Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten

Abbildung Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.11.2005
ATC Code J01FA10
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Mylan Germany GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin dura 250 mg ist ein Antibiotikum. Es gehört zu einer Gruppe von Antibiotika, die als Makrolide bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Bakterien verursacht wurden.

Azithromycin dura 250 mg wird √ľblicherweise angewendet bei

  • Atemwegsinfektionen wie chronische Bronchitis, Lungenentz√ľndung
  • Mandelentz√ľndung, Hals- und Nebenh√∂hleninfektionen
  • Ohrinfektionen (akute Mittelohrentz√ľndung)
  • Haut- und Weichteilinfektionen, mit Ausnahme von infizierten Brandwunden
  • Infektionen der Harnr√∂hre und des Geb√§rmutterhalses, die durch Chlamydia trachomatis oder Neisseria gonorrhoeae (nicht-multiresistente St√§mme) verursacht wurden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin dura 250 mg darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch sind gegen

  • Azithromycin
  • Erythromycin
  • ein anderes Makrolid- oder Ketolid-Antibiotikum
  • Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin dura 250 mg einnehmen, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • Lebererkrankungen: Ihr Arzt wird m√∂glicherweise Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die Behandlung abbrechen m√ľssen.
  • Nierenerkrankungen: Wenn Sie eine schwerwiegende Nierenerkrankung haben, muss die Dosis eventuell angepasst werden.
  • Nervenerkrankungen (neurologische) oder psychische (psychiatrische) Probleme.
  • eine bestimmte Art von Muskelschw√§che, die als Myasthenia gravis bezeichtnet wird.
  • Wenn Sie Infektionen mit Methicillin-resistenten Staphylokokken oder Bakterien hatten, die gegen Azithromycin, Erythromycin, Lincomycin und/oder Clindamycin resistent waren (M√∂glichkeit der Kreuzresistenz).

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen vorliegt, sprechen Sie bitte vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, da Azithromycin das Risiko einer Herzrhythmusstörung erhöhen kann:

  • Funktionsst√∂rungen des Herzens wie Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), sehr langsamer Herzschlag, unregelm√§√üiger Herzschlag oder sogenannte QT-Verl√§ngerung (ein Befund im EKG)
  • niedriger Gehalt an Kalium oder Magnesium im Blut.

Wenn Sie während oder nach der Behandlung mit Azithromycin Durchfall entwickeln, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Arzneimittel zur Behandlung des Durchfalls ein ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Ihr Durchfall anhält, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt

Wenn Sie eine Verschlechterung Ihrer Symptome während oder kurz nach Beendigung ihrer Behandlung feststellen (Möglichkeit einer Superinfektion/Resistenz)

Es gibt keine Erfahrungen mit der Sicherheit und Wirksamkeit einer Langzeitanwendung von Azithromycin in den vorabgenannten Indikationen. Bei schnell wiederauftretenden Infektionen sollte eine Behandlung mit anderen Antibiotika erwogen werden.

Azithromycin ist nicht zur Behandlung von schweren Infektionen geeignet, bei denen schnell hohe Konzentrationen eines Antibiotikums im Blut erreicht werden m√ľssen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen wenn Sie schwanger sind oder stillen, vermuten schwanger zu sein oder planen schwanger zu werden. Sie sollten dieses Arzneimittel w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hat dies ausdr√ľcklich empfohlen.

Dieses Arzneimittel tritt in die Muttermilch √ľber. Bisher wurden keine schwerwiegenden nachteiligen Wirkungen auf gestillte S√§uglinge beobachtet. Beim gestillten S√§ugling k√∂nnen Nebenwirkungen wie √úberempfindlichkeit, Durchfall und Pilzinfektionen vorkommen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhl oder Krampfanf√§lle verursachen. Ihre F√§higkeit z. B. ein Fahrzeug zu steuern oder Maschinen zu bedienen, kann daher eingeschr√§nkt sein.

Sehst√∂rungen und verschwommenes Sehen k√∂nnen sich auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit eines Patienten zum Bedienen von Maschinen auswirken.

Azithromycin dura 250 mg enthält entölte Phospholipide aus Sojabohnen und Natrium

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie allergisch gegen Erdn√ľsse oder Soja sind.

Azithromycin dura 250 mg enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Azithromycin dura 250 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Dosierungsangaben gelten f√ľr Erwachsene und Kinder mit einem Gewicht von √ľber 45 kg. Kinder, die weniger wiegen, sollten Azithromycin dura 250 mg nicht einnehmen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Azithromycin dura 250 mg wird nach einem dreit√§gigen oder f√ľnft√§gigen Therapieschema eingenommen.

  • 3-Tage-Therapieschema: Nehmen Sie 500 mg Azithromycin (entsprechend 2 Filmtabletten Azithromycin dura 250 mg) einmal t√§glich ein.
  • 5-Tage-Therapieschema: Nehmen Sie 500 mg Azithromycin (entsprechend 2 Filmtabletten

Azithromycin dura 250 mg) am Tag 1 ein.

Nehmen Sie 250 mg Azithromycin (entsprechend 1 Filmtablette Azithromycin dura 250 mg) an den Tagen 2, 3, 4 und 5 ein.

Bei Infektionen der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses, die durch Chlamydien verursacht wurden, wird Azithromycin dura 250 mg als Eintages-Therapieschema (Einmaldosis) angewendet:

  • Chlamydia trachomatis: 1000 mg (entsprechend 4 Filmtabletten Azithromycin dura 250 mg). Nehmen Sie die Filmtabletten zusammen und an nur einem Tag ein.
  • Empfindliche Neisseria gonorrhoeae:
    Die empfohlene Dosis ist 1000 mg oder 2000 mg Azithromycin zusammen mit 250 mg oder 500 mg Ceftriaxon, entsprechend der lokalen klinischen Behandlungsrichtlinien. Wenn Sie allergisch gegen Penicillin und/oder Cephalosporine sind, sollte Ihr Arzt die lokalen Behandlungsrichtlinien zu Rate ziehen.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin dura 250 mg vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese so bald wie möglich ein. Setzen Sie die Einnahme dann wie vorgesehen fort. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis pro Tag ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Azithromycin dura 250 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, werden Sie sich m√∂glicherweise unwohl f√ľhlen. Es kann auch zu weiteren Nebenwirkungen kommen wie z. B. vor√ľbergehende Taubheit, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder an die Notaufnahme des n√§chsten Krankenhauses. Nehmen Sie m√∂glichst die Tabletten oder die Faltschachtel des Arzneimittels mit, damit der Arzt wei√ü, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin dura 250 mg abbrechen

Nehmen Sie die Tabletten immer bis zum Ende des Therapieschemas ein, auch wenn Sie sich schon besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann die Infektion wieder aufflackern.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen die Bakterien dann gegen dieses Arzneimittel resistent werden und sind dann schwerer zu behandeln.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Azithromycin dura 250 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Besonders wichtig ist dies bei folgenden Wirkstoffen:

  • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma): Die Wirkung von Theophyllin kann verst√§rkt werden.
  • Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln: Bei gleichzeitiger Anwendung kann sich das Blutungsrisiko erh√∂hen.
  • Ergotamin, Dihydroergotamin (zur Behandlung von Migr√§ne): Es kann zu Ergotismus kommen (d. h. Jucken der Gliedma√üen, Muskelkr√§mpfe, Gangr√§n der H√§nde und F√ľ√üe aufgrund schlechter Blutzirkulation). Daher wird die gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen.
  • Ciclosporin (wird zur Unterdr√ľckung des Immunsystems eingesetzt, um eine Absto√üung bei Organ- oder Knochenmarktransplantationen zu verhindern bzw. zu behandeln): Wenn die gleichzeitige Anwendung unumg√§nglich ist, wird Ihr Arzt regelm√§√üig die Blutspiegel kontrollieren und gegebenenfalls die Dosierung anpassen.
  • Digoxin (bei Herzmuskelschw√§che): Die Digoxin-Blutspiegel k√∂nnen sich erh√∂hen. Ihr Arzt wird Ihren Blutspiegel entsprechend √ľberwachen.
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber), das zu erh√∂hten Serum-Colchicin-Spiegeln f√ľhren kann.
  • Antazida (gegen Magenbeschwerden): siehe Abschnitt 3.
  • Cisaprid (gegen bestimmte Magenerkrankungen), Terfenadin (gegen Heuschnupfen), Pimozid (gegen bestimmte psychische Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen), Fluorochinolone (Antibiotika, wie Moxifloxacin oder Levofloxacin, gegen bakterielle Infektionen): gleichzeitige Anwendung mit Azithromycin kann zu Funktionsst√∂rungen des Herzens f√ľhren und ist daher nicht empfohlen.
  • Arzneimittel gegen unregelm√§√üigen Herzschlag (sogenannte Antiarrhythmika).
  • Zidovudin (gegen HIV-Infektionen): gleichzeitige Anwendung kann das Risiko f√ľr Nebenwirkungen erh√∂hen.
  • Nelfinavir (Arzneimittel zur Behandlung von HIV Infektionen): die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko von Nebenwirkungen von Azithromycin erh√∂hen.
  • Alfentanil (Narkosemittel) oder Astemizol (gegen Heuschnupfen): Eine gleichzeitige Anwendung mit Azithromycin kann die Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rken.
  • Rifabutin (gegen Tuberkulose): Ihr Arzt kann Ihr Blut und die Blutspiegel der Arzneimittel √ľberpr√ľfen.
  • Statine (wie Atorvastatin, zur Senkung erh√∂hter Blutfettwerte): gleichzeitige Anwendung kann zu Muskelerkrankungen f√ľhren.

Einnahme von Azithromycin dura 250 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Filmtabletten können zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Azithromycin dura 250 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen:

Wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome einer schwerwiegenden allergischen Reaktion auftreten, nehmen Sie Azithromycin dura 250 mg nicht weiter ein und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder begeben Sie sich in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses:

  • Pl√∂tzliche Atemnot, Sprech- oder Schluckschwierigkeiten
  • Anschwellen der Lippen, der Zunge, des Gesichts oder des Halses
  • Starkes Schwindelgef√ľhl oder Kollaps
  • Schwerwiegender oder juckender Hautausschlag, besonders wenn er mit Blasenbildung und Entz√ľndungen von Augen, Mund und Geschlechtsorganen einhergeht.

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf:

  • Durchfall, der heftig, langanhaltend oder blutig ist und von Bauchschmerzen oder Fieber begleitet wird. Dies kann ein Zeichen einer schwerwiegenden Darmentz√ľndung sein und in seltenen F√§llen bei der Einnahme von Antibiotika auftreten.
  • Gelbf√§rbung der Haut oder des Augenwei√ües, die durch eine Leberfunktionsst√∂rung verursacht wird
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die heftige Bauch- und R√ľckenschmerzen verursacht
  • Vermehrte oder verminderte Harnausscheidung oder Spuren von Blut im Harn, verursacht durch Nierenprobleme
  • Hautausschlag, der durch eine empfindliche Reaktion auf Sonnenlicht ausgel√∂st wurde
  • Ungew√∂hnliche Bluterg√ľsse oder Blutungen
  • Unregelm√§√üiger Herzschlag oder Herzrasen.

Hierbei handelt es sich um schwerwiegende Nebenwirkungen, bei denen Sie m√∂glicherweise dringend √§rztliche Betreuung ben√∂tigen. Schwerwiegende Nebenwirkungen treten gelegentlich (k√∂nnen bei bis zu 1 von 100 Menschen auftreten), selten (k√∂nnen bei bis zu 1 von 1000 Menschen auftreten) auf oder die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Menschen auftreten)

Durchfall

Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Menschen auftreten)

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Magenkr√§mpfe, Magenverstimmung
  • geringe Anzahl an Lymphozyten (bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen), h√∂here Anzahl an Eosinophilen (bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen), verringerte Konzentration von

Bicarbonat im Blut, erhöhte Anzahl von Neutrophilen, Basophilen und Monozyten (bestimmte Arten weißer Blutkörperchen)

Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Menschen auftreten)

  • Hefepilzinfektionen und Bakterieninfektionen, vor allem in Mund, Hals, Nase, Lunge, Darm und Scheide
  • geringe Anzahl an Leukozyten (bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen), geringe Anzahl an Neutrophilen (bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen), erh√∂hte Anzahl an Eosinophilen (bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen)
  • Schwellungen, allergische Reaktionen unterschiedlicher Schweregrade
  • Appetitverlust
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, Schl√§frigkeit, Geschmacksver√§nderungen
  • Sehst√∂rungen
  • Drehschwindel
  • Hautausschlag, Schwitzen (Hitzewallung)
  • erschwerte Atmung, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Magenbeschwerden, Darmentz√ľndung, Schluckbeschwerden, Gef√ľhl aufgebl√§ht zu sein, Mundtrockenheit, Aufsto√üen, Schmerzen im Mund, erh√∂hter Speichelflu√ü
  • Leberentz√ľndung
  • juckender Ausschlag, Hautentz√ľndungen, Hauttrockenheit, vermehrtes Schwitzen
  • Gelenkentz√ľndungen, Muskel-, R√ľcken- und Nackenschmerzen
  • Schwierigkeiten und Schmerzen beim Wasserlassen, Nierenschmerzen
  • anormale oder unerwartete Blutungen aus der Vagina, Hodenprobleme
  • Schwellungen der Haut (in seltenen F√§llen mit t√∂dlichem Ausgang), Schw√§che, M√ľdigkeit, Schwellung des Gesichts, Brustschmerzen, Fieber, Schmerzen
  • anormale Laborwerte (z. B. Ergebnisse aus Blut-, Leber- oder Nierenfunktionstests)
  • Allgemeine Probleme nach Abschluss der Behandlung

Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1000 Menschen auftreten)

  • Agitation, Fremdheitsgef√ľhl sich selbst gegen√ľber
  • Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl and H√§nden oder F√ľ√üen
  • Beeintr√§chtigung des H√∂rverm√∂gens
  • Herzklopfen
  • allgemeines Unwohlsein
  • anormale Leberfunktion
  • erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht
  • Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen) gekennzeichnet ist
  • Eine verz√∂gert auftretende allergische Reaktion (bis zu einige Wochen nach Behandlungsende) mit Ausschlag und anderen m√∂glichen Anzeichen wie Gesichtsschwellung, geschwollenen Speicheldr√ľsen und abnormalen Testergebnissen (z. B. Leberfunktionsstests und erh√∂hte Werte wei√üer Blutzellen) (Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)).

Nicht bekannte H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • verringerte Anzahl von Blutpl√§ttchen, wodurch das Risiko von Blutungen und blauen Flecken erh√∂ht wird
  • verringerte Anzahl roter Blutk√∂rperchen, die eine Gelbf√§rbung der Haut und Schw√§che oder Kurzatmigkeit verursachen kann
  • Agressionsgef√ľhle, Angstgef√ľhl, schwere Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Krampfanf√§lle, Ohnmacht, verringerte Hautempflindlichkeit, Hyperaktivit√§t, Geruchsst√∂rungen, Geruchs- oder Geschmacksverlust, Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • Leberversagen (in seltenen F√§llen lebensbedrohlich), Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Schwerwiegende Hautreaktionen
  • H√∂rprobleme, Taubheit, Klingeln in den Ohren
  • anormales Elektrokardiogramm (EKG)
  • niedriger Blutdruck
  • Verf√§rbung der Zunge
  • Gelenkschmerzen
  • verschwommenes Sehen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin dura 250 mg enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycin. Jede Filmtablette Azithromycin dura 250 mg enthält 250 mg Azithromycin (als Azithromycin 1 H2O).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Carboxymethylstärke- Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.),

Film√ľberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), ent√∂lte Phospholipide aus Sojabohnen, Talkum, Xanthangummi.

Wie Azithromycin dura 250 mg aussieht und Inhalt der Packung

Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten sind weiße bis cremefarbene, längliche Filmtabletten, die auf beiden Seiten glatt sind.

Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten sind in PVC/PVDC/Aluminium-Blistern verpackt.

Azithromycin dura 250 mg ist in Packungen mit 6 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Hersteller

Lek Pharmaceuticals d.d.

VerovŇõkova 57

1526 Ljubljana Slowenien

Sandoz S.R.L.

Livezeni Street no 7A

Targu Mures

Rumänien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten
Ungarn Azithromycin 1A Pharma 250 mg filmtabletta

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Azithromycin dura 250 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.11.2005
ATC Code J01FA10
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden