Ospamox 1000 mg - lösbare Tabletten

Abbildung Ospamox 1000 mg - lösbare Tabletten
Wirkstoff(e) Amoxicillin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.09.2004
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Ospamox

Ospamox ist ein Antibiotikum. Der Wirkstoff ist Amoxicillin. Dieser geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěPenicilline‚Äú genannt werden.

Wof√ľr wird Ospamox angewendet

Ospamox wird angewendet, um von Bakterien verursachte Infektionen an verschiedenen Stellen des K√∂rpers zu behandeln. Ospamox kann auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um ein Magengeschw√ľr zu behandeln.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ospamox darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amoxicillin, Penicillin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion (√úberempfindlichkeitsreaktion) gegen irgendein anderes Antibiotikum hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.

Nehmen Sie Ospamox nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme von Ospamox mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ospamox einnehmen, wenn Sie

  • Pfeiffer‚Äôsches Dr√ľsenfieber haben (Fieber, Halsschmerzen, geschwollene Dr√ľsen und extreme M√ľdigkeit)
  • Nierenprobleme haben
  • nur unregelm√§√üig urinieren

Sprechen Sie vor der Einnahme von Ospamox mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihnen

  • Urin-Tests (Glucose) oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberwerte
  • Estriol Tests (werden w√§hrend der Schwangerschaft verwendet, um die Entwicklung des Babies zu kontrollieren)

vorgenommen werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, dass Sie Ospamox einnehmen. Dies ist notwendig, da Ospamox die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

Einnahme von Ospamox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit Ospamox einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit gr√∂√üer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.
  • Wenn Sie Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnehmen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis von Ospamox anzupassen.
  • Wenn Sie ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) einnehmen, sind m√∂glicherweise zus√§tzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
  • Wenn Sie andere Antibiotika einnehmen (wie Tetracycline), kann Ospamox weniger wirksam sein.
  • Wenn Sie Methotrexat (verwendet in der Krebsbehandlung und bei schwerer Psoriasis) einnehmen, kann Ospamox die Nebenwirkungen verst√§rken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Ospamox kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden (wie allergische Reaktionen, Schwindelgef√ľhl und Kr√§mpfe) k√∂nnen Ihre Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl f√ľhlen.

Ospamox enthält Aspartam

Aspartam (E951) ist eine Phenylalaninquelle. Das kann gef√§hrlich werden f√ľr Patienten, die ein Leiden namens ‚ÄěPhenylketonurie‚Äú haben.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST OSPAMOX EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Die Tabletten k√∂nnen auf zwei Arten eingenommen werden. Sie k√∂nnen Ihre Tabletten entweder mit einem Glas Wasser einnehmen oder Sie zuerst im Wasser aufl√∂sen und sie dann trinken. Die Tabletten k√∂nnen geteilt werden, um sie leichter schlucken zu k√∂nnen.
  • Teilen Sie die Dosen gleichm√§√üig √ľber den Tag auf, mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden

Die empfohlene Dosis beträgt:

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden abhängig von dem Körpergewicht des Kindes in Kilogramm errechnet.

  • Ihr Arzt wird Sie beraten, wie viel Ospamox Sie Ihrem Baby oder Kind geben sollen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 40 mg bis 90 mg pro Kilogramm K√∂rpergewicht pro Tag, angewendet in zwei oder drei aufgeteilten Dosen.
  • Die maximal empfohlene Dosis betr√§gt 100 mg pro Kilogramm K√∂rpergewicht pro Tag.

Erwachsene, ältere Patienten und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg oder mehr

Die √ľbliche Dosis von Ospamox ist 250 mg bis 500 mg dreimal t√§glich oder 750 mg bis 1000 mg alle 12 Stunden, abh√§ngig von dem Schweregrad und der Art der Infektion.

  • Schwere Infektionen: 750 mg bis 1000 mg dreimal t√§glich.
  • Harnwegsinfektionen: 3000 mg zweimal t√§glich f√ľr einen Tag.
  • Borreliose (eine Infektion, die durch Zecken verbreitet wird):
    Isoliertes Erythema migrans (Fr√ľhstadium ‚Äď rot oder rosa runder Hautausschlag): 4000 mg pro Tag, systemische Erscheinungsform (Sp√§tstadium ‚Äď bei mehreren ernsten Symptomen oder wenn sich die Krankheit √ľber den K√∂rper ausbreitet): bis zu 6000 mg pro Tag.
  • Magengeschw√ľr: eine 750 mg oder 1000 mg Dosis zweimal t√§glich f√ľr 7 Tage mit anderen Antibiotika und Arzneimitteln zur Behandlung von Magengeschw√ľren.
  • Um eine Infektion des Herzens w√§hrend einer Operation zu vermeiden: Die Dosis variiert entsprechend der Art der Operation. Andere Arzneimittel k√∂nnen ebenfalls gleichzeitig angewendet werden. Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen mehr Details geben.
  • Die maximal empfohlene Dosis betr√§gt 6000 mg pro Tag.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, k√∂nnte die Dosis niedriger sein als die √ľbliche Dosis.

Wenn Sie eine größere Menge von Ospamox eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Ospamox eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (√úbelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Kristallbildung im Urin kommen, das sich durch tr√ľben Urin oder Probleme beim Urinieren bemerkbar machen kann. Kontaktieren Sie so schnell wie m√∂glich Ihren Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel mit und zeigen Sie es dem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Ospamox vergessen haben

  • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis nicht zu fr√ľh ein, sondern warten Sie etwa 4 Stunden, bevor Sie die n√§chste Dosis einnehmen.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wie lange sollten Sie Ospamox einnehmen?

  • Nehmen Sie Ospamox so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, auch wenn Sie sich bereits besser f√ľhlen. Sie ben√∂tigen f√ľr die Bek√§mpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien √ľberleben, k√∂nnen diese dazu f√ľhren, dass die Infektion erneut auftritt.
  • Wenn Ihre Behandlung abgeschlossen ist und Sie sich dann immer noch unwohl f√ľhlen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Soor (eine Hefepilzinfektion feuchter K√∂rperregionen, welche Schmerzen, Jucken und wei√üen Ausfluss verursachen kann) kann entstehen, wenn Ospamox √ľber einen langen Zeitraum angewendet wird. Wenn das passiert, informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie Ospamox f√ľr eine lange Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt zus√§tzliche Tests durchf√ľhren, um zu kontrollieren, ob Ihre Nieren, Leber und Blut normal arbeiten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken, nehmen Sie Ospamox nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt ‚Äď Sie k√∂nnten dringend medizinische Versorgung ben√∂tigen:

Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • allergische Reaktionen, die Symptome k√∂nnen sein: Juckreiz der Haut oder Ausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des K√∂rpers oder Atembeschwerden. Diese k√∂nnen schwerwiegend sein und es kam gelegentlich zum Tod.
  • Hautausschlag oder stecknadelkopfgro√üe, flache, rote, runde Punkte unter der Hautoberfl√§che oder kleinfl√§chige Hautblutungen der Haut. Das tritt bei allergischen Reaktionen aufgrund von Entz√ľndungen der Blutgef√§√üw√§nde auf. Damit verbunden k√∂nnen Gelenksschmerzen (Arthritis) und Nierenprobleme sein.
  • Eine verz√∂gerte allergische Reaktion kann gew√∂hnlich 7 bis 12 Tage nach der Ospamox Einnahme auftreten, einige Symptome sind: Hautausschl√§ge, Fieber, Gelenksschmerzen und Vergr√∂√üerung der Lymphknoten, vor allem unter den Armen.
  • Eine Hautreaktion bekannt als ‚ÄěErythema multiforme‚ÄĚ, bei der bei Ihnen Folgendes auftreten kann: juckende, r√∂tlich-violette Flecken auf der Haut vor allem auf den Handfl√§chen oder auf den Fu√üsohlen, ‚Äěwabenartige‚Äú erh√∂hte geschwollene Bereiche auf der Haut, empfindliche Bereiche auf der Mundoberfl√§che, Augen und Intimbereich. Sie k√∂nnen Fieber haben und sehr m√ľde sein.
  • andere schwere Hautreaktionen k√∂nnen sein: Ver√§nderung der Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bl√§schenbildung, Pusteln, Absch√§len der Haut, R√∂tung, Schmerzen, Juckreiz, Schuppenbildung. Damit verbunden k√∂nnen Fieber, Kopfschmerzen und K√∂rperschmerzen sein.
  • grippe√§hnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Dr√ľsen und anomalen Blutwerten (einschlie√ülich erh√∂hter Spiegel der wei√üen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen oder andere Symptome einer Infektion, oder wenn Sie leicht blaue Flecken bekommen. Dies k√∂nnen Zeichen daf√ľr sein, dass Sie ein Problem mit den Blutzellen haben.
  • Die Jarisch-Herxheimer Reaktion, welche w√§hrend der Behandlung von Borreliose mit Ospamox auftritt, verursacht Fieber, Sch√ľttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.
  • Entz√ľndungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall, der manchmal Blut enth√§lt, Schmerzen und Fieber.
  • Schwere Nebenwirkungen der Leber k√∂nnen auftreten. Diese betreffen haupts√§chlich Personen, die √ľber lange Zeit behandelt wurden, M√§nner und √§ltere Personen. Sie m√ľssen Ihren Arzt dringend aufsuchen, wenn Sie Folgendes bekommen:
    • schwere, blutige Durchf√§lle
    • Blasen, R√∂tung oder kleinfl√§chige Hautblutungen
    • dunklerer Urin oder blasserer Stuhl
    • Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge (Gelbsucht). Siehe auch bei An√§mie

unten, die zu Gelbsucht f√ľhren kann.

Das kann passieren, während Sie das Arzneimittel einnehmen oder bis zu einigen Wochen danach.

Wenn irgendetwas des oben genannten auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Manchmal können weniger schwere Hautreaktionen auftreten wie:

  • ein leichter, juckender Ausschlag (runde, rosa-rote Flecken), ‚Äěwabenartige‚Äú geschwollene Bereiche auf den Unterarmen, Beinen, Handfl√§chen und Fu√üsohlen. Das tritt gelegentlich

(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) auf.

Wenn Sie irgendetwas davon bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da die Einnahme von Ospamox beendet werden muss.

Die anderen Nebenwirkungen sind:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Hautausschlag
  • √úbelkeit (Nausea)
  • Durchfall

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):√úbelkeit (Erbrechen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Soor (eine Hefepilzinfektion der Vagina, des Munds oder in Hautfalten). Sie k√∂nnen eine Behandlung gegen Soor von Ihrem Arzt bekommen.
  • Nierenprobleme
  • Anf√§lle (Kr√§mpfe) zeigten sich bei Patienten, die hohe Dosen einnahmen oder Nierenprobleme hatten.
  • Schwindel
  • √úberaktivit√§t
  • Kristallbildung im Urin, welche sich durch tr√ľben Urin oder Probleme oder Beschwerden beim Harnlassen bemerkbar machen kann. Achten Sie darauf, ausreichend viel zu trinken, um das Risiko, diese Symptome zu bekommen, zu reduzieren.
  • Die Zunge kann sich gelb, braun oder schwarz f√§rben und ein haariges Aussehen haben.
  • Ein √ľberm√§√üiger Zerfall von roten Blutk√∂rperchen, welcher eine Form der An√§mie bewirkt. Symptome sind: M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Bl√§sse und Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge
  • geringe Anzahl an wei√üen Blutk√∂rperchen
  • geringe Anzahl an Zellen, die bei der Blutgerinnung beteiligt sind
  • Das Blut kann l√§nger brauchen als normalerweise, um zu gerinnen. Sie k√∂nnten das bemerken, wenn Sie Nasenbluten haben oder sich schneiden.
  • oberfl√§chliche Zahnverf√§rbungen. Diese Verf√§rbungen k√∂nnen durch Z√§hneputzen entfernt werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwenbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ospamox enthält

Der Wirkstoff ist Amoxicillin.

Jede l√∂sbare Tablette von Ospamox 500 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten enth√§lt 500 mg Amoxicillin als Amoxicillin-Trihydrat.

Jede l√∂sbare Tablette von Ospamox 750 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten enth√§lt 750 mg Amoxicillin als Amoxicillin-Trihydrat.

Jede l√∂sbare Tablette von Ospamox 1000 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten enth√§lt 1000 mg Amoxicillin als Amoxicillin-Trihydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Pfirsich-Aprikosen-Aroma pulverisiert, Orangenaroma pulverisiert, Magnesiumstearat (E470b), Aspartam (E951), Croscarmellose Natrium, Mannitol (E421), Talk (E553b), hochdisperses Siliciumdioxid wasserfrei (E551), mikrokristalline Cellulose (E460), Maltodextrin, lösliche Stärke, Titandioxid (E171).

Wie Ospamox aussieht und Inhalt der Packung

Ospamox 500 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten:

Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.

Die Tabletten sind länglich, bikonvex, weiß bis gelblich-weiß, ca. 8 x 18 mm, mit Bruchrille. Packungsgrößen: 10, 12, 14, 16, 20, 24, 30, 500 und 1000 lösbare Tabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blistern.

Ospamox 750 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten:

Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.

Die Tabletten sind länglich, bikonvex, weiß bis gelblich-weiß, ca. 9 x 20 mm, mit Bruchrille.

Packungsgrößen: 4, 10, 12, 14, 20, 24, 30 und 1000 lösbare Tabletten in PVC/PVDC/Aluminium- Blistern.

Ospamox 1000 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten:

Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.

Die Tabletten sind länglich, bikonvex, weiß bis gelblich-weiß, ca. 10 x 22 mm, mit Bruchrille. Packungsgrößen: 2, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 20, 24, 30, 100 und 1000 lösbare Tabletten in PVC/PVDC/ Aluminium-Blistern.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande: Amoxicilline Sandoz disper 505000, dispergeerbare tabletten 505000 mg Belgien: Amoxicilline Sandoz 50000 mg dispergeerbare tabletten

Bulgarien: Ospamox¬ģ dispersible tablets

Finnland: Amoxicillin Sandoz 5050 mg dispergoituva tabletti Frankreich: Amoxicilline SANDOZ 1 g, comprimé dispersible Litauen: Ospamox 50075000 mg disperguojamosios tabletès Norwegen: Amoxicillin Sandoz 75000 mg dispergerbar tablett

Portugal: AMOXICILINA Sandoz 1000 mg COMPRIMIDOS DISPERS√ćVEIS Slowakei: Ospamox 75000 mg dispergovateńĺn√© tablety

Slowenien: Ospamox 505000 mg disperzibilne tablete

Spanien: Amoxicilina Sandoz 75000 mg comprimidos dispersables EFG Schweden: Amoxicillin Sandoz 750 mg (1 g) dispergerbar tablett

Ospamox 500 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten: Z.Nr.: 1-25540

Ospamox 750 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten: Z.Nr.: 1-25541

Ospamox 1000 mg ‚Äď l√∂sbare Tabletten: Z.Nr.: 1-25542

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2017.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung von Antibiotika

Antibiotika werden zur Behandlung bakterieller Infektionen angewendet. Sie sind gegen virale Infektionen unwirksam.

Manchmal spricht eine bakterielle Infektion nicht auf eine Antibiotikabehandlung an. Einer der h√§ufigsten Gr√ľnde daf√ľr ist, dass die Bakterien, welche die Infektionskrankheit ausl√∂sen, resistent gegen das angewendete Antibiotikum sind. Dies bedeutet, dass sie √ľberleben k√∂nnen und sich sogar trotz des Antibiotikums vermehren.

Bakterien k√∂nnen aus verschiedenen Gr√ľnden gegen Antibiotika resistent werden. Der vorsichtige Einsatz von Antibiotika kann helfen, das Risiko zu verringern, dass Bakterien resistent werden.

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Antibiotikabehandlung verschreibt, ist diese nur dazu gedacht, Ihre derzeitige Erkrankung zu behandeln. Die Beachtung folgender Hinweise wird helfen, das Auftreten resistenter Bakterien, welche die Wirkung des Antibiotikums unterbinden können, zu verhindern.

  1. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zu den richtigen Zeiten und f√ľr die richtige Dauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendetwas nicht verstehen.
  2. Sie sollten kein Antibiotikum einnehmen, wenn es nicht speziell f√ľr Sie verschrieben wurde und Sie sollten es nur f√ľr die Behandlung der Infektion anwenden, f√ľr die es verschrieben wurde.
  3. Sie sollten keine Antibiotika einnehmen, die f√ľr andere Personen verschrieben wurden, selbst wenn diese eine √§hnliche Infektion hatten.
  4. Sie sollten Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nicht an andere Personen weitergeben.
  5. Wenn Sie etwas von dem Antibiotikum √ľbrig haben, nachdem Sie die Behandlung, wie von Ihrem Arzt angegeben, beendet haben, sollten Sie das nicht verwendete Antibiotikum zur ordnungsgem√§√üen Entsorgung in eine Apotheke bringen.

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Suchtgift Nein
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Zulassungsdatum 24.09.2004
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden