Lercaprel 10 mg/10 mg Filmtabletten

Abbildung Lercaprel 10 mg/10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Recordati Ireland Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.2008
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Recordati Ireland Limited

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enac Hexal 20 mg - Tabletten Enalapril Hexal Pharma GmbH
Enalapril Sandoz 5 mg - Tabletten Enalapril Sandoz GmbH
Enalapril Ranbaxy 2,5 mg Tabletten Enalapril Basics GmbH
Enalapril Genericon 20 mg Tabletten Enalapril Genericon Pharma GmbH
Enalapril Ranbaxy 5 mg Tabletten Enalapril Basics GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lercaprel ist eine Fixkombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal- Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimitteln mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.

Lercaprel wird zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei Patienten angewendet, bei denen unter der alleinigen Behandlung mit Enalapril 10 mg keine angemessene Blutdruckkontrolle erzielt werden kann. Lercaprel sollte nicht zu Beginn einer Behandlung von Bluthochdruck angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lercaprel darf nicht eingenommen werden:


  • wenn Sie allergisch gegen Enalapril oder Lercanidipin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion gegen eine Art von Arzneimittel hatten, die denen in Lercaprel √§hnlich sind, das hei√üt gegen so genannte ACE-Hemmer oder Calciumkanal-Blocker.
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit, nachdem Sie ein Arzneimittel aus der Gruppe der ACE- Hemmer eingenommen haben eine Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens aufgetreten ist (Angio√∂dem), die Probleme beim Schlucken oder Atmen verursacht hat, oder wenn der Grund f√ľr diese Schwellungen unbekannt oder erblich bedingt war.
  • wenn Sie Diabetes oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel behandelt werden, das Aliskiren enth√§lt.
  • wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (auch zu Beginn der Schwangerschaft sollte Lercaprel besser gemieden werden ‚Äď lesen Sie dazu auch den Abschnitt √ľber Schwangerschaft).
  • wenn Sie an bestimmten Herzkrankheiten leiden:

    • Blockade des Ausstroms des Blutes aus dem Herzen, einschlie√ülich einer Verengung der Aortenklappe Ihres Herzens
    • unbehandelte Herzinsuffizienz
    • Beschwerden im Brustkorb, die im Ruhezustand auftreten oder sich verschlimmern oder h√§ufiger auftreten (instabile Angina)
    • innerhalb von 1 Monat nach einem Herzinfarkt.
  • wenn bei Ihnen schwere Nierenprobleme bestehen oder Dialyse durchgef√ľhrt wird.
  • wenn bei Ihnen schwere Leberprobleme bestehen.
  • wenn Sie Medikamente anwenden, die den Leberstoffwechsel hemmen, beispielsweise:

    • Antimykotika (Mittel gegen Pilzerkrankungen, z. B. Ketoconazol oder Itraconazol).
    • Makrolid-Antibiotika (z. B. Erythromycin oder Troleandomycin).
    • Virostatika (Mittel gegen Viren, z. B. Ritonavir).
  • wenn Sie gleichzeitig ein anderes Arzneimittel wie Ciclosporin oder Cyclosporin anwenden (wird nach einer Transplatation angewendet, um einer Organabsto√üung vorzubeugen).
  • zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lercaprel einnehmen:


  • Wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (dies kann sich in Form von Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl bemerkbar machen, insbesondere im Stehen).
  • Wenn Sie unter starker √úbelkeit (√ľberm√§√üigem Erbrechen) leiden oder k√ľrzlich Durchfall hatten.
  • Wenn Sie sich salzarm ern√§hren m√ľssen.
  • Wenn Sie ein Problem mit dem Herz haben.
  • Wenn Sie eine Krankheit haben, von der die Blutgef√§√üe im Gehirn betroffen sind.
  • Wenn Sie Probleme mit den Nieren haben (einschlie√ülich Nierentransplantation).
  • Wenn bei Ihnen Leberprobleme bestehen.
  • Wenn Sie Probleme mit Ihrem Blut haben, beispielsweise einen Mangel an bzw. das Fehlen von wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Agranulozytose), einen Mangel an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder eine zu niedrige Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie).
  • Wenn Sie an einer Kollagenerkrankung der Gef√§√üe leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie).
  • Wenn Sie schwarzer Hautfarbe haben, m√ľssen Sie wissen, dass Patienten mit schwarzer Hautfarbe bei der Einnahme von ACE-Hemmern ein erh√∂htes Risiko f√ľr allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und mit Problemen beim Schlucken oder Atmen haben.
  • Wenn Sie Diabetes haben.
  • Wenn bei Ihnen ein hartn√§ckiger trockener Husten auftritt.
  • Wenn Sie Kaliumpr√§parate, kaliumsparende Substanzen oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte einnehmen.
  • Wenn bei Ihnen eine Unvertr√§glichkeit gegen bestimmte Zucker (Lactose) besteht.
  • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) (auch als Sartane bekannt, beispielsweise Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie diabetesbedingte Nierenprobleme haben.
    • Aliskiren.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt regelm√§√üig folgende Kontrollen durchf√ľhren: Nierenfunktion, Blutdruck, Elektrolyte (z. B. Kalium) im Blut.


Weitere Informationen finden Sie unter der √úberschrift ‚ÄěLercaprel darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn bei Ihnen ein Eingriff geplant ist

Wenn bei Ihnen einer der folgenden Eingriffe geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Lercaprel einnehmen:


  • ein chirurgischer Eingriff oder eine Narkose (auch beim Zahnarzt)
  • eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut (LDL-Apherese)
  • eine Desensibilisierungsbehandlung, um die Wirkung einer Allergie auf Bienen- oder Wespenstiche zu verringern.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden k√∂nnten) oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú).


Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da keine Informationen vorliegen, ob es wirkt und ob es sicher ist.

Einnahme von Lercaprel zusammen mit anderen Arzneimitteln

Lercaprel darf mit bestimmten anderen Arzneimitteln nicht zusammen eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch solche, die ohne Rezept erh√§ltlich sind. Dies ist notwendig, da bei gleichzeitiger Einnahme von Lercaprel mit bestimmten anderen Arzneimitteln die Wirkung von Lercaprel oder die des anderen Arzneimittels ver√§ndert werden kann oder bestimmte Nebenwirkungen h√§ufiger auftreten k√∂nnen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

‚ÄĘ Arzneimittel, die Kalium enthalten (einschlie√ülich Salzersatzpr√§parate zur Nahrungserg√§nzung)

‚ÄĘ Andere blutdrucksenkende Arzneimittel wie Angiotensin-II-Rezeptorblocker, Diuretika (Wassertabletten) oder ein Arzneimittel, das Aliskiren hei√üt


  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten einer Depression)
  • So genannte trizyklische Antidepressiva gegen Depressionen
  • Arzneimittel gegen psychische Probleme, so genannte Antipsychotika/Neuroleptika
  • Nicht-steroidale Antirheumatika, einschlie√ülich COX-2-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Entz√ľndungen die auch verwendet werden k√∂nnen, um Schmerzen zu lindern)
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen oder Arthritis, einschlie√ülich einer Therapie mit Gold
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Husten und Erk√§ltung sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion, die manchmal so genannte ‚Äěsympathomimetische Substanzen‚Äú enthalten
  • Arzneimittel gegen Diabetes (einschlie√ülich orale Antidiabetika und Insulin, Astemizol oder Terfenadin (Arzneimittel gegen Allergien)
  • Amiodaron oder Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen Herzschlags)
  • Phenytoin oder Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen)
  • Midazolam (ein Arzneimittel f√ľr besseren Schlaf)
  • Beta-Blocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen)
  • Ein Arzneimittel gegen Geschw√ľre und Sodbrennen (Cimetidin) in t√§glichen Dosen von mehr als 800 mg

Gegebenenfalls muss Ihr Arzt Ihre Dosis verändern und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:



  • Falls Sie einen Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Informationen unter den √úberschriften ‚ÄěLercaprel darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Einnahme von Lercaprel zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol



  • Lercaprel sollte mindestens 15 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.
  • Alkohol kann die Wirkung von Lercaprel verst√§rken. Es wird daher empfohlen, dass Sie entweder √ľberhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum strikt begrenzen.

‚ÄĘ Lercaprel darf nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden.


Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Schwangerschaft und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden k√∂nnten). Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel raten, die Einnahme von Lercaprel zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und Ihnen anstelle von Lercaprel die Einnahme eines anderen Arzneimittels empfehlen. Lercaprel wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind, da eine Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu einer schwerwiegenden Sch√§digung Ihres Kindes f√ľhren k√∂nnte.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten. W√§hrend der Einnahme von Lercaprel wird das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und insbesondere von Fr√ľhgeborenen nicht empfohlen. Ist der S√§ugling bereits √§lter, sollten Sie sich vom Arzt √ľber die Vorteile und Risiken der Einnahme von Lercaprel w√§hrend der Stillzeit im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden beraten lassen.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgef√ľhl, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit oder Schl√§frigkeit/Benommenheit kommt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen.

Lercaprel enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene: Sofern Ihr Arzt nichts anders verordnet, ist die empfohlene Dosis eine Tablette einmal t√§glich zur gleichen Tageszeit. Die Tablette sollte vorzugsweise am Morgen mindestens 15 Minuten vor dem Fr√ľhst√ľck eingenommen werden. Die Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.

Patienten mit Nierenproblemen/√§ltere Personen: Ihr Arzt entscheidet √ľber Ihre Dosis, basierend auf der Leistungsf√§higkeit Ihrer Nieren.

Wenn Sie eine größere Menge von Lercaprel eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie direkt ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Verpackung Ihres Arzneimittels mit.

Ein √úberschreiten der richtigen Dosierung kann dazu f√ľhren, dass der Blutdruck zu stark absinkt und das Herz unregelm√§√üig oder schneller schl√§gt.

Wenn Sie die Einnahme von Lercaprel vergessen haben


  • Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie geplant ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lercaprel abbrechen



  • Brechen Sie die Behandlung nicht ab, au√üer Ihr Arzt hat dies angeordnet.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnten mit diesem Arzneimittel auftreten:

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich direkt an Ihren Arzt:


  • Allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Probleme beim Atmen oder Schlucken verursachen k√∂nnen;

Wenn Sie mit der Einnahme von Lercaprel beginnen, kann es zu Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl oder zu verschwommenem Sehen kommen; dies wird durch einen pl√∂tzlichen Abfall des Blutdrucks verursacht. In einem solchen Fall hilft es, wenn Sie sich hinlegen. Wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt.


Mit Lercaprel beobachtete Nebenwirkungen

Häufig (betrifft bis zu 1 von 10 Patienten)

Husten, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerz.

Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Patienten)

Ver√§nderungen der Blutwerte wie beispielsweise eine geringere Anzahl von Blutpl√§ttchen, erh√∂hte Kaliumwerte im Blut, Nervosit√§t (Angst), Benommenheitsgef√ľhl beim Aufstehen, Schwindel, beschleunigter Herzschlag, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Palpitationen), pl√∂tzliche R√∂tung von Gesicht, Hals oder im oberen Bereich Ihres Brustkorbs (Hitzegef√ľhl), niedriger Blutdruck, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, √úbelkeit, erh√∂hte Leberenzymwerte, Hautr√∂tungen, Gelenkschmerzen, h√§ufigeres Wasserlassen, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit, W√§rmegef√ľhl, Schwellung am Kn√∂chel.

Selten (betrifft bis zu 1 von 1.000 Patienten)

Anämie (Blutarmut), allergische Reaktionen, Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Ohnmacht, trockener Hals, Halsschmerzen, Verdauungsstörungen, salziger Geschmack auf der Zunge, Durchfall, trockener Mund, Schwellungen des Zahnfleisches, allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Problemen beim Schlucken oder Atmen, Hautausschlag, Nesselsucht, nächtliches Wasserlassen, Produktion großer Harnmengen, Impotenz.

Weitere Nebenwirkungen , die mit Enalapril oder Lercanidipin allein beobachtet wurden

Enalapril

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten)

Verschwommenes Sehen.

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Patienten)

Depressionen, Schmerzen im Brustkorb, Veränderungen des Herzrhythmus, Angina, Kurzatmigkeit, Veränderungen des Geschmackssinns, erhöhte Kreatininwerte im Blut (normalerweise durch eine Untersuchung nachgewiesen).

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten)

An√§mie (einschlie√ülich aplastische und h√§molytische), pl√∂tzlicher Abfall des Blutdrucks, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl der Haut, Herzanfall (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten, beispielsweise bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen des Herzens oder Gehirns), Schlaganfall (m√∂glicherweise aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Hochrisikopatienten), laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Asthma, langsamer Transport der Nahrung durch Ihren Darm, Entz√ľndung Ihrer Bauchspeicheldr√ľse, √úbelkeit, Magenreizungen, Geschw√ľre, Anorexie, verst√§rktes Schwitzen, Juckreiz oder Nesselsucht, Haarausfall, Nierenfunktionsst√∂rung, Nierenversagen, hohe Konzentration von Proteinen in Ihrem Urin (Messung in einem Test), Muskelkr√§mpfe, allgemeines Unwohlsein, hohe Temperatur (Fieber), niedrige Blutzucker- oder Natriumwerte, hohe Harnstoffwerte im Blut (Nachweis in einer Blutuntersuchung).

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Ver√§nderungen der Blutwerte, beispielsweise eine niedrigere Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen, Knochenmarksdepression, Autoimmunerkrankungen, seltsame Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen, Raynaud-Ph√§nomen (wobei H√§nde und √ľ√üe aufgrund einer geringen Durchblutung sehr kalt und bleich werden k√∂nnen), pulmonale Infiltrate, Entz√ľndung der Nase, Lungenentz√ľndung, Leberprobleme wie Verringerung der Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen in den Augen), h√∂here Bilirubinwerte (Messung in einer Blutuntersuchung), Erythema multiforme (rote Punkte unterschiedlicher Formen auf der Haut), Stevens-Johnson-Syndrom (eine schwere Hauterkrankung bei der sich Ihre Haut r√∂tet und absch√§lt, sich Blasen oder offene Stellen bilden, oder sich die oberste Hautschicht von den unteren Schichten abl√∂st), Produktion von geringeren Harnmengen, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Schwellungen im Darm (intestinales Angioödem).

Lercanidipin

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb aufgrund einer geringen Durchblutung Ihres Herzens), Erbrechen, Sodbrennen, Muskelschmerzen.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten) Schmerzen im Brustkorb.

Bei Patienten mit bestehender Angina pectoris kann es mit der Gruppe von Arzneimitteln, zu der auch Lercanidipin gehört, zu einer erhöhten Häufigkeit, Dauer oder Schwere der Attacken kommen. Einzelfälle von Herzanfällen wurden beobachtet.

Wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Weitere Informationen √ľber Nebenwirkungen erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Apotheker. Sie verf√ľgen jeweils √ľber eine umfangreichere Liste von Nebenwirkungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw.bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 25¬ļ C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lercaprel enthält

Die Wirkstoffe sind Enalaprilmaleat und Lercanidipinhydrochlorid.

Jede Filmtablette enthält: 10 mg Enalaprilmaleat (entspricht 7,64 mg Enalapril) und 10 mg Lercanidipinhydrochlorid (entspricht 9,44 mg Lercanidipin).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat Typ A, Povidon K30, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumstearat.

Film√ľberzug: Hypromellose 5 cP, Titandioxid (E 171), Talk, Macrogol 6000.

Wie Lercaprel aussieht und Inhalt der Packung

Lercaprel 10 mg/10 mg sind weiße, runde und bikonvexe Filmtabletten (8,5 mm).

Lercaprel 10 mg/10 mg sind in Packungen mit 7, 14, 28, 30, 35, 42, 50, 56, 90, 98 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Recordati Ireland Limited, Raheens East, Ringaskiddy Co. Cork, Irland

Hersteller:

RECORDATI Industria Chimica e Farmaceutica S.p.A. ‚Äď Via Matteo Civitali 1 ‚Äď I-20148 Mailand,

Italien

oder

Doppel Farmaceutici S.r.l., Via Volturno 48, Quinto de’Stampi, 20089 Rozzano (MI), Italien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:


Austria



Zanipril 10 mg/10 mg Filmtabletten



Belgium



Zanicombo



Bulgaria



Lercapril



Cyprus



Zaneril



Czech Rep.



Lercaprel 10 mg/10 mg



Denmark



Zanipress



Estonia



Lercaril



Finland



Zanipress



France



Zanextra



Germany



Zanipress



Greece



Lercaprel



Hungary



Coripren



Iceland



Zanipress



Ireland



Lercaril



Italy



Zanipril



Latvia



Lercaprel



Lithuania



Lercaprel 10 mg/10 mg plńóvele dengtos tabletńós



Luxembourg



Zanicombo



Malta



Zanipress



Netherlands



Lertec



Norway



Zanipress



Poland



Lercaprel



Portugal



Zanipress



Romania



Lercaril 10 mg/10 mg



Slovak Rep.



Lercaprel



Slovenia



Lercaprel 10 mg/10 mg



Spain



Zanipress



Sweden



Zanitek



United Kingdom



Zaneril



Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2014.


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Wirkstoff(e) Enalapril Lercanidipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Recordati Ireland Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.2008
ATC Code C09BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden