Enalapril/Lercanidipin Actavis 20 mg/10 mg Filmtabletten

Abbildung Enalapril/Lercanidipin Actavis 20 mg/10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.06.2016
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Co-Mepril - Tabletten Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT) Kwizda Pharma GmbH
Renitec 20 mg Tabletten Enalapril Organon Austria GmbH
Enalapril Ranbaxy 20 mg Tabletten Enalapril Basics GmbH
Enalapril 1A Pharma 10 mg - Tabletten Enalapril 1A Pharma GmbH
Renitec 10 mg Tabletten Enalapril Organon Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril/Lercanidipin Actavis ist eine Fixkombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimitteln, die den Blutdruck senken.

Enalapril/Lercanidipin Actavis wird zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten angewendet, deren Blutdruck durch 20 mg Enalapril allein nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Enalapril/Lercanidipin Actavis ist nicht als erste Behandlung bei Bluthochdruck anzuwenden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril/Lercanidipin Actavis darf nicht eingenommen werden,


  • wenn Sie allergisch gegen Enalapril oder Lercanidipin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion gegen ein Arzneimittel hatten, dessen Wirkstoffe denen in Enalapril/Lercanidipin Actavis √§hnlich sind, das hei√üt gegen sogenannte ACE-Hemmer oder Calciumkanal-Blocker
  • wenn bei Ihnen nach der Einnahme eines ACE-Hemmers schon einmal eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen aufgetreten ist, die Probleme beim Schlucken oder Atmen verursacht hat (Angio√∂dem), oder wenn der Grund f√ľr diese Schwellung nicht bekannt oder erblich bedingt war
  • wenn Sie Diabetes oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel behandelt werden, das Aliskiren enth√§lt
  • wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (auch zu Beginn der Schwangerschaft ist Enalapril/Lercanidipin Actavis besser zu meiden ‚Äď siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft‚Äú)
  • wenn Sie an bestimmten Herzerkrankungen leiden:

    • Behinderung des Blutflusses aus dem Herzen, einschlie√ülich einer Verengung der Aortenklappe des Herzens
    • Unbehandelte Herzinsuffizienz

    • Beschwerden im Brustkorb, die im Ruhezustand auftreten oder sich verschlimmern oder h√§ufiger auftreten (instabile Angina pectoris)
    • Zustand nach Herzinfarkt (Myokardinfarkt) innerhalb des letzten Monats
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben oder Dialysepatient sind
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die den Leberstoffwechsel hemmen, beispielsweise:

    • Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (z. B. Ketoconazol oder Itraconazol)
    • Makrolid-Antibiotika (z. B. Erythromycin oder Troleandomycin)
    • Arzneimittel gegen Viren (z. B. Ritonavir)
  • wenn Sie gleichzeitig das Arzneimittel Ciclosporin (oder Cyclosporin) einnehmen/anwenden (wird nach einer Transplantation eingenommen/angewendet, um einer Organabsto√üung vorzubeugen)
  • gleichzeitig mit Grapefruit oder Grapefruitsaft

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril/Lercanidipin Actavis einnehmen,


  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (dies kann sich in Form eines Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhls bemerkbar machen, insbesondere im Stehen);
  • wenn Sie vor kurzem an starkem Erbrechen oder Durchfall gelitten haben;
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten m√ľssen;
  • wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind;
  • wenn Sie Herzbeschwerden haben;
  • wenn Sie eine Erkrankung haben, von der die Blutgef√§√üe im Gehirn betroffen sind;
  • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben (einschlie√ülich Nierentransplantation);
  • wenn Sie Dialysepatient sind;
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben;
  • wenn bei Ihnen eine St√∂rung des Blutbildes vorliegt, z. B. wenige oder fast keine wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Agranulozytose), wenige Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder verminderte Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie);
  • wenn Sie an einer Kollagenerkrankung der Gef√§√üe leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie), eine Therapie zur Unterdr√ľckung des Immunsystems erhalten oder die Arzneimittel Allopurinol oder Procainamid einnehmen, oder wenn mehrere dieser Umst√§nde zutreffen;
  • wenn Sie eine schwarze Hautfarbe haben, m√ľssen Sie wissen, dass Patienten mit schwarzer Hautfarbe bei der Einnahme von ACE-Hemmern ein erh√∂htes Risiko f√ľr allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Problemen beim Schlucken oder Atmen haben;
  • wenn Sie Diabetes haben;
  • wenn Sie einen anhaltenden, trockenen Husten haben;
  • wenn Sie Kaliumpr√§parate, kaliumsparende Arzneimittel oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte einnehmen/anwenden;
  • wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden k√∂nnten). Enalapril/Lercanidipin Actavis wird in der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie l√§nger als 3 Monate schwanger sind, da es dem ungeborenen Kind schweren Schaden zuf√ľgen kann, wenn es in diesem Teil der Schwangerschaft eingenommen wird (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft‚Äú);
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen:

    • Einen Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) (auch als Sartane bekannt, z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie eine diabetesbedingte Nierenerkrankung haben
    • Aliskiren
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erh√∂ht sich das Risiko eines Angio√∂dems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

    • Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren (werden zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet).

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt regelmäßig Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck, und die Menge der Elektrolyte (z. B. Kalium) im Blut kontrollieren.


Siehe auch unter ‚ÄěEnalapril/Lercanidipin Actavis darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Beachten Sie, dass dieses Arzneimittel den Blutdruck bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger stark senkt als bei nicht schwarzen Patienten.

Wenn bei Ihnen ein Eingriff geplant ist

Wenn bei Ihnen einer der folgenden Eingriffe geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Enalapril/Lercanidipin Actavis einnehmen:


  • Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt)
  • Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut (LDL-Apherese)
  • Desensibilisierungsbehandlung, um allergische Reaktionen gegen Bienen- oder Wespenstiche zu verringern

Teilen Sie Ihrem Arzt unverz√ľglich mit, wenn Sie eines der folgenden Zeichen oder Symptome bemerken:



  • Gelbliche Verf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (siehe Abschnitt 4.).

In diesem Fall m√ľssen Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis beenden und Ihr Arzt wird geeignete Ma√ünahmen ergreifen.


Kinder und Jugendliche

Verabreichen Sie dieses Arzneimittel nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, da keine Daten dazu vorliegen, ob es wirkt und sicher ist.

Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Enalapril/Lercanidipin Actavis darf nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist notwendig, da bei gleichzeitiger Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis mit anderen Arzneimitteln die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin Actavis oder des anderen Arzneimittels ver√§ndert werden kann oder bestimmte Nebenwirkungen h√§ufiger auftreten k√∂nnen.

Informieren Sie insbesondere Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:


  • Arzneimittel, die Kalium enthalten (einschlie√ülich Salzersatzstoffe bei einer Di√§t)
  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, z. B Diuretika (Wassertabletten)
  • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung einer bestimmter Form von Depression)
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Depression, sogenannte trizyklische Antidepressiva
  • Arzneimittel gegen starke Schmerzen (Narkotika, z. B Morphin)
  • Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen, sogenannte Antipsychotika
  • Nichtsteroidale Antirheumatika, einschlie√ülich COX-2-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Entz√ľndungen, die auch zur Linderung von Schmerzen verwendet werden k√∂nnen)
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen oder Arthritis, einschlie√ülich einer Therapie mit Gold
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Husten und Erk√§ltung oder zur Gewichtsabnahme, die sogenannte Sympathomimetika enthalten
  • Arzneimittel gegen Diabetes (einschlie√ülich Antidiabetika zum Einnehmen und Insulin)
  • Astemizol oder Terfenadin (Arzneimittel gegen Allergien)
  • Amiodaron oder Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen Herzschlags)
  • Phenytoin oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie)
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung einer Tuberkulose)
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Midazolam (ein Arzneimittel f√ľr besseren Schlaf)
  • Beta-Blocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen)
  • Cimetidin, ein Arzneimittel gegen Geschw√ľre und Sodbrennen, bei mehr als 800 mg t√§glich
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ.
  • Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, Diuretika (Wassertabletten, im Speziellen die sogenannten kaliumsparenden Diuretika) andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem K√∂rper erh√∂hen k√∂nnen (wie Heparin und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol).

Gegebenenfalls muss Ihr Arzt Ihre Dosis verändern und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen,



  • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Informationen unter den √úberschriften ‚ÄěEnalapril/Lercanidipin Actavis darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol



  • Enalapril/Lercanidipin Actavis darf nicht gleichzeitig mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden.
  • Alkohol kann die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin Actavis verst√§rken. Es wird dringend empfohlen, dass Sie entweder gar keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum stark einschr√§nken.

Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder werden k√∂nnten). Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel raten, die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und Ihnen anstelle von Enalapril/Lercanidipin Actavis ein anderes Arzneimittel verordnen. Enalapril/Lercanidipin Actavis wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie schon mehr als 3 Monate schwanger sind, da eine Einnahme nach dem 3. Schwangerschaftsmonat zu einer schwerwiegenden Sch√§digung Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und insbesondere von Fr√ľhgeborenen wird w√§hrend der Behandlung mit Enalapril/Lercanidipin Actavis nicht empfohlen. Ist der S√§ugling bereits √§lter, wird Ihr Arzt Sie √ľber die Vorteile und Risiken der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis w√§hrend der Stillzeit im Vergleich zu anderen Behandlungen informieren.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen


  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgef√ľhl, Schw√§cheanf√§llen, M√ľdigkeit oder Schl√§frigkeit kommt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen.


Enalapril/Lercanidipin Actavis enthält Lactose.

Nehmen Sie Enalapril/Lercanidipin Actavis erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene:

Sofern Ihr Arzt nichts anders verordnet, betr√§gt die empfohlene Dosis eine Tablette einmal t√§glich, immer zur gleichen Tageszeit. Die Tablette ist vorzugsweise morgens mindestens 15 Minuten vor dem Fr√ľhst√ľck einzunehmen. Die Tabletten m√ľssen im Ganzen mit Wasser geschluckt werden.

Patienten mit Nierenerkrankung/ältere Patienten:

Ihr Arzt entscheidet √ľber Ihre Dosis, die sich nach der Leistungsf√§higkeit Ihrer Nieren richtet.

Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril/Lercanidipin Actavis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Verpackung des Arzneimittels mit. Ein √úberschreiten der richtigen Dosierung kann dazu f√ľhren, dass der Blutdruck zu stark absinkt, das Herz unregelm√§√üig oder schneller schl√§gt, Sie unruhig werden oder sich schl√§frig f√ľhlen oder Seiten- oder R√ľckenschmerzen bekommen.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis vergessen haben


  • Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis vergessen haben, lassen Sie die vergessene Tablette aus.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie √ľblich ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis abbrechen



  • Beenden Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis nicht, es sei denn auf Anweisung Ihres Arztes.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen bei der Einnahme dieses Arzneimittels auftreten.

Nehmen Sie Enalapril/Lercanidipin Actavis nicht weiter ein und sprechen Sie umgehend mit einem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:


  • Allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Probleme beim Atmen oder Schlucken verursachen k√∂nnen
  • Schwere Hautreaktionen, einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund, Verschlimmerung einer bestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Blasenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse oder Erythema multiforme)

Wenn Sie mit der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin Actavis beginnen, kann es zu einem Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl oder zu verschwommenem Sehen kommen; dies wird durch einen pl√∂tzlichen Abfall des Blutdrucks verursacht. In einem solchen Fall hilft es, wenn Sie sich hinlegen. Wenn Sie sich Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Nebenwirkungen, die unter Enalapril/Lercanidipin Actavis beobachtet wurden:

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Husten, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Ver√§nderungen der Blutwerte, z. B. eine geringere Anzahl der Blutpl√§ttchen, erh√∂hte Kaliumwerte im Blut, Nervosit√§t (Angst), Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, Drehschwindel, beschleunigter Herzschlag, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Palpitationen), pl√∂tzliche R√∂tung von Gesicht, Hals oder oberem Brustkorb (Hitzewallung), niedriger Blutdruck, Bauchschmerzen, Verstopfung, √úbelkeit, erh√∂hte Leberenzymwerte, Hautr√∂tungen, Gelenkschmerzen, h√§ufigeres Wasserlassen, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit, W√§rmegef√ľhl, Schwellung am Kn√∂chel

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

Anämie (Blutarmut), allergische Reaktionen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Ohnmacht aufgrund von starkem Blutdruckabfall, trockener Hals, Halsschmerzen, Verdauungsstörungen, salziger Geschmack auf der Zunge, Durchfall, trockener Mund, Schwellungen an Zahnfleisch und Lippen, Hautausschlag, Nesselsucht, nächtliches Wasserlassen, Produktion großer Harnmengen, Impotenz

Weitere Nebenwirkungen , die bei Enalapril oder Lercanidipin allein beobachtet wurden:

Enalapril

Sehr häufig (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Verschwommenes Sehen, Schwindelgef√ľhl, Husten, √úbelkeit, Schw√§chegef√ľhl

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Depressionen, Ohnmacht, Schmerzen im Brustkorb, Ver√§nderungen des Herzrhythmus, Angina pectoris, Kurzatmigkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Ver√§nderungen des Geschmackssinns, Hautausschlag, M√ľdigkeit, erh√∂hte Kaliumwerte im Blut, erh√∂hte Kreatininwerte im Blut (wird normalerweise durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen)

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

An√§mie (einschlie√ülich aplastischer und h√§molytischer An√§mie), pl√∂tzlicher Blutdruckabfall, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl der Haut, Herzinfarkt (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten, z. B bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen des Herzens oder Gehirns), Schlaganfall (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei Hochrisikopatienten), laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Asthma, langsamer Transport der Nahrung durch den Darm, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen, Magenreizungen, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľre, Appetitlosigkeit, verst√§rktes Schwitzen, Juckreiz oder Nesselsucht, Haarausfall, beeintr√§chtigte Nierenfunktion, Nierenversagen, hohe Konzentration von Proteinen im Urin (bei einem Test gemessen), Impotenz, Muskelkr√§mpfe, allgemeines Unwohlsein, hohe Temperatur (Fieber), niedrige Blutzucker- oder Natriumwerte, hohe Harnstoffwerte im Blut (werden alle durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen)

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

Ver√§nderungen der Blutwerte, beispielsweise eine geringere Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen, Knochenmarksdepression, Autoimmunerkrankungen, seltsame Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen, Raynaud-Syndrom (bei dem H√§nde und √ľ√üe aufgrund einer geringen Durchblutung sehr kalt und bleich werden k√∂nnen), Lungeninfiltrate, Entz√ľndung der Nase, Lungenentz√ľndung, geschwollene Zunge, Lebererkrankungen wie Verringerung der Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen in den Augen), h√∂here Bilirubinwerte (Messung bei einer Blutuntersuchung), verminderte Harnausscheidung, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

Schwellungen im Darm (intestinales Angioödem)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Zu hohe Produktion des antidiuretischen Hormons, die zu Fl√ľssigkeitsansammlung und Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit oder Verwirrtheit f√ľhrt

Es wurde √ľber einen Symptomenkomplex berichtet, bei dem einige oder alle der folgenden Symptome auftraten: Fieber, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Serositis/Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie/Myositis), Gelenkschmerzen (Arthralgie/Arthritis). Ein Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit oder andere Hauterscheinungen k√∂nnen auftreten.

Lercanidipin

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb aufgrund einer mangelhaften Durchblutung der Herzkranzgefäße), Erbrechen, Sodbrennen, Muskelschmerzen

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

Schmerzen im Brustkorb

Bei Patienten mit bestehender Angina pectoris kann es bei der Gruppe von Arzneimitteln, zu der auch Lercanidipin gehört, zu einer erhöhten Häufigkeit, Dauer oder Schwere der Attacken kommen. Einzelfälle von Herzinfarkten wurden beobachtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:/Verw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬ļC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Enalapril/Lercanidipin Actavis enthält


  • Die Wirkstoffe sind Enalapril und Lercanidipin. Jede Tablette enth√§lt 20 mg Enalaprilmaleat und 10 mg Lercanidipinhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Povidon K30, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A, Natriumhydrogencarbonat
    Tabletten√ľberzug: Opadry II 85F32645 gelb mit den Inhaltsstoffen: Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol PEG 3350 (E1521), Talkum (E553b), Eisenoxid gelb (E172)

Wie Enalapril/Lercanidipin Actavis aussieht und Inhalt der Packung


Enalapril/Lercanidipin Actavis 20 mg/10 mg Filmtabletten sind gelb, rund, beidseitig gewölbt, 9 mm im Durchmesser.

Blisterpackungen (Al/OPA/PVC/AL):

Packungsgrößen: 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 90, 98 und 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 ‚Äď 78 220 Hafnarfj√∂rdur

Island

Hersteller:

Actavis ehf. Reykjavíkurvegur 78 220 Hafnarfjördur Island

Balkanpharma ‚Äď Dupnitsa AD

3, Samokovsko Shosse Str.

2600 Dupnitsa

Bulgarien

Zulassungsnummer: 136961

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Enalapril/Lercanidipin Actavis 20 mg/10 mg Filmtabletten Bulgarien: Lecalpin Combo

Polen: Co-Lecalpin

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2017.

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Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.06.2016
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden