Escitalopram G.L. 5 mg - Filmtabletten

Abbildung Escitalopram G.L. 5 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Escitalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.09.2009
ATC Code N06AB10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Escitalopram G.L. enthält Escitalopram und wird zur Behandlung von Depressionen (Episoden einer Major Depression) und Angststörungen (wie Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie, die die Angst davor ist, sich an Orten aufzuhalten, wo vielleicht keine Hilfe vorhanden ist; sozialer Angststörung, generalisierter Angststörung und Zwangsstörung) verwendet.

Escitalopram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken auf das Serotonin-System im Gehirn, indem sie den Serotonin-Spiegel erhöhen. Störungen im Serotonin-System werden als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung einer Depression und damit verbundenen Erkrankungen angesehen.

Es kann einige Wochen dauern, bevor Sie beginnen sich besser zu f√ľhlen. F√ľhren Sie die Behandlung weiter fort, auch wenn es einige Zeit dauert, bis Sie eine Verbesserung Ihres Krankheitszustandes feststellen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich besser f√ľhlen oder wenn Sie sich schlechter f√ľhlen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Escitalopram G.L. darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Escitalopram oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der so genannten MAO- Hemmer geh√∂ren, einschlie√ülich Selegilin (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit), Moclobemid (zur Behandlung von Depression) und Linezolid (ein Antibiotikum).
  • wenn Sie eine angeborene Herzrhythmusst√∂rung haben oder schon einmal an einer Herzrhythmusst√∂rung gelitten haben (ersichtlich im EKG, einer Untersuchung um die Herzfunktion zu √ľberpr√ľfen).
  • wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder solche, die einen Einfluss auf den Herzrhythmus haben k√∂nnen (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěEinnahme von Escitalopram G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Escitalopram G.L. einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie an anderen Beschwerden oder Erkrankungen leiden, da Ihr Arzt diese gegebenenfalls ber√ľcksichtigen wird.

Im Besonderen informieren Sie Ihren Arzt,

  • wenn zum ersten Mal Kr√§mpfe auftreten oder Sie an Epilepsie leiden und die H√§ufigkeit der Krampfanf√§lle zunimmt. Die Behandlung mit Escitalopram G.L. ist abzubrechen (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • wenn Sie an einer Beeintr√§chtigung der Leber- oder Nierenfunktion leiden. Ihr Arzt wird dann eventuell Ihre Dosis anpassen.
  • wenn Sie an Diabetes leiden. Die Behandlung mit Escitalopram G.L. kann Ihre Blutzuckerwerte ver√§ndern. Es ist m√∂glich, dass die Insulindosis bzw. die Dosis oraler Antidiabetika angepasst werden muss.
  • wenn Sie einen erniedrigten Natrium-Blutspiegel haben.
  • wenn bei Ihnen eine verst√§rkte Neigung zu Blutungen oder Bluterg√ľssen besteht oder wenn Sie derzeit schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).
  • wenn Sie sich einer Elektrokrampftherapie unterziehen.
  • wenn Sie an einer koronaren Herzerkrankung leiden.
  • wenn Sie derzeit oder fr√ľher Herzprobleme oder erst k√ľrzlich einen Herzanfall hatten.
  • wenn Sie einen niedrigen Ruhepuls haben und/oder vermuten, dass Sie einen Salzmangel haben, entweder aufgrund eines l√§nger anhaltenden und schweren Durchfalls oder aufgrund von Erbrechen oder weil Sie Diuretika (wassertreibende Tabletten) nehmen.
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Puls haben, an Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel beim Aufstehen leiden, was auf eine abnormale Herzfrequenz hindeuten kann.
  • wenn Sie Probleme mit den Augen haben oder davor gehabt haben, wie eine bestimmte Form des Glaukoms (erh√∂hter Druck in den Augen).

Arzneimittel wie Escitalopram G.L. (so genannte SSRI/SNRI) können sexuelle Funktionsstörungen verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Beschwerden nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Bitte beachten Sie

Wie auch bei anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung von Depression oder damit zusammenhängenden Erkrankungen angewendet werden, wird nicht sofort eine Besserung erreicht. Nach Beginn der Escitalopram G.L.-Behandlung kann es mehrere Wochen dauern, bevor Sie eine Besserung bemerken. Bei der Behandlung einer Panikstörung dauert es im Allgemeinen 2 bis 4 Wochen, bevor eine Besserung eintritt. Zu Beginn der Therapie kann es bei einigen Patienten zu einer Verstärkung der Angst kommen, die aber im Laufe der fortgesetzten Behandlung abklingt. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes halten und nicht die Behandlung abbrechen oder die Dosis verändern, ohne Ihren Arzt zu fragen.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Behandlung beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre sind und eine Behandlung mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren

Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Einige Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung k√∂nnen in eine manische Phase gelangen. Dies ist gekennzeichnet durch ungew√∂hnliche und sich rasch √§ndernde Ideen, √ľbertriebene Fr√∂hlichkeit und exzessive k√∂rperliche Aktivit√§t. In solchen F√§llen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Anzeichen wie Ruhelosigkeit oder Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen oder zu stehen, können ebenfalls während der ersten Wochen der Behandlung auftreten. Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie solche Anzeichen bemerken.

Manchmal sind Sie sich vielleicht dieser genannten Anzeichen nicht bewusst, daher kann es hilfreich sein, einen Freund oder Verwandten zu bitten, auf diese möglichen Anzeichen einer Verhaltensänderung bei Ihnen zu achten.

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in das nächste Krankenhaus, wenn Sie beunruhigende Gedanken oder Erlebnisse haben oder wenn eines oder mehrere der oben genannten Anzeichen während der Behandlung auftreten.

Kinder und Jugendliche

Escitalopram G.L. ist normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren anzuwenden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen, wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut), aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Escitalopram G.L. verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Escitalopram G.L. verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Escitalopram G.L. einnimmt, eines der oben angef√ľhrten Anzeichen auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Escitalopram G.L. in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Escitalopram G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

NEHMEN SIE ESCITALOPRAM G.L. NICHT EIN, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen, einnehmen, wie z.B. Klasse IA- oder Klasse III-Antiarrhythmika, Antipsychotika (z.B. Phenothiazin-Derivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte Antibiotika (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria-Mittel ‚Äď im Speziellen Halofantrin), bestimmte Antihistaminika (Astemizol, Mizolastin). Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel bzw. Arzneimittel mit folgenden Wirkstoffen einnehmen:

  • ‚ÄěNicht-selektive Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)‚Äú, die Phenelzin, Iproniazid, Isocarboxazid, Nialamid und Tranylcypromin als Wirkstoffe enthalten. Wenn Sie eines dieser Arzneimittel eingenommen haben, m√ľssen Sie 14 Tage warten, bevor Sie mit der Einnahme von Escitalopram G.L. beginnen. Nach der Beendigung einer Behandlung mit Escitalopram G.L. d√ľrfen Sie erst nach 7 Tagen diese Arzneimittel einnehmen.
  • ‚ÄěReversible, selektive MAO-A-Hemmer‚Äú, die Moclobemid enthalten (werden zur Behandlung von Depressionen angewendet).
  • ‚ÄěIrreversible MAO-B-Hemmer‚Äú, die Selegilin enthalten (werden zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet). Diese erh√∂hen das Risiko von Nebenwirkungen.
  • Das Antibiotikum Linezolid.
  • Lithium (wird zur Behandlung von manisch-depressiven St√∂rungen verwendet) und Tryptophan.
  • Imipramin und Desipramin (beides Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).
  • Sumatriptan und √§hnliche Arzneimittel (Arzneimittel zur Migr√§nebehandlung) sowie Tramadol (ein starkes Schmerzmittel). Diese erh√∂hen das Risiko von Nebenwirkungen.
  • Buprenorphin (zur Behandlung von m√§√üig starken bis starken chronischen Schmerzen), da das Risiko f√ľr das Auftreten eines Serotonin-Syndroms (einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung) besteht.
  • Cimetidin, Lansoprazol und Omeprazol (zur Behandlung von Magengeschw√ľren), Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Fluvoxamin (gegen Depressionen) und Ticlopidin (zur Senkung des Risikos f√ľr einen Schlaganfall). Diese Arzneimittel k√∂nnen die Blutspiegel von Escitalopram G.L. erh√∂hen.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), eine Heilpflanze, die bei Depressionen verwendet wird.
  • Acetylsalicyls√§ure und nicht-steroidale Antirheumatika (Arzneimittel zur Schmerzlinderung oder zur Blutverd√ľnnung, so genannte Antikoagulanzien). Diese k√∂nnen die Blutungs-Neigung erh√∂hen.
  • Warfarin, Dipyridamol und Phenprocoumon (Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung eingesetzt werden, so genannte Antikoagulanzien). Ihr Arzt wird wahrscheinlich die Gerinnungszeit Ihres Blutes √ľberpr√ľfen, wenn Sie eine Behandlung mit Escitalopram G.L. beginnen und wenn Sie sie beenden, um die Dosierung der gerinnungshemmenden Arzneimittel zu kontrollieren.
  • Mefloquin (ein Malaria-Mittel), Bupropion (zur Behandlung von Depressionen) und Tramadol (ein starkes Schmerzmittel) aufgrund des m√∂glichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken.
  • Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie, Psychosen) aufgrund des m√∂glichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken, sowie Antidepressiva.
  • Flecainid, Propafenon und Metoprolol (wird bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt) sowie Desipramin, Clomipramin und Nortriptylin (Antidepressiva), au√üerdem Risperidon, Thioridazin und Haloperidol (Antipsychotika). Die Dosierung von Escitalopram G.L. muss dann m√∂glicherweise angepasst werden.

Arzneimittel, die den Blutspiegel von Kalium oder Magnesium erniedrigen, da diese Bedingungen das Risiko f√ľr lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rungen erh√∂hen.

Einnahme von Escitalopram G.L. zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Escitalopram G.L. kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Escitalopram G.L. einzunehmen?‚Äú).

Wie bei vielen Arzneimitteln wird die Einnahme von Escitalopram G.L. zusammen mit Alkohol nicht empfohlen, es wird jedoch angenommen, dass Escitalopram G.L. keine Wechselwirkung mit Alkohol hat.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie Escitalopram G.L. während der letzten drei Monate Ihrer Schwangerschaft einnehmen, dann sollten Sie wissen, dass Ihr Neugeborenes folgende Anzeichen zeigen könnte: Probleme bei der Atmung, bläuliche Haut, Krampfanfälle, Schwankungen der Körpertemperatur, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, steife oder schwache Muskeln, impulsive Reflexe, Zittern, Überspanntheit, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit und Schlafschwierigkeiten. Wenn Ihr Neugeborenes eines dieser Anzeichen zeigt, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Escitalopram G.L. einnehmen. W√§hrend der Schwangerschaft, besonders w√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Escitalopram G.L. das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der sogenannten persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei S√§uglingen erh√∂hen. Diese Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Beschwerden beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt kontaktieren.

Wenn Sie Escitalopram G.L. gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere Blutungen aus der Scheide kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere, wenn Sie fr√ľher schon Blutungsst√∂rungen hatten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, wenn Sie Escitalopram G.L. einnehmen, damit diese Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Wenn Sie Escitalopram G.L. während der Schwangerschaft einnehmen, brechen Sie die Behandlung niemals plötzlich ab.

Es ist damit zu rechnen, dass Escitalopram G.L. in die Muttermilch ausgeschieden wird.

Nehmen Sie Escitalopram G.L. nicht ein, wenn Sie stillen, es sei denn, Sie haben Nutzen und Risiken mit Ihrem Arzt besprochen.

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Citalopram, ein Arzneimittel, das Escitalopram ähnlich ist, die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Es ist ratsam, kein Fahrzeug zu lenken und keine Maschinen zu bedienen, bis Sie wissen, wie Sie auf Escitalopram G.L. reagieren.

Escitalopram G.L. enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Depression

Die im Allgemeinen empfohlene Dosis Escitalopram G.L. beträgt 10 mg, einzunehmen einmal täglich. Diese kann von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg täglich erhöht werden.

Panikstörung

Die Anfangsdosis von Escitalopram G.L. beträgt 5 mg in der ersten Behandlungswoche, bevor sie auf 10 mg erhöht werden kann, einzunehmen einmal täglich. Diese kann von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg täglich weiter erhöht werden.

Soziale Angststörung

Die im Allgemeinen empfohlene Dosis Escitalopram G.L. beträgt 10 mg, einzunehmen einmal täglich. Ihr Arzt kann diese entweder auf 5 mg pro Tag senken oder sie auf maximal 20 mg pro Tag erhöhen, je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel ansprechen.

Generalisierte Angststörung

Die im Allgemeinen empfohlene Dosis Escitalopram G.L. beträgt 10 mg, einzunehmen einmal täglich. Dies kann von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg täglich erhöht werden.

Zwangsstörung

Die im Allgemeinen empfohlene Dosis von Escitalopram G.L. beträgt 10 mg, einzunehmen einmal täglich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg täglich erhöht werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Escitalopram G.L. ist Kindern und Jugendlichen nicht zu verordnen. Weitere Informationen siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Escitalopram G.L. beachten?‚Äú

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Die empfohlene Anfangsdosis von Escitalopram G.L. beträgt 5 mg einmal täglich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt auf 10 mg pro Tag erhöht werden.

Art der Anwendung

Sie können Escitalopram G.L. unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Schlucken Sie die Tabletten mit ausreichend Wasser. Kauen Sie sie nicht, da sie bitter schmecken.

Falls n√∂tig, k√∂nnen die Tabletten (jedoch nur 10, 15 und 20 mg Tabletten) geteilt werden, indem man zuerst die Tablette mit Bruchkerbe nach oben auf eine flache Unterlage legt und dann jeweils die beiden Enden mit den Zeigefingern herunterdr√ľckt.

Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Es kann einige Wochen dauern, bevor Sie beginnen, sich besser zu f√ľhlen. F√ľhren Sie die Behandlung weiter fort, auch wenn es einige Zeit dauert, bis Sie eine Verbesserung Ihres Krankheitszustandes feststellen.

Ver√§ndern Sie nicht die Dosierung Ihres Arzneimittels, ohne vorher dar√ľber mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Setzen sie die Behandlung so lange fort, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh abbrechen, k√∂nnen Ihre Krankheitszeichen wiederkehren. Es wird empfohlen, dass die Behandlung noch mindestens 6 Monate fortzuf√ľhren ist, nachdem Sie sich wieder gut f√ľhlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Escitalopram G.L. eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge als die verschriebene Dosis eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die nächste Notaufnahme auf. Tun Sie dies auch dann, wenn Sie keine Beschwerden haben.

Anzeichen einer Überdosierung können Schwindel, Zittern, Unruhe, Krämpfe, Koma, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmus-Veränderungen, erniedrigter Blutdruck und Veränderungen im Elektrolythaushalt des Körpers sein. Nehmen Sie die Escitalopram G.L.- Packung zum Arzt oder ins Krankenhaus mit.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram G.L. vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um die vergessene Dosis auszugleichen. Wenn Sie einmal eine Einnahme vergessen haben und Sie dies bemerken, bevor Sie zu Bett gehen, nehmen Sie die Dosis sofort ein. F√ľhren Sie am n√§chsten Tag die Einnahme wie gewohnt fort. Sollten Sie erst w√§hrend der Nacht oder am n√§chsten Tag bemerken, dass Sie die Einnahme vergessen haben, lassen Sie die fehlende Einnahme aus und nehmen Sie Escitalopram G.L. wie gewohnt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram G.L. abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Escitalopram G.L. nicht, bevor Ihr Arzt Ihnen dies empfiehlt.

Wenn Sie Ihre Behandlung beendet haben, ist es im Allgemeinen ratsam, dass die Dosierung von Escitalopram G.L. schrittweise √ľber einige Wochen reduziert wird.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram G.L. abbrechen, vor allem wenn dies abrupt geschieht, werden Sie m√∂glicherweise Absetzerscheinungen bemerken. Diese treten h√§ufig auf, wenn die Behandlung mit Escitalopram G.L. abgebrochen wird. Das Risiko daf√ľr ist h√∂her, wenn Escitalopram G.L. √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen wurde oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei den meisten Patienten sind die Beschwerden leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch auch mit st√§rkerer Intensit√§t oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum auftreten (2 bis 3 Monate oder l√§nger). Wenn Sie schwerwiegende Absetzerscheinungen nach Beendigung der Escitalopram G.L.-Einnahme bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Er wird Sie vielleicht bitten, die Tabletten wieder einzunehmen, um die Dosis dann langsamer zu verringern.

Absetzerscheinungen k√∂nnen sein: Schwindelgef√ľhl (Gleichgewichtsst√∂rungen), Empfindungen wie ‚ÄěNadelstiche‚Äú, brennende Empfindungen und (weniger h√§ufig) Stromschlag-√§hnliche Empfindungen auch im Kopf, Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume, Alptr√§ume, Unf√§higkeit zu schlafen), Angstgef√ľhle, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Schwitzen (einschlie√ülich Nachtschwei√ü), Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Unruhe, Tremor (Zittern), Gef√ľhl der Verwirrtheit oder Desorientierung, aufgew√ľhltes oder gereiztes Gef√ľhl, Durchfall (weicher Stuhl), Sehst√∂rungen, unruhiger oder pochender Herzschlag (Herzklopfen).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Nebenwirkungen klingen gew√∂hnlich nach wenigen Behandlungswochen ab. Sie sollten auch wissen, dass viele Erscheinungen auch Anzeichen Ihrer Erkrankung sein k√∂nnen und diese daher abklingen, wenn Sie beginnen, sich besser zu f√ľhlen.

Wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder gehen Sie gleich zum nächsten Krankenhaus:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Ungewöhnliche Blutungen, einschließlich gastrointestinale (und rektale) Blutungen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellungen der Haut, der Zunge, der Lippen oder des Gesichts, oder wenn Sie Schwierigkeiten haben zu atmen oder zu schlucken (allergische Reaktion).
  • Hohes Fieber, Unruhe, Verwirrtheit, Zittern oder pl√∂tzliche Muskelzuckungen, k√∂nnen Anzeichen des seltenen sogenannten ‚ÄěSerotonin-Syndroms‚Äú sein.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Urinieren).
  • Kr√§mpfe (Anf√§lle), siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
  • Gelbliche Verf√§rbung der Haut und des wei√üen Bereiches der Augen sind Anzeichen einer Leberfunktionsst√∂rung/Hepatitis.
  • Schnelle, unregelm√§√üige Herzschl√§ge oder Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen einer lebensbedrohlichen Erkrankung sein k√∂nnen, bekannt als Torsade de Pointes.
  • Gedanken sich selbst zu verletzen oder das Leben zu nehmen, siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
  • Schwere Blutungen aus der Scheide kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú)

Zusätzlich zu den oben genannten wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 Behandelte von 10 betreffen)

  • Verstopfte oder laufende Nase (Sinusitis)
  • Verminderter oder gesteigerter Appetit
  • √Ąngstlichkeit, Ruhelosigkeit, abnormale Tr√§ume, Einschlafschwierigkeiten, Schl√§frigkeit, Schwindel, G√§hnen, Zittern, Kribbeln der Haut
  • Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Mundtrockenheit
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schmerzen in Muskeln und Gelenken (Arthralgie und Myalgie)
  • St√∂rungen der Sexualfunktion (verz√∂gerte Ejakulation, Erektionsst√∂rungen, Minderung des sexuellen Interesses, Orgasmusst√∂rungen bei Frauen)
  • M√ľdigkeit, Fieber
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Nesselausschlag (Urtikaria), Ausschlag, Juckreiz (Pruritus)
  • Z√§hneknirschen, Unruhe, Nervosit√§t, Panikattacken, verwirrter Zustand
  • Gest√∂rter Schlaf, Geschmacksst√∂rungen, Ohnmacht (Synkope)
  • Erweiterte Pupillen (Mydriasis), Sehst√∂rungen, Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
  • Haarausfall
  • Vaginale Blutungen
  • Gewichtsverlust
  • Schneller Herzschlag
  • Schwellungen der Arme oder Beine
  • Nasenbluten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Aggression, Gef√ľhl der Selbstentfremdung, Halluzination
  • Langsamer Herzschlag

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Herabgesetzte Natriumkonzentration im Blut (Anzeichen sind Unwohlsein mit Muskelschw√§che oder Verwirrtheit)
  • Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen aufgrund eines niedrigen Blutdruckes (orthostatische Hypotonie)
  • Abnormaler Leberfunktionstest (vermehrte Anzahl von Leberenzymen im Blut)
  • Bewegungsst√∂rungen (unwillk√ľrliche Muskelzuckungen)
  • Schmerzhafte Erektionen (Priapismus)
  • Blutungsst√∂rungen einschlie√ülich Haut- und Schleimhautblutungen (Ekchymosen) und niedriger Blutpl√§ttchen-Spiegel (Thrombozytopenie)
  • Pl√∂tzliche Schwellungen der Haut oder Schleimhaut (Angio√∂deme)
  • Vermehrtes Wasserlassen (inad√§quate ADH-Sekretion)
  • Absonderungen von Milch aus der Brust von Frauen, die nicht stillen
  • Manie
  • Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche wurde bei Patienten beobachtet, die diese Art von Arzneimittel eingenommen haben.
  • Ver√§nderung des Herzrhythmus (wird ‚ÄěVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äú genannt und ist im EKG ersichtlich)

Daneben gibt es noch eine Reihe von Nebenwirkungen, die bei Arzneimitteln auftreten, die ähnlich wie Escitalopram (dem Wirkstoff von Escitalopram G.L.) wirken, dazu zählen:

  • Motorische Ruhelosigkeit (Akathisie)
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen (Details siehe unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis:‚Äú/‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Escitalopram G.L. 5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Escitalopram.

Jede Filmtablette enthält 5 mg Escitalopram als Oxalatsalz.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose (E 460), Croscarmellose-Natrium (E 468), hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (E 470b).

Tabletten√ľberzug: Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Macrogol 400.

Wie Escitalopram G.L. 5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Escitalopram G.L. ist in den Stärken 5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg erhältlich.

Escitalopram G.L. 5 mg sind runde (Durchmesser ca. 5,1 mm), beidseitig gewölbte, weiße bis gebrochen weiße Filmtabletten.

Escitalopram G.L. 5 mg ist in Packungen mit 7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 49, 50, 56, 60, 84, 90, 98, 100 und 500 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach, √Ėsterreich

HBM Pharma s.r.o., 03680 Martin, Slowakei

Z.Nr.: 1-28604

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Bulgarien: Escipram
Polen: Escipram
Rumänien: Depresinal
Tschechische Republik: Depresinal
Ungarn: Lanocipram

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Escitalopram G.L. 5 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Escitalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.09.2009
ATC Code N06AB10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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