Dafiro 10 mg/160 mg Filmtabletten

Abbildung Dafiro 10 mg/160 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Amlodipin Valsartan
Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Novartis Europharm Limited
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.01.2007
ATC Code C09DB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Novartis Europharm Limited

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Amlodipin AL 10 mg Tabletten Amlodipin ALIUD PHARMA GmbH
Amlodipin besilat Heumann 10 mg Tabletten Amlodipin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Amlodipin HEXAL 5 mg Tabletten Amlodipin Hexal Aktiengesellschaft
Amlodipin-ratiopharm 10 mg Tabletten Amlodipin Ratiopharm GmbH
Amlodipin HEXAL 7.5 mg Tabletten Amlodipin Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Dafiro-Tabletten enthalten zwei Substanzen, die Amlodipin und Valsartan genannt werden. Beide Substanzen helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.

  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calcium-Kanal-Blocker“ genannt werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der BlutgefĂ€ĂŸe. Dies verhindert, dass sich die BlutgefĂ€ĂŸe verengen.
  • Valsartan gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten“

genannt werden. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, die BlutgefĂ€ĂŸe veranlasst, sich zu verengen und dadurch den Blutdruck steigert. Valsartan wirkt, indem es die Effekte von Angiotensin II blockiert.

Dies bedeutet, dass diese beiden Substanzen helfen eine Verengung der BlutgefĂ€ĂŸe zu verhindern. Im Ergebnis erweitern sich die BlutgefĂ€ĂŸe und der Blutdruck wird verringert.

Dafiro wird verwendet, um einen hohen Blutdruck bei Erwachsenen zu behandeln, deren Blutdruck entweder mit Amlodipin oder Valsartan alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dafiro darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder andere Kalziumkanal-Blocker sind. Dies kann Juckreiz, Hautrötung oder Atembeschwerden beinhalten,
  • wenn Sie allergisch gegen Valsartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, Sie könnten allergisch sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Dafiro einnehmen,
  • wenn Sie schwere Probleme mit der Leber oder Galle wie eine von den GallengĂ€ngen ausgehende (biliĂ€re) Leberzirrhose oder eine Abflussstörung der Gallenwege haben,
  • wenn Sie seit ĂŒber 3 Monaten schwanger sind. (Dafiro wird auch wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft nicht empfohlen, siehe Abschnitt Schwangerschaft),
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie),
  • wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe haben (Aortenstenose) oder Sie einen kardiogenen Schock haben (ein Zustand, bei dem Ihr Herz nicht mehr fĂ€hig ist, Ihren Körper mit genug Blut zu versorgen),
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthÀlt, behandelt werden.

Wenn einer der oben erwÀhnten Punkte auf Sie zutrifft, sagen Sie es Ihrem Arzt, ohne Dafiro einzunehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Dafiro einnehmen:

  • wenn Sie sich unwohl fĂŒhlen (Erbrechen oder Durchfall),
  • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben,
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten oder wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihre Nierenarterien verengt sind,
  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die die Nebennieren betrifft und „primĂ€rer Hyperaldosteronismus“ genannt wird,
  • wenn Sie eine HerzleistungsschwĂ€che hatten oder einen Herzinfarkt erlitten haben. Befolgen Sie die Anweisung Ihres Arztes bezĂŒglich der Anfangsdosis genau. Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen,
  • wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Verengung der Herzklappen (so genannte „Aorten- oder Mitralklappenstenose“) haben oder dass die Dicke Ihres Herzmuskels krankhaft erhöht ist (sogenannte „hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie“),
  • wenn Sie Schwellungen haben, besonders an Gesicht und Hals, wĂ€hrend Sie andere Arzneimittel einnehmen (inklusive Hemmer des Angiotensin konvertierenden Enzyms). Wenn Sie diese Symptome haben, beenden Sie die Einnahme von Dafiro und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt. Sie sollten Dafiro nicht wieder einnehmen,
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen.

Siehe auch Abschnitt „Dafiro darf nicht eingenommen werden“.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Dafiro beginnen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Dafiro bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) wird nicht empfohlen.

Einnahme von Dafiro zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Ihr Arzt muss unter UmstĂ€nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In einigen FĂ€llen mĂŒssen Sie vielleicht die Einnahme eines der Medikamente beenden. Dies gilt vor allem fĂŒr die nachfolgend aufgefĂŒhrten Arzneimittel:

  • ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte „Dafiro darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“);
  • Diuretika (eine Art von Arzneimitteln, die auch „harntreibende Mittel“ genannt werden und die
    Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen);
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung einiger Arten von Depression verwendet wird);
  • kaliumsparende Diuretika, KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel und andere Substanzen, die den Kaliumspiegel erhöhen können;
  • bestimmte Arten von Schmerzmitteln, sogenannte nichtsteroidale EntzĂŒndungshemmer (NSAIDs) oder selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer (COX-2-Hemmer). Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen;
  • Medikamente zur Behandlung der Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon);
  • Johanniskraut;
  • Glyceroltrinitrat und andere Nitrate oder andere Substanzen, die „Vasodilatatoren“ genannt werden;
  • Arzneimittel, die bei HIV/AIDS angewendet werden (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir);
  • Arzneimittel, die bei Pilzinfektionen angewendet werden (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);
  • Arzneimittel, die bei bakteriellen Infektionen angewendet werden (z.B. Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin);
  • Verapamil, Diltiazem (Herz-Arzneimittel);
  • Simvastatin (Arzneimittel zur Kontrolle hoher Cholesterinspiegel);
  • Dantrolen (Infusion fĂŒr schwere Körpertemperatur-AbnormalitĂ€ten);
  • Arzneimittel zum Schutz vor Transplantatabstoßung (Ciclosporin).

Einnahme von Dafiro zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Grapefruit und Grapefruitsaft sollten nicht von Personen konsumiert werden, die Dafiro einnehmen. Dies ist so, da Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut fĂŒhren können, was zu einem unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts von Dafiro fĂŒhren kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie mĂŒssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie denken dass Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten. Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen die Einnahme von Dafiro zu beenden bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass sie schwanger sind und anstatt Dafiro ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Dafiro wird wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft (in den ersten 3 Monaten) nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn eine Schwangerschaft seit mehr als

3 Monaten besteht, weil es Ihr Kind schwer schÀdigen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder gerade mit dem Stillen beginnen möchten. Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch ĂŒber. Dafiro wird fĂŒr stillende MĂŒtter nicht empfohlen, vor allem wenn Sie ein Neugeborenes haben oder Ihr Baby zu frĂŒh auf die Welt gekommen ist. Ihr Arzt kann eine andere Behandlung fĂŒr Sie wĂ€hlen, wenn Sie stillen möchten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann bei Ihnen ein SchwindelgefĂŒhl auslösen. Dies kann Ihre KonzentrationsfĂ€higkeit beeinflussen. Wenn Sie also nicht genau wissen, wie dieses Arzneimittel auf Sie wirkt, fĂŒhren Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen oder ĂŒben Sie keine andere TĂ€tigkeit aus, die Konzentration erfordert.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dies hilft Ihnen, die beste Wirkung zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Die ĂŒbliche Dosis von Dafiro betrĂ€gt eine Tablette pro Tag.

  • Sie sollten Ihr Arzneimittel vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen.
  • Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.
  • Sie können Dafiro mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie Dafiro nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft ein.

In AbhÀngigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt eine höhere oder eine niedrigere Dosis empfehlen.

Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosis.

Dafiro und Àltere Menschen (65 Jahre und Àlter)

Ihr Arzt sollte vorsichtig vorgehen, wenn Ihre Dosis erhöht wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Dafiro eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie zu viele Dafiro-Tabletten eingenommen haben oder wenn jemand anderes Ihre Tabletten eingenommen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Dafiro vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, dieses Arzneimittel einzunehmen, nehmen Sie es, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie dann die nĂ€chste Dosis zur ĂŒblichen Zeit. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist, die nĂ€chste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Dafiro abbrechen

Das Abbrechen der Einnahme von Dafiro kann zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit fĂŒhren. Brechen Sie die Einnahme von Dafiro nicht ab, außer, wenn Ihr Arzt Ihnen dies sagt.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und benötigen sofortige medizinische Versorgung:

Einige wenige Patienten hatten solche schwerwiegenden Nebenwirkungen (bis zu 1 von

1.000 Personen können betroffen sein). Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt:

Allergische Reaktionen mit Anzeichen wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Atembeschwerden, niedriger Blutdruck (OhnmachtsgefĂŒhl, Benommenheit).

Andere mögliche Nebenwirkungen von Dafiro:

HĂ€ufig (bis zu 1 von 10 Personen können betroffen sein): Grippe; verstopfte Nase, HalsentzĂŒndung und Schluckbeschwerden; Kopfschmerzen; Schwellungen der Arme, HĂ€nde, Beine, Knöchel oder FĂŒĂŸe; MĂŒdigkeit; SchwĂ€chegefĂŒhl (Asthenie); Rötung mit WĂ€rmegefĂŒhl im Gesicht und/oder am Nacken.

Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Personen können betroffen sein): Schwindel; Übelkeit und Bauchschmerzen; Mundtrockenheit; SchlĂ€frigkeit, Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl in HĂ€nden oder FĂŒĂŸen; Drehschwindel; schneller Herzschlag einschließlich Herzklopfen; Schwindel beim Aufstehen; Husten; Durchfall; Verstopfung; Hautausschlag, Hautrötung; Gelenkschwellungen; RĂŒckenschmerzen, Gelenkschmerzen.

Selten (bis zu 1 von 1.000 Personen können betroffen sein): AngstgefĂŒhl; Ohrenklingeln (Tinnitus); Ohnmachtsanfall; Abgabe einer grĂ¶ĂŸeren Urinmenge als ĂŒblich oder hĂ€ufigerer Harndrang; UnfĂ€higkeit eine Erektion zu bekommen oder zu erhalten; SchweregefĂŒhl; niedriger Blutdruck mit Anzeichen wie Schwindel, Benommenheit, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen; den ganzen Körper betreffender Hautausschlag; Juckreiz; MuskelkrĂ€mpfe.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrÀchtigt.

Berichtete Nebenwirkungen mit Amlodipin oder Valsartan alleine, die unter Dafiro entweder nicht oder hÀufiger beobachtet wurden:

Amlodipin
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Arzneimittels die folgenden sehr seltenen, schweren Nebenwirkungen auftreten:

  • Plötzliches Keuchen beim Atmen, Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden.
  • Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen.
  • Anschwellen der Zunge oder der Kehle, was zu starken Atembeschwerden fĂŒhrt.
  • Schwere Hautreaktionen einschließlich starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starkes Jucken, Blasenbildung, AbschĂ€len und Anschwellen der Haut, EntzĂŒndung von SchleimhĂ€uten (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen.
  • Herzinfarkt, ungewöhnlicher Herzschlag.
  • BauchspeicheldrĂŒsenentzĂŒndung, die zu starken Bauch- und RĂŒckenschmerzen mit ausgeprĂ€gtem Unwohlsein fĂŒhren kann.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden berichtet. Wenn Ihnen eine davon Probleme bereitet oder lÀnger als eine Woche andauert, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

HĂ€ufig (bis zu 1 von 10 Personen können betroffen sein): Schwindel, SchlĂ€frigkeit; Herzklopfen (Palpitationen); Hautrötung, Knöchelschwellungen (Ödeme); Bauchschmerzen, KrankheitsgefĂŒhl (Übelkeit).

Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Personen können betroffen sein): Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit, Zittern, Geschmacksstörungen, SchwĂ€chegefĂŒhl, Verlust des SchmerzgefĂŒhls; Sehstörungen, BeeintrĂ€chtigung des Sehvermögens, OhrgerĂ€usche; niedriger Blutdruck; Niesen/laufende Nase durch eine EntzĂŒndung der Nasenschleimhaut (Rhinitis); Verdauungsstörungen, Erbrechen; Haarausfall, vermehrtes Schwitzen, Hautjucken, HautverfĂ€rbung; Störungen beim Wasserlassen, vermehrter nĂ€chtlicher Harndrang, hĂ€ufigeres Wasserlassen; Erektionsstörungen, Beschwerden an den oder VergrĂ¶ĂŸerung der BrustdrĂŒsen beim Mann, Schmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen, MuskelkrĂ€mpfe; Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.

Selten (bis zu 1 von 1.000 Personen können betroffen sein): Verwirrung.

Sehr selten (bis zu 1 von 10.000 Personen können betroffen sein): Verminderung der weißen Blutkörperchen, Verminderung der BlutplĂ€ttchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder erhöhter Blutungsneigung fĂŒhren kann (SchĂ€digung der roten Blutzellen); erhöhter Blutzuckerspiegel (HyperglykĂ€mie); Schwellung des Zahnfleischs, aufgeblĂ€hter Bauch (Gastritis); gestörte Leberfunktion, EntzĂŒndung der Leber (Hepatitis), GelbfĂ€rbung der Haut (Gelbsucht), Anstieg der Leberenzyme, wodurch bestimmte medizinische Tests beeinflusst werden können; erhöhte Muskelanspannung; entzĂŒndliche Reaktionen der BlutgefĂ€ĂŸe, hĂ€ufig mit Hautausschlag,

Lichtempfindlichkeit; Störungen, die sich aus Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen zusammensetzen.

Valsartan
Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar): Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen, Fieber, Halsschmerzen oder GeschwĂŒre im Mund aufgrund von Infektionen; spontane, Blutungen oder BlutergĂŒsse; hohe Kaliumwerte im Blut; abnorme Leberfunktionstests; abnehmende Nierenfunktionen und schwere VerĂ€nderungen der Nierenfunktion; Schwellungen, vor allem im Gesicht und Rachen; Muskelschmerzen; Hautausschlag, purpurrote punktförmige Hauterscheinungen; Fieber; Juckreiz; allergische Reaktionen; Blasenbildung der Haut (Zeichen einer Erkrankung, die als Bullöse Dermatitis bezeichnet wird).

Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Nicht ĂŒber 30 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Verwenden Sie keine Dafiro Packung, die beschÀdigt ist oder Anzeichen einer FÀlschung aufweist.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Dafiro enthÀlt

Dafiro 5 mg/80 mg Filmtabletten

Die Wirkstoffe von Dafiro sind Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Valsartan. Jede Tablette enthÀlt 5 mg Amlodipin und 80 mg Valsartan.

Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose; Crospovidon (Typ A); hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat; Hypromellose (Substitutionstyp 2910 (3 mPa.s)), Macrogol 4000, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172, gelb).

Dafiro 5 mg/160 mg Filmtabletten

Die Wirkstoffe von Dafiro sind Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Valsartan. Jede Tablette enthÀlt 5 mg Amlodipin und 160 mg Valsartan.

Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose; Crospovidon (Typ A); hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat; Hypromellose (Substitutionstyp 2910 (3 mPa.s)), Macrogol 4000, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172, gelb).

Dafiro 10 mg/160 mg Filmtabletten

Die Wirkstoffe von Dafiro sind Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Valsartan. Jede Tablette enthÀlt 10 mg Amlodipin und 160 mg Valsartan.

Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose; Crospovidon (Typ A); hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat; Hypromellose (Substitutionstyp 2910 (3 mPa.s)), Macrogol 4000, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172, gelb), Eisen(III)-oxid (E 172, rot).

Wie Dafiro aussieht und Inhalt der Packung

Dafiro 5 mg/80 mg Tabletten sind rund und dunkelgelb mit „NVR“ auf der einen Seite und „NV“ auf der anderen Seite. GrĂ¶ĂŸe: Ca. 8,20 mm Durchmesser.

Dafiro 5 mg/160 mg Tabletten sind oval und dunkelgelb mit „NVR“ auf der einen Seite und „ECE“ auf der anderen Seite. GrĂ¶ĂŸe: Ca. 14,2 mm (LĂ€nge) x 5,7 mm (Breite).

Dafiro 10 mg/160 mg Tabletten sind oval und hellgelb mit „NVR“ auf der einen Seite und „UIC“ auf der anderen Seite. GrĂ¶ĂŸe: Ca. 14,2 mm (LĂ€nge) x 5,7 mm (Breite).

Dafiro ist in Packungen mit 7, 14, 28, 30, 56, 90, 98 oder 280 Tabletten und in Mehrfachpackungen mit 280 (4x70 oder 20x14) Tabletten erhĂ€ltlich. Alle Packungen sind als Standardblisterpackung verfĂŒgbar; die Packungen mit 56, 98 und 280 Tabletten sind zusĂ€tzlich als perforierte Einzeldosenblisterpackungen verfĂŒgbar.

Möglicherweise sind nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in Ihrem Land erhĂ€ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Novartis Europharm Limited

Vista Building

Elm Park, Merrion Road

Dublin 4

Irland

Hersteller

Novartis Farma S.p.A.

Via Provinciale Schito 131

80058 Torre Annunziata (NA)

Italien

Novartis Farmacéutica S.A.

Gran Via de les Corts Catalanes, 764 08013 Barcelona

Spanien

Novartis Pharma GmbH

Roonstraße 25

D-90429 NĂŒrnberg

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/BelgienLietuva
Novartis Pharma N.V.SIA Novartis Baltics Lietuvos filialas
TĂ©l/Tel: +32 2 246 16 11Tel: +370 5 269 16 50
EbjraphsLuxembourg/Luxemburg
Novartis Bulgaria EOOD +359 2976 98 28Novartis Pharma N.V. TĂ©l/Tel: +32 2 246 16 11
CeskĂĄ republika Novartis s.r.o. Tel: +420 225 775 111MagyarorszĂĄg Novartis HungĂĄria Kft. Tel.: +36 1 457 65 00
DanmarkMalta
Novartis Healthcare A/S Tlf: +45 39 16 84 00Novartis Pharma Services Inc. Tel: +356 2122 2872
DeutschlandNederland
Novartis Pharma GmbH Tel: +49 911 273 0Novartis Pharma B.V. Tel: +31 88 04 52 111
EestiNorge
SIA Novartis Baltics Eesti filiaal Tel: +372 66 30 810Novartis Norge AS Tlf: +47 23 05 20 00
Österreich
Novartis (Hellas) A.E.B.E. Tnt: +30 210 281 17 12Novartis Pharma GmbH Tel: +43 1 86 6570
EspañaPolska
Esteve Pharmaceuticals, S.A. Tel: +34 93 446 60 00Novartis Poland Sp. z o.o. Tel.: +48 22 375 4888
FrancePortugal
Novartis Pharma S.A.S. TĂ©l: +33 1 55 47 66 00Novartis Farma - Produtos FarmacĂȘuticos, S.A. Tel: +351 21 000 8600
HrvatskaRomĂąnia
Novartis Hrvatska d.o.o. Tel. +385 1 6274220Novartis Pharma Services Romania SRL Tel: +40 21 31299 01
Ireland Novartis Ireland Limited Tel: +353 1 260 12 55Slovenija Novartis Pharma Services Inc. Tel: +386 1 300 75 50

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Dafiro 10 mg/160 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Amlodipin Valsartan
Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Novartis Europharm Limited
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.01.2007
ATC Code C09DB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden