Wirkstoff(e) Chlormadinonacetat Ethinylestradiol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Spirig HealthCare AG
Suchtgift Nein
ATC Code G03AA15
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Spirig HealthCare AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sara ist ein Arzneimittel zur hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtung, ein sogenanntes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC) bzw. die ¬ęPille¬Ľ. Jede Tablette enth√§lt eine geringe Menge von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen, und zwar Chlormadinon als Gelbk√∂rperhormon und Ethinylestradiol als √Ėstrogen.

Sara bietet bei vorschriftsm√§ssiger Anwendung auf mehrfache Weise Schutz vor einer Schwangerschaft: Im Allgemeinen wird verhindert, dass ein befruchtungsf√§higes Ei heranreift. Ausserdem bleibt der Schleim im Geb√§rmutterhals verdickt, so dass das Aufsteigen des m√§nnlichen Samens erschwert wird. Weiterhin ist die Schleimhaut der Geb√§rmutter f√ľr eine Schwangerschaft nicht vorbereitet. Die durch CHC ausgel√∂sten hormonellen Ver√§nderungen k√∂nnen ausserdem dazu f√ľhren, dass Ihr Zyklus regelm√§ssiger und Ihre Menstruation schw√§cher und k√ľrzer werden kann.

Sara darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin verwendet werden.

Wichtige Information √ľber kombinierte hormonale Kontrazeptiva (CHC)

  • Bei korrekter Anwendung z√§hlen die CHC zu den zuverl√§ssigsten reversiblen Verh√ľtungsmethoden.
  • CHC bewirken eine leichte Zunahme des Risikos f√ľr ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels (siehe Abschnitt ¬ęBlutgerinnsel¬Ľ) und wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin, wenn Sie vermuten, diese zu haben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten?¬Ľ, bevor Sie mit der Anwendung von Sara beginnen. Besonders wichtig ist es, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (vgl. ¬ęSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel¬Ľ).

Bevor Sie mit der Einnahme hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung beginnen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin eine sorgf√§ltige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gr√ľndliche allgemeine und gyn√§kologische Untersuchung durchf√ľhren. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen.

W√§hrend der Anwendung von Sara empfehlen sich √§rztliche Kontrolluntersuchungen in etwa halbj√§hrlichen bis j√§hrlichen Abst√§nden. Dabei wird Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, √Ąnderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risiken) erneut gegen den erwarteten Nutzen abw√§gen und mit Ihnen √ľber das Fortf√ľhren der Anwendung von Sara entscheiden.

Das Vergessen der Tabletteneinnahme, Erbrechen und Durchfall (siehe Kapitel ¬ęWie verwenden Sie Sara? Anwendungsfehler und √úberdosierung¬Ľ) sowie die gleichzeitige Einnahme anderer Arzneimittel (siehe Kapitel ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten? Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ) k√∂nnen die Wirksamkeit eines hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittels beeintr√§chtigen.

Falls Sie bisher ein anderes hormonales Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel eingenommen haben oder sehr bald nach einer Entbindung oder Fehlgeburt mit der Einnahme von Sara beginnen wollen, fragen Sie bitte zun√§chst Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sara beginnen k√∂nnen.

Sara ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs informieren Sie die behandelnden √Ąrzte dar√ľber, dass Sie Sara anwenden.

Auch bei korrekter Anwendung k√∂nnen hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel keinen 100%igen Schutz vor einer Schwangerschaft garantieren.

Hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel k√∂nnen weder vor AIDS noch anderen sexuell √ľbertragbaren Erkrankungen sch√ľtzen. Nur Kondome k√∂nnen dagegen sch√ľtzen.

Wann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten?

Bei Auftreten einer oder mehrerer der folgenden Beschwerden sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt/eine √Ąrztin kontaktieren (vgl. auch Tabelle ¬ęSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel¬Ľ):

  • Neu auftretende Migr√§ne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen.
  • Pl√∂tzliche Atembeschwerden oder pl√∂tzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache.
  • Unerkl√§rliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung.
  • Pl√∂tzliche Seh-, H√∂r-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsst√∂rung.
  • Pl√∂tzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm.
  • Pl√∂tzliches Auftreten von Schwindel, Schw√§chegef√ľhl, Gef√ľhlsst√∂rungen.
  • Kollaps.
  • mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und w√§hrend der Genesung nach Unfall oder Operation.
  • deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen.
  • Bei Gelbsucht.
  • bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich w√§hrend der Anwendung von Sara verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:

  • wenn Sie unregelm√§ssige Monatsblutungen, Brustver√§nderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschw√ľlste der Geb√§rmutter (sogenannte Myome) haben;
  • wenn Sie eine Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (sogenannte √Ėdeme) haben;
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben;
  • wenn Sie an Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) leiden;
  • wenn Sie Depressionen haben;
  • wenn Sie erh√∂hte Blutfettspiegel (Hypertriglycerid√§mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Unter Anwendung von CHC bei Hypertriglycerid√§mie wurde √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) berichtet;
  • wenn Sie an einer Venenentz√ľndung leiden (oberfl√§chliche Thrombophlebitis);
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
  • wenn Sie eine Lebererkrankung (z.B. Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z.B. Gallensteine) haben;
  • wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entz√ľndliche Darmerkrankung) leiden;
  • wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die Ihr nat√ľrliches Abwehrsystem beeintr√§chtigt);
  • wenn Sie an einem h√§molytisch-ur√§mischen Syndrom leiden (HUS; eine St√∂rung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen f√ľhrt);
  • wenn Sie eine Sichelzellenan√§mie haben (eine seltene Bluterkrankung);
  • wenn Sie eine Herpes-Erkrankung w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
  • wenn Sie eine bestimmte Form der Mittelohrschwerh√∂rigkeit (Otosklerose) haben;
  • wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden.

Dies gilt auch, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben: Endometriose; Depressionen; Epilepsie; Multiple Sklerose; Tetanie (starke Muskelkrämpfe); Herzinsuffizienz; Asthma.

Gelegentlich k√∂nnen w√§hrend der Anwendung von kombinierten hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln br√§unliche Flecken im Gesicht (Chloasma) auftreten, insbesondere wenn sich diese Erscheinung in einer vorausgegangenen Schwangerschaft gezeigt hat. Wenn Sie dazu neigen, sollten Sie l√§ngere Sonnenb√§der und ultraviolette Strahlen w√§hrend der Anwendung von Sara meiden.

BLUTGERINNSEL

Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgef√§ss verstopfen kann. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (CHC) wie Sara ist Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels h√∂her, als wenn Sie keines anwenden.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. ¬ęVenenthrombose¬Ľ, ¬ęven√∂se Thromboembolie¬Ľ)
  • in den Arterien (sog. ¬ęArterienthrombose¬Ľ, ¬ęarterielle Thromboembolie¬Ľ).

Am h√§ufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand losl√∂st, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie f√ľhrt. Blutgerinnsel k√∂nnen sehr selten auch in den Blutgef√§ssen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt f√ľhren kann. Blutgerinnsel im Gehirn k√∂nnen einen Schlaganfall verursachen. Sehr selten k√∂nnen sich Blutgerinnsel in anderen K√∂rperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.

Ven√∂se oder arterielle thomboembolische Ereignisse k√∂nnen selten zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitssch√§den f√ľhren oder t√∂dlich sein.

So erkennen Sie ein Blutgerinnsel

Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie sofort einen Arzt/eine √Ąrztin aufsuchen:

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der m√∂glicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird;
  • Erw√§rmung des betroffenen Beins;
  • √Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Blau- oder Rotf√§rbung, oder selten aufkommende Bl√§sse.

Tiefe Beinvenenthrombose

  • pl√∂tzliche unerkl√§rliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung;
  • pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden kann;
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
  • starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl;
  • schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt/einer √Ąrztin, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.

Lungenembolie

  • sofortiger Verlust des Sehverm√∂gens oder
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehverm√∂gens fortschreiten kann.

Diese Symptome treten meistens nur in einem Auge auf.

Thrombose eines Netzhautgefässes (Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie im Auge)

  • Brustschmerz, Druckgef√ľhl in der Brust, Unwohlsein, Schweregef√ľhl;
  • Engegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;
  • V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl;
  • in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper;
  • Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl;
  • extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag.

Herzinfarkt

  • pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer K√∂rperseite besonders ausgepr√§gt ist;
  • pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten;
  • pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen;
  • pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen;
  • pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bl√§uliche Verf√§rbung eines Armes oder Beines;
  • starke Magenschmerzen

Blutgerinnsel, die andere Blutgefässe verstopfen

Wann ist das Risiko f√ľr Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂ht?

Das Risiko f√ľr ven√∂se Thromboembolien ist w√§hrend des ersten Anwendungsjahres am h√∂chsten. Dieses erh√∂hte Risiko besteht ab der erstmaligen Einnahme von Sara oder bei der erneuten Einnahme (nach einem mindestens 4-w√∂chigen oder l√§nger dauernden CHC-freien Zeitraum). Daten einer grossen Studie deuten darauf hin, dass dieses erh√∂hte Risiko vorwiegend w√§hrend der ersten 3 Monate besteht.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringf√ľgig h√∂her, als wenn Sara nicht angewendet w√ľrde.

Wenn Sie die Anwendung von Sara beenden, kehrt das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zur√ľck.

Wie gross ist das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?

Das Gesamtrisiko f√ľr ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge bei Anwendung von Sara ist gering, ist aber mehrfach h√∂her als bei Frauen, die kein Sara anwenden:

Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

Ungef√§hr 5 bis 12 von 10'000 Frauen, die ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Ungef√§hr 5 bis 7 von 10'000 Frauen, die ein CHC mit Levonorgestrel, Norethisteron oder mit Norgestimat anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Bisher ist nicht bekannt, wie hoch das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel mit Sara im Vergleich zu einem Levonorgestrel-haltigen CHC ist.

In beiden Fällen ist die Anzahl an Blutgerinnseln pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der Phase nach der Geburt.

Das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer pers√∂nlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgender Abschnitt ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen¬Ľ).

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen

Das Risiko f√ľr Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:

  • mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungef√§hr 35 Jahren);
  • bei √úbergewicht (Body-Mass-Index √ľber 30 kg/m2);
  • bei fr√ľherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Venenthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (j√ľnger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche St√∂rungen der Blutgerinnung (eine sogenannte Thrombophilie) haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Sara einen Spezialisten aufsuchen. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, darf Sara nicht angewendet werden. (siehe ¬ęWann darf Sara nicht angewendet werden?¬Ľ);
  • bei l√§ngerfristiger Immobilisierung, gr√∂sseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie bei schweren Verletzungen. In diesen F√§llen sollte Sara abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt/die √Ąrztin entscheidet, wann mit der Einnahme von Sara wieder begonnen werden kann (fr√ľhestens 2 Wochen nach vollst√§ndiger Mobilisierung);
  • bei l√§ngerem Sitzen wie z.B. bei Langstreckenfl√ľgen (>4 Stunden), insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgef√ľhrten Faktoren vorliegen.

Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von Sara beginnen k√∂nnen.

Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisch- urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie und Krebs.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt/ihre √Ąrztin kann dann entscheiden, ggf. Sara abzusetzen.

Wann ist das Risiko f√ľr Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂ht?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Konsequenzen haben. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von Sara sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

  • mit zunehmendem Alter (√§lter als 35 Jahre);
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung von Sara wird geraten, mit dem Rauchen aufzuh√∂ren. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufh√∂ren k√∂nnen und √§lter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin Ihnen raten, eine andere Verh√ľtungsmethode anzuwenden;
  • wenn Sie √ľbergewichtig sind (Body-Mass-Index √ľber 30 kg/m2);
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
  • wenn einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen in jungen Jahren (j√ľnger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall k√∂nnten Sie ebenfalls ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
  • wenn Sie oder einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • wenn Sie unter Migr√§ne, insbesondere Migr√§ne mit Aura leiden;
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden, wie einer Herzklappenerkrankung oder Vorhofflimmern (einer bestimmten Herzrhythmusst√∂rung);
  • wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind.

Andere Risikofaktoren sind Hyperhomocysteinämie und systemischer Lupus erythematodes.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels zus√§tzlich erh√∂ht sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin mit, wenn es bei einer der oben erw√§hnten Punkte w√§hrend der Anwendung von Sara zu einer Ver√§nderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angeh√∂rigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.

Tumorerkrankungen

Brustkrebs wurde bei Frauen, die CHC wie Sara anwenden, geringf√ľgig √∂fter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solchen Pr√§parate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Pr√§parate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Pr√§parate verursacht wird. M√∂glicherweise wurden diese Frauen nur sorgf√§ltiger und √∂fter untersucht, so dass der Brustkrebs fr√ľher erkannt wurde.

In einigen Studien waren Frauen, die ein CHC wie Sara √ľber l√§ngere Zeit anwendeten, h√§ufiger von Geb√§rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) betroffen. Den st√§rksten Risikofaktor f√ľr das Auftreten von Geb√§rmutterhalskrebs stellt jedoch eine langandauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion) dar. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Langzeitanwendung von CHC wie Sara oder andere Faktoren wie z.B. das Sexualverhalten (z.B. h√§ufiger Partnerwechsel mit √úbertragung des Virus) zu der in den Studien beobachteten h√∂heren H√§ufigkeit von Geb√§rmutterhalskrebs beigetragen haben k√∂nnte.

Die Anwendung von Chlormadinonacetat wurde mit der Entwicklung eines im Allgemeinen gutartigen Tumors der Gewebeschicht zwischen Gehirn und Sch√§del (Meningeom) in Verbindung gebracht. Das Risiko steigt insbesondere, wenn Sie es in hohen Dosen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum (mehrere Jahre) anwenden. Wenn bei Ihnen ein Meningeom diagnostiziert wird, wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin Ihre Behandlung mit Sara beenden (siehe ¬ęWann darf Sara nicht eingenommen werden?¬Ľ). Wenn Sie Symptome wie Sehst√∂rungen (z.B. Doppelsehen oder verschwommenes Sehen), H√∂rverlust oder Ohrensausen, Geruchsverlust, Kopfschmerzen, die sich mit der Zeit verschlimmern, Ged√§chtnisverlust, Krampfanf√§lle, Schw√§che in Ihren Armen oder Beinen bemerken, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin informieren.

In seltenen F√§llen wurden gutartige ‚Äď noch seltener b√∂sartige ‚Äď Lebertumoren nach der Einnahme hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung beobachtet. Dies kann zu ernsthaften Blutungen im Magen f√ľhren. Bei starken Schmerzen im Magen, welche nicht von selbst aufh√∂ren, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin informieren.

Psychiatrische Erkrankungen

Manche Frauen, die hormonelle Verh√ľtungsmittel wie Sara anwenden, berichten √ľber Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen k√∂nnen schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbstt√∂tungsgedanken f√ľhren. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie m√∂glich von einem Arzt / einer √Ąrztin medizinisch beraten.

Sonstige Vorsichtsmassnahmen

Die in Sara enthaltenen Hormone k√∂nnen die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, dass Sie Sara einnehmen, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgef√ľhrt wird.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Gewisse Arzneimittel k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Sara beeintr√§chtigen oder zu unerwarteten Blutungen f√ľhren (Schmier-, Durchbruchblutungen): z.B. Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate, Phenytoin, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Primidon), von HIV- und Hepatitis C-Infektionen (Proteaseinhibitoren und Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) und Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin), von hohem Blutdruck in den Lungen (Bosentan), von einer speziellen Art der √ľberm√§ssigen Schl√§frigkeit (Modafinil) sowie l√§ngerfristige Einnahme (√ľber 10 Tage) gewisser Antibiotika zur Behandlung bestimmter Infektionen (Tetracycline), und Johanniskrautpr√§parate (siehe unten).

Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig anwenden, k√∂nnen Sie Sara weiterhin einnehmen. W√§hrend der Behandlung und f√ľr 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung mit diesem Arzneimittel m√ľssen Sie jedoch zus√§tzliche, nichthormonale Massnahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung, z.B. Kondome anwenden. Fragen Sie diesbez√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin.

Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel √ľber das Ende der aktuellen Packung von Sara fortgesetzt, ist die n√§chste Packung ohne Unterbrechung, also ohne die √ľbliche Einnahmepause (siehe ¬ęWie verwenden Sie Sara?¬Ľ) anzufangen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie dar√ľber instruieren.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin oder Apotheker bzw. Apothekerin √ľber das weitere Vorgehen, falls Sie l√§ngerfristig (d.h. √ľber mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen m√ľssen (z.B. bei Entz√ľndungen der Knochen oder bei Borreliose).

Wenn Sie Sara einnehmen, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpr√§parat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung beeintr√§chtigt werden kann. √úber Zwischenblutungen und Einzelf√§lle unerw√ľnschter Schwangerschaften wurde berichtet.

Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft k√∂nnen die Wirkstoffkonzentration von Sara im Blut erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:

  • Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Voriconazol, oder Fluconazol enthalten,
  • Bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten,
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil).

Wenn Sie zuckerkrank sind, kann sich durch die Einnahme von Sara Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) ändern.

Sara kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verst√§rken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies k√∂nnte zu einer erh√∂hten H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen f√ľhren, weshalb Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin zu Beginn der Anwendung von Sara und wenn Sie Sara absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel √ľberwachen wird). Es k√∂nnen aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Pr√§parate, Blutgerinnungshemmer und Asthmamittel. Es ist deshalb wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľber die Einnahme von gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln zu informieren.

Verwenden Sie Sara nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und die Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erh√∂hung der Leberfunktionswerte im Blut (Erh√∂hung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Sara darf erst wieder angewendet werden, wenn Ihre Leberwerte sich normalisiert haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Einnahme von Sara beginnen k√∂nnen.

Jede Filmtablette von Sara enth√§lt 75¬†mg Lactose pro Tablette. Bitte nehmen Sie Sara, Filmtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder √§usserlich anwenden (Externa).

Wirkung von Sara auf die Fahrt√ľchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Sara hat keinen Einfluss auf die Fahrt√ľchtigkeit oder die F√§higkeit Maschinen zu bedienen.

Darf Sara während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sara darf w√§hrend einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Sara schwanger werden, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, muss die Einnahme sofort gestoppt werden und einen Arzt/√Ąrztin aufgesucht werden.

Wenn Sie stillen, sollten Sie Sara nicht einnehmen, da es Qualit√§t und Quantit√§t der Muttermilch beeintr√§chtigen kann. Sehr geringe Mengen der Wirksubstanzen gelangen in die Milch. Orale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel wie Sara sollten erst nach dem Abstillen eingenommen werden.

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Wie wird es angewendet?

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Beginn der Einnahme

Die erste Filmtablette dr√ľcken Sie an der Stelle der Packung heraus, die mit dem entsprechenden Wochentag gekennzeichnet ist (z.B. ¬ęSo¬Ľ f√ľr Sonntag) und schlucken sie unzerkaut mit Fl√ľssigkeit. In Pfeilrichtung wird nun t√§glich eine weitere Filmtablette entnommen und m√∂glichst zur selben Tageszeit ‚Äď vorzugsweise abends ‚Äď eingenommen. Der Abstand zwischen den Einnahmen von zwei Filmtabletten soll m√∂glichst immer 24 Stunden betragen. Durch den Aufdruck der Wochentage auf der Packung k√∂nnen Sie jeden Tag kontrollieren, ob Sie die Filmtablette f√ľr diesen Tag bereits eingenommen haben.

Nehmen Sie an 21 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Filmtablette täglich. Darauf folgt eine Einnahmepause von 7 Tagen. Normalerweise stellt sich zwei bis vier Tage nach der letzten Einnahme eine Monatsblutung (Entzugsblutung) ein. Nach der 7-tägigen Pause setzen Sie die Einnahme aus der nächsten Packung Sara fort, und zwar unabhängig davon, ob die Blutung schon beendet ist oder noch andauert.

Ihre erste Packung Sara

Wenn Sie vorher (w√§hrend des letzten Monatszyklus) keine hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel eingenommen haben:

Nehmen Sie Ihre erste Sara Filmtablette am 1. Tag der nächsten Monatsblutung ein.

Der Empfängnisschutz beginnt mit dem ersten Tag der Einnahme und besteht auch während der 7-tägigen Pause.

Wenn Ihre Monatsblutung bereits eingesetzt hat, nehmen Sie die erste Filmtablette am 2.-5. Tag der Monatsblutung ein, unabh√§ngig davon, ob die Blutung bereits aufgeh√∂rt hat oder nicht. In diesem Fall m√ľssen Sie jedoch w√§hrend der ersten 7 Einnahmetage zus√§tzliche Massnahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung ergreifen (7-Tage-Regel).

Wenn der Beginn Ihrer Monatsblutung mehr als 5 Tage zur√ľckliegt, warten Sie bitte Ihre n√§chste Monatsblutung ab und beginnen Sie dann erst mit der Einnahme von Sara.

Wenn Sie vorher ein anderes 21-Tage-Präparat oder ein 22-Tage-Präparat (Kombinationspille) eingenommen haben:

Sämtliche Tabletten der alten Packung sollten regulär aufgebraucht werden.

Beginnen Sie unmittelbar am darauffolgenden Tag ‚Äď ohne Einnahmepause ‚Äď mit der Einnahme der ersten Sara Filmtablette. Sie k√∂nnen aber auch die n√§chste Monatsblutung abwarten und mit der Einnahme von Sara nach dem √ľblichen Einnahme-freien Intervall beginnen. Sie brauchen in beiden F√§llen keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Massnahmen zu ergreifen.

Wenn Sie vorher eine ohne Pause einzunehmende Kombinationspille (28-Tage-Pille mit 21, 22 oder 24 aktiven Tabletten mit Wirkstoffen und 4, 6 oder 7 Tabletten ohne Wirkstoffe) verwendet haben:

Nachdem Sie die letzte wirkstoffhaltige Tablette aus der alten Packung eingenommen haben (nach 21, 22 oder 24 Tagen), beginnen Sie unmittelbar am darauffolgenden Tag ‚Äď ohne Einnahmepause ‚Äď mit der Einnahme der ersten Sara Filmtablette. Sie k√∂nnen aber auch die n√§chste Monatsblutung abwarten und mit der Einnahme von Sara im Anschluss an die letzte Tablette ohne Wirkstoff beginnen. Sie brauchen auch keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Massnahmen zu ergreifen.

Wenn Sie vorher ein reines Gestagen Pr√§parat (sog. POP oder ¬ęMini-Pille¬Ľ) eingenommen haben:

Die Umstellung auf Sara kann an jedem beliebigen Tag erfolgen. W√§hrend der ersten 7 Tage der Sara-Einnahme m√ľssen Sie jedoch zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Massnahmen ergreifen.

Wenn Sie vorher empf√§ngnisverh√ľtende Hormoninjektionen erhalten oder ein empf√§ngnisverh√ľtendes Implantat oder eine Gestagen-abgebende Spirale getragen haben:

Nehmen Sie die erste Sara Filmtablette an dem Tag ein, an dem das Implantat oder die Gestagen-abgebende Spirale entfernt wurde bzw. an dem die n√§chste Injektion geplant war. Sie m√ľssen dann allerdings f√ľr die ersten 7 Tage zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Massnahmen ergreifen.

Wenn Sie eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3 Monaten hatten:

Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3 Monaten k√∂nnen Sie sofort mit der Einnahme von Sara beginnen. In diesem Fall brauchen Sie keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Massnahmen zu ergreifen.

Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach dem 3. Monat:

Nach der Entbindung oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach den ersten 3 Monaten sollte mit der Einnahme von Sara fr√ľhestens zwischen dem 21. und 28. Tag begonnen werden. Sie brauchen dann keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Massnahmen zu ergreifen.

Sind seit der Entbindung mehr als 28 Tage verstrichen, m√ľssen Sie allerdings w√§hrend der ersten 7 Tage zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Massnahmen ergreifen.

Sollten Sie zuvor bereits Geschlechtsverkehr gehabt haben, m√ľssen Sie die M√∂glichkeit einer Schwangerschaft ausschliessen oder bis zum Beginn Ihrer n√§chsten Monatsblutung warten, bevor Sie mit der Einnahme von Sara beginnen.

Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von Sara beginnen k√∂nnen.

Bitte beachten Sie, dass Sie Sara nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (siehe hierzu ¬ęDarf Sara w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ).

Beeinflussung der Zyklusstabilität

Zwischenblutungen

Gerade in den ersten Einnahmemonaten von hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln kann es in seltenen F√§llen zu irregul√§ren Blutungen aus der Scheide (Durchbruchblutung/Schmierblutung) kommen, wobei die Einnahme von Sara im Allgemeinen fortgesetzt werden kann. Sollten die Blutungen jedoch binnen weniger Tage nicht von selbst aufh√∂ren oder mehrere Zyklen nacheinander auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin auf.

Eine Zwischenblutung kann auch ein Hinweis auf eine verminderte empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung sein. Diese kann vorliegen, wenn Sie die Einnahme von Sara vergessen, an Erbrechen oder Durchfall gelitten oder gleichzeitig andere Arzneimittel eingenommen haben (siehe Kapitel ¬ęAnwendungsfehler und √úberdosierung¬Ľ bzw. ¬ęWechselwirkungen¬Ľ).

Ausbleiben der Entzugsblutung

Nach der 21-t√§gigen Einnahme von Sara kommt es normalerweise zu einer der Monatsblutung √§hnlichen Blutung (Entzugsblutung). Gelegentlich und insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme kann diese Blutung ausbleiben. Dies muss jedoch kein Hinweis auf eine verminderte empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung sein. Wenn Sie keinen Einnahmefehler gemacht, den tablettenfreien Zeitraum von 7 Tagen nicht √ľberschritten, keine anderen Arzneimittel gleichzeitig eingenommen haben und es nicht zu Erbrechen oder Durchfall gekommen ist, ist es unwahrscheinlich, dass Sie schwanger sind. Sie k√∂nnen dann mit der Einnahme von Sara fortfahren. Im Laufe der ersten 10 Tage des neuen Zyklus sollte jedoch eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Bleiben die Entzugsblutungen in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen aus, fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin bez√ľglich der weiteren Einnahme um Rat.

Anwendungsfehler und √úberdosierung

Was zu tun ist, wenn Sie vergessen haben, Ihre Sara Filmtablette einzunehmen

Wenn Sie vergessen haben, die Filmtablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, m√ľssen Sie dies sp√§testens innerhalb der n√§chsten 12 Stunden nachholen. In diesem Fall sind keine weiteren empf√§ngnisverh√ľtenden Massnahmen erforderlich und Sie k√∂nnen die Filmtabletteneinnahme wie gewohnt fortsetzen.

Wenn Sie den √ľblichen Einnahmeabstand um mehr als 12 Stunden √ľberschreiten, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung von Sara nicht mehr gew√§hrleistet. Nehmen Sie in diesem Fall die letzte vergessene Filmtablette umgehend ein und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort. Sie m√ľssen jedoch w√§hrend der n√§chsten 7 Tage zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Massnahmen (z.B. Kondom) ergreifen. Wenn w√§hrend dieser 7 Tage die angebrochene Packung zu Ende geht, beginnen Sie sofort mit der Einnahme aus der n√§chsten Packung Sara, d.h. Sie d√ľrfen zwischen den Packungen keine Einnahmepause machen (7-Tage-Regel). Falls nach dem Aufbrauchen der neuen Packung Ihre Monatsblutung ausbleibt, sollte ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Vorgehen bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall (unabhängig von deren Ursache, also z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie Antibiotika)

Bei Magen-Darm-St√∂rungen wie Erbrechen oder Durchfall kann die Aufnahme der Wirkstoffe der Tablette in den K√∂rper unvollst√§ndig sein. √Ąhnlich wie beim Vergessen einer Filmtablette kann die Wirksamkeit daher vermindert sein. Dies gilt insbesondere im Falle von Erbrechen. Falls Sie innerhalb von 3-4 Stunden nach Einnahme der Sara-Filmtabletten erbrechen, befolgen Sie daher bitte die Ratschl√§ge wie im Falle von vergessenen Filmtabletten. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zus√§tzlich einzunehmende Tablette aus einer Reservepackung entnommen werden.

Im Falle von starkem Durchfall (z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie z.B. von Antibiotika) fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob zusätzliche Massnahmen erforderlich sind.

Wenn Erbrechen, Durchfall etc. voraussichtlich l√§nger (d.h. mehrere Tage) andauern, sollte w√§hrend des betreffenden Einnahmezyklus die zus√§tzliche Anwendung eines mechanischen Verh√ľtungsmittels erwogen werden.

Was ist zu tun, wenn Sara in zu grossen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche √úberdosierung)?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass bei einer einmaligen Einnahme einer gr√∂sseren Anzahl Filmtabletten schwerwiegende Vergiftungserscheinungen auftreten. Sollten Kinder grosse Mengen an Filmtabletten schlucken, sind ernste Beschwerden unwahrscheinlich. Es k√∂nnen √úbelkeit, Erbrechen und bei M√§dchen leichte Scheidenblutungen auftreten. Sprechen Sie in diesem Fall mit einem Arzt bzw. einer √Ąrztin. Er/sie wird gegebenenfalls den Salz- und Wasserhaushalt sowie die Leberfunktion kontrollieren.

Zus√§tzliche Vorsichtsmassnahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung

Wenn zus√§tzliche Vorsichtsmassnahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung erforderlich sind, sollten Sie entweder auf Geschlechtsverkehr verzichten oder ein Diaphragma mit Spermicid oder ein Kondom verwenden.

Die Kalender- (Knaus-Ogino) oder Temperaturmethode sollten Sie nicht als zus√§tzliche Vorsichtsmassnahme zur Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden, da orale Verh√ľtungsmittel normale Ver√§nderungen im Menstruationszyklus, wie √Ąnderungen der K√∂rpertemperatur und des Zervikalschleims, beeinflussen.

Absetzen des Präparates

Nach dem Absetzen von Sara nehmen die Keimdr√ľsen im Allgemeinen ihre volle Funktion wieder auf, und es besteht normale Empf√§ngnisf√§higkeit. Der 1. Zyklus ist meist um etwa eine Woche verl√§ngert. Sollte es jedoch innerhalb der ersten 2 bis 3 Monate zu keinem normalen Zyklusverlauf kommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin auf.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Sara nicht eingenommen werden?

Sara darf nicht eingenommen werden, wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin mitteilen. Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Verh√ľtungsmethode f√ľr Sie besser geeignet ist.

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgef√§ss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
  • wenn Sie unter Angina pectoris leiden oder in der Vergangenheit gelitten hatten (d.h. insbesondere bei Anstrengung auftretenden Brustschmerzen oder einem Druckgef√ľhl hinter dem Brustbein, die Vorbote eines Herzinfarkts sein k√∂nnen);
  • wenn Sie bereits eine transitorische isch√§mische Attacke (sogenannte TIA; vor√ľbergehende Symptome eines Schlaganfalls) hatten;
  • wenn bei Ihnen eine St√∂rung der Blutgerinnung bekannt ist ‚Äď beispielsweise Protein- C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antik√∂rper;
  • wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren f√ľr das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. √úbergewicht zusammen mit Alter √ľber 35 Jahre (vgl. im Kapitel ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten?¬Ľ - ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen¬Ľ und ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen¬Ľ);
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migr√§ne (sog. ¬ęMigr√§ne mit Aura¬Ľ, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsst√∂rungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gef√§ssver√§nderungen leiden;
  • wenn Sie stark erh√∂hten Blutdruck haben;
  • wenn Sie stark erh√∂hte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
  • wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben;
  • wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (s. a. Abschnitt ¬ęWechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ);
  • wenn Sie einen Lebertumor haben oder hatten;
  • wenn Sie Brust- oder Geb√§rmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
  • wenn Sie ein Meningeom haben oder jemals ein Meningeom diagnostiziert wurde (ein im Allgemeinen gutartiger Tumor der Gewebeschicht zwischen Gehirn und Sch√§del);
  • wenn Sie nicht abgekl√§rte Scheidenblutungen haben;
  • Wenn Sie an einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) und damit verbundenen hohen Blutfettwerten leiden oder gelitten haben;
  • wenn sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermutet wird;
  • wenn Sie √ľberempfindlich gegen√ľber einem der Bestandteile von Sara sind.

Welche Nebenwirkungen kann Sara haben?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin √ľber alle Nebenwirkungen, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder √ľber √Ąnderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie das CHC vermuten. Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von CHC sind in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten?¬Ľ beschrieben (siehe dort).

Alle Frauen, die Sara anwenden, haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen (ven√∂se Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).

Die Wahrscheinlichkeit f√ľr ein Blutgerinnsel kann erh√∂ht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erh√∂ht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel erh√∂hen, sowie zu den Symptomen eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt ¬ęBlutgerinnsel¬Ľ in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sara Vorsicht geboten?¬Ľ).

Folgende Nebenwirkungen können während der Einnahme von Sara auftreten. Im Allgemeinen nimmt die Häufigkeit dieser Symptome mit der Einnahmedauer ab.

Sehr häufig:

Übelkeit, Schmerzen während der Monatsblutung, Brustspannen, Zwischen- und Schmierblutungen, Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung.

Häufig:

Depression, Reizbarkeit, Nervosit√§t, Kopfschmerzen, Schwindel, Migr√§ne (oder Verschlechterung), Sehst√∂rungen, Erbrechen, Auftreten von Akne, Schmerzen im Unterbauch, M√ľdigkeit, Schweregef√ľhl, Wasseransammlung (√Ėdeme) im Gewebe, Gewichtszunahme, Blutdruckanstieg.

Gelegentlich: Bauchschmerzen, √úberempfindlichkeitsreaktionen, Bl√§hungen, Durchfall, Pigmentierungsst√∂rungen, br√§unliche Flecken im Gesicht (Chloasma), Haarausfall, Hauttrockenheit, R√ľckenschmerzen, Muskelbeschwerden, Zwischenblutungen, Absonderungen aus der Brustdr√ľse, gutartige Bindegewebsver√§nderungen der Brust, Pilzinfektion der Scheide; Eierstockzysten, Abnahme des Geschlechtstriebs, Schweissneigung, Ver√§nderungen der Blutfettwerte, inkl. Erh√∂hung der Triglyceride.

Selten:

Bindehautentz√ľndung (z.B. im Zusammenhang mit Kontaktlinsen), Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen, H√∂rsturz, Ohrger√§usche (Tinnitus), hoher Blutdruck, tiefer Blutdruck, Kreislaufzusammenbruch, Krampfadern, Ekzeme, Hautr√∂tung, Verschlechterung einer bestehenden Schuppenflechte (Psoriasis), vermehrte Behaarung an K√∂rper und Gesicht, Brustvergr√∂sserung, Scheidenentz√ľndungen, verl√§ngerte und/oder verst√§rkte Monatsblutung, pr√§menstruelles Syndrom (k√∂rperliche und seelische Beschwerden vor Einsetzen der Monatsblutung), Appetitzunahme, Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuss (d.h. tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (d.h. Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall, vor√ľbergehende, einem Schlaganfall √§hnelnde Symptome, die als transitorische isch√§mische Attacke bezeichnet werden.

Sehr selten:

Quaddelbildung (Erythema nodosum).

Wenn eine Nebenwirkung sich verschlimmert, bzw. Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬†¬įC, in der Originalpackung, vor Licht gesch√ľtzt und f√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren. Es darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Sara enthalten?

Wirkstoffe

1 Filmtablette enthält als Wirkstoffe 2 mg Chlormadinonacetat und 0,03 mg Ethinylestradiol.

Hilfsstoffe

Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K-30, Hypromellose 2910, Titandioxid (E 171), Magnesiumstearat, Macrogol 6000, Talkum, rotes Eisenoxid (E 172).

Zulassungsnummer

68898 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sara? Welche Packungen sind erhältlich?

Sara erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt Packungen zu 1√ó 21, 3√ó 21 und 6√ó 21 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2023 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Chlormadinonacetat Ethinylestradiol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Spirig HealthCare AG
Suchtgift Nein
ATC Code G03AA15
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden