Prednisolon "Nycomed" 25 mg - Tabletten

Abbildung Prednisolon "Nycomed" 25 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 05.05.1981
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Takeda Austria GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Prednisolon, der Wirkstoff von Prednisolon "Nycomed" ist ein Hormon, das von der Nebennierenrinde gebildet wird (ein sogenanntes ‚ÄěCorticosteroid‚Äú oder mit Cortison verwandtes Arzneimittel). Dieser Stoff lindert Entz√ľndungen und hemmt allergische Reaktionen.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie die Tabletten zu sich nehmen, sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die empfohlene Dosis liegt zwischen 5 und 60 mg täglich. Ihr Arzt wird die nötige Dosierung genau auf ihren Bedarf abstimmen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Ein h√§ufige Nebenwirkung ist ein erh√∂htes Infektionsrisiko, da Prednisolon das Immunsystem unterdr√ľckt. Weiter m√∂gliche h√§ufiger auftretende Nebenwirkungen sind:

Hier finden Sie die vollständige Liste aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 25¬ļC lagern.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Prednisolon, der Wirkstoff von Prednisolon "Nycomed" ist ein Hormon, das von der Nebennierenrinde gebildet wird (ein sogenanntes ‚ÄěCorticosteroid‚Äú oder mit Cortison verwandtes Arzneimittel). Es geh√∂rt zur Gruppe der sogenannten Glucocorticoide und dient dem K√∂rper zur Bew√§ltigung von Stresssituationen. Es beeinflusst lebenswichtige Vorg√§nge wie z. B. den Fl√ľssigkeitshaushalt, den Mineralstoffwechsel und die Anpassung des K√∂rpers an Belastungssituationen. Au√üerdem hemmt Prednisolon entz√ľndliche und allergische Vorg√§nge im K√∂rper unabh√§ngig von der Art einer zugrunde liegenden Erkrankung.

Prednisolon wird in Abhängigkeit vom Anwendungsgebiet und der vom Wirkstoff abhängigen Dosierung angewendet bei allen Erkrankungen, die eine allgemeine Glucocorticoidbehandlung erfordern, wie

  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises einschlie√ülich bestimmter Erkrankungen des Immunsystems (sog. Kollagenosen).
  • Schwere allergische Reaktionen [z. B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, juckende Schwellungen (sog. ‚ÄěNesselsucht‚Äú), Arzneimittelallergien].
  • Erkrankungen der Atemwege: Chronische Bronchitis (mit gleichzeitiger Anwendung bakterient√∂tender Arzneimittel).
  • Lungenfibrosen (Erkrankung, bei der Lungengewebe zu bindegewebigen Strukturen umgebaut wird), Sarkoidose (Erkrankung des Bindegewebes mit Kn√∂tchenbildung).
  • Entz√ľndliche Darmerkrankungen wie ulzerative Illeitis/Colitis.
  • Bestimmte Nierenerkrankungen, wie minimal proliferierende Glomerulonephritis (Lipoidnephrose), nephrotisches Syndrom.
  • Akute schwere Hauterkrankungen, wie Pemphigus vulgaris, Erythrodermie, Lyell-Syndrom.
  • Bluterkrankungen, wie thrombopenische Purpura, chronische Lymphadenose mit Autoimmunph√§nomenen (h√§molytische An√§mie, Thrombopenie).
  • Zusammen mit einer Chemotherapie bei Tumorerkrankungen.

Außerdem wird Prednisolon "Nycomed" angewendet bei Erkrankungen bei denen eine Ersatzbehandlung mit Prednisolon angezeigt ist, und zwar

  • bei Unterfunktion der Nebenniere (Morbus Addison) und des Hirnanhangsdr√ľsen- Vorderlappens (Sheehan-Syndrom), der die Aussch√ľttung der Hormone der Nebenniere steuert. Bei dieser Erkrankung kann Prednisolon, das in diesem Fall in zu geringen Mengen von der Nebenniere gebildet wird, durch Einnahme von Prednisolon"Nycomed" ersetzt werden. Prednisolon ist bei der Behandlung einer Unterfunktion der Nebenniere jedoch nicht als Mittel erster Wahl anzusehen. Mittel der ersten Wahl sind Hydrocortison und Cortison.
  • zur Hemmung der Hormonaussch√ľttung aus der Nebenniere bei androgenitalem Syndrom (bei dieser Erkrankung besteht eine zu hohe Aussch√ľttung bestimmter Hormone, unter anderem auch aus bestimmten Teilen der Nebenniere, die zu einer Verm√§nnlichung des weiblichen K√∂rpers f√ľhren kann).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Prednisolon "Nycomed" 25 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Prednisolon oder √§hnliche Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer den ganzen K√∂rper betreffenden Pilzerkrankung (systemische Mykose) leiden.
  • bei Impfungen mit bakteriellen oder viralen Lebendimpfstoffen bei Patienten, die eine die Immunabwehr unterdr√ľckende Corticoid-Behandlung erhalten (da der ungen√ľgende Aufbau der Schutzwirkung durch Lebendimpfstoffe Infektionen hervorrufen kann).
  • √ľber einen l√§ngeren Zeitraum:

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Prednisolon "Nycomed" 25 mg einnehmen.

  • Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Prednisolon "Nycomed" verst√§rken und Ihr Arzt wird Sie m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschlie√ülich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).
  • Kommt es w√§hrend der Behandlung zu besonderen k√∂rperlichen Belastungen, wie fieberhaften Erkrankungen, Unf√§llen oder Operationen, so ist sofort der Arzt zu verst√§ndigen oder der Notarzt √ľber die laufende Behandlung zu unterrichten. Es kann eine vor√ľbergehende Anpassung der t√§glichen Corticoiddosis notwendig werden.
  • Bei Magen-/Darmerkrankungen wie Entz√ľndungen und Geschw√ľren (mit m√∂glicher Durchbruchsgefahr), eitrigen Infektionen, frischen Darmoperationen.
  • bei Bluthochdruck und/oder Herzerkrankungen mit Blutstauung, Herzinsuffizienz (Unverm√∂gen des Herzens, bei Belastung oder schon in Ruhe den f√ľr den Stoffwechsel erforderlichen Blutauswurf aufzubringen). Prednisolon kann zu hohen Wasser- und Salzmengen im K√∂rper f√ľhren.
  • bei Osteoporose (Knochenschwund), da Hormone der Nebennierenrinde eine Osteoporose verst√§rken k√∂nnen (erh√∂hte Gefahr f√ľr Knochenbr√ľche).
  • bei bekannten oder vermuteten Infektionen,
  • bei vorliegenden Lymphtumoren,
  • bei Lebererkrankungen,
  • bei Unterfunktion der Schilddr√ľse,
  • bei Funktionsst√∂rungen der Nieren,
  • bei Myasthenia gravis (Erkrankung der Muskulatur), da diese Erkrankung verschlimmert werden kann.
  • bei Malaria (Infektionskrankheit, sog. "Wechselfieber"): Ein Koma kann verl√§ngert sein, es kann zu Lungenentz√ľndung oder Magen-/Darmblutungen kommen.
  • bei Neigung zu Krampfanf√§llen (latente Epilepsie),
  • bei √úberfunktion der Nebenschilddr√ľsen (da Prednisolon diese verst√§rkt und dadurch zu Beschwerden f√ľhren kann),
  • bei Behandlung mit Aspirin (Acetylsalicyls√§ure) oder √§hnlichen schmerz- und entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (‚ÄěAntirheumatika‚Äú) (aufgrund des vergr√∂√üerten Risikos f√ľr ein Magen-/Darmgeschw√ľr),
  • bei Anwendung von entw√§ssernden Arzneimitteln,
  • Glucocorticoide k√∂nnen auf Grund der unterdr√ľckenden Wirkung des k√∂rpereigenen Abwehrsystems die Entwicklung des Kaposi Sarkoms (bestimmte Krebserkrankung) beschleunigen.
  • Das Risiko von Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndungen und Sehnenrissen nimmt mit gleichzeitiger Einnahme von Fluoroquinolonen (Antibiotika) und Corticosteroiden zu.
  • Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehst√∂rungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Bei einer lang andauernden Therapie sind regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen (einschlie√ülich augen√§rztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abst√§nden) angezeigt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Prednisolon "Nycomed" 25 mg einnehmen, wenn Sie an Sklerodermie leiden (auch bekannt als systemische Sklerose, eine Autoimmunerkrankung), da t√§gliche Dosen von 15 mg oder mehr das Risiko f√ľr eine schwere Komplikation, der sogenannten sklerodermiebedingten renalen Krise, erh√∂hen k√∂nnen. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung. Der Arzt kann Sie anweisen, regelm√§√üig Ihren Blutdruck und Ihren Urin √ľberpr√ľfen zu lassen.

Spezielle Warnhinweise:

  • Au√üer bei einer Ersatzbehandlung wirken Corticosteroide nicht heilend, sondern durch ihre entz√ľndungshemmenden und die Immunabwehr unterdr√ľckenden Wirkungen lindernd. L√§ngere Anwendung ist, abh√§ngig von der Dosierung und der Behandlungsdauer, mit einer erh√∂hten Wahrscheinlichkeit des Auftretens von unerw√ľnschten Wirkungen verbunden. Patienten, die eine l√§ngere Behandlung mit Corticosteroiden erhalten, sind daher regelm√§√üig durch ihren Arzt zu √ľberwachen.
  • Nach einer l√§ngeren Anwendung von Corticosteroiden muss die Behandlung ausschleichend beendet werden, um Entzugserscheinungen zu verhindern. Im Falle von k√∂rperlichen Stresssituationen (Operationen, Erkrankungen) w√§hrend der Zeit des langsamen Absetzens der Behandlung, kann eine Ersatzbehandlung erforderlich sein.
  • Durch ihre entz√ľndungshemmenden und die Abwehr unterdr√ľckenden Wirkungen f√ľhren Corticosteroide in h√∂heren Dosierungen, als die f√ľr eine Ersatzbehandlung ben√∂tigten Dosen, zu einem h√∂heren Infektionsrisiko. Sie k√∂nnen daher eine bestehende Infektion verschlimmern und eine schlummernde Infektion aktivieren. Die entz√ľndungshemmende Wirkung kann Zeichen f√ľr eine Infektion verschleiern, bis die Infektion ein gro√ües Ausma√ü erreicht hat.
  • Eine Corticosteroid-Behandlung kann das Risiko des Auftretens einer Tuberkulose (Erkrankung durch Infektion mit Tuberkelbakterien) bei Patienten mit schlummernder Tuberkulose erh√∂hen. Diese Patienten m√ľssen hinsichtlich eines Wiederauftretens einer Tuberkulose engmaschig √ľberwacht werden. Corticosteroide d√ľrfen bei Patienten mit aktiver Tuberkulose nur bei einer Verschlimmerung dieser Erkrankung angewendet werden.
  • Eine Corticoid-Behandlung kann das Risiko f√ľr schwere oder t√∂dliche Infektionen bei Personen erh√∂hen, die Kontakt zu Personen mit Viruserkrankungen wie Windpocken oder Masern haben (die Patienten m√ľssen gewarnt werden, Kontakt mit diesen Personen zu vermeiden und umgehend medizinischen Rat einzuholen, wenn ein Risiko f√ľr sie besteht). Corticosteroide k√∂nnen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen (Candida-Infektionen) beg√ľnstigen. Corticoide k√∂nnen verborgene Infektionen mit Am√∂ben (Parasiten, die in den Tropen vorkommen) aktivieren. Daher ist es ratsam, m√∂gliche schlummernde Infektionen mit Am√∂ben (z. B. nach Tropenreisen) vor Beginn einer Corticoid-Behandlung auszuschlie√üen.
  • Ungef√§hr ein F√ľnftel der Patienten, die mit hoch dosierten Steroiden behandelt werden, entwickeln eine gutartige Zuckerkrankheit "Steroiddiabetes". Nach Absetzen der Behandlung verschwindet ein gutartiger Steroiddiabetes wieder.
    Bei bekannter Zuckerkrankheit muss die Insulindosierung angepasst werden.
  • Die Langzeitbehandlung mit Prednisolon kann das Osteoporoserisiko erh√∂hen.
  • Bei Kindern erh√∂ht eine wenige Wochen dauernde Prednisolon-Behandlung das Risiko einer Wachstumsverz√∂gerung.
  • Corticoide k√∂nnen psychische St√∂rungen, eingeschlossen Hochstimmung, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen, Depressionen und Wahnvorstellungen verursachen.
  • L√§ngere Anwendung von Glucocorticoiden kann den Augeninnendruck erh√∂hen. Dadurch kann es zu Gr√ľnem oder Grauem Star, einer Verschlimmerung dieser Erkrankungen und einem h√∂heren Infektionsrisiko der Augen kommen. Bei Verletzungen und Geschw√ľren der Hornhaut des Auges ist eine engmaschige augen√§rztliche √úberwachung und Therapie notwendig.

√Ąltere Patienten:

Bei älteren Patienten sollte vom Arzt eine besondere Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen und insbesondere auf Nebenwirkungen wie Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) oder Sehnenerkrankungen geachtet werden.

Kinder:

Bei Kindern sollte die Behandlung wegen des Risikos einer Wachstumsverz√∂gerung nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde erfolgen.

Dopingwarnhinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels Prednisolon ‚ÄúNycomed‚Äú 25 mg - Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 25 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne √§rztliche Verschreibung erh√§ltlich sind.

Folgende Arzneimittel können bei gleichzeitiger Verabreichung mit Prednisolon Wechselwirkungen auslösen:

  • Arzneimittel wie Rifampicin (Behandlung von Tuberkulose und Vorbeugung von bestimmten Hirnhautentz√ľndungen), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen), Primidon, Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie), Barbiturate (beruhigende Arzneimittel), Aminoglutethimid (Stoffe mit Hemmwirkung gegen√ľber den weiblichen Hormonen - √Ėstrogenen) vermindern die Wirkung von Prednisolon.
  • Arzneimittel wie √∂strogenhaltige Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel, Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen), bestimmte Antibiotika wie Erythromycin und Troleandomycin verst√§rken die Wirkung von Prednisolon.
  • Blutzucker-senkende Arzneimittel
  • Entw√§ssernde Arzneimittel (sogenannte Diuretika wie Thiazide, Furosemid usw.)
  • Herzglykoside (z.B. Digitalis)
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel)
  • Protirelin (Mittel, das zur Untersuchung der Schilddr√ľsenfunktion und der Hirnanhangdr√ľse verwendet wird)
  • Wachstumshormon (Somatropin)
  • Amphotericin B (zur Behandlung schwerer Pilzerkrankungen)
  • Aspirin (Acetylsalicyls√§ure) und √§hnliche schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (‚ÄěAntirheumatika‚Äú). Diese sind als magenbelastend bekannt, und Prednisolon kann diese unerw√ľnschten Wirkungen verdecken.
  • Bupropion (zur Raucherentw√∂hnung)
  • Methotrexat (zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und Krebserkrankungen)
  • Ciclosporin (wird v.a. bei Transplantationen eingesetzt)
  • Bestimmte Impfstoffe (bakterielle oder virale Lebendimpfstoffe)
  • Cumarin-Abk√∂mmlinge (zur ‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú)
  • Theophyllin (zur Asthma-Behandlung)
  • Cyclophosphamid (zur Behandlung von Erkrankungen des k√∂rpereigenen Abwehrsystems und bei Krebserkrankungen)
  • Thalidomid (v.a. bei bestimmten Bluterkrankungen)
  • Praziquantel (gegen Wurmbefall)
  • Atropin (z.B. zur Pupillenerweiterung)
  • Lakritze (S√ľ√üholz)
  • Arzneimittel zur Muskelerschlaffung (im Rahmen einer Narkose)
  • Cholinesterasehemmer (bei Alzheimer-Demenz)
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel
  • Fluorchinolone (Antibiotika): Risiko von Sehnenerkrankungen ist erh√∂ht.
  • Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie)
  • Ephedrin (Wirkstoff zur Behandlung von Asthma und Kreislaufschw√§che)
  • Abf√ľhrmittel
  • ő≤-Sympathomimetika
  • Malariamittel wie Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin: Erh√∂htes Risiko des Auftretens von Erkrankungen des Herzmuskels und anderen schweren entz√ľndlichen oder degenerativen (Skelett-)Muskelerkrankungen (Myopathien, Kardiomyopathien).
  • Einfluss auf Untersuchungsmethoden: Hautreaktionen auf Allergietests k√∂nnen unterdr√ľckt werden.

Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 25 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Wirkung von Prednisolon "Nycomed" wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst. Um Magenbeschwerden zu vermeiden, k√∂nnen Prednisolon "Nycomed" ‚Äď Tabletten mit einer Mahlzeit eingenommen werden.

Die Ernährung sollte kalium-, eiweiß- und vitaminreich, dabei fett-, kohlenhydrat- und kochsalzarm sein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es besteht f√ľr das Ungeborene ein geringes Risiko, wenn Prednisolon in der Schwangerschaft angewendet wird. Allerdings sollte eine Behandlung mit Prednisolon in der Schwangerschaft nur nach sorgf√§ltiger Nutzen/Risiko-Abw√§gung durch den behandelnden Arzt erfolgen.

Bei Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht f√ľr das Ungeborene die Gefahr einer Schrumpfung der Nebennierenrinde, sodass eine ausschleichende Ersatzbehandlung beim Neugeborenen erforderlich sein kann.

W√§hrend der Behandlung mit Prednisolon "Nycomed" darf nicht gestillt werden, da Prednisolon in Mengen in die Muttermilch √ľbertritt, die beim S√§ugling Wachstumsst√∂rungen ausl√∂sen k√∂nnen. Sind aus Krankheitsgr√ľnden h√∂here Dosierungen erforderlich, sollte abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Prednisolon hat keinen oder vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Prednisolon "Nycomed‚Äú 25 mg ‚Äď Tabletten enthalten Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Prednisolon "Nycomed" erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung:

Die Tabletten werden mit etwas Fl√ľssigkeit eingenommen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dosierung aufgrund der Art der Erkrankung:

Erwachsene

Bei Einnahme:

Entz√ľndungserkrankungen: Die √ľbliche Dosierung liegt zwischen 5-60 mg t√§glich, abh√§ngig von der zu behandelnden Erkrankung.

Im Allgemeinen sollte die gesamte Tagesdosis fr√ľhmorgens zwischen 6 und 8 Uhr eingenommen werden.

Ersatzbehandlung: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends.

Dosierung bei speziellen Patientengruppen:

Dosierung bei Unterfunktion der Schilddr√ľse:

Bei Unterfunktion der Schilddr√ľse kann eine Dosisverringerung erforderlich sein.

Dosierung bei Leberbeeinträchtigung:

Das Auftreten schwerer Nebenwirkungen ist wahrscheinlicher. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.

Dosierung bei Nierenbeeinträchtigung:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Dosierung bei Kindern:

Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Kinder werden als besonders risikobehaftet betrachtet, was eine Wachstumsverz√∂gerung betrifft, deshalb sollte die Anwendung bei Kindern vom Arzt besonders sorgf√§ltig √ľberlegt werden.

Im Wachstumsalter soll die Behandlung grunds√§tzlich wechselnd oder mit Unterbrechungen erfolgen. Es ist √ľberaus wichtig, die Dosierung schrittweise zu verringern zu einer Dosierung, die eine befriedigende Wirkung und ein Minimum an unerw√ľnschten Wirkungen hat.

Gew√ľnschte entz√ľndungshemmende oder die Immunabwehr unterdr√ľckende Wirkungen:

Die √ľbliche Dosierung von Prednisolon betr√§gt 0,1-2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag. Die Dosis kann geteilt werden und 1-4mal t√§glich verabreicht werden. Die niedrigste Dosis ist im Allgemeinen durch die Wirkungen beim Patienten bestimmt.

Akutes Asthma: Die √ľbliche Dosis von Prednisolon betr√§gt 1-2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag. Diese Dosis kann geteilt werden und 1-2mal pro Tag f√ľr bis zu 3-5 Tage verabreicht werden.

Ersatzbehandlung: Die √ľbliche Dosis betr√§gt 4-5 mg/m¬≤ K√∂rperoberfl√§che t√§glich.

Nierenerkrankung (Nephrotisches Syndrom): Die √ľbliche Dosis betr√§gt 2 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag (Maximaldosis: 60-80 mg t√§glich, verabreicht in 2-4 Dosen).

Dosierung bei älteren Patienten:

L√§ngere Anwendung von Corticosteroiden bei √§lteren Patienten kann eine Verschlimmerung von Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, verminderter Pumpkraft des Herzens (Herzinsuffizienz), Osteoporose (Knochenschwund) hervorrufen, oder Depressionen verursachen. Es ist √ľberaus wichtig, die Dosis so weit zu verringern, dass die gew√ľnschte Wirkung bei einem Minimum an unerw√ľnschten Wirkungen aufrecht erhalten werden kann.

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Behandlungsdauer und die Dosierung von Prednisolon "Nycomed" festlegen. Er wird Sie vor Behandlungsbeginn untersuchen und w√§hrend der Behandlung die notwendigen Kontrollen durchf√ľhren und Ihren Krankheitszustand √ľberwachen. Bitte halten Sie diese Kontrolltermine ein, da Glucocorticoide nur so lange und nur in so niedriger Dosierung angewendet werden sollen, wie es zur Erzielung und Erhaltung der gew√ľnschten Wirkungen unbedingt erforderlich ist.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Prednisolon "Nycomed" 25 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Prednisolon"Nycomed" 25 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie bitte in einem solchen Fall Ihren Arzt.

Berichte √ľber akute Vergiftung und/oder Tod durch √úberdosierung sind selten. Ein spezielles Gegenmittel steht nicht zur Verf√ľgung. Im Falle einer √úberdosierung werden die Anzeichen und Auswirkungen derselben behandelt.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 25 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon "Nycomed" 25 mg abbrechen

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosierung und die Behandlungsdauer genau festlegen und den Behandlungserfolg kontrollieren. Brechen Sie nicht von sich aus die Behandlung mit Prednisolon "Nycomed" ab, sondern beraten Sie sich vorher unbedingt mit Ihrem Arzt, da bei l√§nger dauernder Behandlung ein langsames (sogenanntes ‚Äěausschleichendes‚Äú) Absetzen des Arzneimittels unbedingt erforderlich ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen von Prednisolon ist abh√§ngig von der H√∂he der Dosis und der Behandlungsdauer. Nebenwirkungen k√∂nnen durch Verabreichung der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber einen k√ľrzest m√∂glichen Zeitraum verringert werden.

Die Häufigkeiten der möglichen Nebenwirkungen werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Sehr häufig:

Erh√∂htes Infektionsrisiko (aufgrund der die Abwehr unterdr√ľckenden und antientz√ľndlichen Wirkung von Prednisolon), Verschlechterung einer bestehenden Infektion, von latenten Infektionen, Maskierung von Infektionssymptomen, verringerte Anzahl wei√üer Blutzellen, Verdeckung oder Verschlimmerung von bestehenden Erkrankungen, Unterfunktion der Nebennierenrinde bei l√§ngerer Anwendung von Prednisolon, Entzugserscheinungen aufgrund von Nebennierenrindenunterfunktion (Kopfschmerzen, √úbelkeit, Benommenheit, Appetitlosigkeit, Schw√§che, Stimmungsschwankungen, Teilnahmslosigkeit), erh√∂hter Blutzucker bei Patienten mit bestehender Zuckerkrankheit, Wachstumsverz√∂gerung bei Kindern, erh√∂hter Augeninnendruck (bei bis zu 40 % der mit Prednisolon-Tabletten behandelten Patienten), Katarakte (Grauer Star) bei 30 % der mit Prednisolon-Tabletten √ľber lange Zeit behandelten Patienten, Lungenabszess bei Lungenkrebspatienten (12 %), Pilzerkrankung im Mund (Candida-Pilz), speziell bei Krebspatienten (33 % der Behandelten), Pilzinfektionen der Schleimh√§ute (30 %), Osteoporose (Knochenschwund) verbunden mit R√ľckenschmerzen, eingeschr√§nkter Mobilit√§t, akuten Schmerzen, Wirbeleinbr√ľchen und Verringerung der K√∂rpergr√∂√üe, Oberschenkelhalsbr√ľche (25 % der Behandelten mit Langzeiteinnahme), Muskelerkrankungen (10 % der Behandelten) nach hoch dosierter Behandlung.

Häufig:

Erh√∂hte Anzahl von wei√üen Blutzellen und Blutpl√§ttchen, Verm√§nnlichung des K√∂rpers (Cushing-Syndrom) bei l√§ngerer Einnahme von sehr hohen Dosen (gew√∂hnlich mehr als 50 mg t√§glich), zu niedriger Kaliumblutspiegel, Ausbleiben der Regelblutung, erh√∂hte Blutfette bei hoch dosierter Einnahme, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme, Hochstimmung, Depression, Psychose (seelische Erkrankung, bei 5 % der Behandelten), Bluthochdruck, Verschlechterung bestehender Herzerkrankungen, erh√∂htes Tuberkuloserisiko (Infektion mit Tuberkelbakterien), Verschlechterung entz√ľndlicher Darmerkrankungen bei gleichzeitiger Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder nichsteroidalen Antirheumatika (NSAR), Risse im Unterhautgewebe (Striae), Akne, Auftreten blauer Flecken, Entz√ľndungen und Ausschl√§ge, vermehrte K√∂rperbehaarung, beeintr√§chtigte Wundheilung, vermehrtes Schwitzen, Bildung von √Ąderchen und Verd√ľnnung der Haut, Verdeckung oder Verschlechterung bestehender Hauterkrankungen, vermehrtes n√§chtliches Harnlassen.

Gelegentlich:

Allergische Reaktionen, Zuckerkrankheit (weniger als 1 % der Behandelten) bei niedrig dosierter Einnahme, erh√∂hte Blutspiegel von Blutfetten und bestimmten Eiwei√üstoffen bei niedrig dosierter Einnahme, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen, Manie (krankhafte Ver√§nderung der Stimmungslage mit Erregung, Enthemmung, Bewegungs- und Rededrang), Wahrnehmungsst√∂rungen, Erkrankung der Atemmuskulatur, Magen-/Darmgeschw√ľre bei Patienten, die mit Aspirin (Acetylsalicyls√§ure) oder √§hnlichen schmerz- und entz√ľndungshemmenden Arzneimittel (‚ÄěAntirheumatika‚Äú; siehe Abschnitt ‚ÄěBei Einnahme von Prednisolon mit anderen Arzneimitteln‚Äú) behandelt werden, Magen-/Darmblutungen (0,5 % der Behandelten), Durchbr√ľche von Geschw√ľren, Zerst√∂rungen der Knochenstruktur, Bildung von Harnsteinen.

Selten:

Erh√∂hung des Risikos f√ľr Gef√§√üverschl√ľsse aufgrund von Verklebung der Blutpl√§ttchen, St√∂rungen der Schilddr√ľsenfunktion, bei Malaria des Gehirns (Infektionskrankheit, Tropenreisen!) kann ein Koma verl√§ngert sein, Verfall der geistigen Leistungsf√§higkeit (Demenz), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnis, epidorale Lipomatose (Fettablagerungen um das R√ľckenmark), bei Behandlung mit Prednisolon besteht bei Augeninfektionen mit Herpesviren ein vergr√∂√üertes Risiko f√ľr Hornhautzerst√∂rungen aufgrund einer Verdeckung dieser Infektion, Gr√ľner Star (Glaukom) bei langer Einnahme.

Sehr selten:

Stoffwechselerkrankungen (wie Ketoazidose und hyperosmolares Koma, Porphyrie), eine leichte √úberfunktion der Nebenschilddr√ľsen kann zu Beschwerden f√ľhren, Krampfanf√§lle, Pseudotumor cerebri (gutartiger Anstieg des Sch√§delinnendrucks mit Kopfschmerzen und Sehst√∂rungen), Hervortreten der Augen (nach Langzeitbehandlung), Erkrankung des Herzmuskels mit dem Risiko einer verminderten Herzleistung, Herzrhythmusst√∂rungen, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse nach hoch dosierter Langzeitbehandlung, die Haut zerst√∂rende Erkrankungen wie Epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Tumorlysesyndrom (Stoffwechselver√§nderungen nach Chemotherapie), Kreislaufkollaps, Irritationen der Sehnen u. Sehnenans√§tze (Tendopathie, v.a. der Achilles- oder Patellarsehne).

Nicht bekannt:

Gef√§√üentz√ľndungen; diese k√∂nnen auch nach Langzeitbehandlung auftreten, St√∂rungen der Sexualhormonsekretion [Menstruationsst√∂rungen, Hirsutismus (m√§nnlicher Behaarungstyp bei Frauen), Impotenz], Erh√∂hung des Arteriosklerose- und Thromboserisikos, Geschw√ľre der Speiser√∂hre, Pilzerkrankung in der Speiser√∂hre, Verminderung der Skelettmuskelmasse, Sehnenerkrankungen, Sehnenentz√ľndungen, Sehnenrisse, Appetitst√∂rung, Verschwommenes Sehen, Sklerodermiebedingte renale Krise bei Patienten, die bereits an Sklerodermie (einer Autoimmunerkrankung) leiden. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung.

Hinweis:

Bei zu rascher Dosisreduktion nach langdauernder Behandlung kann es zu Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Nasenschleimhautentz√ľndung, Entz√ľndung der Bindehaut und Gewichtsverlust kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 25¬ļC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Prednisolon"Nycomed" 25 mg ‚Äď Tabletten enthalten:

  • Der Wirkstoff ist: Prednisolon. 1 Tablette enth√§lt 25 mg Prednisolon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Mikrokristalline Cellulose, Quervernetzte Natriumcarboxymethylcellulose Type A, Hochdisperses Siliciumdioxid, Polyvidon K25, Talk, Magnesiumstearat.

Wie Prednisolon"Nycomed" 25 mg ‚Äď Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Wei√üe, runde, beiderseits flache Tabletten mit abgerundeten Kanten. Mit Bruchrille auf einer Seite mit der Pr√§gung "F" dar√ľber und "25" darunter. Die Tablette kann in gleiche H√§lften geteilt werden.

10, 40 und 100 St√ľck in Durchdr√ľckpackungen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Takeda Austria GmbH, 4020 Linz, √Ėsterreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2018.

Z.Nr.: 16.904

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Prednisolon "Nycomed" 25 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 05.05.1981
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

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