Wirkstoff(e) Fluoxetin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller WABOSAN Arzneimittelvertriebs GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.1999
ATC Code N06AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

WABOSAN Arzneimittelvertriebs GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Fluctine 20 mg - Kapseln Fluoxetin Eli Lilly Ges.m.b.H.
Felicium 20 mg Tabletten Fluoxetin STADA Arzneimittel GmbH
Mutan 20 mg - Filmtabletten Fluoxetin G.L. Pharma GmbH
Flux Hexal Tabs 20 mg - Tabletten Fluoxetin Hexal Pharma GmbH
Fluoxetin Genericon 40 mg Kapseln Fluoxetin Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff Fluoxetin hilft bei der Behandlung schwerer Verstimmungszustände (Depressionen, Zwangsstörungen, Ess-Brechsucht). Die Wirkung setzt nur langsam ein, es ist daher wichtig, die vom Arzt vorgeschriebene Therapie genau zu befolgen und sie nicht vorzeitig abzubrechen.

Anwendungsgebiete

Positivum darf nur auf Anordnung eines Arztes angewendet werden und eignet sich zur Behandlung von

  • depressiven Verstimmungen unterschiedlicher Ursache (wie z.B. endogene, neurotische, reaktive und Alters-Depressionen)
  • Angstsymptomen bei Depressionen
  • Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa)
  • Zwangsst√∂rungen (gekennzeichnet durch anhaltende, zwanghafte Vorstellungen, Gedanken, Empfindungen und/oder ausgepr√§gtes Zwangsverhalten)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Positivum darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fluoxetin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie einen Ausschlag oder andere allergische
    Reaktionen (wie Juckreiz, Schwellung der Lippen oder des Gesichts oder Atemnot) entwickeln, beenden Sie sofort die Einnahme der Kapseln und setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • bei sehr schweren Nierenst√∂rungen.
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung einer Depression einnehmen, die als nicht-selektive Monoaminoxidase Hemmer oder reversible Monoaminoxidase Hemmer Typ A bezeichnet werden (auch MAO-Hemmer genannt), da es zu schwerwiegenden oder sogar t√∂dlichen Reaktionen kommen kann. Beispiele f√ľr MAO-Hemmer sind Nialamid, Iproniazid, Selegelin,

Moclobemid, Phenelzin, Tranylcypromin, Isocarboxazid und Toloxaton. .

Eine Behandlung mit Positivum darf fr√ľhestens zwei Wochen nach Beendigung einer Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer (z. B. Tranylcypromin) begonnen werden.

Nehmen Sie mindestens 5 Wochen, nachdem Sie die Einnahme von Positivum beendet haben, keine irreversieblen, nicht-selektiven MAO-Hemmer ein. Wenn Positivum √ľber l√§ngere Zeit und/oder in h√∂herer Dosierung verordnet wurde, sollte Ihr Arzt einen l√§ngeren Abstand in Betracht ziehen.

- wenn Sie Metoprolol (zur Behandlung einer Herzinsuffizienz) einnehmen, da ein erhöhtes Risiko besteht, dass Ihr Herzschlag zu stark verlangsamt wird.

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Besprechen Sie jede √Ąnderung der Behandlung vorher mit Ihrem behandelnden Arzt. Ein pl√∂tzliches Absetzen von Positivum kann zu einem Wiederauftreten der depressiven Symptome f√ľhren. Die Wirkung setzt langsam ein, eine ausreichende Behandlungsdauer ist wichtig.

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder eine Beschwerdefreiheit eintritt, darf die Behandlung mit Positivum nicht ohne √§rztliche Anweisung beendet werden, um eine Verschlimmerung oder ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden. Wenn Ihnen zus√§tzliche Medikamente verschrieben werden - auch von anderen √Ąrzten - besprechen Sie dies vorher mit Ihrem behandelnden Arzt.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen:

  • Probleme mit dem Herzen
  • Epilepsie oder Krampfanf√§lle. Wenn Sie einen Anfall (Krampfanfall) haben oder die H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen zunimmt, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass die Anwendung von Fluoxetin beendet werden muss;
  • Manie aktuell oder in der Vergangenheit. Wenn bei Ihnen eine manische Episode (√ľbersteigerte Erregtheit) auftritt, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass Positivum abgesetzt werden muss;
  • Diabetes (es kann sein, dass Ihr Arzt Ihre Insulin-Dosis oder die Dosis eines anderen Antidiabetikums anpasst);
  • Lebererkrankung, Nierenerkrankung (es kann sein, dass Ihr Arzt die Dosis anpassen muss);
  • Geringe Ruheherzfrequenz und/oder wenn Sie wissen, dass Sie m√∂glicherweise an einem Salzverlust leiden, der wegen verl√§ngertem, schwerwiegendem Durchfall und Erbrechen (√úbelkeit) oder wegen der Anwendung von Diuretika (Entw√§sserungstabletten) auftreten kann;
  • Herzerkrankung;
  • Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck);
  • derzeitige Behandlung mit Diuretika (Tabletten zur Entw√§sserung), besonders, wenn Sie √§lter sind;
  • derzeitige EKT (Elektrokrampftherapie);
  • Blutungsst√∂rungen in der Vergangenheit oder Auftreten von blauen Flecken oder ungew√∂hnliche Blutungen;
  • derzeitige Anwendung von Arzneimitteln zur Blutverd√ľnnung (siehe ‚ÄěEinnahme von Positivum zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • derzeitige Behandlung mit Tamoxifen (angewendet zur Behandlung von Brustkrebs) (siehe ‚ÄěEinnahme von Positivum zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • Gef√ľhl der Ruhelosigkeit und nicht still sitzen oder stehen k√∂nnen (Akathisie). Eine Erh√∂hung Ihrer Positivum -Dosis kann das verschlechtern;
  • Auftreten von Fieber, Muskelsteifheit oder Zittern, Bewusstseinsver√§nderungen, wie Verwirrtheit, Reizbarkeit und √§u√üerste Erregtheit. Es ist m√∂glich, dass Sie an einem sogenannten Serotoninsyndrom oder malignen neuroleptischen Syndrom leiden. Obwohl

dieses Syndrom selten auftritt, kann es zu m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Zust√§nden f√ľhren. Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass die Anwendung von Fluoxetin beendet werden muss.

Zu Beginn der Therapie kann besonders bei h√∂heren Dosen, wie im Abschnitt "Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?" erw√§hnt, M√ľdigkeit auftreten.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzten, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva -Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von selbstm√∂rderischem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Fluoxetin bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) wird nicht empfohlen. Patienten unter 18 Jahren haben bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut).

Au√üerdem gibt es nur begrenzte Informationen zur Unbedenklichkeit einer Langzeitanwendung von Positivum in dieser Altersgruppe bez√ľglich Wachstum, Pubert√§t, geistiger und emotionaler Entwicklung und Verhaltensentwicklung. Dennoch kann Ihr Arzt, wenn Sie ein Patient unter 18 Jahren sind, Positivum bei einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode in Kombination mit psychologischen therapeutischen Ma√ünahmen verschreiben, wenn er entscheidet, dass dies in Ihrem bestm√∂glichen Interesse ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Positivum verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Positivum einnimmt, eine der oben aufgef√ľhrten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert.

Sexuelle Funktionsstörung

Arzneimittel wie Positivum (so genannte SSRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4).

In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Einnahme von Positivum zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben (bis zu 5 Wochen vorher) oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkungen mancher Arzneimittel k√∂nnen durch die gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel oder bestimmter Nahrungsmittel oder Genussmittel ver√§ndert werden. Dieses wird als Wechselwirkung bezeichnet. Berichten Sie daher Ihrem Arzt welche Medikamente Sie regelm√§√üig oder fallweise einnehmen. Er wird entscheiden, ob Sie die Medikamente gleichzeitig einnehmen d√ľrfen.

Nehmen Sie Positivum nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln ein:

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  • Bestimmte irreversible, nicht-selektive Monoaminoxidase Hemmer (MAO-Hemmer), manche angewendet zur Behandlung einer Depression. Irreversible, nicht-selektive MAO- Hemmer d√ľrfen nicht zusammen mit Positivum angewendet werden, da es zu schwerwiegenden oder sogar t√∂dlichen Reaktionen (Serotoninsyndrom) kommen kann (siehe Abschnitt ‚ÄěPositivum darf nicht eingenommen werden‚Äú). Eine Fluoxetin-Behandlung sollte nicht fr√ľher als 2 Wochen nach Absetzen eines irreversiblen, nicht-selektiven MAO- Hemmers (z. B. Tranylcypromin) begonnen werden. Nehmen Sie mindestens 5 Wochen, nachdem Sie die Einnahme von Positivum beendet haben, keine irreversiblen, nicht- selektiven MAO-Hemmer ein. Wenn Positivum √ľber l√§ngere Zeit und/oder in h√∂herer Dosierung verordnet wurde, sollte Ihr Arzt einen l√§ngeren Abstand in Betracht ziehen.
  • Metoprolol, wenn es zur Behandlung einer Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Es besteht ein erh√∂htes Risiko, dass Ihr Herzschlag zu stark verlangsamt wird.

Positivum kann die Wirksamkeit folgender Arzneimittel beeinflussen (Wechselwirkung):

‚Äā

  • Tamoxifen (angewendet zur Behandlung von Brustkrebs): da Positivum den Blutspiegel dieses Arzneimittels m√∂glicherweise ver√§ndern kann und eine Verminderung der Wirkung von Tamoxifen nicht ausgeschlossen werden kann, ist es m√∂glich, dass Ihr Arzt eine andere antidepressive Therapie in Erw√§gung zieht.
  • Monoaminoxidase Hemmer Typ A (MAOI-A) einschlie√ülich Moclobemid, Linezolid (ein Antibiotikum) und Methylthioniniumchlorid, (auch Methylenblau genannt; zur Behandlung einer durch Arzneimittel oder Chemikalien hervorgerufene Sch√§digung des Blutes, die als Meth√§moglobin√§mie bezeichnet wird): aufgrund des Risikos schwerwiegender oder sogar t√∂dlicher Nebenwirkungen (Serotoninsyndrom genannt). Die Behandlung mit Fluoxetin kann einen Tag nach Absetzen der reversiblen MAO-Hemmer begonnen werden, allerdings k√∂nnte Ihr Arzt Sie sorgf√§ltig √ľberwachen wollen und eine geringere Dosis eines MAO Hemmers Typ A einsetzen.
  • Mequitazin (gegen Allergien); da die Einnahme zusammen mit Positivum das Risiko f√ľr √Ąnderungen der elektrischen Herzaktivit√§t erh√∂hen kann.
  • Phenytoin (gegen Epilepsie): da Positivum den Blutspiegel dieses Arzneimittels beeinflussen kann, wird Ihr Arzt eventuell vorsichtiger mit Phenytoin beginnen und Kontrollen durchf√ľhren, wenn es zusammen mit Positivum gegeben wird.
  • Lithium, Selegilin, Johanniskraut, Tramadol (ein Schmerzmittel), Triptane (zur Behandlung einer Migr√§ne) und Tryptophan; es besteht ein erh√∂htes Risiko eines leichten Serotoninsyndroms, wenn diese Arzneimittel zusammen mit Positivum eingenommen werden. Ihr Arzt wird h√§ufigere Kontrollen durchf√ľhren.
  • Arzneimittel, die eine Wirkung auf den Herzrhythmus haben k√∂nnen, z.B. Antiarrhythmika der Klasse IA und III, Antipsychotika (z. B. Phenothiazinderivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte antimikrobielle Mittel (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin IV, Pentamidin), Anti-Malaria-Arzneimittel, insbesondere Halofantrin oder spezielle Antihistaminika (Astemizol, Mizolastin), da die Einnahme eines oder mehrerer solcher Arzneimittel zusammen mit Positivum das Risiko f√ľr √Ąnderungen der elektrischen Herzaktivit√§t erh√∂hen kann.
  • Antikoagulantien (wie Warfarin), Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) (wie Ibuprofen, Diclofenac), Acetylsalicyls√§ure und andere Arzneimittel, die das Blut

verd√ľnnen k√∂nnen (einschlie√ülich Clozapin, angewendet zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen). Positivum kann die Wirkung dieser Arzneimittel auf das Blut ver√§ndern. Wenn eine Behandlung mit Positivum begonnen oder beendet wird, w√§hrend Sie Warfarin einnehmen, muss Ihr Arzt bestimmte Tests durchf√ľhren, die Dosierung anpassen und Sie h√§ufiger kontrollieren.

    • Cyproheptadin (gegen Allergien); da es die Wirkung von Positivum vermindern kann.
    • Arzneimittel, die den Natriumspiegel des Bluts verringern (einschlie√ülich Arzneimittel, die die Harnausscheidung erh√∂hen, Desmopressin, Carbamazepin und Oxcarbazepin); da diese Arzneimittel m√∂glicherweise das Risiko erh√∂hen, den Natriumspiegel im Blut zu stark zu senken, wenn sie zusammen mit Positivum eingenommen werden.
    • Antidepressiva wie trizyklische Antidepressiva, andere selektive Serotonin-
      Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) oder Bupropion, Mefloquin oder Chloroquin (zur Behandlung von Malaria), Tramadol (zur Behandlung starker Schmerzen) oder Antipsychotika wie Phenothiazine oder Butyrophenone; da Positivum bei gleichzeitiger Einnahme mit diesen Arzneimitteln das Risiko von Krampfanfällen erhöhen kann.
    • Flecainid, Propafenon, Nebivolol oder Encainid (zur Behandlung von Herzerkrankungen), Carbamazepin (gegen Epilepsie), Atomoxetin oder trizyklische Antidepressiva (zum Beispiel Imipramin, Desipramin und Amitriptylin) oder Risperidon (gegen Schizophrenie); da Positivum die Blutspiegel dieser Arzneimittel m√∂glicherweise ver√§ndern kann, kann es sein, dass Ihr Arzt eine niedrigere Dosis dieser Arzneimittel einsetzt, wenn sie zusammen mit Positivum verordnet werden.
  • Sie sollten, w√§hrend Sie mit Positivum behandelt werden, nicht damit beginnen, das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut einzunehmen, da dies zu einer Zunahme von Nebenwirkungen f√ľhren kann. Wenn Sie zu Beginn einer Behandlung mit Positivum bereits Johanniskraut einnehmen, beenden Sie die Einnahme von Johanniskraut und informieren Sie Ihren Arzt bei Ihrem n√§chsten Besuch.

Einnahme von Positivum zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Hinweise √ľber Wechselwirkungen mit Alkohol liegen bisher nicht vor, trotzdem ist Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Positivum zu meiden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Sagen Sie Ihrem Arzt sobald als möglich, dass Sie schwanger sind, möglicherweise schwanger sind, oder dass Sie eine Schwangerschaft planen. Stellen Sie auch sicher, dass Ihre Hebamme weiß, dass Sie Positivum einnehmen.

Bei S√§uglingen, deren M√ľtter Fluoxetin w√§hrend der ersten Monate einer Schwangerschaft eingenommen hatten, gab es einige Berichte, die auf ein erh√∂htes Risiko von Geburtsfehlern hinweisen, die das Herz betrafen. In der Allgemeinbev√∂lkerung werden etwa 1 von 100 S√§uglingen mit einem Herzfehler geboren. Insgesamt weisen die Berichte darauf hin, dass dieses Risiko bei M√ľttern, die Fluoxetin einnehmen, auf etwa 2 von 100 S√§uglingen erh√∂ht ist. Sie und Ihr Arzt k√∂nnen entscheiden, dass es f√ľr Sie besser ist, die Einnahme von Fluoxetin schrittweise zu beenden, wenn Sie schwanger sind. Allerdings kann unter gegebenen Umst√§nden Ihr Arzt empfehlen, dass es besser f√ľr Sie ist, die Therapie mit Fluoxetin fortzuf√ľhren.

Wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, k√∂nnen Arzneimittel wie Fluoxetin das Risiko f√ľr das Auftreten eines schwerwiegenden gesundheitlichen Problems bei S√§uglingen, das als persistierende pulmonale Hypertension bei Neugeborenen (PPHN) bezeichnet wird, erh√∂hen. Dies f√ľhrt dazu, dass der S√§ugling schneller atmet und seine Haut bl√§ulich erscheint. Diese Symptome treten gew√∂hnlich innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt auf. Benachrichtigen Sie unverz√ľglich Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt, wenn Sie bei Ihrem S√§ugling solche Anzeichen bemerken.

Die Anwendung während der Schwangerschaft soll mit Vorsicht erfolgen, besonders während der späten Schwangerschaft oder kurz vor der Geburt, da die folgenden Nebenwirkungen bei Neugeborenen berichtet wurden: Reizbarkeit, Zittern, Steifheit und/ oder Muskelschwäche, anhaltendes Schreien, Schläfrigkeit, Atemprobleme, Schwierigkeiten beim Saugen und Schlafen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, könnte es nötig sein, einen Arzt zu kontaktieren.

Stillzeit

Fluoxetin wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim S√§ugling Nebenwirkungen hervorrufen. Daher d√ľrfen Sie nur stillen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Wenn weiter gestillt wird, kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis Fluoxetin verschreiben.

Fortpflanzungsfähigkeit

In Tierstudien zeigte Fluoxetin eine Qualitätsverminderung der Spermien. Theoretisch könnte dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, jedoch wurde eine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit bei Menschen bisher noch nicht beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Berichte √ľber eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens unter Positivum liegen nicht vor. Wie jedes Arzneimittel mit Wirkung auf die Psyche kann Positivum Ihre Urteilsf√§higkeit oder Ihr Koordinationsverm√∂gen beeinflussen. Sie sollen daher solange nicht Auto fahren oder gef√§hrlich Maschinen bedienen, bis Sie einigerma√üen sicher sind, dass Ihre Leistungsf√§higkeit nicht beeintr√§chtigt ist

Positivum enthält Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Positivum erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Positivum einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:

Depression:

Die empfohlene Dosierung beträgt 1 Kapsel Positivum (das sind 20 mg Fluoxetin) pro Tag.

Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 3 bis 4 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und, wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 3 Kapseln (60 mg/ Tag) erh√∂ht werden. Die Dosis sollte vorsichtig erh√∂ht werden, damit Sie die niedrigste wirksame Dosis erhalten. Es kann sein, dass es Ihnen nicht gleich besser geht, wenn Sie mit der Einnahme Ihres Arzneimittels gegen die Depression beginnen. Das ist normal, da es sein kann, dass es erst nach einigen Wochen zu einer Besserung der depressiven Beschwerden kommt. Patienten mit einer Depression sollten mindestens 6 Monate lang behandelt werden.

Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa):

Die empfohlene Dosis beträgt 3 Kapseln Positivum (60 mg Fluoxetin) pro Tag.

Zwangsstörung:

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Kapsel Positivum (20 mg) täglich.

Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 2 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und, wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 3

Kapseln (60 mg) t√§glich erh√∂ht werden. Wenn es innerhalb von 10 Wochen zu keiner Besserung kommt, sollte die Behandlung mit Positivum √ľberdacht werden.

Spezielle Patientengruppen:

Bei √§lteren Patienten oder Patienten mit geringem K√∂rpergewicht, mit schweren Leberfunktionsst√∂rungen oder mit Nierenst√∂rungen wird die Gesamttagesdosis vom Arzt individuell festgelegt. √úblicherweise werden 20 mg Fluoxetin von √§lteren Menschen (√ľber 65 Jahre) gut vertragen, die t√§gliche Dosis sollte im Allgemeinen 2 Kapseln (40 mg) nicht √ľberschreiten.

Die Höchstdosis beträgt 3 Kapseln (60 mg) täglich.

Art der Anwendung

Eine Tagesdosis von 1 Kapsel sollte am besten morgens eingenommen werden. Dosen von mehr als einer Kapsel pro Tag, vor allem bei Zwangsst√∂rungen (bis zu 60 mg Fluoxetin pro Tag, das sind 3 Kapseln Positivum), sollten in mehreren Einzelgaben √ľber den Tag verteilt erfolgen. Die Kapseln k√∂nnen unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden, ein Einnehmen mit einer Mahlzeit ist m√∂glich.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Positivum eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle und Zeichen einer gesteigerten ZNS-Erregbarkeit auftreten. Benachrichtigen Sie bei Verdacht auf Überdosierung einen Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Positivum vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie Positivum zum nächsten Zeitpunkt wie verordnet ein.

Wenn Sie die Einnahme von Positivum abbrechen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und h√∂ren Sie nicht pl√∂tzlich mit der Einnahme des Medikamentes auf. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Es kann sein, dass Sie die folgenden Wirkungen (Absetzeffekte) bemerken, wenn Sie aufh√∂ren Positivum einzunehmen: Schwindelgef√ľhl; Kribbeln wie mit Nadeln; Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume, Albtr√§ume, Schlaflosigkeit); Unruhe oder Aufgeregt sein; ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder Schw√§che; Angstgef√ľhle; √úbelkeit/ Erbrechen; Zittern; Kopfschmerzen.

Bei den meisten Menschen sind die Beschwerden nach Beendigung einer Behandlung mit Positivum leicht und gehen innerhalb von einigen Wochen von selbst zur√ľck. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach Ende der Behandlung Beschwerden auftreten.

Wenn Sie mit der Einnahme von Positivum aufhören, wird Ihr Arzt Ihnen helfen, die Dosis innerhalb von ein bis zwei Wochen schrittweise zu reduzieren. Dies hilft, die Möglichkeit von Absetzeffekten zu vermindern.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Viele der angef√ľhrten Nebenwirkungen k√∂nnen auch mit Ihrer Erkrankung zusammenh√§ngen und vergehen im Laufe der Behandlung.

  • Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf (siehe Abschnitt 2).
  • Wenn Sie einen Ausschlag oder eine allergische Reaktion bekommen, wie Juckreiz, geschwollene Lippen/ eine geschwollene Zunge oder keuchendes Atmen/ Kurzatmigkeit, beenden Sie sofort die Einnahme der Kapseln und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Wenn Sie sich unruhig f√ľhlen und meinen nicht still sitzen oder stehen zu k√∂nnen, k√∂nnen Sie eine Akathisie haben; durch eine Erh√∂hung Ihrer Positivum Dosis k√∂nnen Sie sich schlechter f√ľhlen. Wenn Sie sich so f√ľhlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
  • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Ihre Haut sich r√∂tet, eine andere Hautreaktion zeigt oder sich Schuppen oder Blasen bilden. Dies kommt sehr selten vor.

Einige Patienten hatten

  • eine Kombination von Beschwerden (bekannt als ‚ÄěSerotoninsyndrom‚Äú) einschlie√ülich unerkl√§rlichem Fieber mit schnellerer Atmung oder schnellerem Puls, Schwitzen, Muskelsteifheit oder Zittern, Verwirrtheit, √§u√üerster Erregung oder Schl√§frigkeit (nur selten);
  • Schw√§chegef√ľhle, Benommenheit oder Verwirrtheit, meist bei √§lteren Patienten und bei (√§lteren) Patienten, die Diuretika (Tabletten zur Entw√§sserung) einnehmen;
  • verl√§ngerte und schmerzhafte Erektion;
  • Gereiztheit und √§u√üerste Erregtheit
  • Herzprobleme, wie schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel w√§hrend des Aufstehens, welche auf eine abnorme Herzfrequenzfunktion hinweisen k√∂nnten.

Folgende Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung von Fluoxetin beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Diarrhoe, Übelkeit; Antriebslosigkeit Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gewichtsverlust; Nervosit√§t, Angst, Ruhelosigkeit, schlechte Konzentrationsf√§higkeit, angespannt f√ľhlen; verminderter Sexualtrieb oder sexuelle Probleme (einschlie√ülich Schwierigkeit, eine Erektion zur sexuellen Aktivit√§t aufrecht zu halten); Schwindel; Geschmacksver√§nderungen; unkontrollierbare sch√ľttelnde Bewegungen; verschwommenes Sehen, Gef√ľhl eines schnellen und unregelm√§√üigen Herzschlages; Hautr√∂tung; M√ľdigkeit, G√§hnen; Verdauungsst√∂rung, Erbrechen, Mundtrockenheit; Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz; starkes Schwitzen, Gelenkschmerzen; h√§ufigeres Wasserlassen; unerkl√§rbare vaginale Blutungen; Gef√ľhl von Zittrigkeit oder Sch√ľttelfrost, Schlaflosigkeit, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Gleichg√ľltigkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 behandelten betreffen)

Verminderter Appetit; Gef√ľhl neben sich zu stehen; sonderbares Denken; abnormal gehobene Stimmungslage; Orgasmusprobleme; Z√§hneknirschen; Selbstmordgedanken oder Gedanken , sich zu verletzen; Muskelzuckungen, unwillk√ľrliche Bewegungen oder Gleichgewichts- oder Koordinationsprobleme, Ged√§chnisst√∂rungen; vergr√∂√üerte (erweiterte) Pupillen; Ohrensausen, Nasenbluten; niedriger Blutdruck; Atemnot; Schwierigkeiten beim Schlucken; Haarausfall; erh√∂hte Neigung zu Bluterg√ľssen; kalter Schwei√ü, Unwohlsein; Schwierigkeiten beim Wasserlassen; sich hei√ü oder kalt f√ľhlen; gastrointestinale Blutung Gewichtsabnahme

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Verringerung der Blutpl√§ttchenzahl, was das Risiko von Blutungen oder Bluterg√ľssen erh√∂ht Neutropenie, Leukopenie

niedrige Salzwerte im Blut; untypisches wildes Verhalten (Hypomanie, Manie) ; Halluzinationen; Erregtheit; Panikattacken, Verwirrtheit, Aggression; Stottern; Krampfanf√§lle; Herzrhythmusst√∂rungen; Vaskulitis (Entz√ľndung eines Blutgef√§√ües); Lungenprobleme; Schmerzen

in der Speiser√∂hre, Rachenentz√ľndung; Leberentz√ľndung; Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht; Muskelschmerzen; Absonderung von Milch aus der Brust; Erh√∂hung der Leberwerte; Dauerhafte Erektionen; Schleimhautblutungen; Harnverhalt, St√∂rungen beim Wasserlassen; Nasenbluten; abnormale Leberfunktionswerte;

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)

Erythromelalgie

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar) Beeintr√§chtigung der Ged√§chtnisleistung; ,

Sprechen Sie beim Auftreten der angef√ľhrten Symptome mit Ihrem Arzt. Er wird Ihnen sagen, ob es sich um Nebenwirkungen handelt und, wenn erforderlich, f√ľr kurze Zeit zus√§tzliche Medikamente wie Beruhigungs- oder Schlafmittel verordnen.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche wurde bei Patienten beobachtet, die Medikamente aus diesen Gruppen (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva) einnahmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den Letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Positivum enthält

  • Der Wirkstoff ist: Fluoxetinhydrochlorid
    1 Kapsel enthält 20 mg Fluoxetin als Fluoxetinhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Gelatine, hochdisperse Kiesels√§ure, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Farbstoffe der Kapselh√ľlle (E 104, E 132, E 171, E 172).

Wie Positivum aussieht und Inhalt der Packung

Hellgr√ľne Hartkapseln in PVC/PVDC/-Aluminium-Blisterpackungen.

Packungsgr√∂√üen: 14 und 28 St√ľck.

Zulassungsinhaber

WABOSAN Arzneimittelvertriebs GmbH

Anton Anderer Platz 6/1

A-1210 Wien

Tel: 01 / 270 03 70

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E-mail: office@wabosan.at

Hersteller

Pharmazeutische Fabrik Montavit GesmbH, Absam

Z.Nr.: 1-22958

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2020.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise f√ľr den Arzt: √úberdosierung

Überdosierungen von Fluoxetin allein hatten in der Regel einen leichten Verlauf. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehörten Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle, kardiovaskuläre Störungen, von asymptomatischen Arrhythmien (einschließlich Knoten-Arrhythmien und ventrikulären Arrhythmien) oder EKG-Veränderungen, die auf eine QTc-Verlängerung hinweisen, bis hin zum Herzstillstand (einschließlich sehr seltener Fälle von Torsade de pointes), Lungeninsuffizienz und zentralnervöse Symptome, von Erregung bis zum Koma. Todesfälle nach alleiniger Überdosierung von Fluoxetin waren sehr selten.

Eine Überwachung der Herzfunktion und der Vitalfunktionen zusammen mit allgemeinen symptomatischen und supportiven Maßnahmen wird empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Eine forcierte Diurese, H√§modialyse, H√§moperfusion oder Austauschtransfusion hat wahrscheinlich keinen Nutzen. Aktivkohle, die auch zusammen mit Sorbitol angewendet werden kann, ist wahrscheinlich genauso wirksam oder wirksamer als das Herbeif√ľhren von Erbrechen oder eine Magensp√ľlung. Bei der Behandlung einer √úberdosierung muss an die Beteiligung mehrerer Arzneimittel gedacht werden. Bei Patienten, die eine √úberdosis von trizyklischen Antidepressiva eingenommen haben und die gleichzeitig oder kurz davor Fluoxetin eingenommen haben, kann f√ľr eine l√§ngere Zeit eine engmaschige medizinische √úberwachung notwendig sein.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Positivum - Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Fluoxetin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller WABOSAN Arzneimittelvertriebs GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.1999
ATC Code N06AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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