Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten

Abbildung Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.11.2005
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Azithromycin Heumann 250 mg Filmtabletten Azithromycin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Azithrobeta 500 mg Filmtabletten Azithromycin betapharm Arzneimittel GmbH
Azithromycin AL 250 mg Filmtabletten Azithromycin ALIUD PHARMA GmbH
Azithromycin Denk 500 mg Filmtabletten Azithromycin DENK PHARMA GmbH & Co. KG
AZI-TEVA 500 mg Filmtabletten Azithromycin TEVA GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten enth√§lt den Wirkstoff Azithromycin, ein Makrolid-Antibiotikum, das zur Behandlung von Infektionen der oberen und unteren Atemwege, akuter Mittelohrentz√ľndung, Haut- und Weichteilinfektionen sowie Unkomplizierter Harnr√∂hrenentz√ľndung oder Geb√§rmutterhalsentz√ľndung verwendet wird. Es ist als Filmtablette in einer Packung mit 3 oder 6 Tabletten erh√§ltlich.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Azithromycin STADA¬ģ nur in lebensbedrohlichen Situationen verschrieben werden. W√§hrend der Behandlung sollte das Stillen ausgesetzt werden und die Muttermilch zu verwerfen. Nach der Behandlung kann das Stillen wieder aufgenommen werden. Da Azithromycin STADA¬ģ Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhl und Krampfanf√§lle verursachen kann, sollten schwangere Frauen kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.

Bevor Sie Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Erwachsene und √§ltere Patienten sollten an 3 aufeinanderfolgenden Tagen 500 mg Azithromycin pro Tag einnehmen, was einer Gesamtdosis von 1500 mg entspricht. Alternativ k√∂nnen Sie dieselbe Gesamtdosis (1500 mg) auch √ľber 5 Tage einnehmen. Patienten mit eingeschr√§nkter Nieren- und Leberfunktion m√ľssen ihren Arzt informieren, da die Dosis m√∂glicherweise angepasst werden muss. Kinder unter 45 kg K√∂rpergewicht sollten andere Darreichungsformen des Arzneimittels verwenden. Azithromycin STADA¬ģ sollte als t√§gliche Einmaldosis unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. Verwenden Sie es nicht nach dem angegebenen Verfallsdatum. F√ľr die Lagerung sind keine besonderen Bedingungen erforderlich.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin ist ein von Erythromycin abgeleitetes Antibiotikum und gehört zur Klasse der Makrolid-Antibiotika. Es wirkt, indem es die Produktion von bakteriellen Eiweißen hemmt und so eine Vermehrung der Bakterien verhindert.

Azithromycin STADA¬ģ wird angewendet

zur Behandlung von folgenden bakteriellen Infektionen, die durch Azithromycin- empfindliche Mikroorganismen verursacht werden:

Unkomplizierte Harnr√∂hrenentz√ľndung (Urethritis) oder Geb√§rmutterhalsentz√ľndung (Zervizitis), verursacht durch das Bakterium Chlamydia trachomatis.

Ihr Arzt hat Ihnen Azithromycin STADA¬ģ f√ľr die kurzzeitige Behandlung Ihrer bakteriellen Infektion verschrieben. Bitte beachten Sie, dass noch keine Erfahrungen zur Sicherheit und Wirksamkeit von Azithromycin bei Langzeitanwendung vorliegen. Wenn Ihre Infektion rasch oder st√§ndig erneut auftritt, kann Ihr Arzt Ihnen ein anderes Antibiotikum verschreiben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Azithromycin, andere Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Roxithromycin), Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Azithromycin STADA¬ģ sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin STADA¬ģ einnehmen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Erkrankung haben oder gehabt haben, insbesondere eine der Folgenden:

  • Allergische Reaktionen (√úberempfindlichkeitsreaktionen): Es wurde √ľber seltene F√§lle schwerer allergischer Reaktionen einschlie√ülich Angio√∂dem und Anaphylaxie berichtet. Diese Zust√§nde sind lebensbedrohlich und erfordern eine notfallmedizinische Versorgung. Zu m√∂glichen Symptomen geh√∂ren R√∂tung der Haut, Nesselausschlag, Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen (Angio√∂dem). Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich umgehend an die Notaufnahme des n√§chsten Krankenhauses. Die Reaktionen k√∂nnen erneut auftreten und eine l√§ngere Beobachtungs- und Behandlungsphase erfordern
  • Superinfektion: Wie bei anderen Antibiotika kann auch eine Behandlung mit Azithromycin zu einer weiteren Infektion f√ľhren, die durch Mikroorganismen (Bakterien oder Pilze) verursacht wird, die gegen√ľber Azithromycin resistent sind oder geworden sind. Bitte achten Sie auf m√∂gliche Anzeichen einer Entz√ľndung und Infektion
  • Durch Clostridium difficile verursachter Durchfall (Clostridium difficile- assoziierte Diarrh√∂ [CDAD]): √úber das Auftreten solcher Durchf√§lle wurde bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschlie√ülich Azithromycin, berichtet. Es kann sich dabei um leichte Durchf√§lle bis hin zu einer schweren Entz√ľndung des Dickdarms (Kolitis) mit Beschwerden wie Bauchschmerzen, Appetitverlust, Kr√§mpfen oder Fieber handeln
  • Pseudomembran√∂se Kolitis (bakterielle Dickdarminfektion): Bei der Anwendung von Makrolid-Antibiotika wurde √ľber diesen Zustand berichtet. Zu den Symptomen geh√∂ren Durchfall, Fieber und Bauchschmerzen. Bei Auftreten dieses Zustands d√ľrfen Sie keine Arzneimittel einnehmen, die den Stuhlgang unterdr√ľcken
  • Herzrhythmus- und Erregungsleitungsst√∂rungen wie eine angeborene oder erworbene Verl√§ngerung des QT-Intervalls (was unregelm√§√üigen Herzschlag verursacht), Bradykardie (langsame Herzfrequenz), Arrhythmie (unregelm√§√üiger Herzschlag) oder eine schwere Herzkrankheit
  • Elektrolytst√∂rung (Ver√§nderung der Konzentration bestimmter Stoffe im Blut), insbesondere ein niedriger Kalium- oder Magnesiumspiegel
  • Durch das Bakterium Streptococcus pyogenes verursachte Infektionen: Hals- oder Mandelentz√ľndungen und rheumatisches Fieber, die durch dieses Bakterium verursacht werden, sollten mit Penicillin behandelt werden
  • Durch das Bakterium Treponema pallidum verursachte Infektionen
    (z.B. Syphilis)
  • Schwere Nierenfunktionsst√∂rung
  • Leberprobleme: Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Leberfunktionen √ľberwachen oder die Behandlung abbrechen
  • Neurologische oder psychiatrische St√∂rungen
  • Es liegen Berichte √ľber eine Verschlechterung oder ein erstmaliges Auftreten von Myasthenia gravis vor (eine Muskelerkrankung, die sich durch zunehmende Muskelschw√§che √§u√üert)
  • Infizierte Brandwunden
  • Schwere Infektionen, bei denen schnell hohe Blutspiegel des Antibiotikums erreicht werden m√ľssen.

Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Sie d√ľrfen Azithromycin STADA¬ģ NICHT zusammen mit einem der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Ergolinderivate (z.B. Ergotamin zur Behandlung von Migr√§ne; Cabergolin und Pergolid zur Behandlung von Morbus Parkinson) ‚Äď da das Risiko eines Ergotismus (Antoniusfeuer) besteht
  • Arzneimittel, die das QT-Intervall verl√§ngern, wie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) der Klasse IA (Natriumkanalblocker, z.B. Chinidin, Procainamid und Disopyramid) und Klasse III (Kaliumkanalblocker, z.B. Amiodaron, Dofetilid, Sotalol, Ibutilid), Cisaprid (zur Behandlung der Refluxkrankheit und der Verstopfung), Terfenadin (zur Behandlung von allergischen Reaktionen) und bestimmte Antipsychotika (z.B. Pimozid), Antidepressiva (z.B. Citalopram) sowie

bestimmte Antibiotika, die zur Klasse der sogenannten Fluorchinolonen geh√∂ren (z.B. Moxifloxacin und Levofloxacin) ‚Äď da das Risiko von unregelm√§√üigem Herzschlag (m√∂glicherweise lebensbedrohlich) besteht.

Azithromycin kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel verändern:

  • Theophyllin (zur Behandlung von Lungenkrankheiten wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Asthma)
  • Antikoagulanzien (Blutverd√ľnner) vom Cumarin-Typ in Tablettenform (z.B. Warfarin)
  • Ciclosporin (zur Verhinderung der Absto√üung eines Organtransplantats)
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber)
  • Antazida (zur Neutralisierung der Magens√§ure): Sie sollten Azithromycin STADA¬ģ mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Antazidum einnehmen
  • Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Zidovudin, auch Azidothymidin/AZT genannt, und Nelfinavir (zur Behandlung von AIDS)
  • Rifabutin (Antibiotikum zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Astemizol (Antihistamin/Antiallergikum zur Behandlung von z.B. Heuschnupfen, Jucken, tr√§nenden Augen und anderen allergischen Symptomen)
  • Alfentanil (ein Schmerzmittel)
  • Statine, z.B. Atorvastatin (zur Absenkung der Cholesterinwerte).

Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken

Sie k√∂nnen Azithromycin STADA¬ģ zu den Mahlzeiten einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, den Verdacht haben, schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden.

Schwangerschaft

Die Sicherheit von Azithromycin in der Schwangerschaft ist noch nicht nachgewiesen. Aus diesem Grund sollte der Arzt dieses Arzneimittel während einer Schwangerschaft nur in lebensbedrohlichen Situationen verschreiben.

Stillzeit

Azithromycin tritt in die Muttermilch √ľber. Deswegen sollte das Stillen w√§hrend einer Behandlung mit Azithromycin STADA¬ģ ausgesetzt werden. Die w√§hrend der Behandlung gebildete Muttermilch ist zu verwerfen. Nach der Behandlung

können Sie das Stillen wieder aufnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Azithromycin STADA¬ģ kann Nebenwirkungen wie z.B. Schwindelgef√ľhl und Krampfanf√§lle verursachen, die Ihre Verkehrst√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Wenn Sie zu diesen Nebenwirkungen neigen, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.

Azithromycin STADA¬ģ enth√§lt Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und ältere Patienten

Sie sollten an 3 aufeinander folgenden Tagen 500 mg Azithromycin pro Tag einnehmen, was einer Gesamtdosis von 1500 mg entspricht. Alternativ k√∂nnen Sie dieselbe Gesamtdosis (1500 mg) auch √ľber 5 Tage einnehmen. In diesem Fall nehmen Sie am 1. Tag 500 mg und am 2.-5. Tag 250 mg ein.

Wenn Sie eine Harnr√∂hrenentz√ľndung oder Geb√§rmutterhalsentz√ľndung haben, die durch Chlamydia trachomatis verursacht wurde, nehmen Sie 1000 mg Azithromycin als Einmaldosis ein.

Anwendung bei Kindern

Kinder mit einem K√∂rpergewicht √ľber 45 kg k√∂nnen Azithromycin STADA¬ģ in derselben Dosis wie Erwachsene anwenden. Bei Kindern unter 45 kg K√∂rpergewicht sollten andere Darreichungsformen des Arzneimittels, z.B. eine Suspension, verwendet werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Sie m√ľssen Ihren Arzt √ľber Nierenprobleme informieren, da dieser m√∂glicherweise die Dosis anpassen muss. Bei leichter bis mittelschwerer Einschr√§nkung der Nierenfunktion (glomerul√§re Filtrationsrate [GFR] 10‚Äď80 ml/min) k√∂nnen Sie die normale Erwachsenendosis einnehmen. Leiden Sie an einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung (GFR unter 10 ml/min), kann eine Verringerung der Dosis erforderlich sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Sie m√ľssen Ihren Arzt √ľber Leberprobleme informieren, da dieser m√∂glicherweise die Dosis anpassen muss. Bei leichter bis mittelschwerer

Einschränkung der Leberfunktion können Sie die normale Erwachsenendosis nehmen. Leiden Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung, sollten Sie Azithromycin nicht einnehmen. Sollte dieser Zustand bei Ihnen auftreten, muss die Azithromycin-Behandlung abgebrochen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tablette(n) als tägliche Einmaldosis unabhängig von den Mahlzeiten ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Sie d√ľrfen die Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ nicht ohne ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes abbrechen.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Azithromycin STADA¬ģ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder die n√§chstgelegene Notaufnahme. Zu den Symptomen einer √úberdosierung geh√∂ren: vor√ľbergehender H√∂rverlust, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie dies bemerken. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ abbrechen

Sie d√ľrfen die Einnahme von Azithromycin STADA¬ģ nicht ohne ausdr√ľckliche Erlaubnis Ihres Arztes abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Es wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

√úbelkeit,

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Appetitverlust (Anorexie),
  • Schwindel,
  • Kopfschmerzen,
  • Missempfindungen (Par√§sthesien),
  • Geschmacksst√∂rungen (Dysgeusie),
  • Sehst√∂rungen,
  • Taubheit,
  • Erbrechen,
  • Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie),
  • Hautausschlag,
  • Juckreiz (Pruritus),
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie),
  • M√ľdigkeit/Ersch√∂pfung,
  • ver√§nderte Anzahl wei√üer Blutzellen (Lymphozyten, Eosinophile, Basophile, Monozyten und Neutrophile) und Abnahme des Bicarbonat-Blutspiegels.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Infektionen mit dem Pilz Candida (Candidiasis) einschlie√ülich Pilzinfektionen im Mund,
  • bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen,
  • Entz√ľndung der Scheide (Vaginitis),
  • Lungenentz√ľndung (Pneumonie),
  • Rachenentz√ľndung (Pharyngitis),
  • Magen-Darm-Entz√ľndung (die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkr√§mpfe umfassen),
  • Atembeschwerden,
  • Schwellung und Reizung in der Nase (Rhinitis),
  • verminderte Anzahl bestimmter wei√üer Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie),
  • Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutzellen (Eosinophilie),
  • schwere allergische Reaktionen mit Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen (Angio√∂dem),
  • allergische Reaktion (√úberempfindlichkeit),
  • Nervosit√§t,
  • verminderte Ber√ľhrungsempfindlichkeit der Haut (Hyp√§sthesie),
  • Schl√§frigkeit,
  • Schlaflosigkeit,
  • Beeintr√§chtigungen des H√∂rverm√∂gens, Ohrger√§usche (Tinnitus),
  • Schwindel,
  • Ohrenschmerzen,
  • Herzklopfen (Palpitationen),
  • Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis),
  • Verstopfung,
  • Schluckbeschwerden (Dysphagie),
  • aufgebl√§hter Bauch mit Symptomen wie Unwohlsein und Bauchger√§uschen,
  • trockener Mund,
  • Geschw√ľrbildung im Mund,
  • Aufsto√üen,
  • vermehrte Speichelproduktion,
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis),
  • schwere Hauterkrankung mit Hautausschlag, Blasenbildung, roten Flecken und Wundbildung (Stevens-Johnson-Syndrom),
  • verst√§rkte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht,
  • Nesselsucht (Urtikaria),
  • Ekzem oder Entz√ľndung der Haut (Dermatitis),
  • trockene Haut,
  • vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose),
  • Gesichtsschwellung (Gesichts√∂dem),
  • Schwellung der Kn√∂chel, F√ľ√üe oder Finger (peripheres √Ėdem),
  • Schmerzen,
  • Fieber,
  • Brustschmerz,
  • degenerative Knochenerkrankung mit Schmerzen und Steifheit (Osteoarthritis),
  • Muskelschmerzen (Myalgie),
  • R√ľckenschmerzen,
  • Nackenschmerzen,
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme),
  • Schmerzen beim Wasserlassen,
  • Schmerzen im unteren R√ľcken (Nierenschmerzen),
  • Unwohlsein,
  • allgemeine Schw√§che,
  • Hitzewallung,
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Atmen (Dyspnoe),
  • Nasenbluten (Epistaxis),
  • Zwischenblutungen (Metrorrhagie),
  • Hodenbeschwerden,
  • Ver√§nderung von Blutwerten (Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung geplant ist),
  • Komplikationen nach der Behandlung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Hautexanthem, das durch ein rasches Auftreten roter Hautareale √ľbers√§t mit kleinen Pusteln (kleinen, mit wei√üer/gelber Fl√ľssigkeit gef√ľllten Blasen)

gekennzeichnet ist,

  • Ruhelosigkeit,
  • Leberfunktionsst√∂rungen,
  • St√∂rung des Gallenabflusses aus der Leber in den Darm, wodurch es zu einer Gelbf√§rbung der Haut und der wei√üen Augenhaut kommen kann.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Hautausschlag zusammen mit anderen Symptomen wie Fieber, geschwollenen Dr√ľsen und einem Anstieg der eosinophilen Granulozyten (eine Sorte von wei√üen Blutk√∂rperchen). Ein Ausschlag tritt als kleine, juckende rote Quaddeln auf.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • pseudomembran√∂se Kolitis (bakterielle Dickdarminfektion),
  • verringerte Anzahl von Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • Mangel an roten Blutzellen aufgrund eines verst√§rkten Abbaus dieser Blutzellen (h√§molytische An√§mie),
  • schwere, lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) einschlie√ülich Schwellungen von Mund und Rachen (√Ėdeme), die in seltenen F√§llen lebensbedrohlich sein k√∂nnen,
  • Aggressivit√§t,
  • Angst,
  • starke Verwirrtheit (Delirium),
  • Sehen, H√∂ren und F√ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen),
  • kurz andauernde Bewusstlosigkeit (Synkope),
  • Krampfanf√§lle,
  • Hyperaktivit√§t,
  • St√∂rungen/Verlust des Geruchssinns (Parosmie, Anosmie),
  • Verlust des Geschmackssinns,
  • Verschlechterung oder erstmaliges Auftreten der Muskelerkrankung Myasthenia gravis, die zu einer zunehmenden Muskelschw√§che f√ľhrt,
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie) einschlie√ülich beschleunigten Herzschlages (ventrikul√§re Tachykardie),
  • verst√§rktes Risiko f√ľr eine QT-Verl√§ngerung (was zu einem unregelm√§√üigen Herzschlag f√ľhrt) und lebensbedrohlich beschleunigter Herzschlag (Torsade de pointes),
  • abnormale Herzrhythmus im EKG (QT-Zeitverl√§ngerung),
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • Verf√§rbung der Zunge,
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis),
  • Absterben von Leberzellen und Leberversagen, was in seltenen F√§llen lebensbedrohlich war,
  • schwere Hauterkrankung mit Abl√∂sung der Haut (toxische epidermale Nekrolyse),
  • Hauterkrankung mit juckenden, r√∂tlichen Flecken (Erythema multiforme),
  • Entz√ľndung der Nieren (interstitielle Nephritis),
  • akutes Nierenversagen.

Azithromycin STADA¬ģ enth√§lt ent√∂lte Phospholipide aus Sojabohnen, diese k√∂nnen sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchdr√ľckpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin STADA¬ģ 500 mg Filmtabletten enth√§lt

Der Wirkstoff ist: Azithromycin.

1 Filmtablette enthält 500 mg Azithromycin als Azithromycin 1H2O.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern: Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Natriumdodecylsulfat, Hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais).

Film√ľberzug: Ent√∂lte Phospholipide aus Sojabohnen, Poly(vinylalkohol), Talkum, Xanthangummi, Titandioxid (E 171).

Wie Azithromycin STADA¬ģ 500 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung

Weiße bis fast weiße, oblonge Filmtablette mit tiefer Bruchkerbe auf der einen und flacherer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Azithromycin STADA¬ģ 500 mg Filmtabletten ist in Packungen mit 3 Filmtabletten erh√§ltlich.

Azithromycin STADA¬ģ 500 mg Filmtabletten ist in PVC/PVDC/Aluminium- Blistern erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel oder

Centrafarm Services B.V., Nieuwe Donk 9, 4879 AC Etten-Leur, Niederlande oder

Sandoz GmbH, Biochemiestrasse 10, 6250 Kundl, √Ėsterreich oder

Sandoz S.R.L., Str. Livezeni nr. 7a, 540472 Targu-Mures, Rumänien oder

Clonmel Healthcare Ltd., Waterford Road, Clonmel, Co. Tipperary, Irland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: Deutschland: Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten

Finnland: Azithromycin STADA 500 mg tabletti, kalvopäällysteinen Italien: Azithromycina EG 500 mg compresse rivestite con film Luxemburg: Azithromycine EG 500 mg, omhulde tabletten

Niederlande: Azitromycine CF 500 mg, filmomhulde tabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 06.03.2023

Quelle: Azithromycin STADA 500 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.11.2005
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden