Mutan 20 mg - Filmtabletten

Abbildung Mutan 20 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Fluoxetin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.02.1995
ATC Code N06AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Fluoxetin 1A Pharma 20 mg - Kapseln Fluoxetin 1A Pharma GmbH
Felicium 20 mg Kapseln Fluoxetin STADA Arzneimittel GmbH
Fluoxetin Genericon 20 mg Kapseln Fluoxetin Genericon Pharma GmbH
Flux Hexal Tabs 20 mg - Tabletten Fluoxetin Hexal Pharma GmbH
Flux Hexal 20 mg - Kapseln Fluoxetin Hexal Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Mutan enthält den Wirkstoff Fluoxetin und ist ein Antidepressivum. Es gehört zur Gruppe der selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmer (SSRI).

Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen angewendet:

Erwachsene

  • Episoden einer Major Depression
  • Zwangsst√∂rung
  • Bulimie: Mutan wird ‚Äď als Erg√§nzung zu einer Psychotherapie ‚Äď zur Verminderung von Essattacken und selbst herbeigef√ľhrtem Erbrechen angewendet.

Kinder und Jugendliche, 8 Jahre alt und älter

Mittelgradige bis schwere Episoden einer Major Depression, wenn die Depression nach 4 bis 6 Sitzungen nicht auf psychologische Behandlungsmaßnahmen anspricht. Mutan ist einem Kind oder jungen Menschen mit einer mittelgradigen bis schweren Episode einer Major Depression nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen psychologischen Behandlung zu geben.

Wie Mutan wirkt:

Alle Menschen haben in ihrem Gehirn eine Substanz, die Serotonin genannt wird. Personen, die an einer Depression, Zwangsstörung oder Bulimie leiden, weisen niedrigere Serotonin- Werte auf als andere. Es ist unklar, wie Mutan und anderer SSRIs wirken, sie können jedoch helfen, den Serotonin-Spiegel im Gehirn zu erhöhen.

Eine ordnungsgem√§√üe Behandlung Ihrer Erkrankung ist wichtig, um Ihnen zu helfen, sich besser zu f√ľhlen. Ohne Behandlung kann es sein, dass sich Ihr Zustand nicht verbessert, sondern verschlechtert, und dann schwieriger zu behandeln ist.

Es ist m√∂glich, dass Sie f√ľr einige Wochen oder Monate behandelt werden m√ľssen, um sicherzustellen, dass Sie beschwerdefrei sind.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mutan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fluoxetin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie einen Ausschlag oder andere allergische Reaktionen (wie Juckreiz, Schwellung der Lippen oder des Gesichts oder Atemnot) entwickeln, beenden Sie sofort die Einnahme von Mutan und setzen Sie sich sofort mit einem Arzt in Verbindung.
  • wenn Sie an Herzschw√§che leiden und gleichzeitig das Blutdruckmittel Metoprolol einnehmen, da ein erh√∂htes Risiko besteht, dass Ihr Herzschlag zu stark verlangsamt wird.
  • wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, die als irreversible, nicht- selektive Monoaminoxidasehemmer bezeichnet werden (auch MAO-Hemmer genannt), da es zu schwerwiegenden oder sogar t√∂dlichen Reaktionen kommen kann.

Eine Behandlung mit Mutan darf fr√ľhestens zwei Wochen nach Beendigung einer Behandlung mit einem irreversiblen, nicht-selektiven MAO-Hemmer begonnen werden.

Nehmen Sie mindestens 5 Wochen, nachdem Sie die Einnahme von Mutan beendet haben, keine irreversiblen, nicht-selektiven MAO-Hemmer ein. Wenn Mutan √ľber l√§ngere Zeit und/oder in h√∂herer Dosierung verordnet wurde, wird Ihr Arzt einen l√§ngeren Abstand in Betracht ziehen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mutan einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mutan ist erforderlich,

  • falls Sie an Krampfanf√§llen (Epilepsie) leiden oder gelitten haben. Teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt vor der Behandlung mit. Treten Krampfanf√§lle neu auf oder nimmt die H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen zu, teilen Sie dies bitte unverz√ľglich Ihrem Arzt mit. Er entscheidet dar√ľber, ob Sie das Arzneimittel weiter einnehmen d√ľrfen oder nicht.
  • bei derzeitiger Elektrokrampftherapie.
  • bei Depressionen oder andere Erkrankungen, die mit Antidepressiva behandelt werden. Die Anwendung dieser Arzneimittel zusammen mit Mutan kann zu einem Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, f√ľhren (siehe ‚ÄěEinnahme von Mutan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • bei Manie (aktuell oder in der Vergangenheit). Teilen Sie dies Ihrem Arzt vor der Behandlung mit. Sollte bei Ihnen eine mehrere Tage andauernde √ľbersteigerte Erregtheit (manische Episode) auftreten, teilen Sie dies bitte unverz√ľglich Ihrem Arzt mit. Er entscheidet, ob Sie das Arzneimittel weiter einnehmen d√ľrfen oder nicht.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben. Es kann sein, dass Ihr Arzt die Dosis anpassen muss.
  • wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben.
  • bei geringer Ruheherzfrequenz und/oder wenn Sie wissen, dass Sie an einem Salzverlust wegen verl√§ngertem, schwerwiegendem Durchfall und Erbrechen (√úbelkeit) oder wegen der Anwendung von Diuretika (Entw√§sserungstabletten) leiden.
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Diuretika (Entw√§sserungstabletten), besonders, wenn Sie √§lter sind.
  • wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden. Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihre Insulin- Dosis oder die Dosis eines anderen Antidiabetikums anpassen muss.
  • bei Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck).
  • bei Blutungsst√∂rungen in der Vergangenheit oder Auftreten von blauen Flecken oder ungew√∂hnlichen Blutungen, oder wenn Sie derzeit schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).
  • bei derzeitiger Anwendung von Arzneimitteln zur Blutverd√ľnnung (siehe ‚ÄěEinnahme von Mutan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • bei derzeitiger Behandlung mit Tamoxifen (zur Behandlung von Brustkrebs) (siehe ‚ÄěEinnahme von Mutan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • beim Auftreten von einem Gef√ľhl der Ruhelosigkeit und bei nicht still sitzen oder stehen k√∂nnen (Akathisie). Eine Erh√∂hung Ihrer Fluoxetindosis kann das verschlechtern.
  • bei Auftreten von Fieber, Muskelsteifheit oder Zittern, Bewusstseinsver√§nderungen, wie Verwirrtheit, Reizbarkeit und √§u√üerste Erregtheit; es ist m√∂glich, dass Sie an einem sogenannten Serotoninsyndrom oder malignen neuroleptischen Syndrom leiden. Obwohl dieses Syndrom selten auftritt, kann es zu m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Zust√§nden f√ľhren (siehe Abschnitt 4., ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt. Es kann sein, dass die Behandlung mit Mutan beendet werden muss.
  • wenn Sie einen Ausschlag oder andere allergische Reaktionen (wie Juckreiz, Schwellung der Lippen oder des Gesichts oder Atemnot) entwickeln, beenden Sie sofort die Einnahme der Filmtabletten und setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung:

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Behandlung beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Behandlung erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre alt sind und eine Behandlung mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren

Sie unverz√ľglich einen Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Arzneimittel wie Mutan (so genannte SSRI/SNRI) können sexuelle Funktionsstörungen verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Beschwerden nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Kinder und Jugendliche

Patienten unter 18 Jahren haben bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, auflehnendes Verhalten und Wut). Mutan darf zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren nur zur Behandlung von mittelgradigen bis schweren Episoden einer Major Depression (in Kombination mit psychologischen Behandlungsma√ünahmen) und nicht bei anderen Erkrankungen angewendet werden.

Au√üerdem gibt es nur begrenzte Informationen zur Sicherheit einer Langzeitanwendung von Mutan in dieser Altersgruppe bez√ľglich Wachstum, Pubert√§t, geistiger und emotionaler Entwicklung und Verhaltensentwicklung. Dennoch kann Ihr Arzt, wenn Sie ein Patient unter 18 Jahren sind, Mutan bei einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode in Kombination mit psychologischen Behandlungsma√ünahmen verschreiben, wenn er entscheidet, dass dies in Ihrem bestm√∂glichen Interesse ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Mutan verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Mutan einnimmt, eine der oben angef√ľhrten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert.

Mutan darf nicht zur Behandlung von Kindern angewendet werden, die j√ľnger als 8 Jahre sind.

Einnahme von Mutan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind mit folgenden Arzneimitteln möglich:

  • Bestimmte Monoaminoxidase-Hemmer (‚ÄěIrreversible nichtselektive MAO-Hemmer‚Äú), manche angewendet zur Behandlung einer Depression. Diese MAO-Hemmer d√ľrfen nicht zusammen mit Mutan angewendet werden, da es zu schwerwiegenden oder sogar t√∂dlichen Reaktionen (Serotoninsyndrom) kommen kann (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěMutan darf nicht eingenommen werden‚Äú und Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Eine Fluoxetin-Behandlung ist nicht fr√ľher als 2 Wochen nach Absetzen eines irreversiblen MAO-Hemmers (z.B. Tranylcypromin) zu beginnen. Gleicherma√üen haben zumindest 5 Wochen nach einer Fluoxetin-Behandlung zu verstreichen, bevor mit einem irreversiblen nicht-selektiven MAOI begonnen wird. Wenn Mutan √ľber l√§ngere Zeit und/oder in h√∂herer Dosierung verordnet wurde, wird Ihr Arzt einen l√§ngeren Abstand in Betracht ziehen.
  • Tramadol, Buprenorphin, Triptane, Selegilin, sogenannte ‚Äěreversible MAO- Hemmer‚Äú und Antidepressiva wie Moclobemid, Linezolid, Methylthioniniumchlorid (Methylenblau), Citalopram, Escitalopram, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Duloxetin, Venlafaxin, Amitriptylin, Doxepin, Trimipramin, Tryptophan, Lithium, Johanniskraut: Es besteht ein erh√∂htes Risiko eines ‚ÄěSerotoninsyndroms‚Äú (unwillk√ľrliche, rhythmische Kontraktionen von Muskeln, einschlie√ülich der Muskeln, die die Bewegung des Auges kontrollieren, Aufgeregtheit, Halluzinationen, Koma, √ľberm√§√üiges Schwitzen, Zittern, √ľbertriebene Reflexe, erh√∂hte Muskelanspannung und K√∂rpertemperatur √ľber 38 ¬įC). Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn derartige Beschwerden bei Ihnen auftreten. Ihr Arzt wird auch h√§ufigere Kontrollen durchf√ľhren und, wenn eine gemeinsame Verabreichung nicht vermieden werden kann, eine geringere Dosis eines MAO- Hemmers Typ A einsetzen.
  • Phenytoin (gegen Epilepsie): Da Mutan die Blutspiegel dieses Arzneimittels beeinflussen kann, wird Ihr Arzt vorsichtiger mit Phenytoin beginnen und Kontrollen durchf√ľhren, wenn es zusammen mit Mutan gegeben wird.
  • Metoprolol (ein Arzneimittel gegen hohen Blutdruck): Bei bestehender Herzschw√§che d√ľrfen Sie Metoprolol nicht gemeinsam mit Mutan einnehmen (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěMutan darf nicht eingenommen werden‚Äú).
  • Arzneimittel, die eine Wirkung auf den Herzrhythmus haben k√∂nnen, z.B. Antiarrhythmika der Klasse IA und III, Antipsychotika (z.B. Phenothiazinderivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte antimikrobielle Mittel (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin IV, Pentamidin), Anti-Malaria-Mittel, insbesondere Halofantrin, spezielle Antihistaminika (Astemizol, Mizolastin).
  • Flecainid, Propafenon, Nebivolol (zur Behandlung von Herzerkrankungen), Atomoxetin (gegen Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit√§tsst√∂rung ‚Äď ADHS),
    Carbamazepin (gegen Epilepsie), trizyklische Antidepressiva, Risperidon
    (Neuroleptikum): Da Mutan die Blutspiegel dieser Arzneimittel möglicherweise verändern kann, kann es sein, dass Ihr Arzt eine niedrigere Dosis dieser Arzneimittel verordnen muss, wenn sie mit Mutan behandelt werden.
  • Tamoxifen (zur Behandlung von Brustkrebs): Da Mutan den Blutspiegel dieses Arzneimittels m√∂glicherweise ver√§ndern kann und eine Verminderung der Wirkung von Tamoxifen nicht ausgeschlossen werden kann, kann es sein, dass Ihr Arzt eine andere antidepressive Behandlung in Erw√§gung zieht.
  • Nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (NSAR, wie Ibuprofen, Diclofenac) oder andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen (sogenannte orale Antikoagulanzien wie Warfarin; Thrombozytenaggregationshemmer einschlie√ülich Acetylsalicyls√§ure): Mutan kann die Wirkung dieser Arzneimittel auf das Blut ver√§ndern. Wenn eine Behandlung mit Mutan begonnen oder beendet wird, w√§hrend Sie orale Antikoagulanzien einnehmen, muss Ihr Arzt bestimmte Tests durchf√ľhren, die Dosierung anpassen und Sie h√§ufiger kontrollieren.
  • Mequitazin (gegen Allergien): Bei gemeinsamer Einnahme ist das Risiko von Nebenwirkungen erh√∂ht.
  • Cyproheptadin (gegen Allergien): Bei gemeinsamer Verabreichung ist eine Wirkungsverminderung von Fluoxetin m√∂glich.
  • Arzneimittel, die einen verminderten Natriumspiegel im Blut (Hyponatri√§mie) bewirken: Hyponatri√§mie ist eine unerw√ľnschte Nebenwirkung von Fluoxetin. Bei der Kombination mit anderen Arzneimitteln, die Hyponatri√§mie bewirken k√∂nnen (z.B. wassertreibende Arzneimittel (Desmopressin), Carbamazepin und Oxcarbazepin), ist das Risiko dieser Nebenwirkung m√∂glicherweise erh√∂ht.
  • Krampfschwelle-senkende Arzneimittel: Krampfanf√§lle sind eine unerw√ľnschte Nebenwirkung von Fluoxetin. Bei der Kombination mit anderen Arzneimitteln, die die Krampfschwelle herabsetzen k√∂nnen (z.B. Antidepressiva wie trizyklische Antidepressiva, andere selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer oder Bupropion, Mefloquin oder Chloroquin (zur Behandlung von Malaria), Tramadol (zur Behandlung starker Schmerzen) oder Antipsychotika wie Phenothiazine, oder Butyrophenone), ist das Risiko dieser Nebenwirkung m√∂glicherweise erh√∂ht.

Einnahme von Mutan zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie können Mutan mit einer Mahlzeit oder unabhängig davon einnehmen, wie Sie möchten. Meiden Sie Alkohol während der Behandlung mit Mutan.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt so rasch wie möglich mit, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden.

Es gibt einige Berichte von Babys, deren M√ľtter w√§hrend der ersten Schwangerschaftsmonate Fluoxetin eingenommen haben und ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geburtsfehler aufwiesen, insbesondere solche, die das Herz betreffen.

In der allgemeinen Bev√∂lkerung wird ungef√§hr 1 von 100 Babys mit einem Herzfehler geboren. Dieser Anteil erh√∂ht sich bei M√ľttern, die Fluoxetin eingenommen haben, auf ungef√§hr 2 von 100 Babys.

W√§hrend der Schwangerschaft, besonders w√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Mutan das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei S√§uglingen erh√∂hen. Diese Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Beschwerden beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, kontaktieren Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin.

Es ist besser, diese Behandlung w√§hrend einer Schwangerschaft nicht anzuwenden, es sei denn, der m√∂gliche Nutzen √ľberwiegt das potenzielle Risiko. Deshalb kann es sein, dass Sie und Ihr Arzt entscheiden, dass es f√ľr Sie besser ist, die Einnahme von Mutan allm√§hlich zu beenden w√§hrend Sie schwanger sind. Jedoch kann Ihr Arzt, abh√§ngig von den Umst√§nden, auch empfehlen, dass es f√ľr Sie besser ist, wenn Sie Mutan weiter nehmen.

Wenn Sie Mutan gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere Blutungen aus der Scheide kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere, wenn Sie fr√ľher schon Blutungsst√∂rungen hatten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, wenn Sie Mutan einnehmen, damit diese Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Die Anwendung während der Schwangerschaft hat mit Vorsicht zu erfolgen, besonders während der späten Schwangerschaft oder kurz vor der Geburt, da die folgenden Nebenwirkungen bei Neugeborenen berichtet wurden: Reizbarkeit, Zittern, Muskelschwäche, anhaltendes Schreien, Schwierigkeiten beim Saugen und Schlafen.

Stillzeit

Fluoxetin wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim S√§ugling Nebenwirkungen hervorrufen. Daher d√ľrfen Sie nur stillen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Wenn weiter gestillt wird, kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis Mutan verschreiben.

Fortpflanzungsfähigkeit

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Fluoxetin die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Obwohl bisher keine Berichte √ľber eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens w√§hrend einer Behandlung mit Fluoxetin vorliegen, ist wie bei jedem Arzneimittel mit Wirkung auf die Psyche beim Bedienen von Maschinen und beim Lenken von Kraftfahrzeugen Vorsicht geboten bzw. nehmen Sie derartige T√§tigkeiten erst auf, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Leistungsf√§higkeit nicht beeintr√§chtigt ist.

Mutan 20 mg-Filmtabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Mutan 20 mg-Filmtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

  • Depressionen
    Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette (20 mg Fluoxetin) pro Tag.
    Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 3 bis 4 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und, wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 3 Filmtabletten (60 mg Fluoxetin) pro Tag erh√∂ht werden. Die Dosis ist vorsichtig zu erh√∂hen, damit Sie die niedrigste wirksame Dosis erhalten. Es kann sein, dass es Ihnen nicht gleich besser geht, wenn Sie mit der Einnahme Ihres Arzneimittels gegen die Depression beginnen. Das ist normal, da es sein kann, dass es erst nach einigen Wochen zu einer Besserung der depressiven Beschwerden kommt. Patienten mit einer Depression sind mindestens 6 Monate lang zu behandeln.
  • Zwangsst√∂rung
    Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette (20 mg Fluoxetin) pro Tag.
    Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 2 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und, wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 3 Filmtabletten (60 mg Fluoxetin) pro Tag erh√∂ht werden. Wenn es innerhalb von 10 Wochen zu keiner Besserung kommt, ist die Behandlung mit Mutan zu √ľberdenken.
  • Ess-Brechsucht (Bulimie)
    Die empfohlene Dosis beträgt 3 Filmtabletten (60 mg Fluoxetin) pro Tag.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren mit Depression

Die Behandlung soll unter der Aufsicht eines spezialisierten Facharztes begonnen und von diesem √ľberwacht werden. Die Anfangsdosis betr√§gt 10 mg Fluoxetin pro Tag. Nach ein bis zwei Wochen kann der Arzt die Dosis auf 20 mg Fluoxetin pro Tag erh√∂hen. Die Dosis ist vorsichtig zu erh√∂hen, damit Sie die niedrigste wirksame Dosis erhalten. Kinder mit einem geringeren Gewicht k√∂nnen eine geringere Dosis ben√∂tigen. Ihr Arzt wird √ľberpr√ľfen, ob es notwendig ist, die Behandlung √ľber 6 Monate hinaus fortzusetzen, wenn ein ausreichendes Ansprechen auf die Behandlung besteht. Wenn es Ihnen innerhalb von 9 Wochen nicht besser geht, wird Ihr Arzt die Behandlung √ľberdenken.

Bei √§lteren Patienten wird der behandelnde Arzt eine Dosiserh√∂hung nur mit besonderer Vorsicht vornehmen. Die t√§gliche Dosis soll im Allgemeinen 2 Filmtabletten (40 mg Fluoxetin) nicht √ľberschreiten. Die empfohlene H√∂chstdosis betr√§gt 3 Filmtabletten (60 mg Fluoxetin) t√§glich.

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder bei Patienten, die zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen, bei denen es zu Wechselwirkungen mit Mutan kommen kann, wird der behandelnde Arzt eine niedrigere Dosis oder die Einnahme in größeren Abständen (z.B. 20 mg Fluoxetin jeden 2.Tag) in Betracht ziehen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit eingenommen werden.

Die Einnahme kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon erfolgen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und h√∂ren Sie nicht pl√∂tzlich mit der Anwendung dieses Arzneimittels auf (siehe weiter unten ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Mutan abbrechen‚Äú).

√úber die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Mutan eingenommen haben als Sie sollten

  • Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, gehen Sie bitte sofort zur Notaufnahme des n√§chsten Krankenhauses oder informieren Sie einen Arzt.
  • Nehmen Sie die Mutan-Packung mit, wenn Sie k√∂nnen.

Nach Überdosierung wurden folgende Beschwerden beobachtet: Erbrechen, Übelkeit, Krämpfe, Herz-Kreislauf-Störungen (von Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand), beeinträchtigte Lungenfunktion sowie Veränderungen des Bewusstseins, von Erregung bis hin zum Koma.

Information f√ľr den Arzt: Ma√ünahmen bei √úberdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angegeben.

Wenn Sie die Einnahme von Mutan vergessen haben

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie Ihre √ľbliche Dosis am n√§chsten Tag zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Mutan abbrechen

  • Beenden Sie die Einnahme von Mutan nicht, bevor Ihr Arzt Ihnen dies empfiehlt, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arzneimittel weiterhin einnehmen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihnen die Filmtabletten nicht ausgehen.

Es kann sein, dass Sie die folgenden Wirkungen (Absetzerscheinungen) bemerken, wenn Sie aufh√∂ren Mutan einzunehmen: Schwindelgef√ľhl; Kribbeln wie mit Nadeln; Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume, Albtr√§ume, Schlaflosigkeit); Unruhe oder aufgeregt sein; ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder Schw√§che; Angstgef√ľhle; √úbelkeit/Erbrechen; Zittern; Kopfschmerzen.

Bei den meisten Menschen sind die Beschwerden nach Beendigung einer Behandlung mit Mutan leicht und gehen innerhalb von einigen Wochen von selbst zur√ľck. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach Ende der Behandlung Beschwerden auftreten.

Wenn Sie mit der Einnahme von Mutan aufhören, wird Ihr Arzt Ihnen helfen, die Dosis innerhalb von ein bis zwei Wochen schrittweise zu reduzieren. Dies hilft, die Möglichkeit von Absetzerscheinungen zu vermindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

  • Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, gehen Sie zu einem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Wenn Sie einen Ausschlag oder eine allergische Reaktion bekommen, wie Juckreiz, geschwollene Lippen/eine geschwollene Zunge oder keuchendes Atmen/ Kurzatmigkeit, beenden Sie sofort die Einnahme der Filmtabletten und informieren Sie einen Arzt.
  • Wenn Sie sich unruhig f√ľhlen und meinen nicht still sitzen oder stehen zu k√∂nnen, k√∂nnen Sie eine Sitzunruhe (Akathisie) haben; durch eine Erh√∂hung Ihrer Mutan-Dosis k√∂nnen Sie sich schlechter f√ľhlen. Wenn Sie sich so f√ľhlen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.
  • Benachrichtigen Sie einen Arzt sofort, wenn Ihre Haut sich r√∂tet, eine andere Hautreaktion zeigt oder sich Schuppen oder Blasen bilden. Dies kommt sehr selten vor.

Die häufigsten Nebenwirkungen (sehr häufige Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten können) sind

  • M√ľdigkeit oder Kraftlosigkeit. Einige Patienten hatten
  • eine Kombination von Beschwerden (bekannt als ‚ÄěSerotoninsyndrom‚Äú) einschlie√ülich unerkl√§rlichem Fieber mit schnellerer Atmung oder schnellerem Puls, Schwitzen, Muskelsteifheit oder Zittern, Verwirrtheit, √§u√üerster Erregung oder Schl√§frigkeit (nur selten);
  • Schw√§chegef√ľhle, Benommenheit oder Verwirrtheit, meist bei √§lteren Patienten und bei (√§lteren) Patienten, die Diuretika (Tabletten zur Entw√§sserung) einnehmen;
  • Verl√§ngerte und schmerzhafte Erektion;
  • Gereiztheit und √§u√üerste Erregtheit;
  • Herzprobleme, wie schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel w√§hrend des Aufstehens, welche auf eine abnorme Herzfunktion hinweisen k√∂nnten.

Wenn eine der genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, benachrichtigen Sie sofort einen Arzt.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten während der Fluoxetin- Behandlung berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verminderter Appetit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Nervosit√§t, Angst, Ruhelosigkeit, sich angespannt f√ľhlen, Aufmerksamkeitsst√∂rungen
  • Verminderter Sexualtrieb oder sexuelle Probleme (Impotenz, Erektionsst√∂rung einschlie√ülich Schwierigkeit, eine Erektion zur sexuellen Aktivit√§t aufrecht zu halten)
  • Schlafst√∂rungen, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Albtr√§ume, M√ľdigkeit oder Schl√§frigkeit
  • Schwindel
  • Unkontrollierbare sch√ľttelnde Bewegungen
  • Verschwommenes Sehen
  • Gef√ľhl eines schnellen und unregelm√§√üigen Herzschlages
  • G√§hnen
  • Geschmacksst√∂rung
  • Verdauungsst√∂rung, Erbrechen
  • Mundtrockenheit
  • Hautr√∂tung
  • Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz
  • Starkes Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • H√§ufigeres Wasserlassen
  • Unerkl√§rbare Blutungen aus der Scheide
  • Sch√ľttelfrost
  • Zittern

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen )

  • Gef√ľhl neben sich zu stehen, Unwohlsein, anormales Gef√ľhl
  • Sich hei√ü oder kalt f√ľhlen
  • Anormal gehobene Stimmungslage
  • Sonderbares Denken
  • Beeintr√§chtigung der Ged√§chtnisleistung
  • Suizidgedanken oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
  • Sexuelle Funktionsst√∂rungen, einschlie√ülich Orgasmusprobleme, die gelegentlich nach Beendigung der Behandlung bestehen bleiben
  • √úberaktives Verhalten, St√∂rung des Bewegungsablaufs oder der Koordination, Gleich- gewichtsst√∂rung, Muskelzuckungen
  • Vergr√∂√üerte (erweiterte) Pupillen
  • Ohrensausen
  • Niedriger Blutdruck
  • Atemnot
  • Nasenbluten
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Z√§hneknirschen
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Haarausfall
  • Erh√∂hte Neigung zu Bluterg√ľssen
  • Kalter Schwei√ü
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen )

  • Niedrige Salzwerte im Blut
  • Verringerung der Blutpl√§ttchenzahl (erh√∂ht Risiko von Blutungen oder Bluterg√ľssen), Verringerung der Anzahl an wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Reaktionen des Abwehrsystems (Anaphylaktische Reaktion, Serumkrankheit)
  • St√∂rung der Aussch√ľttung eines Hormons, welches hilft den Harn zu konzentrieren (antidiuretische Hormon)
  • Gehobene Stimmung und gesteigerter Antrieb, Halluzinationen, Erregtheit, Panikattacken, Verwirrtheit, Stottern, Aggression
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • Krampfanf√§lle, Bewegungsdrang, grundlose Kau- und Schluckbewegungen, evtl. auch Schmatzen
  • Eine Kombination von Beschwerden wie Durchfall, Fieber, schneller Puls, Schwitzen, Verwirrung, Zittern und Muskelzuckungen die bei einem schweren Verlauf auch einen t√∂dlichen Ausgang nehmen kann (Serotoninsyndrom)
  • Schnelle Schwellung des Gewebes um Hals, Gesicht, Mund und/oder Kehle, kleinfl√§chige, flecken- oder punktf√∂rmige Blutung der Haut oder Schleimhaut,

Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht, schnell auftretende, entz√ľndliche Erkrankungen der Haut (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom))

  • Entz√ľndung von Blutgef√§√üen (Vaskulitis), Gef√§√üerweiterung
  • Leberentz√ľndung
  • Schmerzen in der Speiser√∂hre
  • Rachenentz√ľndung
  • Lungenprobleme (Atemnot)
  • Muskelschmerzen
  • Harnverhalten
  • Absonderung von Milch aus der Brust, erh√∂hter Prolaktinspiegel im Blut, anhaltende schmerzhafte Erektion
  • Erh√∂hte Leberfunktionswerte

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Gef√§√üerkrankung der Arme und Beine (Erythromelalgie)
  • Schwere Blutungen aus der Scheide kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú)

Die meisten dieser Nebenwirkungen gehen vor√ľber, w√§hrend Sie Ihr Arzneimittel weiter einnehmen.

Knochenbr√ľche

Bei Patienten, die diese Art Arzneimittel einnehmen, wurde ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochen- br√ľche beobachtet.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen (8 bis 18 Jahre)

Zus√§tzlich zu den oben angef√ľhrten m√∂glichen Nebenwirkungen kann Mutan das Wachstum verlangsamen oder m√∂glicherweise die sexuelle Entwicklung verz√∂gern. Suizidales Verhalten (Selbstmordversuche oder Gedanken, sich das Leben zu nehmen), Feindseligkeit, Manie und Nasenbluten wurde h√§ufig bei Kindern berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Mutan 20 mg- Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Fluoxetinhydrochlorid. 1 Filmtablette enth√§lt Fluoxetinhydrochlorid entsprechend 20 mg Fluoxetin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxy- methylst√§rke-Natrium (Typ A), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Tabletten√ľberzug: Macrogol 6000, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Talkum, Polyacrylat Dispersion 30%.

Wie Mutan 20 mg-Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Mutan 20 mg-Filmtabletten sind weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe auf beiden Seiten. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Packungsgrößen: 14 und 28 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-20793

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome

Überdosierungen von Fluoxetin allein hatten in der Regel einen leichten Verlauf. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehörten Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle, kardiovaskuläre Störungen, von asymptomatischen Arrhythmien (einschließlich Knoten- Arrhythmien und ventrikulären Arrhythmien) oder EKG-Veränderungen, die auf eine QTc- Verlängerung hinweisen, bis hin zum Herzstillstand (einschließlich sehr seltener Fälle von Torsade de pointes), Lungeninsuffizienz und zentralnervöse Symptome, vonErregung bis hin zum Koma. Todesfälle nach alleiniger Überdosierung von Fluoxetin waren sehr selten.

Therapie

Eine Überwachung der Herzfunktion und der Vitalfunktionen wird empfohlen zusammen mit allgemeinen symptomatischen und supportiven Maßnahmen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Eine forcierte Diurese, H√§modialyse, H√§moperfusion oder Austauschtransfusion hat wahrscheinlich keinen Nutzen. Aktivkohle, die auch zusammen mit Sorbitol angewendet werden kann, ist wahrscheinlich genauso wirksam oder wirksamer als das Herbeif√ľhren von

Erbrechen oder eine Magensp√ľlung. Bei der Behandlung einer √úberdosierung muss an die Beteiligung mehrerer Arzneimittel gedacht werden. Bei Patienten, die eine √úberdosis von trizyklischen Antidepressiva eingenommen haben und die gleichzeitig oder kurz davor Fluoxetin eingenommen haben, kann f√ľr eine l√§ngere Zeit eine engmaschige medizinische √úberwachung notwendig sein.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Mutan 20 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Fluoxetin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.02.1995
ATC Code N06AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden