Terbinafin STADA 250 mg Tabletten

Abbildung Terbinafin STADA 250 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code D01BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Stada

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Terbinafin Actavis 250 mg Tabletten Terbinafin Actavis Group hf.
Amykal 1 % Creme Terbinafin Pelpharma Handels GmbH
Amisan 250 mg - Tabletten Terbinafin Sandoz
Lamisil 1 % - Creme Terbinafin GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH
Terbiderm 250 mg Tabletten Terbinafin Dermapharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Terbinafin STADA enthÀlt den Wirkstoff Terbinafinhydrochlorid. Terbinafin gehört zur Gruppe der Fungizide (Mittel gegen Pilzerkrankungen).

Terbinafin STADA wird angewendet

  • zur Behandlung von Hautinfektionen durch parasitĂ€re Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten), z. B.:
    • Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Leistengegend; besonders betroffen sind unbehaarte Hautregionen).
    • Tinea cruris (Pilzinfektion der Leistenregion)
    • Tinea pedis („Fußpilz“ – eine Pilzinfektion, die besonders die Haut zwischen den Zehen befĂ€llt)
  • zur Behandlung von Infektionen der Finger- und ZehennĂ€gel (Onychomykosen) durch parasitĂ€re Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten).

Terbinafin wirkt nicht gegen Pityriasis versicolor („Kleienpilzflechte“; eine durch Hefepilze verursachte Hautinfektion).

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Terbinafin STADA darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Terbinafin sind.
  • wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. Genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden (wenn Ihre Niere nicht richtig arbeitet) – Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel nehmen können.
  • wenn Sie an einer chronischen oder akuten Lebererkrankung leiden (wenn Ihre Leberkrankheit bereits lange andauert oder Ihre Leber momentan nicht richtig arbeitet). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel nehmen können.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Terbinafin STADA einnehmen.

Vor der Behandlung mit Terbinafin STADA sollte Ihr Arzt vorbestehende Lebererkrankungen abklĂ€ren, oder feststellen, ob Sie zur Zeit an einer Lebererkrankung leiden, da in sehr seltenen FĂ€llen Terbinafin bei Patienten mit oder ohne vorbestehende Lebererkrankungen zu einem Leberversagen fĂŒhren kann (siehe auch Abschnitte 2. Was mĂŒssen Sie vor der Einnahme von Terbinafin STADA beachten und 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich).

Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden bzw. jemals gelitten haben:

  • Lebererkrankungen Terbinafin kann in seltenen FĂ€llen folgende Erkrankungen verursachen:

Diese seltenen Nebenwirkungen treten in der Regel innerhalb der ersten zwei Behandlungsmonate auf. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer Lebererkrankung bemerken, z. B.:

  • Pruritus (Juckreiz)
  • Anhaltende Übelkeit ohne ersichtlichen Grund (UngeklĂ€rte persistierende Nausea)
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • MĂŒdigkeit
  • Ikterus (GelbfĂ€rbung der Haut oder AugĂ€pfel)
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Dunkler Urin
  • Heller Stuhl

Ihr Arzt wird umgehend Ihre Leberfunktion untersuchen. Möglicherweise mĂŒssen Sie aufhören, Terbinafin STADA einzunehmen.

Wenn Sie hohes Fieber oder Halsschmerzen bekommen, wird der Arzt Ihre Blutwerte untersuchen. Terbinafin kann in seltenen FĂ€llen Erkrankungen des Blutes verursachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker ĂŒber alle Ihre gegenwĂ€rtigen und frĂŒheren Krankheiten, insbesondere folgende:

  • Hauterkrankungen wie HautausschlĂ€ge, Hautrötungen, BlĂ€schenbildung auf den Lippen, den Augen oder im Mund, AbschĂ€len der Haut (Zeichen von schweren Hautreaktionen).Psoriasis (Schuppenflechte) – In sehr seltenen FĂ€llen kann Terbinafin eine Schuppenflechte verschlimmern.
  • Schwache Nierenfunktion. Möglicherweise muss Ihre Terbinafin-Dosis verringert werden.

Wenn eine ImmumsystemschwĂ€che vermutet wird, wird Ihr Arzt die DurchfĂŒhrung eines Bluttests 6 Wochen nach Beginn der Behandlung in Betracht ziehen.

Patienten mit verminderter Leberfunktion

Terbinafin darf bei Patienten mit chronischer oder aktiver Lebererkrankung nicht angewendet werden.

Einnahme von Terbinafin STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Terbinafin wirkt sich darauf aus, wie die Leber bestimmte andere Arzneimittel aus dem Körper abbaut. Diese Arzneimittel werden im folgenden Abschnitt aufgefĂŒhrt. Ihr Arzt kennt diese Arzneimittel und wird gegebenenfalls die Dosis nach Bedarf anpassen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie auch eins der folgenden Arzneimittel nehmen:

Arzneimittel, die sich auf Terbinafin STADA auswirken:

  • Rifampicin (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen wie z. B. Tuberkulose) – Rifampicin kann die Wirkung von Terbinafin STADA abschwĂ€chen.
  • Cimetidin (zur Behandlung bestimmter Magen- und Darmkrankheiten) – Cimetidin kann die Wirkung von Terbinafin STADA verstĂ€rken.
  • Fluconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Amiodaron (zur Behandlung von Herzerkrankungen)

Arzneimittel, auf die sich Terbinafin STADA auswirkt:

  • Bestimmte Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen - Niedergeschlagenheit):
    • trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Desipramin)
    • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer („SSRIs“, z. B. Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin)
  • Betablocker (zur Behandlung von Bluthochdruck; z. B.. Atenolol, Propranolol, Bisoprolol)

  • Monoaminoxidase-B-Hemmer (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit; z. B. Selegilin, Rasagilin)
  • Ciclosporin (zur Regulierung des Immunsystems, um das Abstoßen von transplantierten Organen zu verhindern)
  • Koffein

Die Wirkung dieser Arzneimittel kann verstÀrkt werden. Ihr Arzt wird bei Bedarf Ihre Dosis anpassen.

VerhĂŒtungsmittel zum Einnehmen

Bei einigen Frauen, die gleichzeitig orale VerhĂŒtungsmittel (die Pille) und Terbinafin STADA einnahmen, sind folgende Störungen aufgetreten:

  • Zwischenblutungen (vaginale Blutung zwischen den Regelblutungen)
  • UnregelmĂ€ĂŸiger Menstruationszyklus (Regelblutung in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden).

Einnahme von Terbinafin STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Terbinafin STADA kann zu den Mahlzeiten oder unabhÀngig davon eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Terbinafin kann das ungeborene Kind schÀdigen. Nehmen Sie daher Terbinafin STADA nicht ein, wenn

  • Sie schwanger sind.
  • Sie glauben, Sie könnten eventuell schwanger sein.
  • Sie versuchen, schwanger zu werden.

Wenn Sie wÀhrend der Behandlung mit Terbinafin STADA schwanger werden, hören Sie sofort auf, die Tabletten einzunehmen, und informieren Sie Ihren Arzt.

Stillzeit

Sie sollten wĂ€hrend der Einnahme dieses Arzneimittels nicht stillen, da Ihr Baby ĂŒber die Muttermilch Terbinafin ausgesetzt wird. Das könnte Ihrem Baby schaden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Auswirkungen von Terbinafin STADA auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden. Wenn Sie sich wĂ€hrend der Einnahme von Terbinafin-Tabletten benommen fĂŒhlen, fahren Sie nicht mit dem Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie das Arzneimittel mit ausreichend FlĂŒssigkeit ein.

Dosierung:

Erwachsene: Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis

250 mg einmal pro Tag.

Patienten mit schwacher Nierenfunktion

Dieses Arzneimittel ist fĂŒr Patienten, deren Niere nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ arbeitet, nicht geeignet, deshalb sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Kinder:

Terbinafin STADA ist nicht fĂŒr die Anwendung bei Kindern bestimmt.

Ältere Patienten:

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ă€ltere Patienten eine verĂ€nderte Dosierung benötigen. Vorbestehende Leber- oder Nierenfunktionsstörungen mĂŒssen jedoch in Betracht gezogen werden (siehe auch Abschnitte 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Terbinafin STADA beachten und 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich)

Dauer der Behandlung

Die Behandlungsdauer hÀngt davon ab, welche Art Infektion Sie haben und wie schwer diese ist.

Hautinfektionen

Bei folgenden Krankheiten ist Terbinafin STADA 2–4 Wochen lang einzunehmen:

  • Tinea pedis (Fußpilz)
  • Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Leistengegend)
  • Tinea cruris ( Pilzinfektion der Leistenregion).

Bei bestimmten Formen von Tinea pedis kann die Behandlung mit Terbinafin STADA auch bis zu sechs Wochen dauern:

  • interdigitale Tinea pedis (zwischen den Zehen)
  • plantare Tinea pedis; „Mokassin-Typ“ (an der Fußsohle und den Seiten des Fußes) Ihr Arzt erkennt, um welche Form es sich handelt, und sagt Ihnen, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen.

Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Heilung vollstÀndig abklingen.

Onychomykose(Nagelpilz)

Bei folgenden Krankheiten ist Terbinafin STADA 6–12 Wochen lang einzunehmen:

  • Pilzbefall der FingernĂ€gel.

Bei bestimmten Formen von Nagelpilz kann die Behandlung mit Terbinafin STADA auch lÀnger dauern, z.B.:

  • Pilzbefall der ZehennĂ€gel

Wenn die ZehennĂ€gel befallen sind, dauert die Behandlung in den meisten FĂ€llen zwölf Wochen. Es ist aber auch möglich, dass Sie Terbinafin STADA bis zu sechs Monate lang einnehmen mĂŒssen. Das hĂ€ngt davon ab, wie gut Ihre NĂ€gel in den ersten Behandlungswochen nachwachsen.

Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Heilung vollstÀndig abklingen. Bis gesunde NÀgel nachgewachsen sind, kann es mehrere Monate dauern.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Terbinafin STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, holen Sie sofort bei Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nÀchsten Krankenhauses Rat ein.

Anzeichen einer Überdosierung sind unter anderem:

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin STADA vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin STADA vergessen haben, nehmen Sie einfach eine normale Dosis zum nÀchsten regulÀren Einnahmezeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin STADA abbrechen

Beenden oder verÀndern Sie nicht die Einnahme Ihres Arzneimittels, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen, auch wenn sich die Beschwerden gebessert haben.

Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, wie lange Sie Terbinafin STADA einnehmen sollen. Folgen Sie den Anweisungen Ihres behandelnden Arztes und schließen Sie Ihre Behandlung wie vorgesehen ab. Dies ist wichtig, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen. Wenn Sie die Einnahme frĂŒher abbrechen als vereinbart, können Ihre Beschwerden sich wieder verschlimmern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Bei VerĂ€nderungen oder Verlust Ihres Geschmacksinns, starken VerĂ€nderungen Ihrer Blutwerte oder Verschlechterung von Hautreaktionen wĂ€hrend der Behandlung mĂŒssen Sie die Einnahme von Terbinafin STADA umgehend beenden.

Einige Nebenwirkungen sind von schwerwiegender Natur; sie treten selten bis sehr selten auf. Wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bei sich

bemerken, beenden Sie sofort die Einnahme von Terbinafin STADA und suchen Sie umgehend Àrztliche Hilfe auf.

  • Symptome wie andauernde ungeklĂ€rte Übelkeit, Magenprobleme, Appetitlosigkeit oder ungewöhnliche MĂŒdigkeit oder SchwĂ€che oder wenn Sie bemerken, dass Ihre Haut oder Bindehaut gelb aussieht, dass Ihr Harn ungewöhnlich dunkel ist oder Ihr Stuhl eine ungewöhnlich helle Farbe aufweist (mögliche Anzeichen von Leberproblemen).
  • Symptome wie Halsschmerzen mit Fieber und SchĂŒttelfrost oder wenn Sie unĂŒbliche Blutungen oder BlutergĂŒsse bemerken (mögliche Anzeichen von Erkrankungen, die bei bestimmten Arten von Blutzellen auftreten).
  • Symptome wie ungewöhnlich helle Haut, Schleimhaut oder Nagelbett, ungewöhnliche MĂŒdigkeit oder SchwĂ€che oder Atemlosigkeit bei Anstrengung (mögliche Anzeichen einer Erkrankung, die auf der Ebene der roten Blutkörperchen auftritt).

Symptome einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie/Angioödem), z. B.:

    • geschwollenes Gesicht, Zunge oder Rachen
    • Schluckbeschwerden
    • Nesselsucht und/oder Atembeschwerden
  • Anzeichen einer serumkrankheitsĂ€hnlichen Reaktion (Form von allergischer Reaktion), z. B.:
    • Hautausschlag oder Urticaria (Nesselsucht)
    • Arthralgie (Gelenkschmerzen) und/oder Myalgie (Muskelschmerzen)
    • Schwellung der Gesichtshaut und/oder geschwollene DrĂŒsen
    • Dyspnoe (Atembeschwerden)
  • Schwere Hautreaktionen, z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse (Schwere Hautreaktion mit Rötung, Blasenbildung und AbschĂ€lung der Haut), akute generalisierte exanthemöse Pustulose (ausbildung zahlreicher Pusteln meist in Kombination mit Fieber und Gelenksschmerzen.) Exsudatives Erythema multiforme (entzĂŒndliche Hautreaktion, welche runde rötliche Punkte auf der Haut auslösen kann, die Blasen bilden). PhotosensitivitĂ€tsreaktion (ĂŒbermĂ€ĂŸige Empfindlichkeit der Haut gegenĂŒber Sonneneinstrahlung, erhöhtes Risiko fĂŒr Sonnenbrand)
  • Auftreten oder Verschlimmerung eines kutanen oder systemischen Lupus erythematodes; dies sind Erkrankungen des Immunsystems, das normalerweise den Körper vor Krankheiten schĂŒtzt. Betroffen sind vor allem die Haut (Hautausschlag) und zum Teil auch innere Organe. Mögliche Folgen:
    • Perikarditis (EntzĂŒndung des Herzbeutels, der den Herzmuskel umhĂŒllt; Anzeichen: Schmerzen im Brustraum, die in den RĂŒcken ausstrahlen und bei vorgebeugtem Sitzen geringer werden, im Liegen stĂ€rker.
    • Pleuritis (EntzĂŒndung des Brustfells, das die Lungen umhĂŒllt; mögliche Anzeichen: Schmerzen beim Atmen, Atemnot und/oder Husten)
    • Arthritis (GelenkentzĂŒndung die schmerzhaft sein kann)
    • Myalgie (Muskelschmerzen)
    • Symptome wie Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, MĂŒdigkeit oder wenn Sie purpurrote Flecken unter der HautoberflĂ€che entdecken (mögliche Anzeichen einer EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe).
    • Starke Oberbauchschmerzen, die nach hinten ausstrahlen (mögliche Anzeichen einer EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse).
    • UnerklĂ€rbare MuskelschwĂ€che und –schmerzen oder dunkler (rot-brauner) Harn (mögliche Anzeichen eines Muskelschwundes).

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten):

  • Appetitverlust
  • AufgeblĂ€hter Bauch
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
  • Übelkeit (Nausea)
  • Magenschmerzen (Bauchschmerzen)
  • Durchfall
  • Hautausschlag
  • Urtikaria (Nesselsucht)
  • Arthralgie (Gelenkschmerzen) und/oder Myalgie (Muskelschmerzen); diese Nebenwirkungen können im Rahmen einer allergischen Reaktion auftreten. Sie können von allergischen Hautreaktionen begleitet werden.

HÀufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten):

  • Appetitverlust
  • Kopfschmerzen
  • MĂŒdigkeit
  • Befindlichkeitsstörung (Unwohlsein)

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten):

  • Ageusie (Verlust des Geschmackssinns)
  • Dysgeusie (Störung des Geschmackssinns)
  • Hypogeusie (Abnahme des Geschmackssinns)

Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten):

  • Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion), Angioödem (Schwellung der Gesichtshaut und des Rachens, die zu Atembeschwerden fĂŒhren können) und serumkrankheitsĂ€hnliche Reaktion (siehe oben, Abschnitt „Einige Nebenwirkungen sind von schwerwiegender Natur; sie treten selten bis sehr selten auf“)
  • Benommenheit
  • HypoĂ€sthesie (leichtes TaubheitsgefĂŒhl der Haut)
  • ParĂ€sthesie (Kribbeln/„Ameisen“ auf der Haut)
  • Cholestase (Gallestauung; gestörter Abfluss der GallenflĂŒssigkeit aus der Leber; dadurch GelbfĂ€rbung der Haut), eingeschrĂ€nkte Leberfunktion (Leber arbeitet nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ), Hepatitis (LeberentzĂŒndung), Ikterus (GelbfĂ€rbung der Haut) (siehe Abschnitt 2,“Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Leberversagen mit nachfolgender Lebertransplantation oder Todesfolge. In der Mehrzahl der FĂ€lle litten die Patienten an schweren Grunderkrankungen. Erhöhte Leberenzymwerte (Ergebnisse einer Blutuntersuchung im Labor, die auf LeberschĂ€den hinweisen) (siehe Abschnitt 2, „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten auftreten):

  • VerĂ€nderung der Anzahl bestimmter Blutzellen
  • niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie oder Agranulozytose); kann zu unerklĂ€rlichem Fieber oder grippeĂ€hnlichen Symptomen, z. B. Halsschmerzen, fĂŒhren.
  • niedrige Anzahl BlutplĂ€ttchen (Thrombozytopenie); (diese werden zur Blutgerinnung benötigt. Eine zu geringe Zahl an BlutplĂ€ttchen kann vermehrt zu BlutergĂŒssen und Nasenbluten fĂŒhren.)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bemerken, dass Sie hÀufiger als gewöhnlich an Infektionen, Fieber oder Halsschmerzen leiden oder vermehrt blaue Flecke oder Blutungen bekommen.

  • Bestimmte Hautreaktionen: Kutaner (Haut-) oder systemischer (ĂŒber den Kreislauf

verbreiteter) Lupus erythematodes (wenn Sie an einer solchen Erkrankung leiden kann diese sich verschlimmern), PhotosensitivitÀt (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) und/oder schwere Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung und AbschÀlung der Haut, wie

  • Stevens-Johnson-Syndrom
  • Toxische epidermale Nekrolyse

(siehe auch obigen Abschnitt „Einige Nebenwirkungen sind von schwerwiegender Natur; sie treten selten bis sehr selten auf“)

  • Angst
  • Depression (Niedergeschlagenheit)
  • Verschlimmerung einer Psoriasis (Schuppenflechte; Hautkrankheit, die auch auf NĂ€gel und Gelenke ĂŒbergehen und so zu Arthritis fĂŒhren kann; siehe auch Abschnitt 2, „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Haarausfall (Alopezie)
  • UnregelmĂ€ĂŸige Menstruation (wenn Ihre Monatsblutungen unregelmĂ€ĂŸig auftreten, insbesondere bei Frauen, die orale VerhĂŒtungsmittel (die Pille) nehmen)
  • Zwischenblutungen (vaginale Blutung zwischen den Regelblutungen bei der Frau; insbesondere bei Frauen, die orale VerhĂŒtungsmittel nehmen)

HÀufigkeit nicht bekannt (HÀufigkeit auf Grundlgage der vorhandenen Daten nicht abschÀtzbar)

  • AnĂ€mie
  • Störungen des Geruchssinnes einschließlich permanenter Verlust der Geruchssinnes (Anosmie)
  • Vermindertes Hören (Hypoakusis), Gehörstörungen, Ohrensausen (Tinnitus)
  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe (Vaskulitis)
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis)
  • Muskelschwund (Rhabdomyolyse)
  • GrippeĂ€hnliche Symptome (z.B. MĂŒdigkeit, SchĂŒttelfrost, Halsschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen) (grippeĂ€hnliche Krankheit), Fieber (Pyrexie)
  • Kreatininphosphokinase im Blut erhöht, Gewichtsverminderung (durch Verminderung des Geschmackssinnes)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Bewahren Sie den Blisterstreifen (DurchdrĂŒckpackung) stets im Umkarton auf.

Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der DurchdrĂŒckpackung nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Terbinafin STADA enthÀlt

Der Wirkstoff ist Terbinafinhydrochlorid.

Eine Tablette enthÀlt 250 mg Terbinafin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Mikrokristalline Cellulose
  • Hypromellose
  • CarboxymethylstĂ€rke-Natrium
  • Hochdisperses Siliciumdioxid
  • Magnesiumstearat

Wie Terbinafin STADA aussieht und Inhalt der Packung

Terbinafin STADA 250 mg Tabletten sind weiße bzw. weißliche, runde Tabletten und auf beiden Seiten konvex gewölbt. Auf einer Seite befindet sich eine Bruchkerbe, auf der anderen die PrĂ€gung „250“.

Terbinafin STADA 250 mg Tabletten sind in Packungen mit 7, 8, 14, 15, 28, 30, 42, 45 und 98 Tabletten in PVC-/Aluminium-Blistern erhÀltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

STADA Arzneimittel GmbH, A-1190 Wien

Z.Nr.: 1-25902

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2014.

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Wirkstoff(e) Terbinafin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code D01BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden