.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden seltenen Nebenwirkungen bemerken (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Blutgerinnsel in den Venen entwickeln, vor allem in den Beinen (Symptome sind Schwellungen, Schmerzen und R√∂tung der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Atemnot verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, fragen Sie bitte umgehend einen Arzt um Rat.
  • Fieber, Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľche oder eine Bewusstseinsminderung (eine Erkrankung, die als malignes neuroleptisches Syndrom bezeichnet wird) bemerken. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • m√§nnlich sind und bei Ihnen eine langanhaltende oder schmerzhafte Erektion auftritt; dies wird Priapismus genannt. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • Schwere allergische Reaktionen bemerken, die durch Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag oder Abfall des Blutdrucks gekennzeichnet sind.

Die folgenden sonstigen Nebenwirkungen können auch auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten
  • Parkinsonismus: Bei diesem Zustand k√∂nnen langsame oder gest√∂rte Bewegungen, ein Gef√ľhl von steifen oder festen Muskeln (dies f√ľhrt zu ruckartigen Bewegungen) und manchmal sogar ein Gef√ľhl des ‚ÄěEinfrierens‚Äú und Wiedereinsetzens von Bewegungen auftreten. Andere Anzeichen f√ľr Parkinsonismus sind ein langsamer, schlurfender Gang, ein Zittern in Ruhe, verst√§rkte Speichelabsonderung und/oder vermehrter Speichelfluss sowie ein Verlust der Ausdrucksf√§higkeit des Gesichts
  • Sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein
  • Kopfschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Lungenentz√ľndung, Infektion im Brustkorb (Bronchitis), allgemeine Erk√§ltungsbeschwerden, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Harnwegsinfektion, Ohrinfektion, grippe√§hnliches Gef√ľhl
  • bei einem Bluttest nachgewiesene Erh√∂hung der Werte des Hormons ‚ÄěProlaktin‚Äú (dies kann Symptome hervorrufen, muss aber nicht). Symptome eines hohen Prolaktinspiegels treten gelegentlich auf und k√∂nnen bei M√§nnern ein Anschwellen der Brustdr√ľsen, Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, vermindertes sexuelles Verlangen oder andere sexuelle Funktionsst√∂rungen sein. Bei Frauen k√∂nnen Brustbeschwerden, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, Ausbleiben von Regelblutungen oder andere Probleme mit dem Menstruationszyklus oder der Geb√§rf√§higkeit auftreten.
  • Gewichtszunahme, gesteigerter Appetit, verminderter Appetit
  • Schlafst√∂rungen, Reizbarkeit, Depression, Angst, innere Unruhe Dystonie, ein Zustand mit langsamen oder anhaltenden, unwillk√ľrlichen Muskelkontraktionen. Dies kann jeden Teil des K√∂rpers betreffen (und zu einer anomalen K√∂rperhaltung f√ľhren), allerdings betrifft Dystonie oft Teile des Gesichts einschlie√ülich anomaler Bewegungen der Augen, des Mundes, der Zunge oder des Kiefers
  • Schwindelgef√ľhl
  • Dyskinesie, ein Zustand mit unwillk√ľrlichen Muskelbewegungen einschlie√ülich wiederholter, krampfartiger oder windender Bewegungen oder Zuckungen
  • Tremor (Zittern)
  • Verschwommenes Sehen, Augeninfektion oder Bindehautentz√ľndung
  • Schneller Herzschlag, hoher Blutdruck, Kurzatmigkeit
  • Halsschmerzen, Husten, Nasenbluten, verstopfte Nase
  • Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Erbrechen, √úbelkeit, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen, Mundtrockenheit, Zahnschmerzen
  • Hautausschlag, Hautr√∂tung
  • Muskelkr√§mpfe, Knochen- oder Muskelschmerzen, R√ľckenschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Inkontinenz (Unf√§higkeit den Harnabgang zu kontrollieren)
  • Schwellung von K√∂rper, Armen oder Beinen, Fieber, Schmerzen im Brustkorb, Schw√§che, Fatigue (Ersch√∂pfung), Schmerzen
  • Sturz

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Atemwegsinfektion, Harnblaseninfektion, Augeninfektion, Mandelentz√ľndung, Pilzinfektion der N√§gel, Hautinfektion, eine Infektion, die auf einen Hautbereich oder einen K√∂rperteil beschr√§nkt ist, Virusinfektion, durch Milben hervorgerufene Hautentz√ľndung
  • Verminderte Anzahl einer Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die vor Infektionen sch√ľtzen, verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, verminderte Anzahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen), Blutarmut, verminderte Anzahl roter Blutk√∂rperchen, erh√∂hte Anzahl von Eosinophilen (bestimmte Art von wei√üen Blutk√∂rperchen) im Blut
  • Allergische Reaktion
  • Diabetes oder Verschlimmerung eines Diabetes, hoher Blutzuckerspiegel, √ľberm√§√üiges Trinken von Wasser
  • Gewichtsabnahme, Appetitverlust, der zu Mangelern√§hrung und Gewichtsabnahme f√ľhrt
  • Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut
  • Erregungszustand (Manie), Verwirrtheit, verminderter Sexualtrieb, Nervosit√§t, Albtr√§ume
  • Pl√∂tzliche Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns (Schlaganfall oder ‚Äěkleiner‚Äú Schlaganfall)
  • Unempf√§nglichkeit f√ľr Reize, Bewusstseinsverlust, Bewusstseinseinschr√§nkung
  • Krampfanf√§lle, Ohnmachtsanfall
  • Drang zur Bewegung bestimmter K√∂rperteile, Gleichgewichtsst√∂rung, anomale Koordination, Schwindel beim Aufstehen, St√∂rung der Aufmerksamkeit, Sprachst√∂rungen, fehlendes oder ver√§ndertes Geschmacksempfinden, vermindertes Empfinden der Haut f√ľr Schmerz und Ber√ľhrung, ein Gef√ľhl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut
  • √úberempfindlichkeit der Augen gegen Licht, trockenes Auge, verst√§rkter Tr√§nenfluss, R√∂tung der Augen
  • Gef√ľhl, sich zu drehen (Vertigo), Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • Vorhofflimmern (ein anomaler Herzrhythmus), eine Unterbrechung der Reizleitung zwischen den oberen und unteren Teilen des Herzens, anomale elektrische Reizleitung des Herzens, Verl√§ngerung des QT-Intervalls Ihres Herzens, langsamer Herzschlag, anomale elektrische Ableitung des Herzens (Elektrokardiogramm oder EKG), ein flatteriges oder pochendes Gef√ľhl in Ihrem Brustkorb (Palpitationen)
  • Niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck beim Aufstehen (folglich f√ľhlen sich einige Personen, die Risperidon Actavis einnehmen, beim pl√∂tzlichen Aufstehen oder Aufsitzen schwach oder schwindelig oder werden ohnm√§chtig), Hautr√∂tung
  • Lungenentz√ľndung, die durch versehentliches Einatmen von Nahrung verursacht wird, Lungenstauung, Verengung der Atemwege, knisternde Lungenger√§usche, pfeifende Atmung, Stimmst√∂rung, Erkrankungen der Atemwege
  • Magen- oder Darminfektion, Stuhlinkontinenz, sehr harter Stuhl, Schluckbeschwerden, √ľberm√§√üige Bl√§hungen
  • Nesselsucht, Juckreiz, Haarausfall, Verdickung der Haut, Ekzem, trockene Haut, Farbver√§nderungen der Haut, Akne, schuppige, juckende (Kopf-)Haut, Hauterkrankung, Hautver√§nderung
  • Anstieg der CPK (Creatinin-Phosphokinase) im Blut, eines Enzyms, das manchmal bei Muskelsch√§den freigesetzt wird
  • anomale K√∂rperhaltung, Gelenksteifheit, Gelenkschwellung, Muskelschw√§che, Nackenschmerzen
  • h√§ufiges Wasserlassen, Unf√§higkeit Wasser zu lassen, Schmerzen beim Wasserlassen
  • Erektionsprobleme, Ejakulationsst√∂rung
  • Aufh√∂ren der Regelblutung, Ausbleiben einzelner Regelblutungen oder andere Probleme mit dem Menstruationszyklus bei Frauen
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse bei M√§nnern, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, sexuelle Funktionsst√∂rungen, Brustschmerzen, Brustbeschwerden, vaginaler Ausfluss
  • Schwellung von Gesicht, Mund, Augen oder Lippen
  • Sch√ľttelfrost, Anstieg der K√∂rpertemperatur
  • Ver√§nderung bei der Art zu gehen
  • Durstgef√ľhl, Unwohlsein, Brustkorbbeschwerden, Gef√ľhl, ‚Äěnicht auf der H√∂he‚Äú zu sein, leichte Schmerzen
  • Erh√∂hte Leber-Transaminasen im Blut, erh√∂hte GGT (Gamma-Glutamyltransferase, ein Leberenzym) im Blut, erh√∂hte Leberenzyme im Blut
  • Anwendungsbedingte Schmerzen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Infektion
  • Ungen√ľgende Aussch√ľttung eines Hormons, das die Urinmenge kontrolliert
  • Schlafwandeln
  • schlafbezogene Essst√∂rung
  • Zucker im Urin, niedriger Blutzuckerspiegel, erh√∂hte Bluttriglyzeride (ein Fett)
  • Emotionslosigkeit, Orgasmusunf√§higkeit
  • keine Bewegungen oder Reaktionen im wachen Zustand (Katatonie)
  • Probleme mit den Blutgef√§√üen im Gehirn
  • Kopfwackeln
  • Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck), Probleme mit der Bewegung der Augen, Augenrollen, Verkrustung des Augenlidrandes
  • Probleme am Auge w√§hrend einer Katarakt-Operation. Wenn Sie Risperidon Actavis einnehmen oder eingenommen haben, kann es w√§hrend einer Katarakt-Operation zu einem Zustand kommen, der intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) genannt wird. Wenn bei Ihnen eine Katarakt-Operation notwendig ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben.
  • Gef√§hrlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die zur Abwehr von Infektionen im Blut ben√∂tigt werden
  • Gef√§hrliche √ľberm√§√üige Aufnahme von Wasser
  • Unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Atemschwierigkeiten w√§hrend des Schlafens (Schlafapnoe), schnelle, flache Atmung
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Darmverschluss
  • Geschwollene Zunge, aufgesprungene Lippen, durch Arzneimittel verursachter Hautausschlag
  • Schuppen
  • Zerst√∂rung von Muskelfasern und Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse)
  • Versp√§tete Monatsblutungen, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen, Brustvergr√∂√üerung, Milchabsonderung aus den Br√ľsten
  • Erh√∂hte Insulinspiegel (ein Hormon zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels) im Blut
  • Verh√§rtung der Haut
  • Absinken der K√∂rpertemperatur, K√§ltegef√ľhl in Armen und Beinen
  • Arzneimittel-Absetzsymptome
  • Gelbf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Lebensbedrohliche Komplikationen eines unkontrollierten Diabetes
  • Schwere allergische Reaktion mit Schwellung, die den Rachen betreffen und zu Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren kann
  • Fehlende Darmbewegungen, die zur Blockierung im Darm f√ľhren

Die folgende Nebenwirkung wurde bei der Anwendung von Paliperidon beobachtet, einem anderen Arzneimittel, das Risperidon sehr ähnlich ist, und ist daher bei auch der Anwendung von Risperidon Actavis zu erwarten: schneller Herzschlag nach dem Aufstehen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Es ist zu erwarten, dass die Nebenwirkungen bei Kindern in der Regel die gleichen sind wie bei Erwachsenen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen (5 -17 Jahre) h√§ufiger berichtet als bei Erwachsenen: sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein, Ersch√∂pfung (M√ľdigkeit),

Kopfschmerzen, gesteigerter Appetit, Erbrechen, Erkältungssymptome, verstopfte Nase, Bauchschmerzen, Schwindel, Husten, Fieber, Tremor (Zittern), Durchfall, Inkontinenz (Unfähigkeit den Harnabgang zu kontrollieren).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder . Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Risperidon Actavis enthält

  • Der Wirkstoff ist Risperidon. Jede 3 mg Filmtablette enth√§lt 3 mg Risperidon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Maisst√§rke, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol und Titandioxid (E171).

Wie Risperidon Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe, ovale, bikonvexe Filmtabletten, 11 x 6,5 mm, mit Bruchkerbe und Pr√§gung ‚ÄěT3‚Äú.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Packungsgrößen:

Blisterpackung: 6, 10, 20, 28, 30, 50, 60, 98 und 100 Filmtabletten.

Kunststoffflasche: 100 und 500 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 ‚Äď 78

220 Hafnarfjördur Island

Hersteller:

Actavis Ltd.

BT16 Bulebel Industrial Estate

Zeitun

Malta

Balkanpharma ‚Äď Dupnitsa AD

3 Samokovsko Schosse Str.

Dupnitsa 2600

Bulgarien

Zulassungsnummer: 1-27086

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark: Risperidon Actavis 3 mg filmovertrukne tabletter

Schweden: Risperidon Actavis 3 mg filmdragerade tabletter

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Risperidon Actavis 3 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2007
ATC Code N05AX08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden