Prednisolon "Nycomed" 5 mg - Tabletten

Abbildung Prednisolon "Nycomed" 5 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.04.1960
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Zulassungsinhaber

Takeda Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Prednisolon, der Wirkstoff von Prednisolon "Nycomed" ist ein Hormon, das von der Nebennierenrinde gebildet wird (ein sogenanntes ‚ÄěCorticosteroid‚Äú oder mit Cortison verwandtes Arzneimittel). Es geh√∂rt zur Gruppe der sogenannten Glucocorticoide und dient dem K√∂rper zur Bew√§ltigung von Stresssituationen. Es beeinflusst lebenswichtige Vorg√§nge wie z. B. den Fl√ľssigkeitshaushalt, den Mineralstoffwechsel und die Anpassung des K√∂rpers an Belastungssituationen. Au√üerdem hemmt Prednisolon entz√ľndliche und allergische Vorg√§nge im K√∂rper unabh√§ngig von der Art einer zugrundeliegenden Erkrankung.

Prednisolon wird in Abhängigkeit vom Anwendungsgebiet und der vom Wirkstoff abhängigen Dosierung angewendet bei allen Erkrankungen, die eine allgemeine Glucocorticoidbehandlung erfordern, wie

- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises einschließlich bestimmter Erkrankungen des Immunsystems (sog. Kollagenosen).

  • Allergische Reaktionen [z. B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, juckende Schwellungen (sog. ‚ÄěNesselsucht‚Äú), Arzneimittelallergien].
  • Erkrankungen der Atemwege: Chronische Bronchitis (mit gleichzeitiger Anwendung bakterient√∂tender Arzneimittel).
  • Lungenfibrosen (Erkrankung, bei der Lungengewebe zu bindegewebigen Strukturen umgebaut wird), Sarkoidose (Erkrankung des Bindegewebes mit Kn√∂tchenbildung).
  • Entz√ľndliche Darmerkrankungen wie ulzerative Ileitis/Colitis.
  • Bestimmte Nierenerkrankungen, wie minimal proliferierende Glomerulonephritis (Lipoidnephrose), nephrotisches Syndrom.
  • Akute schwere Hauterkrankungen, wie Pemphigus vulgaris, Erythrodermie, Lyell-Syndrom.
  • Bluterkrankungen, wie thrombopenische Purpura, chronische Lymphadenose mit Autoimmunph√§nomenen (h√§molytische An√§mie, Thrombopenie).
  • Zusammen mit einer Chemotherapie bei Tumorerkrankungen.

Außerdem wird Prednisolon "Nycomed" angewendet bei Erkrankungen, bei denen eine Ersatzbehandlung mit Prednisolon angezeigt ist, und zwar

- bei Unterfunktion der Nebenniere (Morbus Addison) und des Hirnanhangsdr√ľsen-Vorderlappens (Sheehan-Syndrom), der die Aussch√ľttung der Hormone der Nebenniere steuert. Bei dieser Erkrankung kann Prednisolon, das in diesem Fall in zu geringen Mengen von der Nebenniere gebildet wird, durch Einnahme von Prednisolon "Nycomed" ersetzt werden.

Prednisolon ist bei der Behandlung einer Unterfunktion der Nebenniere jedoch nicht als Mittel erster Wahl anzusehen. Mittel der ersten Wahl sind Hydrocortison und Cortison.

- zur Hemmung der Hormonaussch√ľttung aus der Nebenniere bei androgenitalem Syndrom (bei dieser Erkrankung besteht eine zu hohe Aussch√ľttung bestimmter Hormone, unter anderem auch aus bestimmten Teilen der Nebenniere, die zu einer Verm√§nnlichung des weiblichen K√∂rpers f√ľhren kann).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Prednisolon "Nycomed" 5 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Prednisolon oder √§hnliche Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer den ganzen K√∂rper betreffenden Pilzerkrankung (systemische Mykose) leiden.
  • bei Impfungen mit bakteriellen oder viralen Lebendimpfstoffen bei Patienten, die eine die Immunabwehr unterdr√ľckende Corticoid-Behandlung erhalten (da der ungen√ľgende Aufbau der

Schutzwirkung durch Lebendimpfstoffe Infektionen hervorrufen kann).

- √ľber einen l√§ngeren Zeitraum:

bei Magen-/Darmgeschw√ľren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Prednisolon "Nycomed" 5 mg einnehmen.

- Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Prednisolon "Nycomed" verst√§rken und Ihr Arzt wird Sie m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschlie√ülich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

- Kommt es w√§hrend der Behandlung zu besonderen k√∂rperlichen Belastungen, wie fieberhaften Erkrankungen, Unf√§llen oder Operationen, so ist sofort der Arzt zu verst√§ndigen oder der Notarzt √ľber die laufende Behandlung zu unterrichten. Es kann eine vor√ľbergehende Anpassung der t√§glichen Corticoiddosis notwendig werden.

  • Bei Magen-/Darmerkrankungen wie Entz√ľndungen und Geschw√ľren (mit m√∂glicher Durchbruchsgefahr), eitrigen Infektionen, frischen Darmoperationen.
  • bei Bluthochdruck und/oder Herzerkrankungen mit Blutstauung, Herzinsuffizienz (Unverm√∂gen des Herzens, bei Belastung oder schon in Ruhe den f√ľr den Stoffwechsel erforderlichen Blutauswurf aufzubringen). Prednisolon kann zu hohen Wasser- und Salzmengen im K√∂rper f√ľhren. Eine Salz-

arme Ernährung und zusätzliche Kalium-Aufnahme kann nötig sein.

  • bei Osteoporose (Knochenschwund), da Hormone der Nebennierenrinde eine Osteoporose verst√§rken k√∂nnen (erh√∂hte Gefahr f√ľr Knochenbr√ľche).
  • bei bekannten oder vermuteten Infektionen.
  • bei vorliegenden Lymphtumoren.
  • bei Lebererkrankungen.
  • bei Unterfunktion der Schilddr√ľse.
  • bei Funktionsst√∂rungen der Nieren.
  • bei Myasthenia gravis (Erkrankung der Muskulatur), da diese Erkrankung verschlimmert werden kann.
  • bei Malaria (Infektionskrankheit, sog. "Wechselfieber"): Ein Koma kann verl√§ngert sein, es kann zu Lungenentz√ľndung oder Magen-/Darmblutungen kommen.
  • bei Neigung zu Krampfanf√§llen (latente Epilepsie).
  • bei √úberfunktion der Nebenschilddr√ľsen (da Prednisolon diese verst√§rkt und dadurch zu Beschwerden f√ľhren kann).
  • bei Behandlung mit Aspirin (Acetylsalicyls√§ure) oder √§hnlichen schmerz- und entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (‚ÄěAntirheumatika‚Äú) (aufgrund des vergr√∂√üerten Risikos f√ľr ein

Magen-/Darmgeschw√ľr),

  • bei Anwendung von entw√§ssernden Arzneimitteln,
  • Glucocorticoide k√∂nnen auf Grund der unterdr√ľckenden Wirkung des k√∂rpereigenen Abwehrsystems die Entwicklung des Kaposisarkoms (bestimmte Krebserkrankung) beschleunigen.
  • Das Risiko von Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndungen und Sehnenrissen nimmt mit gleichzeitiger Einnahme von Fluoroquinolonen (Antibiotika) und Corticosteroiden zu.
  • Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehst√∂rungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Bei einer lang andauernden Therapie sind regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen (einschlie√ülich augen√§rztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abst√§nden) angezeigt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Prednisolon "Nycomed" 5 mg einnehmen, wenn Sie an Sklerodermie leiden (auch bekannt als systemische Sklerose, eine Autoimmunerkrankung), da t√§gliche Dosen von 15 mg oder mehr das Risiko f√ľr eine schwere Komplikation, der sogenannten

sklerodermiebedingten renalen Krise, erh√∂hen k√∂nnen. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung. Der Arzt kann Sie anweisen, regelm√§√üig Ihren Blutdruck und Ihren Urin √ľberpr√ľfen zu lassen.

Spezielle Warnhinweise:

- Au√üer bei einer Ersatzbehandlung wirken Corticosteroide nicht heilend, sondern durch ihre entz√ľndungshemmenden und die Immunabwehr unterdr√ľckenden Wirkungen lindernd. L√§ngere Anwendung ist, abh√§ngig von der Dosierung und der Behandlungsdauer, mit einer erh√∂hten Wahrscheinlichkeit des Auftretens von unerw√ľnschten Wirkungen verbunden. Patienten, die eine l√§ngere Behandlung mit Corticosteroiden erhalten, sind daher regelm√§√üig durch ihren Arzt zu √ľberwachen.

- Nach einer längeren Anwendung von Corticosteroiden muss die Behandlung ausschleichend beendet werden, um Entzugserscheinungen zu verhindern. Im Falle von körperlichen Stresssituationen (Operationen, Erkrankungen) während der Zeit des langsamen Absetzens der Behandlung, kann eine Ersatzbehandlung erforderlich sein.

- Durch ihre entz√ľndungshemmenden und die Abwehr unterdr√ľckenden Wirkungen f√ľhren Corticosteroide in h√∂heren Dosierungen, als die f√ľr eine Ersatzbehandlung ben√∂tigten Dosen, zu einem h√∂heren Infektionsrisiko. Sie k√∂nnen daher eine bestehende Infektion verschlimmern und eine schlummernde Infektion aktivieren. Die entz√ľndungshemmende Wirkung kann Zeichen f√ľr eine Infektion verschleiern, bis die Infektion ein gro√ües Ausma√ü erreicht hat.

- Patienten, die mit Corticosteroiden (speziell in höheren Dosierungen) behandelt werden, sollten keine weiteren Immunisierungs-Therapien erhalten, da damit ein erhöhtes Risiko von neurologischen Komplikationen und mangelhafter Wirkung der Immunisierung einhergeht. Bei Patienten, die

Corticosteroide im Zuge einer Ersatzbehandlung erhalten (z. B. zur Behandlung von Morbus Addison), k√∂nnen jedoch Immunisierungen durchgef√ľhrt werden.

  • Bei Patienten mit unterdr√ľcktem Immunsystem kann es aufgrund gro√üer Steroid-Dosen zu nur teilweisem Schutz kommen.
  • Eine Corticosteroid-Behandlung kann das Risiko des Auftretens einer Tuberkulose (Erkrankung durch Infektion mit Tuberkelbakterien) bei Patienten mit schlummernder Tuberkulose erh√∂hen. Diese Patienten m√ľssen hinsichtlich eines Wiederauftretens einer Tuberkulose engmaschig √ľberwacht werden. Corticosteroide d√ľrfen bei Patienten mit aktiver Tuberkulose nur bei einer Verschlimmerung

dieser Erkrankung angewendet werden.

- Nach der systemischen Anwendung von Kortikosteroiden wurde √ľber das Auftreten einer Ph√§ochromozytom-Krise berichtet, die t√∂dlich verlaufen kann. Bei Patienten mit einem vermuteten oder diagnostizierten Ph√§ochromozytom (einem Tumor der Nebenniere) sollten Kortikosteroide nur nach einer angemessenen Nutzen-Risiko-Abw√§gung angewendet werden.

- Eine Corticoid-Behandlung kann das Risiko f√ľr schwere oder t√∂dliche Infektionen bei Personen erh√∂hen, die Kontakt zu Personen mit Viruserkrankungen wie Windpocken oder Masern haben (die Patienten m√ľssen gewarnt werden, Kontakt mit diesen Personen zu vermeiden und umgehend medizinischen Rat einzuholen, wenn ein Risiko f√ľr sie besteht). Corticosteroide k√∂nnen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen (Candida-Infektionen) beg√ľnstigen. Corticoide k√∂nnen verborgene Infektionen mit Am√∂ben (Parasiten, die in den Tropen vorkommen) aktivieren. Daher ist es ratsam, m√∂gliche schlummernde Infektionen mit Am√∂ben (z. B. nach Tropenreisen) vor Beginn einer Corticoid-Behandlung auszuschlie√üen.

- Ungef√§hr ein F√ľnftel der Patienten, die mit hoch dosierten Steroiden behandelt werden, entwickeln eine gutartige Zuckerkrankheit "Steroiddiabetes". Nach Absetzen der Behandlung verschwindet ein gutartiger Steroiddiabetes wieder. Bei bekannter Zuckerkrankheit muss die Insulindosierung angepasst werden.

- Die Langzeitbehandlung mit Prednisolon kann das Osteoporoserisiko erhöhen. Die zusätzliche Verabreichung von Calcium und Vitamin D3 kann dem durch Glucocorticoide hervorgerufenen Knochenschwund vorbeugen.

  • Bei Kindern erh√∂ht eine wenige Wochen dauernde Prednisolon-Behandlung das Risiko einer Wachstumsverz√∂gerung.
  • Corticoide k√∂nnen psychische St√∂rungen, eingeschlossen Hochstimmung, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen, Depressionen und Wahnvorstellungen

verursachen. Solche Nebenwirkungen sind abhängig von der Dosis und treten meist innerhalb einiger Tage oder Wochen nach Behandlungsbeginn auf. Meist können sie durch eine geeignete Anpassung der Dosis und ggf. eine spezifische Behandlung beseitigt werden. Im Fall von Depressionen oder Suizidgedanken wenden Sie sich an Ihren Arzt.

- L√§ngere Anwendung von Glucocorticoiden kann den Augeninnendruck erh√∂hen. Dadurch kann es zu Gr√ľnem oder Grauem Star, einer Verschlimmerung dieser Erkrankungen und einem h√∂heren Infektionsrisiko der Augen kommen. Bei Verletzungen und Geschw√ľren der Hornhaut des Auges ist eine engmaschige augen√§rztliche √úberwachung und Therapie notwendig.

- Bei Patienten, die k√ľrzlich einen Herzinfarkt erlitten, sollte die Behandlung nur mit gro√üer Vorsicht durchgef√ľhrt werden.

√Ąltere Patienten:

Bei älteren Patienten sollte vom Arzt eine besondere Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen und insbesondere auf Nebenwirkungen wie Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) oder Sehnenerkrankungen geachtet werden.

Kinder:

Bei Kindern sollte die Behandlung wegen des Risikos einer Wachstumsverz√∂gerung nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde erfolgen.

Dopingwarnhinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Prednisolon ‚ÄúNycomed‚Äú 5 mg - Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 5 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne √§rztliche Verschreibung erh√§ltlich sind.

Folgende Arzneimittel können bei gleichzeitiger Verabreichung mit Prednisolon Wechselwirkungen auslösen:

- Arzneimittel wie Rifampicin (Behandlung von Tuberkulose und Vorbeugung von bestimmten Hirnhautentz√ľndungen), Phenytoin oder Fosphenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen), Primidon, Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie), Barbiturate (beruhigende Arzneimittel), Aminoglutethimid (Stoffe mit Hemmwirkung gegen√ľber den weiblichen Hormonen - √Ėstrogenen) vermindern die Wirkung von Prednisolon.

  • Arzneimittel wie √∂strogenhaltige Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel, Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen), bestimmte Antibiotika wie Erythromycin und Troleandomycin oder Ritonavir (zur HIV-Behandlung) verst√§rken die Wirkung von Prednisolon.
  • Blutzucker-senkende Arzneimittel
  • Entw√§ssernde Arzneimittel (sogenannte Diuretika wie Thiazide, Furosemid usw.)
  • Herzglykoside (z.B. Digitalis)
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel)
  • Protirelin (Mittel, das zur Untersuchung der Schilddr√ľsenfunktion und der Hirnanhangdr√ľse verwendet wird)
  • Wachstumshormon (Somatropin)
  • Amphotericin B (zur Behandlung schwerer Pilzerkrankungen)
  • Aspirin (Acetylsalicyls√§ure) und √§hnliche schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (‚ÄěAntirheumatika‚Äú). Diese sind als magenbelastend bekannt, und Prednisolon kann diese unerw√ľnschten Wirkungen verdecken.
  • Bupropion (zur Raucherentw√∂hnung)
  • Methotrexat (zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und Krebserkrankungen)
  • Ciclosporin (wird v.a. bei Transplantationen eingesetzt)
  • Bestimmte Impfstoffe (bakterielle oder virale Lebendimpfstoffe)
  • Gerinnungshemmer und Cumarin-Abk√∂mmlinge (zur ‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú)
  • Theophyllin (zur Asthma-Behandlung)
  • Cyclophosphamid (zur Behandlung von Erkrankungen des k√∂rpereigenen Abwehrsystems und bei Krebserkrankungen)
  • Thalidomid (v.a. bei bestimmten Bluterkrankungen)
  • Praziquantel (gegen Wurmbefall)
  • Atropin (z.B. zur Pupillenerweiterung)
  • Lakritze (S√ľ√üholz)
  • Arzneimittel zur Muskelerschlaffung (im Rahmen einer Narkose)
  • Cholinesterasehemmer (bei Alzheimer-Demenz)
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel
  • Fluorchinolone (Antibiotika): Risiko von Sehnenerkrankungen ist erh√∂ht.
  • Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie)
  • Ephedrin (Wirkstoff zur Behandlung von Asthma und Kreislaufschw√§che)
  • Abf√ľhrmittel
  • ő≤-Sympathomimetika
  • Malariamittel wie Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin: Erh√∂htes Risiko des Auftretens von Erkrankungen des Herzmuskels und anderen schweren entz√ľndlichen oder degenerativen (Skelett-)Muskelerkrankungen (Myopathien, Kardiomyopathien).
  • Einfluss auf Untersuchungsmethoden: Hautreaktionen auf Allergietests k√∂nnen unterdr√ľckt werden.

Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Prednisolon "Nycomed" ‚Äď Tabletten sollen nach dem Essen eingenommen werden.

Die Ernährung sollte kalium-, eiweiß- und vitaminreich, dabei fett-, kohlenhydrat- und kochsalzarm sein.

Lakritze: Es besteht ein vergr√∂√üertes Risiko f√ľr Corticoidnebenwirkungen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es besteht f√ľr das ungeborene Kind ein geringes Risiko, wenn Prednisolon in der Schwangerschaft angewendet wird. Eine l√§ngerfristige Einnahme von Prednisolon erh√∂ht allerdings das Risiko einer Entwicklungsst√∂rung. Eine Behandlung mit Prednisolon in der Schwangerschaft hat nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-/Risiko-Abw√§gung durch den behandelnden Arzt zu erfolgen.

Bei Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht f√ľr das ungeborene Kind ein erh√∂htes Infektionsrisiko und das Risiko einer Schrumpfung der Nebennierenrinde, sodass eine ausschleichende Ersatzbehandlung beim Neugeborenen erforderlich sein kann.

Stillzeit

Prednisolon geht in die Muttermilch √ľber (etwa 0,1% der m√ľtterlichen Dosis). Dieser Anteil kann reduziert werden, wenn das Stillen f√ľr 3-4 Stunden nach Einnahme von Prednisolon vermieden wird. Fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Fortpflanzungsfähigkeit

Bei Frauen k√∂nnen Corticosteroid-Behandlungen zu Menstruationsst√∂rungen und zum Ausbleiben der Monatsblutung f√ľhren. Bei M√§nnern k√∂nnen langfristige Corticosteroid-Behandlungen zu einer verminderten Produktion und reduzierter Beweglichkeit der Spermien f√ľhren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Prednisolon hat keinen oder vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Prednisolon "Nycomed‚Äú 5 mg ‚Äď Tabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Prednisolon "Nycomed" erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Die Tabletten werden mit etwas Fl√ľssigkeit eingenommen, nach dem Essen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dosierung aufgrund der Art der Erkrankung:

Erwachsene

Entz√ľndungserkrankungen: Die √ľbliche Dosierung liegt zwischen 5-60 mg t√§glich, abh√§ngig von der zu behandelnden Erkrankung.

Im Allgemeinen soll die gesamte Tagesdosis fr√ľhmorgens zwischen 6 und 8 Uhr eingenommen werden.

Ersatzbehandlung: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends.

Dosierung bei speziellen Patientengruppen:

Dosierung bei Unterfunktion der Schilddr√ľse:

Bei Unterfunktion der Schilddr√ľse kann eine Dosisverringerung erforderlich sein.

Dosierung bei Leberbeeinträchtigung:

Das Auftreten schwerer Nebenwirkungen ist wahrscheinlicher. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.

Dosierung bei Nierenbeeinträchtigung:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Dosierung bei Kindern und Jugendlichen:

Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Kinder werden als besonders risikobehaftet betrachtet, was eine Wachstumsverz√∂gerung betrifft, deshalb soll die Anwendung bei Kindern vom Arzt besonders sorgf√§ltig √ľberlegt werden.

Im Wachstumsalter soll die Behandlung grunds√§tzlich wechselnd oder mit Unterbrechungen erfolgen. Es ist √ľberaus wichtig, die Dosierung schrittweise zu verringern zu einer Dosierung, die eine befriedigende Wirkung und ein Minimum an unerw√ľnschten Wirkungen hat.

Gew√ľnschte entz√ľndungshemmende oder die Immunabwehr unterdr√ľckende Wirkungen:

Die √ľbliche Dosierung von Prednisolon betr√§gt 0,1-2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag. Die Dosis kann geteilt werden und 1-4mal t√§glich verabreicht werden. Die niedrigste Dosis ist im Allgemeinen durch die Wirkungen beim Patienten bestimmt.

Akutes Asthma: Die √ľbliche Dosis von Prednisolon betr√§gt 1-2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag.

Diese Dosis kann geteilt werden und 1-2mal pro Tag f√ľr bis zu 3-5 Tage verabreicht werden.

Ersatzbehandlung: Die √ľbliche Dosis betr√§gt 4-5 mg/m¬≤ K√∂rperoberfl√§che t√§glich.

Nierenerkrankung (Nephrotisches Syndrom): Die √ľbliche Dosis betr√§gt 2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag (Maximaldosis: 60-80 mg t√§glich, verabreicht in 2-4 Dosen).

Dosierung bei älteren Patienten:

L√§ngere Anwendung von Corticosteroiden bei √§lteren Patienten kann eine Verschlimmerung von Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, verminderter Pumpkraft des Herzens (Herzinsuffizienz), Osteoporose (Knochenschwund) hervorrufen, oder Depressionen verursachen. Es ist √ľberaus wichtig, die Dosis so weit zu verringern, dass die gew√ľnschte Wirkung bei einem Minimum an unerw√ľnschten Wirkungen aufrechterhalten werden kann.

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Behandlungsdauer und die Dosierung von Prednisolon "Nycomed" festlegen. Er wird Sie vor Behandlungsbeginn untersuchen und w√§hrend der Behandlung die notwendigen Kontrollen durchf√ľhren und Ihren Krankheitszustand √ľberwachen. Bitte halten Sie diese Kontrolltermine ein, da Glucocorticoide nur so lange und nur in so niedriger Dosierung angewendet werden sollen, wie es zur Erzielung und Erhaltung der gew√ľnschten Wirkungen unbedingt erforderlich ist.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Prednisolon "Nycomed" 5 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Prednisolon "Nycomed" 5 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie bitte in einem solchen Fall einen Arzt.

Berichte √ľber akute Vergiftung und/oder Tod durch √úberdosierung sind selten. Ein spezielles Gegenmittel steht nicht zur Verf√ľgung. Im Falle einer √úberdosierung werden die Anzeichen und Auswirkungen derselben behandelt.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 5 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 5 mg abbrechen

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosierung und die Behandlungsdauer genau festlegen und den Behandlungserfolg kontrollieren. Brechen Sie nicht von sich aus die Behandlung mit Prednisolon "Nycomed" ab, sondern beraten Sie sich vorher unbedingt mit Ihrem Arzt, da bei l√§nger dauernder Behandlung ein langsames (sogenanntes ‚Äěausschleichendes‚Äú) Absetzen des Arzneimittels unbedingt erforderlich ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen von Prednisolon ist abh√§ngig von der H√∂he der Dosis und der Behandlungsdauer. Nebenwirkungen k√∂nnen durch Verabreichung der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber einen k√ľrzest m√∂glichen Zeitraum verringert werden.

Die Häufigkeiten der möglichen Nebenwirkungen werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen.

Häufig kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen.

Gelegentlich kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.

Selten kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.

Sehr selten kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen.

Nicht bekannt H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Sehr h√§ufig: Erh√∂htes Infektionsrisiko (aufgrund der die Abwehr unterdr√ľckenden und entz√ľndungshemmenden Wirkung von Prednisolon), Verschlechterung einer bestehenden Infektion, von latenten Infektionen, Maskierung von Infektionssymptomen, verringerte Anzahl wei√üer Blutzellen, Verdeckung oder Verschlimmerung von bestehenden Erkrankungen, Unterfunktion der Nebennierenrinde bei l√§ngerer Anwendung von Prednisolon, Steroid-Entzugserscheinungen aufgrund von Nebennierenrindenunterfunktion (Kopfschmerzen, √úbelkeit, Benommenheit, Appetitlosigkeit, Schw√§che, Stimmungsschwankungen, Teilnahmslosigkeit), erh√∂hter Blutzucker bei Patienten mit bestehender Zuckerkrankheit, Wachstumsverz√∂gerung bei Kindern, erh√∂hter Augeninnendruck (bei bis zu 40 % der behandelten Patienten), Katarakte (Grauer Star) bei 30 % der mit Prednisolon- Tabletten √ľber lange Zeit behandelten Patienten, Lungenabszess bei Lungenkrebspatienten (12 %), Pilzerkrankung im Mund (Candida-Pilz), speziell bei Krebspatienten (33 % der Behandelten), Pilzinfektionen der Schleimh√§ute (30 %), Osteoporose (Knochenschwund) verbunden mit R√ľckenschmerzen, eingeschr√§nkter Mobilit√§t, akuten Schmerzen, Wirbeleinbr√ľchen und Verringerung der K√∂rpergr√∂√üe, Oberschenkelhalsbr√ľche (25 % der Behandelten mit Langzeiteinnahme), Muskelerkrankungen (10 % der Behandelten) nach hoch dosierter Behandlung.

H√§ufig: Erh√∂hte Anzahl von wei√üen Blutzellen und Blutpl√§ttchen, Verm√§nnlichung des K√∂rpers (Cushing-Syndrom) bei l√§ngerer Einnahme von sehr hohen Dosen (gew√∂hnlich mehr als 50 mg t√§glich), zu niedriger Kaliumblutspiegel, Ausbleiben der Regelblutung, erh√∂hte Blutfett-Werte bei hoch dosierter Einnahme, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme, Hochstimmung, Depression, Steroid-Psychose (seelische Erkrankung, bei 5 % der Behandelten), Bluthochdruck, Verschlechterung bestehender Herzerkrankungen, erh√∂htes Tuberkuloserisiko (Infektion mit Tuberkelbakterien), vermehrte Symptome und Risiko von gastrointestinalen Durchbr√ľchen bei Entz√ľndungen, Verschlechterung entz√ľndlicher Darmerkrankungen bei gleichzeitiger Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), Risse im Unterhautgewebe (Striae), Akne, Auftreten blauer Flecken, Entz√ľndungen und Ausschl√§ge, vermehrte K√∂rperbehaarung, beeintr√§chtigte Wundheilung, vermehrtes Schwitzen, Bildung von sichtbaren √Ąderchen und Verd√ľnnung der Haut, Verdeckung oder Verschlechterung bestehender Hauterkrankungen, vermehrtes n√§chtliches Harnlassen.

Gelegentlich: √úberempfindlichkeit, Zuckerkrankheit (weniger als 1 % der Behandelten) bei niedrig dosierter Einnahme, erh√∂hte Blutfett-Werte bei niedrig dosierter Einnahme, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen, Manie (krankhafte Ver√§nderung der Stimmungslage mit Erregung, Enthemmung, Bewegungs- und Rededrang), Wahrnehmungsst√∂rungen, Erkrankung der Atemmuskulatur, Magen-/Darmgeschw√ľre bei Patienten, die mit Aspirin

(Acetylsalicyls√§ure) oder √§hnlichen schmerz- und entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (‚ÄěAntirheumatika‚Äú; siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Prednisolon zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú) behandelt werden, Magen-/Darmblutungen (0,5 % der Behandelten), Durchbr√ľche von Geschw√ľren, Zerst√∂rungen der Knochenstruktur, Bildung von Harnsteinen, Stoffwechselerkrankungen z.B. durch Arzneimittel hervorgerufene Porphyrie: Bauchschmerzen, Erbrechen, √úbelkeit, Kr√§mpfe).

Selten: Erh√∂hung des Risikos f√ľr Gef√§√üverschl√ľsse aufgrund von Verklebung der Blutpl√§ttchen, St√∂rungen der Schilddr√ľsenfunktion, bei Malaria des Gehirns (Infektionskrankheit, Tropenreisen!) kann ein Koma verl√§ngert sein, Verfall der geistigen Leistungsf√§higkeit (Demenz), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses, epidurale Lipomatose (Fettablagerungen um das R√ľckenmark), bei Behandlung mit Prednisolon besteht bei gleichzeitiger Herpesinfektionen der Augen ein vergr√∂√üertes Risiko f√ľr Hornhautzerst√∂rungen, da die Infektion dadurch verdeckt sein kann, Gr√ľner Star (Glaukom) bei langer Einnahme.

Sehr selten: Stoffwechselerkrankungen (wie hyperosmolares Koma, Porphyrie, Ketoazidose, Tumorlysesyndrom (Stoffwechselver√§nderungen nach Chemotherapie), eine leichte √úberfunktion der Nebenschilddr√ľsen kann zu Beschwerden f√ľhren, St√∂rungen der Sexualhormonsekretion [Menstruationsst√∂rungen, Hirsutismus (m√§nnlicher Behaarungstyp bei Frauen), Impotenz], Krampfanf√§lle, Pseudotumor cerebri (gutartiger Anstieg des Sch√§delinnendrucks mit Kopfschmerzen und Sehst√∂rungen), Hervortreten der Augen (nach Langzeitbehandlung), Entz√ľndungen der Ader- und Netzhaut des Auges, Erkrankung des Herzmuskels mit dem Risiko einer verminderten Herzleistung, Herzrhythmusst√∂rungen, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse nach hoch dosierter Langzeitbehandlung, die Haut zerst√∂rende Erkrankungen wie Toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Kreislaufkollaps, Irritationen der Sehnen u. Sehnenans√§tze (Tendinopathie, v.a. der Achilles- oder Patellarsehne).

Nicht bekannt: Gef√§√üentz√ľndungen (diese k√∂nnen auch nach Langzeitbehandlung auftreten), Erh√∂hung des Arteriosklerose- und Thromboserisikos, Geschw√ľre der Speiser√∂hre, Pilzerkrankung in der Speiser√∂hre, Verminderung der Skelettmuskelmasse, Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndungen, Sehnenrisse, Appetitst√∂rung, Verschwommenes Sehen, Herzinfarkt, langsamer Herzschlag, Verdauungsst√∂rungen, Sklerodermiebedingte renale Krise bei Patienten, die bereits an Sklerodermie (einer Autoimmunerkrankung) leiden. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung.

Hinweis:

Bei zu rascher Dosisreduktion nach langdauernder Behandlung kann es zu Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Nasenschleimhautentz√ľndung, Entz√ľndung der Bindehaut und Gewichtsverlust kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

√Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 25 ¬ļC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. der Durchdr√ľckpackung nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Prednisolon "Nycomed" 5 mg ‚Äď Tabletten enthalten:

  • Der Wirkstoff ist: Prednisolon. 1 Tablette enth√§lt 5 mg Prednisolon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Magnesiumstearat, Maisst√§rke, vorgelatinierte St√§rke, Talk.

Wie Prednisolon "Nycomed" 5 mg ‚Äď Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Wei√üe, runde, beiderseits flache Tabletten mit abgerundeten Kanten. Mit Bruchrille auf einer Seite mit der Pr√§gung "F" dar√ľber und "5.0" darunter. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

10, 40 und 100 St√ľck in Durchdr√ľckpackungen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Takeda Austria GmbH, 4020 Linz, √Ėsterreich

Z.Nr.: 11.046

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Prednisolon "Nycomed" 5 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.04.1960
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

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