Atorvalan comp. 10 mg/5 mg-Filmtabletten

Abbildung Atorvalan comp. 10 mg/5 mg-Filmtabletten
Wirkstoff(e) Amlodipin Atorvastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.02.2015
ATC Code C10BX03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Atorvalan comp. wird bei erwachsenen Patienten (ab 18 Jahren) mit Bluthochdruck mit zus√§tzlichen Risikofaktoren f√ľr Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Rauchen, √úbergewicht, erh√∂hte Cholesterinwerte, Herzerkrankungen bei anderen Familienmitgliedern oder Zuckerkrankheit) zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Angina pectoris [Schmerzen im Brustraum, die in die Umgebung ausstrahlen k√∂nnen], Herzinfarkt) angewendet. Das Bestehen solcher Risikofaktoren in Verbindung mit Bluthochdruck bedeutet f√ľr die betroffenen Patienten ein h√∂heres Risiko f√ľr Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Atorvalan comp. ist ein Arzneimittel, das zwei Wirkstoffe enthält: Atorvastatin (ein Statin) und Amlodipin (ein Calciumantagonist). Es wird angewendet, wenn Ihr Arzt eine Behandlung mit beiden Arzneimitteln als notwendig erachtet. Atorvastatin senkt die Cholesterinwerte, und Amlodipin ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie).

Cholesterin ist eine nat√ľrlich im K√∂rper vorkommende Substanz, die f√ľr das normale Wachstum ben√∂tigt wird. Wenn allerdings zu viel Cholesterin im Blut ist, kann es sich an den Gef√§√üw√§nden der Blutgef√§√üe anlagern und so das Risiko f√ľr Blutgerinnsel und Herz- Kreislauf-Erkrankungen erh√∂hen. Das ist eine der h√§ufigsten Ursachen f√ľr Herzkrankheiten.

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine Krankheit, bei der der Blutdruck st√§ndig anormal erh√∂ht ist, und auch einer der Risikofaktoren f√ľr Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Atorvalan comp. darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder Amlodipin, andere Arzneimittel aus der Gruppe der Calciumantagonisten oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie derzeit eine Lebererkrankung haben (wenn Sie fr√ľher einmal eine Lebererkrankung hatten, siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • wenn Sie unerkl√§rte anormale Leberfunktionswerte im Blut haben.
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden, oder wenn Sie stillen.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden: Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen), Telithromycin (ein Antibiotikum).
  • wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (Hypotonie) haben.
  • wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) oder einen kardiogenen Schock (Erkrankung, bei der das Herz nicht gen√ľgend Blut in den K√∂rper pumpen kann) haben.
  • wenn Sie nach einem Herzinfarkt an einer Herzschw√§che leiden.
  • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atorvalan comp. einnehmen,

  • wenn Sie schwere Atemprobleme haben.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie eine Unterfunktion der Schilddr√ľse (Hypothyreose) haben.
  • wenn Sie wiederkehrende oder unerkl√§rte Muskelschmerzen haben oder eine Krankengeschichte mit Muskelbeschwerden oder wenn jemand in Ihrer Familie vererbte Muskelbeschwerden hat.
  • wenn Sie bereits fr√ľher w√§hrend der Behandlung mit anderen Cholesterin- (Lipid-) senkenden Arzneimitteln (z.B. anderen sogenannten Statinen oder Fibraten) Muskelbeschwerden hatten.
  • wenn Sie regelm√§√üig gr√∂√üere Mengen Alkohol trinken.
  • wenn Sie fr√ľher einmal eine Lebererkrankung hatten.
  • wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind.
  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Blutung im Gehirn hatten oder wenn Sie kleine Fl√ľssigkeitseinlagerungen im Gehirn in der Folge von fr√ľheren Schlaganf√§llen haben.
  • wenn Sie in den letzten 7 Tagen Fusidins√§ure (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) eingenommen haben oder noch einnehmen, oder wenn Ihnen ein solches Arzneimittel verabreicht wurde. Die Kombination von Fusidins√§ure und Atorvalan comp. kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen f√ľhren (Rhabdomyolyse ‚Äď Muskelzerfall oder Muskelabbau).

Falls einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt unter Umst√§nden vor und w√§hrend der Behandlung mit Atorvalan comp. regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um so Ihr Risiko f√ľr muskelbetreffende Nebenwirkungen zu bestimmen. Das Risiko f√ľr muskelbetreffende Nebenwirkungen (z.B. Rhabdomyolyse) erh√∂ht sich, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěEinnahme von Atorvalan comp. zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie eine anhaltende Muskelschwäche haben. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

W√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels wird Ihr Arzt sorgf√§ltig kontrollieren, ob Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) oder bei Ihnen die Gefahr besteht, zuckerkrank zu werden. M√∂glicherweise besteht bei Ihnen ein Risiko f√ľr Diabetes mellitus, wenn Sie hohe Zucker- oder Fettwerte im Blut haben, √ľbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel wird f√ľr Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.

Einnahme von Atorvalan comp. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch f√ľr selbstgekaufte Arzneimittel.

Es gibt einige Arzneimittel, bei denen es zu Wechselwirkungen mit Atorvalan comp. kommen kann. Solche Wechselwirkungen k√∂nnen dazu f√ľhren, dass eines oder beide Arzneimittel weniger gut wirken. Sie k√∂nnen aber auch das Risiko oder den Schweregrad von Nebenwirkungen erh√∂hen, einschlie√ülich der schweren muskelabbauenden Krankheiten, die man als Rhabdomyolyse und Myopathie bezeichnet (Beschreibung in Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú):

  • einige Antibiotika, wie z.B. Rifampicin, Fusidins√§ure oder Makrolidantibiotika, wie z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin oder einige Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, wie z.B. Ketoconazol oder Itraconazol
  • Wenn Sie Fusidins√§ure zur Behandlung bakterieller Infektionen einnehmen m√ľssen, m√ľssen Sie Atorvalan comp. vor√ľbergehend aussetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie mit der Einnahme von Atorvalan comp. wieder beginnen k√∂nnen. Die gleichzeitige Einnahme mit Fusidins√§ure kann selten zu Muskelschw√§che, Muskelempfindlichkeit oder Muskelschmerzen f√ľhren (Rhabdomyolyse). F√ľr weitere Information zu Rhabdomyolyse siehe Abschnitt 4.
  • Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte: Fibrate (z.B. Gemfibrozil) oder Colestipol
  • Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z.B. Amiodaron, Diltiazem und Verapamil
  • krampfl√∂sende Arzneimittel, wie z.B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon
  • Arzneimittel, die das Immunsystem des K√∂rpers beeinflussen, z.B. Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus, Everolimus
  • Arzneimittel wie Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, die Kombination Tipranavir/Ritonavir oder Nelfinavir zur Behandlung von HIV-Infektionen
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C, wie etwa Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir, Ledipasvir/Sofosbuvir
  • Letermovir, ein Arzneimittel das verhindern soll, dass Sie an einer CMV (Cytomegalievirus)-Infektion erkranken
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Nefazodon und Imipramin
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Krankheiten, z.B. Neuroleptika
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschw√§che, z.B. Betablocker
  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, z.B. Angiotensin-II-Antagonisten, ACE-Hemmer, Verapamil und entw√§ssernde Arzneimittel (Diuretika)
  • Alphablocker zur Behandlung von hohem Blutdruck und Prostataproblemen
  • Zu den weiteren Arzneimitteln, die bekannterma√üen Wechselwirkungen mit Atorvalan comp. zeigen, z√§hlen Ezetimib (zur Senkung von Cholesterin), Warfarin (zur Verminderung der Blutgerinnung), orale Kontrazeptiva (die ‚ÄěPille‚Äú), Stiripentol (ein krampfl√∂sendes Mittel bei Epilepsie), Cimetidin (zur Anwendung bei Sodbrennen und Magengeschw√ľren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicine (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden, die Aluminium und Magnesium enthalten)
  • Amifostin (zur Behandlung von Krebs)
  • Sildenafil (bei Erektionsst√∂rungen)
  • Dantrolen und Baclofen (zur Muskelentspannung)
  • Steroide
  • selbstgekaufte Arzneimittel mit Johanniskraut

Wenn Sie Atorvalan comp. zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln einnehmen, kann sich deren blutdrucksenkende Wirkung verstärken.

Einnahme von Atorvalan comp. zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Atorvalan comp. kann unabhängig von der Tageszeit mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Grapefruitsaft

Die gemeinsame Einnahme mit Grapefruitsaft wird nicht empfohlen.

Alkohol

Vermeiden Sie w√§hrend der Einnahme zu viel Alkohol zu trinken. Siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder eine Schwangerschaft planen, d√ľrfen Sie Atorvalan comp. nicht einnehmen.

Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen geeignete Verh√ľtungsmethoden verwenden, w√§hrend sie Atorvalan comp. einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn Sie nach der Einnahme dieses Arzneimittels Schwindel, Kopfschmerzen, M√ľdigkeit oder √úbelkeit versp√ľren, lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.

Atorvalan comp. enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Die √ľbliche Anfangsdosis bei Erwachsenen ist eine Filmtablette Atorvalan comp. 10 mg/5 mg einmal t√§glich. Bei Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf eine Filmtablette Atorvalan comp.

10 mg/10 mg täglich erhöhen.

Atorvalan comp.-Filmtabletten m√ľssen unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Sie k√∂nnen zu jeder Tageszeit, mit oder ohne Nahrung, eingenommen werden. Versuchen Sie aber, Ihre Filmtablette immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen.

Bitte befolgen Sie weiterhin die Ern√§hrungshinweise Ihres Arztes, besonders bez√ľglich einer fettarmen Ern√§hrung, rauchen Sie nicht und achten Sie auf regelm√§√üige k√∂rperliche Bet√§tigung.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Atorvalan comp. zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Atorvalan comp. eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Atorvalan comp.-Filmtabletten eingenommen haben (mehr als Ihre normale t√§gliche Dosis), wenden Sie sich an einen Arzt oder an das n√§chstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie dabei die √ľbrig gebliebenen Filmtabletten, das Beh√§ltnis und den Umkarton mit, sodass das Krankenhauspersonal leicht feststellen kann, welches Arzneimittel Sie eingenommen haben.

√úbersch√ľssige Fl√ľssigkeit kann sich in Ihren Lungen ansammeln (Lungen√∂dem) und Kurzatmigkeit, die sich bis zu 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme entwickeln kann, verursachen.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvalan comp. vergessen haben

Wenn Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach die n√§chste vorgesehene Dosis zur √ľblichen Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvalan comp. abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Atorvalan comp. nicht ab, ohne dass Ihr Arzt Ihnen das gesagt hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Beschwerden bei sich feststellen, nehmen Sie die Filmtabletten nicht mehr ein und verständigen Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

  • Schwellung im Gesicht, an der Zunge und der Luftr√∂hre, die starke Atemprobleme verursachen kann
  • Muskelschw√§che, Muskelempfindlichkeit, Muskelschmerzen, Muskelriss oder rotbraune Verf√§rbung des Urins; vor allem wenn Sie sich gleichzeitig unwohl f√ľhlen oder erh√∂hte Temperatur haben, kann dies durch einen anormalen Muskelschwund oder -abbau bedingt sein, der lebensbedrohlich sein kann oder zu schweren Nierenproblemen f√ľhrt (Rhabdomyolyse).
  • Schwere allergische Hautreaktionen, Hautr√∂tung, blasiger Hautausschlag, Hautabl√∂sung, die sich schnell √ľber den gesamten K√∂rper verbreiten kann und mit grippeartigen Beschwerden mit hohem Fieber einsetzen kann (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
  • Lupus-√§hnliches Krankheitsbild (einschlie√ülich Hautausschlag, Gelenkproblemen und Auswirkungen auf die Blutk√∂rperchen)

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwellungen an den Armen, H√§nden, Beinen, Gelenken oder F√ľ√üen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen (vor allem zu Beginn der Behandlung), Schwindel, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit
  • unregelm√§√üiger Herzschlag, Gesichtsr√∂te
  • Palpitationen (Herzklopfen), Kurzatmigkeit
  • Entz√ľndung der Nasenwege, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten
  • √úbelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsst√∂rungen, Ver√§nderungen beim Stuhlgang (einschlie√ülich Durchfall, Verstopfung und Bl√§hungen)
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Gliedma√üen, Muskelkr√§mpfe, R√ľckenschmerzen, Muskelm√ľdigkeit
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte (wenn Sie an Diabetes leiden, √ľberwachen Sie bitte weiterhin regelm√§√üig Ihren Blutzuckerspiegel), erh√∂hte Blut-Kreatinkinase, Bluttestwerte die zeigen, dass sich die Leberfunktion verschlechtern k√∂nnte
  • Sehst√∂rungen (einschlie√ülich Doppeltsehen), verschwommenes Sehen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Hepatitis (Entz√ľndung der Leber)
  • rinnende Nase, Appetitlosigkeit, verminderte Blutzuckerwerte (wenn Sie an Diabetes leiden, √ľberwachen Sie bitte weiterhin regelm√§√üig Ihren Blutzuckerspiegel), Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Schlafst√∂rungen (Schlaflosigkeit), Alptr√§ume, Stimmungsschwankungen (einschlie√ülich Angstzust√§nde), Depression, Zittern, Erkrankungen der Nerven in den Armen und Beinen (verminderte Empfindlichkeit), Ged√§chtnisverlust
  • Ohrensausen (Tinnitus), Ohnmacht, vermehrtes Schwitzen, niedriger Blutdruck
  • Mundtrockenheit, Geschmacksst√∂rungen, Erbrechen, Aufsto√üen
  • Haarausfall, Bluterg√ľsse oder kleine Hautblutungen, Hautverf√§rbung, Verminderung des Schmerz- oder Ber√ľhrungsgef√ľhls der Haut, Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl in Fingern und Zehen, Hautausschlag, Nesselausschlag oder Juckreiz
  • St√∂rungen beim Wasserlassen (einschlie√ülich √ľberm√§√üiges Wasserlassen w√§hrend der Nacht, erh√∂hte Harnfrequenz), Impotenz, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen beim Mann
  • Unwohlsein, Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit Magenschmerzen), Schmerzen, Nackenschmerzen, Brustschmerzen
  • positive Harntests auf wei√üe Blutzellen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Husten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • unerwartete Blutung oder Bluterguss
  • schwere Muskelentz√ľndung, sehr starke Muskelkr√§mpfe oder Muskelschmerzen und Muskelriss k√∂nnen in sehr seltenen F√§llen zu Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelzellen) und zu anormalem Muskelschwund f√ľhren. Der anormale Muskelschwund kann unter Umst√§nden auch nach dem Absetzen von Atorvalan comp. weiter bestehen und er kann lebensbedrohlich sein oder zu schweren Nierenproblemen f√ľhren.
  • Verminderung der Zahl der Blutpl√§ttchen im Blut
  • Leberprobleme (Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge)
  • schwere allergische Hautreaktionen, Hautr√∂tung, blasiger Hautausschlag, Hautabl√∂sung, die sich schnell √ľber den gesamten K√∂rper verbreiten kann und mit grippeartigen Beschwerden mit hohem Fieber einsetzen kann (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Unterhautschwellungen ‚Äď einschlie√ülich Schwellungen der Lippen, Augenlider und der Zunge
  • Muskelentz√ľndung oder Muskelschwellung, Ausschlag mit Blasenbildung, pl√∂tzliche schwere Hautschwellungen
  • Sehnenentz√ľndung, Sehnenverletzung
  • Verwirrung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • allergische Reaktion ‚Äď mit Beschwerden wie pl√∂tzliches pfeifendes Atmen und Brustschmerzen oder Engegef√ľhl in der Brust, Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, Atemschwierigkeiten, Kollaps
  • Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen im Blut
  • erh√∂hte Muskelspannung oder Muskelsteifigkeit
  • Herzinfarkt, Entz√ľndung der kleinen Blutgef√§√üe, Magenschmerzen (Gastritis)
  • Zahnfleischwucherungen, Zahnfleischbluten
  • H√∂rverlust, Leberversagen
  • Lichtempfindlichkeit der Haut

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • anhaltende Muskelschw√§che
  • sexuelle Probleme
  • Atemprobleme einschlie√ülich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • St√∂rungen mit Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsst√∂rungen
  • Diabetes mellitus: Die Wahrscheinlichkeit hierf√ľr ist erh√∂ht, wenn Sie hohe Blutzuckerwerte oder Fettwerte im Blut haben, √ľbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden. Ihr Arzt wird Sie sorgf√§ltig kontrollieren, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung, dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Atorvalan comp. enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Atorvastatin und Amlodipin. 1 Filmtablette enth√§lt 10 mg Atorvastatin (als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat) und 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Hydroxypropylcellulose, Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke, Calciumcarbonat, Polysorbat 80, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
    Tabletten√ľberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Polyethylenglycol, Talkum.

Wie Atorvalan comp. aussieht und Inhalt der Packung

Atorvalan comp. 10 mg/5 mg-Filmtabletten sind wei√üe, ovale, beidseitig nach au√üen gew√∂lbte Filmtabletten mit der Aufschrift ‚ÄěAA‚Äú auf einer Seite.

Atorvalan comp. ist in Blisterpackungen mit 7, 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 100 und 200 Filmtabletten und in Tablettenbehältnissen mit 30 und 90 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller

Actavis hf., 220 Hafnarfj√∂r√įur, Island

Actavis Ltd., Zejtun ZTN 3000, Malta

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 136033

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Atorvalan comp. 10 mg/5 mg-Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Amlodipin Atorvastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.02.2015
ATC Code C10BX03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden