Quetiapin-ratiopharm 100 mg Filmtabletten

Abbildung Quetiapin-ratiopharm 100 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2007
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Quetiapin-ratiopharm enthält den Wirkstoff Quetiapin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Quetiapin-ratiopharm kann zur Behandlung verschiedener Krankheiten angewendet werden, wie:

  • Bipolare Depression: Hier f√ľhlen Sie sich traurig. Es kann vorkommen, dass Sie sich niedergeschlagen f√ľhlen, sich schuldig f√ľhlen, ohne Kraft sind, Ihren Appetit verlieren oder nicht schlafen k√∂nnen.
  • Manie: Hier k√∂nnen Sie sich m√∂glicherweise sehr aufgeregt, in Hochstimmung, aufgew√ľhlt, enthusiastisch oder √ľberaktiv f√ľhlen oder ein vermindertes Urteilsverm√∂gen haben und dabei aggressiv oder aufbrausend sein.
  • Schizophrenie: Hier k√∂nnen Sie m√∂glicherweise Dinge h√∂ren oder f√ľhlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind oder Sie k√∂nnen sich ungew√∂hnlich argw√∂hnisch, √§ngstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder niedergeschlagen f√ľhlen.

Auch wenn Sie sich besser f√ľhlen, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen weiterhin Quetiapin-ratiopharm verordnet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Quetiapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Nehmen Sie Quetiapin-ratiopharm nicht ein, wenn die obigen Angaben auf Sie zutreffen. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin- ratiopharm einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin-ratiopharm einnehmen, wenn:

  • Sie oder jemand in Ihrer Familie an Herzproblemen, z. B. Herzrhythmusst√∂rungen, Herzmuskelschw√§che oder Herzmuskelentz√ľndung leiden oder gelitten haben oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzschlag beeinflussen k√∂nnen.
  • Sie niedrigen Blutdruck haben.
  • Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere wenn Sie √§lter sind.
  • Sie Probleme mit Ihrer Leber haben.
  • Sie jemals einen Krampfanfall hatten.
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, √ľberpr√ľft Ihr Arzt m√∂glicherweise Ihre Blutzuckerwerte, solange Sie Quetiapin-ratiopharm einnehmen.
  • Sie wissen, dass die Anzahl Ihrer wei√üen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Arzneimittel oder aus anderer Ursache entstanden).
  • Sie ein √§lterer Patient mit Demenz (Verlust von Hirnfunktionen) sind. Wenn dieses auf Sie zutrifft, sollte Quetiapin-ratiopharm nicht eingenommen werden, da die Gruppe der Arzneimittel, zu der Quetiapin-ratiopharm geh√∂rt, bei √§lteren Patienten mit Demenz das Risiko f√ľr Schlaganf√§lle oder in einigen F√§llen das Sterberisiko erh√∂hen kann.
  • Sie oder jemand in Ihrer Familie schon einmal Blutgerinnsel hatten, denn Arzneimittel wie dieses werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht.
  • Sie unter Schlaf-Apnoe leiden oder gelitten haben (Sie w√§hrend des Nachtschlafs kurzzeitig mit der Atmung aussetzen) und Sie Arzneimittel nehmen, die die normale Aktivit√§t des Gehirns verlangsamen (Beruhigungsmittel).

Informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie Quetiapin-ratiopharm eingenommen haben:

  • eine Kombination aus Fieber, starker Muskelsteifheit, Schwitzen oder eingetr√ľbtem Bewusstsein (eine St√∂rung, die als ‚Äúmalignes neuroleptisches Syndrom‚ÄĚ bezeichnet wird). Es kann eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich sein.
  • schneller und unregelm√§√üiger Herzschlag, auch in Ruhe, Herzstolpern, Atemprobleme, Schmerzen in der Brust oder unerkl√§rliche M√ľdigkeit. Ihr Arzt muss dann Ihr Herz untersuchen und Sie, falls erforderlich, umgehend an einen Kardiologen √ľberweisen.
  • unkontrollierbare Bewegungen, haupts√§chlich Ihres Gesichtes oder der Zunge.
  • Schwindel oder ein starkes Schl√§frigkeitsgef√ľhl. Dies kann bei √§lteren Patienten zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr unfallbedingte Verletzungen (St√ľrzen) f√ľhren.
  • Krampfanf√§lle.
  • eine lang andauernde und schmerzhafte Erektion (Priapismus).

Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden haben:

  • Fieber, grippe√§hnliche Symptome, Halsschmerzen oder eine andere Infektion, da die Ursache hierf√ľr eine sehr verringerte Anzahl an wei√üen Blutzellen sein kann. M√∂glicherweise ist es daher erforderlich, Quetiapin-ratiopharm abzusetzen und/oder die Beschwerden zu behandeln.
  • Verstopfung mit anhaltenden Bauchschmerzen oder Verstopfung, die auf eine Behandlung nicht angesprochen hat, da dies m√∂glicherweise zu einem schwerwiegenderen Darmverschluss f√ľhrt.

Gedanken sich das Leben zu nehmen und Verschlimmerung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, k√∂nnen Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Solche Gedanken k√∂nnen bei der erstmaligen Behandlung verst√§rkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gew√∂hnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch l√§nger. Diese Gedanken k√∂nnen auch verst√§rkt sein, wenn Sie pl√∂tzlich aufh√∂ren, Ihre Arzneimittel einzunehmen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Gedanken, sich das Leben zu nehmen und/oder der Neigung, sich selbst zu verletzen, bei jungen Erwachsenen mit Depressionen im Alter bis 25 Jahre gezeigt.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Sie k√∂nnen es m√∂glicherweise als hilfreich empfinden, einem Verwandten oder guten Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind und sie zu bitten, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie gegebenenfalls auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Unsachgemäßer Gebrauch und Missbrauch

Es wurden Fälle von unsachgemäßem Gebrauch und Missbrauch berichtet. Bei der Verschreibung von Quetiapin an Patienten mit Alkohol- oder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.

Gewichtszunahme

Bei Patienten, die Quetiapin-ratiopharm einnehmen, wurde eine Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin-ratiopharm ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorgesehen.

Einnahme von Quetiapin-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Quetiapin-ratiopharm nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen.
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen).
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck.
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schlafst√∂rungen).
  • Thioridazin-haltige oder Lithium-haltige Arzneimittel (andere antipsychotisch wirkende Arzneimittel).
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, z. B. Arzneimittel, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte (niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel) ausl√∂sen k√∂nnen, wie Diuretika (harntreibende Tabletten) oder bestimmte Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionen).
  • Arzneimittel, die eine Verstopfung verursachen k√∂nnen.

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Einnahme von Quetiapin-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Sie k√∂nnen Quetiapin-ratiopharm zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken, weil die Kombination von Quetiapin- ratiopharm und Alkohol Sie schl√§frig machen kann.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, w√§hrend Sie Quetiapin-ratiopharm einnehmen. Dies k√∂nnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Sie sollen Quetiapin-ratiopharm in der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer wenn es mit Ihrem Arzt besprochen wurde. Quetiapin-ratiopharm soll nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Quetiapin-ratiopharm im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome, die m√∂glicherweise Entzugssymptome sind, auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, konsultieren Sie Ihren Arzt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Ihre Tabletten k√∂nnen Sie schl√§frig machen. F√ľhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Tabletten nicht kennen.

Quetiapin-ratiopharm enthält Lactose

Quetiapin-ratiopharm enth√§lt Lactose, eine Zuckerart. Bitte nehmen Sie Quetiapin-ratiopharm daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Quetiapin-ratiopharm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Auswirkungen auf Untersuchungen zu Arzneimitteln im Urin

Wenn bei Ihnen eine Urinuntersuchung auf Arzneimittel durchgef√ľhrt wird, kann die Einnahme von Quetiapin-ratiopharm bei Verwendung bestimmter Testmethoden positive Ergebnisse f√ľr Methadon oder bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die trizyklische Antidepressiva (TZA) genannt werden, zur Folge haben, auch wenn Sie Methadon oder TZA nicht einnehmen. In diesem Fall kann ein gezielterer Test durchgef√ľhrt werden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetiapin-ratiopharm immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird √ľber Ihre Anfangsdosis entscheiden. Die Erhaltungsdosis (t√§gliche Dosis) ist von Ihrer Erkrankung und Ihrem Bedarf abh√§ngig. Sie liegt √ľblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Je nachdem, welche Erkrankung Sie haben, nehmen Sie Ihre Tabletten einmal t√§glich vor dem Schlafengehen oder verteilt auf 2 Einnahmen t√§glich ein.
  • Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser.
  • Sie k√∂nnen Quetiapin-ratiopharm unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, w√§hrend Sie Quetiapin-ratiopharm einnehmen. Dies k√∂nnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht, auch nicht, wenn Sie sich besser f√ľhlen, au√üer auf Anraten Ihres Arztes.

Leberprobleme

Wenn Sie Leberprobleme haben, ändert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie älter sind, ändert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Quetiapin-ratiopharm soll von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Quetiapin-ratiopharm eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet wurde, k√∂nnen Sie sich schl√§frig und schwindelig f√ľhlen und bei Ihnen k√∂nnen unregelm√§√üige Herzschl√§ge auftreten. Wenden Sie sich bitte unverz√ľglich an einen Arzt oder das n√§chstgelegene Krankenhaus. Bitte nehmen Sie die Quetiapin-ratiopharm-Tabletten mit.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-ratiopharm vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie es bemerken. Wenn es schon fast Zeit f√ľr die Einnahme der n√§chsten Dosis ist, dann warten Sie so lange. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Tabletteneinnahme nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-ratiopharm abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-ratiopharm plötzlich abbrechen, kann es sein, dass Sie nicht schlafen können (Insomnie) oder Ihnen ist schlecht (Übelkeit) oder Sie können an Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel oder Gereiztheit leiden. Ihr Arzt wird Ihnen unter Umständen empfehlen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor die Behandlung beendet wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindel (kann zu St√ľrzen f√ľhren), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
  • Schl√§frigkeit (sie kann vergehen, wenn Sie Quetiapin-ratiopharm l√§nger einnehmen) (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • Absetzsymptome (d. h. Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin- ratiopharm beenden) beinhalten Schlaflosigkeit (Insomnie), √úbelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Gereiztheit. Schrittweises Absetzen √ľber einen Zeitraum von mindestens 1 bis 2 Wochen ist ratsam.
  • Gewichtszunahme
  • ungew√∂hnliche Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern und Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
  • √Ąnderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin)
  • verminderter Gehalt an rotem Blutfarbstoff

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • erh√∂hter Herzschlag
  • ein Gef√ľhl von Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsst√∂rungen)
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Anschwellen von Armen oder Beinen
  • niedriger Blutdruck, wenn Sie aufstehen. Dies kann zu Schwindel oder Ohnmacht f√ľhren (kann zu St√ľrzen f√ľhren).
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte
  • verschwommenes Sehen
  • ungew√∂hnliche Tr√§ume und Albtr√§ume
  • vermehrtes Hungergef√ľhl
  • Gef√ľhl der Gereiztheit
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und mit der Sprache
  • Gedanken sich das Leben zu nehmen und eine Verschlimmerung Ihrer Depression
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen (haupts√§chlich bei √§lteren Patienten)
  • Fieber
  • Ver√§nderung der Menge an Schilddr√ľsenhormonen in Ihrem Blut
  • Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen
  • Anstieg der Leberenzymwerte gemessen in Ihrem Blut
  • Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:
    • Bei M√§nnern und Frauen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
    • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelm√§√üige Regelblutungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Krampfanf√§lle
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen, die Blasenbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich umfassen k√∂nnen
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen (das so genannte Restless Legs Syndrom)
  • Schluckschwierigkeiten
  • unkontrollierbare Bewegungen, haupts√§chlich Ihres Gesichtes oder der Zunge
  • Potenzst√∂rungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Ver√§nderung der elektrischen Aktivit√§t des Herzens, sichtbar im EKG (QT-Verl√§ngerung)
  • langsamere Herzfrequenz als normal, die zu Beginn der Behandlung auftreten kann und mit niedrigem Blutdruck und Ohnmacht einhergeht
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ohnmacht (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • verstopfte Nase
  • Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen bzw. der Blutpl√§ttchen
  • Unterfunktion der Schilddr√ľse
  • Verminderung des Natriumgehaltes im Blut

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • eine Kombination aus hoher K√∂rpertemperatur (Fieber), Schwitzen, Muskelsteifheit, Gef√ľhl starker Benommenheit oder Ohnmacht (eine Erkrankung, die als ‚Äěmalignes neuroleptisches Syndrom‚Äú bezeichnet wird)
  • gelbliche Verf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • lang anhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Anschwellen der Br√ľste und unerwartete Milchproduktion in den Br√ľsten (Galaktorrh√∂)
  • Menstruationsst√∂rungen
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eine dieser Beschwerden bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • Gehen, Sprechen, Essen oder andere Aktivit√§ten, w√§hrend Sie schlafen
  • verminderte K√∂rpertemperatur (Hypothermie)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • eine Erkrankung (so genanntes ‚Äěmetabolisches Syndrom‚Äú), bei der eine Kombination aus drei oder mehr der folgenden Ver√§nderungen auftreten kann: Zunahme von Fetteinlagerungen im Bauchbereich, Verringerung des Blutwertes von ‚Äěgutem Cholesterin‚Äú (HDL-Cholesterin), Anstieg bestimmter Blutfettwerte, genannt Triglyceride, hoher Blutdruck und Anstieg Ihres Blutzuckerwertes
  • eine Kombination aus Fieber, grippe√§hnlichen Symptomen, Halsschmerzen oder einer anderen Infektion mit einer sehr verringerten Anzahl an wei√üen Blutzellen, eine Erkrankung, die als Agranulozytose bezeichnet wird.
  • Darmverschluss
  • Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (so genannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock ausl√∂sen kann
  • schnelles Anschwellen der Haut, √ľblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angio√∂dem)
  • schwerwiegende blasenbildende Hauterkrankung im Bereich von Mund, Augen und Genitalien (‚ÄěStevens-Johnson-Syndrom‚Äú)
  • unangemessene Aussch√ľttung eines Hormons, das das Urinvolumen kontrolliert
  • Zersetzen von Muskelfasern und Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse)
  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit

Nicht bekannte Nebenwirkungen (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Hautausschlag mit unregelm√§√üigen roten Flecken (Erythema multiforme)
  • Schwere, pl√∂tzliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Fieber und Blasenbildung auf der Haut und Absch√§len der Haut (Toxische epidermale Nekrolyse)
  • Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Ausgedehnter Hautausschlag, hohe K√∂rpertemperatur, Erh√∂hungen der Leberenzymwerte, abnormale Blutwerte (Eosinophilie), vergr√∂√üerte Lymphknoten mit Beteiligung anderer K√∂rperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS oder Arzneimittel√ľberempfindlichkeits-Syndrom). Falls eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, nehmen Sie Quetiapin nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
  • Entzugssymptome k√∂nnen bei neugeborenen Babys auftreten, deren M√ľtter Quetiapin- ratiopharm w√§hrend der Schwangerschaft einnahmen.
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopatie)
  • Entz√ľndungen des Herzmuskels (Myokarditis)
  • Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe (Vaskulitis), h√§ufig mit Hautausschlag mit kleinen roten oder violetten Hautunebenheiten

Die Gruppe von Arzneimitteln, zu der Quetiapin-ratiopharm gehört, kann Herzrhythmusstörungen verursachen, die erheblich sein können und in schwerwiegenden Fällen tödlich verlaufen.

Manche der Nebenwirkungen k√∂nnen nur erkannt werden, wenn ein Bluttest durchgef√ľhrt wird. Dazu geh√∂ren √Ąnderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerwertes, Ver√§nderungen der Menge an Schilddr√ľsenhormonen in Ihrem Blut, erh√∂hte Leberenzymwerte, eine Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen, Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen, Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt), Verminderung des Natriumgehaltes im Blut und ein Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:

  • Bei M√§nnern und Frauen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
  • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelm√§√üige Regelblutungen.

Ihr Arzt wird Sie auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchf√ľhren zu lassen.

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger oder ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Zunahme der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:
    • Bei Jungen und M√§dchen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
    • M√§dchen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelm√§√üige Regelblutungen.
  • gesteigerter Appetit
  • Erbrechen
  • ungew√∂hnliche Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern und Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
  • Erh√∂hung des Blutdrucks

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schw√§chegef√ľhl, Ohnmacht (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • verstopfte Nase
  • Gef√ľhl der Reizbarkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Quetiapin-ratiopharm 100 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Quetiapinfumarat

1 Filmtablette enthält Quetiapinfumarat entsprechend 100 mg Quetiapin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat, wasserfrei; Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylst√§rke-Natrium (Typ A), Povidon, Magnesiumstearat Film√ľberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400, gelbes Eisenoxid (E 172).

Wie Quetiapin-ratiopharm 100 mg aussieht und Inhalt der Packung

Quetiapin-ratiopharm 100 mg sind gelbe, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten mit einseitiger Bruchrille und 9 mm Durchmesser.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Quetiapin-ratiopharm 100 mg Filmtabletten sind in Blisterpackungen zu 30, 60 und 90 St√ľck erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0 Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

HBM Pharma s.r.o. Sklabinsk√° 30

036 80 Martin Slowakische Republik

Bluepharma - Ind√ļstria Farmac√™utica, S.A. S. Martinho do Bispo

Coimbra 3045-016 Portugal

Z.Nr.: 1-27288

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2021.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Todesf√§lle wurden in klinischen Studien nach einer akuten √úberdosis von 13,6 g berichtet und nach der Markteinf√ľhrung bei einer alleinigen Quetiapin-Dosierung von 6 g. Im Gegensatz dazu wurde das √úberleben akuter √úberdosen von bis zu 30 g berichtet. Nach der Markteinf√ľhrung gibt es nur sehr wenige Berichte einer √úberdosierung von Quetiapin alleine, die einen t√∂dlichen Ausgang hatten oder im Koma endeten. Au√üerdem wurden folgende Nebenwirkungen bei der √úberdosierung einer Monotherapie mit Quetiapin berichtet: Verl√§ngerung des QT-Intervalls, Krampfanf√§lle, Epilepsie, Rhabdomyolyse, Atemdepression, Urinretention, Verwirrtheit, Delirium und/oder Agitation. Patienten mit bereits bestehenden schweren kardiovaskul√§ren Erkrankungen k√∂nnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr √úberdosierungserscheinungen haben (siehe Abschnitt 4.4).

Im Allgemeinen waren die berichteten Anzeichen und Symptome auf eine Verst√§rkung der bekannten pharmakologischen Wirkungen wie Schl√§frigkeit und Sedierung, Tachykardie und Hypotonie zur√ľckzuf√ľhren.

Behandlung einer √úberdosierung

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel f√ľr Quetiapin. In F√§llen von schweren Symptomen sollte die M√∂glichkeit einer mehrfachen Arzneimittelbeteiligung in Betracht gezogen werden, und es werden intensive Vorsichtsma√ünahmen empfohlen wie die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung offener Luftwege beim Patienten, das Sicherstellen einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr und Beatmung sowie die √úberwachung und Unterst√ľtzung des kardiovaskul√§ren Systems. Auch wenn das Verhindern der Resorption einer √úberdosis nicht untersucht wurde, k√∂nnen Magensp√ľlungen (nach Intubierung bei bewusstlosen Patienten) bei schwerer Vergiftung und, wenn m√∂glich, innerhalb einer Stunde nach der Einnahme indiziert sein, und die Gabe von Aktivkohle zusammen mit einem Abf√ľhrmittel sollte in Betracht gezogen werden.

In F√§llen einer √úberdosierung von Quetiapin sollte eine refrakt√§re Hypotonie mit angemessenen Methoden behandelt werden, wie z.B. intraven√∂se Gabe von Fl√ľssigkeiten und/oder sympathomimetischen Wirkstoffen. Die Gabe von Epinephrin und Dopamin sollte vermieden werden, da eine Stimulation des beta-sympathischen Systems eine Hypotonie aufgrund der von Quetiapin indizierten Blockade des alpha-sympathischen Systems verst√§rken k√∂nnte.

Intensive medizinische Beobachtung und Überwachung sollten bis zur vollständigen Genesung des Patienten aufrechterhalten werden.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Quetiapin-ratiopharm 100 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2007
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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