Thyrex 75 Mikrogramm - Tabletten

Abbildung Thyrex  75 Mikrogramm - Tabletten
Wirkstoff(e) Levothyroxin-Natrium
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.10.2006
ATC Code H03AA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Schilddr√ľsenpr√§parate

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Schilddr√ľsenhormone sind f√ľr die Aufrechterhaltung des normalen Stoffwechsels notwendig. Bei Kindern sind sie f√ľr das normale Wachstum und die Reifung mitverantwortlich. Deshalb k√∂nnen Schilddr√ľsenerkrankungen unbehandelt ernsthafte und gef√§hrliche Folgen haben, insbesondere bei Kindern. Bei Schilddr√ľsenunterfunktion oder -√ľberfunktion ist oft eine langfristige Einnahme von Schilddr√ľsenhormonen erforderlich.

Thyrex wird angewendet:

  • bei Schilddr√ľsenunterfunktion
  • Kropf
  • zur Verh√ľtung und Behandlung von erneuter Kropfbildung nach einer Kropfoperation
  • als Zusatzbehandlung bei behandeltem Schilddr√ľsentumor

Erh√∂htes Blutcholesterin und Fettsucht sind keine Anwendungsgebiete, au√üer es liegt gleichzeitig eine Schilddr√ľsenunterfunktion vor.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON THYREX BEACHTEN? Thyrex darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Levothyroxin-Natrium (T4) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder einer der genannten Zust√§nde vorliegt:

eine unbehandelte Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose)

  • eine unbehandelte Nebennierenrindenschw√§che und Sie keine angemessene Ersatzbehandung erhalten
  • eine unbehandelte Schw√§che der Hirnanhangdr√ľse (Hypophyseninsuffizienz), wenn diese eine therapiebed√ľrftige Nebennierenrindenschw√§che zur Folge hat
  • ein akuter Herzinfarkt
  • eine akute Herzmuskelentz√ľndung (Myokarditis)
  • eine akute Entz√ľndung aller Wandschichten des Herzens (Pankarditis)

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Thyrex nicht gleichzeitig mit einem Arzneimittel, das die Schilddr√ľsen√ľberfunktion hemmt (sogenanntes Thyreostatikum), einnehmen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Thyrex einnehmen.

Bitte melden Sie besondere Reaktionen und Nebenwirkungen (siehe ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú) unverz√ľglich Ihrem Arzt.

Teilen Sie Ihrem Arzt vor Beginn der Behandlung mit, wenn bei Ihnen folgende Erkrankungen oder Zustände vorliegen:

In diesen F√§llen m√ľssen zu hohe Schilddr√ľsenhormonspiegel vermieden werden, daher wird Ihr Arzt die Behandlung mit niedrigen Dosen einleiten und in gr√∂√üeren Zeitabst√§nden langsam steigern.

Bevor ein sogenannter Schilddr√ľsensuppressionstest zur Untersuchung der Schilddr√ľsenfunktion durchgef√ľhrt wird, m√ľssen diese Krankheiten oder Zust√§nde ebenfalls ausgeschlossen bzw. behandelt werden.

Bei Schilddr√ľsenhormonmangel muss die Behandlung mit Thyrex √ľber l√§ngere Zeit, gegebenenfalls lebenslang, beibehalten werden. √Ąndern Sie die Tabletteneinnahme nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt. Gehen Sie bitte zu den von Ihrem Arzt vorgeschriebenen regelm√§√üigen Kontrolluntersuchungen, damit die Dosierung eventuell an ver√§nderte Gegebenheiten angepasst werden kann.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an schweren Verdauungsstörungen leiden, da diese die Aufnahme von Levothyroxin in den Körper hemmen.

Wenn Sie an einer Schilddr√ľsenunterfunktion leiden, die durch eine Erkrankung der Hirnanhangdr√ľse verursacht wird, muss eine m√∂glicherweise gleichzeitig vorliegende Sch√§digung der Nebennierenrinde vor Beginn oder zus√§tzlich zur Behandlung mit Thyrex behandelt werden (Therapie mit Hydrokortison). Ohne ausreichende Behandlung kann es zu einem akuten Versagen der Nebennierenrinde (Addison-Krise) kommen.

Bei gleichzeitiger Behandlung von Frauen nach den Wechseljahren, die ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenschwund (Osteoporose) aufweisen:

Ihr Arzt wird die Schilddr√ľsenfunktion h√§ufig kontrollieren, um erh√∂hte Blutspiegel des Hormons Levothyroxin zu vermeiden und die niedrigste erforderliche Dosis zu gew√§hrleisten.

Bei Verdacht auf Vorliegen von Schilddr√ľsenbereichen, die unkontrolliert Hormon produzieren, (Schilddr√ľsenautonomie) wird der Arzt vor Beginn der Behandlung zus√§tzliche

Schilddr√ľsenuntersuchungen anordnen.

Bei Kindern ist auf eine eventuell eintretende sogenannte Epiphysiolyse (L√∂sung des Gelenkskopfes vom Oberschenkelknochen - Erkennungszeichen: H√ľftschmerzen, abnorme Stellung der Beine und Gangst√∂rung) zu achten.

Der Blutdruck wird regelm√§√üig √ľberwacht, wenn eine Behandlung mit Thyrex bei Fr√ľhgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht begonnen wird, da es zu einem schnellen Blutdruckabfall (Kreislaufkollaps) kommen kann (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Bei gleichzeitiger Einnahme von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Dicumarol) oder die Schilddr√ľse beeinflussenden Arzneimitteln (z. B. Amiodaron, Thyrosinkinase-Inhibitoren [Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen], Salizylate und hohe Dosen Furosemid) sind regelm√§√üige Kontrollen der Prothrombinzeit (ein Ma√ü f√ľr die Blutgerinnung) zu Beginn der Thyrex- Behandlung erforderlich.

Bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist der Blutzuckerspiegel zu Beginn der Behandlung mit Schilddr√ľsenhormonpr√§paraten in k√ľrzeren Abst√§nden zu √ľberpr√ľfen. Bei schwerer Zuckerkrankheit ist Thyrex nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einzunehmen.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch

Sie d√ľrfen Schilddr√ľsenhormone nicht zur Gewichtsabnahme einnehmen. Wenn Ihre Schilddr√ľsenhormon-Blutspiegel im normalen Bereich liegen, bewirkt die zus√§tzliche Einnahme von Schilddr√ľsenhormonen keine Gewichtsabnahme. Die zus√§tzliche Einnahme kann schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere in Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion.

Umstellung der Behandlung

Ein Schilddr√ľsenungleichgewicht kann auftreten, wenn Sie auf ein anderes Levothyroxin-haltiges Produkt umstellen m√ľssen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zur √Ąnderung Ihrer Arzneimittel haben. W√§hrend der √úbergangsphase ist eine genaue √úberwachung (klinisch und biologisch) und Kontrolle der Blutwerte erforderlich. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, da dies darauf hindeuten kann, dass Ihre Dosis nach oben oder unten angepasst werden muss.

√Ąltere Personen

Bei √§lteren Menschen wird die Dosierung vorsichtiger durchgef√ľhrt (insbesondere wenn Herzprobleme bestehen) und die √§rztlichen Kontrollen finden h√§ufiger statt.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind, damit er die Tabletteneinnahme √ľberpr√ľfen und eventuell anpassen kann (siehe auch ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Eine korrekte Behandlung mit Schilddr√ľsenhormonen ist w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit besonders wichtig f√ľr die Gesundheit der Mutter und des ungeborenen Kindes. Sie muss deshalb konsequent und unter Aufsicht des behandelnden Arztes fortgesetzt werden. Bisher sind trotz umfangreicher Anwendungen w√§hrend der Schwangerschaft keine unerw√ľnschten Wirkungen von Levothyroxin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des ungeborenen oder neugeborenen Kindes bekannt geworden.

Lassen Sie Ihre Schilddr√ľsenfunktion sowohl w√§hrend als auch nach einer Schwangerschaft kontrollieren. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis anpassen, da w√§hrend einer Schwangerschaft der Bedarf an Schilddr√ľsenhormon durch den erh√∂hten Blutspiegel an √Ėstrogen (weibliches Geschlechtshormon) steigen kann.

Eine Kropfbehandlung, die bereits vor Beginn der Schwangerschaft eingeleitet wurde, wird in gleicher, oder falls notwendig, in etwas erh√∂hter Dosierung fortgesetzt werden. Eine nicht behandelte Schilddr√ľsenunterfunktion kann zur Sch√§digung des Kindes oder Fehlgeburt f√ľhren. Thyrex muss daher w√§hrend der gesamten Schwangerschaft weiter eingenommen werden.

W√§hrend der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Thyrex nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln einnehmen, die die Schilddr√ľsen√ľberfunktion hemmen (sogenannte Thyreostatika), da hierdurch eine h√∂here Dosierung der Thyreostatika erforderlich wird. Durch die h√∂here Dosis k√∂nnen diese Arzneimittel (im Gegensatz zu Thyrex) √ľber die Plazenta in den kindlichen Kreislauf gelangen und sind in der Lage, beim Ungeborenen eine Schilddr√ľsenunterfunktion hervorzurufen. Leiden Sie an einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion, so wird Ihr Arzt diese w√§hrend der Schwangerschaft ausschlie√ülich mit niedrig dosierten thyreostatisch wirksamen Arzneimitteln behandeln.

Schilddr√ľsensuppressionstests m√ľssen w√§hrend der Schwangerschaft unterbleiben, da die Anwendung von radioaktiven Substanzen bei Schwangeren nicht angezeigt ist.

W√§hrend der Stillzeit entscheidet Ihr Arzt √ľber eine weitere Einnahme von Thyrex, die Menge an Thyrex in der Muttermilch ist f√ľr den S√§ugling unbedenklich.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST THYREX EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie pers√∂nlich beste Dosierung von Thyrex im Laufe der Behandlung feststellen.

In vielen F√§llen wird er mit einer niedrigen Dosis die Behandlung beginnen und die Dosierung allm√§hlich steigern. Sie k√∂nnen ihm helfen, indem Sie auf allf√§llige Zeichen einer √úberdosierung (Herzklopfen, gesteigerte Nervosit√§t, Durchfall, u. a.) achten und ihm davon berichten. In diesen F√§llen wird er je nach Bedarf die Dosis herabsetzen. Eventuell muss die Behandlung unterbrochen werden; sie kann nach Abklingen der unerw√ľnschten Wirkungen mit kleineren Dosen wieder aufgenommen werden.

F√ľr die individuelle Behandlung stehen 25 Mikrogramm, 50 Mikrogramm, 75 Mikrogramm, 100 Mikrogramm, 125 Mikrogramm und 160 Mikrogramm ‚Äď Tabletten zur Verf√ľgung.

Allgemeine Dosierungshinweise:

Erwachsene

  • Schilddr√ľsenunterfunktion: Am Anfang 25 - 50 Mikrogramm t√§glich. Je nach Wirkung, Steigerung der Tagesdosis alle 1 - 4 Wochen um 50 - 100 Mikrogramm. Zur Dauerbehandlung 100 - 300 Mikrogramm t√§glich.
  • Kropf: 100 Mikrogramm t√§glich. Ihr Arzt wird im Bedarfsfall nach 2 Wochen die Dosis auf maximal 200 Mikrogramm t√§glich steigern.
  • Verh√ľtung und Behandlung von erneuten Kropfbildungen nach Kropfoperation: 100 - 160 Mikrogramm t√§glich als Dauerbehandlung.
  • als Zusatzbehandlung bei behandeltem Schilddr√ľsentumor: 200 - 300 Mikrogramm t√§glich zur Unterdr√ľckung (Suppression).

Kinder und Jugendliche

In der Langzeitbehandlung der angeborenen und erworbenen Schilddr√ľsenunterfunktion liegt die t√§gliche Dosis im Allgemeinen bei 100 - 150 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium pro m2 K√∂rperoberfl√§che.

Bei Neugeborenen und Kindern mit angeborener Schilddr√ľsenunterfunktion ist ein rascher Hormonersatz besonders wichtig, um eine normale geistige und k√∂rperliche Entwicklung zu erzielen. F√ľr diese Form der Schilddr√ľsenunterfunktion wird in den ersten 3 Monaten der Behandlung eine t√§gliche Dosis von 10 bis 15 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium pro Kilogramm K√∂rpergewicht empfohlen. Anschlie√üend wird der behandelnde Arzt anhand von Kontrolluntersuchungen (insbesondere Schilddr√ľsenhormonwerte im Blut) die erforderliche Dosis individuell anpassen.

Bei Kindern mit erworbener Schilddr√ľsenunterfunktion wird zu Beginn der Behandlung eine Dosis von 12,5 - 50 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium pro Tag empfohlen. Der behandelnde Arzt wird die Dosis schrittweise alle 2 - 4 Wochen erh√∂hen bis die Dosis erreicht ist, die in der Langzeitbehandlung erforderlich ist. Der Arzt orientiert sich hierbei insbesondere an den Schilddr√ľsenhormonwerten im Blut.

Ein Mangel an Schilddr√ľsenhormonen bei S√§uglingen und Kindern kann schwerwiegende Folgen haben, z. B. Zwergwuchs, Schwachsinn. Es ist daher wichtig, dass S√§uglinge und Kinder die von ihrem behandelnden Arzt vorgeschriebene Dosis regelm√§√üig erhalten und dass die Behandlung nicht ohne R√ľcksprache mit dem Arzt unterbrochen wird.

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen, am besten morgens mindestens eine halbe bis eine Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck, da die Nahrungsaufnahme die Aufnahme des Wirkstoffes in den K√∂rper stark hemmen kann.

Kinder erhalten die gesamte Tagesdosis mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Tagesmahlzeit. Lassen Sie die Tablette unmittelbar vor der Einnahme in etwas Wasser zerfallen, dann geben Sie diese Mischung dem Kind mit etwas Wasser. Bereiten Sie die Mischung stets frisch zu.

Thyrex Tabletten haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Dosen geteilt werden:

Legen Sie die Tabletten mit der Bruchkerbe nach unten auf eine gerade, harte Unterlage (Tischplatte). Mit einem kräftigen Fingerdruck auf die Tablette kann diese in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Entsprechend Ihrer Erkrankung wird der Arzt eine unterschiedlich lange Behandlungsdauer verordnen.

Wenn Sie eine größere Menge von Thyrex eingenommen haben als Sie sollten

Bei √úberdosierung (zu gro√üe Menge an Tabletten) kann es nach einigen Tagen bis Wochen zu Anzeichen einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion wie Kopfschmerz, Schwitzen, Hitzewallung, Zittern, Unruhe, Herzklopfen, Angina pectoris, Herzrhythmusst√∂rungen, Erbrechen, Durchfall, Glykosurie (Vorhandensein von Zucker im Harn), Gewichtsabnahme, St√∂rungen des Menstruationszyklusses, Muskelschw√§che, Schlaflosigkeit, Verwirrtheitszust√§nden, Fieber und Atemnot kommen.

Diese Erscheinungen verschwinden meist nach Herabsetzen der Tabletteneinnahme oder vor√ľbergehendem Absetzen der Behandlung.

Treten Sie bei Vergiftungsverdacht mit Schilddr√ľsenhormonen (z. B. bei Kindern) sofort mit einem Arzt - auch bei Beschwerdefreiheit - in Verbindung. Es ist m√∂glich, dass Vergiftungserscheinungen (siehe Abschnitt ‚Äě√úberdosierung‚Äú am Ende dieser Gebrauchsinformation) erst nach einigen Tagen auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Thyrex vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie einmal auf die Einnahme vergessen, holen Sie dies bei n√§chster Gelegenheit auf n√ľchternen Magen nach. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie mehrere Tabletteneinnahmen verabs√§umt haben.

Wenn Sie die Einnahme von Thyrex abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Thyrex nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab. F√ľr den Behandlungserfolg ist die regelm√§√üige Einnahme von Thyrex in der von Ihrem Arzt verschriebenen Dosierung erforderlich. Wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen, k√∂nnen die urspr√ľnglichen Beschwerden erneut auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Thyrex zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Thyrex beeinflusst die Wirkung folgender Arzneistoffe bzw. Präparategruppen:

Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel, wie z. B. Metformin, Glimepirid, Glibenclamid sowie Insulin):

Wenn Sie zuckerkrank (Diabetiker) sind, wird Ihr Arzt Ihren Blutzuckerspiegel regelm√§√üig kontrollieren, vor allem zu Beginn und zum Ende einer Schilddr√ľsenhormontherapie. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis des blutzuckersenkenden Arzneimittels anpassen, da Levothyroxin die Wirkung von blutzuckersenkenden Mitteln vermindern kann.

Cumarinderivate (blutgerinnungshemmende Arzneimittel):

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Thyrex und Cumarinderivaten (z. B. Dicumarol) wird Ihr Arzt regelm√§√üige Kontrollen der Blutgerinnung durchf√ľhren. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels verringern, da Levothyroxin die Wirkung von gerinnungshemmenden Stoffen verst√§rken kann.

Die Wirkung von Thyrex wird durch andere Arzneimittel wie folgt beeinflusst:

  • Arzneimittel zur Senkung der Blutfette, Arzneimittel zur Entfernung erh√∂hter Kaliumkonzentrationen im Blut (Ionenaustauscherharze):

Nehmen Sie Arzneimittel zur Senkung der Blutfette (wie z. B. Colestyramin, Colestipol) oder Arzneimittel zur Entfernung erhöhter Kaliumkonzentrationen im Blut (Calcium- und Natriumsalze der Polystyrolsulfonsäure, Sevelamer) 4 bis 5 Stunden nach der Einnahme von Thyrex ein. Diese Arzneimittel hemmen sonst die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und vermindern damit dessen Wirksamkeit.

Gallensäurekomplexbildner:

Colesevelam (Arzneimittel zur Verminderung einer erhöhten Cholesterinkonzentration im Blut) bindet Levothyroxin und verringert so die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm. Daher ist Thyrex mindestens 4 Stunden vor Colesevelam einzunehmen.

Aluminiumhältige magensäurebindende Arzneimittel, eisenhaltige Arzneimittel, Calciumcarbonat:

Nehmen Sie Thyrex mindestens 2 Stunden vor aluminiumhaltigen magensäurebindenden Arzneimitteln (Antazida, Sucralfate), eisenhaltigen Arzneimitteln oder Calciumcarbonat ein. Diese Arzneimittel können sonst die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und damit dessen Wirksamkeit vermindern.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Thyrex verstärken:

  • Salizylate, im Besonderen in Dosen h√∂her als 2 g/Tag (fiebersenkende Arzneimittel und Schmerzmittel)
  • Dicumarol (blutgerinnungshemmendes Arzneimittel)
  • hohe Dosen (250 mg) Furosemid (harntreibendes Arzneimittel)
  • Clofibrat (Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfettwerte)

Die Wirkung folgender Arzneimittel kann durch Thyrex verstärkt werden:

  • Herzglykoside (Arzneimittel zur Steigerung der Herzkraft)
  • Sympathomimetika (Herz-/Kreislauf stimulierende Arzneimittel)
  • Antidepressiva (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Propylthiouracil, Glukokortikoide, Betablocker (insbesondere Propranolol):

Propylthiouracil (Arzneimittel bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion), Glukokortikoide (Nebennierenrinden- hormone, ‚ÄěKortison‚Äú) und Betablocker (die Herzschlagfolge herabsetzende und blutdrucksenkende

Arzneimittel) hemmen die Umwandlung von Levothyroxin in die wirksamere Form Liothyronin und können somit die Wirksamkeit von Thyrex vermindern.

Amiodaron, jodhältige Kontrastmittel:

Amiodaron (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen) und jodhaltige Kontrastmittel (bestimmte in der R√∂ntgendiagnostik eingesetzte Mittel) k√∂nnen - bedingt durch ihren hohen Jodgehalt - sowohl eine √úber- als auch eine Unterfunktion der Schilddr√ľse ausl√∂sen. Besondere Vorsicht ist bei einem Knotenkropf (nod√∂se Struma) geboten, wenn m√∂glicherweise noch nicht erkannte Bezirke in der Schilddr√ľse vorliegen, die unkontrolliert Schilddr√ľsenhormone bilden (Autonomien). Amiodaron hemmt die Umwandlung von Levothyroxin in die wirksamere Form Liothyronin und kann somit die Wirksamkeit von Thyrex beeinflussen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosis von Thyrex anpassen.

Sertralin, Chloroquin/Proguanil:

Sertralin (Arzneimittel gegen Depressionen) und Chloroquin/Proguanil (Arzneimittel bei Malaria und rheumatischen Erkrankungen) vermindern die Wirksamkeit von Levothyroxin.

Barbiturate, Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin:

Barbiturate (Arzneimittel bei Krampfanfällen, zur Narkose, bestimmte Schlafmittel), Rifampicin (Antibiotikum), Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen) und Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) können die Wirkung von Levothyroxin abschwächen.

Arzneimittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung oder zur Hormonersatztherapie:

Wenn Sie √∂strogenhaltige Hormonpr√§parate zur Schwangerschaftsverh√ľtung (‚ÄěPille‚Äú) einnehmen oder eine Hormonersatztherapie nach den Wechseljahren erhalten, kann der Bedarf an Levothyroxin steigen.

Protease-Inhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen):

Wenn Sie gleichzeitig Levothyroxin und Protease-Inhibitoren (Lopinavir, Ritonavir [wird zur Kontrolle von HIV und chronischer Hepatitis C angewendet]) anwenden, wird Ihr Arzt sorgf√§ltig Ihre Krankheitserscheinungen beobachten und Ihre Schilddr√ľsenfunktion kontrollieren. Es kann zu einem Verlust der Wirkung von Levothyroxin kommen, wenn dieses gleichzeitig mit Lopinavir/Ritonavir angewendet wird.

Sojaprodukte:

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Sojaprodukte essen, vor allem dann, wenn Sie den Anteil der Sojaprodukte in Ihrer Nahrung ändern. Sojaprodukte können die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm herabsetzen, deshalb muss Ihre Thyrex-Dosis möglicherweise angepasst werden.

  • Tyrosinkinase-Inhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen): Tyrosinkinase-Inhibitoren (z. B. Imatinib, Sunitinib, Sorafenib, Motesanib) k√∂nnen die Wirksamkeit von Levothyroxin vermindern. Deshalb wird Sie Ihr Arzt hinsichtlich Ihrer Krankheitserscheinungen beobachten und Ver√§nderungen der Schilddr√ľsenfunktion bei Beginn und am Ende einer kombinierten Behandlung √ľberwachen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Levothyroxin-Dosis anpassen.
  • Orlistat (Arzneimittel zur Gewichtsreduktion):

Selten k√∂nnen F√§lle einer Regulationsst√∂rung der Nebenschilddr√ľse (Hypothyreoidismus) und/oder eine herabgesetzte Kontrolle einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) auftreten, wenn Levothyroxin gleichzeitig mit Orlistat eingenommen wird.

  • Diazepam (Beruhigungsmittel): Wechselwirkungen sind m√∂glich.
  • Ketamin (Narkosemittel):

Eine gleichzeitige Gabe von Ketamin kann zu Bluthochdruck und schneller Herzt√§tigkeit f√ľhren.

Schilddr√ľsenhormonbestimmungen und -funktionstests:

Leber- und Nierenerkrankungen sowie zahlreiche Arzneimittel k√∂nnen die Ergebnisse von Schilddr√ľsenhormonbestimmungen und -funktionstests verf√§lschen. Teilen Sie daher vor jeder Untersuchung dem behandelnden Arzt mit, welche Arzneimittel, auch rezeptfreie, Sie einnehmen.

Einnahme von Thyrex zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Wenn Ihre Ern√§hrung sojah√§ltig ist, wird Ihr Arzt h√§ufiger die Schilddr√ľsenhormonspiegel im Blut kontrollieren. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt w√§hrend und nach Beendigung einer solchen Ern√§hrungsweise die Dosis von Thyrex anpassen (es k√∂nnen ungew√∂hnlich hohe Dosen erforderlich sein). Sojah√§ltige Produkte k√∂nnen n√§mlich die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm beeintr√§chtigen und damit dessen Wirksamkeit vermindern.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei ordnungsgem√§√üer Anwendung sind w√§hrend der Behandlung mit Thyrex keine Nebenwirkungen zu erwarten. M√∂glicherweise vertragen Sie die verschriebene Dosis nicht oder wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, k√∂nnen vor allem typische Erscheinungen einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Nervosit√§t
  • Herzrasen (Tachykardie)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

erhöhter Hirndruck (Pseudotumor cerebri, besonders bei Kindern)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • √úberempfindlichkeit
  • Herzrhythmusst√∂rungen, Angina-Pectoris-Anf√§lle (Beklemmungsgef√ľhl; Schmerzen in der Herzgegend, die eventuell bis in die Schulter, in den Arm, in den Hals und in den Unterkiefer ausstrahlen; Atemnot), erh√∂hter Blutdruck
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe
  • Knochenschwund (Osteoporose) bei hohen Dosen Levothyroxin, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, haupts√§chlich bei einer Behandlung √ľber einen langen Zeitraum
  • Hitzegef√ľhl, Hitzeunvertr√§glichkeit, Kreislaufkollaps bei Fr√ľhgeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht (siehe Abschnitt 2. ‚Äě‚Äú)
  • √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Ausscheiden von Zucker √ľber den Harn (Glykosurie)
  • Zittern (Tremor)
  • innere Unruhe
  • Verwirrtheitszust√§nde
  • Durchfall, Erbrechen
  • gesteigerter Appetit
  • Gewichtsabnahme
  • St√∂rungen der Regelblutung
  • Fieber
  • Schwellungen (Angio√∂dem)
  • allergische Reaktionen der Haut (Ausschlag, R√∂tungen, Nesselsucht) und im Bereich der Atemwege
  • Haarausfall
  • Atembeschwerden (Dyspnoe)

Bei Kindern k√∂nnen zu hohe Dosen an Thyrex, √ľber l√§ngere Zeitr√§ume gegeben, zu St√∂rungen der Knochenreifung f√ľhren. Achten Sie daher genau auf die vorgeschriebene Tabletteneinnahme.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, √ĖSTERREICH Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem/der Umkarton bzw. Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú/‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN Was Thyrex enthält

  • Der Wirkstoff ist Levothyroxin-Natrium (T4).
    1 Tablette enthält 25, 50, 75, 100, 125 oder 160 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium (T4).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Zitronens√§ure wasserfrei, Natriumedetat, Magnesiumstearat, Talk, Guarkernmehl, Carboxymethylst√§rke Natrium (Typ A), Mannitol (E 421)

Wie Thyrex aussieht und Inhalt der Packung

Thyrex 25/50/75/100/125/160 Mikrogramm ‚Äď Tabletten sind runde, wei√ü bis schwach cremefarbene Tabletten mit Pr√§gung ‚Äě25‚Äú/‚Äě50‚Äú/‚Äě75‚Äú/‚Äě100‚Äú/‚Äě125‚Äú/‚Äě160‚Äú auf einer Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

25/75/125 Mikrogramm: Blisterpackung aus Triplex/Alu-Folie oder Alu/Alu-Folie; 10, 30, 100 St√ľck. 50/100/160 Mikrogramm: Blisterpackung aus Triplex/Alu-Folie oder Alu/Alu-Folie; 30, 100 St√ľck. Blisterpackungen mit oder ohne Tablettenschuber.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller: Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich; Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laichach, Slowenien

Zulassungsnummern:

Thyrex 25 Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 1-26746

Thyrex 50Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 13715

Thyrex 75 Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 1-26747

Thyrex 100 Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 13716

Thyrex 125 Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 1-26748

Thyrex 160 Mikrogramm - Tabletten Z.Nr.: 1-18797

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2020.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung:

Als Hinweis auf eine Überdosierung ist ein erhöhter T3-Spiegel zuverlässiger als erhöhte T4- oder fT4-Spiegel.

Bei Überdosierung und Intoxikationen treten Symptome einer mäßigen bis schweren Stoffwechselsteigerung auf (siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation).

Eine Unterbrechung der Einnahme und eine Kontrolluntersuchung werden in Abhängigkeit von der Höhe der Überdosierung empfohlen.

Anlässlich von Vergiftungsunfällen (Suizidversuchen) beim Menschen wurden Dosen bis 10 mg Levothyroxin komplikationslos vertragen. Mit ernsten Komplikationen wie Bedrohung der vitalen Funktionen (Atmung und Kreislauf) muss nicht gerechnet werden, es sei denn, dass eine koronare

Herzkrankheit besteht. Dennoch existieren Berichte √ľber F√§lle von thyreotoxischer Krise, Kr√§mpfen, Herzschw√§che und Koma. Einzelne F√§lle von pl√∂tzlichem Herztod wurden bei Patienten mit jahrelangem Levothyroxin-Abusus berichtet.

Bei akuter √úberdosierung kann die gastrointestinale Absorption durch Gabe von medizinischer Kohle vermindert werden. Die Behandlung erfolgt meist symptomatisch und unterst√ľtzend. Bei starken betasympathomimetischen Wirkungen wie Tachykardie, Angstzustand, Agitation und Hyperkinesie k√∂nnen die Beschwerden durch Betarezeptorenblocker gemildert werden. Thyreostatika sind nicht angebracht, da die Schilddr√ľse bereits v√∂llig ruhiggestellt ist.

Bei extrem hohen Dosen (Suizidversuch) kann eine Plasmapherese hilfreich sein.

Eine Levothyroxin-Überdosierung erfordert eine längere Überwachungsperiode. Durch die graduelle Umwandlung von Levothyroxin in Liothyronin können Symptome bis zu 6 Tage verzögert auftreten.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Thyrex 75 Mikrogramm - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Levothyroxin-Natrium
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.10.2006
ATC Code H03AA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Schilddr√ľsenpr√§parate

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