Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/ 80 mg Filmtabletten

Abbildung Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/ 80 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Amlodipin Valsartan
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.10.2016
ATC Code C09DB01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

ALIUD PHARMA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Amlo AL 5 mg Tabletten Amlodipin ALIUD PHARMA GmbH
Amlodipin Almus 5 mg Tabletten Amlodipin Almus Deutschland GmbH
Amlodipin-ratiopharm 10 mg Tabletten Amlodipin Ratiopharm GmbH
amlodipin-corax 10mg Tabletten Amlodipin corax pharma GmbH
Amlobesilat-Sandoz 10 mg Tabletten Amlodipin Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Amlodipin/Valsartan AL-Tabletten enthalten zwei Substanzen, die Amlodipin und Valsartan genannt werden. Beide Substanzen helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.

  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calcium-Kanal- Blocker“ genannt werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der BlutgefĂ€ĂŸe. Dies verhindert, dass sich die BlutgefĂ€ĂŸe verengen.
  • Valsartan gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Angiotensin-II-

Rezeptor-Antagonisten“ genannt werden. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, die BlutgefĂ€ĂŸe veranlasst, sich zu verengen, und dadurch den Blutdruck steigert. Valsartan wirkt, indem es die Effekte von Angiotensin II blockiert.

Dies bedeutet, dass diese beiden Substanzen helfen, eine Verengung der BlutgefĂ€ĂŸe zu verhindern. Im Ergebnis erweitern sich die BlutgefĂ€ĂŸe und der Blutdruck wird verringert.

Amlodipin/Valsartan AL wird verwendet, um einen hohen Blutdruck bei Erwachsenen zu behandeln, deren Blutdruck entweder mit Amlodipin oder Valsartan alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Amlodipin/Valsartan AL darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder andere Calcium-Kanal-Blocker sind. Dies kann Juckreiz, Hautrötung oder Atembeschwerden beinhalten.
  • wenn Sie allergisch gegen Valsartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, Sie könnten allergisch sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlodipin/Valsartan AL einnehmen.
  • wenn Sie schwere Probleme mit der Leber oder Galle wie eine von den GallengĂ€ngen ausgehende (biliĂ€re) Leberzirrhose oder eine Abflussstörung der Gallenwege haben,
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind (Es wird empfohlen, Amlodipin/Valsartan AL auch in der frĂŒhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden; siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie),
  • wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe haben (Aortenstenose) oder Sie einen kardiogenen Schock haben (ein Zustand, bei dem Ihr Herz nicht mehr fĂ€hig ist, Ihren Körper mit genug Blut zu versorgen),
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthĂ€lt, behandelt werden.

Wenn einer der oben erwÀhnten Punkte auf Sie zutrifft, sagen Sie es Ihrem Arzt, ohne Amlodipin/Valsartan AL einzunehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlodipin/Valsartan AL einnehmen:

  • wenn Sie sich unwohl fĂŒhlen (Erbrechen oder Durchfall),
  • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben,
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten oder wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihre Nierenarterien verengt sind,
  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die die Nebennieren betrifft und „primĂ€rer Hyperaldosteronismus“ genannt wird,
  • wenn Sie eine HerzleistungsschwĂ€che hatten oder einen Herzinfarkt erlitten haben. Befolgen Sie die Anweisung Ihres Arztes bezĂŒglich der Anfangsdosis genau. Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen.
  • wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Verengung der Herzklappen (sogenannte „Aorten- oder Mitralklappenstenose“) haben oder dass die Dicke Ihres Herzmuskels krankhaft erhöht ist (sogenannte „hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie“),
  • wenn Sie Schwellungen haben, besonders an Gesicht und Hals, wĂ€hrend Sie andere Arzneimittel einnehmen (inklusive Hemmer des Angiotensin konvertierenden Enzyms). Wenn Sie diese Symptome haben, beenden Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt. Sie sollten Amlodipin/Valsartan AL nicht wieder einnehmen.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruckeinnehmen:

    • einen ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben,
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen.

Siehe auch Abschnitt „Amlodipin/Valsartan AL darf NICHT eingenommen werden“.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL beginnen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Amlodipin/Valsartan AL bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) wird nicht empfohlen.

Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL zusammen mit anderen

Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Ihr Arzt muss unter UmstĂ€nden Ihre Dosis anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In einigen FĂ€llen mĂŒssen Sie vielleicht die Anwendung eines der Medikamente beenden. Dies gilt vor allem fĂŒr die nachfolgend aufgefĂŒhrten Arzneimittel:

  • wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Amlodipin/Valsartan AL darf NICHT eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“),
  • Diuretika (eine Art von Arzneimitteln, die auch harntreibende Mittel genannt werden und die Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen),
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung einiger Arten von Depression verwendet wird),
  • kaliumsparende Diuretika, KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel und andere Substanzen, die den Kaliumspiegel erhöhen können,
  • bestimmte Arten von Schmerzmitteln, sogenannte nichtsteroidale EntzĂŒndungshemmer (NSAIDs) oder selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer

(COX-2-Hemmer). Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen.

  • Medikamente zur Behandlung der Epilepsie (z.B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon),
  • Johanniskraut,
  • Glyceroltrinitrat und andere Nitrate oder andere Substanzen, die Vasodilatatoren genannt werden,
  • Arzneimittel, die bei HIV/AIDS angewendet werden (z.B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir),
  • Arzneimittel, die bei Pilzinfektionen angewendet werden (z.B. Ketoconazol, Itraconazol),
  • Arzneimittel, die bei bakteriellen Infektionen angewendet werden (Antibiotika wie z.B. Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin),
  • Verapamil, Diltiazem (Herz-Arzneimittel),
  • Simvastatin (Arzneimittel zur Kontrolle hoher Cholesterinspiegel),
  • Dantrolen (Infusion fĂŒr schwere Körpertemperatur-AbnormalitĂ€ten),
  • Arzneimittel zum Schutz vor Transplantatabstoßung (Ciclosporin).

Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL zusammen mit

Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Grapefruit und Grapefruitsaft sollten nicht von Personen konsumiert werden, die Amlodipin/Valsartan AL einnehmen. Dies ist so, da Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut fĂŒhren können, was zu einem unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts von Amlodipin/Valsartan AL fĂŒhren kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Amlodipin/Valsartan AL vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Amlodipin/Valsartan AL in der frĂŒhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Amlodipin/Valsartan AL darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL in diesem Stadium zu schweren SchĂ€digungen Ihres ungeborenen Kindes fĂŒhren kann.

Stillzeit

Amlodipin, einer der beiden Wirkstoffe in Amlodipin/Valsartan AL, geht in geringen Mengen in die Muttermilch ĂŒber.

Wenn Sie stillen oder in KĂŒrze mit dem Stillen beginnen möchten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie Amlodipin/Valsartan AL anwenden. Amlodipin/Valsartan AL wird nicht zur Anwendung bei stillenden MĂŒttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung fĂŒr Sie wĂ€hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine FrĂŒhgeburt war.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann bei Ihnen ein SchwindelgefĂŒhl auslösen. Dies kann Ihre KonzentrationsfĂ€higkeit beeinflussen. Wenn Sie also nicht genau wissen, wie dieses Arzneimittel auf Sie wirkt, fĂŒhren Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen oder ĂŒben Sie keine andere TĂ€tigkeit aus, die Konzentration erfordert.

Amlodipin/Valsartan AL enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dies hilft Ihnen, die beste Wirkung zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Die empfohlene Dosis von Amlodipin/Valsartan AL betrÀgt eine Tablette pro Tag.

  • Sie sollten Ihr Arzneimittel vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen.
  • Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.
  • Sie können Amlodipin/Valsartan AL mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie Amlodipin/Valsartan AL nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft ein.

In AbhÀngigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt eine höhere oder eine niedrigere Dosis empfehlen.

Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosis.

Amlodipin/Valsartan AL und Àltere Menschen (65 Jahre und Àlter)

Ihr Arzt sollte vorsichtig vorgehen, wenn Ihre Dosis erhöht wird.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Amlodipin/Valsartan AL eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie zu viele Amlodipin/Valsartan AL-Tabletten eingenommen haben oder wenn jemand anderes Ihre Tabletten eingenommen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL vergessen

haben

Wenn Sie vergessen haben, dieses Arzneimittel einzunehmen, nehmen Sie es, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie dann die nĂ€chste Dosis zur ĂŒblichen Zeit. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist, die nĂ€chste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL abbrechen

Das Abbrechen der Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL kann zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit fĂŒhren. Brechen Sie die Einnahme von Amlodipin/Valsartan AL nicht ab, außer, wenn Ihr Arzt Ihnen dies sagt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und benötigen

sofortige medizinische Versorgung:

Einige wenige Patienten hatten solche schwerwiegenden Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen). Wenn eine der folgenden

Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt:

Allergische Reaktionen mit Anzeichen wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Atembeschwerden, niedriger Blutdruck (OhnmachtsgefĂŒhl, Benommenheit).

Andere mögliche Nebenwirkungen Amlodipin/Valsartan AL:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Grippe,
  • verstopfte Nase, HalsentzĂŒndung mit Schluckbeschwerden,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwellungen der Arme, HĂ€nde, Beine, Knöchel oder FĂŒĂŸe,
  • MĂŒdigkeit,
  • SchwĂ€chegefĂŒhl (Asthenie),
  • Rötung mit WĂ€rmegefĂŒhl im Gesicht und/oder am Nacken.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schwindel,
  • Übelkeit und Bauchschmerzen,
  • Mundtrockenheit,
  • SchlĂ€frigkeit, Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl in HĂ€nden oder FĂŒĂŸen,
  • Drehschwindel,
  • schneller Herzschlag einschließlich Herzklopfen,
  • Schwindel beim Aufstehen,
  • Husten,
  • Durchfall,
  • Verstopfung,
  • Hautausschlag, Hautrötung,
  • Gelenkschwellungen, RĂŒckenschmerzen,
  • Gelenkschmerzen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • AngstgefĂŒhl,
  • Ohrenklingeln (Tinnitus),
  • Ohnmachtsanfall,
  • Abgabe einer grĂ¶ĂŸeren Urinmenge als ĂŒblich oder hĂ€ufigerer Harndrang,
  • UnfĂ€higkeit, eine Erektion zu bekommen oder zu erhalten,
  • SchweregefĂŒhl,
  • niedriger Blutdruck mit Anzeichen wie Schwindel, Benommenheit,
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen,
  • den ganzen Körper betreffender Hautausschlag, Juckreiz, MuskelkrĂ€mpfe.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrÀchtigt.

Berichtete Nebenwirkungen mit Amlodipin oder Valsartan alleine, die unter Amlodipin/Valsartan AL entweder nicht oder weniger hÀufig beobachtet wurden:

Amlodipin

Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Arzneimittels die folgenden sehr seltenen, schweren Nebenwirkungen auftreten:

  • plötzliches Keuchen beim Atmen, Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden,
  • Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen,
  • Anschwellen der Zunge oder der Kehle, was zu starken Atembeschwerden fĂŒhrt,
  • schwere Hautreaktionen einschließlich starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starkes Jucken, Blasenbildung, AbschĂ€len und Anschwellen der Haut, EntzĂŒndung von SchleimhĂ€uten (Stevens-

Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen,

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden berichtet. Wenn Ihnen eine davon Probleme bereitet oder lÀnger als eine Woche andauert, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindel, SchlĂ€frigkeit,
  • Herzklopfen (Palpitationen),
  • Hautrötung, Knöchelschwellungen (Ödeme),
  • Bauchschmerzen, KrankheitsgefĂŒhl (Übelkeit).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit, Zittern, Geschmacksstörungen, SchwĂ€chegefĂŒhl, Verlust des SchmerzgefĂŒhls,
  • Sehstörungen, BeeintrĂ€chtigung des Sehvermögens, OhrgerĂ€usche,
  • niedriger Blutdruck,
  • Niesen/laufende Nase durch eine EntzĂŒndung der Nasenschleimhaut (Rhinitis),
  • Verdauungsstörungen, Erbrechen,
  • Haarausfall, vermehrtes Schwitzen, Hautjucken, HautverfĂ€rbung,
  • Störungen beim Wasserlassen, vermehrter nĂ€chtlicher Harndrang, hĂ€ufigeres Wasserlassen,
  • Erektionsstörungen, Beschwerden an den oder VergrĂ¶ĂŸerung der BrustdrĂŒsen beim Mann, Schmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen, MuskelkrĂ€mpfe; Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Verwirrung.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Verminderung der weißen Blutkörperchen, Verminderung der BlutplĂ€ttchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder erhöhter Blutungsneigung fĂŒhren kann (SchĂ€digung der roten Blutzellen),
  • erhöhter Blutzuckerspiegel (HyperglykĂ€mie),
  • Schwellung des Zahnfleischs, aufgeblĂ€hter Bauch (Gastritis),
  • gestörte Leberfunktion, EntzĂŒndung der Leber (Hepatitis), GelbfĂ€rbung der Haut (Gelbsucht), Anstieg der Leberenzyme, wodurch bestimmte medizinische Tests beeinflusst werden können,
  • erhöhte Muskelanspannung,

entzĂŒndliche Reaktionen der BlutgefĂ€ĂŸe, hĂ€ufig mit Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit, Störungen, die sich aus Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen zusammensetzen.

Valsartan

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen, Fieber, Halsschmerzen oder GeschwĂŒre im Mund aufgrund von Infektionen,
  • spontane Blutungen oder BlutergĂŒsse,
  • hohe Kaliumwerte im Blut,
  • abnorme Leberfunktionstests,
  • abnehmende Nierenfunktionen und schwere VerĂ€nderungen der Nierenfunktion,
  • Schwellungen, vor allem im Gesicht und Rachen,
  • Muskelschmerzen,
  • Hautausschlag, purpurrote punktförmige Hauterscheinungen,
  • Fieber,
  • Juckreiz,
  • allergische Reaktionen; Blasenbildung der Haut (Zeichen einer Erkrankung, die als bullöse Dermatitis bezeichnet wird).

Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 30ÂșC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z.B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter

www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/80 mg Filmtabletten enthÀlt

Die Wirkstoffe sind: Amlodipin als Amlodipinbesilat und Valsartan.

Jede Filmtablette enthÀlt 5 mg Amlodipin als Amlodipinbesilat und 80 mg Valsartan.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Povidon K 30, vorverkleisterte StÀrke (Mais), Hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon (Typ B), CarboxymethylstÀrke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur. ), Magnesiumstearat (Ph. Eur. ) [pflanzlich].

FilmĂŒberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Talkum, Macrogol 8000, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Wie Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/80 mg Filmtabletten aussieht und

Inhalt der Packung

Dunkelgelbe, runde, bikonvexe Filmtablette.

Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/80 mg Filmtabletten ist in Packungen mit 7, 10, 14, 28, 30, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 Filmtabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

ALIUD PHARMAÂź GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 19 D-89150 Laichingen info@aliud.de

Amlodipin/Valsartan STADA 5 mg/ 80 mg Filmtabletten Amlodipine/Valsartan EG 5 mg/80 mg filmomhulde tabletten Amlodipin/Valsartan AL 5 mg/ 80 mg Filmtabletten Amlodipin/Valsartan STADA 5 mg/80 mg Amlodipino/Valsartan STADA 5 mg / 80 mg comprimidos recubiertos con película EFG Amlodipin/Valsartan STADA 5/80 mg kalvopÀÀllysteiset tabletit AMLODIPINE / VALSARTAN EG 5/80 mg, comprimé pelliculé Amlodipine/Valsartan Clonmel 5 mg/80 mg film-coated tablets Amlodipina e Valsartan EG 5mg/80 mg Amlodipine/Valsartan EG 5mg/80 mg comprimés pelliculés Amlodipine/Valsartan CF 5/80 mg, filmomhulde tabletten Amlodypina + Valsartan STADA Amlodipina + Valsartan Ciclum 5/80 mg Amlodipina/Valsartan STADA 5/80 mg, comprimate filmate

Hersteller

STADA Arzneimittel AG

Stadastrasse 2 - 18

61118 Bad Vilbel

STADA Arzneimittel GmbH Muthgasse 36/2

1190 Wien Österreich

Centrafarm Services B.V.

Nieuwe Donk 9

4879 AC Etten-Leur

Niederlande

STADA Nordic ApS

Marielundvej 46A

2730 Herlev

DĂ€nemark

Clonmel Healthcare Ltd.

Waterford Road

Clonmel, Co. Tipperary

Irland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen

zugelassen:

Österreich Belgien Deutschland DĂ€nemark Spanien

Finnland

Frankreich

Irland

Italien

Luxemburg

Niederlande

Polen

Portugal

RumÀnien

Schweden Amlodipin/Valsartan STADA 5/80 mg, filmdragerad tablett
Slowenien Amlodipin/valsartan STADA 5 mg/ 80 mg filmsko obloĆŸene
  tablete

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2019.

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Wirkstoff(e) Amlodipin Valsartan
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.10.2016
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden