Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg Tabletten

Abbildung Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.09.2001
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Alapril 2,5 mg - Tabletten Enalapril S.Med Handels GmbH
Enalapril/HCT +pharma Tabletten Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT) +pharma arzneimittel gmbh
Mepril 5 mg - Tabletten Enalapril Kwizda Pharma GmbH
Enalapril Genericon 5 mg Tabletten Enalapril Genericon Pharma GmbH
Baroprine 10 mg/20 mg Tabletten Enalapril Nitrendipin Ferrer Internacional S.A.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg gehört zu einer Gruppe von Kombinationsmitteln, die zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) angewendet werden. Es enthält die zwei Wirkstoffe Enalapril (einen ACE-Hemmer) und Hydrochlorothiazid (ein Entwässerungsmittel). Enalapril verhindert die Bildung blutdrucksteigender Stoffe im Blut, und Hydrochlorothiazid senkt den Blutdruck durch Erhöhung der Ausscheidung von Wasser und Salzen aus dem Körper.

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg wird bei Patienten angewendet, deren Blutdruck durch Anwendung derselben Menge der beiden Bestandteile in Form von separaten Arzneimitteln erfolgreich kontrolliert wurde.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat, andere ACE-Hemmer, Thiazide (Arzneimittel, die die Harnmenge erh√∂hen), Sulfonamidabk√∂mmlinge (bestimmte Antibiotika und Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bei Ihnen oder Ihren Verwandten in der Vorgeschichte Schwellungen der Gliedma√üen, des Gesichts, der Lippen, Kehlkopf, Mund oder Zunge (Angio√∂dem) aus einem anderen Grund aufgetreten sind
  • wenn sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung von langdauernder (chronischer) Herzschw√§che bei Erwachsenen eingenommen haben oder derzeit einnehmen, da das Risiko eines Angio√∂dems (pl√∂tzliche Schwellung unter der Haut wie z.B. im Kehlkopfbereich) erh√∂ht ist
  • wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind (es ist auch besser Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg in der Fr√ľhschwangerschaft zu vermeiden- siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft‚Äú).
  • wenn Sie eine schwere Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rung haben
  • wenn Sie nicht urinieren k√∂nnen

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg einnehmen.

Der Arzt, der dieses Arzneimittel verschrieben hat, muss √ľber folgende Umst√§nde informiert werden:

  • falls Sie Entw√§sserungsmittel (Diuretika) anwenden,
  • wenn Ihre Di√§t wenig oder gar kein Salz enth√§lt oder wenn Sie derzeit bzw. w√§hrend der Behandlung an schwerem Durchfall oder Erbrechen leiden
  • wenn Sie abnormale Spiegel von Wasser und Mineralstoffen in Ihrem K√∂rper haben (Fl√ľssigkeits-/Elektrolytungleichgewicht)
  • wenn Sie eine Herzschw√§che haben
  • wenn Sie verengte Arterien (Arteriosklerose) oder eine Erkrankung der Hirngef√§√üe (wie z.B. Schlaganfall) haben
  • wenn Sie eine Herzmuskelerkrankung (hypertrophe Kardiomyopathie), eine Verengung der Hauptschlagader, die das Blut vom Herzen wegf√ľhrt (Aorta; Aortenstenose) oder andere Formen von Herzerkrankung haben (sogenannte Ausflussbehinderung)
  • wenn Sie eine LDL-Apherese erhalten (Behandlung, bei der das Cholesterin in Ihrem Blut durch eine Maschine verringert wird)
  • wenn Sie Nierenprobleme haben oder verengte Blutgef√§√üe in Ihren Nieren (Nierenarterienstenose) oder nur eine funktionst√ľchtige Niere, oder wenn Sie Dialyse (Blutw√§sche) erhalten
  • wenn Sie unl√§ngst eine Nierentransplantation hatten
  • wenn Sie zuckerkrank sind
  • wenn Sie eine Kollagen-Gef√§√üerkrankung wie z.B. systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Sklerodermie haben oder wenn Sie mit Immunsuppressiva (Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf die Immunabwehr), Allopurinol (Gichtmittel) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) oder einer Kombination aus diesen behandelt werden
  • wenn Sie eine Leberfunktioneinschr√§nkung haben
  • wenn Sie eine Desensibiliserungsbehandlung gegen Insektengifte erhalten
  • wenn Sie eine allergische Erkrankung oder Asthma haben
  • Falls Sie sich w√§hrend der Behandlung einer Operation unterziehen m√ľssen, informieren Sie Ihren Arzt √ľber die Anwendung von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg, da bestimmte Narkosemittel, die w√§hrend der Operation verwendet werden, in Kombination mit Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg zu einem massiven Blutdruckabfall f√ľhren k√∂nnen.
  • wenn Ihre Kaliumblutwerte erh√∂ht sind

‚Äď

Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg

Es ist insbesondere wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • kaliumsparende Entw√§sserungsmittel (‚ÄěWassertabletten‚Äú), wie z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid; Kalium- oder Kalziumpr√§parate oder Nahrungserg√§nzungsmittel oder Salzpr√§parate, die Kalium oder Kalzium enthalten. Die Kombination kann zu gef√§hrlich hohen Kalium- oder Calciumspiegeln in Ihrem K√∂rper f√ľhren.
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel oder hochdosierte Entw√§sserungsmittel (‚ÄěWassertabletten‚Äú). Diese Kombination kann zu einem gef√§hrlichen Abfall Ihres Blutdrucks f√ľhren.
  • Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Alisikiren (blutdrucksenkendes Arzneimittel): Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěEnalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Allopurinol (Gichtmittel), Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen), Zytostatika (Krebsmittel) oder Arzneimittel, die das k√∂rpereigene Immunsystem beeinflussen (wie Ciclosporin)
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen). Die Kombination kann dazu f√ľhren, dass sich in Ihrem K√∂rper zu viel Lithium anh√§uft und daher das Nebenwirkungsrisiko steigt.
  • Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depression (trizyklische Antidepressiva) oder Arzneimittel, die das zentrale Nervensystem stimulieren
  • bestimmte Narkosemittel, Barbiturate (Beruhigungsmittel) oder starke Schmerzmittel. Die Kombination kann dazu f√ľhren, dass Sie sich beim Aufstehen schwindelig f√ľhlen.
  • andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem K√∂rper erh√∂hen k√∂nnenwie Heparin, ein blutverd√ľnnendes Arzneimittel zur Verhinderung von Blutpfropfbildung; Ciclosporin, ein Arzneimittel, welches das k√∂rpereigenen Immunsystems unterdr√ľckt und zur Verhinderung von Transplantatabsto√üung angewendet wird; Trimethoprim (ein Antibiotikum gegen Harnwegsinfektionen) und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol
  • entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSAR)
  • Carbenoxolon (zur Linderung von Geschw√ľren), Kortikosteroide, Cortikotropin (ACTH, zur Behandlung von Epilepsie) oder stimulierende Abf√ľhrmittel. Die Kombination kann zu abnormalen Spiegeln von Wasser und Mineralstoffen in Ihrem K√∂rper, insbesondere Kaliummangel, f√ľhren.
  • Herzglykoside (wie Digoxin) oder Tubocurarin (Arzneimittel mit muskelentspannender Wirkung). Die Wirkung dieser Arzneimittel kann verst√§rkt werden.
  • Insulin oder blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen
  • Cholestyramin oder Colestipol (Cholesterin-bindende Arzneimittel)
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú
  • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall

Einnahme von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg Tabletten k√∂nnen mit Fl√ľssigkeit auf leeren Magen oder mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Sie sollten sich bewusst sein, dass Alkoholgenuss die Wirkung dieses Arznemittels verst√§rken kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ihr Arzt wird Sie √ľblicherweise anweisen, die Einnahme von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg, wenn Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, zu beenden. Er wird Ihnen raten, anstelle von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg wird in der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen, und darf nicht angewendet werden, wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind, da es, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird, zu schwerwiegenden Sch√§den bei Ihrem Kind f√ľhren kann.

Stillzeit

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

W√§hrend der Behandlung mit Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg k√∂nnen bei Ihnen M√ľdigkeit oder Schwindel auftreten, die Ihre Verkehrst√ľchtigkeit oder Ihre F√§higkeit, Maschinen zu Bedienen, bei denen besondere Vorsicht geboten ist, beeintr√§chtigen k√∂nnen.

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg enthält Lactose und Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 1 Tablette.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen, da dieses bei Kindern nicht untersucht wurde.

√Ąltere Patienten

Ihre Dosis wird von Ihrem Arzt bestimmt. Dies hängt davon ab, wie gut Ihre Nieren arbeiten.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die Dosierung hängt davon ab, wie gut Ihre Nieren arbeiten. Halten Sie sich bitte an die Anweisungen Ihres Arztes.

Vor Anwendung von Entwässerungsmitteln

Die Behandlung mit anderen Entwässerungsmitteln als Hydrochlorothiazid sollte 2 bis 3 Tage vor Beginn der Behandlung mit Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg beendet werden. Halten Sie sich bitte an die Anweisungen Ihres Arztes.

√Ąndern Sie nicht die Dosierung und beenden Sie nicht die Einnahme des Arzneimittels ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr Tabletten eingenommen haben als Sie sollten (√úberdosierung), wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder das n√§chstgelegenen Krankenhaus. Eine √úberdosierung f√ľhrt m√∂glicherweise zu niedrigem Blutdruck, extrem schnellen oder langsamen Herzschlag, Herzklopfen (ein Gef√ľhl von √ľberm√§√üig schnellem oder unregelm√§√üigem Herzschlag), Schock, beschleunigter Atmung, Husten, √úbelkeit und Erbrechen, Kr√§mpfen, Schwindel, Gef√ľhl von M√ľdigkeit und Verwirrtheit oder √Ąngstlichkeit, √ľberm√§√üiges Urinieren oder Unverm√∂gen zu urinieren.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg vergessen haben

Nehmen Sie die √ľbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg abbrechen

Die Behandlung des Bluthochdrucks ist eine Langzeitbehandlung und die Unterbrechung der Behandlung muss mit dem Arzt abgesprochen werden. Eine Unterbrechung oder Beendigung Ihrer Behandlung kann zu einem Anstieg Ihres Blutdrucks f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort einen Arzt oder das nächstgelegenen Krankenhaus auf, wenn folgendes eintritt:

  • wenn Sie Schwellungen im Bereich der H√§nde, F√ľ√üe, Kn√∂chel, des Gesichts, der Lippen oder des Rachens (kann zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhren), Hautjucken und Nesselausschlag bekommen. Dies ist eine schwerwiegende und h√§ufige Nebenwirkung und wird Angio√∂dem genannt (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen).
  • wenn Sie eine rote, geschwollene oder verbr√ľhte Haut mit Blasen im Bereich der Lippen, Augen, des Mundes, der Nase und/oder der Genitalien bekommen. Sie k√∂nnen auch eine hohe K√∂rpertemperatur, geschwollene Lymphknoten oder Gelenkschmerzen haben. Hierbei k√∂nnte es sich um das Krankheitsbild des sogenannten Stevens-Johnson-Syndrom handeln (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen).

Dies könnte bedeuten, dass Sie auf Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg allergisch reagieren.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.

Diese sind gelegentlich oder selten (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Wenn Sie ein aufgebl√§htes Gef√ľhl oder krampfartigen Schmerz im Bereich des Magens (Bauch) haben, wenn Sie erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Magenverstimmung, Sodbrennen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit haben. Dies k√∂nnte durch eine Verengung des Darmes oder Darmverschluss (Ileus) bedingt sein.
  • Starke Magenschmerzen, die in Ihren R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen. Dies k√∂nnte Anzeichen f√ľr eine Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) sein.
  • Erkrankungen des Blutes, einschlie√ülich Knochenmarkerkrankungen und Blutarmut (An√§mie). Symptome k√∂nnen sein: Neigung zu Bluterg√ľssen, l√§ngere Blutungszeit nach Verletzungen, Zahnfleischblutungen oder sonstige Blutungen, lilafarbene Punkte oder Flecken auf der Haut (bedingt durch Verletzung kleiner Blutgef√§√üe), erh√∂hte Anf√§lligkeit f√ľr Infektionen.
  • Lungenerkrankungen, einschlie√ülich Lungenentz√ľndung. Sie k√∂nnen sich unwohl, appetitlos f√ľhlen, oder eine hohe K√∂rpertemperatur (Fieber, das 2 bis 3 Tage anh√§lt), Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Husten bekommen.
  • Hohe K√∂rpertemperatur, M√ľdigkeit, Appetitverlust, Magenschmerzen, √úbelkeit, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht). Dies sind Symptome einer Hepatitis (Leberentz√ľndung), die zu Leberversagen f√ľhren kann.
  • Ein Zustand, der manche oder alle der folgenden Beschwerden beinhalten kann: hohe K√∂rpertemperatur, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, schmerzhafte Entz√ľndung der Muskeln und Gelenke, durch Bluttest ermittelte Bluterkrankungen, Hautausschlag, √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht oder andere Hauterscheinungen.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • M√ľdigkeit
  • Brustschmerz
  • Ohnmacht
  • ver√§nderter und /oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • niedriger Blutdruck, einschlie√ülich Blutdruckabfall bei Lage√§nderung mit begleitenden Beschwerden (Schwindel, Schw√§che, Sehst√∂rungen)
  • Durchfall
  • Ver√§nderung oder Verminderung des Geschmacksinnes
  • Bauchschmerzen
  • Hautauschlag (Rash)
  • Muskelkr√§mpfe
  • Ver√§nderung der Kaliumwerte im Blut
  • Anstieg der Kreatininwerte im Blut und der Blutfettwerte
  • √ľberm√§√üig erh√∂hte Harns√§urewerte im Blut
  • Depression
  • Atembeschwerden

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Appetitverlust, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magen-/Darmgeschw√ľr, Bl√§hungen
  • Nierenprobleme, Eiwei√ü im Harn
  • Impotenz
  • Verminderung der der roten Blutzellen, welches zu blasser Hautfarbe, Schw√§che oder Kurzatmigkeit f√ľhrt (An√§mie)
  • Herzklopfen (ein Gef√ľhl von schnellem oder besonders starkem oder unregelm√§√üigen Herzschlag)
  • Hezanfall oder zerebrovaskul√§res Ereignis (‚ÄěMini-Schlaganfall‚Äú) (h√§ufig bei Patienten mit niedrigem Blutdruck)
  • Verwirrtheit, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, kribbelndes, stechendes oder taubes Gef√ľhl (Par√§sthesie)
  • Drehschwindel
  • Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Fieber
  • Gesichtsr√∂tung, Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Juckreiz, Nesselausschlag, Haarausfall
  • Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Lungenpfeifen
  • √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Gicht
  • niedrige Natrium- und /oder Magnesiumwerte im Blut, erniedrigte Blutzuckerwerte
  • Gallenblasenentz√ľndung, besonders bei Patienten mit Gallensteinen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

  • Blutbildver√§nderungen, Lymphknotenerkrankung, Autoimmunerkrankung, bei der der K√∂rper sich selbst angreift
  • Mundschleimhautentz√ľndung, Entz√ľndung der Zungenschleimhaut
  • allergische Hautreaktionen (z.B. Erythema multiforme, R√∂tung, Absch√§lung oder Blasenbildung der Haut, epidermale Nekrolyse [schwerwiegende Erkrankung mit Abhebung der oberen Hautschicht], Purpura [flohstichartige Hautblutungen]), Hauterkrankung mit roten, schuppenden Flecken im Bereich der Nase und Wangen (Lupus erythematodes)
  • Entz√ľndung der Nasenschleimhaut mit Nasenrinnen (Schnupfen)
  • verminderte Harnproduktion
  • Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis)
  • Brustvergr√∂√üerung, auch bei M√§nnern
  • abnormale Tr√§ume, Schlafst√∂rungen
  • eingeschr√§nkte Muskelbewegungen (aufgrund der niedrigen Kaliumwerte im Blut)
  • Raynaud‚Äôsches Ph√§nomen. (Symptome k√∂nnen sein: Verf√§rbung der Finger, wenn diese K√§lte ausgesetzt oder gedr√ľckt werden, Schmerzen im Bereich der Finger und Zehen bei K√§lte; nach Erw√§rmung Kribbeln oder Schmerz)
  • Anstieg der Menge der von der Leber produzierten Enzyme und Abbauprodukte

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

  • eine Erkrankung, die ‚Äěintestinales Angio√∂dem‚Äú genannt wird. Symptome sind Magenschmerzen mit oder ohne √úbelkeit und Erbrechen
  • Anstieg der Calciumwerte im Blut

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Speicheldr√ľsenentz√ľndung
  • erh√∂hter Blutzucker, Zucker im Harn
  • Unruhe
  • Benommenheit
  • Sehst√∂rungen
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe
  • anaphylaktische Reaktionen (allergische √úberempfindlichkeit, die sich rasch entwickelt, mit allgemeinen Beschwerden)
  • Syndrom der inad√§quaten antidiuretischen Hormon Sekretion (Beschwerden sind Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Erregung oder Verwirrtheit; unbehandelt k√∂nnen diese bis zu Kr√§mpfen und Koma fortschreiten)
  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http//www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Weitere Informationen

Was Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg enthält

Die Wirkstoffe sind Enalaprilmaleat und Hydrochlorothiazid.

Jede Tablette enthält 20 mg Enalaprilmaleat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, Vorverkleisterte Stärke, Talkum und Magnesiumstearat.

Wie Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, flache Tablette mit einseitiger Bruchkerbe und abgeschrägte Kanten, Durchmesser 8 mm.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Enalapril/HCT ratiopharm 20 mg/12,5 mg ist in Blisterpackungen mit 14, 20, 28, 28x1, 30, 30x1, 56, 60, 98, 98x1, 100, 100x1 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-24220

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Finnland: Enalapril comp ratiopharm tabletti

Portugal: Enalapril e Hidroclorotiazida-ratiopharm 20 mg e 12,5 mg, comprimidos Schweden: Enalapril comp ratiopharm tabletter

Spanien: Enalapril/Hidroclorotiazida ratiopharm 20/12,5 mg comprimidos EFG Vereinigtes

Königreich: Enalapril Maleate and Hydrochlorothiazide 20mg/12.5mg Tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2020.

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Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland √Ėsterreich
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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.09.2001
ATC Code C09BA02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden