Ospamox 250 mg/5 ml - Pulver fĂŒr orale Suspension

Abbildung Ospamox 250 mg/5 ml - Pulver fĂŒr orale Suspension
Wirkstoff(e) Amoxicillin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.1984
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Was ist Ospamox

Ospamox ist ein Antibiotikum. Der Wirkstoff ist Amoxicillin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline“ genannt werden.

WofĂŒr wird Ospamox angewendet

Ospamox wird angewendet, um von Bakterien verursachte Infektionen an verschiedenen Stellen

des Körpers zu behandeln. Ospamox kann auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um ein MagengeschwĂŒr zu behandeln.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON OSPAMOX BEACHTEN? Ospamox darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Amoxicillin, Penicillin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

− wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) gegen irgendein anderes Antibiotikum hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.

Nehmen Sie Ospamox nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme von Ospamox mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ospamox einnehmen, wenn Sie

  • Pfeiffer’sches DrĂŒsenfieber haben (Fieber, Halsschmerzen, geschwollene DrĂŒsenund extreme MĂŒdigkeit)
  • Nierenprobleme haben

nur unregelmĂ€ĂŸig urinieren

Sprechen Sie vor der Einnahme von Ospamox mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihnen

  • Urin-Tests (Glucose) oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberwerte
  • Estriol Tests (werden wĂ€hrend der Schwangerschaft verwendet, um die Entwicklung des Babies zu kontrollieren)

vorgenommen werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, dass Sie Ospamox einnehmen. Dies ist notwendig, da Ospamox die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung diese Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit VerkehrstĂŒchtigkeitund
beeintrÀchtigen.  
Ospamox kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden (wie allergisch

Reaktionen, SchwindelgefĂŒhl und KrĂ€mpfe) können Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen. Sie dĂŒrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fĂŒhlen.

Ospamox enthÀlt Aspartam, Natriumbenzoat, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Ethanol, Natrium, Sorbitol, Glucose und Schwefeldioxid

  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 8,5 mgAspartam (E-951) pro Dosis. Aspartam ist eine Quelle fĂŒr Phenylalanin. Es kann schĂ€dlich sein, wenn Sie einePhenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.
  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 7,1 mg Natriumbenzoat (E-211). Natriumbenzoat wirkt schwach reizend in Augen, auf der Haut und der Schleimhaut.Dieses Arzneimittel enthĂ€lt bis zu 0,44
    mg Benzylbenzoat pro Dosis. Benzylbenzoat und Natriumbenzoat können Gelbsucht (GelbfÀrbung der Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstÀrken.
‱ Dieses Arzneimittel enthĂ€lt bis zu 3 mg Benzylalkohol pro Dosis. Benzylalkohol kann
allergische Reaktionen hervorrufen. Benzylalkohol wurde mit dem Risiko schwerwienderg

Nebenwirkungen, einschließlich Atemproblemen (so genanntes „Gasping-Snydrom“) bei Kleinkindern in Verbindung gebracht. Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Ihrem neugeborenen Baby (jĂŒnger als 4 Wochen) an, es sei denn, Ihr Arzt hat es empfohlen.Wenn

Sie schwanger sind oder stillen bzw. an einer Leber - oder Nierenerkrankung leiden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, da sich in Ihrem Körper große Mengen Benzylalkohol anreichern und Nebenwirkungen verursachen können (so genannte „metabolische Azidose“). Wenden Sie dieses Arzneimittel bei Kleinkindern (unter 3 Jahren) nicht lĂ€nger als eine Woche

an, außer auf Anraten Ihres Arztes oder Apothekers.

  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt geringe Mengen an Ethanol, weniger als 100 mg pro Dosis.
  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 0,14 mg Sorbitol pro Dosis.
  • Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 0,1 Mikrogramm Schwefeldioxid pro Dosis. Kann in seltenen FĂ€llen
schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und BronchialkrĂ€mpfe (Bronchospasmen)
hervorrufen.        

Dieses Arzneimittel enthÀlt 0,68 mg Glucose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittelerst nach

RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST OSPAMOX EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • SchĂŒtteln Sie die Flasche gut vor jeder Dosis.
  • Teilen Sie die Dosen gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber den Tag auf, mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden abhÀngig von dem Körpergewicht des Kindes in Kilogramm errechnet.

  • Ihr Arzt wird Sie beraten, wie viel Ospamox Sie Ihrem Baby oder Kind geben sollen.
  • Die ĂŒbliche Dosis betrĂ€gt 40 mg bis 90 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, angewendet in zwei oder drei aufgeteilten Dosen.
  • Die maximal empfohlene Dosis betrĂ€gt 100 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Erwachsene, Àltere Patienten und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg oder mehr

Diese Suspension wird Erwachsenen und Kindern ĂŒber 40 kg normalerweise nicht verschrieben. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, könnte die Dosis niedriger sein als die ĂŒbliche Dosis.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Ospamox eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie zuviel Ospamox eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Kristallbildung im Urin kommen, das sich durch trĂŒben Urin oder Probleme beim Urinieren bemerkbar machen kann. Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel mit und zeigen Sie es dem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Ospamox vergessen haben

  • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken.
  • Nehmen Sie die nĂ€chste Dosis nicht zu frĂŒh ein, sondern warten Sie etwa 4 Stunden, bevor Sie die nĂ€chste Dosis einnehmen.

‱ Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wie lange sollten Sie Ospamox einnehmen?

  • Nehmen Sie Ospamox so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, auch wenn Sie sich bereits besser fĂŒhlen. Sie benötigen fĂŒr die BekĂ€mpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien ĂŒberleben, können diese dazu fĂŒhren, dass die Infektion erneut auftritt.
  • Wenn Ihre Behandlung abgeschlossen ist und Sie sich dann immer noch unwohl fĂŒhlen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Soor (eine Hefepilzinfektion feuchter Körperregionen, welche Schmerzen,Jucken und weißen Ausfluss verursachen kann) kann entstehen, wenn Ospamox ĂŒber eilangen Zeitraum angewendet wird. Wenn das passiert, informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie Ospamox fĂŒr eine lange Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt zusĂ€tzliche Tests durchfĂŒhren, um zu kontrollieren, ob Ihre Nieren, Leber und Blut normal arbeiten.

Die Zubereitung der Suspension erfolgt durch den Arzt oder Apotheker.

Anleitung fĂŒr die Herstellung siehe Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung von Antibiotika

Antibiotika werden zur Behandlung bakterieller Infektionen angewendet. Sie sind gegen virale Infektionen unwirksam.

Manchmal spricht eine bakterielle Infektion nicht auf eine Antibiotikabehandlung an. Einer der hĂ€ufigsten GrĂŒnde dafĂŒr ist, dass die Bakterien, welche die Infektionskrankheit auslösen, resistent gegen das angewendete Antibiotikum sind. Dies bedeutet, dass sie ĂŒberleben können und sich sogar trotz des Antibiotikums vermehren.

Bakterien können aus verschiedenen GrĂŒnden gegen Ant ibiotika resistent werden. Der vorsichtige Einsatz von Antibiotika kann helfen, das Risiko zu verringern, dass Bakterien resistent werden.

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Antibiotikabehandlung verschreibt, ist diese nur dazu gedacht, Ihre derzeitige Erkrankung zu behandeln. Die Beachtung folgender Hinweise wird helfen, das Auftreten resistenter Bakterien, welche die Wirkung des Antibiotikums unterbinden können, zu verhindern.

  1. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zu den richtigen Zeiten und fĂŒr die richtige Dauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendetwas nicht verstehen.
  2. Sie sollten kein Antibiotikum einnehmen, wenn es nicht speziell fĂŒr Sie verschrieben wurde und Sie sollten es nur fĂŒr die Behandlung der Infektion anwenden, fĂŒr die es verschrieben wurde.
  3. Sie sollten keine Antibiotika einnehmen, die fĂŒr andere Personen verschrieben wurden, selbst wenn diese eine Ă€hnliche Infektion hatten.
  4. Sie sollten Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nicht an andere Personen weitergeben.
  5. Wenn Sie etwas von dem Antibiotikum ĂŒbrig haben, nachdem Sie die Behandlung, wie von Ihrem Arzt angegeben, beendet haben, sollten Sie das nicht verwendeteAntibiotikum zur ordnungsgemĂ€ĂŸen Entsorgung in eine Apotheke bringen.

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Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Anleitung fĂŒr die Herstellung

Die Zubereitung der Suspension erfolgt durch den Arzt oder Apotheker.

Nach dem Öffnen des Schraubverschlusses ist sicherzustellen, ob die Versiegelung der Kappe intakt ist und am Flaschenhals aufliegt. Nicht verwenden, falls Versiegelung nicht intakt. Die Flasche schĂŒtteln, um das Pulver zu lockern.

Nicht verwenden, wenn vor Zubereitung Pulverklumpen in der Flasche sichtbar sind.

Die Flasche mit dem Pulver wird bis ungefĂ€hr 1 cm unter die FĂŒllmarke mit f rischemWasser gefĂŒllt, verschlossen und krĂ€ftig geschĂŒttelt. Nachdem sich der auftretende Schaum abgesetzt hat, fĂŒllt man langsam mit frischem Wasser bis zur FĂŒllmarke mit folgender Wassermenge auf.

Ospamox 125 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

FĂŒr 60 ml Suspension sind 56 ml Wasser notwendig.

FĂŒr 100 ml Suspension sind 94 ml Wasser notwendig.

Ospamox 250 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

FĂŒr 60 ml Suspension sind 55 ml Wasser notwendig.

FĂŒr 100 ml Suspension sind 92 ml Wasser notwendig.

Ospamox 500 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

FĂŒr 60 ml Suspension sind 51 ml Wasser notwendig.

FĂŒr 100 ml Suspension sind 85 ml Wasser notwendig.

Danach wird die Flasche verschlossen und nochmals krĂ€ftig geschĂŒttelt.

Die weiße bis schwach gelbliche Suspension mit Fruchtgeruch ist jetzt gebrauchsfertig. Zubereitete Suspension nicht verwenden, wenn die Farbe nicht weiß bis schwach gelblich ist. Die Flasche vor jeder Entnahme gut schĂŒtteln.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Ospamox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet habenoder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit Ospamox einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit grĂ¶ĂŸer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.
  • Wenn Sie Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnehmen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis von Ospamox anzupassen.
  • Wenn Sie ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) einnehmen, sind möglicherweise zusĂ€tzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
  • Wenn Sie andere Antibiotika einnehmen (wie Tetracycline), kann Ospamox weniger wirksam sein.
  • Wenn Sie Methotrexat (verwendet in der Krebsbehandlung und bei schwerer Psoriasis) einnehmen, kann Ospamox die Nebenwirkungen verstĂ€rken.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken, nehmen Sie Ospamox nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen– ArztSie könnten dringend medizinische Versorgung benötigen:

Die folgenden Nebenwirkungen tretensehr selten auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • allergische Reaktionen, die Symptome können sein: Juckreiz der Haut oder Ausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Körpers oder Atembeschwerden. Diese können schwerwiegend sein und es kam gelegentlich zum Tod.
  • Hautausschlag oder stecknadelkopfgroße, flache, rote, runde Punkte unter der HautoberflĂ€che oder kleinflĂ€chige Hautblutungen der Haut. Das tritt bei allergischen Reaktionen aufgrund von EntzĂŒndungen der BlutgefĂ€ĂŸwĂ€nde auf. Damit verbunden können Gelenksschmerzen (Arthritis) und Nierenprobleme sein.
  • Eine verzögerte allergische Reaktion kann gewöhnlich 7 bis 12 Tage nach der Ospamox Einnahme auftreten, einige Symptome sind HautausschlĂ€ge, Fieber, Gelenksschmerzen und VergrĂ¶ĂŸerung der Lymphknoten, vor allem unter den Armen.
  • eine Hautreaktion bekannt als „Erythema multiforme”, bei der bei IhnenFolgendes auftreten kann: juckende, rötlich-violette Flecken auf der Haut vor allem auf den HandflĂ€chen oder auf den Fußsohlen, „wabenartige“ erhöhte geschwollene Bereiche auf der Haut, empfindliche Bereiche auf der MundoberflĂ€che, Augen und Intimbereich. Sie können Fieber haben und sehr mĂŒde sein.
  • andere schwere Hautreaktionen können sein: VerĂ€nderung der Hautfarbe, Beulen unter der
    Haut, BlÀschenbildung, Pusteln, AbschÀlen der Haut, Rötung, Schmerzen, Juckreiz Schuppenbildung. Damit verbunden können Fieber, Kopfschmerzen und Körperschmerzen
    sein.
  • grippeĂ€hnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen DrĂŒsen und anomalen Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])

Fieber, SchĂŒttelfrost, Halsschmerzen oder andere Symptome einer Infektion, oder wenn Sie leicht blaue Flecken bekommen. Dies können Zeichen dafĂŒr sein, dass Sie ein Problem mit den Blutzellen haben.

‱ Die Jarisch-Herxheimer Reaktion, welche wĂ€hrend der Behandlung von Borreliose mit Ospamox auftritt, verursacht Fieber, SchĂŒttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.

  • EntzĂŒndungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall, der manchmal Blut enthĂ€lt, Schmerzen und Fieber

‱ Schwere Nebenwirkungen der Leber können auftreten. Diese betreffen hauptsĂ€chlich Personen, die ĂŒber lange Zeit behandelt wurden, MĂ€nner und Ă€ltere Personen. Sie mĂŒssen Ihren Arzt dringend aufsuchen, wenn Sie Folgendes bekommen:

  • schwere, blutige DurchfĂ€lle
  • Blasen, Rötung oder kleinflĂ€chige Hautblutungen
  • dunkleren Urin oder blasseren Stuhl
  • GelbfĂ€rbung der Haut oder des Weißen im Auge (Gelbsucht). Siehe auch bei AnĂ€mie

unten, die zu Gelbsucht fĂŒhren kann.

Das kann passieren, wÀhrend Sie das Arzneimitteleinnehmen oder bis zu einigenWochen danach.

Wenn irgendetwas des oben genannten auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Manchmal können weniger schwere Hautreaktionen auftreten wie:

‱ ein leichter, juckender Ausschlag (runde, rosa-rote Flecken), „wabenartige“ geschwollene Bereiche auf den Unterarmen, Beinen, HandflĂ€chen und Fußsohlen. Das tritt gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) auf.

Wenn Sie irgendetwas davon bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da die Einnahme von Ospamox beendet werden muss.

Die anderen Nebenwirkungen sind:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Hautausschlag
  • Übelkeit (Nausea)
  • Durchfall

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

‱ Übelkeit (Erbrechen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Soor (eine Hefepilzinfektion der Vagina, des Munds oder in Hautfalten). Sie können eine Behandlung gegen Soor von Ihrem Arzt bekommen.
  • Nierenprobleme
  • AnfĂ€lle (KrĂ€mpfe) zeigten sich bei Patienten, die hohe Dosen einnahmen oder Nierenprobleme hatten
  • Schwindel
  • ÜberaktivitĂ€t
  • Kristallbildung im Urin, welche sich durch trĂŒben Urin oder Probleme oder Beschwerden beim Harnlassen bemerkbar machen kann. Achten Sie darauf, ausreichend viel zu trinken, um das Risiko, diese Symptome zu bekommen, zu reduzieren.
  • Die Zunge kann sich gelb, braun oder schwarz fĂ€rben und ein haariges Aussehen haben.
  • ein ĂŒbermĂ€ĂŸiger Zerfall von roten Blutkörperchen, welcher eine Form der AnĂ€mie bewirkt. Symptome sind MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, BlĂ€sse und GelbfĂ€rbung
    der Haut und des Weißen im Auge.
  • geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen
  • geringe Anzahl an Zellen, die bei der Blutgerinnung beteiligt sind
  • Das Blut kann lĂ€nger brauchen als normalerweise, um zu gerinnen. Sie könnten das bemerken, wenn Sie Nasenbluten haben oder sich schneiden.
  • oberflĂ€chliche ZahnverfĂ€rbungen. Diese VerfĂ€rbungen können durch ZĂ€hneputzen entfernt werden.

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit aufgrund der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

‱ EntzĂŒndung der Hirnhaut (aseptische Meningitis)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Pulver: Nicht ĂŒber 25° C lagern.

Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Aufbewahrung der fertigen Suspension: Im KĂŒhlschrank lagern (2° C - 8° C). Haltbarkeit der fertigen Suspension: 14 Tage.

Dieses Arzneimittel soll nicht verwendet werden, wenn vor der Zubereitung Pulverklumpen in der Flasche sichtbar sind.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flaschenach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehrverwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehrverwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN Was Ospamox enthÀlt

  • Der Wirkstoff in jeder Suspension ist Amoxicillin (als Trihydrat).
    5 ml der zubereiteten Suspension enthalten Amoxicillin- Trihydrat entsprechend 125 mg, 250 mg oder 500 mg Amoxicillin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    ZitronensÀure wasserfrei E(-330), Natriumbenzoat E(-211), Aspartam E(-951), Talkum E(- 553b), wasserfreies Trinatriumcitrat (E-331), Guarkernmehl (E-412), Siliciumdioxid gefÀllt E(- 551), Zitrone Pulveraroma (enthÀlt unter anderem: Sorbitol, Schwefeldioxid, Glucose), Pfirsich

Aprikose Pulveraroma (enthÀlt unter anderem: Sorbitol, Schwefeldioxid, Ethanol, Benzylbenzoat), Orange Pulveraroma (enthÀlt unter anderem: Benzylalkohol)

Wie Ospamox aussieht und Inhalt der Packung

Weißes bis schwach gelbliches Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmenmit fruchtigem Geruch.

Ospamox 125 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

Braunglasflaschen mit 5,1 g Pulver fĂŒr 60 ml orale Suspension bzw. 8,5 g Pulver fĂŒr 100 ml orale Suspension mit kindersicherem Polypropylen-Schraubverschluss (drĂŒcken und drehen)und Versiegelungsfolie.

Ospamox 250 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

Braunglasflaschen mit 6,6 g Pulver fĂŒr 60 ml orale Suspension bzw. 11 g Pulver fĂŒr 100 ml orale Suspension mit kindersicherem Polypropylen-Schraubverschluss (drĂŒcken und drehen)und Versiegelungsfolie.

Ospamox 500 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension:

Braunglasflaschen mit 12 g Pulver fĂŒr 60 ml orale Suspension bzw. 20 g Pulver fĂŒr 100 ml orale Suspension mit kindersicherem Polypropylen-Schraubverschluss (drĂŒcken und drehen)und Versiegelungsfolie.

Der beigepackte Messlöffel hat Markierungen bei 1,25 ml, 2,5l undm 5 ml und besteht aus Polypropylen.

Einzelpackungen zu 60 ml und 100 ml Flaschen im Umkarton

Klinikpackungen (BĂŒndelpackung) zu 10 x 60 ml, 20 x 60 ml, 40 x 60 ml, 10 x 100 ml und 40 x 100 ml Flaschen im Umkarton

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Zulassungsnummern

Ospamox 125 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension, Z.Nr.: 17661

Ospamox 250 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension, Z.Nr.: 17663

Ospamox 500 mg/5 ml – Pulver fĂŒr orale Suspension, Z.Nr.: 1-24881

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Amoxicilline Sandoz 250 mg/5 ml, poeder voor orale suspensie
Island: Amoxicillin Sandoz 100 mg/ml mixtĂșruduft, dreifa
Niederlande: Amoxicilline Sandoz 125 mg/5 ml, poeder voor orale suspensie
Amoxicilline Sandoz Forte 250 mg/5 ml, poeder voor orale suspensie
Norwegen: Amoxicillin Sandoz 100 mg/ml Pulver til mikstur, suspensjon
Portugal: Ospamox 125 mg/5 ml
  Amoxicillina Sandoz 250 mg/5 ml pó para suspensao oral
  Amoxicillina Sandoz 500 mg/5 ml pó para suspensao oral
Schweden: Amoxicillin Sandoz 100 mg/ml Pulver till oral Suspension
Vereinigtes Königreich: Amoxicillin 125 mg/5 ml supension
  Amoxicillin 250 mg/5 ml supension

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im August 2020.

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Wirkstoff(e) Amoxicillin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.1984
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden