Quetiapin G.L. 25 mg - Filmtabletten

Abbildung Quetiapin G.L. 25 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.12.2008
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Quetiapin G.L. enthält den Wirkstoff Quetiapin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Quetiapin G.L. kann zur Behandlung verschiedener Krankheiten angewendet werden, wie:

  • Bipolare Depression: Hier f√ľhlen Sie sich traurig. Es kann vorkommen, dass sie sich niedergeschlagen f√ľhlen, sich schuldig f√ľhlen, ohne Kraft sind, Ihren Appetit verlieren oder nicht schlafen k√∂nnen.
  • Manie: Hier k√∂nnen Sie sich m√∂glicherweise sehr aufgeregt, in Hochstimmung, aufgew√ľhlt, enthusiastisch oder √ľberaktiv f√ľhlen oder ein vermindertes Urteilsverm√∂gen haben und dabei aggressiv oder aufbrausend sein.
  • Schizophrenie: Hier k√∂nnen Sie m√∂glicherweise Dinge h√∂ren oder f√ľhlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind oder Sie k√∂nnen sich ungew√∂hnlich argw√∂hnisch, √§ngstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder niedergeschlagen f√ľhlen.

Auch wenn Sie sich besser f√ľhlen kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen weiterhin Quetiapin G.L. verordnet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin G.L. darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Quetiapin, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
    • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (HIV-Protease- Inhibitoren),
    • Azol-haltige Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol),
    • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (Makrolid-Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
    • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin G.L. einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin G.L. einnehmen, wenn

  • Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder an Herzproblemen, z.B. Herzrhythmusst√∂rungen, Herzmuskelschw√§che oder Herzmuskelentz√ľndung, leiden oder gelitten haben, oder Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzschlag beeinflussen k√∂nnen.
  • Sie einen niedrigen Blutdruck haben.
  • Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere, wenn Sie √§lter sind.
  • Sie Probleme mit der Leber haben.
  • Sie bereits einen Krampfanfall hatten.
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, √ľberpr√ľft Ihr Arzt m√∂glicherweise Ihre Blutzuckerwerte, solange Sie Quetiapin G.L. einnehmen.
  • Sie wissen, dass Ihr Wert der wei√üen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Arzneimittel oder durch andere Ursachen entstanden).
  • Sie ein √§lterer Patient mit Demenz (dem Verlust bestimmter Hirnfunktionen) sind. Quetiapin G.L. soll von √§lteren Patienten, die an Demenz leiden, nicht eingenommen werden, da Quetiapin G.L. zu einer Gruppe von Arzneimitteln geh√∂rt, die das Risiko f√ľr einen Schlaganfall oder in einigen F√§llen das Sterberisiko in dieser Patientengruppe erh√∂hen k√∂nnen.
  • Sie ein √§lterer Patient mit Parkinson-Krankheit sind.
  • Sie oder ein Verwandter schon einmal Blutgerinnsel hatten, da Arzneimittel wie Quetiapin G.L. mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden.
  • Sie an Schlaf-Apnoe (kurzzeitiges Aussetzen der Atmung w√§hrend des Nachtschlafs) leiden oder gelitten haben und Sie Arzneimittel einnehmen, die die normale Aktivit√§t des Gehirns verlangsamen (Beruhigungsmittel).
  • Sie Ihre Blase nicht vollst√§ndig entleeren k√∂nnen oder konnten (Urinretention), eine vergr√∂√üerte Prostata, Verengung des Darms oder erh√∂hten Augeninnendruck (gr√ľnen Star) haben oder hatten. Diese Beschwerden werden manchmal von bestimmten Arzneimitteln (sogenannten Anticholinergika) verursacht, die ‚Äď zur Behandlung bestimmter Krankheiten ‚Äď die Funktion der Nervenzellen beeinflussen.
  • Sie Alkohol- oder Drogenprobleme haben oder hatten.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie Quetiapin G.L. eingenommen haben:

  • eine Kombination aus Fieber, starker Muskelsteifheit, Schwitzen oder eingetr√ľbtem Bewusstsein (eine St√∂rung die als ‚Äěmalignes neuroleptisches Syndrom‚Äú bezeichnet wird). Eine unverz√ľgliche medizinische Behandlung kann notwendig sein.
  • unkontrollierbare Bewegungen, haupts√§chlich des Gesichtes oder der Zunge.
  • Schwindel oder ein starkes Gef√ľhl der Schl√§frigkeit, da dadurch das Risiko f√ľr unfallbedingte Verletzungen (St√ľrze) bei √§lteren Patienten erh√∂ht sein kann.
  • Krampfanf√§lle
  • eine lang andauernde und schmerzhafte Erektion (Priapismus).
  • schneller und unregelm√§√üiger Herzschlag, auch in Ruhe, Herzstolpern, Atemprobleme, Schmerzen in der Brust oder unerkl√§rliche M√ľdigkeit. Ihr Arzt muss in so einem Fall Ihr Herz untersuchen und Sie, falls erforderlich, umgehend an einen Herzspezialisten √ľberweisen.

Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden. Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden haben:

Fieber, grippe√§hnliche Beschwerden, Halsschmerzen oder eine andere Infektion, da die Ursache hierf√ľr eine sehr verringerte Anzahl an wei√üen Blutzellen sein kann.

Möglicherweise ist es daher erforderlich, Quetiapin G.L. abzusetzen und/oder die Beschwerden zu behandeln.

  • Verstopfung mit anhaltenden Bauchschmerzen oder Verstopfung, die auf eine Behandlung nicht angesprochen hat, da dies m√∂glicherweise zu einem schwerwiegenden Darmverschluss f√ľhrt.

Gedanken sich das Leben zu nehmen und Verschlechterung der Depression

Wenn Sie an Depressionen leiden, k√∂nnte dies manchmal zu Gedanken f√ľhren, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. Dies kann verst√§rkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Behandlung beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise ist der Wirkeintritt der Behandlung nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch l√§nger. Diese Gedanken k√∂nnen auch verst√§rkt sein, wenn Sie pl√∂tzlich aufh√∂ren Ihre Arzneimittel einzunehmen. Das Auftreten dieser Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Gedanken, sich das Leben zu nehmen und/oder der Neigung, sich selbst zu verletzen, bei jungen Erwachsenen mit Depression im Alter bis 25 Jahre gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran habe, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Schwerwiegende Hautreaktionen (SCARs)

Schwerwiegende Hautreaktionen (SCARs), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden sehr selten bei der Behandlung mit diesem Arzneimittel berichtet. Sie zeigen sich im Allgemeinen durch:

  • Steven-Johnson-Syndrom (SJS), ein ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Hautabsch√§lungen besonders um Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane.
  • Toxische epidermale Nekrolyse (TEN), eine schwerwiegende Form die gro√üfl√§chige Hautabsch√§lungen verursacht.
  • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Beschwerden (DRESS), bestehend aus grippe√§hnlichen Beschwerden mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und abnormen Ergebnissen von Blutuntersuchungen (einschlie√ülich erh√∂hten Werten von wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) und Leberenzymen).
  • Akute generalisierte exanthemat√∂se Pustulose (AGEP), bestehend aus kleinen, mit Eiter gef√ľllten Blasen.
  • Erythema multiforme (EM), ein Hautausschlag mit juckenden, roten, unregelm√§√üigen Flecken.

Falls eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftritt, nehmen Sie Quetiapin G.L. nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Gewichtszunahme

Gewichtszunahme wurde bei Patienten, die Quetiapin einnahmen, beobachtet. Sie und Ihr Arzt m√ľssen Ihr Gewicht regelm√§√üig √ľberpr√ľfen.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin G.L. wird nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.

Einnahme von Quetiapin G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Nehmen Sie Quetiapin G.L. nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (HIV-Protease-Inhibitoren),
  • Azol-haltige Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol),
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (Makrolid-Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck,
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schlafst√∂rungen),
  • Thioridazin- oder Lithium-haltige Arzneimittel (andere antipsychotisch wirkende Arzneimittel),
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, z.B. Arzneimittel, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte (niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel) verursachen k√∂nnen, wie Diuretika (harntreibende Tabletten) oder bestimmte Antibiotika (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
  • Arzneimittel, die eine Verstopfung verursachen k√∂nnen,
  • Arzneimittel (sogenannte Anticholinergika) die ‚Äď zur Behandlung bestimmter Krankheiten
    ‚Äď die Funktion der Nervenzellen beeinflussen.

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Einnahme von Quetiapin G.L. zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Quetiapin G.L. kann zu oder unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden.

Vermeiden Sie Alkohol während der Einnahme von Quetiapin G.L., da Sie die Kombination von Quetiapin G.L. mit Alkohol schläfrig machen kann.

Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Sie Quetiapin G.L. einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft
Die Einnahme von Quetiapin G.L. während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, außer wenn es mit Ihrem Arzt besprochen wurde.

Die folgenden Beschwerden, die m√∂glicherweise Entzugserscheinungen sind, k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Quetiapin im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim F√ľttern. Wenn Ihr Baby eines dieser Beschwerden entwickelt, kontaktieren Sie einen Arzt.

Stillzeit
Die Einnahme von Quetiapin G.L. während der Stillzeit wird nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Die Filmtabletten können Sie schläfrig machen. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Filmtabletten nicht kennen.

Quetiapin G.L. enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Quetiapin G.L. erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Quetiapin G.L. enthält Lecithin (Soja)

Lecithin kann Sojaprotein enthalten. Es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Erdnuss oder Soja sind.

Auswirkungen auf Untersuchungen zu Arzneimitteln im Urin

Wenn bei Ihnen eine Untersuchung des Harns auf bestimmte Arzneimittel durchgef√ľhrt wird, kann die Einnahme von Quetiapin G.L. bei manchen Untersuchungsmethoden positive Ergebnisse f√ľr Methadon oder bestimmte Arzneimittel gegen Depression, sogenannte trizyklische Antidepressiva (TCA), verursachen, obwohl Sie m√∂glicherweise kein Methadon oder TCA einnehmen. Wenn dies der Fall ist, kann ein genauerer Test durchgef√ľhrt werden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird √ľber Ihre Anfangsdosis entscheiden. Die Erhaltungsdosis (t√§gliche Dosis) ist von Ihrer Krankheit und Ihrem Bedarf abh√§ngig und liegt √ľblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Je nach Ihrer Erkrankung nehmen Sie die Ihnen verordnete Anzahl an Filmtabletten einmal t√§glich vor dem Schlafengehen oder verteilt auf 2 Einnahmen t√§glich ein.
  • Schlucken Sie Ihre Filmtabletten im Ganzen mit ausreichend Wasser.
  • Sie k√∂nnen Quetiapin G.L. unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, w√§hrend Sie Quetiapin G.L. einnehmen. Dies k√∂nnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • H√∂ren Sie nicht mit der Einnahme Ihrer Filmtabletten auf, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen, sofern es Ihr Arzt nicht anordnet.

Leberprobleme

Wenn Sie Leberprobleme haben, ändert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie älter sind, ändert Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Quetiapin G.L. wird nicht f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin G.L. eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Quetiapin G.L. eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet wurde, k√∂nnen bei Ihnen Schl√§frigkeit, Schwindel und unregelm√§√üige Herzschl√§ge auftreten. Wenden Sie sich bitte unverz√ľglich an Ihren behandelnden Arzt oder das n√§chstgelegene Krankenhaus. Bitte nehmen Sie die Quetiapin G.L.-Filmtabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin G.L. vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es schon fast Zeit f√ľr die Einnahme der n√§chsten Dosis ist, warten Sie so lange.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin G.L. abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin G.L. pl√∂tzlich abbrechen, kann dies zu Schlaflosigkeit, √úbelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel oder Gereiztheit f√ľhren. Ihr Arzt wird Ihnen unter Umst√§nden empfehlen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, falls die Behandlung beendet werden soll.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindel (kann zu St√ľrzen f√ľhren), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
  • Schl√§frigkeit (die vergehen kann, wenn Sie Quetiapin G.L. l√§nger einnehmen) (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • Absetzerscheinungen (Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin G.L. pl√∂tzlich abbrechen), einschlie√ülich Schlaflosigkeit, √úbelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Gereiztheit. Stufenweises Absetzen √ľber einen Zeitraum von mindestens 1 bis 2 Wochen wird empfohlen.
  • Gewichtszunahme
  • Ungew√∂hnliche Muskelbewegungen, wie Schwierigkeiten beim Ansetzen zu Bewegungen, Zittern, Unruhe oder schmerzfreie Versteifung der Muskulatur
  • √Ąnderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hter Herzschlag
  • Ein Gef√ľhl von Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsst√∂rungen)
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Anschwellen von Armen oder Beinen
  • Niedriger Blutdruck beim Aufstehen. Dadurch k√∂nnen Sie schwindelig sein oder ohnm√§chtig werden (kann zu St√ľrzen f√ľhren).
  • Erh√∂hung des Blutzuckerspiegels
  • Verschwommenes Sehen
  • Ungew√∂hnliche Tr√§ume und Alptr√§ume
  • Verst√§rktes Hungergef√ľhl
  • Gef√ľhl der Gereiztheit
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und mit der Sprache
  • Gedanken sich das Leben zu nehmen und eine Verschlimmerung Ihrer Depression
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen (haupts√§chlich bei √§lteren Patienten)
  • Fieber
  • Ver√§nderungen der Menge an Schilddr√ľsenhormonen im Blut
  • Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen
  • Erh√∂hung der Leberenzyme in Ihrem Blut
  • Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:
    • Bei M√§nnern und Frauen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
    • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelm√§√üige Regelblutungen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Krampfanf√§lle
  • Allergische Reaktionen einschlie√ülich Blasenbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich
  • Unangenehme Empfindungen in den Beinen (das so genannte Restless-Legs-Syndrom)
  • Schluckbeschwerden
  • Unkontrollierte Bewegungen, haupts√§chlich des Gesichtes oder der Zunge
  • Potenzst√∂rungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Ver√§nderung der elektrischen Aktivit√§t des Herzens, sichtbar im EKG (QT-Verl√§ngerung)
  • Langsamere Herzfrequenz als normal, die zu Beginn der Behandlung auftreten kann und mit niedrigem Blutdruck und Ohnmacht einhergeht
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ohnmacht (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • Verstopfte Nase
  • Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen
  • Niedrige Natriumkonzentration im Blut
  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit
  • Verwirrung

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Eine Kombination aus erh√∂hter K√∂rpertemperatur (Fieber), Schwitzen, Muskelsteifheit, Gef√ľhl starker Benommenheit oder Ohnmacht (eine St√∂rung, die als ‚Äěmalignes neuroleptisches Syndrom‚Äú bezeichnet wird)
  • Gelbverf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Langanhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Anschwellen der Br√ľste und unerwartete Milchproduktion in den Br√ľsten (Galaktorrhoe)
  • Menstruationsst√∂rungen
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Schmerzen im Brustkorb sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Falls Sie irgendeine dieser Beschwerden an sich bemerken, suchen Sie bitte umgehend √§rztlichen Rat.
  • Gehen, Sprechen, Essen oder andere Aktivit√§ten w√§hrend des Schlafens
  • Verminderte K√∂rpertemperatur (Hypothermie)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Eine Erkrankung (so genanntes ‚Äěmetabolisches Syndrom‚Äú), bei der eine Kombination aus drei oder mehr der folgenden Ver√§nderungen auftreten kann: Zunahme von Fetteinlagerungen im Bauchbereich, Verringerung des Blutwertes von ‚Äěgutem Cholesterin‚Äú (HDL-Cholesterin), Anstieg bestimmter Blutfettwerte, genannt Triglyceride, hoher Blutdruck und Anstieg Ihres Blutzuckerwertes
  • Eine Kombination aus Fieber, grippe√§hnlichen Beschwerden, Halsschmerzen oder einer anderen Infektion mit einer sehr verringerten Anzahl an wei√üen Blutzellen, eine Erkrankung, die als Agranulozytose bezeichnet wird
  • Darmverschluss
  • Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut

  • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (sogenannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock ausl√∂sen kann
  • Schnelles Anschwellen der Haut, √ľblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angio√∂dem)
  • Schwerwiegende blasenbildende Hauterkrankung im Bereich von Mund, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom), siehe Abschnitt 2.
  • Unangemessene Aussch√ľttung eines Hormones, das das Urinvolumen kontrolliert
  • Zersetzen von Muskelfasern und Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Hautausschlag mit unregelm√§√üigen roten Flecken (Erythema multiforme), siehe Abschnitt 2.
  • Pl√∂tzliches Auftreten von roten Hautpartien, die mit kleinen Pusteln √ľbers√§t sind (kleine, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllte Blasen), die als akute generalisierte exanthemat√∂se Pustulose (AGEP) bezeichnet werden, siehe Abschnitt 2.
  • Schwerwiegende, pl√∂tzliche allergische Reaktion mit Beschwerden wie Fieber, Blasenbildung auf der Haut und Absch√§len der Haut (Toxische epidermale Nekrolyse), siehe Abschnitt 2.
  • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Beschwerden (DRESS), bestehend aus grippe√§hnlichen Beschwerden mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und abnormen Ergebnissen von Blutuntersuchungen (einschlie√ülich erh√∂hten Werten von wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) und Leberenzymen), siehe Abschnitt 2.
  • Entzugserscheinungen k√∂nnen bei neugeborenen Babys auftreten, deren M√ľtter Quetiapin w√§hrend der Schwangerschaft eingenommen haben
  • Schlaganfall
  • Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
  • Entz√ľndung des Herzmuskels (Myokarditis)
  • Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe (Vaskulitis), h√§ufig mit Hautausschlag mit kleinen roten oder violetten Hautunebenheiten

Die Gruppe von Arzneimitteln, zu der Quetiapin G.L. gehört, kann Herzrhythmusstörungen verursachen, welche erheblich sein können und in schwerwiegenden Fällen tödlich verlaufen.

Manche der Nebenwirkungen werden nur mit Blutuntersuchungen erkannt, wie z.B. eine √Ąnderung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerspiegels, Ver√§nderungen der Menge an Schilddr√ľsenhormonen im Blut, erh√∂hte Leberenzymwerte, Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, Abnahme der Anzahl an roten Blutzellen, Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt), Abnahme der Menge an Natrium im Blut und Erh√∂hung der Menge an Prolaktin im Blut.

Ein Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:

  • Bei M√§nnern und Frauen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
  • Bei Frauen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelm√§√üigen Regelblutungen.

Ihr Arzt wird Sie auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchf√ľhren zu lassen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgende Nebenwirkung wurde häufiger oder ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Anstieg des Blutspiegels des Hormons Prolaktin. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen F√§llen zu folgenden Nebenwirkungen f√ľhren:
    • Bei Jungen und M√§dchen schwellen die Br√ľste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Br√ľsten.
    • Bei M√§dchen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelm√§√üigen Regelblutungen.
  • Appetitzunahme
  • Erbrechen
  • Ungew√∂hnliche Muskelbewegungen, wie Schwierigkeiten beim Ansetzen zu Bewegungen, Zittern, Unruhe oder schmerzfreie Versteifung der Muskulatur
  • Blutdruckanstieg

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schw√§chegef√ľhl, Ohnmacht (kann zu St√ľrzen f√ľhren)
  • Verstopfte Nase
  • Gef√ľhlt der Reizbarkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Quetiapin G.L. enthält

  • Der Wirkstoff ist: Quetiapin (als Quetiapinfumarat). 1 Filmtablette enth√§lt 25 mg Quetiapin (als Quetiapinfumarat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kern: Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei), Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon, Magnesiumstearat.
    Film: Polyvinylalkohol, Lecithin, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172).

Wie Quetiapin G.L. aussieht und Inhalt der Packung

Quetiapin G.L. 25 mg-Filmtabletten sind pfirsichfarbene, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten.

Packungsgrößen: Blisterpackungen mit 10, 30 und 60 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-27861

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Quetiapin G.L. 25 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.12.2008
ATC Code N05AH04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden