Ospamox 100 mg/ml - Granulat f√ľr Tropfen

Abbildung Ospamox 100 mg/ml - Granulat f√ľr Tropfen
Wirkstoff(e) Amoxicillin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

Zulassungsinhaber

Sandoz

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ospamox ist ein Antibiotikum. Es geh√∂rt zu einer Gruppe von Antibiotika, die Penicilline genannt werden. Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien angewendet, die gegen√ľber Amoxicillin empfindlich sind.

Ospamox wird angewendet zur Behandlung von:

  • Infektionen der Ohren, des Rachens, der Nase und der Nasennebenh√∂hlen
  • Infektionen des Brustraums wie Bronchitis und Lungenentz√ľndung
  • Blasenentz√ľndung
  • Vorbeugung von Herzinfektionen w√§hrend Operationen im Mund oder Rachen
  • Lyme-Borreliose im Fr√ľhstadium (verursacht durch einen Zeckenbiss)
  • Magengeschw√ľre, verursacht durch das Bakterium Helicobacter pylori

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ospamox darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Amoxicillin, andere Penicilline, Cephalosporine oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ospamox einnehmen wenn Sie

  • an einer Nierenerkrankung leiden: Ihr Arzt muss die Dosis gegebenenfalls anpassen.
  • Pfeiffer‚Äôsches Dr√ľsenfieber (eine Viruserkrankung) oder Leuk√§mie haben: Das Risiko f√ľr Hautreaktionen kann erh√∂ht sein.
  • unter Krampfanf√§llen (Epilepsie) leiden: Das Risiko f√ľr Krampfanf√§lle kann erh√∂ht sein.
  • einen Blasenkatheter tragen: Trinken Sie in diesem Fall reichlich Fl√ľssigkeit, um einer

Kristallbildung im Urin vorzubeugen.

Dieses Arzneimittel kann auch das Ergebnis von Harnzucker- oder Blutzuckertests ver√§ndern. Wenn Sie an Diabetes leiden und Ihren Urin oder Ihr Blut routinem√§√üig testen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. M√∂glicherweise m√ľssen andere Tests angewendet werden.

Einnahme von Ospamox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bestimmte Arzneimittel k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung mit Amoxicillin Sandoz zu Problemen f√ľhren.

Vorsicht ist bei den folgenden Arzneimitteln geboten:

‚ąô Allopurinol (zur Behandlung der Gicht): Das Risiko f√ľr Hautreaktionen kann erh√∂ht sein.

  • Methotrexat (zur Behandlung von Gelenksentz√ľndung): Die Toxizit√§t von Methotrexat kann erh√∂ht sein.
  • Digoxin (zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten): Die Aufnahme von Digoxin in den K√∂rper kann erh√∂ht sein.
  • Blutgerinnungshemmer (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln) wie Warfarin: Die Blutungsneigung kann erh√∂ht sein.
  • Verh√ľtungsmittel zum Einnehmen (‚ÄěPille‚Äú): Es besteht das Risiko, dass die Wirkung oraler Verh√ľtungsmittel beeintr√§chtigt ist.

Einnahme von Ospamox zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ospamox kann vor, w√§hrend oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden und ist somit auch f√ľr Patienten mit empfindlichem Magen geeignet. Die Einnahme soll mit reichlich Fl√ľssigkeit (Wasser oder Tee) erfolgen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Daten √ľber eine begrenzte Anzahl von Schwangeren, die den Wirkstoff einnahmen, lassen nicht auf Nebenwirkungen von Amoxicillin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus oder Neugeborenen schlie√üen. Als Vorsichtsma√ünahme sollte Amoxicillin w√§hrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn nach Einsch√§tzung des Arztes der m√∂gliche Nutzen die potentiellen Risiken √ľberwiegt.

Dieses Arzneimittel tritt in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. In einigen F√§llen kann es daher notwendig sein, das Stillen zu beenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel hat keine bekannte Auswirkung auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Ospamox enthält Saccharose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Saccharose. Bitte nehmen Sie Ospamox erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Achtung Diabetiker!

Ospamox 100 mg/ml-Granulat f√ľr Tropfen enth√§lt ca. 0,6 g Saccharose (=0,05 BE) pro ml. Teilen Sie dem behandelnden Arzt das Bestehen einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit.

40 - 90 mg/kg Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt auf 2 bis 3 Einzeldosen 50 mg/kg Körpergewicht pro Tag 750 mg bis 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in 2 bis 3 Einzeldosen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ospamox immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen die genaue Dosis mitteilen, die Sie jeden Tag einnehmen sollten. Durchschnittliche Dosierung f√ľr

- Kinder unter 40 kg Körpergewicht:

- Säuglinge:

- Jugendliche und Erwachsene:

Kinder mit einem K√∂rpergewicht √ľber 40 kg sollten die √ľbliche Erwachsenendosis erhalten.

Spezielle Dosierungshinweise:

Mandelentz√ľndung: 50 mg/kg/Tag verteilt auf 2 Einzelgaben.

Akute Mittelohrentz√ľndung: Die Dosierung wird vom Arzt entsprechend nationaler/lokaler Empfehlungen erfolgen.

Fr√ľhe Formen der Lyme-Borreliose (isoliertes Erythema migrans): 50 mg/kg/Tag verteilt auf 3 Einzelgaben f√ľr eine Dauer von 14-21 Tagen.

Zur Vorbeugung von Herzinfektionen: Erwachsenen werden innerhalb einer Stunde vor einer Operation 2000-3000 mg gegeben. Bei Kindern wird eine Dosis von 50 mg/kg 1 Stunde vor dem Eingriff empfohlen.

Patienten mit Nierenerkrankung

Ihr Arzt muss die Dosis gegebenenfalls herabsetzen.

Anwendungshinweise

Die Zubereitung der Suspension erfolgt durch den Arzt oder Apotheker.

Die Flasche mit Trinkwasser bis knapp unter die Markierung auf dem Flaschenetikett f√ľllen und sofort kr√§ftig sch√ľtteln. Danach Wasser exakt bis zur Markierung auf dem Flaschenetikett nachf√ľllen und nochmals sch√ľtteln.

22 g Granulat + 15,6 ml Wasser = 30 ml Suspension. Jeweils vor dem Einnehmen gut sch√ľtteln.

Bei S√§uglingen: die vorgeschriebene Menge dem S√§ugling unverd√ľnnt eingeben, nachher Milch oder Tee trinken lassen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ospamox eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine zu gro√üe Menge dieses Arzneimittels eingenommen haben (√úberdosis), informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie direkt ein Krankenhaus auf. Zeigen Sie dort die Arzneimittelpackung. Die wahrscheinlichsten Zeichen einer √úberdosis sind √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Wenn Sie die Einnahme von Ospamox vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis dieses Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie daran denken. Nehmen/Geben Sie nicht die doppelte Dosis, um die vergessene Einzeldosis nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Ospamox abbrechen

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer bis zum Ende der empfohlenen Behandlungsdauer ein, auch wenn es Ihnen wieder besser geht. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh abbrechen,

kann die Infektion wieder auftreten. Dar√ľber hinaus k√∂nnen die Bakterien gegen√ľber dem Arzneimittel unempfindlich werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie direkt ein Krankenhaus auf:

Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen treten selten auf (bei weniger als 1 von 1000 Behandelten):

  • pl√∂tzlich auftretende Beschwerden beim Atmen, Sprechen und Schlucken
  • schmerzhafte Schwellung von Lippen, Zunge, Gesicht oder Hals
  • extremer Schwindel oder Kollaps
  • starker oder juckender Hautausschlag, vor allem in Verbindung mit Bl√§schenbildung und Schmerzen in Augen, Mund oder der Geschlechtsorgane
  • Gelbf√§rbung der Haut bzw. des Augenwei√ües oder dunklerer Harn und hellerer Stuhl. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Lebererkrankung sein.

Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten):

  • starker, lang anhaltender oder blutiger Durchfall. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine schwere Darmentz√ľndung sein.

Sonstige mögliche Nebenwirkungen während der Behandlung:

Die folgenden Nebenwirkungen treten häufig auf (bei weniger als 1 von 10 Behandelten):

  • Erbrechen, √úbelkeit, Appetitlosigkeit, Geschmacksst√∂rungen, trockener Mund, Ausschlag im Mund (Enantheme), Bl√§hungen, Durchfall oder weicher Stuhl. Diese Wirkungen sind meistens nur leicht ausgepr√§gt und klingen w√§hrend der Behandlung oder sehr bald nach Behandlungsende wieder ab. Die Einnahme des Arzneimittels zusammen mit einer Mahlzeit kann diese Wirkungen verringern.
  • Nesselausschlag, Juckreiz, masern√§hnlicher Ausschlag 5 - 11 Tage nach Behandlungsbeginn.

Die folgenden Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (bei weniger als 1 von 100 Behandelten):

  • Besiedelung durch resistente Keime oder Pilze (z.B. Mundsoor oder Pilzinfektionen der Scheide).
  • m√§√üiger Anstieg der Leberenzymwerte

Die folgenden Nebenwirkungen treten selten auf (bei weniger als 1 von 1000 Behandelten):

  • Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), abnormaler Abbau der roten Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie).
  • Arzneimittelfieber
  • Schwindel, Hyperaktivit√§t, Krampfanf√§lle
  • oberfl√§chliche Zahnverf√§rbungen. Diese Verf√§rbungen k√∂nnen durch Z√§hneputzen entfernt werden.
  • Leberentz√ľndung und durch Stauung der Gallenfl√ľssigkeit verursachte (choleastische) Gelbsucht
  • Entz√ľndung der Nieren (interstitielle Nephritis), Kristallbildung im Harn

Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten):

  • Blutbildver√§nderungen (Verminderung der Anzahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen und der Blutpl√§ttchen), Verl√§ngerung der Blutungszeit. Dadurch kann es zu Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Nasenbluten oder Bluterg√ľssen kommen. Diese Symptome klingen nach Abschluss der Behandlung wieder.
  • schwarze Haarzunge

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Granulat nicht √ľber 25¬į C lagern. Das Beh√§ltnis fest verschlossen halten.

Die fertige Suspension ist bei Raumtemperatur (bis 25¬į C) 14 Tage haltbar.

Bewahren Sie Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ospamox enthält

  • Der Wirkstoff ist: Amoxicillin. 1 ml Suspension enth√§lt als Wirkstoff 100 mg Amoxicillin als Trihydrat
  • Die sonstigen Bestandteile sind: 590,6 mg Saccharose, Saccharin-Natrium, Natriumbenzoat, Guargalactomannan, Passionsfrucht, Himbeer und Erdbeer Pulveraroma, Simethicon, Natriumcitrat.

Wie Ospamox aussieht und Inhalt der Packung

Granulat zur Herstellung einer oralen Suspension. 60 ml Braunglasflasche mit Schnappverschluss

2 ml Dosierspritze mit Halterung und Maßeinteilung auf dem Kolben bei 0,5 ml, 1 ml, 1,5 ml und 2 ml

22 g Granulat zur Herstellung von 30 ml Suspension.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Z.Nr.: 17.662

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2011.

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Wirkstoff(e) Amoxicillin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J01CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden