Epimaxan 25 mg Filmtabletten

Abbildung Epimaxan 25 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pharmaceutical Works POLPHARMA S.A.
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02CX12
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

Zulassungsinhaber

Pharmaceutical Works POLPHARMA S.A.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topirastad 100 mg Filmtabletten Topiramat ALIUD PHARMA GmbH
Topiramat Premier Research 25 mg Filmtabletten Topiramat Mylan dura GmbH
TOPIRAMAT-AET 50 mg Filmtabletten Topiramat Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
Topiramat-ratiopharm 200 mg Filmtabletten Topiramat Ratiopharm GmbH
Topiramat Tecnimede 100 mg Filmtabletten Topiramat TECNIMEDE - Sociedade Técnico-Medicinal, S.A.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Topiramat, der Wirkstoff in Epimaxan, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antiepileptika genannt werden. Antiepileptika sind Arzneimittel, die zur Behandlung der Epilepsie verwendet werden. Sie wirken auf bestimmte chemische Stoffe im Gehirn, die an der Signalweiterleitung zwischen den Nervenzellen beteiligt sind.
Epimaxan wird angewendet zur Behandlung der Epilepsie und kann in Kombination mit anderen Antiepileptika angewendet werden.
Epimaxan wird dar√ľber hinaus angewendet, um bei Erwachsenen h√§ufig wiederkehrenden Migr√§ne-Kopfschmerzen vorzubeugen, wenn eine fr√ľhere Behandlung mit anderen Arzneimitteln nicht wirksam war. Es ist nicht f√ľr die Behandlung einzelner Migr√§neanf√§lle bestimmt.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Epimaxan darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Topiramat oder einen der sonstigen Bestandteile der Filmtabletten sind (siehe Abschnitt 6),
  • zur Vorbeugung von Migr√§ne: wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden.


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Epimaxan ist erforderlich
Informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Krankheiten, unter denen Sie leiden oder gelitten haben. Dies gilt insbesondere f√ľr die folgenden Beschwerden:

  • Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rungen (m√∂glicherweise muss Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Topiramat-Dosis verordnen)
  • andere Nierenprobleme:


- wenn Sie oder ein naher Verwandter Nierensteine haben oder fr√ľher einmal hatten,
- Hyperkalzurie (ein Anstieg der Calciumkonzentration im Urin).
Epimaxan kann das Risiko f√ľr das Auftreten von Nierensteinen erh√∂hen. Das Risiko einer Nierensteinbildung kann durch eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr verringert werden. Dar√ľber hinaus sollten w√§hrend der Einnahme von Topiramat andere Arzneimittel, die zu Nierensteinen f√ľhren sowie eine fettreiche und kohlenhydratarme Di√§t vermieden werden.
Wenn Sie die Einnahme von Topiramat beenden möchten, sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Ihre Topiramat-Dosis schrittweise reduzieren. Dadurch verringert sich das Risiko, dass es zu epileptischen Anfällen kommt.
Topiramat kann die Schwei√übildung verringern. Die gilt insbesondere f√ľr Kinder und f√ľhrt zu einem Anstieg der K√∂rpertemperatur w√§hrend k√∂rperlicher Bewegung und bei Aufenthalt in warmer Umgebung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat ausreichend Wasser trinken, und zwar insbesondere dann, wenn Sie sich k√∂rperlich bewegen oder bei warmen Au√üentemperaturen. Auf diese Weise verringern Sie das Risiko f√ľr hitzeabh√§ngige Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und √úbelkeit.
Topiramat kann manchmal eine √Ąnderung der Stimmung hervorrufen, wie zum Beispiel depressive Gef√ľhle. Gelegentlich k√∂nnen bei mit Topiramat behandelten Patienten Gedanken auftreten, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn bei Ihnen derartige Gedanken auftreten, suchen Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt oder ein Krankenhaus auf.
In seltenen F√§llen verursachte Topiramat bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern eine akute Kurzsichtigkeit (Myopie) und ein akutes Glaukom (Anstieg des Augeninnendrucks). Anzeichen eines Glaukoms sind pl√∂tzlich auftretendes verschwommenes Sehen, Augenschmerzen und eine R√∂tung des Auges. Wenn bei Ihnen irgendwelche Augenbeschwerden auftreten, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt. Dies gilt insbesondere in den ersten Behandlungswochen.
Topiramat kann eine leichte √úbers√§uerung Ihres Blutes verursachen (metabolische Azidose). Zust√§nde oder Behandlungen, die eine Azidose beg√ľnstigen, sind Nierenerkrankungen, schwere Atemwegserkrankungen, epileptische Anf√§lle, die mehr als 30 Minuten andauern (Status epilepticus), Durchfall, operative Eingriffe, eine fett- und eiwei√üreiche Di√§t (ketogene Di√§t) oder bestimmte Arzneimittel. Eine lange anhaltende metabolische Azidose erh√∂ht das Risiko f√ľr eine Nierensteinbildung. Bei Kindern kann sie zudem eine Osteomalazie (Rachitis) hervorrufen und das Wachstum verlangsamen. Ihr Arzt wird dies kontrollieren und m√∂glicherweise Ihre Topiramat-Dosis anpassen.
Es kann sein, dass Ihr Gewicht während der Einnahme von Topiramat abnimmt. Sie sollten regelmäßig gewogen werden. Wenn Ihr Gewicht zu stark abnimmt, sollten Sie mehr Nahrung zu sich nehmen oder eine kalorienreichere Ernährung wählen. Kindern und Jugendlichen, die Topiramat einnehmen, nehmen möglicherweise nicht ausreichend an Gewicht zu. In diesem Fall sollte die Nahrungsmenge erhöht oder auf eine kalorienreichere Nahrung umgestellt werden.
Wenn Topiramat zur Vorbeugung von Migräne-Kopfschmerzen verwendet wird, muss das Körpergewicht kontrolliert werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu einer deutlichen und anhaltenden Gewichtsabnahme kommt. Möglicherweise ist eine Beendigung der Behandlung in Erwägung zu ziehen.
Kinder und Jugendliche
Epilepsie:
Topiramat sollte bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.
Migräne:
Topiramat sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung einer Migräne verwendet werden.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen

  • andere Antiepileptika wie Phenytoin oder Carbamazepin (Topiramat kann die Wirkung von Phenytoin verst√§rken. Carbamazepin und Phenytoin k√∂nnen die Wirkung von Topiramat abschw√§chen).
  • Digoxin (zur Behandlung einer Herzleistungsschw√§che), da die Wirksamkeit von Digoxin durch Topiramat abgeschw√§cht werden kann.
  • orale Kontrazeptiva. Topiramat kann die Wirksamkeit der Empf√§ngnisverh√ľtung abschw√§chen und vermehrte Durchbruchblutungen (Blutungen zwischen zwei Menstruationsblutungen) verursachen.
  • Hydrochlorothiazid (harntreibendes Arzneimittel). M√∂glicherweise muss Ihr Arzt die Topiramat-Dosis verringern.
  • Diabetes-Arzneimittel, die Metformin, Pioglitazon oder Glibenclamid enthalten. Die Einstellung Ihres Diabetes mellitus muss sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
  • Acetazolamid, Triamteren oder hohe Dosen an Vitamin C. Diese Arzneimittel k√∂nnen das Risiko f√ľr das Auftreten von Nierensteinen erh√∂hen.
  • Amitriptylin (gegen Depressionen).
  • Haloperidol (bei geistig-seelischen Erkrankungen).
  • Diltiazem oder Propranolol (gegen Bluthochdruck).


Diese Arzneimittel können die Wirksamkeit von Topiramat vermindern oder verändern. Andererseits kann Topiramat auch die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Arzneimittel beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Apotheker, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.
Bei Einnahme von Epimaxan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Epimaxan kann zu den Mahlzeiten oder ohne gleichzeitige Nahrungsaufnahme eingenommen werden. Trinken Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat ausreichend Fl√ľssigkeit. Vermeiden Sie Alkoholkonsum, da die Auswirkungen auf das Zentralnervensystem bei gleichzeitiger Zufuhr von Topiramat und Alkohol zunehmen k√∂nnen
Schwangerschaft und Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, glauben, Sie könnten schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie Topiramat weiter einnehmen sollen.
Topiramat kann das ungeborene Kind sch√§digen. Die m√∂glichen Risiken f√ľr das ungeborene Kind m√ľssen gegen den potentiellen Nutzen eines Fortsetzens der Behandlung mit Topiramat abgewogen werden.
Topiramat tritt in die Muttermilch √ľber und wird somit von Ihrem Neugeborenen aufgenommen. Stillen Sie deshalb Ihr Kind w√§hrend der Einnahme von Topiramat nicht.
Sie d√ľrfen Topiramat nicht zur Vorbeugung einer Migr√§ne einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
W√§hrend der Einnahme von Topiramat k√∂nnen Ihre Reaktionen verlangsamt sein. Nebenwirkungen wie Benommenheit oder Schwindel k√∂nnen Ihre Verkehrs-t√ľchtigkeit und Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Wenden Sie sich daher an Ihren Arzt, bevor Sie sich an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen. Ihr Arzt wird diesen Aspekt mit Ihnen besprechen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Dosierung
F√ľr Dosierungen, die mit dieser St√§rke nicht realisierbar/praktikabel sind, stehen andere St√§rken des Arzneimittels zur Verf√ľgung.
Nehmen Sie Epimaxan immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

  • Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes, wann und wie Sie das Arzneimittel einnehmen sollen, befolgen.
  • Ihr Arzt wird Ihre Behandlung mit einer niedrigen Dosis beginnen. Diese Dosis wird dann schrittweise auf die kleinstm√∂gliche Dosis gesteigert, die zur Kontrolle Ihrer Erkrankung notwendig ist.


Wenn Sie Epimaxan als alleiniges Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie einnehmen (f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre):

  • In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich


25 mg und wird am Abend eingenommen.

  • Nach dem Behandlungsbeginn wird Ihre Dosis schrittweise erh√∂ht. Alle 1 bis


2 Wochen wird die Tagesdosis um 25 oder 50 mg angehoben. Sie sollten die Tagesgesamtdosis auf zwei Einzeldosen aufteilen, die morgens und abends eingenommen werden.

  • Die √ľbliche Dosis nach der Aufdosierung betr√§gt 100 mg t√§glich. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verschreibt.
  • Die maximal empfohlene Tagesdosis betr√§gt 400 mg.


Wenn Sie Epimaxan gemeinsam mit anderen Antiepileptika einnehmen:

  • In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich


25 bis 50 mg und wird am Abend eingenommen.

  • Ihre Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 25 bis 50 mg angehoben. Sie sollten die Tagesgesamtdosis auf zwei Einzeldosen aufteilen, die morgens und abends eingenommen werden.
  • Die √ľbliche Dosis nach der Aufdosierung betr√§gt 200 bis 400 mg pro Tag. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verordnet. Einige Patienten erhielten bis zu 800 mg pro Tag.


Kinder (ab 2 Jahre), die Epimaxan als alleiniges Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie einnehmen:

  • Bei Kindern wird die Dosis in Abh√§ngigkeit von ihrem K√∂rpergewicht berechnet. Die √ľbliche Tagesdosis in der ersten Behandlungswoche betr√§gt 0,5 bis 1 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes. Sie wird abends eingenommen.


Diese Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 0,5 bis 1 mg pro kg Körpergewicht des Kindes angehoben. Die Tagesgesamtdosis sollte auf zwei Einzeldosen aufgeteilt werden, die morgens und abends eingenommen werden.


Die Dosis wird so lange erh√∂ht, bis die niedrigste Dosis erreicht ist, die zur Vorbeugung der Epilepsie erforderlich ist. Bei Kindern liegt diese Tagesdosis √ľblicherweise bei 3 bis 6 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes.


Kinder (ab 2 Jahre), die Epimaxan gemeinsam mit anderen Antiepileptika einnehmen:

  • Bei Kindern wird die Dosis in Abh√§ngigkeit von ihrem K√∂rpergewicht berechnet. Die √ľbliche Tagesdosis in der ersten Behandlungswoche betr√§gt 25 mg oder weniger (z. B. t√§glich 0,5 bis 1 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes) und wird abends verabreicht.
  • Diese Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 1 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes angehoben. Die Tagesgesamtdosis sollte auf zwei Einzeldosen aufgeteilt werden, die morgens und abends eingenommen


werden.

  • Die Dosis wird so lange erh√∂ht, bis die niedrigste Dosis erreicht ist, die zur Vorbeugung der Epilepsie erforderlich ist. Bei Kindern liegt diese Tagesdosis √ľblicherweise bei 5 bis 9 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes. Einige Kinder erhalten t√§glich bis zu 30 mg pro kg K√∂rpergewicht.


Wenn Sie Epimaxan zur Vorbeugung von Migr√§ne-Kopfschmerzen einnehmen (f√ľr Erwachsene):

  • In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich


25 mg und wird jeweils abends eingenommen.

  • Diese Tagesdosis wird dann jede Woche schrittweise um 25 mg angehoben, bis die geringste Menge erreicht ist, die zur Vorbeugung h√§ufig auftretender Migr√§ne-Kopfschmerzen erforderlich ist.
  • Die √ľbliche t√§gliche Erhaltungsdosis betr√§gt 100 mg und wird auf zwei Einzeldosen von jeweils 50 mg aufgeteilt. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verordnet.
  • Topiramat sollte nicht zur Vorbeugung einer Migr√§ne bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.


Art der Anwendung

  • Es ist wichtig, dass Sie w√§hrend Ihrer Behandlung mit Topiramat ausreichend Fl√ľssigkeit trinken. Dies gilt insbesondere, wenn Sie sich k√∂rperlich bewegen oder die Au√üentemperaturen hoch sind.
  • Sie k√∂nnen die Tabletten mit oder ohne eine Mahlzeit einnehmen.
  • Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen und unzerkaut mit einer ausreichenden


Menge Fl√ľssigkeit ein.
Wenn Sie eine größere Menge von Epimaxan eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses, damit √ľber das weitere Vorgehen entschieden werden kann.
Nach Einnahme von hohen Dosen können Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Schläfrigkeit, Lethargie, Metabolische Azidose, Hypokaliämie, Krampfanfälle, Sprachstörungen, verschwommenes Sehen, Diplopie, Denkstörungen, Koordinationsstörungen, Stupor (Fälle von Rigidität während Krampfanfällen), Hypotonie, abdominelle Schmerzen, Schwindel und Depression auftreten.
Wenn Sie die Einnahme von Epimaxan vergessen haben
Nehmen Sie Epimaxan ein, sobald Sie sich daran erinnern und nehmen Sie dann die nächste Dosis zum korrekten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Epimaxan abbrechen
Brechen Sie die Einnahme von Topiramat nicht ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, wird Ihr Arzt die Topiramat-Dosis, die Sie einnehmen, schrittweise reduzieren. Dadurch verringert sich das Risiko, dass es zu epileptischen Anfällen kommt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Epimaxan mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Mittel, funktionelle Lebensmittel (Health Foods) oder Nahrungsergänzungsmittel handelt, die Sie ohne ärztliche Verordnung erhalten haben.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Epimaxan Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Nebenwirkungen von Epimaxan können insbesondere zu Beginn der Behandlung oder während der Anpassung der Dosis auftreten. Die Nebenwirkungen sind häufig leicht ausgeprägt und verschwinden unter fortgesetzter Therapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten)
Häufig (weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten)
Gelegentlich (weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten)
Selten (weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten)
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Sehr h√§ufig: Schwindel, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Nervosit√§t, Kopfschmerzen, √úbelkeit.
Häufig: Knochenschmerzen, allergische Reaktionen, Schlaflosigkeit (Unfähigkeit einzuschlafen).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Sehr häufig: Gewichtsabnahme.
Häufig: Metabolische Azidose.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Häufig: Anämie (Verminderung der roten Blutkörperchen, wodurch es zu Blässe der Haut und Schwäche oder Atemlosigkeit kommen kann), Nasenbluten, Purpura (flächenhafte Hautblutungen), Leukopenie (ungewöhnlich niedrige Zahl an weißen Blutkörperchen), Thrombozytopenie (ungewöhnlich niedrige Zahl an Blutplättchen).
Selten: Neutropenie (niedrige Zahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen, die neutrophile Granulozyten genannt werden).
Psychiatrische Erkrankungen:
Sehr häufig: Gedächtnisstörungen, Anorexie (Appetitverlust), Verwirrtheit und psychomotorische Verlangsamung, Depression, Konzentrationsstörungen, Angst.
Häufig: Apathie, Asthenie (Schwäche), Euphorie, emotionale Empfindlichkeit, Ruhelosigkeit, kognitive Probleme, vermindertes sexuelles Verlangen, aggressive Reaktionen, Psychosen oder psychotische Symptome.
Gelegentlich: Halluzinationen, Persönlichkeitsstörungen, Suizidgedanken, Suizidversuche.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
Gelegentlich: Dyspnoe (Atemprobleme).
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
Häufig: Verstopfung, Bauchschmerzen.
Gelegentlich: Durchfall, Erbrechen und Mundtrockenheit.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Häufig: Haarausfall.
Gelegentlich: Follikulitis (Infektion einer Haarwurzel) und Pruritus (Juckreiz).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Häufig: Harninkontinenz, Nierensteine.
Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr häufig: Ataxie (unsichere Bewegungen), Parästhesien (ungewöhnliche Empfindungen auf der Haut), Sprachstörungen, Aphasie (Sprachverlust).
Häufig: Tremor, Koordinationsstörungen, Gangstörungen, Nystagmus (nicht beabsichtigte Bewegungen der Augen), Geschmacks-veränderung
Gelegentlich: Hypokinesie (ungewöhnlich verminderte Muskelbewegungen), Stupor (Fälle von körperlicher Versteifung bei Bewusstsein).
Leber- und Gallenerkrankungen:
Selten: Anstieg der Leberenzyme.
Augenerkrankungen:
Sehr häufig: Doppeltsehen, Sehstörungen.
Selten: Akute Myopie (akute Kurzsichtigkeit) aufgrund eines Glaukoms, Augenschmerzen.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse:
Häufig: Menstruationsstörungen, Impotenz.
Zu den Symptomen einer akuten Myopie und eines sekundären Engwinkel-glaukoms gehören (bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern) eine akute Verringerung der Sehschärfe und/oder Augenschmerzen, die typischerweise innerhalb von 1 Monat nach Beginn der Topiramat-Therapie auftreten.
Es liegen einzelne Berichte √ľber das Auftreten von Hautausschl√§gen und Blasen im Bereich der Haut sowie Schmerzen im Mund-/Augenbereich vor. Wenn Ihre K√∂rpertemperatur erh√∂ht ist und Sie sich aufgrund einer dieser Nebenwirkungen unwohl f√ľhlen, setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Monotherapie: Die bei einer Monotherapie beobachteten Nebenwirkungen gleichen in der Regel den Nebenwirkungen, die wie w√§hrend einer Zusatztherapie beobachtet wurden. Klinisch relevante Nebenwirkungen, die bei mit Topiramat behandelten Erwachsenen mit einer H√§ufigkeit von mindestens 10 % auftraten, umfassten: Par√§sthesien (abnorme Empfindungen auf der Haut), Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Schwindel, Schl√§frigkeit, Gewichtsabnahme, √úbelkeit und Anorexie.
Kinder ab 2 Jahre:
Neben den oben genannten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Kindern ab 2 Jahren die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: ungewöhnlich gesteigerte Muskelbewegungen (Hyperkinesie), Verhaltensstörungen, vermehrte Speichelbildung.
Migräne: Dosisabhängige Nebenwirkungen sind in der Regel seltener als bei Epilepsie, da bei der Migräne niedrigere Dosen eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung nach ?EXP? und auf der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht √ľber 30¬†C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Epimaxan enthält
- Der Wirkstoff ist Topiramat. 1 Filmtablette enthält 25 mg Topiramat.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol (E421), Carboxymethylstärke-
Natrium (Typ A), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
Stearinsäure.
Der Film√ľberzug enth√§lt Opadry II Gelb: Macrogol 3350, Poly(vinylalkohol),
Titandioxid (E 171), Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172) .
Wie Epimaxan aussieht und Inhalt der Packung
Gelbe, runde, bikonvexe Filmtabletten.
Packungsgröße: 28 Filmtabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmaceutical Works POLPHARMA S.A.
19 Pelpliska St.
83-200 Starogard Gdaski
Polen
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Rumänien Epimaxan 25 mg comprimate filmate
Bulgarien Epimaxan/, 25 mg é é
Tschechische Republik Epimaxan 25 mg potahovan? tablety
Estland Epimaxan 25 mg hukese pol√ľmeerikattega tabletid
Litauen Epimaxan 25 mg plévele dengtos tabletés
Lettland Epimaxan 25 mg apvalkots tabletes
Polen Epimaxan 25 mg tabletki powlekane
Slowakei Epimaxan 25 mg filmom obalen? tablety -
Ungarn Epimaxan 25 mg filmtabletta
Deutschland Epimaxan 25 mg Filmtabletten
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im [MM/JJJJ]

Anzeige

Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pharmaceutical Works POLPHARMA S.A.
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02CX12
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden