Wirkstoff(e) Lenalidomid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Bristol-Myers Squibb SA
Suchtgift Nein
ATC Code L04AX04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Bristol-Myers Squibb SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lenalidomid Spirig HC¬ģ Lenalidomid Spirig HealthCare AG
Lenalidomid Sandoz¬ģ Lenalidomid Sandoz Pharmaceuticals AG
Lenalidomid Accord Lenalidomid Accord Healthcare AG
Lenalidomid Zentiva¬ģ Lenalidomid Helvepharm AG
Lenalidomid BMS Lenalidomid Bristol-Myers Squibb SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Revlimid enth√§lt den Wirkstoff Lenalidomid. Dieser beeinflusst gewisse Zellen und Stoffe des Immunsystems und f√ľhrt dadurch zu einer Hemmung der Bildung von b√∂sartigen Blutzellen.

Revlimid wird bei Patienten mit multiplem Myelom (Tumorerkrankung mit starker Vermehrung von gewissen Zellen im Knochenmark) allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingesetzt.

Revlimid allein wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit multiplem Myelom eingesetzt, bei denen eine Knochenmarktransplantation durchgef√ľhrt wurde.

Revlimid wird in Kombination mit Bortezomib (ein sogenannter Proteasom-Inhibitor) und Dexamethason (ein entz√ľndungshemmendes Arzneimittel) zur Behandlung erwachsener Patienten eingesetzt, bei denen ein multiples Myelom neu diagnostiziert wurde.

F√ľr Patienten, bei denen ein multiples Myelom neu diagnostiziert wurde und keine Knochenmarktransplantation durchgef√ľhrt werden kann, stehen zwei Behandlungsm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung:

  • Bei der ersten Behandlungsm√∂glichkeit wird Revlimid in Kombination mit dem entz√ľndungshemmenden Arzneimittel ¬ęDexamethason¬Ľ angewendet.
  • Bei der zweiten Behandlungsm√∂glichkeit wird Revlimid in Kombination mit ¬ęMelphalan¬Ľ (einem Chemotherapeutikum) und ¬ęPrednison¬Ľ (ein Immunsystem unterdr√ľckendes Arzneimittel) angewendet. Zu Beginn der Behandlung nehmen Sie diese anderen Arzneimittel zusammen mit Revlimid ein, sp√§ter nehmen Sie nur noch Revlimid ein.

Bei Patienten mit multiplem Myelom, die zuvor bereits mindestens eine andere Behandlung erhalten haben wird Revlimid in Kombination mit dem entz√ľndungshemmenden Arzneimittel ¬ęDexamethason¬Ľ eingenommen.

Revlimid allein wird eingesetzt zur Behandlung erwachsener Patientinnen und Patienten, bei denen bestimmte Arten von myelodysplastischen Syndromen (MDS) diagnostiziert wurden. Bei Patientinnen und Patienten mit MDS bildet das Knochenmark nicht gen√ľgend gesunde Blutzellen im K√∂rper. Revlimid wird eingesetzt bei bestimmten Arten von MDS, bei denen die Patientinnen und Patienten weniger rote Blutk√∂rperchen als normal haben, auf Bluttransfusionen angewiesen sind und ausserdem eine bestimmte Chromosomenver√§nderung aufweisen.

Revlimid allein wird bei Patienten mit wiederkehrendem Mantelzell-Lymphom (eine bestimmte Krebsart im Lymphsystem) eingesetzt, welche bereits zuvor Therapien erhalten haben, die Bortezomib und eine Chemotherapie zusammen mit Rituximab umfassten.

Revlimid wird eingesetzt in Kombination mit Rituximab zur Behandlung erwachsener Patientinnen und Patienten mit zuvor behandeltem follikul√§rem Lymphom (F) bei welchen die Krankheit erneut aufgetreten ist oder sich nach (einer) fr√ľheren Behandlung(en) nicht gebessert hat. Das FL ist ein langsam wachsender Krebs der B-Lymphozyten, einer Art weisser Blutk√∂rperchen, die den K√∂rper bei der Infektionsbek√§mpfung unterst√ľtzen. Wenn Sie an einem FL leiden, k√∂nnen sich zu viele dieser erkrankten B-Lymphozyten in Ihrem Blut, Knochenmark, in Ihren Lymphknoten und in Ihrer Milz anreichern und dadurch Ihre gesunden Zellen verdr√§ngen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Revlimid Vorsicht geboten?

Schwangerschaftsverh√ľtung

Der Arzt bzw. die √Ąrztin kann Frauen, welche schwanger werden k√∂nnen, in besonderen F√§llen Revlimid verschreiben. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, ist es unbedingt notwendig, dass Sie die Anordnungen Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin exakt befolgen. Die folgenden Punkte sind sehr wichtig:

1. Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľberpr√ľfen, dass Sie nicht schwanger sind und er/sie wird ausserdem w√§hrend der gesamten Behandlungszeit alle 4 Wochen sowie 4 Wochen nach Ende der Behandlung einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren.

  1. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin oder ein anderer Arzt bzw. eine andere √Ąrztin wird Sie √ľber geeignete Methoden zur Schwangerschaftsverh√ľtung beraten. Sie m√ľssen mit diesen Methoden im Allgemeinen 4 Wochen vor Behandlungsbeginn anfangen und diese nicht nur w√§hrend der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Behandlungsunterbr√ľchen, sondern auch w√§hrend vier Wochen nach Abschluss der Behandlung strikt einhalten.

1. Falls Sie trotz strikter Einhaltung der Massnahmen zur Schwangerschaftsverh√ľtung w√§hrend der Behandlung mit Revlimid oder innerhalb eines Monats nach Abschluss der Behandlung schwanger werden, oder vermuten, Sie k√∂nnten schwanger sein, m√ľssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin sofort benachrichtigen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird dann die notwendigen Massnahmen einleiten.

M√§nnliche Patienten, welche mit einer Frau im geb√§rf√§higen Alter Geschlechtsverkehr haben, m√ľssen w√§hrend der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Unterbr√ľchen und w√§hrend 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome verwenden. Ferner d√ľrfen Sie w√§hrend der Behandlung mit Revlimid und 7 Tage danach kein Sperma spenden.

Wegen des Risikos f√ľr das ungeborene Kind d√ľrfen Sie Revlimid niemals an andere Personen weitergeben.

Sie d√ľrfen w√§hrend der Behandlung, w√§hrend Einnahmeunterbrechungen oder f√ľr mindestens 7 Tage nach Absetzen der Behandlung kein Blut spenden.

Die Zulassungsinhaberin von Revlimid stellt folgendes Material zur Verf√ľgung:

  • Information √ľber die Schwangerschaftsproblematik
  • Ein Formular, welches Sie unterschreiben m√ľssen, um zu best√§tigen, dass Sie die Notwendigkeit, eine Schwangerschaft unter Therapie mit Revlimid zu verhindern, verstanden haben.

Andere Vorsichtsmassnahmen

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird w√§hrend der Behandlung mit Revlimid bei Ihnen regelm√§ssig Blutuntersuchungen durchf√ľhren, da es zu einer Verminderung der weissen und roten Blutzellen und der Blutpl√§ttchen kommen kann. Als Folge von dieser Verminderung k√∂nnen vermehrt Infektionen und Blutungskomplikationen auftreten. Sie sollten sich unverz√ľglich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin melden, wenn es zu Blutungen und/oder blutunterlaufenen Stellen (z.B. Nasenbluten oder Bluterg√ľsse) an Ihrem K√∂rper kommt oder wenn Fieber, Halsschmerzen, Geschw√ľre im Mundbereich oder andere Zeichen einer Infektion auftreten.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird auch vor und w√§hrend der Behandlung mit Revlimid die Schilddr√ľsenfunktion kontrollieren, da eine √úber- oder Unterfunktion der Schilddr√ľse auftreten kann.

Zudem wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Sie auf eine m√∂gliche Tumor-Flare-Reaktion kontrollieren, wobei es sich um eine vor√ľbergehende Zunahme der tumorbedingten Beschwerden handelt. Als Folge einer Tumor-Flare Reaktion k√∂nnen Symptome wie geschwollene und schmerzempfindliche Lymphknoten, niedriges Fieber, Schmerzen und Hautausschl√§ge auftreten. Es wurde auch von t√∂dlich verlaufenden F√§llen berichtet.

Vor allem bei Mantelzell-Lymphom-Patienten mit einer gr√∂sseren Menge an Lymphomzellen vor Behandlungsbeginn mit Revlimid, wurde als Folge des schnellen Zerfalls der Krebszellen ein sogenanntes Tumorlyse-Syndrom beobachtet (einschliesslich F√§lle mit Todesfolge). Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin falls Sie Symptome wie √úbelkeit, Atemnot, unregelm√§ssiger Herzschlag, eingetr√ľbter Urin, M√ľdigkeit und/oder Gelenkbeschwerden bemerken.

Vor und w√§hrend der Behandlung mit Lenalidomid k√∂nnen Sie auf Anzeichen kardiopulmonaler Probleme untersucht werden. M√∂glicherweise wird hierf√ľr lhr Arzt bzw. lhre √Ąrztin Ihre Herzfunktion mittels EKG √ľberpr√ľfen, insbesondere, wenn Sie gleichzeitig ein Arzneimittel anwenden, das die Herzfunktion beeinflusst oder wenn Sie an einer bestimmten Herzst√∂rung (QT-Syndrom) leiden. Fragen Sie Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin falls bei Ihnen Brustschmerzen, die in Arme, Hals, Kiefer, R√ľcken oder Magen ausstrahlen, Schweissausbruch und Atemnot, √úbelkeit oder Erbrechen auftreten, dies k√∂nnen Anzeichen eines Herzinfarktes sein.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Revlimid Herzmedikamente mit dem Wirkstoff Digoxin einnehmen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Digoxin Konzentration in Ihrem Blut √ľberwachen.

Unter der Behandlung mit Revlimid ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln in den Gef√§ssen sogenannte arterielle Thrombosen (zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall) und ven√∂se thromboembolische Ereignisse (zum Beispiel Venenthrombose, Lungenembolie) erh√∂ht. Sie sollten sich unverz√ľglich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wenden, wenn Zeichen einer Gerinnselbildung wie Schmerzen und/oder Schwellung an einem Bein oder Arm, Brustschmerzen, pl√∂tzliche Atembeschwerden oder Husten auftreten sollten. Wegen des erh√∂hten Risikos f√ľr Blutgerinnselbildung sollte keine Hormonersatzbehandlung nach den Wechseljahren und keine Behandlung mit Arzneimitteln, welche die Bildung der roten Blutzellen anregen (Erythropoetin), durchgef√ľhrt werden.

Informieren Sie lhren Arzt bzw. lhre √Ąrztin oder das medizinische Fachpersonal unverz√ľglich, wenn w√§hrend oder nach der Behandlung folgendes auftreten sollte:

Kurzatmigkeit, M√ľdigkeit, Schwindel, Schmerzen in der Brust, schnellerer Herzschlag oder Schwellung in den Beinen oder Kn√∂cheln. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren Erkrankung, bekannt als pulmonale Hypertonie sein.

W√§hrend der Behandlung mit Revlimid kann es zu einer Verminderung der Leberfunktion bis hin zu einer Sch√§digung der Leber kommen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wenn Sie an Leberproblemen litten bzw. leiden, wenn bereits bekannt ist, dass Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist oder wenn Sie Medikamente insbesondere Antibiotika einnehmen, da diese Umst√§nde das Risiko einer St√∂rung der Leber erh√∂hen k√∂nnen.

In manchen F√§llen kam es bei organtransplantierten Patienten nach Therapiebeginn mit Revlimid zu einer Abstossungsreaktion des Transplantats. Falls Sie ein Organtransplantat haben, wird Ihr Arzt /Ihre √Ąrztin Sie auf Abstossungsreaktionen √ľberwachen.

M√∂gliche schwerwiegende allergische Reaktionen (genannt Angio√∂dem und Anaphylaxie) k√∂nnen sich in Form von Nesselsucht, Hautausschlag, Anschwellen von Augen, Mund oder Gesicht, Atemnot oder Juckreiz manifestieren. Schwerwiegende allergischen Reaktionen k√∂nnen, zu Beginn als √∂rtlich begrenzte, Hautausschl√§ge auftreten, die sich dann aber √ľber den gesamten K√∂rper ausbreiten, verbunden mit grossfl√§chigen Hautabl√∂sungen (genannt Steven-Johnson Syndrom und/oder toxische epidermale Nekrolyse). ¬†In sehr seltenen F√§llen k√∂nnen allergische Reaktionen zus√§tzlich zu Hautreaktionen von Fieber, M√ľdigkeit, Schwellung der Lymphknoten, Anstieg bestimmter weisser Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) sowie Auswirkungen auf Leber, Niere oder Lunge begleitet sein (genannt DRESS). Diese allergischen Reaktionen k√∂nnen t√∂dlich enden. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn sich bei Ihnen solche Symptome entwickeln.

Revlimid kann wegen seiner hemmenden Wirkung auf das Immunsystem dazu f√ľhren, dass Impfungen wirkungslos bleiben oder Impfungen mit Lebendimpfstoffen eine Infektion ausl√∂sen. W√§hrend der Behandlung mit Revlimid sollten deshalb keine Impfungen durchgef√ľhrt werden.

Revlimid sollte nur mit Vorsicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, die das Immunsystem beeinflussen, angewendet werden. Blutgerinnungshemmende Arzneimittel sollten nur nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit Revlimid angewendet werden. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden.

Auf Grund von m√∂glichen Nebenwirkungen wie Benommenheit, M√ľdigkeit oder Verschwommensehen, sollten Sie beim Lenken eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen besonders vorsichtig sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass es bei einer geringen Anzahl von Patienten mit multiplem Myelom oder Mantelzell-Lymphom zur Entwicklung weiterer Krebsarten kommen kann, und es ist m√∂glich, dass sich dieses Risiko bei einer Behandlung mit Revlimid erh√∂ht. Daher wird Ihr Arzt/ Ihre √Ąrztin vor der Verordnung von Revlimid eine sorgf√§ltige Nutzen-Risiko-Bewertung vornehmen.

Wenn Sie an einem multiplen Myelom leiden sind Sie anf√§llig f√ľr Infektionen einschliesslich Lungenentz√ľndungen. Eine Therapie mit Revlimid in Kombination mit Dexamethason kann diese Anf√§lligkeit verst√§rken. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie diesbez√ľglich √ľberwachen und Sie anweisen bei Anzeichen einer Infektion, z.B. Husten oder Fieber, ihn bzw. sie sofort aufzusuchen.

Bei Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand kommt es eher zu Unvertr√§glichkeiten von Revlimid Kombinationstherapien. Aus diesem Grund wird ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin unter Ber√ľcksichtigung Ihres Alters und Ihres Allgemeinzustandes sorgf√§ltig beurteilen, ob Sie eine Kombinationstherapie mit Revlimid tolerieren k√∂nnen.

Bei einer geringen Anzahl von Patienten, die zuvor mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert worden waren, wurde bei einer Behandlung mit Revlimid eine Reaktivierung von Hepatitis B beobachtet. Daher wird Sie Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin w√§hrend Ihrer Therapie mit Revlimid sorgf√§ltig auf Anzeichen und Symptome einer aktiven Hepatitis-B-Vireninfektion untersuchen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wenn Sie in der Vergangenheit eine Hepatitis-B-Vireninfektion hatten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Revlimid enthält Laktose (Milchzucker). Daher sollten Patientinnen und Patienten mit gewissen seltenen erblichen Störungen des Stoffwechsels von Zuckern (Galaktose-Intoleranz, Lapp-Laktase-Mangel, Glukose-Galaktose-Malabsorption) Revlimid nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Darf Revlimid während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Revlimid darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Geb√§rf√§hige Frauen sollen w√§hrend einer Behandlung mit Revlimid nicht schwanger werden. Zum Ausschluss einer Schwangerschaft m√ľssen vor, w√§hrend und bei Ende der Behandlung Schwangerschaftstests durchgef√ľhrt werden und w√§hrend der Therapie mit Revlimid und bei Ende sind wirksame Methoden zur Empf√§ngnisverh√ľtung anzuwenden.

Es ist nicht bekannt, ob Revlimid in die Muttermilch √ľbertritt. Daher soll Revlimid w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden oder es soll abgestillt werden.

Lenalidomid tritt in die menschliche Samenfl√ľssigkeit √ľber. M√§nnliche Patienten mit einer geb√§rf√§higen Partnerin m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Revlimid und w√§hrend 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome zur Empf√§ngnisverh√ľtung verwenden.

Detaillierte Angaben betreffend Schwangerschaftsverh√ľtung finden sich unter ¬ęWann ist bei der Anwendung von Revlimid Vorsicht geboten?¬Ľ.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Revlimid immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der √Ąrztin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Nehmen Sie die Revlimid Kapseln jeweils etwa zur gleichen Tageszeit unabh√§ngig von einer Mahlzeit mit etwas Wasser ein. Die Kapseln sollen nicht ge√∂ffnet oder zerkaut werden. Waschen Sie unmittelbar nach dem Kontakt mit den Kapseln die H√§nde. Achten Sie darauf, dass Sie das in den Kapseln enthaltene Pulver (z.B. bei einer Besch√§digung einer Kapsel) nicht einatmen und dass dieses nicht mit der Haut oder Schleimhaut (Augen!) in Kontakt kommt. Falls es dennoch zu einem Hautkontakt kommt, waschen Sie die Stelle mit Wasser und Seife, bei Augenkontakt sp√ľlen Sie gr√ľndlich mit Wasser.

Zur Entnahme der Kapsel aus der Blisterpackung dr√ľcken Sie die Kapsel bitte nur an einem Ende aus der Folie heraus. Dr√ľcken Sie nicht auf die Mitte der Kapsel, sonst kann die Kapsel zerbrechen.

Dosierung von Revlimid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason bei Patienten mit unbehandeltem multiplem Myelom

Die √ľbliche Dosis von Revlimid betr√§gt 25¬†mg einmal t√§glich. Es gibt zwei verschiedene Behandlungsschemata, je nach Anweisung Ihres Arztes/Ihrer √Ąrztin:

a) Nehmen Sie Revlimid 14 Tage hintereinander ein. F√ľr die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Revlimid unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 21 Tage.

Oder

b) Nehmen Sie Revlimid 21 Tage hintereinander ein. F√ľr die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Revlimid unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird die Dosis von Bortezomib, dem einen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid verabreicht bekommen, abh√§ngig von Ihrem Gewicht und Ihrer Gr√∂sse bestimmen.

Die Dosis von Dexamethason, dem anderen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid einnehmen m√ľssen, betr√§gt je nach Anweisung Ihres Arztes 20 mg einmal t√§glich an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 eines Behandlungszyklus oder 40 mg einmal t√§glich an den Tagen 1 bis 4 und 9 bis 12 eines Behandlungszyklus.

Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer √Ąrztin kann diese Dosierung individuell angepasst werden.

Das √ľbliche Anwendungsschema wird in den nachfolgenden Tabellen beschrieben:

oder

Dosierung von Revlimid bei Patienten mit multiplem Myelom nach einer Knochenmarktransplantation

Die √ľbliche Dosis von Revlimid betr√§gt 10¬†mg einmal t√§glich. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer √Ąrztin kann diese Dosierung auf 15¬†mg einmal t√§glich erh√∂ht werden.

Dosierung von Revlimid in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom

Die √ľbliche Dosis von Revlimid betr√§gt 25¬†mg einmal t√§glich. Nehmen Sie Revlimid 21 Tage hintereinander ein. F√ľr die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Revlimid unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage. Die Dosis von Dexamethason, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid einnehmen m√ľssen, betr√§gt 40 mg einmal t√§glich bei Patienten unter 75 Jahren und 20¬†mg einmal t√§glich bei Patienten √ľber 75 Jahren. Nehmen Sie Dexamethason an den Tagen 1, 8, 15 und 22 eines 28-t√§gigen Behandlungszyklus ein. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer √Ąrztin kann diese Dosierung individuell angepasst werden.

Dosierung von Revlimid in Kombination mit Melphalan und Prednison bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom

Die √ľbliche Dosis von Revlimid betr√§gt 10¬†mg einmal t√§glich. Nehmen Sie Revlimid 21 Tage hintereinander ein. F√ľr die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Revlimid unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage. Die Dosis von Melphalan, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid einnehmen m√ľssen, betr√§gt 0,18 mg/kg einmal t√§glich an den Tagen 1 bis 4 eines 28-t√§gigen Behandlungszyklus. Die Dosis von Prednison, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid einnehmen m√ľssen, betr√§gt 2 mg/kg einmal t√§glich an den Tagen 1 bis 4 eines 28-t√§gigen Behandlungszyklus.

Dosierung von Revlimid in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit multiplem Myelom, welche zuvor bereits mindestens eine andere Behandlung erhalten haben

Die √ľbliche Dosis von Revlimid betr√§gt 25 mg einmal t√§glich. Nehmen Sie Revlimid 21 Tage hintereinander ein. F√ľr die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Revlimid unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage.

Die Dosis von Dexamethason, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid einnehmen m√ľssen, betr√§gt 40 mg einmal t√§glich. Das Anwendungsschema ist √ľblicherweise wie folgt: W√§hrend den ersten vier 28-t√§gigen Behandlungszyklen nehmen Sie Dexamethason an den Tagen 1-4, 9-12 und 17-20 ein, w√§hrend den nachfolgenden Behandlungszyklen dann jeweils nur noch an den Tagen 1-4. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer √Ąrztin kann diese Dosierung individuell angepasst werden.

Weitere Angaben zu Dexamethason finden Sie in der Packungsbeilage des entsprechenden Präparates.

Dosierung beim myelodysplastischen Syndrom

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg Revlimid einmal täglich an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen.

Dosierung beim Mantelzell-Lymphom

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg Revlimid einmal täglich an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen.

Dosierung von Revlimid in Kombination mit Rituximab beim follikulären Lymphom

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 20¬†mg Revlimid einmal t√§glich an den Tagen 1‚Äď21 der sich wiederholenden 28-t√§gigen Behandlungszyklen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird die Dosis von Rituximab, dem einen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Revlimid verabreicht bekommen, abh√§ngig von Ihrem Gewicht und Ihrer Gr√∂sse bestimmen.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird w√§hrend der Behandlung mit Revlimid regelm√§ssig Blutuntersuchungen bei Ihnen durchf√ľhren, da es zu einer Verminderung der weissen und roten Blutzellen und der Blutpl√§ttchen kommen kann. Falls es zu einer deutlichen Verminderung der Blutwerte kommt, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung mit Revlimid unterbrechen und anschliessend mit einer reduzierten Dosis weiterf√ľhren.

Bei Kindern und Jugendlichen wird Revlimid nicht eingesetzt, da es keine Untersuchungen bei diesen Altersgruppen gibt.

Bei √§lteren Patientinnen und Patienten wird der Arzt bzw. die √Ąrztin die Behandlung besonders sorgf√§ltig durchf√ľhren.

Bei Patientinnen und Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rung wird der Arzt oder die √Ąrztin die Behandlung besonders sorgf√§ltig durchf√ľhren und die Nierenwerte h√§ufiger bestimmen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine grössere Menge von Revlimid eingenommen haben, als Ihnen verordnet wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Revlimid vergessen haben und seitdem weniger als 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie die vergessene Kapsel sofort ein.

Wenn Sie die Einnahme von Revlimid vergessen haben und seitdem mehr als 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie die vergessene Kapsel nicht ein. Warten Sie bis zum nächsten Tag und nehmen Sie die nächste Kapsel zur gewohnten Zeit ein.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Revlimid nicht eingenommen werden?

Falls Sie schwanger sind oder denken, Sie könnten schwanger sein, oder eine Schwangerschaft planen.

Bei geb√§rf√§higen Frauen, es sei denn, es werden strenge Massnahmen zur Schwangerschaftsverh√ľtung ergriffen; siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Revlimid Vorsicht geboten?¬Ľ.

Bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber dem Wirkstoff Lenalidomid oder einem der Hilfsstoffe.

Welche Nebenwirkungen kann Revlimid haben?

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Entz√ľndungen des Nasen-Rachen-Raumes, Bronchitis, Harnwegsinfektionen, Infektion der oberen Atemwege, Entz√ľndung des Magen-Darm-Traktes, Lungenentz√ľndung, Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, Infektion der Nasennebenh√∂hlen, Grippe, kurzfristige Verschlimmerung der tumorbedingten Beschwerden (Tumor-Flare), Verminderung der weissen und roten Blutzellen und der Blutpl√§ttchen, Appetitverlust, Austrocknung, Gewichtsabnahme, Ver√§nderungen der Laborwerte (u.a. Kalium, Kalzium, Natrium, Blutzucker, Leberwerte, Enzyme), Schlaflosigkeit, Geschmacksst√∂rungen, Kopfschmerzen, Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl in den Gliedmassen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Blutdruckabfall, Husten, Kurzatmigkeit, Durchfall, Verstopfung, √úbelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, wunder oder trockener Mund, Juckreiz, Ausschl√§ge, trockene Haut, Muskelkr√§mpfe oder -schw√§che, R√ľckenschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen der Skelettmuskulatur, Knochenschmerzen, Ersch√∂pfung, Fieber, Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Armen und Beinen, Kraftlosigkeit, Depressionen, grauer Star, Venenthrombose, Verdauungsst√∂rungen, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Schmerzen in der Brust.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Lokale oder allgemeine Infektionen (verursacht durch Bakterien, Viren oder Pilze; z.B. Lungenentz√ľndung, Pilzinfektion im Mund), Infektionen der unteren Atemwege, Infektion der Lunge, Infektionen der Atemwege, Blutvergiftung, Entz√ľndungen des Darms, Entz√ľndung des Unterhautgewebes, Erkrankung des blutbildenden Systems (akute myeloische Leuk√§mie), Erkrankungen des Knochenmarks (myelodysplastisches Syndrom), Tumorlyse-Syndrom (Stoffwechselkomplikationen, zu denen es w√§hrend der Krebsbehandlung und manchmal sogar ohne Behandlung kommen kann), Tumore der Haut, Gewichtszunahme, Eisen√ľberladung, Wasseransammlung in den Geweben, hormonelle (cortisonartige) Ver√§nderungen (mit Schwellung des Gesichts, Fettansammlung am Rumpf), Verwirrung, Gem√ľtsver√§nderungen, H√∂ren und Sehen von Dingen, welche nicht vorhanden sind, Stimmungsschwankungen, Angst, Reizbarkeit, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Hirndurchblutungsst√∂rung, Ohnmachtsanf√§lle, abnormale Gef√ľhle in oder Schw√§che von Gliedern, Zittern, Ged√§chtnisst√∂rungen, Nervenschmerzen, Sehst√∂rungen, tr√§nende Augen, Bindehautentz√ľndung, schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag, Blutdruckanstieg, Bluterguss, Wallungen, Lungenembolie, Atemnot, laufende Nase, Schmerzen im Mundrachenraum, Nasenbluten, Stimmst√∂rung, Heiserkeit, Schluckauf, Oberbauchschmerzen, Bl√§hungen, ger√∂tete Haut, Schwellungen im Gesicht, Verf√§rbung der Haut, Schwitzen, n√§chtliche Schweissausbr√ľche, Haarausfall, beeintr√§chtigte Leberfunktion, Lebersch√§den, verminderte Nierenfunktion, Erektionsschwierigkeiten, Vergr√∂sserung der Brust beim Mann, abnormale Perioden, Sturz, Sch√ľttelfrost, Nackenschmerzen, (akutes) Nierenversagen, akuter Nierenschaden, nicht-kardiale Brustschmerzen, Prellung.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Entz√ľndung der Herzwand, Herpesinfektion am Auge, G√ľrtelrose, Ohreninfektionen, Erkrankung des blutbildenden Systems (akute T-Zell-Leuk√§mie), verl√§ngerte Blutgerinnung, Lymphknotenschwellungen, verminderte Funktion der Nebennierenrinde, Schilddr√ľsenunterfunktion, Schilddr√ľsen√ľberfunktion, Zunahme der K√∂rperbehaarung bei Frauen, Zuckerkrankheit, Auszehrung, Gicht, Appetitzunahme, Verminderung des Geschlechtstriebes, psychiatrische Probleme, Nervosit√§t, Aggression, Albtr√§ume, Schlaganfall, Sprechst√∂rungen, Bewegungs- oder Gleichgewichtsst√∂rungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verlust des Geruchssinns, Sehverlust, Hornhautentz√ľndung, Reizung oder Trockenheit der Augen, Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen, Geh√∂rverlust, Herzschw√§che, verlangsamter Herzschlag, Kreislaufkollaps, Durchblutungsst√∂rungen, erh√∂hter Blutdruck innerhalb der Blutgef√§sse, die die Lunge versorgen (pulmonal-arterielle Hypertonie), Asthma, Blut im Erbrochenen oder im Stuhl (schwarzer Stuhl), Darmentz√ľndung, Schluckschwierigkeiten, Zahnfleischbluten, H√§morrhoiden, Ekzeme, Akne, Lichtempfindlichkeit der Haut, Schuppung oder Risse in der Haut, Knochenst√∂rungen, Muskelsteifheit, Gelenkschwellung, h√§ufiges Wasserlassen, Harninkontinenz, Harnverhalt, Durst, K√§ltegef√ľhl, rasches Anschwellen der Haut, vor allem der Handr√ľcken und F√ľsse, oder der Augenlider, Lippen, des Gesichts, der Zunge oder Genitalien, Virus-Reaktivierung (Hepatitis-B-Virus, G√ľrtelrose).

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Schwerwiegende allergische Reaktionen (Anaphylaxie, Steven-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse) Entz√ľndungen des Lungengewebes, Entz√ľndungen der Bauchspeicheldr√ľse, Akute-Graft-versus-Host-Erkrankung.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag inkl. Eosinophilie und systemische Symptome, genannt DRESS), Erkrankung des Gehirns verursacht durch einen Virus (sogenannte progressive multifokale Leukoenzephalopathie).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Organtransplantatabstossung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bewahren Sie Revlimid in der Originalverpackung, nicht √ľber 25¬†¬įC und f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Weitere Hinweise

Bringen Sie nicht gebrauchte oder besch√§digte Kapseln Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zur√ľck.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Revlimid enthalten?

Wirkstoffe

Lenalidomid: 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg oder 25 mg.

Hilfsstoffe

Lactose, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.

Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid, Eisenoxid (nur bei Hartkapseln 2,5 mg, 7,5 mg, 10 mg und 20 mg), Indigocarmin E132 (nur bei Hartkapseln 2,5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg).

Drucktinte: Shellack, Propylenglycol, Eisenoxid, Kaliumhydroxid.

Zulassungsnummer

57712 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Revlimid? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Revlimid 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg und 25 mg: Packungen zu jeweils 21 Hartkapseln

Zulassungsinhaberin

Bristol-Myers Squibb SA, Steinhausen

Diese Packungsbeilage wurde im August 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Lenalidomid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Bristol-Myers Squibb SA
Suchtgift Nein
ATC Code L04AX04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

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