AZI-TEVA 250 mg Filmtabletten

Abbildung AZI-TEVA 250 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.01.2006
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

TEVA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zithromax Trockensaft Azithromycin Pfizer Pharma PFE GmbH
Azithromycin STADA 200 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen Azithromycin STADAPHARM
Azithromycin accedo 250 mg Filmtabletten Azithromycin AWD.pharma GmbH & Co. KG
Azithromycin Heumann 250 mg Filmtabletten Azithromycin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Azithromycin ALMUS 500 mg Filmtabletten Azithromycin AWD.pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin gehört zur Gruppe der so genannten Makrolid-Antibiotika. Es wird bei der Behandlung von Infektionen angewendet, die durch Mikroorganismen, wie Bakterien verursacht sind.

Diese Infektionen umfassen:

  • Atemwegsinfektionen, wie akute Bronchitis und Lungenentz√ľndung
  • Infektionen der Nasennebenh√∂hlen, des Rachens, Rachenmandeln und der Ohren
  • leichte bis mittelschwere Infektionen der Haut und Weichteile, z.B. Infektionen der Haarfollikel (Folliculitis), bakterielle Infektionen der Haut und seiner tieferen Schichten (Cellulitis), Hautinfektionen mit flammend roter Schwellung (Erysipel, Wundrose)
  • Infektionen, die durch ein Bakterium, das Chlamydia trachomatis hei√üt, verursacht sind. Diese k√∂nnen Entz√ľndungen der R√∂hre, die den Urin aus der Harnblase ableitet (Harnr√∂hre) oder der Stelle, an der die Geb√§rmutter in die Scheide einm√ľndet (Geb√§rmutterhalses) hervorrufen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie allergisch gegen irgendein anderes Makrolid- oder Ketolid-Antibiotikum, wie z. B. Erythromycin oder Telithromycin sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie AZI-TEVA einnehmen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie irgendwann einmal eine schwere allergische Reaktion hatten, die zu einem Anschwellen von Gesicht und Rachen gef√ľhrt hat und m√∂glicherweise mit Atemproblemen verbunden war
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben. In diesem Fall kann Ihr Arzt gegebenenfalls Ihre Dosis √§ndern.
  • wenn Sie Leberprobleme haben. Ihr Arzt muss Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die Behandlung beenden.
  • wenn bei Ihnen irgendwann einmal eine Verl√§ngerung des QT-Intervalls (St√∂rung der Herzfunktion) festgestellt wurde. In diesem Fall wird die Einnahme von AZI-TEVA nicht empfohlen.
  • wenn Sie einen langsamen oder unregelm√§√üigen Herzschlag haben oder wenn die Leistungsf√§higkeit Ihres Herzens eingeschr√§nkt ist: Die Einnahme von AZI-TEVA wird dann nicht empfohlen.
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass der Kalium- oder Magnesiumgehalt in Ihrem Blut erniedrigt ist: Die Einnahme von AZI-TEVA wird nicht empfohlen.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Antiarrhythmika genannt werden (zur Behandlung eines unregelm√§√üigen Herzrhythmus) oder wenn Sie Cisaprid (zur Behandlung von Magenproblemen), Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien), antipsychotische Wirkstoffe (z. B. Pimozid), Antidepressiva (z. B. Citalopram) oder bestimmte Antibiotika (z. B. Moxifloxacin, Levofloxacin) einnehmen: Die Einnahme von AZI-TEVA wird nicht empfohlen.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Mutterkornalkaloide/Ergotalkaloide genannt werden (wie Ergotamin) und zur Behandlung der Migr√§ne verwendet werden: Die Einnahme von AZI-TEVA wird nicht empfohlen (siehe ‚ÄěEinnahme von AZI-TEVA zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn bei Ihnen eine neurologische Erkrankung festgestellt wurde, also eine Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems
  • wenn Sie geistige oder seelische Probleme oder eine Verhaltensst√∂rung haben
  • wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, was zu M√ľdigkeit und Ersch√∂pfung der Muskeln f√ľhrt: Azithromycin kann die Symptome einer Myasthenia verschlimmern oder diese verursachen.

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen w√§hrend oder nach der Behandlung zu einem schweren und anhaltenden Durchfall kommt. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Blut oder Schleim im Stuhl feststellen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihre Beschwerden nach Abschluss Ihrer Behandlung mit AZI- TEVA weiterhin bestehen oder wenn Sie neue und anhaltende Beschwerden feststellen.

Einnahme von AZI-TEVA¬ģ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden:

  • Antazida, z. B. Aluminiumhydroxid: Nehmen Sie AZI-TEVA mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Antazidum ein.
  • Mutterkorn-Abk√∂mmlinge (Ergot-Derivate) wie z. B. Ergotamin (zur Behandlung der Migr√§ne): AZI-TEVA sollte nicht zur gleichen Zeit angewendet werden, da es zu einem Ergotismus kommen kann (eine m√∂glicherweise schwerwiegende Nebenwirkung mit Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln in den Gliedern, Muskelkr√§mpfen, Kopfschmerzen, Krampfanf√§llen, Bauchschmerzen oder Schmerzen im Brustraum).
  • Orale Antikoagulantien vom Cumarin-Typ, wie z. B. Warfarin (zur Verhinderung der Blutgerinnung): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen.
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che) oder Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber): Der Digoxin-/Colchicin-Spiegel in Ihrem Blut kann ansteigen.
  • Zidovudin, Nelfinavir (zur Behandlung von HIV): Die Zidovudin- oder Azithromycin-Spiegel k√∂nnen ansteigen.
  • Rifabutin (zur Behandlung von HIV und bakteriellen Infektionen wie z. B. der Tuberkulose): Die Anzahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen kann abnehmen.
  • Ciclosporin (ein Immunsuppressivum, das im Anschluss an Organtransplantationen verabreicht wird): Die Ciclosporin-Blutspiegel k√∂nnen erh√∂ht sein. Ihr Arzt muss Ihre Ciclosporin-Blutspiegel √ľberwachen.
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magenproblemen): Es kann zu Herzproblemen kommen.
  • Astemizol, Terfenadin (Antihistaminika zur Behandlung von allergischen Reaktionen): Die Wirkung dieser Arzneimittel kann verst√§rkt werden.
  • Alfentanil (ein Schmerzmittel): Die Wirkung von Alfentanil kann verst√§rkt werden.
  • Fluconazol (bei Pilzinfektionen): Die Azithromycin-Spiegel k√∂nnen abnehmen.

Atorvastatin (zum Senken der Blutfette): Die gleichzeitige Behandlung mit Azithromycin und Atorvastatin wurden mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr einen Zerfall von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse), was zu Muskelschmerzen und dunklem Urin f√ľhrt, in Zusammenhang gebracht.

Es wurde √ľber keine Wechselwirkungen berichtet zwischen Azithromycin und Cetirizin (ein Antihistaminikum); Didanosin, Efavirenz, Indinavir (bei HIV-Infektionen); Carbamazepin (bei Epilepsie); Cimetidin (ein Antazidum); Methylprednisolon (zur Unterdr√ľckung des Immunsystems); Midazolam, Triazolam (Sedativa); Sildenafil (bei Impotenz), Theophyllin (bei Asthma) und Trimethoprim/Sulfamethoxazol (eine Kombination zweier Antibiotika).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Informationen zur Unbedenklichkeit von Azithromycin während der Schwangerschaft sind nicht ausreichend. Daher sollten Sie AZI-TEVA nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Allerdings kann Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel bei einer ernsthaften Erkrankung verordnen.

Es wurde berichtet, dass Azithromycin mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Aber es liegen keine ausreichenden und gut kontrollierten klinischen Studien bei stillenden Frauen vor, welche die Pharmakokinetik der Azithromycin-Exkretion in die Muttermilch beschreiben.

Sie sollten dieses Arzneimittel w√§hrend der Stillzeit nicht einnehmen, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen ausdr√ľcklich empfohlen. Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch √ľber. Daher sollten Sie bis zu 2 Tage nach Beendigung der Einnahme dieses Arzneimittels das Stillen unterbrechen.

Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Schwindel oder Krampfanfälle verursachen. Dadurch kann Ihre Fähigkeit beeinträchtigt sein, bestimmte Dinge zu tun, wie z.B. das Steuern eines Fahrzeugs oder der Gebrauch von Maschinen.

Azi-TEVA¬ģ enth√§lt Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten vorzugsweise mit einem Glas Wasser ein. Sie können die Tabletten zu einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene (einschließlich ältere Patienten) und Kinder mit einem Körpergewicht von mehr als 45 kg

Die empfohlene Dosis ist 1.500 mg, verteilt auf 3 oder 5 Tage, nach folgendem Einnahmeschema:

  • Bei Einnahme √ľber 3 Tage: 500 mg einmal t√§glich
  • Bei Einnahme √ľber 5 Tage: Am ersten Tag 500 mg und dann 250 mg an den Tagen 2 bis 5, jeweils einmal t√§glich

Bei Entz√ľndungen der Harnr√∂hre oder des Geb√§rmutterhalses durch Chlamydia: 1.000 mg als Einzeldosis an nur einem Tag.

Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht unter 45 kg

Die Tabletten sind f√ľr diese Patienten nicht geeignet. Es sollten Azithromycin-haltige Pr√§parate in anderen Darreichungsformen (z. B. Suspensionen) verwendet werden.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, da er die normale Dosis bei Ihnen möglicherweise abändern muss.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge AZI-TEVA¬ģ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder irgendjemand anderes) eine gro√üe Menge der Filmtabletten auf einmal eingenommen haben/hat oder wenn Sie glauben, dass ein Kind eine der Filmtabletten eingenommen hat, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung setzen. Eine √úberdosis wird wahrscheinlich zu vor√ľbergehendem H√∂rverlust, starker √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall f√ľhren.

Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, verbleibende Tabletten und das Behältnis mit ins Krankenhaus oder zu Ihrem Arzt, damit der behandelnde Arzt weiß, welche Tabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von AZI-TEVA¬ģ vergessen haben

Wenn Sie eine Tablette vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Tablette. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von AZI-TEVA¬ģ abbrechen

Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, auch dann nicht, wenn Sie sich bereits besser f√ľhlen. Es ist sehr wichtig, dass Sie AZI-TEVA so lange einnehmen wie Ihr Arzt Ihnen dies sagt, da Ihre Infektion sonst wieder auftreten kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nehmen Sie die Tabletten nicht weiter ein und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf, wenn bei Ihnen die folgenden Beschwerden auftreten

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Angioödem: Anschwellen von Lippen, Gesicht oder Hals mit Atemproblemen, Hautausschlag oder Nesselsucht

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen) gekennzeichnet ist.

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Überempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, Schwellung der Lymphknoten und möglicher Beeinträchtigung von Organen (DRESS)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • anaphylaktische Reaktion: schwere allergische Reaktion, die zu Atemproblemen oder Schwindel f√ľhrt
  • schwere Leberst√∂rungen oder Leberversagen (in seltenen F√§llen lebensbedrohend): Anzeichen sind rasch auftretende Ersch√∂pfung begleitet von Gelbf√§rbung der Haut oder des Augenwei√ües (Gelbsucht), dunkler Urin, Blutungsneigung
  • Blasenbildung/Blutungen im Bereich von Lippen, Augen, Nase, Mund und Genitalien, die durch ein Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme oder toxische epidermale Nekrolyse hervorgerufen sein k√∂nnen. Dabei handelt es sich um schwerwiegende Erkrankungen.
  • Ver√§nderung der Geschwindigkeit des Herzschlags, Herzrhythmusst√∂rungen, die im EKG sichtbar werden (QT-Verl√§ngerung, ventrikul√§re Tachykardie und Torsades de pointes)
  • l√§ngerfristiger Durchfall mit Blut und Schleim im Stuhl (pseudomembran√∂se Colitis)

Dies sind sehr schwerwiegende Nebenwirkungen. M√∂glicherweise ben√∂tigen Sie dringend √§rztliche Hilfe oder m√ľssen im Krankenhaus behandelt werden.

Sonstige Nebenwirkungen

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Durchfall

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Ver√§nderungen der Anzahl einiger wei√üer Blutk√∂rperchen und des Bikarbonats im Blut
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen, √úbelkeit

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Hefeinfektion, z. B. in der Mundh√∂hle (Soor), Infektion der Scheide, Lungenentz√ľndung, bakterielle Infektion
  • Entz√ľndung des Rachens, Entz√ľndung der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes
  • Atemlosigkeit, Brustkorbschmerzen, pfeifendes Atemger√§usch und Husten (Atemst√∂rungen), verstopfte Nase
  • Blutbildver√§nderungen, die sich durch Fieber oder Sch√ľttelfrost, Rachenentz√ľndung, Geschw√ľren im Mund oder Rachen √§u√üern
  • Allergische Reaktionen
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Schwindel, Schl√§frigkeit, Geschmacksst√∂rungen, Empfindungsst√∂rungen der Haut wie Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl in Armen und Beinen (Par√§sthesie)
  • Sehst√∂rungen
  • Ohrerkrankung
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Herzrasen oder Herzklopfen (Palpitationen)
  • Hitzesch√ľbe mit R√∂tung des Gesichts, Hals oder Brustbereichs (Hitzewallung)
  • Atemprobleme
  • Nasenbluten
  • Magenschleimhautentz√ľndung, Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Schluckst√∂rungen
  • Aufgebl√§hter Bauch, trockener Mund
  • Aufsto√üen, Geschw√ľre im Mund, vermehrte Speichelsekretion, weicher Stuhl
  • Leberprobleme (wie z. B. Hepatitis)
  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Entz√ľndung der Haut, trockene Haut, √ľberm√§√üige Schwei√üproduktion
  • Knochen- und Gelenkentz√ľndung (Osteoarthritis), Muskelschmerzen, R√ľckenschmerzen, Nackenschmerzen
  • erschwerte oder schmerzhafte Blasenentleerung, Schmerzen im oberen R√ľcken (Nierenschmerzen)
  • Scheidenentz√ľndung, Blutungen au√üerhalb des Menstruationszyklus, Funktionsst√∂rung der Hoden
  • Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen durch Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (√Ėdeme), Unwohlsein, Schw√§che (Asthenie), M√ľdigkeit
  • Schwellungen im Gesicht (Gesichts√∂dem), Schwellungen der H√§nde, Beine und/oder F√ľ√üe, Fieber, Schmerzen
  • Ver√§nderungen der Leberwerte und anderer, im Labor untersuchter Blutwerte.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Agitiertheit
  • Unwirklichkeitsgef√ľhl
  • Verf√§rbung der Z√§hne
  • Ver√§nderte Leberfunktion, Gelbf√§rbung der Haut und der Bindehaut der Augen (cholestatischer Ikterus)
  • Hautr√∂tung und Blasenbildung bei Aussetzen der Haut gegen√ľber Sonnenlicht

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Ver√§nderungen des Blutes mit ungew√∂hnlichen Blutungen oder unerkl√§rlichen blauen Flecken, niedrige Anzahl von roten Blutk√∂rperchen, die zu M√ľdigkeit oder Schw√§che f√ľhrt
  • Aggressivit√§t, Angst, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Ohnmachtsanf√§lle, Krampfanf√§lle, vermindertes Empfindungsverm√∂gen der Haut (Hyp√§sthesie), √úberaktivit√§t, Ver√§nderung oder Verlust des Geruchsempfindens, Verlust des Geschmacksempfindens
  • Myasthenia gravis (M√ľdigkeit und Ersch√∂pfung der Muskeln, siehe 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • H√∂rst√∂rungen, einschlie√ülich Taubheit und Ohrenklingeln (Tinnitus)
  • Niedriger Blutdruck (der verbunden sein kann mit Schw√§che, Benommenheit und Ohnmacht)
  • Verf√§rbung der Zunge, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, R√ľckenschmerzen (Pankreatitis)
  • Hautausschlag mit Flecken und Blasen
  • Gelenkschmerzen
  • Nierenprobleme

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Vorbeugung und Behandlung des Mycobacterium-Avium-Komplexes berichtet:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Appetitlosigkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Empfindungsst√∂rungen der Haut wie Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl in Armen und Beinen (Par√§sthesie)
  • ver√§ndertes Geschmacksempfinden
  • Sehst√∂rung
  • Taubheit
  • Hautauschlag
  • Juckreiz
  • Gelenkschmerzen
  • Ersch√∂pfung

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • vermindertes Empfindungsverm√∂gen der Haut
  • H√∂rst√∂rungen oder Ohrenklingeln (Tinnitus)
  • Herzrasen oder Herzklopfen (Palpitationen)
  • Leberprobleme, wie z. B. Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Blasenbildung/Blutungen im Bereich von Lippen, Augen, Nase, Mund und Genitalien, die durch ein Stevens-Johnson-Syndrom hervorgerufen sein k√∂nnen
  • Allergische Reaktionen, wie z. B. Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht mit rotem und geschwollenem Gesicht sowie Absch√§len der Haut.
  • Schw√§che (Asthenie)
  • Unwohlsein (Malaise)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser . Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Teva Operations Poland Sp. z o.o. ul. Mogilska 80

31-546 Kraków Polen

oder:

PLIVA Croatia Ltd.

Prilaz baruna Filipovińáa 25

10000 Zagreb Kroatien

oder:

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Deutschland:AZI-TEVAR 250 mg Filmtabletten
Finnland:Azithromycin ratiopharm 250 mg Tabletti, kalvopäällysteinen
Italien:Azitromicina Teva 250 mg Compresse rivestite con film
Niederlande:Azitromycine 250 Teva, filmomhulde tabletten
Spanien:Azitromicina TEVA 250 mg comprimidos recubiertos con pelicula EFG
Vereinigtes Königreich:Azithromycin 250 mg Film-coated Tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2019.

Versionscode: Z13

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: AZI-TEVA 250 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.01.2006
ATC Code J01FA10
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Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden