Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten

Abbildung Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Metamizol-Natrium
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Winthrop Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.11.1999
ATC Code N02BB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Winthrop Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metamizol HEXAL 1000 mg Z√§pfchen f√ľr Erwachsene Metamizol-Natrium Hexal Aktiengesellschaft
Novalgin Z√§pfchen f√ľr Erwachsene Metamizol-Natrium Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Berlosin Metamizol-Natrium Berlin-Chemie AG
Novalgin Z√§pfchen f√ľr Kinder Metamizol-Natrium Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg/ml Tropfen Metamizol-Natrium Ratiopharm GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Novaminsulfon 500 mg ist Metamizol. Dieser ist ein Schmerzmittel und hilft gegen:

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Einnahme mit einem Arzt oder Apotheker. Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Die empfohlene Dosis ist sehr stark abhängig von der Stärke der Schmerzen. Es können pro Tag bis zu 4 Tabletten eingenommen werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten enthalten den Wirkstoff Metamizol-Natrium-Monohydrat und sind ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der Pyrazolone.
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten werden angewendet gegen:

  • akute starke Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
  • krampfartige Leibschmerzen (Koliken)
  • Schmerzen bei Krebsleiden
  • sonstige akute oder chronische starke Schmerzen, soweit eine andere Behandlung nicht infrage kommt
  • hohes Fieber, das auf andere Ma√ünahmen nicht anspricht

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden, wenn Sie:

  • allergisch gegen Metamizol oder andere Pyrazolone (z. B. Phenazon, Propyphenazon) bzw. Pyrazolidine (z. B. Phenylbutazon, Oxyphenbutazon) sind Dies schlie√üt auch Patienten ein, die z. B. mit einer starken Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) nach Anwendung dieser Wirkstoffe reagiert haben.
  • allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber Schmerzmitteln haben (Analgetika-Asthma-Syndrom oder Analgetika-Intoleranz vom Urtikaria-Angio√∂demtyp) Dies gilt f√ľr Patienten, die mit krampfartiger Verengung der unteren Atemwege oder anderen √úberempfindlichkeitsreaktionen, wie Juckreiz, Schnupfen, Schwellungen (Urtikaria, Rhinitis, Angio√∂dem) auf Schmerzmittel wie Salicylate, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin oder Naproxen reagieren.
  • St√∂rungen der Knochenmarkfunktion haben, z. B. nach Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln gegen Krebserkrankungen
  • Erkrankungen der Blutbildung haben
  • eine Erbkrankheit mit Gefahr der Aufl√∂sung der roten Blutk√∂rperchen (angeborener Glukose-6-Phosphat Dehydrogenase-Mangel) haben
  • eine Erbkrankheit mit Bildungsst√∂rung des roten Blutfarbstoffs (akute intermittierende hepatische Porphyrie) haben
  • in den letzten drei Monaten einer Schwangerschaft sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten einnehmen.
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten enthalten Metamizol und besitzen folgende seltene, aber lebensbedrohliche Risiken:

  • pl√∂tzliches Kreislaufversagen
  • Agranulozytose (schwere Erkrankung aufgrund starker Verminderung der Granulozyten, die zu den wei√üen Blutk√∂rperchen geh√∂ren). Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nicht weiter eingenommen werden und

Sie m√ľssen umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn es zu den folgenden Krankheitszeichen kommt, die Hinweis auf eine m√∂gliche Agranulozytose sein k√∂nnen:

  • unerwartete Verschlechterung des Allgemeinbefindens (wie Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden),
  • nicht abklingendes oder neu auftretendes Fieber,
  • schmerzhafte Schleimhautver√§nderungen, besonders in Mund, Nase und Rachen oder im Genital- oder Analbereich.

Siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.

Wenn bei Ihnen Zeichen einer verringerten Anzahl aller Blutzellen (Panzytopenie) (wie allgemeines Unwohlsein, Infektion oder anhaltendes Fieber, Bluterg√ľsse, Blutungen und Bl√§sse) oder der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) (wie verst√§rkte Blutungsneigung, punktf√∂rmige Blutungen in die Haut und Schleimh√§ute) auftreten, m√ľssen Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten ebenfalls sofort absetzen und umgehend einen Arzt aufsuchen (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Wenn Sie auf Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten mit allergieähnlichen Reaktionen reagieren, sind Sie besonders gefährdet, in gleicher Weise auf andere Schmerzmittel zu reagieren.
Zeigen Sie auf Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten allergische oder andere √ľber Ihr Abwehrsystem vermittelte Reaktionen (z. B. Agranulozytose), sind Sie besonders gef√§hrdet, in gleicher Weise auf andere Pyrazolone und Pyrazolidine (chemisch verwandte Stoffe) wie die Schmerzmittel Phenazon, Propyphenazon, Phenylbutazon, Oxyphenbutazon zu reagieren.

Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen
Bei Vorliegen einer der folgenden Umstände ist die Gefahr des Auftretens möglicherweise schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen auf Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten deutlich erhöht:

  • Unvertr√§glichkeit von Schmerz- und Rheumamitteln, die sich z. B. durch Juckreiz und Schwellungen √§u√üert
    In diesem Fall d√ľrfen Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten nicht einnehmen. F√ľr mehr Informationen siehe Abschnitt 2., ‚ÄěNovaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú.
  • Atemnotanf√§lle, z. B. bei Asthma, insbesondere wenn Sie gleichzeitig unter Nasenpolypen oder Entz√ľndungen der Nase und Nebenh√∂hlen leiden
  • l√§nger anhaltende Nesselsucht
  • √úberempfindlichkeit gegen Farbstoffe (z. B. Tartrazin) bzw. Konservierungsmittel (z. B. Benzoate)
  • Alkoholunvertr√§glichkeit
    Schon bei geringen Mengen Alkohol treten Niesen, Augentr√§nen und starke Gesichtsr√∂tung auf. Dies kann ein Hinweis auf eine bisher nicht erkannte Unvertr√§glichkeit gegen√ľber Schmerzmitteln sein (siehe Abschnitt 2., ‚ÄěNovaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú).

Bei Patienten mit erh√∂htem Risiko f√ľr √úberempfindlichkeitsreaktionen d√ľrfen Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung eingesetzt werden. Werden Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten in solchen F√§llen gegeben, ist der Patient engmaschig √§rztlich zu √ľberwachen und Notfallbereitschaft sicherzustellen.

Ein anaphylaktischer Schock kann insbesondere bei empfindlichen Patienten auftreten (siehe Abschnitt 4). Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Asthma oder Veranlagung zu √úberempfindlichkeitsreaktionen.

Schwere Hautreaktionen
Bei der Anwendung von Metamizol wurden lebensbedrohliche Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, oft mit Blasen oder Schleimhautsch√§den verbunden, m√ľssen Sie die Behandlung mit Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten sofort abbrechen. Sie d√ľrfen die Behandlung zu keiner Zeit wieder aufnehmen (siehe Abschnitt 4).

Blutdruckabfall
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten können einen Blutdruckabfall auslösen (siehe Abschnitt 4). Diese Gefahr ist erhöht, wenn Sie:

  • niedrigen Blutdruck, deutlichen Fl√ľssigkeitsmangel, Kreislaufschw√§che oder beginnendes Kreislaufversagen (z. B. bei Herzinfarkt oder schweren Verletzungen) haben
  • hohes Fieber haben
    Eine sorgfältige Abwägung der Anwendung, enge Überwachung sowie gegebenenfalls vorbeugende Maßnahmen (z. B. Kreislaufstabilisierung) sind erforderlich, um das Risiko eines Blutdruckabfalls zu verringern.
    Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nur unter sorgf√§ltig √ľberwachter Kreislauffunktion angewendet werden, wenn eine Blutdrucksenkung auf jeden Fall vermieden werden muss, wie bei:
  • schwerer Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe
  • den Blutstrom behindernden Verengungen der hirnversorgenden Gef√§√üe

Verringerte Nieren- oder Leberfunktion
Bei verringerter Nieren- oder Leberfunktion sollten Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abw√§gung und mit entsprechenden Vorsichtsma√ünahmen angewendet werden (siehe Abschnitt 3., ‚ÄěVerringerte Nieren- oder Leberfunktion‚Äú).

Einnahme von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere bei folgenden Arzneimitteln, die Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten beeinflussen oder durch Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten beeinflusst werden können:

  • Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des k√∂rpereigenen Abwehrsystems
    Bei gleichzeitiger Anwendung wird der Arzt Ihren Ciclosporin-Blutspiegel √ľberwachen.
  • Methotrexat, ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen
    Die gleichzeitige Anwendung kann eine mögliche Schädigung der Blutbildung durch Methotrexat verstärken, insbesondere bei älteren Menschen. Deshalb sollte diese Kombination vermieden werden.
  • Acetylsalicyls√§ure, bei Einnahme in niedriger Dosierung zum Herzschutz
    Die gleichzeitige Anwendung kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Blutplättchen verringern.
  • Bupropion, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und zur Raucherentw√∂hnung
    Bei gleichzeitiger Anwendung können die Blutspiegel von Bupropion herabgesetzt werden.
  • Chlorpromazin, ein Arzneimittel zur Behandlung von geistig-seelischen Erkrankungen
    Bei gleichzeitiger Anwendung kann eine starke Erniedrigung der Körpertemperatur auftreten.
    Bei einer Anwendung von Pyrazolonen, der Arzneimittelgruppe, zu der Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten gehören, kann es zur Wechselwirkung mit bestimmten Arzneimitteln kommen:
  • blutgerinnungshemmende Arzneimittel, die eingenommen werden
  • Captopril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und bestimmten Herzerkrankungen
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen
  • harntreibende Arzneimittel, wie Triamteren
  • blutdrucksenkende Arzneimittel

Inwieweit auch Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten zu diesen Wechselwirkungen f√ľhren, ist nicht bekannt.

Einfluss auf Untersuchungsmethoden
Informieren Sie vor der Durchf√ľhrung von Laboruntersuchungen Ihren Arzt √ľber die Anwendung von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten. Der Wirkstoff Metamizol kann die Ergebnisse einiger Methoden beeinflussen, wie Bestimmung der Blutwerte von Kreatinin, Fetten, HDL-Cholesterol oder Harns√§ure.

Einnahme von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten zusammen mit Alkohol
Während der Anwendung von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Vorliegende Daten zur Anwendung von Metamizol während der ersten drei Monate der Schwangerschaft sind begrenzt, weisen jedoch nicht auf schädliche Wirkungen auf den Embryo hin. In Einzelfällen, wenn keine anderen Behandlungsoptionen bestehen, können
Einzeldosen Metamizol w√§hrend des ersten und zweiten Trimenons nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker und nachdem eine strenge Nutzen-Risiko-Abw√§gung einer Anwendung von Metamizol vorgenommen wurde vertretbar sein. Jedoch wird generell die Anwendung von Metamizol w√§hrend des ersten und zweiten Trimenons nicht empfohlen. W√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten nicht anwenden, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr Komplikationen bei Mutter und Kind besteht (Blutungen, fr√ľhzeitiger Verschluss eines wichtigen Blutgef√§√ües, des sogenannten Ductus Botalli, beim ungeborenen Kind, das sich nat√ľrlicherweise erst nach der Geburt verschlie√üt).

Stillzeit
Die Abbauprodukte von Metamizol gehen in betr√§chtlicher Menge in die Muttermilch √ľber und ein Risiko f√ľr das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere eine wiederholte Anwendung von Metamizol w√§hrend der Stillzeit muss deshalb vermieden werden. Im Falle einer Einzelanwendung von Metamizol wird M√ľttern geraten, die Muttermilch f√ľr 48 Stunden nach der Anwendung zu sammeln und zu verwerfen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
Im empfohlenen Dosisbereich ist keine Beeinträchtigung des Konzentrations- und Reaktionsvermögens bekannt.
Zumindest bei h√∂heren Dosierungen sollten Sie vorsichtshalber eine Beeintr√§chtigung in Betracht ziehen und auf das Bedienen von Maschinen, F√ľhren von Fahrzeugen und sonstige gefahrvolle T√§tigkeiten verzichten. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Alkohol zu sich genommen haben.

Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten enthalten Lactose.
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten enthalten Natrium.
Dieses Arzneimittel enth√§lt 32,71 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht etwa 1,6 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach der Intensität der Schmerzen oder des Fiebers und Ihrer Empfindlichkeit, auf Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten zu reagieren. Es sollte immer die niedrigste schmerz- und fieberkontrollierende Dosis gewählt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten anwenden sollen.

Körpergewicht   Einzeldosis   Tagesmaximaldosis  
kg Alter Tabletten mg Tabletten mg
32‚Äď53 10‚Äď14 Jahre ¬Ĺ‚Äď1 250‚Äď500 4 2000
> 53 ‚Č• 15 Jahre 1‚Äď2 500‚Äď1000 8 4000

30 bis 60 Minuten nach der Einnahme kann eine deutliche Wirkung erwartet werden.

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren (die √ľber 53 kg wiegen) k√∂nnen bis zu 1000 mg Metamizol pro Einzeldosis einnehmen (2 Tabletten), und dies bis zu 4-mal am Tag in Abst√§nden von 6‚Äď8 Stunden. Die Tagesmaximaldosis betr√§gt 4000 mg (entsprechend 8 Tabletten).

Dosierung bei Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren
Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche bis 15 Jahren (die zwischen 32 kg und 53 kg wiegen) k√∂nnen bis zu 500 mg Metamizol pro Einzeldosis einnehmen (1 Tablette), und dies bis zu 4-mal am Tag in Abst√§nden von 6‚Äď8 Stunden. Die Tagesmaximaldosis betr√§gt 2000 mg (entsprechend 4 Tabletten).

Dosierung bei Kindern unter 10 Jahren
Die Anwendung von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten bei Kindern unter 10 Jahren wird trotz Teilbarkeit der Tablette aufgrund des festen Gehalts von 250 mg Metamizol pro ¬Ĺ Tablette bzw. bei Kindern unter 15 Jahren aufgrund des festen Gehalts von 500 mg Metamizol pro Tablette nicht empfohlen. Andere Darreichungsformen/St√§rken sind f√ľr kleinere Kinder verf√ľgbar, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Novaminsulfon 500 mg Lichtenstein Tropfen zum Einnehmen ist z.B. eine geeignete Darreichungsform f√ľr Kinder unter 10 Jahren.

√Ąltere Patienten, Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand/mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion
Bei älteren Patienten, Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Dosis vermindert werden, da die Ausscheidung der Abbauprodukte von Metamizol verzögert sein kann.

Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
Da bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion die Ausscheidungsgeschwindigkeit vermindert ist, sollten mehrfache hohe Dosen vermieden werden. Bei nur kurzzeitiger Anwendung ist keine Dosisreduktion notwendig. Zur Langzeitanwendung liegen keine Erfahrungen vor.

Art der Anwendung
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten sind zum Einnehmen bestimmt.
Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit 1 Glas Wasser ein.

Dauer der Anwendung
Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und wird von Ihrem Arzt festgelegt.
Es wird empfohlen, Schmerzmittel nicht l√§nger als 3 bis 5 Tage anzuwenden, ohne nochmals ausdr√ľcklich einen Arzt oder Zahnarzt um Rat zu fragen.


Wenn Sie eine größere Menge von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Zeichen einer √úberdosierung sind:

Informieren Sie sofort einen Arzt bei Verdacht auf eine Überdosierung, damit dieser gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann.

Hinweis: Nach sehr hohen Dosen kann die Ausscheidung eines harmlosen Abbauproduktes von Metamizol eine Rotfärbung des Urins verursachen.

Wenn Sie die Einnahme von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen können schwerwiegende Folgen haben; nehmen Sie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten nicht weiter ein und suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf

Falls eine der genannten Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie bitte sofort einen Arzt.

Bestimmte Nebenwirkungen (z. B. schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen, schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse, Agranulozytose, Panzytopenie) k√∂nnen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden. Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen dann auf keinen Fall ohne √§rztliche Aufsicht weiter eingenommen werden. Das rechtzeitige Absetzen kann von entscheidender Bedeutung sein.

Wenn Zeichen einer Agranulozytose, Panzytopenie oder Thrombozytopenie (siehe unten und Abschnitt 2., ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú) auftreten, muss die Einnahme von Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten sofort beendet und das Blutbild, einschlie√ülich Differenzialblutbild, durch Ihren Arzt kontrolliert werden. Mit dem Abbruch der Behandlung darf nicht bis zum Vorliegen der Laborergebnisse gewartet werden.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • violetter bis tiefroter, zum Teil blasiger Hautausschlag (fixes Arzneimittelexanthem)
  • Blutdruckabfall, der m√∂glicherweise durch die Arzneimittelwirkung direkt bedingt ist und nicht von anderen Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion begleitet wird
    Eine solche Reaktion f√ľhrt nur selten zu einem schweren Blutdruckabfall. Das Risiko einer Blutdrucksenkung kann erh√∂ht sein bei abnorm hohem Fieber.
    Typische Zeichen eines starken Blutdruckabfalls sind Herzrasen, Blässe, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Ohnmacht.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide oder anaphylaktische Reaktionen)
    Zu den Zeichen leichterer Reaktionen gehören:
  • Augenbrennen
  • Husten, Nasenlaufen, Niesen
  • Engegef√ľhl in der Brust
  • Hautr√∂tung, besonders im Bereich des Gesichts und Kopfes
  • Nesselsucht und Schwellungen im Gesichtsbereich
  • seltener: √úbelkeit und Bauchkr√§mpfe
    Spezielle Warnsymptome sind Brennen, Jucken und Hitzegef√ľhl auf und unter der Zunge und besonders auf Handfl√§chen und Fu√üsohlen.
    Solche leichteren Reaktionen k√∂nnen in schwerere Formen √ľbergehen mit:
  • starker Nesselsucht
  • schwerem Angio√∂dem (Schwellungen, auch im Kehlkopfbereich)
  • schwerer krampfartiger Verengung der unteren Atemwege
  • Herzrasen, manchmal auch zu langsamem Pulsschlag, Herzrhythmusst√∂rungen
  • Blutdruckabfall, manchmal auch mit vorausgehendem Blutdruckanstieg
  • Bewusstlosigkeit, Kreislaufversagen

Diese Reaktionen können auch noch nach mehrfacher komplikationsloser Anwendung auftreten und schwerwiegend bis lebensbedrohlich, in manchen Fällen sogar tödlich sein.
Bei Patienten mit Analgetika-Asthma-Syndrom √§u√üern sich √úberempfindlichkeitsreaktionen typischerweise in Form von Asthmaanf√§llen. Siehe Abschnitt 2., ‚ÄěNovaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú.

  • verminderte Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • Hautausschlag (z. B. makulopapul√∂ses Exanthem)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • starke Verminderung der Granulozyten, die zu den wei√üen Blutk√∂rperchen geh√∂ren (Agranulozytose), einschlie√ülich F√§lle mit t√∂dlichem Ausgang, oder verminderte Blutpl√§ttchenanzahl (Thrombozytopenie)
    Diese Reaktionen werden vermutlich √ľber das Abwehrsystem vermittelt. Sie k√∂nnen auch auftreten, wenn Metamizol fr√ľher ohne Komplikationen vertragen wurde. Es gibt vereinzelt Hinweise, wonach das Risiko einer Agranulozytose m√∂glicherweise erh√∂ht sein kann, wenn Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten l√§nger als eine Woche eingenommen werden.
    Agranulozytose √§u√üert sich in hohem Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden sowie Entz√ľndung im Mund-, Nasen-, Rachen-, Genital- oder Analbereich. Bei Patienten, die Antibiotika (Arzneimittel gegen bakteriell bedingte Entz√ľndungen) erhalten, k√∂nnen diese Zeichen nur schwach ausgepr√§gt sein. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist stark erh√∂ht, w√§hrend die Lymphknoten typischerweise nur leicht oder √ľberhaupt nicht vergr√∂√üert sind.
    Typische Zeichen einer verminderten Blutplättchenanzahl sind z. B. eine verstärkte Blutungsneigung und punktförmige Blutungen in die Haut und Schleimhäute.
  • Asthmaanfall
  • gro√üfl√§chige Blasenbildung der Haut und Hautabl√∂sung (Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse)
  • akute Verschlechterung der Nierenfunktion, in einigen F√§llen mit fehlender oder zu geringer Harnmenge, Ausscheidung von Bluteiwei√üen im Harn, akutes Nierenversagen, Nierenentz√ľndung (akute interstitielle Nephritis)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • pl√∂tzliches Kreislaufversagen aufgrund schwerer allergischer Reaktion (anaphylaktischer Schock)
  • Herzinfarkt im Rahmen einer allergischen Reaktion (Kounis-Syndrom)
  • Blutarmut mit gleichzeitiger St√∂rung der Knochenmarkfunktion (aplastische An√§mie), verminderte Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen (Panzytopenie), einschlie√ülich F√§lle mit t√∂dlichem Ausgang
    Zeichen dieser Blutver√§nderungen sind allgemeines Unwohlsein, Infektion, anhaltendes Fieber, Bluterg√ľsse, Blutungen und Bl√§sse.
  • Magen-Darm-Blutungen

Durch ein harmloses Abbauprodukt von Metamizol kann eine Rotfärbung des Urins verursacht werden.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Vor starken Temperaturschwankungen sch√ľtzen.

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten enthalten
Der Wirkstoff ist Metamizol-Natrium-Monohydrat.
1 Filmtablette enthält 500 mg Metamizol-Natrium-Monohydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Macrogol 6.000, Povidon K25, Lactose-Monohydrat, Kartoffelstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), basisches Butylmethacrylat-Copolymer (Ph. Eur.) (relative Molmasse: ca. 150.000), Talkum, Titandioxid, raffiniertes Rizinusöl.

Wie Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung
Weiße bis schwachgelbe, längliche Filmtablette mit Bruchkerbe. Die Filmtabletten sind ca. 8,2 mm breit und 16,2 mm lang.
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten sind in Blisterpackungen mit 10, 20, 30, 50 und 300 Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer
Winthrop Arzneimittel GmbH
65927 Frankfurt am Main
Mitvertrieb
Zentiva Pharma GmbH
65927 Frankfurt am Main
Telefon: (01 80) 2 02 00 10
Telefax: (01 80) 2 02 00 11
Hersteller
S.C. Zentiva S.A.
B-dul Theodor Pallady Nr. 50
032266, Sektor 3, Bukarest
Rumänien
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2019.

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Wirkstoff(e) Metamizol-Natrium
Zulassungsland Deutschland
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Betäubungsmittel Nein
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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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