Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten

Abbildung Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.2015
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zanipril 20 mg/20 mg Filmtabletten Enalapril Lercanidipin Recordati Ireland Limited
Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 20 mg/10 mg Filmtabletten Enalapril Lercanidipin Teva B.V.
Renitec 10 mg Tabletten Enalapril Organon Austria GmbH
Alapril 2,5 mg - Tabletten Enalapril S.Med Handels GmbH
Renitec 5 mg Tabletten Enalapril Organon Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm ist eine fixe Kombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten, die derzeit Enalapril und Lercandipin als separate Tabletten einnehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden,


  • wenn Sie allergisch gegen Enalapril oder Lercanidipin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion gegen eine Art von Arzneimittel hatten, die denen in Enalapril/Lercanidipin ratiopharm √§hnlich sind, das hei√üt gegen so genannte ACE-Hemmer oder Calciumkanal-Blocker.
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit, nachdem Sie ein Arzneimittel aus der Gruppe der ACEHemmer eingenommen haben eine Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens aufgetreten ist (Angio√∂dem), die Probleme beim Schlucken oder Atmen verursacht hat, oder wenn der Grund f√ľr diese Schwellungen unbekannt oder erblich bedingt war.
  • wenn Sie Diabetes oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel behandelt werden, das Aliskiren enth√§lt.
  • wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (auch in der Fr√ľhschwangerschaft ist es besser, Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zu vermeiden. Siehe dazu auch den Abschnitt √ľber Schwangerschaft).
  • wenn Sie an bestimmten Herzkrankheiten leiden:

    • Ausflussbehinderung aus dem Herzen, inklusive einer Verengung der Aortenklappe Ihres Herzens

    • unbehandelte HerzinsuffizienzBeschwerden im Brustkorb, die im Ruhezustand auftreten oder sich verschlimmern oder h√§ufiger auftreten (instabile Angina)
    • innerhalb von 1 Monat nach einem Herzinfarktes.
  • wenn bei Ihnen eine schwere Nierenprobleme bestehen oder Sie regelm√§√üig zur Dialyse m√ľssen.
  • wenn bei Ihnen schwere Leberprobleme bestehen.
  • wenn Sie Medikamente anwenden, die den Leberstoffwechsel hemmen, beispielsweise:

    • Antimykotika (Mittel gegen Pilzerkrankungen, z.B. Ketoconazol oder Itraconazol)
    • Makrolid-Antibiotika (wie Erythromycin oder Troleandomycin)
    • Virostatika (Mittel gegen Viren, z.B. Ritonavir)
  • wenn Sie gleichzeitig ein anderes Arzneimittel anwenden wie Ciclosporin (wird nach einer Transplatation angewendet, um einer Organabsto√üung vorzubeugen).
  • zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm einnehmen:


  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (dies kann sich in Form von Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl bemerkbar machen, insbesondere im Stehen).
  • wenn Sie unter starker √úbelkeit (√ľberm√§√üigem Erbrechen) leiden oder k√ľrzlich Durchfall hatten.
  • wenn Sie sich salzarm ern√§hren m√ľssen.
  • wenn Sie ein Problem mit dem Herz haben.
  • wenn Sie eine Krankheit haben, von der die Blutgef√§√üe im Gehirn betroffen sind.
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben (einschlie√ülich Nierentransplantation).
  • wenn bei Ihnen Leberprobleme bestehen.
  • wenn Sie Probleme mit Ihrem Blut haben, beispielsweise einen Mangel an bzw. das Fehlen von wei√üen Blutk√∂rperchen abgenommen (Leukopenie, Agranulocytose), einen Mangel an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder eine zu niedrige Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie).
  • wenn Sie an einer Kollagenerkrankung der Gef√§√üe leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie).
  • Wenn Sie einer bestimmten ethnischen Herkunft (insbesondere Patienten mit schwarzer Hautfarbe) angeh√∂ren, besteht bei der Einnahme von ACE-Hemmern ein erh√∂tes Risiko f√ľr allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und mit Problemen beim Schlucken oder Atmen haben.
  • wenn Sie ACE-Hemmer anwenden.
  • wenn Sie Diabetes haben.
  • wenn bei Ihnen ein hartn√§ckiger trockener Husten auftritt.
  • wenn Sie Kaliumpr√§parate, kaliumsparende Substanzen oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte einnehmen.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erh√∂ht sich das Risiko eines Angio√∂dems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

    • Sirolimus, Everolimus, und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren (werden zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet).

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.


Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEnalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn bei Ihnen ein Eingriff geplant ist

Wenn bei Ihnen einer der folgenden Eingriffe geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm einnehmen:


  • ein chirurgischer Eingriff oder eine Narkose (auch beim Zahnarzt)
  • eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut (LDL-Apherese)
  • eine Desensibilisierungsbehandlung, um die Wirkung einer Allergie auf Bienen- oder Wespenstiche zu verringern.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden k√∂nnten) oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú).


Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da keine Informationen vorliegen, ob es wirkt und ob es sicher ist.

Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf mit bestimmten anderen Arzneimitteln nicht zusammen eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch solche, die ohne Rezept erh√§ltlich sind. Dies ist notwendig, da bei gleichzeitiger Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm mit bestimmten anderen Arzneimitteln die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm oder die des anderen Arzneimittels ver√§ndert werden kann oder bestimmte Nebenwirkungen h√§ufiger auftreten k√∂nnen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:


  • Arzneimittel, die Kalium enthalten (einschlie√ülich Salzersatzpr√§parate zur Nahrungserg√§nzung)
  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel wie Angiotensin-II-Rezeptorblocker, Diuretika (Wassertabletten) oder ein Arzneimittel, das Aliskiren hei√üt
  • Andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem K√∂rper erh√∂hen k√∂nnen (wie Heparin und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol)
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten einer Depression)
  • So genannte trizyklische Antidepressiva gegen Depressionen
  • Arzneimittel gegen psychische Probleme, so genannte Antipsychotika
  • Nicht-steroidale Antirheumatika, einschlie√ülich COX-2-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Entz√ľndungen die auch verwendet werden k√∂nnen, um Schmerzen zu lindern)
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen oder Arthritis, einschlie√ülich einer Therapie mit Gold
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Husten und Erk√§ltung sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion, die manchmal so genannte ‚Äěsympathomimetische Substanzen‚Äú enthalten
  • Arzneimittel gegen Diabetes (einschlie√ülich orale Antidiabetika und Insulin, Astemizol oder Terfenadin (Arzneimittel gegen Allergien)
  • Amiodaron oder Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen Herzschlags)
  • Phenytoin oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen)
  • Midazolam (ein Arzneimittel f√ľr besseren Schlaf)
  • Beta-Blocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen)
  • Ein Arzneimittel gegen Geschw√ľre und Sodbrennen (Cimetidin) in t√§glichen Dosen von mehr als 800 mg
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR- Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen: wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěEnalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht eingenommen werden" und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).


Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol


  • Enalapril/Lercanidipin ratiopharm sollte mindestens 15 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.
  • Alkohol kann die Wirkung von Zanipril verst√§rken. Es wird daher empfohlen, dass Sie entweder √ľberhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum strikt zu begrenzen.
  • Enalapril/Lercanidipin ratiopharm darf nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden.

Die Filmtabletten d√ľrfen nicht gleichzeitig mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden.


Alkohol kann die Wirkung von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm verst√§rken. Es wird daher empfohlen, dass Sie entweder √ľberhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum strikt begrenzen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft und Fortpflanzungsfähigkeit

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder dass eine Schwangerschaft eintreten k√∂nnte). Enalapril/Lercanidipin ratiopharm wird nicht empfohlen bei Fragen, die Schwanger werden k√∂nnten und in der Fr√ľhschwangerschaft und darf nicht eingenommen werden wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind, da eine Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu einer schwerwiegenden Sch√§digung Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren k√∂nnte.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten. Unter der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm wird das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und insbesondere von Fr√ľhgeborenen nicht empfohlen. Ist das Kind bereits √§lter, sollten Sie sich vom Arzt √ľber die Vorteile und Risiken der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm w√§hrend der Stillzeit im Vergleich zu alternativen Medikamenten beraten lassen.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und die Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgef√ľhl, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit oder Schl√§frigkeit/Benommenheit kommt, d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen oder Maschinen bedienen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene: Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis eine Tablette, einmal t√§glich zur gleichen Tageszeit. Nehmen Sie die Tablette vorzugsweise am Morgen mindestens 15 Minuten vor dem Fr√ľhst√ľck. Die Filmtabletten sind unzerkaut mit Wasser einzunehmen.

Patienten mit Nierenproblemen/√§ltere Personen: Ihr Arzt entscheidet √ľber Ihre Dosis, basierend auf der Leistungsf√§higkeit Ihrer Nieren.

Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie direkt ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Verpackung Ihres Arzneimittels mit.

Ein √úberschreiten der richtigen Dosierung kann dazu f√ľhren, dass der Blutdruck zu weit absinkt und das Herz unregelm√§√üig oder schneller schl√§gt.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm vergessen haben


  • Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie geplant ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis am selben Tag.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm abbrechen



  • Brechen Sie die Behandlung nicht ab, au√üer Ihr Arzt hat dies angeordnet.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnten mit diesem Arzneimittel auftreten:

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich direkt an Ihren Arzt:


  • Allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Probleme beim Atmen oder Schlucken verursachen k√∂nnen;

Wenn Sie mit der Einnahme von Enalapril/Lercanidipin ratiopharm beginnen, kann es zu Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl oder zu verschwommenem Sehen kommen; dies wird durch einen pl√∂tzlichen Abfall des Blutdrucks verursacht. In einem solchen Fall hilft es, wenn Sie sich hinlegen. Wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt.


Mit Enalapril/Lercanidipin ratiopharm beobachtete Nebenwirkungen

H√§ufig (betrifft bis zu 1 von 10 Patienten) Husten, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerz. Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Patienten)

Ver√§nderungen der Blutwerte wie beispielsweise eine geringere Anzahl von Blutpl√§ttchen, erh√∂hte Kaliumwerte im Blut, Nervosit√§t (Angst), Benommenheitsgef√ľhl beim Aufstehen, Schwindel, beschleunigter Herzschlag, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Palpitationen), pl√∂tzliche R√∂tung von Gesicht, Hals oder im oberen Bereich Ihres Brustkorbs (Hitzegef√ľhl), niedriger Blutdruck, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, √úbelkeit, erh√∂hte Leberenzymwerte, Hautr√∂tungen, Gelenkschmerzen, h√§ufigeres Wasserlassen, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit, W√§rmegef√ľhl, Schwellung am Kn√∂chel.

Selten (betrifft bis zu 1 von 1.000 Patienten)

Anämie (Blutarmut), allergische Reaktionen, Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Ohnmacht, trockener Hals, Halsschmerzen, Verdauungsstörungen, salziger Geschmack auf der Zunge, Durchfall, trockener Mund, Schwellungen des Zahnfleisches, allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Problemen beim Schlucken oder Atmen, Hautausschlag, Nesselsucht, nächtliches Wasserlassen, Produktion großer Harnmengen, Impotenz.

Weitere Nebenwirkungen , die mit Enalapril oder Lercanidipin allein beobachtet wurden

Enalapril

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten)

Verschwommenes Sehen.

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Patienten)

Depressionen, Schmerzen im Brustkorb, Veränderungen des Herzrhythmus, Angina, Kurzatmigkeit, Veränderungen des Geschmackssinns, erhöhte Kreatininwerte im Blut (normalerweise durch eine Untersuchung nachgewiesen).

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten)

An√§mie (einschlie√ülich aplastische und h√§molytische), pl√∂tzlicher Abfall des Blutdrucks, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl der Haut, Herzanfall (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten, beispielsweise bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen des Herzens oder Gehirns), Schlaganfall (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten), laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Asthma, langsamer Transport der Nahrung durch Ihren Darm, Entz√ľndung Ihrer Bauchspeicheldr√ľse, √úbelkeit, Magenreizungen, Geschw√ľre, Anorexie, verst√§rktes Schwitzen, Juckreiz oder Nesselsucht, Haarausfall, Nierenfunktionsst√∂rung, Nierenversagen, hohe Konzentration von Proteinen in Ihrem Urin (Messung in einem Test), Muskelkr√§mpfe, allgemeines Unwohlsein, hohe Temperatur (Fieber), niedrige Blutzucker- oder Natriumwerte, hohe Harnstoffwerte im Blut (Nachweis in einer Blutuntersuchung).

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Ver√§nderungen der Blutwerte, beispielsweise eine niedrigere Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen, Knochenmarksdepression, Autoimmunerkrankungen, seltsame Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen, Raynaud-Ph√§nomen (wobei H√§nde und √ľ√üe aufgrund einer geringen Durchblutung sehr kalt und bleich werden k√∂nnen), pulmonale Infiltrate, Entz√ľndung der Nase, Lungenentz√ľndung, Leberprobleme wie Verringerung der Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen in den Augen), h√∂here Bilirubinwerte (Messung in einer Blutuntersuchung), Erythema multiforme (rote Punkte unterschiedlicher Formen auf der Haut), Stevens-Johnson-Syndrom (eine schwere Hauterkrankung bei der sich Ihre Haut r√∂tet und absch√§lt, sich Blasen oder offene Stellen bilden, oder sich die oberste Hautschicht von den unteren Schichten abl√∂st), Produktion von geringeren Harnmengen, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Schwellungen im Darm (intestinales Angioödem).

Lercanidipin

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb aufgrund einer geringen Durchblutung Ihres Herzens), Erbrechen, Sodbrennen, Muskelschmerzen.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Schmerzen im Brustkorb.

Bei Patienten mit bestehender Angina pectoris kann es mit der Gruppe von Arzneimitteln, zu der auch Lercanidipin gehört, zu einer erhöhten Häufigkeit, Dauer oder Schwere der Attacken kommen. Einzelfälle von Herzanfällen wurden beobachtet.

Wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Weitere Informationen √ľber Nebenwirkungen erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Apotheker. Sie verf√ľgen jeweils √ľber eine umfangreichere Liste von Nebenwirkungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http//www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Enalapril/Lercanidipin ratiopharm enthält

Die Wirkstoffe sind Enalaprilmaleat und Lercanidipinhydrochlorid.

Jede Filmtablette enthält 10 mg Enalaprilmaleat und 10 mg Lercanidipinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Natriumhydrogencarbonat, Vorverkleisterte St√§rke, Natriumst√§rkeglycolat (Typ A), Hochdiesperses Siliciumdioxid, wasserfrei; Magnesiumstearat. Film√ľberzug: Hypromellose, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid (E 171).

Wie Enalapril/Lercanidipin ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg sind weiße bis naturweiße, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten.

Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg ist in Packungen zu 14, 28, 30, 50, 56 und 100 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +4/97007-0

Fax-Nr.:+4/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

TEVA Gy√≥gyszergy√°r Zrt. Pallagi √ļt 13

4042 Debrecen Ungarn

TEVA PHARMA S.L.U.

C/C, n. 4, Poogono Industiral Malpica 50016 Zaragoza

Spanien

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 135988

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Enalapril/Lercanidipin ratiopharm 10 mg/10 mg Filmtabletten Portugal Enalapril + Lercanidipina ratiopharm

Spanien Enalapril/Lercanidipino ratiopharm 10 mg/10 mg comprimidos recubiertos con pelicula EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2017.

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Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.2015
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden