Aprednislon 25 mg - Tabletten

Abbildung Aprednislon 25 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Merck Gesellschaft mbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.10.1962
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Zulassungsinhaber

Merck Gesellschaft mbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Aprednislon enth√§lt ein Glucocorticoid. Das ist eine Substanz, die in der Nebennierenrinde erzeugten Hormonen nachgebildet wurde. Sie hat eine g√ľnstige Wirkung auf entz√ľndliche oder allergische Prozesse und greift in wesentliche Stoffwechselvorg√§nge ein.

Aprednislon ist in entsprechender Dosierung bei allen Krankheiten angezeigt, die auf eine Behandlung mit Glucocorticoiden ansprechen. Aprednislon ist angezeigt bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern √ľber 6 Jahren.

Hormonersatzbehandlung (jenseits des Wachstumsalters)

  • Bei verminderter oder fehlender Nebennierenrinden-Funktion (Nebennierenrinden-Insuffizienz) jeglicher Ursache (z.B. Addison-Krankheit, adrenogenitales Syndrom = Vermehrung des Nebennierenrindengewebes, Unterfunktion der Hirnanhangdr√ľse)
  • bei Stresszust√§nden nach lang dauernder Behandlung mit Cortison

Rheumatische Erkrankungen

  • rheumatische Gelenkentz√ľndung (chronische Polyarthritis), Gelenkentz√ľndung bei Jugendlichen (Juvenile idiopathische Arthritis), die ohne erkennbare Ursache entstanden ist und die inneren Organe ver√§ndert (Still-Syndrom, Felty-Syndrom)
  • RS3PE ‚Äď Syndrom (Remitting Seronegative Symmetrical Synovitis with Pitting Endema- Syndrom)
  • andere entz√ľndlich-rheumatische Gelenkerkrankungen, z.B.
  • im Bereich der Wirbels√§ule (Spondylitis ankylosans)
  • Gelenkentz√ľndungen als Reaktion auf andere Grunderkrankungen
  • Herzentz√ľndung bei rheumatischem Fieber
  • rheumatische Erkrankungen, die den gesamten K√∂rper betreffen, z. B.

    systemischer Lupus erythematodes (Anzeichen: Schmetterlingsausschlag im Gesicht)

  • des Bindegewebes (Kollagenosen wie Dermatomyositis und Polymyositis)

  • aktive Phasen von Gef√§√üentz√ľndungen, wie
    • knotige Entz√ľndung der Gef√§√üw√§nde (Panarteriitis nodosa)
    • chronisch-entz√ľndliche Kn√∂tchenbildung (Granulomatosen), wie Wegener Granulomatose oder Churg-Strauss-Syndrom
    • Riesenzellarteriitis, Polymyalgia rheumatica (Anzeichen: Muskelschmerzen und -steifheit), Entz√ľndung der Schl√§fenschlagader (Arteriitis temporalis)
    • Mikroskopische Polyangiitis

Bronchial- und Lungenkrankheiten

  • schweres Asthma bronchiale
  • Verschlechterung einer lange bestehenden Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege (COPD)
  • Lungenbl√§hung (Emphysem)
  • Erkrankungen des Lungengewebes und Sarkoidose (Kn√∂tchenbildung in der Lunge) in den Stadien II und III (bei Atemnot, Husten und Verschlechterung der Lungenfunktionswerte)

Erkrankungen der oberen Luftwege

schwere Verlaufsformen von Heuschnupfen und allergischem Schnupfen

Hautkrankheiten

Schwere Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, die nicht ausreichend mit örtlich anwendbaren Cortison-Präparaten behandelt werden können:

  • allergische und scheinbar allergische Reaktionen, allergische Reaktionen im Zusammenhang mit Infektionen, z.B. Nesselsucht (akute Urtikaria), schock√§hnliche (anaphylaktoide) Reaktionen
  • Ausschlag nach Arzneimitteleinnahme
  • Hautausschlag: z.B. allergisch bedingter Hautausschlag wie atopisches Ekzem
  • Hauterkrankungen mit entz√ľndlicher R√∂tung und Schuppung: z.B. Erythrodermien
  • blasenbildende Hauterkrankungen: z.B. Pemphigus vulgaris und andere bull√∂se Hauterkrankungen
  • Dermatitis herpetiformis (unter der Oberhaut Blasen bildende Hauterkrankung)
  • Pyoderma gangraenosum (Eiterausschlag mit druckschmerzhaften R√§ndern)

Blutkrankheiten / Tumorerkrankungen

  • Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen des k√∂rpereigenen Abwehrsystems) des Blutes: Autoimmunh√§molytische An√§mie (Blutarmut aufgrund von Selbstaufl√∂sung roter Blutk√∂rperchen), idiopathische thrombozytopenische Purpura (Morbus Werlhof = verk√ľrzte Lebensdauer der Thrombozyten)
  • Krebskrankheiten wie: Akute lymphoblastische Leuk√§mie, Morbus Hodgkin, Non-Hodgkin- Lymphome
  • erh√∂hter Kalziumspiegel im Blut bei b√∂sartigen Grunderkrankungen
  • zur Vorbeugung und Behandlung von Erbrechen, ausgel√∂st durch Chemotherapie
  • zur Linderung der Beschwerden bei fortgeschrittener Krebserkrankung, z.B. bei Appetitlosigkeit, Abmagerung und allgemeiner Schw√§che nach Aussch√∂pfung anderer Behandlungsm√∂glichkeiten

Infektionskrankheiten

  • Vergiftungszust√§nde im Rahmen schwerer Infektionskrankheiten, z. B. tuberkul√∂ser Hirnhautentz√ľndung (Meningitis) oder schwere Verlaufsform einer Lungentuberkulose
  • schwere Staphylokokkeninfektion
  • Typhus und √§hnliche Krankheiten
  • Lungenentz√ľndung infolge Grippe
  • schwere Verlaufsform von Tuberkulose, wenn Chemotherapeutika nicht ausreichen

Augenkrankheiten

  • sympathische Ophthalmie
  • Bei folgenden Erkrankungen ist die Gabe von Aprednislon ‚Äď Tabletten nur nach erfolgloser √∂rtlicher Behandlung angezeigt: Entz√ľndungen verschiedener Augenabschnitte, wie der Lederhaut und Umgebung, der Hornhaut oder der Aderhaut, lang dauernde Entz√ľndung des kammerwasserbildenden Augenabschnitts, Entz√ľndung des Sehnervs, durch Herpes simplex ausgel√∂ste Hornhautentz√ľndung - suchen Sie regelm√§√üig den Augenarzt zur Kontrolle auf!

Magen-Darm Erkrankungen

  • Colitis ulcerosa (Entz√ľndung der Dickdarmschleimhaut)
  • Morbus Crohn (Entz√ľndung des Verdauungstraktes)

Nierenerkrankungen

Nephrotisches Syndrom

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Damit Ihr Arzt sorgf√§ltig pr√ľfen kann, ob Sie Aprednislon 25 mg einnehmen d√ľrfen, m√ľssen Sie ihn √ľber fr√ľhere und jetzige Erkrankungen sowie √ľber Ihre besonderen Lebensumst√§nde und Gewohnheiten unterrichten.

Aprednislon 25 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Prednisolon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei akuten Virusinfektionen wie Herpes zoster (G√ľrtelrose), Herpes simplex, Poliomyelitis (Kinderl√§hmung), Windpocken und Masern.
  • bei HBsAG-positiver chronisch-aktiver Hepatitis (bestimmte Form der Leberentz√ľndung).
  • ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach bestimmten Schutzimpfungen.
  • bei Lymphdr√ľsenvergr√∂√üerung nach Tuberkulose-Impfung (BCG).
  • bei Pilzerkrankungen mit Befall innerer Organe: Gleichzeitige antimykotische Therapie.

Bei länger dauernder Therapie

  • Darmgeschw√ľre
  • Magengeschw√ľre
  • Schwerer Abbau des Knochengewebes (Osteoporose)
  • Schwere entz√ľndliche oder degenerative (Skelett-)Muskelerkrankung (schwere Myopathien ausgenommen Myasthenia gravis)
  • Psychiatrische Erkrankungen in der Vorgeschichte
  • erh√∂hter Augeninnendruck (Eng- und Weitwinkelglaukom)

entz√ľndliche Erkrankung der grauen R√ľckenmarksubstanz (Poliomyelitis)

Mit Totimpfstoffen (z.B. echte Grippe) kann auch während einer Corticoidtherapie geimpft werden, nicht dagegen mit Lebendimpfstoffen (Röteln, Masern, BCG, Polio, s.o.).

Unter einer Dauerbehandlung können Patienten sowohl Lebend- wie Totimpfstoffe erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aprednislon 25 mg einnehmen.

Kommt es w√§hrend der Behandlung zu besonderen k√∂rperlichen Belastungen, wie fieberhaften Erkrankungen, Unf√§llen oder Operationen, so ist sofort der Arzt zu verst√§ndigen oder der Notarzt √ľber die laufende Behandlung zu unterrichten. Es kann eine vor√ľbergehende Steigerung der t√§glichen Corticoiddosis notwendig werden.

Bei einer lang andauernden Therapie sind regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen (einschlie√ülich augen√§rztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abst√§nden) angezeigt, bei vergleichsweise hohen Dosen ist auf eine ausreichende Kaliumzufuhr (z. B. Gem√ľse, Bananen) und eine begrenzte Natriumzufuhr (Kochsalz) zu achten und der Kalium-Blutspiegel zu √ľberwachen. Sorgf√§ltige √úberwachung ist auch bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (Unverm√∂gen des Herzens, bei Belastung oder schon in Ruhe den f√ľr den Stoffwechsel erforderlichen Blutauswurf aufzubringen) angezeigt.

Das Risiko von Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndungen und Sehnenrissen nimmt mit gleichzeitiger Einnahme von Fluoroquinolonen (Antibiotika) und Corticosteroiden zu.

Bei Unterfunktion der Schilddr√ľse oder bei Leberzirrhose (bestimmte Lebererkrankung) k√∂nnen vergleichsweise niedrige Dosierungen ausreichen bzw. kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.

Spezielle Viruserkrankungen (Windpocken, Masern) können bei Patienten, die mit Aprednislon behandelt werden, besonders schwer verlaufen. Besonders gefährdet sind abwehrgeschwächte (immunsupprimierte) Kinder sowie Personen, die bisher noch keine Masern oder Windpocken hatten. Wenn diese Personen während der Behandlung Kontakt mit masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, sollten sie sich umgehend an ihren Arzt wenden, der gegebenenfalls eine vorbeugende Behandlung einleitet.

Glucocorticoide k√∂nnen auf Grund der unterdr√ľckenden Wirkung des k√∂rpereigenen Abwehrsystems die Entwicklung des Kaposi-Sarkoms (bestimmte Krebserkrankung) beschleunigen.

Durch ihre entz√ľndungshemmende und unterdr√ľckende Wirkung des k√∂rpereigenen Abwehrsystems ist die Verabreichung von Corticosteroiden in Dosierungen, die h√∂her sind als die f√ľr eine Erhaltungsbehandlung ben√∂tigten Dosen, verbunden mit einem h√∂heren Infektionsrisiko, m√∂glicher Verschlimmerung einer bereits vorhandenen Infektion und m√∂glicher Aktivierung einer verborgenen Infektion (z.B. Tuberkulose oder Hepatitis B). Die entz√ľndungshemmende Wirkung kann Infektionssymptome verschleiern, bis die Infektion eine h√∂here Ebene erreicht hat. Wenn neue Infektionen w√§hrend der Behandlung auftreten, muss dem Umstand der Unm√∂glichkeit, diese Infektionen zu lokalisieren, spezielle Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Schwere allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie (akute allergische Reaktion mit Lebensgefahr) wie St√∂rung der regelm√§√üigen Herzschlagfolge (Arrhythmien), Krampfzust√§nde der Atemmuskulatur, Blutdruckabfall oder ‚Äďanstieg, Kreislaufversagen, Herzstillstand k√∂nnen auftreten.

Die nachfolgend genannten Krankheitsbilder k√∂nnen durch eine Steroidbehandlung (Steroidtherapie) aktiviert bzw. verschlechtert werden. Patienten, bei denen eine solche Krankheit neben der die Steroidtherapie bedingenden Erkrankung vorliegt, d√ľrfen nur dann mit Aprednislon behandelt werden, wenn die zweite Krankheit durch entsprechende Therapie soweit kompensiert werden kann, dass das Nutzen-Risiko-Verh√§ltnis ausgewogen ist:

  • Magen- oder Darmgeschw√ľre
  • Akute und chronische bakterielle Infektionen
  • Pilzerkrankungen mit Befall innerer Organe
  • Bestimmte parasit√§re Erkrankung (Am√∂beninfektion, Fadenwurmbefall)
  • Schwer einstellbarer Bluthochdruck
  • Schwere Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Abbau des Knochengewebes (Osteoporose): Vor Beginn einer Langzeitbehandlung mit Corticoiden muss die Knochendichte bestimmt werden. Bei erniedrigter Dichte oder Vorliegen von Risikofaktoren ist die zus√§tzliche Gabe von Calcium, Vitamin D und/oder Biphosphonaten (Arzneimittel gegen verringerte Knochendichte) erforderlich. Bei schwerer Osteoporose nur bei lebenswichtigem Grund (Indikation) bzw. nur kurzfristig verwenden.
  • Psychiatrische Erkrankungen einschlie√ülich Selbstmordrisiko in der Vorgeschichte
  • Erh√∂hter Augeninnendruck (Eng- und Weitwinkelglaukom), Verletzungen und Geschw√ľre der Hornhaut des Auges: Engmaschige augen√§rztliche √úberwachung und Therapie.
  • Funktionsst√∂rungen des Herzens oder der Nieren
  • Myasthenia gravis (eine Muskelerkrankung): anf√§ngliche Symptomverschlechterung nach Gabe von Corticoiden ist m√∂glich, daher sorgf√§ltige, vorsichtige Wahl der Startdosis.
  • Epilepsie: Unter Cortison-Therapie kann eine latente Epilepsie (bisher ‚Äěschlafende‚Äú Epilepsie) erstmalig auftreten.

Wegen der Gefahr eines Darmwanddurchbruchs mit Bauchfellentz√ľndung d√ľrfen Sie Aprednislon nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde und unter entsprechender √úberwachung einnehmen:

  • bei schwerer Dickdarmentz√ľndung (Colitis ulcerosa) mit drohendem Durchbruch
  • bei Abszessen oder eitrigen Infektionen
  • bei entz√ľndeten Darmwandausst√ľlpungen (Divertikulitis)
  • nach bestimmten Darmoperationen (Enteroanastomosen) unmittelbar postoperativ

Die Zeichen einer Bauchfellreizung nach Durchbruch eines Magen-Darm-Geschw√ľres k√∂nnen bei Patienten, die hohe Dosen von Glukokortikoiden erhalten, fehlen.

Bei einer Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu einer sogenannten Ph√§ochromozytom-Krise kommen, die t√∂dlich verlaufen kann. Das Ph√§ochromozytom ist ein seltener hormonabh√§ngiger Tumor der Nebenniere. M√∂gliche Beschwerden einer Krise sind Kopfschmerzen, Schwei√üausbruch, Herzklopfen (Palpitationen) und Bluthochdruck (Hypertonie). Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Zeichen bemerken.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Aprednislon Tabletten einnehmen, wenn der Verdacht besteht oder bekannt ist, dass Sie ein Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere) haben.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Aprednislon einnehmen, wenn Sie an Sklerodermie leiden (auch bekannt als systemische Sklerose, eine Autoimmunerkrankung), da t√§gliche Dosen von 15 mg oder mehr das Risiko f√ľr eine schwere Komplikation, der sogenannten sklerodermiebedingten renalen Krise, erh√∂hen k√∂nnen. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung. Der Arzt kann Sie anweisen, regelm√§√üig Ihren Blutdruck und Ihren Urin √ľberpr√ľfen zu lassen.

Bei Einnahme von hohen Dosen von Prednisolon kann es zu einem verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) kommen.

√Ąltere Patienten:

Bei älteren Patienten sollte vom Arzt eine besondere Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen und insbesondere auf Nebenwirkungen wie Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) geachtet werden.

Kinder und Jugendliche:

Bei Kindern √ľber 6 Jahren soll die Behandlung wegen des Risikos einer Wachstumsverz√∂gerung nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde erfolgen. Bei Kindern im Wachstumsalter soll m√∂glichst eine zirkadiane oder alternierende Therapie w√§hrend einer Langzeitbehandlung angestrebt werden.

Teilen Sie bitte erste Anzeichen von Nebenwirkungen oder den Eintritt einer Schwangerschaft umgehend Ihrem behandelnden Arzt mit.

Dopingwarnhinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Aprednislon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Aprednislon 25 mg - Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Aprednislon verst√§rken, und Ihr Arzt wird Sie m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschlie√ülich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Die Dosis richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung, und wird daher von Ihrem Arzt an Ihre Bed√ľrfnisse angepasst.

Zur besseren Dosierung stehen auch 1 mg und 5 mg Tabletten zur Verf√ľgung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Im Folgenden sind allgemeine Dosierungsrichtlinien angegeben, Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis bestimmen.

Hormonersatzbehandlung (jenseits des Wachstumsalters)

1 bis 1¬Ĺ Aprednislon 5 mg ‚Äď Tabletten t√§glich, verteilt auf zwei Einzeldosen morgens und mittags, bei adrenogenitalem Syndrom (Vermehrung des Nebennierenrindengewebes) morgens und abends. Erforderlichenfalls verordnet Ihnen Ihr Arzt zus√§tzlich ein Mineralocorticoid (Fludrocortison).

Bei besonderen k√∂rperlichen Belastungen, wie fieberhaftem Infekt, Unfall, Operation oder Entbindung kann Ihr Arzt die Dosis vor√ľbergehend erh√∂hen.

Bei Stresszust√§nden nach langfristiger Glucocorticoid-Behandlung kann Ihr Arzt vor√ľbergehend bis zu 50 mg Prednisolon t√§glich verordnen. Ein Dosisabbau soll schrittweise nach Anweisung Ihres Arztes √ľber mehrere Tage erfolgen.

Behandlung bestimmter Erkrankungen (Pharmakotherapie)

Die folgenden Tabellen geben eine √úbersicht √ľber die allgemeinen Dosierungsrichtlinien:

Erwachsene

Die H√∂he der Dosierung ist abh√§ngig von der Art und Schwere der Erkrankung und vom individuellen Ansprechen des Patienten. Im Allgemeinen werden relativ hohe Initialdosen angewendet, die bei akuten schweren Verlaufsformen deutlich h√∂her sein m√ľssen als bei chronischen Erkrankungen. Je nach klinischer Symptomatik und Ansprechverhalten kann unterschiedlich schnell auf eine m√∂glichst niedrige Erhaltungsdosis reduziert werden. Speziell bei chronischen Erkrankungen ist oft eine Langzeitbehandlung mit niedrigen Erhaltungsdosen erforderlich.

DosierungTagesdosis in mg PrednisolonTagesdosis in mg Prednisolon pro kg Körpergewicht
Hohe Dosierung80 bis 100 (250)1,0 bis 3,0
Mittlere Dosierung40 bis 800,5 bis 1,0
Niedrige Dosierung10 bis 400,25 bis 0,5
Sehr niedrige Dosierung (entspricht Erhaltungsdosis bei Langzeittherapie)1 bis 5 (-7,5)

Im Allgemeinen wird die gesamte Tagesdosis fr√ľhmorgens zwischen 6:00 und 8:00 Uhr eingenommen. Hohe Tagesdosen k√∂nnen in Abh√§ngigkeit von der Erkrankung jedoch auch auf zwei bis vier, mittlere Tagesdosen auf zwei bis drei Einzelgaben verteilt werden.

In einigen F√§llen ist eine Einnahme nur jeden 2. Tag m√∂glich. Ob dies f√ľr Sie geeignet ist, ist von Ihrem Krankheitsbild und dem Behandlungserfolg abh√§ngig, und wird durch Ihren Arzt bestimmt.

Wegen der Gefahr des Nebennierenversagens infolge Nebenniereninsuffizienz bei Belastung muss in solchen Situationen (z.B. Trauma, Operation) eine erneute Substitution erfolgen (5 mg Prednisolon täglich).

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche

DosierungTagesdosis in mg Prednisolon pro kg Körpergewicht
Hochdosierte Behandlung2,0 bis 3,0
Mittlere Dosierung1,0
Erhaltungsdosisunter 0,2 jeden 2. Tag

Bei Kindern im Wachstumsalter soll wegen der Gefahr von Wachstumsstörungen grundsätzlich die gesamte Tagesdosis am Morgen vor 8:00 Uhr oder jeden 2. Tag am Morgen eingenommen werden.

Patienten mit Schilddr√ľsenunterfunktion oder Leberzirrhose

Patienten mit Schilddr√ľsenunterfunktion oder Leberzirrhose k√∂nnen mit niedrigeren Dosen ausreichend behandelt werden. Es kann ein Dosisabbau erforderlich sein.

Dosisabbau

F√ľr die Langzeitbehandlung soll eine m√∂glichst niedrige Erhaltungsdosis angestrebt werden. Ihr Arzt legt die Schritte f√ľr den Dosisabbau fest und ber√ľcksichtigt dabei Ihr Krankheitsgeschehen.

Allgemeine Richtlinie f√ľr den Dosisabbau:

TagesdosisReduktion pro Tag
√ľber 30 mgum 10 mgalle 2 bis 5 Tage
bei 30 bis 15 mgum 5 mgjede Woche
bei 15 bis 10 mgum 2,5 mgalle 1 bis 2 Wochen
bei 10 bis 6 mgum 1 mgalle 2 bis 4 Wochen
unter 6 mgum 0,5 mgalle 4 bis 8 Wochen

Aprednislon soll nur solange und nur in so niedriger Dosierung angewendet werden, wie es zur Erzielung und Erhaltung der gew√ľnschten Wirkung unbedingt erforderlich ist.

Bei l√§ngerer Behandlungsdauer (normalerweise l√§nger als 3 Wochen) d√ľrfen Sie Aprednislon nicht pl√∂tzlich absetzen. Auch nach kurzer Behandlungsdauer kann ein Ausschleichen der Dosis unerw√ľnschte Reaktionen vermindern, da bei einer Glucocorticoid-Behandlung die Gew√∂hnung von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein kann.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten zu oder nach dem Essen, vornehmlich dem Fr√ľhst√ľck, unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.

Hinweis zum Teilen der Tabletten

Bitte legen Sie die Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte Unterlage. Durch Druck mit der Daumenkuppe auf die Tablettenmitte kann die Tablette in gleiche Dosen geteilt werden (siehe Abbildung).

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Sobald ein befriedigendes Behandlungsergebnis erreicht ist, wird die Dosis auf eine Erhaltungsdosis vermindert oder beendet. Hierf√ľr legt Ihr Arzt einen Behandlungsplan fest, der von Ihnen genau eingehalten werden soll.

Wenn Sie eine größere Menge von Aprednislon 25 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Im Allgemeinen wird Aprednislon auch bei kurzfristiger Einnahme großer Mengen ohne Schwierigkeiten vertragen. Es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Falls Sie verstärkte oder ungewöhnliche Nebenwirkungen an sich beobachten, sollten Sie den Arzt um Rat fragen.

Wenn Sie die Einnahme von Aprednislon 25 mg vergessen haben

Sie k√∂nnen die unterlassene Einnahme im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Dosis wie gewohnt weiter einnehmen. Wenn Sie mehrmals die Einnahme vergessen haben, kann es unter Umst√§nden zu einem Wiederaufflammen oder einer Verschlimmerung der behandelten Krankheit kommen. In solchen F√§llen sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, der die Behandlung √ľberpr√ľfen und gegebenenfalls anpassen wird.

Wenn Sie die Einnahme von Aprednislon 25 mg abbrechen

Die Behandlung darf auf keinen Fall ohne Anordnung des Arztes unterbrochen oder vorzeitig beendet werden, weil ‚Äď insbesondere eine l√§ngerdauernde Behandlung - zu einer Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Produktion von Glucocorticoiden f√ľhrt. Eine ausgepr√§gte k√∂rperliche Stresssituation kann dann lebensgef√§hrlich sein (Addison-Krise). Wenn Nebenwirkungen f√ľr Sie belastend sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, er wird die geeignete Ma√ünahme treffen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie beeinflussen andere Arzneimittel die Wirkung von Aprednislon?

Verstärkung

Arzneimittel wie √∂strogenhaltige Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel, Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel gegen Pilzbefall), Ritonavir (Arzneimittel gegen AIDS), bestimmte Antibiotika wie Erythromycin und Troleandomycin, Thalidomid (Arzneimittel zur Krebstherapie) verst√§rken die Wirkung von Aprednislon.

Abschwächung

  • Arzneimittel wie Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen), Primidon, Carbamazepin (Mittel zur Epilepsiebehandlung), Barbiturate (bestimmte Schlafmittel), Aminoglutethimid (Stoffe mit Hemmwirkung gegen√ľber den weiblichen Hormonen - √Ėstrogenen), Ephedrin (ein bestimmter Wirkstoff, der gegen Asthma und Kreislaufschw√§che eingesetzt wird) vermindern die Wirkung von Aprednislon.
  • Antazida (Magens√§ure bindende Mittel): Zwischen der Einnahme von Antazida und Aprednislon sollten 2 Stunden liegen. Eine gleichzeitige Einnahme kann die Aufnahme von Aprednislon vermindern und zu einer verminderten Wirksamkeit f√ľhren.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Vor allem w√§hrend einer langfristigen Therapie mit Prednisolon k√∂nnen die bekannten Nebenwirkungen der Glucocorticoide auftreten, die als √ľbersteigerte Hormonwirkung einem bestimmten Krankheitsbild (Cushing-Syndrom) √§hnlich sind.

Nachfolgend sind die Nebenwirkungen nach Organsystemen eingeteilt.

H√§ufigkeit nicht bekannt: auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Infektionen und parasitäre Erkrankungen:

Maskierung von Infektionen, Beg√ľnstigung der Entstehung, Verbreitung oder Reaktivierung von Pilz-, Virus- und anderen Infektionen (opportunistische Infektionen), Fadenwurm-Aktivierung.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Blutbildveränderungen (mäßige Leukozytose, Lymphopenie, Eosinopenie, Polyglobulie).

Erkrankungen des Immunsystems:

√úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag), Schw√§chung der Immunabwehr, allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie (akute allergische Reaktion mit Lebensgefahr) wie St√∂rung der regelm√§√üigen Herzschlagfolge (Arrhythmien), Krampfzust√§nde der Atemmuskulatur, Blutdruckabfall oder ‚Äďanstieg, Kreislaufversagen, Herzstillstand.

Erkrankungen des Hormonsystems:

Cushing Symptome (wie z. B. Vollmondgesicht, Stammfettsucht), Inaktivität bzw. Gewebsschwund der Nebennierenrinde.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:

Natrium-Zur√ľckhaltung im Organismus mit Wasseransammlungen im Gewebe, vermehrte Kaliumausscheidung (Achtung: Herzrhythmusst√∂rungen m√∂glich!), Gewichtszunahme, erh√∂hter Zuckerspiegel (verminderte Glucosetoleranz), Zuckerkrankheit, Erh√∂hung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyzeride), gesteigerter Appetit.

Psychiatrische Erkrankungen:

Depressionen, Gereiztheit, gesteigertes Gl√ľcksgef√ľhl, Appetit- und Antriebssteigerung, Schlaflosigkeit, Psychose, Labilit√§t, Angst, Manie, Halluzination, Lebensm√ľdigkeit.

Erkrankungen des Nervensystems:

Pseudotumor cerebri (Scheingeschwulst im Gehirn), Beg√ľnstigung des erstmaligen Auftretens einer latenten Epilepsie (bisher ‚Äěschlafenden‚Äú Epilepsie) und Erh√∂hung der Anfallsbereitschaft bei bereits bestehender Epilepsie (Anf√§lle).

Augenerkrankungen:

Gr√ľner Star, Grauer Star, Verschlechterung der Beschwerden bei Hornhautgeschw√ľren, entz√ľndliche Erkrankung der Ader- und Netzhaut des Auges, verschwommenes Sehen.

Herzerkrankungen:

Langsamer Herzschlag.

Gefäßerkrankungen:

Anstieg des Blutdrucks, erh√∂htes Risiko einer Atherosklerose (Ver√§nderung der Blutgef√§√üwand) und Thrombose (Verstopfung der Blutgef√§√üe durch einen Blutpfropf), Entz√ľndung eines Blut- oder Lymphgef√§√ües (Vaskulitis, auch als Entzugssyndrom nach Langzeittherapie), Br√ľchigkeit der Gef√§√üwand (Kapillarfragilit√§t).

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:

Magen-Darm-Geschw√ľr, Blutungen im Magen-Darmbereich, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Geschw√ľre oder Pilzbefall in der Speiser√∂hre.

Leber- und Gallenerkrankungen:

Erhöhung der Leberenzymwerte im Blut.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Hautstreifen (Striae rubrae), D√ľnnwerden der Haut (Hautatrophie), punktf√∂rmige Hautblutungen (Petechien), Bluterguss (Ekchymosen), Steroidakne, Entz√ľndungen der Haut im Bereich des Mundes (periorale Dermatitis).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebe-, und Knochenerkrankungen:

Muskelschw√§che, Muskelschwund (Atrophie), entz√ľndliche Muskelerkrankung, Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndung, Sehnenriss, Abbau des Knochengewebes (Osteoporose), Wachstumsverz√∂gerung bei Kindern, aseptische Knochennekrosen (lokalisiertes Absterben von Knochengewebe).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Sklerodermiebedingte renale Krise bei Patienten, die bereits an Sklerodermie (einer Autoimmunerkrankung) leiden. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise zählen erhöhter Blutdruck und verringerte Harnbildung.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse:

Störungen der Sexualhormonsekretion wie Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe), vermehrte Behaarung vom männlichen Typ bei der Frau (Hirsutismus), Impotenz.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

verzögerte Wundheilung

Hinweis:

Bei zu rascher Dosisreduktion nach langdauernder Behandlung kann es zu Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Nasenschleimhautentz√ľndung (Rhinitis), Bindehautentz√ľndung (Conjunctivitis) und Gewichtsverlust kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 Wien

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Aprednislon 25 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Prednisolon

1 Tablette enthält 25 mg Prednisolon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Carboxymethylstärke - Natrium, Siliziumdioxid, Talk, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose.

Wie Aprednislon 25 mg aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind cremefarben, rund mit Kreuzbruchrille. Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Blisterpackungen aus PVC/PVDC und Aluminiumfolie zu 10 und 40 St√ľck

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Merck GmbH, 1147 Wien

Hersteller:

F&G Health Austria GmbH & Co. OG, 9800 Spittal/Drau

Z. Nr.: 12.106

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Aprednislon 25 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Merck Gesellschaft mbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.10.1962
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

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