ramipril-corax comp.5mg/25mg Tabletten

Abbildung ramipril-corax comp.5mg/25mg Tabletten
Wirkstoff(e) Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller corax pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

corax pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Basics 2,5 mg Filmtabletten Ramipril Basics GmbH
Ramipril Sandoz 7,5 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramipril-Isis 5 mg Hartkapseln Ramipril Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Ramipril accedo 5 mg Tabletten Ramipril AWD.pharma GmbH & Co. KG
Ramipril - 1 A Pharma 7,5 mg Tabletten Ramipril 1 A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ramipril-corax comp. 5mg/25mg ist ein Kombinationsarzneimittel aus dem Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) Ramipril und dem harntreibenden Arzneimittel (Thiazid-Diuretikum) Hydrochlorothiazid zur Blutdrucksenkung.
ramipril-corax comp. 5mg/25mg wird angewendet:
- zur Behandlung von nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie), der mit Ramipril alleine nicht ausreichend gesenkt werden kann.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS M√úSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON RAMIPRIL-CORAX COMP. 5MG/25MG TABLETTEN BEACHTEN?
ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Ramipril oder einen anderen ACE-Hemmer, gegen Thiazide oder andere Sulfonamide oder gegen einen der sonstigen Bestandteile sind,
- wenn Sie bereits in der Vergangenheit eine bestimmte Form einer Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) hatten, sei es in Folge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder auch unabh√§ngig davon (heredit√§res/idiopathisches angioneurotisches √Ėdem),
- wenn Sie an schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min/1,73m2 Körperoberfläche) oder Harnverhaltung (Anurie) leiden,
- wenn Sie an schwerer Leberfunktionsst√∂rung und/oder Stauung der Gallenfl√ľssigkeit (Cholestase) leiden,
- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft.
(Es wird empfohlen, ramipril-corax comp. 5mg/25mg auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?).
- wenn Sie stillen (siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit").
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg ist erforderlich bei
Blutdruckabfall (symptomatische Hypotonie)
In manchen F√§llen kommt es nach der ersten Dosis von ramipril-corax comp. 5mg/25mg zu einem Blutdruckabfall. Die Wahrscheinlichkeit f√ľr Patienten mit Bluthochdruck einen Blutdruckabfall zu erleiden ist erh√∂ht bei St√∂rungen der Fl√ľssigkeits- oder Elektrolytbilanz. Das Risiko hierf√ľr besteht bei:
- Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretikatherapie)
- kochsalzarmer Diät
- Blutwäsche (Dialyse)
- Durchfall oder Erbrechen
- reninabhängigem Bluthochdruck
- stärkerer Herzleistungsschwäche.
Bei Patienten mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall muss die Einleitung der Behandlung sowie die Dosisanpassung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg unter strenger √§rztlicher √úberwachung erfolgen. Besondere Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von Patienten, die an koronarer Herzkrankheit oder an Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn (Zerebralsklerose) leiden, weil ein starker Blutdruckabfall bei diesen Patienten einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ausl√∂sen kann. Bei hochgradigem Blutdruckabfall sollte der Patient in Schocklage (Hochlagerung der Beine) gebracht und unverz√ľglich ein Arzt informiert werden, der die weiteren Ma√ünahmen einleiten wird.
Aorten- und Mitralklappenstenose/Hypertrophe Kardiomyopathie
Bei Patienten mit Herzklappenverengungen (Aorten- oder Mitralklappenstenose) bzw. anderen Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer, die den Blutstrom bedeutsam einschränken (z.B. hypertrophe Kardiomyopathie), darf ramipril-corax comp. 5mg/25mg nicht angewendet werden.
Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom)
ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf hier nicht angewendet werden, da Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus nicht auf blutdrucksenkende Arzneimittel ansprechen, deren Wirkung auf einer Hemmung des Renin-Angiotensin- Systems (RAS) beruht.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Tritt bei Patienten, die unter Herzleistungsschw√§che leiden, nach Therapiebeginn mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg ein Blutdruckabfall auf, kann dies zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren. √úber Nierenversagen, das sich meist wieder zur√ľckbildete, wurde in solchen F√§llen berichtet.
Bei Nierenarterienverengung (beidseitig oder einseitig bei Einzelniere) wurden unter einer Behandlung mit ACE-Hemmern Anstiege der Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut beobachtet, die sich in der Regel nach Absetzen der Therapie wieder zur√ľckbildeten. Damit muss vor allem bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion gerechnet werden. Wenn zugleich ein durch Nierengef√§√üerkrankungen bedingter (renovaskul√§rer) Bluthochdruck vorliegt, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen massiven Blutdruckabfall und Nierenversagen. Bei diesen Patienten muss die Therapie niedrig dosiert eingeleitet werden und anschlie√üend eine sorgf√§ltige Dosisanpassung unter engmaschiger √§rztlicher √úberwachung erfolgen. Da eine Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) hierbei eine mitverursachende Rolle spielen kann, ist diese abzusetzen und die Nierenfunktion in den ersten Behandlungswochen engmaschig zu √ľberwachen.
Tritt unter der Anwendung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg ein Anstieg der Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut auf, muss die Behandlung abgesetzt werden. Eine Dosisreduktion und/oder ein Absetzen der Therapie kann erforderlich sein.
Bei Patienten mit Nierenerkrankungen können Thiazide (wie Hydrochlorothiazid) eine Azotämie (erhöhte Konzentration von Stickstoffabbauprodukten im Blut) auslösen, die unter Umständen ein Absetzen der Therapie erforderlich macht.
Patienten nach Nierentransplantation
Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg bei Patienten kurz nach Nierentransplantation vor, daher wird die Anwendung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg bei diesen Patienten nicht empfohlen.
√úberempfindlichkeit/Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem)
Angioneurotische √Ėdeme des Gesichts, der Arme und Beine, der Lippen, der Zunge sowie des Kehlkopfs oder Rachens k√∂nnen selten auftreten. Sie k√∂nnen zu jedem Zeitpunkt w√§hrend der Behandlung auftreten. Bei Beteiligung des Kehlkopfes besteht Erstickungsgefahr!
In diesen F√§llen m√ľssen Sie die Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg sofort abbrechen und unverz√ľglich einen Arzt verst√§ndigen, der eine geeignete Therapie einleiten wird! Ein Klinikaufenthalt ist dann erforderlich. Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Zunge, Kehlkopf oder Rachen k√∂nnen t√∂dlich verlaufen.
Bei Patienten mit einem angioneurotischen √Ėdem in der Vorgeschichte, das unabh√§ngig von einer Behandlung mit ACE-Hemmer auftrat, besteht ein h√∂heres Risiko unter ramipril-corax comp. 5mg/25mg ein angioneurotisches √Ėdem zu entwickeln.
Angioneurotische √Ėdeme treten bei der Bev√∂lkerung mit schwarzer Hautfarbe h√§ufiger auf als bei nicht-schwarzen Patienten.
Wie auch andere ACE-Hemmer, senkt Ramipril, ein Wirkstoff der fixen Kombination, den Blutdruck bei Menschen mit schwarzer Hautfarbe weniger gut als bei nicht-schwarzen Menschen.
√úberempfindlichkeitsreaktionen
Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen wurden bei Patienten beobachtet, die sich einer Blutw√§sche mit High-flux-Membranen (z.B. "AN 69") unterzogen. Bei diesen Patienten sollte die Verwendung einer anderen Dialysemembran oder eines anderen blutdrucksenkenden Arzneimittels in Erw√§gung gezogen werden. Der Dialysearzt muss deshalb √ľber die Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg unterrichtet werden.
W√§hrend einer speziellen Behandlung von schweren Fettstoffwechselst√∂rungen (LDL-Apherese mit Dextransulfat) k√∂nnen unter gleichzeitiger Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Falls eine solche spezielle Behandlung notwendig ist, muss ramipril-corax comp. 5mg/25mg durch den behandelnden Arzt vor√ľbergehend durch andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck ersetzt werden.
Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Insektengifte (Bienen/Wespen), die sich einer Behandlung zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Hyposensibilisierungstherapie) unterziehen und gleichzeitig unter Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg stehen, haben ein erhöhtes Risiko schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen mit Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen und/oder allergischen Hautreaktionen. Daher darf ramipril-corax comp. 5mg/25mg während einer Hyposensibilisierungstherapie nicht eingenommen werden.
Eingeschränkte Leberfunktion
Sehr selten wurde unter ACE-Hemmer-Behandlung ein Symptomenkomplex beobachtet, der mit Gelbsucht (cholestatischem Ikterus) oder einer Leberentz√ľndung beginnt und fortschreitend bis zum Leberzellverfall (hepatische Nekrose) und (in manchen F√§llen) zum Tod f√ľhren kann. Wenn sich bei Ihnen unter der Therapie mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg eine Gelbsucht entwickelt oder die Leberenzymwerte ansteigen, muss unverz√ľglich ein Arzt benachrichtigt werden, der das Arzneimittel absetzen und die erforderliche Therapie einleiten wird.
Thiazide (wie Hydrochlorothiazid) m√ľssen bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rung oder schweren Lebererkrankungen vorsichtig angewendet werden, da schon geringe Schwankungen der Fl√ľssigkeits- und Elektrolytbilanz ein Leberkoma ausl√∂sen k√∂nnen.
Blutbildveränderungen (Neutropenie/Agranulozytose)
Bei Patienten unter Therapie mit ACE-Hemmern (wie Ramipril) wurde √ľber Blutbildver√§nderungen (Neutropenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie und An√§mie) berichtet. ramipril-corax comp. 5mg/25mg ist mit √§u√üerster Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit kollagenen Gef√§√üerkrankungen, bei immunsuppressiver Therapie, Behandlung mit Allopurinol oder Procainamid oder bei einer Kombination dieser Risikofaktoren, insbesondere wenn eine vorbestehende Nierenfunktionsst√∂rung vorliegt. Bei einigen dieser Patienten kam es zu ernsthaften Infektionen, die in einzelnen F√§llen nicht auf eine intensive Antibiotika-Therapie ansprachen. In diesen F√§llen muss w√§hrend der Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg eine regelm√§√üige Kontrolle der wei√üen Blutk√∂rperchen erfolgen. Bitte melden Sie jedes Anzeichen einer Infektion sofort Ihrem behandelnden Arzt!
Wird eine Neutropenie (Neutrophilenzahl < 1000/mm3) festgestellt oder vermutet, so ist die fixe Kombination aus Ramipril und Hydrochlorothiazid abzusetzen.
Husten
Unter der Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg kann Husten auftreten. Dieser Husten ist charakteristischerweise nicht produktiv, aber chronisch und bildet sich nach Absetzen der Therapie zur√ľck.
Chirurgische Eingriffe/Narkose
W√§hrend gr√∂√üerer operativer Eingriffe und bei Anwendung von Narkosemitteln, die eine Blutdrucksenkung bewirken, kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen, der durch Erh√∂hung des Plasmavolumens korrigiert werden kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt dar√ľber, dass Sie ramipril-corax comp. 5mg/25mg einnehmen!
Erhöhte Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
Bei folgenden Patienten kann es unter Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg zu erhöhten Kaliumkonzentrationen im Serum kommen: bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter harntreibender Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika), Kaliumpräparate, kaliumhaltiger Salzersatzmittel oder anderer Arzneimittel, die einen Anstieg der Kalium-Serumkonzentration bewirken (z.B. Heparin).
Störungen des Elektrolythaushalts
Wie bei Behandlung mit allen anderen harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika), sind regelm√§√üige Kontrollen der Serum-Elektrolyte durchzuf√ľhren.
Unter Thiaziden (wie Hydrochlorothiazid) k√∂nnen St√∂rungen der Fl√ľssigkeits- und Elektrolytbilanz (erniedrigter Kaliumspiegel, erniedrigter Natriumspiegel, verringerter Chloridgehalt und erh√∂hter Gehalt von basischen Stoffen im Blut) auftreten. Warnsignale einer St√∂rung der Fl√ľssigkeits- und Elektrolytbilanz sind: Mundtrockenheit, Durst, Schw√§chegef√ľhl, Lethargie, Benommenheit, Ruhelosigkeit, Muskelschmerzen oder Muskelkr√§mpfe, Muskelschw√§che, Blutdruckabfall, verminderte Harnausscheidung, erh√∂hter Puls und Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. √úbelkeit und Erbrechen.
Die Möglichkeit erniedrigter Kaliumspiegel (Hypokaliämie) besteht am stärksten bei Patienten mit Leberzirrhose, bei Patienten mit beschleunigter Harnausscheidung, bei Patienten mit unzureichender oraler Elektrolytzufuhr, sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit Corticosterioden oder ACTH behandelt werden.
Bei hei√üem Wetter kann es bei Patienten mit √Ėdemen zu einem Natriummangel (Hyponatri√§mie) kommen. Der Chloridmangel ist meist harmlos und nicht behandlungsbed√ľrftig.
Thiazide k√∂nnen die Calciumausscheidung √ľber den Urin vermindern und so zu einem schwachen und vor√ľbergehenden Anstieg der Calciumkonzentration im Serum f√ľhren. Ein deutlich erh√∂hter Calciumspiegel im Blut (Hyperkalz√§mie) kann Ausdruck einer versteckten √úberfunktion der Nebenschilddr√ľsen sein. Die Thiazide sollten dann solange abgesetzt werden, bis die Ergebnisse von Funktionstests der Nebenschilddr√ľsen vorliegen. Thiazide k√∂nnen die Magnesiumausscheidung √ľber die Nieren verst√§rken mit der m√∂glichen Folge eines Magnesiummangels (Hypomagnesi√§mie).
Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetiker)/Wirkungen auf den Stoffwechsel
Bei Diabetikern, die Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers anwenden (orale Antidiabetika, Insulin), m√ľssen w√§hrend des ersten Behandlungsmonats mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg die Blutzuckerspiegel engmaschig √ľberwacht werden. Es kann eine Anpassung der Dosierung der blutzuckersenkenden Arzneimittel erforderlich sein. Ein unerkannter (latenter) Diabetes mellitus kann unter der Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg offenkundig werden.
Erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte wurden mit bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid) in Zusammenhang gebracht. Bei manchen Patienten kann ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) auftreten oder sich eine Gicht entwickeln.
Lithium
Die Kombination von Lithium und ramipril-corax comp. 5mg/25mg wird nicht empfohlen.
Dopingtests
Das in diesem Arzneimittel enthaltene Hydrochlorothiazid kann in Tests auf Doping-Substanzen zu einem positiven Ergebnis f√ľhren.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?).
Sonstiges
√úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen bei Patienten mit oder ohne ein in der Vorgeschichte bekanntes allergischem Asthma oder Bronchialasthma auftreten. Es liegen Berichte √ľber eine m√∂gliche Verschlechterung oder Aktivierung eines systemischen Lupus erythematodes (eine bestimmte Autoimmunerkrankung) vor.
Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
Die Sicherheit von ramipril-corax comp. 5mg/25mg bei Kindern und Jugendlichen (< 18 Jahre) ist nicht erwiesen; die Anwendung wird daher nicht empfohlen.
√Ąltere Menschen
Bei älteren Patienten ist die Dosiseinstellung der Einzelsubstanzen Ramipril und Hydrochlorothiazid vor einem Wechsel zur fixen Kombination ramipril-corax comp. 5mg/25mg mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen (siehe Abschnitt 3. ? Wie sind ramipril-corax comp. 5mg/25mg einzunehmen??).
Bei Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Ramipril
Wechselwirkungen können auftreten mit folgenden Arzneimitteln:
- Entwässerungsmittel (Diuretika):
Wird neben Ramipril zusätzlich ein Diuretikum genommen, so ist die blutdrucksenkende Wirkung in der Regel additiv.
Sollten Sie bereits mit Diuretika behandelt werden, kann der Blutdruck gelegentlich √ľberdurchschnittlich stark abfallen, wenn zus√§tzlich Ramipril genommen wird, insbesondere dann, wenn die Diuretika-Therapie erst kurz zuvor begonnen wurde. Die M√∂glichkeit einer zu starken Blutdrucksenkung durch Ramipril l√§sst sich minimieren, indem man das Diuretikum vor Beginn der Behandlung mit Ramipril absetzt.
- Nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (NSAIDs) einschlie√ülich
Acetylsalicylsäure ? 3 g/Tag:
Durch chronische Anwendung von NSAIDs kann die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril unter Umst√§nden abgeschw√§cht werden. NSAIDs und ACE-Hemmer wie Ramipril k√∂nnen gemeinsam den Serum-Kaliumspiegel erh√∂hen und die Nierenfunktion beeintr√§chtigen. Diese Wirkungen sind in der Regel reversibel. In seltenen F√§llen kann ein akutes Nierenversagen auftreten, insbesondere bei Patienten mit bereits eingeschr√§nkter Nierenfunktion, wie z.B. √§ltere Patienten oder Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel.
- Sonstige blutdrucksenkende Arzneimittel:
Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel kann die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril verstärken. Auch bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Arzneimitteln, die auf das Herz-Kreislauf-System wirken wie z.B. Glyceroltrinitrat und andere Nitrate oder andere Vasodilatatoren, kann der Blutdruck weiter absinken.
- Arzneimittel zur Behandlung von depressiven bzw. psychiatrischen
Erkrankungen und Narkosemittel (trizyklische Antidepressiva/Antipsychotika /Anästhetika):
Die gleichzeitige Anwendung bestimmter an√§sthetischer Arzneimittel, trizyklischer Antidepressiva und Antipsychotika mit ACE-Hemmern wie Ramipril kann zu einer weiteren Blutdrucksenkung f√ľhren.
- Arzneimittel, die das sympathische Nervensystem beeinflussen
(Sympathomimetika, z.B. in Nasentropfen):
Sympathomimetika k√∂nnen die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern wie Ramipril vermindern; die Patienten sind sorgf√§ltig zu √ľberwachen.
- Insuline und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen:
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril und Arzneimitteln zur Senkung des Blutzuckers (Insuline, blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen) kann zu einer verst√§rkten Senkung des Blutzuckerspiegels sowie zu einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) f√ľhren. Dies gilt insbesondere w√§hrend der ersten Wochen der Kombinationstherapie sowie bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion.
- Nitrate, Acetylsalicylsäure, Thrombolytika und/oder Betablocker
(Arzneimittel f√ľr Herz und Kreislauf und zur "Blutverd√ľnnung?):
Ramipril kann gleichzeitig mit Acetylsalicylsäure (in niedriger Dosierung), Thrombolytika, Betablockern und/oder Nitraten angewendet werden.
- Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht):
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril und Allopurinol erh√∂ht das Risiko f√ľr Nierenversagen und f√ľr eine Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie).
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Verhinderung von Organabstoßung nach
Organtransplantation):
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril und Ciclosporin steigert das Risiko eines Nierenversagens und von erhöhten Kalium-Blutspiegeln (Hyperkaliämie).
- Lovastatin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfette):
Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril und Lovastatin können die Kalium-Blutspiegel erhöht werden (Hyperkaliämie).
- Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), Arzneimittel,
die das Wachstum von Tumoren hemmen (Zytostatika) oder Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen des Körpers vermindern (Immunsuppressiva):
Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril erh√∂ht das Risiko f√ľr eine Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie).
- H√§modialyse (Blutw√§sche durch k√ľnstliche Niere):
Bei dialysepflichtigen Patienten ist die Kombination Ramipril/Hydrochlorothiazid zu vermeiden, da bei der Verwendung von High-Flux-Dialysemembranen und bei gleichzeitiger Behandlung mit einem ACE-Hemmer wie Ramipril häufig heftige allergische (anaphylaktoide) Reaktionen auftraten.
Hydrochlorothiazid
Wechselwirkungen können auftreten mit folgenden Arzneimitteln:
- Amphotericin B (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen, parenteral
angewendet), Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Magen- Darmgeschw√ľren), kortisonhaltigen Arzneimitteln, Corticotropin (ACTH) oder Abf√ľhrmittel:
Hydrochlorothiazid kann Störungen des Salzhaushaltes, insbesondere erniedrigte Kalium-Blutspiegel (Hypokaliämie), verursachen.
- Calciumsalze:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Thiazid-Diuretika wie Hydrochlorothiazid kann es zu einem Anstieg des Calcium-Blutspiegels kommen.
- Herzstärkende Arzneimittel (Herzglykoside):
Erhöhtes Risiko einer Vergiftung mit Herzglykosiden in Verbindung mit Hydrochlorothiazid, wenn es durch Hydrochlorothiazid zu einer Erniedrigung des Kalium-Blutspiegels (Hypokaliämie) kommt.
- Arzneimittel, die eine Senkung der Blutfette bewirken (Colestyramin, Colestipol):
Diese können die Aufnahme von Hydrochlorothiazid vermindern oder verlangsamen. Deshalb ist ramipril-corax comp. 5mg/25mg mindestens eine Stunde vor oder vier bis sechs Stunden nach diesen Arzneimitteln einzunehmen.
- Arzneimittel mit muskelerschlaffender Wirkung (z.B. Tubocurarinchlorid):
Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Hydrochlorothiazid verstärkt werden.
- Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie bestimmte Herzrhythmusstörungen
("Torsades de Pointes"-Tachykardien) hervorrufen können:
Auf Grund des Risikos erniedrigter Kalium-Blutspiegel (Hypokaliämie) ist besondere Vorsicht geboten, wenn Hydrochlorothiazid gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die "Torsades de Pointes"-Tachykardien auslösen können.
- Sotalol (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen):
Eine durch Hydrochlorothiazid-verursachte Erniedrigung des Kalium-Blutspiegels (Hypokaliämie) kann das Risiko erhöhen, durch Sotalol Herzrhythmusstörungen zu bekommen.
Ramipril-Hydrochlorothiazid-Kombination
Wechselwirkungen können auftreten mit folgenden Arzneimitteln:
- Kalium-Ergänzungspräparate, kaliumsparende Entwässerungsmittel (Diuretika)
und kaliumhaltige Salzersatzpräparate:
Es kann ein erh√∂hter Kalium-Blutspiegel (Hyperkali√§mie) auftreten. Zu den Risikofaktoren hierf√ľr z√§hlen u.a. Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus sowie die gleichzeitige Anwendung von kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kalium-Erg√§nzungspr√§paraten oder kaliumhaltigen Salzersatzpr√§paraten. Bei der Einnahme dieser Arzneimittel und Pr√§parate haben Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Anstieg des Kaliumspiegels. Bei Gabe von Ramipril mit einem kaliumausschwemmenden Diuretikum l√§sst sich eine Besserung der diuretikabedingten Hyperkali√§mie erzielen.
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen):
Bei gleichzeitiger Anwendung von Lithium und ACE-Hemmern wie Ramipril k√∂nnen die Lithium-Blutspiegel reversibel erh√∂ht werden. Es k√∂nnen dadurch Vergiftungserscheinungen durch Lithium auftreten. Eine gleichzeitige Anwendung von Ramipril und Lithium wird nicht empfohlen. Auch die gleichzeitige Anwendung von Thiazid-Diuretika wie Hydrochlorothiazid mit Lithium kann das Risiko einer Lithium-Vergiftung erh√∂hen und so dieses Risiko von ACE-Hemmern noch zus√§tzlich verst√§rken. L√§sst sich diese Kombination nicht vermeiden, so ist der Lithium-Blutspiegel sorgf√§ltig zu √ľberwachen.
- Trimethoprim (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen):
Die gleichzeitige Anwendung von Trimethoprim mit ACE-Hemmern wie Ramipril und Thiaziden wie Hydrochlorothiazid steigert das Risiko erhöhter Kalium-Blutspiegel (Hyperkaliämie).
- Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z.B. Sulfonylharnstoffe/
Biguanide wie Metformin), Insulin:
Hydrochlorothiazid kann deren Wirkung möglicherweise vermindern; die blutzuckersenkende Wirkung kann durch Ramipril aber auch verstärkt werden.
- Kochsalz (Natriumchlorid):
Kochsalz vermindert die blutdrucksenkende Wirkung der Ramipril-Hydrochlorothiazid-Kombination.
- Behandlung mit hochdosierten Salicylaten (mehr als 3 g/Tag):
Hydrochlorothiazid kann die toxische Wirkung von Salicylaten auf das zentrale Nervensystem verstärken.
Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, ramipril-corax comp. 5mg/25mg vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg in diesem Stadium zu schweren Missbildungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.
Stillzeit
Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg wird stillenden M√ľttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung ausw√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
ramipril-corax comp. 5mg/25mg hat geringen bis m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Individuell unterschiedliche Reaktionen k√∂nnen die Verkehrst√ľchtigkeit sowie die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen und zum Arbeiten ohne festen Halt beeintr√§chtigen. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn und Dosiserh√∂hung, bei Wechsel des Arzneimittels und in Verbindung mit Alkohol.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von ramipril-corax comp. 5mg/25mg
Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat.
Bitte nehmen Sie ramipril-corax comp. 5mg/25mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE SIND RAMIPRIL-CORAX COMP. 5MG/25MG TABLETTEN EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie ramipril-corax comp. 5mg/25mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Erwachsene:
Die Anwendung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg wird nur nach vorangegangener individueller Dosiseinstellung mit den Einzelsubstanzen empfohlen. Die Dosis kann in Abständen von mindestens 3 Wochen erhöht werden.
Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2,5 mg Ramipril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt entweder 2,5 mg Ramipril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid oder 5 mg Ramipril und 25 mg Hydrochlorothiazid (entsprechend 1 Tablette ramipril-corax comp. 5mg/25mg). Die empfohlene Tagesh√∂chstdosis betr√§gt 5 mg Ramipril und 25 mg Hydrochlorothiazid (entsprechend 1 Tablette ramipril-corax comp. 5mg/25mg).
√Ąltere Patienten und Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion:
Bei älteren Patienten und bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 60 mI/min ist die Dosiseinstellung der Einzelsubstanzen Ramipril und Hydrochlorothiazid vor einem Wechsel zur fixen Kombination mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen.
Die Dosis der fixen Kombination muss so niedrig wie möglich gehalten werden. Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 5 mg Ramipril und 25 mg Hydrochlorothiazid (entsprechend 1 Tablette ramipril-corax comp. 5mg/25mg).
ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min/1,73 m2 Körperoberfläche) nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2. ?ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf nicht eingenommen werden").
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist vor einem Wechsel zu ramipril-corax comp. 5mg/25mg eine Dosiseinstellung von Ramipril vorzunehmen.
ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung und/oder Gallestauung nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2. ?ramipril-corax comp. 5mg/25mg darf nicht eingenommen werden").
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Nehmen Sie die Tabletten bitte einmal t√§glich morgens als Einzeldosis mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tabletten k√∂nnen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ramipril-corax comp. 5mg/25mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge ramipril-corax comp. 5mg/25mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: verzögerte Harnausscheidung, Störungen des Salzhaushalts, starker Blutdruckabfall, Bewusstseinsstörungen bis zum Koma, Krampfanfälle, Lähmungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen, verlangsamte Herzschlagfolge, Kreislaufschock, Nierenfunktionsstörung sowie Lähmung der Darmtätigkeit.
Wenn Sie die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie verordnet fort.
Wenn Sie die Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg abbrechen
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann ramipril-corax comp. 5mg/25mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Mögliche Nebenwirkungen:

Bei einer Therapie mit ACE-Hemmern, Ramipril oder Hydrochlorothiazid wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Schwere Blutdrucksenkung nach Therapiebeginn oder Dosiserh√∂hung. Dies gilt insbesondere f√ľr bestimmte Risikogruppen (siehe Abschnitt 2. ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ramipril-corax comp. 5mg/25mg ist erforderlich bei?). Ebenso k√∂nnen Symptome wie Schwindel, allgemeines Schw√§chegef√ľhl sowie verschwommenes Sehen, in seltenen F√§llen mit Bewusstseinsst√∂rungen (Synkope), auftreten. Bei der Anwendung von ACE-Hemmern wie Ramipril bei Patienten mit niedrigem Blutdruck wurden ferner einzelne F√§lle von Herzrhythmusst√∂rungen wie Herzrasen, unregelm√§√üiger Herzschlag, Herzklopfen, Engegef√ľhl und Schmerzen im Herzbereich infolge einer Mangeldurchblutung (Angina pectoris), Herzinfarkt, starke Blutdrucksenkung mit Schock, vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn, Gehirnblutungen sowie Hirninfarkt durch Minderdurchblutung beobachtet.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten:

Verminderung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin), verminderter Anteil an roten Blutzellen (Hämatokrit), Verminderung weißer Blutzellen (Leukopenie), Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Weitgehendes Fehlen bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose), starke Verminderung aller Bluzellen (Panzytopenie), Vermehrung bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie), verstärkter Abbau der roten Blutzellen (hämolytische Anämie) bei Patienten mit einer bestimmten Stoffwechselerkrankung (G6-PDH-Mangel).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig:

Erniedrigter Kaliumspiegel, erhöhter Harnsäurespiegel mit Anstieg von Blutharnstoff und Kreatinin, erhöhter Blutzuckerspiegel, Gicht.

Gelegentlich:

Erhöhte Kalium-, Chlorid- und Calciumspiegel im Blut, erniedrigte Natrium- und Magnesiumspiegel im Blut.

Selten:

St√∂rungen des Fl√ľssigkeits- und Salzhaushalts (insbesondere bei Patienten mit vorbestehender Nierenerkrankung), erniedrigter Chloridspiegel im Blut, metabolische Alkalose.

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Erhöhte Serumtriglyzeride, Hypercholesterinämie, erhöhte Serumamylase, Verschlechterung eines Diabetes.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:

Teilnahmslosigkeit (Apathie), Nervosität.

Selten:

Angstzustände, Verwirrtheit, Depressionen, Schlafstörungen.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Schwindel, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwäche.

Gelegentlich:

starke Schläfrigkeit (Somnolenz).

Selten:

Unruhe, Störungen des Geruchssinns, Gleichgewichtsstörungen, Missempfindungen (Kribbeln).

Augenerkrankungen

Gelegentlich:

Bindehautentz√ľndung, Lidrandentz√ľndung.

Selten:

vor√ľbergehende Kurzsichtigkeit, verschwommenes Sehen.

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs

Selten:

Ohrensausen (Tinnitus).

Herzerkrankungen

Selten:

Bewusstseinsstörungen (Synkope).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Herzrasen.

Gefäßerkrankungen

Häufig:

Niedriger Blutdruck (Hypotonie).

Gelegentlich:

(nicht-angioneurotisches) Fußgelenködem.

Selten:

Komplikationen durch Gerinnsel und Embolien (Thromboembolische Erkrankung).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rung im Gehirn (transitorische isch√§mische Attacken), Gehirnblutungen, Verschlechterung von Durchblutungsst√∂rungen der Finger (bei Morbus Raynaud), Entz√ľndung der kleinen Gef√§√üe (Vaskulitis), ven√∂se Erkrankungen, Thrombosen, Embolien.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums

Häufig:

Husten, Bronchitis.

Selten:

Kurzatmigkeit, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Nasenschleimhautentz√ľndung, Entz√ľndung der Rachenschleimhaut, Entz√ľndung der Zungenschleimhaut, Bronchospasmus, allergische interstitielle Lungenentz√ľndung.

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Pl√∂tzlich auftretende Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) mit t√∂dlicher Blockade der Luftwege1), Lungen√∂dem auf Grund einer √úberempfindlichkeit gegen Hydrochlorothiazid.

Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes

Häufig:

Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Verdauungsstörungen.

Gelegentlich:

Oberbauchkr√§mpfe, Durstgef√ľhl, Verstopfung, Durchfall, Appetitverlust.

Selten:

Mundtrockenheit, Erbrechen, St√∂rungen des Geschmacksempfindens, Entz√ľndungen der Mund- und Zungenschleimh√§ute, Speicheldr√ľsenentz√ľndung (Sialadenitis), Zungenentz√ľndung (Glossitis).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Darmverschluss, (h√§morrhagische) Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten:

Erhöhte Leberenzym- und/oder Bilirubinwerte2) (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Cholestatischer Ikterus/ Gelbsucht2), Hepatitis, Entz√ľndung der Gallenblase (bei bestehenden Gallensteinen, Leberzellnekrosen).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes3)

Häufig:

Allergische Reaktion (wie Hautausschlag).

Gelegentlich:

Lichtempfindlichkeit, Juckreiz, Nesselsucht.

Selten:

Hautr√∂tung mit Hitzewallungen, vermehrtes Schwitzen (Diaphorese), angioneurotische √Ėdeme (Schwellungen von Gesicht, Lippen, Gliedma√üen, Hals und/oder Kehlkopf, eventuell in Verbindung mit Schluckbeschwerden oder Atemnot).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

bestimmte schwerwiegende Hauterkrankungen (Erythema multiforme, Stevens-JohnsonSyndrom), bestimmte schwerwiegende Hauterkrankung mit Blasenbildung (toxische epidermale Nekrolyse), Hautreaktionen mit Blasen- bzw. Schuppenbildung, Lupus erythematodes, Haarausfall, Verschlechterung einer Schuppenflechte, Nagelablösung (Onycholyse).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten:

Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerz, Gelenkschmerz, Muskelschw√§che, Gelenkentz√ľndung (Arthritis).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Lähmungserscheinungen (Paralyse).

Erkrankungen der Nieren- und Harnwege

Gelegentlich:

Proteinurie (Ausscheidung von Eiweiß im Urin).

Selten:

Verschlechterung der Nierenfunktion, Erhöhung des Blutharnstoff-Stickstoffwerts (BUN) und des Serumkreatinins, Dehydration (Mangel an Körperwasser).

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

(akute) Nierenfunktionsst√∂rung, bestimmte Nierenerkrankung mit Ausscheidung von Eiwei√ü im Harn (nephrotisches Syndrom), interstitielle Nierenentz√ľndung, verminderte Harnausscheidung.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Gelegentlich:

Verminderte Libido.

Selten:

Impotenz.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr selten, einschließlich Einzelfälle:

Schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen, angioneurotische √Ėdeme1).

1) Erh√∂hte H√§ufigkeit angioneurotischer √Ėdeme bei Menschen mit schwarzer Hautfarbe.

ACE-Hemmer wurden mit dem Auftreten angioneurotischer √Ėdeme im Gesicht und im Mund-Rachenraum bei einer kleinen Untergruppe von Patienten in Verbindung gebracht.

2) Bei Auftreten einer Gelbsucht oder eines Anstiegs der Leberenzymwerte ist eine medizinische √úberwachung erforderlich.

3) Bei schwerwiegenden Hautreaktionen ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Es wurde ein Symptomkomplex beobachtet, der eines oder mehrere der folgenden Symptome umfassen kann: Fieber, Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie), Gelenkschmerzen/Gelenkentz√ľndung (Arthralgie/Arthritis), positive antinukle√§re Antik√∂rper (ANA), erh√∂hte Blutk√∂rperchensenkung (BSG), Eosinophilie und Leukozytose, fl√ľchtige Hautausschl√§ge, erh√∂hte Lichtempfindlichkeit. Es k√∂nnen weitere Hauterscheinungen auftreten.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zur ergreifen?

Wenn bei Ihnen eine Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Schleimh√§uten, Zunge, Kehlkopf oder Rachen auftritt, m√ľssen Sie die Behandlung mit ramipril-corax comp. 5mg/25mg sofort abbrechen und unverz√ľglich einen Arzt verst√§ndigen, der eine geeignete Therapie einleiten wird. Einweisung in ein Krankenhaus kann erforderlich sein.

Übermäßiger Blutdruckabfall, Gelbsucht oder Überempfindlichkeitsreaktionen können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie dieses Arzneimittel auf keinen Fall ohne ärztliche Aufsicht weiter.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


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Weitere Informationen

WEITERE INFORMATIONEN
Was ramipril-corax comp. 5 mg/25 mg enthält:
Die Wirkstoffe sind: Ramipril und Hydrochlorothiazid
Die sonstigen Bestandteile sind: Vorverkleisterte Maisstärke, Octadecylhydrogenfumarat Natriumsalz, Natriumhydrogencarbonat, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium.
Wie ramipril-corax comp. 5 mg/25 mg aussieht und Inhalt der Packung:
ramipril-corax comp. 5 mg/25 mg sind weiße Tabletten (5,0 x 10,0 mm) mit der Markierung 25 auf der einen Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.
ramipril-corax comp. 5 mg/25 mg ist in Packungen mit 20, 30, 50, 60 und 100 Tabletten erhältlich.
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
Pharmazeutischer Unternehmer
corax pharma GmbH
Josef-Dietzgen-Straße 3
53773 Hennef
Telefon: 02242-8740-100
Telefax: 02242-8740-199
E-Mail:
Hersteller
biomo pharma GmbH
Josef-Dietzgen-Straße 3
53773 Hennef
Die Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im 1010.

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Wirkstoff(e) Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller corax pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden