Quetiapin Intas 50 mg Retardtabletten

ATC Code
N05AH04
Medikamio Hero Image

Allgemein

Zulassungsland
Hersteller Intas Pharmaceuticals
Kategorie Standardarzneimittel
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Anatomische Gruppe Nervensystem
Therapeutische Gruppe Psycholeptika
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika
Chemische Gruppe Diazepine, oxazepine, thiazepine und oxepine
Wirkstoff Quetiapin

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Alle Informationen

Autor

Intas Pharmaceuticals

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetiapin Intas Retardtabletten enthält einen Wirkstoff mit der Bezeichnung Quetiapin. Dieser gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden. Quetiapin Intas Retardtabletten wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen angewendet, wie:

  • Schizophrenie: Hier können Sie möglicherweise Dinge hören oder fühlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind oder Sie können sich ungewöhnlich argwöhnisch, ängstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder niedergeschlagen fühlen.
  • Manie: Hier können Sie sich möglicherweise sehr aufgeregt, in Hochstimmung, aufgewühlt, enthusiastisch oder überaktiv fühlen oder ein vermindertes Urteilsvermögen haben und dabei aggressiv oder aufbrausend sein.
  • Depression bei bipolarer Erkrankung und depressiven Episoden einer Major Depression Erkrankung: Es kann sein, dass Sie sich depressiv oder schuldig fühlen, mangelnde Energie haben, Ihren Appetit verlieren oder nicht schlafen können.

Für die Behandlung von depressiven Episoden bei einer Major Depression Erkrankung wird Quetiapin Intas Retardtabletten zusätzlich zu einem anderen Arzneimittel, das bereits für die Behandlung dieser Erkrankung angewendet wird, eingenommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht besser fühlen oder wenn es Ihnen schlechter geht.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin Intas Retardtabletten darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Quetiapin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6);
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
  • Azol-haltige Arzneimittel (zur Behandlung von Pilzinfektionen);
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen);
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Nehmen Sie Quetiapin Intas Retardtabletten nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten beginnen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie Quetiapin Intas Retardtabletten einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • wenn Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder an Herzproblemen, z. B. Herzrhythmusstörungen, leiden oder gelitten haben oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzschlag beeinflussen können;
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben;
  • wenn Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, vor allem wenn Sie etwas älter sind;
  • wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben;
  • wenn bei Ihnen jemals ein Krampfanfall (epileptischer Anfall) aufgetreten ist;
  • wenn Sie wissen, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Arzneimittel oder von allein entstanden);
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder ein Risiko für eine Zuckerkrankheit besteht. In diesem Fall wird Ihr Arzt während Ihrer Behandlung mit Quetiapin Intas Retardtabletten Ihre Blutzuckerspiegel überwachen;
  • wenn bei Ihnen oder einem Verwandten in der Vergangenheit Blutgerinnsel aufgetreten sind, da Arzneimittel wie Quetiapin Intas Retardtabletten mit der Bildung von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht wurden;
  • wenn Sie älter sind und an Demenz (Verlust von Hirnfunktionen) leiden, sollten Quetiapin Intas Retardtabletten nicht eingenommen werden, da die Gruppe der Arzneimittel, zu der sie gehören, bei älteren Patienten mit Demenz das Risiko für Schlaganfälle oder in einigen Fällen das Sterberisko erhöhen kann.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie Quetiapin Intas Retardtabletten eingenommen haben:

  • Eine Kombination aus Fieber, schwere Muskelsteifheit, Schwitzen oder ein vermindertes Bewusstsein (eine als „neuroleptisches malignes Syndrom“ bezeichnete Störung). Es kann eine unverzügliche medizinische Behandlung erforderlich sein;
  • unkontrollierbare Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge;
  • Schwindel und ein starkes Schläfrigkeitsgefühl. Dies kann bei älteren Patienten zu einem vermehrten Auftreten von unfallbedingten Verletzungen (Stürzen) führen;
  • Krampfanfälle;
  • Eine lang andauernde, schmerzhafte Erektion (Priapismus).

Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp hervorgerufen werden.

Suizidgedanken (Gedanken, sich selbst das Leben zu nehmen) und Verschlimmerung Ihrer Depression

Wenn Sie an Depression leiden, dann können Sie manchmal daran denken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Diese Gedanken können zu Beginn der Behandlung vermehrt auftreten, weil alle Arzneimittel dieser Art einige Zeit brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten – in der Regel circa zwei Wochen, manchmal aber auch länger. Diese Gedanken können auch verstärkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören, Ihre Arzneimittel einzunehmen. Wenn Sie ein junger Erwachsener sind, können diese Gedanken mit größerer Wahrscheinlichkeit auftreten. Ergebnisse aus klinischen Studien zeigten ein erhöhtes Risiko für Suizidgedanken und/oder Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre, die an Depressionen litten.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Es ist vielleicht hilfreich, wenn Sie einer befreundeten oder verwandten Person mitteilen, dass Sie depressiv sind und diese Person bitten, ebenfalls diese Packungsbeilage zu lesen. Sie könnten darum bitten, dass diese Person es Ihnen sagt, wenn Ihre Depression sich nach ihrer Ansicht verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über irgendwelche anderen Veränderungen in Ihrem Verhalten macht.

Bei Patienten, die Quetiapin Intas Retardtabletten einnehmen, wurde eine Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten regelmäßig Ihr Gewicht kontrollieren.

Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Quetiapin Intas Retardtabletten nicht ein, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel erhalten:

  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen;
  • Azol-haltige Präparate (zur Behandlung von Pilzinfektionen);
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen);
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (zur Behandlung von Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck;
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (zur Behandlung von Schlafstörungen);
  • Thioridazin-haltige Arzneimittel (ein weiteres Antipsychotikum).
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, z. B. Arzneimittel, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte (niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel) auslösen können, wie Diuretika (harntreibende Tabletten) oder bestimmte Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionen).

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:

  • Die Wirkung von Quetiapin Intas Retardtabletten kann durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme beeinflusst werden. Deshalb sollten Sie Ihre Tabletten mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit oder vor dem Schlafengehen einnehmen.
  • Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken, weil die Kombination von Quetiapin Intas Retardtabletten und Alkohol Sie schläfrig machen kann.
  • Trinken Sie während der Behandlung mit Quetiapin Intas Retardtabletten keinen Grapefruitsaft. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Folgende Symptome können bei Neugeborenen von Müttern auftreten, die im letzten Schwangerschaftstrimester (die letzten 3 Monate der Schwangerschaft) Quetiapin Intas Retardtabletten eingenommen haben: Zittern, Muskelsteifheit und/oder Schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines der Symptome entwickelt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Die Einnahme der Tabletten kann Sie schläfrig machen. Lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bis Sie wissen, wie die Tabletten auf Sie wirken.

Quetiapin Intas Retardtabletten enthält Lactose

Quetiapin Intas Retardtabletten enthält Lactose, einen Typ von Zucker. Wenn Sie von Ihrem Arzt darüber unterrichtet wurden, dass Sie eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker haben, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt.

Auswirkung auf Untersuchung des Harns auf Arzneimittel

Wenn Sie eine Untersuchung des Harns auf Arzneimittel haben, kann die Einnahme von Quetiapin bei bestimmten Untersuchungsmethoden zu falsch-positiven Ergebnissen für Methadon oder bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen führen, die als trizyklische Antidepressiva (TCAs) bezeichnet werden. Und dies, obwohl Sie kein Methadon oder keine TCAs einnehmen. In diesem Fall kann ein spezifischeres Testverfahren genutzt werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Ihr Arzt wird über Ihre Anfangsdosis entscheiden.

Die Erhaltungsdosis (Tagesdosis) ist von Ihrer Erkrankung und Ihrem Bedarf abhängig. Sie liegt üblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Nehmen Sie die Ihnen verordnete Anzahl Tabletten 1-mal täglich ein.
  • Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit einem Glas Wasser.
  • Tabletten dürfen weder geteilt, zerkaut, noch zerkleinert werden.
  • Nehmen Sie die Tabletten nicht zu den Mahlzeiten ein (die Einnahme sollte mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit oder unmittelbar vor dem Schlafengehen erfolgen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann die Einnahme erfolgen soll).
  • Trinken Sie während der Behandlung mit Quetiapin Intas Retardtabletten keinen Grapefruitsaft. Dieser könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht (auch nicht, wenn Sie sich besser fühlen), außer auf Anraten Ihres Arztes.

Leberprobleme

Wenn Sie Leberprobleme haben, kann Ihr Arzt Ihre Dosis anpassen.

Ältere Patienten

Wenn Sie älter sind, kann Ihr Arzt Ihre Dosis anpassen.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin Intas Retardtabletten wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin Intas Retardtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin Intas Retardtabletten eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet wurde, können Sie sich schläfrig und schwindelig fühlen und bei Ihnen können unregelmäßige Herzschläge auftreten. Wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren behandelnden Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Bitte nehmen Sie die Quetiapin Intas Retardtabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es schon fast Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis ist, dann warten Sie so lange. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme der Tabletten nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten plötzlich abbrechen, kann dies zu Schlaflosigkeit (Insomnie) führen oder Sie können an Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel oder Gereiztheit leiden. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, die Dosis schrittweise herabzusetzen, bevor die Behandlung beendet wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • Schläfrigkeit, die vergehen kann, wenn Sie Quetiapin Intas Retardtabletten länger einnehmen (kann zu Stürzen führen);
  • Absetzsymptome (d. h. Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Intas Retardtabletten beenden) beinhalten Schlaflosigkeit (Insomnie), Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Gereiztheit. Schrittweises Absetzen über eine Zeit von 1 bis 2 Wochen ist ratsam.
  • Gewichtszunahme.

Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • schneller Herzschlag;
  • verstopfte Nase;
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsstörungen);
  • Schwächegefühl, Ohnmacht (kann zu Stürzen führen);
  • Anschwellen der Arme oder Beine;
  • niedriger Blutdruck, wenn Sie aufstehen. Dies kann zu Schwindel oder Ohnmacht führen (kann zu Stürzen führen);
  • erhöhte Blutzuckerwerte;
  • verschwommenes Sehen;
  • unnormale Muskelbewegungen, dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern und Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen;
  • ungewöhnliche Träume und Albträume;
  • stärkeres Hungergefühl;
  • Reizbarkeit;
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und mit der Sprache;
  • Suizidgedanken und Verschlimmerung Ihrer Depression.
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen (hauptsächlich bei älteren Patienten)
  • Fieber

Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):

  • Krampfanfälle;
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, die Quaddelbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich beinhalten können;
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen (das so genannte Restless Legs Syndrom);
  • Schluckbeschwerden;
  • unkontrollierbare Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge;
  • sexuelle Funktionsstörungen.
  • Verschlechterung eines vorbestehenden Diabetes
  • Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens, sichtbar im EKG (QT-Verlängerung).
  • Ein gegenüber der normalen Herzfrequenz verlangsamter Herzschlag, der zu Beginn der Behandlung auftreten und mit erniedrigtem Blutdruck und Ohnmacht einhergehen kann.

Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen):

  • Eine Kombination aus hoher Körpertemperatur (Fieber), Schwitzen, Muskelsteifheit, starke Benommenheit oder Ohnmacht (eine Erkrankung namens „malignes neuroleptisches Syndrom“);
  • gelbliche Verfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht);
  • Leberentzündung (Hepatitis);
  • lang anhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus);
  • Anschwellen der Brustdrüsen und unerwartete Milchproduktion (Galaktorrhö);
  • Menstruationsstörungen;
  • Blutgerinnsel vor allem in den Beinvenen (zu den Symptomen zählen Schwellungen, Schmerzen und Rötung des betroffenen Beins), die durch die Blutgefäße in die Lunge wandern und Schmerzen im Brustkorb sowie Atembeschwerden verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
  • Gehen, Sprechen, Essen oder andere Aktivitäten während Sie schlafen;
  • verminderte Körpertemperatur (Hypothermie);
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen):

  • Starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut;
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktion (so genannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock auslösen kann;
  • schnelles Anschwellen der Haut, üblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angioödem);
  • unangemessene Ausschüttung eines Hormons, das die Urinmenge reguliert.
  • Abbau von Muskelfasern und Muskelschmerzen (Rhabdomylose).

Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Hautausschlag mit unregelmäßigen roten Flecken (Erythema multiforme).
  • Schwerwiegende, plötzliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Fieber, Blasenbildung auf der Haut und Abschälen der Haut (Toxische epidermale Nekrolyse).

Die Gruppe von Arzneimitteln, zu der Quetiapin Intas Retardtabletten gehören, kann Herzrhythmusstörungen verursachen, die erheblich sein und in schwerwiegenden Fällen tödlich verlaufen können.

Einige Nebenwirkungen können nur anhand einer Blutuntersuchung festgestellt werden. Hierzu zählen eine Änderung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerwertes, Veränderungen der Schilddrüsenhormone im Blut, erhöhte Leberenzymwerte, Abnahme der Anzahl an roten Blutzellen, Anstieg der Creatin-Phosphokinase im Blut (ein Muskel-Enzym), Abnahme der Menge an Natrium im Blut und ein Anstieg des Blutspiegels des Hormons Prolaktin. In seltenen Fällen kann ein Anstieg des Hormons Prolaktin zu Folgendem führen:

  • bei Männern und Frauen schwellen die Brustdrüsen an und es kommt zu unerwarteter Produktion von Milch;
  • bei Frauen bleibt die Monatsblutung aus oder wird unregelmäßig.

Ihr Arzt wird Sie möglicherweise auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchführen zu lassen.

Kindern und Jugendliche:

Die gleichen Nebenwirkungen, wie sie bei Erwachsenen auftreten, können auch bei Kindern und Jugendlichen beobachtet werden.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nur bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • Anstieg des Blutdrucks.

Die folgenden Nebenwirkungen werden häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • Anstieg des als Prolaktin bezeichneten Hormons im Blut. In seltenen Fällen kann ein Anstieg des Hormons Prolaktin zu Folgendem führen:
    • bei Jungen und Mädchen schwellen die Brustdrüsen an und es kommt zu unerwarteter Produktion von Milch;
    • bei Mädchen bleibt die Monatsblutung aus oder wird unregelmäßig;
  • gesteigerter Appetit;
  • unnormale Muskelbewegungen, dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Schütteln und Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr einnehmen. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie ein sichtbares Anzeichen einer Qualitätsminderung bemerken.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
  • Quetiapin Intas Retardtabletten erfordert keine besonderen Bedingungen für die Aufbewahrung.

Weitere Informationen

Was Quetiapin Intas Retardtabletten enthält

  • Der Wirkstoff ist Quetiapin. Quetiapin Intas Retardtabletten enthalten 50 mg, 200 mg, 300 mg oder 400 mg Quetiapin (als Quetiapinfumarat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Natriumchlorid, Povidon K-30, Talkum und Magnesium- Stearat (E 470b). Die 50 mg Tablette enthält außerdem silifizierte mikrokristalline Cellulose (mikrokristalline Cellulose und wasserfreies Siliciumdioxid).

Filmüberzug: Titandioxid (E 171), Macrogol (E 1521). Die 50 mg Tablette enthält außerdem Polyvinylalkohol (E 1203), Talkum (E 553b) und Eisen(III)-oxid (E 172). Die 50 mg, 200 mg und 300 mg Tabletten enthalten außerdem Eisenoxid gelb (E 172). Die 200 mg, 300 mg und 400 mg Tabletten enthalten außerdem Hypromellose (E 464).

Wie Quetiapin Intas Retardtabletten aussieht und Inhalt der Packung

Quetiapin Intas 50 mg Retardtabletten sind pfirsichfarbene, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten, auf einer Seite mit der Prägung „Q50“ und auf der anderen glatt.

Quetiapin Intas 200 mg Retardtabletten sind gelbe, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten, auf einer Seite mit der Prägung „I2“ und auf der anderen glatt.

Quetiapin Intas 300 mg Retardtabletten sind hellgelbe, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten, auf einer Seite mit der Prägung „Q300“ und auf der anderen glatt.

Quetiapin Intas 400 mg Retardtabletten sind weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten, auf einer Seite mit der Prägung „I4“ und auf der anderen glatt.

Für alle Stärken sind Blisterpackungen in Packungsgrößen mit 10, 30, 50, 60 und 100 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Intas Pharmaceuticals Limited, Sage House, 319, Pinner Road, North Harrow, Middlesex, HA1 4HF, Vereinigtes Königreich

Hersteller :

Accord Healthcare Limited

Sage House, 319, Pinner Road, North Harrow, Middlesex, HA1 4HF, Vereinigtes Königreich.

Cemelog BRS Ltd

2040 Budaors, Vasut u. 13, Ungarn

Deutschland: Dänemark: Griechenland: Spanien: Finnland: Italien: Niederlande: Polen: Portugal: Rumänien: Schweden: Vereinigtes Königreich:

Pharmacare Premium Ltd

HHF 003, Hal Far Industrial Estate, Birzebbugia, BBG 3000, Malta

Quetiapin Intas 50 mg Retardtabletten, Z.Nr.:

Quetiapin Intas 200 mg Retardtabletten, Z.Nr.:

Quetiapin Intas 300 mg Retardtabletten, Z.Nr.:

Quetiapin Intas 400 mg Retardtabletten, Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich: Quetiapin Intas 50 mg/200 mg/300 mg/400 mg Retardtabletten Belgien: Quetiapin Intas Pharmaceuticals 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg

prolonger comprimé à liberation/ tabletten met verlengde afgifte/ Retardtabletten

Quetiapin Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg Retardtabletten Quetiapin Intas

Quetiapine Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg παρατείνει δισκίο ελεγχόμενης αποδέσμευσης

Quetiapine Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg comprimidos de liberación prolongada EFG

Quetiapine Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg depottabletit Quetiapina Intas

Quetiapine Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg tabletten met verlengde afgifte

Quetiapine Intas

Quetiapina Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg comprimidos de libertação prolongada

Quetiapină Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg comprimate cu eliberare prelungită

Quetiapine Intas 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg depottabletter

Glavetrim XL 50 mg / 200mg / 300 mg / 400 mg prolonged-release Tablet

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juli 2013.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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