Co-Enalapril 1A Pharma - Tabletten

Abbildung Co-Enalapril 1A Pharma - Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.03.2003
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

1A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril gehört zur Arzneimittelgruppe der sog. Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) und senkt den Blutdruck, indem es die Blutgefäße erweitert.

Hydrochlorothiazid geh√∂rt zur Arzneimittelgruppe der sog. Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚ÄĚ) und senkt den Blutdruck, indem es die Urinausscheidung steigert.

Co-Enalapril 1A Pharma enthält eine Kombination von Enalapril und Hydrochlorothiazid. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt, wenn sich die Behandlung mit Enalapril allein als unzureichend erwiesen hat.

Ihr Arzt wird Ihnen Co-Enalapril 1A Pharma auch an Stelle von separaten Tabletten mit denselben Dosen von Enalapril und Hydrochlorothiazid verordnen.

F√ľr die Erstbehandlung eignet sich diese fixe Dosiskombination nicht.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Co-Enalapril 1A Pharma darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat oder andere ACE-Hemmer, Hydrochlorothiazid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe ‚ÄěWas Co-Enalapril 1A Pharma enth√§lt‚Äú)
  • wenn Sie allergisch gegen Sulfonamide und deren Abk√∂mmlinge (= bestimmte Antibiotika und bestimmte orale Antidiabetika) sind
  • wenn nach Einnahme eines ACE-Hemmers schon einmal eine schwere allergische Reaktion, ein sogenanntes Angio√∂dem aufgetreten ist. Zu den Anzeichen geh√∂ren Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an H√§nden, F√ľ√üen und Hals, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, mit Schluck- und Atemproblemen.
  • wenn Sie an einem angeborenen Angio√∂dem leiden, bzw. wenn dessen Ursache nicht bekannt ist
  • bei Verengung der Herzklappen der linken Herzkammer bzw. anderen Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer, wenn diese bereits die Kreislauffunktion beeintr√§chtigen
  • wenn Sie schwerwiegende Probleme mit den Nieren haben
  • wenn Sie keinen Harn lassen k√∂nnen
  • wenn Sie schwerwiegende Probleme mit der Leber haben
  • wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung der Nebennieren (prim√§rer Hyperaldosteronismus) leiden
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht
  • ab dem 3. Monat der Schwangerschaft (es wird empfohlen, Co-Enalapril 1A Pharma auch in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht einzunehmen - siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú)
  • in der Stillzeit (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Co-Enalapril 1A Pharma einnehmen, wenn

  • Ihre Arterien verengt sind (Atherosklerose), wenn Sie Probleme wie z. B. Schlaganfall oder vor√ľbergehende Minderdurchblutung des Gehirns (transitorische isch√§mische Attacke ‚Äď TIA ‚Äď oder ‚ÄěMini-Schlaganfall‚Äú) haben
  • Sie an Herzschw√§che leiden
  • Sie √ľber l√§ngere Zeit gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, eine salzarme Di√§t oder die Einnahme von Entw√§sserungstabletten)
  • Ihr Fl√ľssigkeits-/Elektrolythaushalt gest√∂rt ist (ver√§nderter Fl√ľssigkeits-/Salzhaushalt in Ihrem K√∂rper)
  • Sie an einer Herzmuskelerkrankung (hypertrophe Kardiomyopathie), einer Verengung der Hauptschlagader (Aortenstenose), bei dem das Blut nicht ungehindert aus dem Herzen ausstr√∂men kann, oder einem sonstigen Herzproblem leiden
  • bei Ihnen eine sog. LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) durchgef√ľhrt wird
  • sich unter Behandlung mit Co-Enalapril 1A Pharma das Blutbild (die Anzahl der wei√üen und roten Blutk√∂rperchen oder der Blutpl√§ttchen) ver√§ndert
  • bei Ihnen eine Desensibilisierungsbehandlung mit Insektengift (z. B. Bienen- oder Wespengift) durchgef√ľhrt wird
  • Sie Diabetiker (zuckerkrank) sind. Wenn Sie an Diabetes mellitus leiden und dagegen Arzneimittel zum Einnehmen oder Insulin verwenden, muss vor allem w√§hrend des ersten Monats der Behandlung mit Co-Enalapril 1A Pharma der Blutzuckerspiegel engmaschig √ľberwacht werden.
  • Sie an Gicht leiden oder hohe Harns√§urespiegel im Blut haben
  • Sie sich einer umfassenden Operation (auch beim Zahnarzt) unterziehen oder bei Ihnen Narkosemittel angewendet werden m√ľssen
  • Sie schwarze Hautfarbe haben, da ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe eine geringere blutdrucksenkende Wirkung haben k√∂nnen
  • bei Ihnen eine Funktionspr√ľfung der Nebenschilddr√ľsen geplant ist
  • Sie Leber- oder Nierenprobleme haben oder hatten, wenn Ihre Nierenarterien verengt sind (Nierenarterienstenose), wenn Sie nur eine funktionierende Niere haben oder wenn Sie Dialysepatient sind
  • Sie eine Kollagenkrankheit (der Blutgef√§√üe) haben wie z. B. systemischer Lupus erythematodes
  • Sie zu Allergien neigen oder an Asthma leiden
  • ein anhaltender trockener Reizhusten auftritt
  • Sie zur Behandlung einer psychischen Erkrankung Lithium einnehmen
  • Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet ‚Äď z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěCo-Enalapril 1A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú.

  • Sie einen erniedrigten Kalium-, Natrium-, Magnesium-, Kalzium- oder Chloridspiegel im Blut haben (ersichtlich an den Blutwerten und kann zu Schw√§chegef√ľhl, Muskelkr√§mpfen, M√ľdigkeit, Herzjagen und sonstigen Beschwerden f√ľhren)
  • Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma auftreten.
  • Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, da das Risiko eines Angio√∂dems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen) erh√∂ht sein kann:
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren)
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Sie Hautkrebs haben oder hatten. √úberpr√ľfen Sie Ihre Haut regelm√§√üig auf neue L√§sionen und melden Sie unverz√ľglich Ihrem Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln.
    Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Co-Enalapril 1A Pharma einnehmen.
  • bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid Atem- oder Lungenprobleme (einschlie√ülich Entz√ľndungen oder Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Falls Sie nach der Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma schwere Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Co-Enalapril 1A Pharma wird grundsätzlich nicht empfohlen bei:

  • Patienten, bei denen kurz vorher eine Nierentransplantation durchgef√ľhrt wurde
  • Patienten mit hohem Kaliumspiegel im Blut

Sie m√ľssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Co-Enalapril 1A Pharma wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen, und darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium Ihrem Kind ernsthaft schaden kann (siehe ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú).

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Co-Enalapril 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Die Anwendung von Co-Enalapril 1A Pharma kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Sportler sind und ein Dopingtest bei Ihnen durchgef√ľhrt werden soll.

Bei älteren Patienten und Patienten in schlechtem Ernährungszustand sollte Co-Enalapril 1A Pharma mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Kinder und Jugendliche:
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Co-Enalapril 1A Pharma wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht. Daher wird die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Während der Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma:
Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt informieren:

  • Schwindel oder Benommenheit nach der ersten Dosis
    Manche Menschen reagieren auf die erste Dosis oder auf eine Dosissteigerung mit Schwindel, Schwäche, Ohnmacht und Übelkeit.
  • pl√∂tzliches Anschwellen von Lippen, Gesicht, Hals, m√∂glicherweise auch H√§nden und F√ľ√üen, oder keuchende Atmung und Heiserkeit
    Diese Beschwerden werden als Angioödem bezeichnet. Sie können jederzeit während der Behandlung auftreten. Bei dunkelhäutigen Patienten kommt es unter einer ACE- Hemmer-Behandlung häufiger zu einem Angioödem als bei Patienten anderer Hautfarbe.
  • hohe K√∂rpertemperatur, Halsschmerzen oder Geschw√ľre in der Mundh√∂hle (dabei kann es sich um Symptome einer Infektion als Folge der niedrigen Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen handeln)
  • Gelbf√§rbung von Haut und Augenwei√ü (Gelbsucht) als Zeichen einer Lebererkrankung
  • √ľber l√§ngere Zeit anhaltender trockener Husten
    Husten kann als Nebenwirkung von ACE-Hemmern auftreten, aber auch Symptom einer anderen Erkrankung der oberen Atemwege sein.

Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sie sollten Co-Enalapril 1A Pharma nicht zur selben Zeit einnehmen wie die folgenden Arzneimittel:

  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln)
  • weitere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt des Blutes erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumpr√§parate, kaliumh√§ltige Salze)
  • andere blutdrucksenkende oder gef√§√üerweiternde Arzneimittel: Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěCo-Enalapril 1A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Narkosemittel und Medikamente zur Behandlung von psychischen St√∂rungen oder Depressionen wie Lithium und Psychosen, trizyklische Antidepressiva oder Beruhigungsmittel
  • Diuretika (Entw√§sserungstabletten)
  • Schmerzmittel und Arzneimittel gegen Entz√ľndungen, z. B. Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure (> 300 mg/Tag)
  • Natriumaurothiomalat (Gold), ein injizierbares Medikament gegen rheumatische Arthritis
  • Sympathomimetika, Medikamente wie Ephedrin, Noradrenalin und Adrenalin, verwendet f√ľr die Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzinsuffizienz, Asthma oder Allergien
  • Arzneimittel, die eine bestimmte EKG-Ver√§nderung (QT-Verl√§ngerung) ausl√∂sen k√∂nnen (z. B. Chinidin, Amiodaron - fragen Sie Ihren Arzt um Rat)
  • Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Sotalol (Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag und hohem Blutdruck)
  • Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels wie z. B. Insulin oder orale Antidiabetika
  • Cholestyramin- oder Colestipol-Ionenaustauscher zur Senkung der Blutfette
  • Kortikosteroide: hormonartige, entz√ľndungshemmende Substanzen
  • Corticotropin (ACTH), wird haupts√§chlich zur Pr√ľfung der Nebennierenfunktion angewendet
  • Muskelrelaxanzien: Arzneimittel, die w√§hrend einer Operation die Muskeln entspannen (z. B. Tubocurarin-Chlorid)
  • An√§sthetika (Bet√§ubungsmittel z. B. im Rahmen von Operationen)
  • Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon und andere Gichtmedikamente
  • Krebsmedikamente wie Cyclophosphamid, Temsirolimus oder Methotrexat
  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des k√∂rpereigenen Immunsystems bzw. zur Verhinderung von Absto√üungsreaktionen nach einer Organ- oder Knochenmarktransplantation
  • Herzglykoside: Medikamente zur St√§rkung des Herzens (z. B. Digoxin)
  • Medikamente, die als Nebenwirkung zu St√∂rungen der Reizleitung am Herzen f√ľhren: z. B. Medikamente gegen Herzrhythmusst√∂rungen, manche Medikamente zur Behandlung von Psychosen und weitere Medikamente wie z. B. Medikamente zur Behandlung bakterieller Infektionen
  • Kalziumsalze und Vitamin D (erh√∂hte Kalziumspiegel im Blut m√∂glich)
  • Amphotericin B und andere Medikamente gegen Pilzinfektionen
  • Arzneimittel, die den Kaliumgehalt des Blutes vermindern k√∂nnen, wie Laxantien (Arzneimittel gegen Verstopfung), Diuretika (Entw√§sserungstabletten), steroidh√§ltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen (z. B. Prednisolon), ACTH (zur Pr√ľfung der ordnungsgem√§√üen Funktion der Nebennieren)
  • jodh√§ltige Kontrastmittel, die bei R√∂ntgenuntersuchungen die Gef√§√üe und Organe besser sichtbar machen
  • Alkohol
  • Racecadotril (Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall)
  • Vildagliptin (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes)
  • Co-Enalapril 1A Pharma darf nicht gleichzeitig mit Sacubitril/Valsartan (Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen) eingenommen werden (siehe ‚ÄěCo-Enalapril 1A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú).
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren), siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú

Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Co-Enalapril 1A Pharma kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Der Genuss von Alkohol zusammen mit diesem Arzneimittel kann die blutdrucksenkende Wirkung verst√§rken (und u.a. zu Schwindel beim Aufstehen f√ľhren).

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder es werden k√∂nnten). Normalerweise wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma zu beenden, bevor oder sobald eine Schwangerschaft eintritt und wird Ihnen raten, anstatt Co-Enalapril 1A Pharma ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Co-Enalapril 1A

Pharma wird in der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie das dritte Schwangerschaftsmonat √ľberschritten haben, da es Ihrem Kind ab dem dritten Schwangerschaftsmonat ernsthaft schaden kann.

Stillzeit:
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen, oder vorhaben zu stillen. Co-Enalapril 1A Pharma ist f√ľr M√ľtter, die stillen, nicht empfehlenswert, Ihr Arzt wird eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen m√∂chten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wie bei vielen anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann bei der Einnahme von Co- Enalapril 1A Pharma durch Blutdruckabfall, Schwindel und Benommenheit die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, bei Dosis√§nderungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol. Ob das der Fall ist, h√§ngt von der individuellen Empfindlichkeit ab. Wenn Sie davon betroffen sind, d√ľrfen Sie sich nicht ans Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

Co-Enalapril 1A Pharma enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Co-Enalapril 1A Pharma erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Co-Enalapril 1A Pharma enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene:
Die √ľbliche Dosis ist einmal t√§glich 1 Tablette.

√Ąltere Patienten:
Ihr Arzt wird die Enalapril- und die Hydrochlorothiazid-Dosis sorgfältig anpassen, unter bestimmten Umständen wird empfohlen, mit einer halben Tablette täglich die Behandlung zu beginnen.

Patienten mit Nierenproblemen:
Ihr Arzt wird die Enalapril- und die Hydrochlorothiazid-Dosis sorgfältig anpassen.

Wenn Sie gerade andere Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) einnehmen, sollten Sie die Einnahme 2 - 3 Tage vor Beginn der Behandlung mit Co-Enalapril 1A Pharma beenden.

Art der Anwendung:
Die Tabletten k√∂nnen vor, w√§hrend oder nach den Mahlzeiten mit Fl√ľssigkeit eingenommen werden.

Zur Erleichterung der Einnahme bei Schluckbeschwerden können die Tabletten an der Bruchrille geteilt werden.

Teilen der Tablette:
Legen Sie die Tablette auf einen harten, flachen Untergrund mit der Bruchkerbe nach oben. Dr√ľcken Sie mit dem Finger in die Mitte der Tablette und die Tablette bricht in zwei gleiche Teile.

Wenn Sie eine größere Menge von Co-Enalapril 1A Pharma eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie (oder jemand anders) viele Tabletten auf einmal geschluckt haben oder wenn Sie glauben, dass ein Kind eine oder mehrere der Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt. Bei einer √úberdosierung sind folgende Beschwerden zu erwarten: niedriger Blutdruck, extrem schneller oder extrem langsamer Herzschlag, Herzklopfen, Schock, rasche Atmung, Husten, √úbelkeit und Erbrechen, Kr√§mpfe, Schwindel, Schl√§frigkeit und Verwirrtheit oder Angst, stark vermehrtes Wasserlassen oder Unf√§higkeit zum Wasserlassen. Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, die verbliebenen Tabletten und das Beh√§ltnis mit zum Krankenhaus oder zum Arzt, damit sie dort wissen, was f√ľr Tabletten Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine versäumte Tablette auszugleichen, sondern nehmen Sie einfach die nächste Dosis zum normalen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Co-Enalapril 1A Pharma abbrechen

Die Behandlung des Bluthochdrucks ist eine Langzeitbehandlung und das Abbrechen der Behandlung muss mit Ihrem Arzt besprochen werden. Eine Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung kann zu einem Anstieg Ihres Blutdrucks f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie die folgenden Ver√§nderungen bei sich bemerken, nehmen Sie Co-Enalapril 1A Pharma nicht mehr ein und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chsten Krankenhauses auf:

  • eine schwere allergische Reaktion, die als Angio√∂dem bezeichnet wird (und mit Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen von Gliedma√üen, Gesicht, Lippen, Mundh√∂hle oder Rachen einhergeht sowie Schluckbeschwerden und Atemproblemen)
    Hierbei handelt es sich um eine schwerwiegende und häufige Nebenwirkung. Wenn diese Symptome auftreten, benötigen Sie dringend ärztliche Hilfe oder eine Behandlung im Krankenhaus.
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut und Augenwei√ü)
    Diese potenziell schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung ist Ausdruck einer Leberentz√ľndung. Wenn dieses Symptom auftritt, ben√∂tigen Sie dringend √§rztliche Hilfe oder eine Behandlung im Krankenhaus.

Co-Enalapril 1A Pharma verursacht h√§ufig niedrigen Blutdruck, der mit Schwindel- und Schw√§chegef√ľhl verbunden sein kann. Bei manchen Patienten treten diese Beschwerden nach der ersten Dosis oder nach einer Dosissteigerung auf. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich bitte unverz√ľglich an Ihren Arzt.

Co-Enalapril 1A Pharma kann eine Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen bewirken. Dadurch wird Ihre Widerstandsf√§higkeit gegen Infektionen geschw√§cht. Wenn Sie an einer Infektion mit Symptomen wie Fieber und starker Beeintr√§chtigung Ihres Allgemeinzustands erkranken oder wenn bei Ihnen Fieber mit Symptomen einer lokal begrenzten Infektion wie Halsschmerzen, Schmerzen im Mund- und Rachenraum oder Probleme beim Wasserlassen auftreten, sollten Sie unverz√ľglich Ihren Arzt aufsuchen. Er wird einen Bluttest durchf√ľhren, um zu pr√ľfen, ob die Zahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen stark zur√ľckgegangen ist (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt dar√ľber informieren, welche Medikamente Sie einnehmen.

Sehr h√§ufig klagen die Patienten, die mit Co-Enalapril 1A Pharma oder anderen ACE- Hemmern behandelt werden, √ľber einen trockenen Husten, der √ľber lange Zeit andauert. Dies kann eine Nebenwirkung des Medikaments, aber auch das Symptom einer anderen Erkrankung der oberen Atemwege sein. Sie sollten sich an Ihren Arzt wenden, wenn dieses Symptom bei Ihnen auftritt.

Auch √ľber die folgenden Nebenwirkungen wurde berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

  • verschwommenes Sehen
  • Schwindel/Benommenheit
  • √úbelkeit
  • Schw√§che/Kraftlosigkeit
  • trockener Reizhusten

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen, Depressionen, Ohnmachtsanf√§lle, Geschmacksst√∂rungen
  • erniedrigte oder erh√∂hte Kaliumwerte im Blut, erh√∂hte Cholesterin- oder Fettwerte im Blut, erh√∂hte Harns√§urewerte im Blut
  • Blutdruckabfall, Blutdruckabfall bei Ver√§nderung der K√∂rperhaltung (z. B. Schwindelgef√ľhl oder Schw√§che beim Aufstehen aus dem Liegen), Brustschmerzen, abnormer Herzrhythmus, abnorm beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Kurzatmigkeit, Atemnot
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Durchfall, Bauchschmerzen
  • Hautausschlag, allergische Reaktionen mit Schwellung von Armen und Beinen, Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen zusammen mit Schluck- oder Atembeschwerden
  • M√ľdigkeit
  • hohe Kaliumspiegel im Blut, die einen abnormen Herzrhythmus verursachen k√∂nnen; Anstieg des Kreatininspiegels im Blut, Anstieg von Cholesterin und Triglyzeriden
  • Angina pectoris
  • Muskelkr√§mpfe**
  • Depression

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Blutarmut (An√§mie) und dadurch Schw√§che oder Atemnot
  • niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie), niedrige Magnesiumwerte (Hypomagnesi√§mie) oder niedrige Natriumwerte (Hyponatri√§mie) im Blut, Gicht*
  • Verwirrtheit, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, Kribbelgef√ľhl, Ameisenlaufen oder Taubheitsgef√ľhl, Schwindel
  • Blutdruckabfall bei Ver√§nderung der K√∂rperhaltung
  • Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
  • Herzklopfen
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall (zerebrovaskul√§rer Insult): vor allem bei Patienten mit niedrigem Blutdruck
  • laufende Nase, Halsschmerzen, Heiserkeit, Atembeschwerden, keuchende Atmung

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Abnahme der roten Blutk√∂rperchen mit der Folge von Hautbl√§sse
  • Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen und, daraus folgend, Zunahme des Infektionsrisikos; Abnahme anderer Blutzellen, Ver√§nderungen der Blutzusammensetzung, verminderte Aktivit√§t des Knochenmarks, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunkrankheiten (Krankheiten, bei denen der K√∂rper sich selbst angreift)
  • abnorme Tr√§ume, Schlafst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl
  • Raynaud-Syndrom: Erkrankung der Blutgef√§√üe, bei der die Finger und Zehen zuerst prickeln, dann blass werden und sich dann bl√§ulich und schlie√ülich r√∂tlich verf√§rben
  • Lungenprobleme einschlie√ülich Lungenentz√ľndung; Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, laufende Nase (Rhinitis)
  • Geschw√ľre in der Mundh√∂hle, Entz√ľndung der Zunge und der Mundschleimhaut
  • Erh√∂hung der Leberwerte und des Bilirubins im Blut, Leberentz√ľndung (Hepatitis), Leberversagen (auch mit t√∂dlichem Verlauf), Gelbverf√§rbung der Augen und der Haut (Gelbsucht), Entz√ľndung der Gallenblase (insbesondere bei Patienten mit Gallensteinen)
  • Hautausschlag, starke Blasenbildung, R√∂tung der Haut, Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung der Haut an Mund, Augen und Genitalien), Hauterkrankung mit roten, schuppigen Flecken √ľber der Nase und den Wangen (Lupus erythematodes), Pemphigus (eine Krankheit mit Blasenbildung) und andere umschriebene Hautver√§nderungen, die normalerweise im Mund beginnen, Nesselausschlag, Haarausfall und Juckreiz Manchmal sind die Hautprobleme von Fieber, schwerwiegenden Entz√ľndungen, Gef√§√üentz√ľndungen, Muskelschmerzen und/oder Gelenksschmerzen, Ver√§nderungen der Blutzusammensetzung und einer beschleunigten Blutsenkungsgeschwindigkeit (Bluttest zum Nachweis von Entz√ľndungen) begleitet.
  • verminderte Harnausscheidung (Oligurie), Blut im Urin als m√∂gliches Anzeichen f√ľr Nierenprobleme (interstitielle Nephritis)
  • Anstieg des Blutzuckers
  • Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellungen im Darm
  • erh√∂hter Kalziumspiegel im Blut
  • akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schw√§che und Verwirrtheit)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Speicheldr√ľsenentz√ľndung
  • Erkrankungen des Hormonhaushalts (Syndrom der inad√§quaten antidiuretischen Hormon-Sekretion)
  • Zuckerausscheidung im Urin; niedrige Kaliumspiegel im Blut, die zu Muskelschw√§che, Muskelzucken oder Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren k√∂nnen; die zu Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, √ľberm√§√üigem Durst, vermehrtem Wasserlassen und Gewichtsverlust f√ľhren k√∂nnen
  • nekrotisierende Angiitis (Krankheit mit Entz√ľndung von Blutgef√§√üen)
  • √ľberm√§√üige Lichtempfindlichkeit der Haut, schwere allergische Reaktionen, Wiederauftreten von Hauterkrankung mit roten, schuppigen Flecken √ľber der Nase und den Wangen (Lupus erythematodes; bei Patienten, die bereits an einer solchen Hautkrankheit leiden, kann sich diese verschlimmern)
  • Gelbsucht
  • Ruhelosigkeit
  • Gelbsehen, Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges [Aderhauterguss] oder akutes Winkelverschlussglaukom)
  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)

* Beobachtet nur bei Hydrochlorothiazid-Dosen von 12,5 mg und 25 mg.

Häufig traten Muskelkrämpfe nur bei Hydrochlorothiazid-Dosen von 12,5 mg und 25 mg auf, gelegentlich bei Hydrochlorothiazid-Dosen von 6 mg.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬į C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú und am Blister nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Co-Enalapril 1A Pharma enthält

Die Wirkstoffe sind Enalapril und Hydrochlorothiazid (HCT).

1 Tablette enthält 20 mg Enalaprilmaleat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Natriumhydrogencarbonat, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Calciumhydrogenphosphat- Dihydrat, Talk, Magnesiumstearat

Wie Co-Enalapril 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe ovale, bikonvexe Snap-tap Tablette mit einseitiger Bruchrille und auf der anderen Seite mit dem Aufdruck ‚ÄěE H‚Äú.

Die Tablette kann in gleiche H√§lften geteilt werden. Packungsgr√∂√üe: 30 St√ľck

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

1A Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:
Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.: 1-24868

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Co-Enalapril 1A Pharma - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.03.2003
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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