Metoprolol Sandoz 50mg Tabletten

Abbildung Metoprolol Sandoz 50mg Tabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.11.1995
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprolol KSK 50mg Metoprolol KSK-Pharma Vertriebs AG
Metoprolol-Actavis Succ 190 mg Retardtabletten Metoprolol Actavis Group PTC ehf
Metoprolol-Z AL 50 retard Metoprolol ALIUD PHARMA GmbH
Metoprolol STADA 200mg Retardtabletten Metoprolol STADAPHARM
Metoprololsuccinat AAA 47,5 mg Retardtabletten Metoprolol AAA-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprolol Sandoz 50 mg ist ein Beta-Rezeptorenblocker.

Anwendungsgebiete

Metoprolol Sandoz 50 mg wird angewendet bei:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol Sandoz 50 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Metoprolol, andere ő≤-Rezeptoren-Blocker oder einen der sonstigen Bestandteile von Metoprolol Sandoz 50 mg sind,
  • bei Herzmuskelschw√§che (dekompensierte oder manifeste Herzinsuffizienz),
  • bei kardiogenem Schock,
  • bei Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV-Block 2. oder 3. Grades),
  • bei Sinusknoten-Syndrom (sick sinus syndrome),
  • bei Erregungsleitungsst√∂rungen zwischen Sinusknoten und Vorhof (sinuatrialem Block),
  • bei einem Ruhepuls von unter 50 Schl√§gen pro Minute vor Behandlungsbeginn (Bradykardie),
  • bei stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie; systolisch kleiner als 90 mmHg),
  • bei √úbers√§uerung des Blutes (Azidose),
  • bei Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchiale Hyperreagibilit√§t, z. B. bei Asthma bronchiale),
  • bei schweren Durchblutungsst√∂rungen in den Armen oder Beinen (periphere Durchblutungsst√∂rungen),
  • bei einem unbehandelten, hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom),
  • bei schwerem Lungenasthma oder wenn bei Ihnen bereits eine Verkrampfung der Bronchien in der Vorgeschichte aufgetreten ist,
  • bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe).

Nach einem Herzinfarkt d√ľrfen Sie Metoprolol Sandoz 50 mg nicht anwenden, wenn

  • Sie einen Puls von weniger als 45 bis 50 Herzschl√§gen pro Minute haben
  • bei Ihnen bestimmte EKG-Ver√§nderungen (PR-Intervall > 0,24 s) beobachtet wurden
  • Ihr systolischer Blutdruck unter 100 mmHg liegt
  • Sie an einer schweren Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden.

W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg d√ľrfen Sie keine Kalzium- Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Disopyramid) intraven√∂s erhalten (Ausnahme Intensivmedizin).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol Sandoz 50 mg ist erforderlich bei

  • geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV- Block 1. Grades)
  • l√§ngerem strengen Fasten und schwerer k√∂rperlicher Belastung (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker m√∂glich)
  • Patienten mit einem bekannten oder vermuteten hormonproduzierenden Tumor des
    Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom; vorherige Therapie mit őĪ-Rezeptoren-Blockern erforderlich)
  • Patienten mit eingeschr√§nkter Leberfunktion (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Metoprolol Sandoz 50 mg einzunehmen?‚Äú)
  • zuckerkranken Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker m√∂glich)
  • zuckerkranken Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus), speziell wenn sie Insulin oder andere blutzuckersenkende Mittel anwenden. Es kann sein, dass Metoprolol Sandoz 50 mg Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) wie Herzrasen unterdr√ľckt
  • Patienten mit bestimmten Gef√§√üerkrankungen (Raynaud-Krankheit oder bestimmte Formen der peripheren Verschlusskrankheit [Claudicatio intermittens])
  • Patienten mit Neigung zu Bronchialverkrampfung
  • Patienten mit einer bestimmten Art der Angina pectoris (Prinzmetal-Angina),
  • Patienten mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)
  • Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie).
    Hinweis: Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen, die durch andere Mittel verursacht wurden, k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg besonders schwer wiegend sein und gegen√ľber √ľblichen Dosen von Adrenalin resistent sein
  • Patienten mit bekannter oder vermuteter Schilddr√ľsen√ľberfunktion,

Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte.

Wenn Ihr Puls während der Behandlung unter 50-55 Schläge pro Minute sinkt, ist die Dosis durch den Arzt schrittweise zu reduzieren bzw. die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg ausschleichend zu beenden.

Die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg sollte, speziell bei Patienten mit isch√§mischer Herzkrankheit, nicht pl√∂tzlich abgebrochen werden. Um eine Verschlechterung einer Angina pectoris zu vermeiden, sollte die Dosis durch den Arzt schrittweise √ľber 1-3 Wochen erniedrigt werden. Falls erforderlich sollte gleichzeitig eine alternative Behandlung eingeleitet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Symptome wie trockene Augen, entweder allein oder gleichzeitig mit Hautauschlag, auftreten. In diesem Fall sollte ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie dauerhaft mit einem ő≤-Rezeptoren-Blocker behandelt werden und operiert werden m√ľssen, sollte ein kardiologisch erfahrener Arzt pr√ľfen, ob der ő≤-Rezeptoren-Blocker vor der

Operation abgesetzt werden muss. Das Risiko einer Narkose oder eines chirurgischen Eingriffs kann erh√∂ht sein. Die Vorteile der Fortsetzung einer Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg sollten in jedem Einzelfall gegen die Risiken des Absetzens abgewogen werden. Vor einer Narkose ist der Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg zu informieren. Wenn es f√ľr notwendig erachtet wird, Metoprolol Sandoz 50 mg vor einem chirurgischen Eingriff abzusetzen, sollte dies schrittweise erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose beendet sein.

Was ist bei √§lteren Menschen zu ber√ľcksichtigen?
Vorsicht ist bei √§lteren Patienten geboten. Durch zu starke Senkung des Blutdrucks oder der Anzahl der Herzschl√§ge pro Minute kann es zu ungen√ľgender Blutversorgung lebenswichtiger Organe kommen.

Bei Einnahme von Metoprolol Sandoz 50 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkung anderer Arzneimittel auf Metoprolol Sandoz 50 mg
Die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg und anderen Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung k√∂nnen sich verst√§rken. Patienten, die gleichzeitig andere ő≤-Rezeptoren-Blocker (auch als

Augentropfen), Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer, Sympathikus-hemmende Medikamente oder Arzneimittel erhalten, die den Katecholamin-Spiegel senken, sollten sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg verstärken

Kalzium-Antagonisten wie Verapamil oder Diltiazem:

Verstärkung der dämpfenden Wirkung auf den Blutdruck und das Herz . Bei gleichzeitiger Anwendung ist daher eine sorgfältige Überwachung angezeigt.

Hinweis: W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg d√ľrfen Sie keine Kalzium- Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Disopyramid) intraven√∂s erhalten (Ausnahme Intensivmedizin).

Kalzium-Antagonisten vom Nifedipin-Typ:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol Sandoz 50 mg und Kalzium-Antagonisten vom Nifedipin-Typ kann es zu einer verstärkten Blutdrucksenkung und in Einzelfällen zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) kommen.

Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Amiodaron, Propafenon und andere Klasse-I- Antiarrhythmika wie Chinin und Disopyramid):

Verstärkung der dämpfenden Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg auf den Herzschlag und die Erregungsleitung im Herzen (atrioventrikuläre Überleitung).

Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklischen Antidepressiva ), Beruhigungsmittel (Barbiturate, Phenothiazine), Glyceroltrinitrat, harntreibende Mittel (Diuretika) oder gefäßerweiternde Mittel (Vasodilatatoren):

Verstärkte Blutdrucksenkung.

Narkosemittel:

Verst√§rkung der Blutdrucksenkung und der schw√§chenden Wirkung auf die Herzkraft. Hinweis: F√ľr den Fall, dass Sie operiert werden m√ľssen, muss Ihr Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg informiert werden.

Der Wirkstoff von Metoprolol Sandoz 50 mg (Metoprolol) wird im Körper durch ein bestimmtes Leberenzym (Cytochrom P4502D6) abgebaut. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, wenn gleichzeitig mit Metoprolol Sandoz 50 mg Arzneimittel angewendet werden, die dieses Enzym hemmen und damit die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg verstärken können.

Hierzu gehören beispielsweise:

Arzneimittel gegen Depressionen wie Fluoxetin, Paroxetin oder Bupropion Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen wie Thioridazin Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen wie Chinidin oder Propafenon Arzneimittel gegen Virusinfektionen wie Ritonavir

Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika) wie Diphenhydramin Arzneimittel gegen Malaria wie Hydroxychloroquin oder Chinin Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie Terbinafin

Arzneimittel gegen Magengeschw√ľre wie Cimetidin

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg verringern:

Bestimmte Schmerzmittel (nicht steroidale Antiphlogistika wie Indometacin):

Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung.

Enzyminduzierende Medikamente wie Rifampicin:

Erniedrigung des Blutspiegels und dadurch Verringerung der Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg möglich. Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg auf andere Arzneimittel

Prazosin:

Wenn Sie bereits Metoprolol Sandoz 50 mg erhalten, kann es zur Verstärkung einer plötzlichen Blutdrucksenkung bei Lagewechsel (z. B. vom Liegen zum Stehen) nach der ersten Gabe von Prazosin kommen. Deshalb ist bei erstmaliger gemeinsamer Gabe von Metoprolol Sandoz 50 mg und Prazosin besondere Vorsicht geboten.

Digitalis, Reserpin, őĪ-Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin:

Verstärktes Absinken der Herzfrequenz bzw. Verzögerung der Erregungsleitung im Herzen.

Um einen √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg zu vermeiden, darf Clonidin erst dann abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor bereits die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg beendet wurde. Anschlie√üend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden.

Medikamente, die im Rahmen einer Narkose zur Muskelentspannung eingesetzt werden (periphere Muskelrelaxanzien wie z. B. Suxamethonium, Tubocurarin):

Metoprolol Sandoz 50 mg kann die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken.

Sympathikus-aktivierende Substanzen (Noradrenalin, Adrenalin oder andere ähnlich wirkende Substanzen, die z. B. in Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen enthalten sind):

Beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich.

Hinweis: Während der Therapie mit Metoprolol Sandoz 50 mg kann es bei der Behandlung allergischer Reaktionen zu einer verminderten Wirkung von Adrenalin kommen.

Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer:

Überschießender Blutdrucksteigerung möglich. Deshalb sollten MAO-Hemmer nicht zusammen mit Metoprolol Sandoz 50 mg angewendet werden.

Insulin und Sulfonylharnstoffe:

Metoprolol Sandoz 50 mg kann bei Diabetikern, die mit Insulin behandelt werden, eine verst√§rkte oder verl√§ngerte Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie) herbeif√ľhren oder auch die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoffen aufheben. Daher sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich.

Weitere mögliche Wechselwirkungen:

Metoprolol Sandoz 50 mg kann die Ausscheidung anderer Medikamente (z. B. Lidocain) vermindern und damit deren Wirksamkeit verstärken.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Bei Einnahme von Metoprolol Sandoz 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Durch den gleichzeitigen Genuss von Alkohol kann sich die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg und des Alkohols verändern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Metoprolol soll in der Schwangerschaft (insbesondere während der ersten drei Monate) nur bei strenger Indikationsstellung und Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.

Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Plazenta vermindert und so zu fetalen Wachstumsst√∂rungen f√ľhren kann. Nach Gabe anderer ő≤-Rezeptoren-Blocker wurden

Fehl-, Fr√ľhgeburten und intrauteriner Tod der Feten beobachtet.

Wegen der M√∂glichkeit des Auftretens einer verringerten Herzfrequenz (Bradykardie), eines erniedrigten Blutdrucks (Hypotonie) oder Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie) beim Neugeborenen soll die Therapie mit Metoprolol 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, m√ľssen Neugeborene 48-72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.

Stillzeit
Metoprolol wird in der Muttermilch - verglichen mit dem m√ľtterlichen Blutspiegel - angereichert. Gestillte S√§uglinge sollten auf Anzeichen einer Medikamentenwirkung √ľberwacht werden. Die durch die Muttermilch aufgenommene Menge an Metoprolol kann verringert werden, wenn erst 3-4 Stunden nach Einnahme des Medikaments gestillt wird.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen (z. B. Schwindel, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen) kann das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne

sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol Sandoz 50 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Eine missbr√§uchliche Anwendung des Arzneimittels Metoprolol Sandoz 50 mg zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Metoprolol Sandoz 50 mg

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Metoprolol Sandoz 50 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Metoprolol Sandoz 50 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Die Dosierung sollte individuell - vor allem nach dem Behandlungserfolg - festgelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert werden.

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie):

Nehmen Sie 1- bis 2-mal t√§glich 1 Tablette bzw. 1-mal t√§glich 1‚Äď2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 50‚Äď100 mg Metoprololtartrat t√§glich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit):

Nehmen Sie 1- bis 2-mal t√§glich 1 Tablette bzw. 1-mal t√§glich 1‚Äď2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 50‚Äď100 mg Metoprololtartrat t√§glich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom):

Nehmen Sie 1- bis 2-mal t√§glich 1 Tablette bzw. 1-mal t√§glich 1‚Äď2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 50‚Äď100 mg Metoprololtartrat t√§glich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl (tachykarde Herzrhythmusstörungen):

Nehmen Sie 1- bis 2-mal t√§glich 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 100‚Äď 200 mg Metoprololtartrat).

Akutbehandlung des Herzinfarktes und Langzeitprophylaxe nach Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe):

Metoprolol Sandoz 50 mg sollte nur bei hämodynamisch stabilen Patienten (systolischer

Blutdruck >100 mmHg, Herzfrequenz >60 Schl√§ge/min, keine Herzinsuffizienzsymptomatik), eingesetzt werden, f√ľr die keine Gegenanzeigen f√ľr eine Behandlung mit ő≤-Rezeptoren- Blockern bestehen.

Akutbehandlung

Bei akutem Herzinfarkt erfolgt die Behandlung möglichst umgehend nach Krankenhauseinweisung unter kontinuierlicher EKG- und Blutdruckkontrolle. Die Behandlung wird mit 5 mg Metoprololtartrat i.v. begonnen. Je nach Verträglichkeit können in Abständen von 2 Minuten weitere Einzeldosen von 5 mg Metoprololtartrat i.v. bis zu einer maximalen Gesamtdosis von bis zu 15 mg Metoprololtartrat verabreicht werden.

Wird die volle Dosis von 15 mg i.v. vertragen, gibt man beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion 1-mal 1 Tablette Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 50 mg Metoprololtartrat). In den folgenden 48 Stunden wird alle 6 Stunden 1 Tablette Metoprolol Sandoz 50 mg verabreicht.

Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat i.v. vertragen haben, sollte die orale Anschlussbehandlung vorsichtig mit 1-mal ¬Ĺ Tablette Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 25 mg Metoprololtartrat) begonnen werden.

Erhaltungsdosis

Anschließend an die Akuttherapie werden 2-mal täglich 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat) gegeben.

Bei behandlungsbed√ľrftigem Abfall von Herzfrequenz und/oder Blutdruck oder anderen Komplikationen ist Metoprolol Sandoz 50 mg sofort abzusetzen.

Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe):

Nehmen Sie 1- bis 2-mal t√§glich 2 Tabletten Metoprolol Sandoz 50 mg (entsprechend 100‚Äď 200 mg Metoprololtartrat).

Bei stark eingeschränkter Leberfunktion ist die Elimination von Metoprolol Sandoz 50 mg vermindert, so dass unter Umständen eine Dosisreduktion erforderlich ist.

Art der Anwendung

Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen. Sie sollten bei Einmalgabe morgens bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends eingenommen werden.

Teilungshinweis:
Legen Sie die Tablette mit der Bruchrille nach oben auf eine feste, ebene Unterlage. Dr√ľcken Sie mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette und die Tablette zerbricht in zwei H√§lften.

Dauer der Anwendung:

√úber die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metoprolol Sandoz 50 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Metoprolol Sandoz 50 mg eingenommen haben als Sie sollten

Verst√§ndigen Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruckabfall (Hypotonie), verminderter Herzschlagfolge (Bradykardie) bis hin zum Herzstillstand, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und kardiogenem Schock kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.

Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks muss die Behandlung mit Metoprolol Sandoz 50 mg abgebrochen werden.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Sandoz 50 mg vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Sandoz 50 mg abbrechen

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzisch√§mie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris, zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Metoprolol Sandoz 50 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

Endokrine Erkrankungen
 

Selten:

In-Erscheinung-Treten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden
  Zuckerkrankheit. Erniedrigter Blutzucker nach längerem strengen Fasten
  oder schwerer körperlicher Belastung. Die Warnzeichen eines erniedrigten
  Blutzuckers (insbesondere erhöhte Herzfrequenz [Tachykardie] und Zittern
 

der Finger [Tremor]) können verschleiert werden.

Psychiatrische Erkrankungen

 
Gelegentlich: Depression, Verwirrtheitszustände, Albträume oder verstärkte
  Traumaktivität, Halluzinationen
Sehr selten: Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen, kurz dauernder
  Gedächtnisverlust)
Erkrankungen des Nervensystems
H√§ufig: M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen,
  Erschöpfungszustände
Gelegentlich: Missempfindungen (Parästhesien), Benommenheit, Schlafstörungen
 
Selten:herabgesetzte Aufmerksamkeit
Augenerkrankungen
Selten:Bindehautentz√ľndung (Konjunktivitis), verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
Sehr selten:Sehst√∂rungen (z. B. verschwommenes Sehen), trockene und/oder entz√ľndete Augen/Augenreizungen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Tinnitus und bei Dosierungen, die √ľber der empfohlenen Dosis liegen, H√∂rst√∂rungen (z. B. Schwerh√∂rigkeit, Taubheit)

Sehr selten:Tinnitus und bei Dosierungen, die √ľber der empfohlenen Dosis liegen, H√∂rst√∂rungen (z. B. Schwerh√∂rigkeit, Taubheit)
Herzerkrankungen
H√§ufig: Selten:Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie) Herzklopfen (Palpitationen), Herzrhythmusst√∂rungen, St√∂rungen der Erregungsleitung von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern (atrioventrikul√§re √úberleitungsst√∂rungen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) mit Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Armen und Beinen (periphere √Ėdeme) und/oder Atemnot bei Belastung (Belastungsdyspnoe)
Sehr selten:Schmerzen in der Herzgegend, Verstärkung der Anfälle bei Patienten mit Angina pectoris, kardiogener Schock
Gefäßerkrankungen
Häufig:Verstärkter Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen (orthostatische Hypotonie), gelegentlich mit kurz dauernder Bewusstlosigkeit (Synkope)
Selten:√Ėdeme, K√§ltegef√ľhl an den Extremit√§ten, Raynaud-Syndrom, Verst√§rkung der Beschwerden bei Patienten mit peripheren Durchblutungsst√∂rungen (einschlie√ülich Patienten mit Raynaud-Syndrom oder Claudicatio intermittens)
Sehr selten:Gangrän (bei Patienten mit vorbestehenden schweren peripheren Durchblutungsstörungen)
Sehr selten: Haarausfall, Auslösung oder Verschlechterung der Symptome einer
 

Schuppenflechte (Psoriasis)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Selten: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
Sehr selten: Gelenkerkrankung (Arthropathie), wobei ein oder mehrere Gelenke
  betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Sehr selten: Potenzstörungen und Störungen des Lustempfindens (Libidostörungen), induratio penis plastica (Peyronie'sche Erkrankung; der Zusammenhang mit Metoprolol Sandoz 50 mg wurde nicht eindeutig nachgewiesen)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig: Erschöpfung

Untersuchungen
Sehr selten: Gewichtszunahme, Veränderung der Leberfunktionswerte (z. B. Erhöhung der Transaminasen [GOT, GPT] im Serum)

Besondere Hinweise:

Unter der Therapie mit Metoprolol Sandoz 50 mg kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurde eine Verminderung des HDL- Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyzeride im Blut beobachtet.

Metoprolol Sandoz 50 mg kann die Symptome einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) maskieren.

ő≤-Rezeptoren-Blocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen. Bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) kann es daher zu √ľberschie√üenden anaphylaktischen Reaktionen kommen.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen :

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Metoprolol Sandoz 50 mg enthält:

Der Wirkstoff ist Metoprololtartrat (Ph.Eur.).

1 Tablette enthält 50 mg Metoprololtartrat (Ph.Eur.).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Calciumhydrogenphosphat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Hyprolose, Lactose- Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid

Wie Metoprolol Sandoz 50 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße, runde Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Packungen mit 30, 50, 100 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer

HEXAL AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Tel.: (08024) 908-0 Fax: (08024) 908-1290

E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2011.

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Zuletzt aktualisiert: 11.08.2022

Quelle: Metoprolol Sandoz 50mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.11.1995
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden