Sumatriptan-Hormosan 50 mg Filmtabletten

Sumatriptan-Hormosan 50 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e)Sumatriptan
ZulassungslandDE
ZulassungsinhaberHormosan Pharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Zulassungsdatum24.09.2012
ATC CodeN02CC01
AbgabestatusApothekenpflichtig
Verschreibungsstatusverschreibungspflichtig
Pharmakologische GruppeMigränemittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Sumatriptan-Hormosan gehört zu einer Gruppe sowie andere Symptome eines Migräneanfalls,
von Arzneimitteln, die als Triptane bezeichnet wie Übelkeit und Erbrechen oder Licht- und Lärm-

und zur Behandlung von Migräne eingesetzt wer-

empfindlichkeit, gelindert werden.

den.

Dieses Arzneimittel wirkt nur, wenn ein Migräne-
 
Migränesymptome können durch eine vorüber- anfall begonnen hat. Einen Migräneanfall verhin-
gehende Erweiterung von Blutgefäßen im Kopf dert es nicht.

hervorgerufen werden. Dieses Arzneimittel ver-

Sumatriptan darf nicht zur Vorbeugung eines
mindert die Erweiterung dieser Blutgefäße. Dies
Migräneanfalls angewendet werden.
trägt dazu bei, dass der Kopfschmerz nachlässt
 

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sumatriptan-Hormosan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonsti- gen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie jemals Probleme mit dem Herzen hatten oder haben einschließlich Herzinfarkt, Angina Pectoris (Brustschmerzen nach Sport oder Anstrengung), Prinzmetal-Angina (Brust- schmerzen in Ruhe) oder andere mit dem Herzen zusammenhängende Symptome wie Kurzatmigkeit und Druck auf der Brust.
  • wenn Sie Probleme mit der Durchblutung Ihrer Hände und Füße (periphere Gefäßer- krankung) haben.
  • wenn Sie jemals einen Schlaganfall/zereb- ralen Infarkt hatten, auch als „Hirnschlag“ oder Hirnblutung bezeichnet (CVA; Apoplexia cerebri).
  • wenn Sie jemals eine vorübergehende Durch- blutungsstörung des Gehirns hatten, die wenig oder keine Restbeschwerden hinter- ließ (TIA).
  • wenn Sie unter Bluthochdruck leiden.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ergo- tamin oder Ergotaminderivate enthalten (Mi- gränemittel wie Methysergid) oder andere Triptane (5-Hydroxytriptamin (5HT1) Rezep- toragonisten wie Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Naratriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan usw.). Diese dürfen nicht gleich- zeitig mit Sumatriptan-Hormosan einge- nommen werden (siehe auch „Einnahme von Sumatriptan-Hormosan zusammen mit anderen Arzneimitteln“).
  • wenn Sie derzeit Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs) einnehmen (z. B. Moclobemid gegen Depressionen oder Selegilin gegen Parkinson- Krankheit). Sumatriptan darf nicht innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen einer The- rapie mit einem MAO-Hemmer angewendet werden, siehe auch „Einnahme von Suma- triptan-Hormosan zusammen mit anderen Arzneimitteln“ unten.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eines der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-Hormosan einnehmen.

Bevor Sie die Behandlung mit Sumatriptan- Hormosan beginnen, sollten Sie Ihren Arzt infor- mieren, wenn Sie:

  • Diabetiker sind, besonders als Frau nach den Wechseljahren oder als Mann über 40 Jahre. Der Arzt wird Sie zuerst untersuchen wollen.
  • starker Raucher sind oder Produkte anwen- den, die Nikotin enthalten (Pflaster oder Kau- gummi), besonders als Mann über 40 Jahre bzw. als Frau nach den Wechseljahren. Der Arzt wird Sie zuerst untersuchen wollen.
  • jemals unter Krampfanfällen gelitten haben oder zu Krampfanfällen neigen; Sumatriptan- Hormosan kann Krampfanfälle auslösen bzw. das Krampfanfallsrisiko erhöhen.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, damit er Sie genauer diagnostizieren kann.

Dieses Arzneimittel darf nur eingenommen wer- den, wenn bei Ihnen eindeutig eine „Migräne“ diagnostiziert wurde und andere Faktoren ausge- schlossen werden konnten. Bestimmte Formen der Migräne können mit Sumatriptan-Hormosan nicht behandelt werden.

Nach Einnahme dieses Arzneimittels können Sie kurzzeitig Schmerzen in der Brust und ein Druck- gefühl verspüren. Dies kann recht stark sein und bis in den Hals ausstrahlen. Das kann in seltenen Fällen durch Nebenwirkungen auf Ihr Herz hervor- gerufen werden. Wenden Sie sich daher an Ihren Arzt, wenn diese Symptome nicht verschwinden.

Zu häufige Einnahme dieses Arzneimittels kann

PackungsbeilageSumatriptar 100 mg Filn
Drucknorm: (Materialnummer)sumFT1009I
Format offen:140 x 450 r
Farben: 3/3-farbig Black Pantone
Pantone
Datum:08.09.2020

Sumatriptan geht in die Muttermilch über. Es wird empfohlen, nach Einnahme dieses Arzneimittels 12 Stunden lang nicht zu stillen. Geben Sie die während dieser Zeit abgepumpte Milch nicht Ihrem Kind.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arznei- mitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von MaschinenZur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen wurden keine Stu- dien durchgeführt.

Die Migräne selbst oder ihre Behandlung mit Sumatriptan kann zu Benommenheit führen, wel- che die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann.

Sumatriptan-Hormosan enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Sumatriptan-Hormosan daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene

Die übliche Dosis ist 50 mg Sumatriptan. Einige Patienten benötigen möglicherweise eine 100 mg Dosis – halten Sie sich an die Anweisung Ihres Arztes.

Anwendung bei Kindern (unter 12 Jahre) und Jugendlichen (12–17 Jahre)

Dieses Arzneimittel wird für Kinder und Jugend- liche nicht empfohlen.

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Dieses Arzneimittel wird für diese Altersgruppe nicht empfohlen.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie eine Filmtablette mit Wasser ein, vorzugsweise sobald wie möglich nach Einsetzen des Migräneanfalls. Die Filmtabletten nicht kauen oder zerkleinern.

Behandlungsdauer:

Nehmen Sie für denselben Anfall keine zweite Dosis ein, wenn die Symptome nach der ersten Dosis nicht nachlassen. Bei einem späteren Anfall kann Sumatriptan-Hormosan wieder ein- genommen werden.

Wenn nach der ersten Dosis die Symptome nach- lassen, aber dann wieder auftreten, können Sie innerhalb von 24 Stunden eine zweite Dosis nehmen, vorausgesetzt, es liegen mindestens 2 Stunden dazwischen.

Nehmen Sie in einem Zeitraum von 24 Stunden nicht mehr als 300 mg Sumatriptan-Hormosan.

Diese empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Sumatriptan-Hormosan eingenommen haben, als Sie solltenWenn Sie eine größere Menge von Sumatriptan- Hormosan eingenommen haben als verschrieben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apothe-

ker. Es kann zu Nebenwirkungen, wie die unter „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ ange- gebenen, kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Sumatriptan-Hormosan vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Sumatriptan-Hormosan abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arznei- mittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betref- fen):

  • Schwindel, Benommenheit oder Hitzegefühl, Sensibilitätsstörungen
  • Vorübergehender Blutdruckanstieg kurz nach der Anwendung, Gesichtsrötung
  • Atemnot
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schmerzen, Schwere-, Druck- oder Engegefühl in allen Teilen des Körpers, einschließlich Brust und Hals, Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Schmerzen, Hitze- oder Kältegefühl
  • Gefühl von Schwäche und Müdigkeit (Fatigue)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit (Somnolenz)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandel- ten betreffen):

  • Veränderungen bei Ergebnissen von Leber- funktionstests

Berichtet wurde auch über (Anzahl der Behandel- ten nicht bekannt):

  • Allergische/Überempfindlichkeitsreaktionen von Hautreaktionen bis zu seltenen Fällen von Anaphylaxie (starker Blutdruckabfall, blasse Haut (Blässe), Unruhe, schwacher und schneller Puls, feuchtkalte Haut, Bewusst- seinsstörung). Wenn Sie denken, dass Suma- triptan-Hormosan eine allergische Reaktion hervorruft, nehmen Sie es nicht mehr ein und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
  • Krampfanfälle
  • Zittern
  • Verminderter Blutfluss in Armen und Beinen mit daraus folgender Blässe oder bläuliche Verfärbung der Finger und Zehen.
  • Angina Pectoris (Schmerzen in der Brust, oft durch Belastung hervorgerufen), Herzinfarkt oder Krämpfe der Blutgefäße des Herzens, vorübergehende durch Blutmangel hervor- gerufene EKG-Veränderungen. Wenn Sie nach Einnahme dieses Arzneimittels Brustschmer- zen oder Atemnot bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt und nehmen es nicht wieder ein.
  • Krämpfe der Blutgefäße des Darms, die Ihren Darm schädigen können. Bauchschmerzen oder blutiger Stuhl sind dabei möglich. Wenn dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt und nehmen dieses Arzneimittel nicht weiter ein.
  • Durchfall
  • Blutdruckabfall
  • Steifer Hals
  • Gelenkschmerzen
  • Angstzustände
  • Verstärktes Schwitzen
  • Wenn Sie vor kurzem eine Verletzung hatten oder wenn Sie eine Entzündung haben (wie Rheuma oder eine Entzündung des Dick- darms), kann es sein, dass Sie an der Stelle der Verletzung oder der Entzündung Schmer- zen verspüren oder dass sich die Schmerzen verschlimmern.
  • Schluckbeschwerden

Meldung von NebenwirkungenWenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut

Wie soll es aufbewahrt werden?

Weitere Informationen

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2022

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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