Ciprofloxacin 1A Pharma 250 mg - Filmtabletten

Abbildung Ciprofloxacin 1A Pharma 250 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ciprofloxacin
Zulassungsland Österreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 09.09.2002
ATC Code J01MA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

Zulassungsinhaber

1A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Ciprofloxacin 1A Pharma enthÀlt den aktiven Wirkstoff Ciprofloxacin. Ciprofloxacin ist ein Antibiotikum, das zur Gruppe der Fluorchinolone gehört. Ciprofloxacin wirkt, indem es Bakterien abtötet, die Infektionen verursachen. Es wirkt nur bei bestimmten BakterienstÀmmen.

Erwachsene

Ciprofloxacin 1A Pharma wird bei Erwachsenen zur Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen angewendet:

  • Infektionen der Atemwege
  • langanhaltende oder wiederholt auftretende EntzĂŒndungen der Ohren oder der Nasennebenhöhlen
  • Harnwegsinfektionen
  • Infektionen der Geschlechtsorgane bei Frauen und MĂ€nnern
  • Infektionen des Magen-/Darm-Trakts und Infektionen des Bauchraums
  • Infektionen der Haut und der Weichteilgewebe
  • Infektionen der Knochen und Gelenke
  • Vorbeugung gegen Infektionen durch das Bakterium Neisseria meningitidis
  • Behandlung nach einer Inhalation von Milzbranderregern

Ciprofloxacin kann zur Behandlung von Patienten mit einer geringen Zahl an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) und Fieber, das vermutlich durch eine bakterielle Infektion verursacht wird, eingesetzt werden.

Wenn Sie unter einer schweren Infektion leiden oder einer Infektion, die von verschiedenen Bakterientypen verursacht wird, werden Sie möglicherweise eine zusÀtzliche antibiotische Behandlung zu Ciprofloxacin 1A Pharma bekommen.

Kinder und Jugendliche

Ciprofloxacin 1A Pharma wird bei Kindern und Jugendlichen unter Aufsicht eines hierauf spezialisierten Arztes zur Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen eingesetzt:

  • Infektionen der Lunge und der Bronchien bei Kindern und Jugendlichen, die an zystischer Fibrose leiden
  • komplizierte Infektionen der Harnwege, einschließlich Infektionen mit Beteiligung der Nierenbecken (Pyelonephritis)
  • Behandlung nach einer Inhalation von Milzbranderregern

Ciprofloxacin 1A Pharma kann auch zur Behandlung von anderen speziellen schweren Infektionen bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, wenn Ihr Arzt dies als notwendig ansieht.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Ciprofloxacin, andere ChinolonprĂ€parate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie Tizanidin einnehmen (siehe Abschnitt 2., „Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden:

Sie sollten Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschließlich Ciprofloxacin 1A Pharma, nicht anwenden, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bei Anwendung von Chinolonen oder Fluorchinolonen eine schwerwiegende Nebenwirkung aufgetreten ist. In diesem Fall sollten Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ciprofloxacin 1A Pharma einnehmen, wenn Sie

  • jemals Nierenprobleme hatten, da Ihre Behandlung eventuell angepasst werden muss
  • unter Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden
  • in der Vergangenheit Sehnenprobleme bei einer frĂŒheren Behandlung mit Antibiotika wie Ciprofloxacin 1A Pharma hatten
  • zuckerkrank sind, da möglicherweise ein erhöhtes Risiko besteht, dass es wĂ€hrend der Behandlung mit Ciprofloxacin zu einer HypoglykĂ€mie (zu niedriger Blutzuckerspiegel) kommt
  • unter Myasthenia gravis leiden (ein Typ der MuskelschwĂ€che), da sich Ihre Beschwerden verschlechtern können
  • Herzprobleme haben. Bei der Einnahme von Ciprofloxacin ist Vorsicht geboten, wenn
    • Sie an einer angeborenen VerlĂ€ngerung des QT-Intervalls leiden (sichtbar in einem EKG, einer elektrischen Aufnahme des Herzens) oder es in Ihrer Familie derartige FĂ€lle gibt
    • Sie an einer Störung des Salzhaushalts im Blut leiden (vor allem niedrige Spiegel von Kalium oder Magnesium im Blut)
    • Sie einen sehr langsamen Herzrhythmus haben (genannt „Bradykardie“)
    • Sie ein schwaches Herz haben („Herzinsuffizienz“)
    • Sie einen Herzinfarkt („Myokardinfarkt“) erlitten haben
    • Sie weiblich oder eine Ă€ltere Person sind
    • Sie andere Arzneimittel einnehmen, die VerĂ€nderungen des EKGs bewirken (siehe Abschnitt 2., „Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“)
  • oder eines Ihrer Familienmitglieder einen bekannten Mangel an dem Enzym Glucose-6- Phosphat-Dehydrogenase (G6PD) hat, da bei Ihnen wĂ€hrend der Behandlung mit Ciprofloxacin möglicherweise ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine AnĂ€mie (Blutarmut) besteht
  • wenn bei Ihnen eine VergrĂ¶ĂŸerung oder „Ausbuchtung“ eines großen BlutgefĂ€ĂŸes (Aortenaneurysma oder peripheres Aneurysma eines großen GefĂ€ĂŸes) diagnostiziert wurde
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine Aortendissektion (einen Riss in der Wand der Hauptschlagader) erlitten haben
  • wenn bei Ihnen undichte Herzklappen (Herzklappeninsuffizienz) diagnostiziert wurden
  • wenn in Ihrer Familiengeschichte Aortenaneurysmen oder Aortendissektionen oder angeborene Herzklappenfehler, oder sonstige Risikofaktoren oder vorbelastende UmstĂ€nde bekannt sind (z. B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom oder die Ehlers-Danlos Krankheit, Turner-Syndrom, Sjögren-Syndrom [eine entzĂŒndliche Autoimmunkrankheit], oder vaskulĂ€re Störungen wie Takayasu-Arteriitis, Riesenzellarteriitis, Behçet-Krankheit, Bluthochdruck oder bekannte Atherosklerose, rheumatoide Arthritis [Erkankung der Gelenke] oder Endokarditis [HerzinnenhautentzĂŒndung])

Zur Behandlung mancher Infektionen der Geschlechtsorgane kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen zusÀtzlich zu Ciprofloxacin noch ein anderes Antibiotikum verschreibt. Sollten sich Ihre Beschwerden nach 3 Tagen nicht bessern, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Chinolon-Antibiotika können sowohl einen Anstieg Ihres Blutzuckerspiegels ĂŒber den Normalwert (HyperglykĂ€mie) als auch eine Senkung Ihres Blutzuckerspiegels unter den Normalwert (HypoglykĂ€mie) verursachen, was in schwerwiegenden FĂ€llen möglicherweise zu Bewusstlosigkeit (hypoglykĂ€misches Koma) fĂŒhren kann (siehe Abschnitt 4.). Das ist wichtig fĂŒr Patienten mit Diabetes. Wenn Sie Diabetiker sind, sollte Ihr Blutzuckerspiegel sorgfĂ€ltig ĂŒberwacht werden.

WĂ€hrend der Einnahme mit Ciprofloxacin 1A Pharma:

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn eines der folgenden Ereignisse wÀhrend der Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma eintritt. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung mit Ciprofloxacin 1A Pharma beendet werden muss.

  • schwere, plötzliche Überempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische/r Reaktion/Schock, Angioödem). Schon bei der ersten Einnahme besteht eine geringe Gefahr, dass Sie eine schwere allergische Reaktion erleiden, die sich in folgenden Symptomen Ă€ußern kann: EngegefĂŒhl in der Brust, GefĂŒhl von Schwindel, Übelkeit oder drohende Ohnmacht oder SchwindelgefĂŒhl beim Aufstehen. Sollte dies eintreten, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma und wenden sich unverzĂŒglich an Ihren Arzt.
  • Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken und EntzĂŒndungen oder Risse der Sehnen können selten auftreten. Das Risiko hierfĂŒr ist bei Ihnen erhöht, wenn Sie Ă€lter sind (ĂŒber 60 Jahre), ein Organtransplantat erhalten haben, unter Nierenproblemen leiden oder wenn Sie gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden. EntzĂŒndungen und Risse der Sehnen können innerhalb der ersten 48 Stunden nach Behandlungsbeginn und sogar noch bis zu mehrere Monate nach Absetzen der Ciprofloxacin 1A Pharma-Behandlung auftreten. Beim ersten Anzeichen von Schmerz oder EntzĂŒndung einer Sehne (zum Beispiel in Fußknöchel, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter oder Knie) beenden Sie die Anwendung von Ciprofloxacin 1A Pharma, wenden Sie sich an Ihren Arzt und stellen Sie den schmerzenden Bereich ruhig. Vermeiden Sie jede unnötige Bewegung, da dies das Risiko eines Sehnenrisses erhöhen kann.
  • Wenn Sie unter Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen wie zerebraler IschĂ€mie oder Schlaganfall leiden, könnten Nebenwirkungen auftreten, die mit dem zentralen Nervensystem in Zusammenhang stehen. Wenn dies passiert, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
  • Es ist möglich, dass psychiatrische Reaktionen nach der ersten Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma auftreten. In seltenen FĂ€llen kann eine Depression oder Psychose zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder einem vollendeten Selbstmord fĂŒhren.
  • Wenn Sie unter Depressionen oder einer Psychose leiden, können sich Ihre Symptome unter der Behandlung mit Ciprofloxacin 1A Pharma verschlimmern. Wenn Sie eine solche Reaktion bemerken, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
  • Selten können bei Ihnen Symptome einer NervenschĂ€digung (Neuropathie) auftreten, wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, TaubheitsgefĂŒhl und/oder SchwĂ€che, insbesondere in den FĂŒĂŸen und Beinen oder HĂ€nden und Armen. Beenden Sie in diesem Fall die Anwendung von Ciprofloxacin 1A Pharma und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, um die Entstehung einer möglicherweise bleibenden SchĂ€digung zu vermeiden.
  • Eine HypoglykĂ€mie (niedriger Blutzuckerspiegel) wurde meist bei diabetischen Patienten berichtet, vor allem bei Ă€lteren Patienten. In diesem Fall kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
  • WĂ€hrend der Behandlung mit Antibiotika, einschließlich Ciprofloxacin 1A Pharma, und selbst mehrere Wochen nachdem Sie die Behandlung beendet haben, können DurchfĂ€lle auftreten. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass Ihr Stuhl Blut oder Schleim enthĂ€lt, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma sofort, da dies lebensbedrohlich sein kann. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen und wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Informieren Sie den Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie Ciprofloxacin 1A Pharma einnehmen, wenn Sie eine Blut- oder Urinprobe abgeben mĂŒssen.
  • Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, informieren Sie Ihren Arzt, da Ihre Dosis möglicherweise entsprechend angepasst werden muss.
  • Ciprofloxacin 1A Pharma kann LeberschĂ€den verursachen. Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen wie Appetitverlust, Gelbsucht (Gelbwerden der Haut), dunkler Urin, Juckreiz oder schmerzempfindlicher Bauch, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
  • Ciprofloxacin 1A Pharma kann zu einer Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen fĂŒhren, und Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann vermindert werden. Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und schwerwiegender Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Fieber zusammen mit lokalen Symptomen einer Infektion wie Hals- /Rachen-/Mundschmerzen oder Schmerzen beim Wasserlassen haben, sollten Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Eine Blutabnahme kann eine mögliche Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) zeigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt ĂŒber die Arzneimittel informieren, die Sie einnehmen.
  • Wenn das Sehvermögen beeintrĂ€chtigt wird oder Auswirkungen auf die Augen wahrgenommen werden, ist unverzĂŒglich ein Augenarzt hinzuzuziehen.
  • Ihre Haut reagiert empfindlicher auf Sonnenlicht und UV-Licht, wenn Sie Ciprofloxacin 1A Pharma einnehmen. Setzen Sie sich daher nicht starker Sonneneinstrahlung oder kĂŒnstlichem UV-Licht, wie z. B. auf einer Sonnenbank, aus.
  • Wenn Sie plötzliche, schwere Bauch-, Brust- oder RĂŒckenschmerzen verspĂŒren, die die Symptome eines Aortenaneurysmas (Ausbeulung der Aortenwand) und einer Dissektion (Aufspaltung der Schichten der Aortenwand) sein können, suchen Sie unverzĂŒglich eine Notaufnahme auf. Ihr Risiko kann bei gleichzeitiger Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden erhöht sein.
  • Sollten Sie plötzlich unter Atemnot leiden, besonders wenn Sie flach in Ihrem Bett liegen, oder eine Schwellung Ihrer Fußgelenke, FĂŒĂŸe oder des Bauchs bemerken, oder neu auftretendes Herzklopfen verspĂŒren (GefĂŒhl von schnellem oder unregelmĂ€ĂŸigem Herzschlag), sollten Sie unverzĂŒglich einen Arzt benachrichtigen.

Anhaltende, die LebensqualitÀt beeintrÀchtigende und möglicherweise bleibende schwerwiegende Nebenwirkungen:

Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschließlich Ciprofloxacin 1A Pharma, wurden mit sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, von denen einige lang anhaltend (ĂŒber Monate oder Jahre andauernd), die LebensqualitĂ€t beeintrĂ€chtigend oder möglicherweise bleibend sind. Dazu gehören Sehnen-, Muskel- und Gelenksschmerzen der oberen und unteren Gliedmaßen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, TaubheitsgefĂŒhl oder Brennen (ParĂ€sthesie), sensorische Störungen einschließlich BeeintrĂ€chtigung des Seh-, Geschmacks-, Riech- und Hörvermögens, Depression, eingeschrĂ€nktes Erinnerungsvermögen, starke ErmĂŒdung und starke Schlafstörungen.

Wenn Sie bei Anwendung von Ciprofloxacin 1A Pharma eine dieser Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, bevor Sie mit der Behandlung fortfahren. Sie und Ihr Arzt werden entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, möglicherweise auch mit einem Antibiotikum aus einer anderen Wirkstoffgruppe.

Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Ciprofloxacin 1A Pharma und Tizanidin nicht zusammen ein, da dies Nebenwirkungen wie niedrigen Blutdruck und SchlĂ€frigkeit verursachen kann (siehe Abschnitt 2., „Ciprofloxacin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“).

Von folgenden Arzneimitteln ist bekannt, dass sie zu Wechselwirkungen mit Ciprofloxacin 1A Pharma in Ihrem Körper fĂŒhren. Wird Ciprofloxacin 1A Pharma zusammen mit diesen Arzneimitteln eingenommen, kann die therapeutische Wirkung dieser Arzneimittel beeintrĂ€chtigt werden. Außerdem kann sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen erhöhen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Vitamin K-Antagonisten (z. B. Warfarin, Acenocoumarol, Phenprocoumon oder Fluindion) oder andere gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen (zur BlutverdĂŒnnung)
  • Probenecid (bei Gicht)
  • Methotrexat (bei bestimmten Krebserkrankungen, Schuppenflechte, rheumatoider Arthritis)
  • Theophyllin (bei Atembeschwerden)
  • Tizanidin (zur Entspannung der Skelettmuskulatur bei multipler Sklerose)
  • Olanzapin (ein Antipsychotikum)
  • Clozapin (ein Antipsychotikum)
  • Ropinirol (bei Parkinson-Krankheit)
  • Phenytoin (bei Epilepsie)
  • Metoclopramid (gegen Übelkeit und Erbrechen)
  • Ciclosporin (bei Hauterkrankungen, rheumatoider Arthritis und bei Organtransplantationen)
  • andere Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können:
    • Arzneimittel aus der Gruppe der Antiarrhythmika (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid)
    • trizyklische Antidepressiva
    • einige Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide
    • einige Antipsychotika

Ciprofloxacin 1A Pharma kann die Konzentration der folgenden Arzneimittel in Ihrem Blut erhöhen:

  • Pentoxifyllin (bei Kreislauferkrankungen)
  • Koffein

Einige Arzneimittel vermindern die Wirkung von Ciprofloxacin 1A Pharma.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder einnehmen möchten:

  • Antazida (Arzneimittel gegen ÜbersĂ€uerung des Magens)
  • Omeprazol
  • MineralergĂ€nzungsmittel
  • Sucralfat
  • einen polymeren Phosphatbinder (z. B. Sevelamer oder Lanthancarbonat)
  • Arzneimittel oder NahrungsergĂ€nzungsmittel, die Kalzium, Magnesium, Aluminium oder

Eisen enthalten

Wenn Sie diese PrĂ€parate unbedingt benötigen, nehmen Sie Ciprofloxacin 1A Pharma circa zwei Stunden vorher oder nicht frĂŒher als vier Stunden nachher ein.

Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Sollten Sie Ciprofloxacin 1A Pharma nicht zu den Mahlzeiten einnehmen, verzichten Sie bei Einnahme der Tabletten auf Milchprodukte (wie Milch oder Joghurt) oder mit Kalzium angereicherte GetrÀnke, da diese Produkte die Aufnahme des Wirkstoffs beeintrÀchtigen können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, denken, dass Sie schwanger sein könnten oder planen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Vorzugsweise soll die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma wÀhrend der Schwangerschaft vermieden werden.

Wenn Sie stillen, dĂŒrfen Sie Ciprofloxacin 1A Pharma nicht einnehmen, weil Ciprofloxacin in die Muttermilch ĂŒbergeht und Ihrem Kind schaden kann.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Ciprofloxacin 1A Pharma kann Ihre Aufmerksamkeit beeintrÀchtigen. Es kann zu einigen Nebenwirkungen am Nervensystem kommen.

Stellen Sie daher sicher, dass Sie wissen, wie Sie auf Ciprofloxacin 1A Pharma reagieren, ehe Sie sich an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen. In ZweifelsfÀllen fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen genau erklĂ€ren, in welcher Dosis und HĂ€ufigkeit und fĂŒr welchen Zeitraum Sie Ciprofloxacin 1A Pharma einnehmen mĂŒssen. Dies ist von der Art und Schwere der Infektion abhĂ€ngig, an der Sie erkrankt sind.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, da Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss.

Die Behandlung dauert ĂŒblicherweise 5 bis 21 Tage, kann jedoch bei schweren Infektionen lĂ€nger sein. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viele Tabletten Sie einnehmen sollen und wie Sie Ciprofloxacin 1A Pharma einnehmen sollen.

  1. Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit viel FlĂŒssigkeit ein. Sie sollten die Tabletten wegen ihres unangenehmen Geschmacks nicht kauen.
  2. Versuchen Sie, die Tabletten möglichst tÀglich zu etwa der gleichen Zeit einzunehmen.
  3. Sie können die Tabletten zusammen mit einer Mahlzeit oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Eine kalziumhÀltige Mahlzeit wird die Aufnahme des Wirkstoffs nur unwesentlich beeinflussen. Nehmen Sie jedoch Ciprofloxacin 1A Pharma Tabletten nicht mit Milchprodukten, wie Milch oder Joghurt, oder mit Mineralstoffen angereicherten GetrÀnken (z. B. mit Kalzium angereicherter Orangensaft) ein.

Achten Sie darauf, dass Sie wĂ€hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel ausreichend FlĂŒssigkeit zu sich nehmen.

Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Ciprofloxacin 1A Pharma eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, nehmen Sie sofort Àrztliche Hilfe in Anspruch. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Packung mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie die ĂŒbliche Dosis schnellstmöglich ein und setzen Sie anschließend die Behandlung, wie verordnet, fort. Ist jedoch fast der Zeitpunkt fĂŒr die Einnahme der nĂ€chsten Dosis gekommen, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein, sondern fahren Sie, wie gewohnt, mit der Einnahme fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Achten Sie darauf, dass Sie den Behandlungsverlauf vollstĂ€ndig durchfĂŒhren.

Wenn Sie die Einnahme von Ciprofloxacin 1A Pharma abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie den Behandlungsverlauf vollstĂ€ndig durchfĂŒhren, auch wenn Sie sich nach einigen Tagen besser fĂŒhlen. Wenn Sie dieses Arzneimittel zu frĂŒh absetzen, ist es möglich, dass Ihre Infektion nicht vollstĂ€ndig geheilt wird und die Symptome der Infektion erneut auftreten oder sich Ihr Zustand verschlechtert. Es ist auch möglich, dass Sie eine Resistenz gegen dieses Antibiotikum entwickeln.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Übelkeit, Durchfall
  • Gelenksschmerzen bei Kindern

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Superinfektionen mit Pilzen
  • eine hohe Konzentration von eosinophilen Granulozyten, bestimmte weiße Blutkörperchen
  • verminderter Appetit
  • ÜberaktivitĂ€t oder Unruhe
  • Kopfschmerz, Benommenheit, Schlaf- oder Geschmacksstörungen
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen wie Magenverstimmung (VöllegefĂŒhl/Sodbrennen) oder BlĂ€hungen
  • Anstieg bestimmter Substanzen im Blut (Transaminasen und/oder Bilirubin)
  • Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht
  • Gelenksschmerzen bei Erwachsenen
  • Nierenfunktionsstörung
  • Muskel- und Knochenschmerzen, allgemeines Unwohlsein (Kraftlosigkeit) oder Fieber
  • Anstieg der alkalischen Phosphatase im Blut (eine bestimmte Substanz im Blut)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • durch Antibiotika ausgelöste SchleimhautentzĂŒndung des Dickdarms (Kolitis) (kann in sehr seltenen FĂ€llen tödlich sein) (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • VerĂ€nderungen des Blutbildes (Leukozytopenie, Leukozytose, Neutropenie, AnĂ€mie), Verminderung oder Erhöhung eines Blutgerinnungsfaktors (Thrombozyten)
  • allergische Reaktion, Schwellung (Ödem) oder rasches Anschwellen von Haut und SchleimhĂ€uten (Angioödem)
  • Erhöhung des Blutzuckers (HyperglykĂ€mie)
  • niedriger Blutzucker (HypoglykĂ€mie) (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Verwirrtheit, Desorientiertheit, AngstzustĂ€nde, AlptrĂ€ume, Depressionen (die zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder Selbstmord fĂŒhren können) oder Halluzinationen
  • Kribbeln, ungewöhnliche Empfindlichkeit auf Sinnesreize, herabgesetzte Empfindlichkeit der Haut, Zittern, KrampfanfĂ€lle oder Schwindel (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Sehstörungen, einschließlich Doppeltsehen
  • OhrgerĂ€usche (Tinnitus) oder Hörverlust oder vermindertes Hörvermögen
  • Herzjagen (Tachykardie)
  • Erweiterung der BlutgefĂ€ĂŸe (Vasodilatation), niedriger Blutdruck oder Ohnmacht
  • Atemnot, einschließlich asthmatischer Symptome
  • Leberfunktionsstörung, Gelbsucht (Gallenstauung) oder LeberentzĂŒndung
  • Lichtempfindlichkeit (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Muskelschmerzen, GelenksentzĂŒndung, gesteigerte Muskelspannung oder KrĂ€mpfe
  • Nierenversagen, Blut oder Kristalle im Harn (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“), EntzĂŒndung der Harnwege
  • FlĂŒssigkeitsretention oder ĂŒbermĂ€ĂŸige Schweißbildung
  • erhöhte Spiegel des Enzyms Amylase

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

verringerte Anzahl bestimmter roter Blutkörperchen (hĂ€molytische AnĂ€mie); gefĂ€hrliche Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose); Verminderung bestimmter roter und weißer Blutkörperchen und BlutplĂ€ttchen (Panzytopenie), die

lebensbedrohlich sein kann; und herabgesetzte Funktion des Knochenmarks, die ebenfalls lebensbedrohlich sein kann (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

  • schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktion oder anaphylaktischer Schock, mit möglichem tödlichen Ausgang - Serumkrankheit) (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • psychische Störungen (psychotische Reaktionen, die zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder Selbstmord fĂŒhren können) (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • MigrĂ€ne, Koordinationsstörung, unsicherer Gang (Gangstörung), Störung des Geruchssinns (olfaktorische Störung); ungewöhnlich gesteigerte Empfindlichkeit auf Sinnesreize; Erhöhung des SchĂ€delinnendrucks (Hirndruck), Pseudotumor cerebri
  • Störungen beim Farbensehen
  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸwĂ€nde (Vaskulitis)
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis)
  • Absterben von Leberzellen (Lebernekrose), sehr selten bis hin zum lebensbedrohlichen Leberausfall
  • kleine, punktförmige Einblutungen in die Haut (Petechien); verschiedene HautverĂ€nderungen und -ausschlĂ€ge (zum Beispiel das gegebenenfalls tödliche Stevens- Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse)
  • MuskelschwĂ€che, SehnenentzĂŒndungen, Risse von Sehnen – insbesondere der großen Sehne an der RĂŒckseite des Knöchels (Achillessehne) (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“); Verschlimmerung der Symptome einer Myasthenia gravis (siehe Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Beschwerden des Nervensystems wie Schmerz, Brennen, Kribbeln, Benommenheit und/oder SchwĂ€che der Gliedmaßen (periphere Neuropathie und Polyneuropathie)
  • abnorm schneller Herzrhythmus; lebensbedrohender, unregelmĂ€ĂŸiger Herzrhythmus; VerĂ€nderung des Herzrhythmus (sogenannte VerlĂ€ngerung des QT-Intervalls, sichtbar im EKG, einer elektrischen Untersuchung des Herzens)
  • blasenbildender Ausschlag
  • Einfluss auf die Blutgerinnung (bei Patienten, die mit Vitamin K-Antagonisten behandelt werden)
  • GefĂŒhl starker Erregung (Manie) oder GefĂŒhl von großem Optimismus und ÜberaktivitĂ€t (Hypomanie)
  • schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion genannt DRESS-Syndrom (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)
  • Syndrom, das mit einer beeintrĂ€chtigten Wasserausscheidung und einem niedrigen Natriumspiegel assoziiert ist (SIADH)
  • Bewusstseinsverlust durch starken Abfall des Blutzuckerspiegels (hypoglykĂ€misches Koma). Siehe Abschnitt 2.

Sehr seltene FĂ€lle von lang anhaltenden (ĂŒber Monate oder Jahre andauernden) oder dauerhaften Nebenwirkungen wie SehnenentzĂŒndungen, Sehnenrisse, Gelenksschmerzen, Gliederschmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Brennen, TaubheitsgefĂŒhl oder Schmerzen (Neuropathie), Depression, ErmĂŒdung, Schlafstörungen, eingeschrĂ€nktes Erinnerungsvermögen sowie BeeintrĂ€chtigung des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Riechvermögens wurden mit der Anwendung von Chinolon- und Fluorchinolon-Antibiotika in Verbindung gebracht, in einigen FĂ€llen unabhĂ€ngig von bereits bestehenden Risikofaktoren.

FĂ€lle der Erweiterung und SchwĂ€chung der Aortenwand oder Einrisse der Aortenwand (Aneurysmen und Dissektionen), die reißen können und tödlich sein können, sowie FĂ€lle undichter Herzklappen wurden bei Patienten, die Fluorchinolone einnahmen, berichtet. Siehe auch Abschnitt 2.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Der Wirkstoff ist Ciprofloxacin.

Ciprofloxacin 1A Pharma 250 mg – Filmtabletten:

Jede Filmtablette enthÀlt 250 mg Ciprofloxacin (als Hydrochlorid-Monohydrat).

Ciprofloxacin 1A Pharma 500 mg – Filmtabletten:
Jede Filmtablette enthÀlt 500 mg Ciprofloxacin (als Hydrochlorid-Monohydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

mikrokristalline Cellulose, CarboxymethylstÀrke-Natrium (Typ A), Povidon 25000, hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, StearinsÀure, Magnesiumstearat, Croscarmellose- Natrium, Hypromellose, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid (E 171)

Wie Ciprofloxacin 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Ciprofloxacin 1A Pharma 250 mg – Filmtabletten sind weiß und rund mit einer Bruchkerbe auf einer Seite und der PrĂ€gung „cip 250“ auf einer Seite.

6, 10, 12, 14, 20, 28 und 100 Filmtabletten in PVC/Aluminium- oder F/Aluminium- Blisterpackungen

Klinikpackungen mit 20, 30, 50 (10 x 5) und 160 Filmtabletten

Ciprofloxacin 1A Pharma 500 mg – Filmtabletten sind weiß und lĂ€nglich mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten und der PrĂ€gung „cip 500“ auf einer Seite.

10, 12, 14, 16, 20, 28, 50 (10 x 5) und 100 Filmtabletten in PVC/Aluminium- oder F/Aluminium-Blisterpackungen

Klinikpackungen mit 20, 30, 100, 120 und 160 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:
1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Hersteller:
Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

S.C. Sandoz S.R.L., 540472 Targu Mures, RumÀnien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Ciprofloxacine Sandoz deelbare filmomhulde tabletten

DĂ€nemark:

Ciprofloxacin HEXAL

Deutschland:

Ciprohexal

Niederlande:

Ciprofloxacine, filmomhulde tabletten

Schweden:

Ciprofloxacin HEXAL

Ciprofloxacin 1A Pharma 250 mg – Filmtabletten, Z.Nr.: 1-24657

Ciprofloxacin 1A Pharma 500 mg – Filmtabletten, Z.Nr.: 1-24658

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2021.

Hinweis/medizinische AufklÀrung

Antibiotika werden fĂŒr die Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt. Sie sind nicht wirksam gegen virale Infektionen.

Wenn Ihr Arzt Ihnen Antibiotika verschrieben hat, brauchen Sie sie genau fĂŒr Ihre derzeitige Krankheit. Trotz Antibiotikabehandlung können manchmal einige Bakterien ĂŒberleben oder weiterwachsen. Dieses PhĂ€nomen wird Resistenz genannt: Hierdurch können Antibiotika unwirksam werden.

Falsche Anwendung von Antibiotika vermehrt Resistenzentwicklungen. Sie können den Bakterien sogar helfen, resistent zu werden, und damit Ihre Heilung verzögern oder die antibiotische Wirkung verringern, wenn Sie Folgendes nicht beachten:

  • Dosierung
  • HĂ€ufigkeit der Einnahme
  • Dauer der Anwendung

Folglich, um die Wirksamkeit dieses Arzneimittels zu bewahren:

1. Nehmen Sie Antibiotika nur, wenn sie Ihnen verschrieben wurden.

2. Befolgen Sie genau die Einnahmeanweisungen.

3. Verwenden Sie kein Antibiotikum erneut ohne medizinische Verschreibung, selbst wenn Sie eine Àhnliche Krankheit behandeln wollen.

4. Geben Sie Ihr Antibiotikum niemals einer anderen Person, da es möglicherweise ungeeignet fĂŒr deren Krankheit sein kann.

5. Geben Sie nach beendeter Behandlung das nicht verwendete Medikament Ihrem Apotheker zurĂŒck, um eine sachgerechte Entsorgung zu gewĂ€hrleisten.

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Wirkstoff(e) Ciprofloxacin
Zulassungsland Österreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 09.09.2002
ATC Code J01MA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden