Metoprololsuccinat YES 23,75 mg Retardtabletten

Abbildung Metoprololsuccinat YES 23,75 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprolol-Actavis Succ 23,75 mg Retardtabletten Metoprolol Actavis Group PTC ehf
Metoprolol-Actavis Succ 95 mg Retardtabletten Metoprolol Actavis Group PTC ehf
Prelis 100mg Metoprolol mibe GmbH Arzneimittel
Metoprololsuccinat AL 190 mg Retardtabletten Metoprolol ALIUD PHARMA GmbH
Metoprolol-ratiopharm O.K. 100 mg Retardtabletten Metoprolol Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
Metoprololsuccinat, der Wirkstoff von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard, geh√∂rt in die Arzneimittelgruppe der Betablocker (selektiven Beta-Rezeptorenblocker), die vorrangig am Herzen wirken. Dieses Arzneimittel beeinflusst die Antwort des K√∂rpers auf bestimmte Nervenimpulse, vor allem am Herzen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert.
Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard wird angewendet
- bei einer leichten bis mittelschweren stabilen chronischen Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) (mit eingeschr√§nkter Funktion der linken Herzkammer) zus√§tzlich zur √ľblichen Standardtherapie.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard sind.
- wenn bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (AV-Block II. und III. Grades, höhergradiger SA-Block).
- wenn bei Ihnen eine verlangsamte Herzschlagfolge vorliegt (Puls < 50 Schläge/Minute).
- wenn Sie an einer Fehlfunktion des Sinusknoten im Herzen (Sick-Sinus-Syndrom) leiden.
- wenn Sie ein hauptsächlich durch Versagen der Herzfunktion bedingtes Kreislaufversagen erlitten haben.
- wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen der Arme und/oder der Beine leiden.
- wenn Sie unter einem krankhaft niedrigen Blutdruck leiden, d.h. wenn der systolische (der obere) Wert kleiner als 90 mmHg ist.
- wenn Sie an einem unbehandelten hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) leiden.
- wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes aufweisen.
- wenn Sie unter einer schweren Form von Asthma bronchiale oder einer chronischen, die Bronchien verengenden Lungenkrankheit leiden.
- wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmstoffen (Arzneimittel gegen Depressionen; Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe) behandelt werden.
- wenn Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und der Puls unter 45 Schlägen/Minute liegt, der obere Blutdruckwert < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusstörungen vorliegen.
Patienten mit chronischer Herzmuskelschw√§che d√ľrfen Metoprolol nicht einnehmen:
- wenn sie an einer instabilen, dekompensierten Herzinsuffizienz leiden (die sich in Form von Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge, schlechte Kreislaufverh√§ltnisse oder niedrigem Blutdruck √§u√üern kann), es sei denn, diese Erkrankung ist durch eine medikament√∂se Behandlung stabil eingestellt.
- wenn sie kontinuierlich oder zeitweise Arzneimittel erhalten, die die Pumpfähigkeit des Herzens erhöhen (z. B. Dobutamin).
- wenn ihr systolischer Blutdruck (oberer Wert) konstant unter 100 mmHg liegt.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard ist erforderlich,
- wenn Sie eines oder mehrere der nachfolgenden Anzeichen aufweisen oder während der Therapie entwickeln. Informieren Sie in diesen Fällen unbedingt Ihren Arzt.
- wenn Sie an Asthma bronchiale leiden: Metoprolol kann die Beschwerden bei Asthma bronchiale verschlimmern. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma bronchiale kann beeinflusst werden. Bei einer schweren Form von Asthma bronchiale darf Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard nicht eingenommen werden.
- wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden: Metoprolol kann die Symptome eines erniedrigten Blutzuckers verschleiern. Hier sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
- wenn Sie eine schwach ausgeprägte Form einer bestimmten Herzrhythmusstörung (AV-Block I. Grades) haben.
- wenn Sie an einer bestimmten Form von Schmerzen in der Brust (Angina), der sogenannten Prinzmetal-Angina, leiden.
- wenn Sie an leichten oder mittelschweren Durchblutungsstörungen in Armen/Beinen leiden.
- bei Patienten mit einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom): vorher und gleichzeitig sollte ein Alpha-Rezeptorenblocker angewendet werden.
- wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion aufweisen.
- wenn Sie operiert werden: vor einer Operation sollten Sie den Narkosearzt √ľber die Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard informieren.
- wenn Sie an einer Schuppenflechte leiden.
- wenn Sie zu allergischen Reaktionen neigen. Metoprolol kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere akuter allergischer Allgemeinreaktionen erh√∂hen.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.
Die Anwendung von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Metoprolol darf nur bei strenger Indikationsstellung und nach einer sorgf√§ltigen Nutzen-Risiko-Abw√§gung des behandelnden Arztes angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Nachgeburt (Plazenta) vermindert und so zu Wachstumsst√∂rungen des Fetus f√ľhren kann.
Die Therapie mit Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, muss das Neugeborene 48-72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.
Stillzeit
Metoprolol wird in der Muttermilch angereichert.
Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte S√§uglinge auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung √ľberwacht werden.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
W√§hrend der Behandlung mit Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard k√∂nnen Schwindel und M√ľdigkeit auftreten. Dadurch kann das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme im Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei gleichzeitigem Alkoholgenuss sowie bei einer Erh√∂hung der Dosis.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard
Dieses Arzneimittel enthält Glucose und Sucrose.
Bitte nehmen Sie Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Anwendungsgebiet√úbliche Dosis,
jeweils 1-mal täglich
Wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
NYHA-Klasse II
Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschwäche haben.
Anfangsdosis
Während der ersten zwei Wochen
1 Retardtablette 23,75 mg
Nach jeder Dosiserh√∂hung sollte der Zustand des Patienten sorgf√§ltig √ľberwacht werden!
ab der 3. Woche:
2 Retardtabletten 23,75 mg
Die Dosis wird dann jede zweite Woche auf bis zu maximal
8 Retardtabletten 23,75 mg
(entsprechend 190 mg* Metoprololsuccinat) oder bis zur höchsten vom Patienten vertragenen Dosis verdoppelt.
190¬†mg* Metoprololsuccinat ist auch die empfohlene Dosierung f√ľr eine Langzeitbehandlung der Herzmuskelschw√§che.
Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
NYHA-Klasse III
Anfangsdosis
Während der ersten Woche
11,88 mg Metoprololsuccinat.
(entspricht ¬Ĺ¬†Retardtablette 23,75¬†mg)
Die Dosis kann während der zweiten Woche auf
1 Retardtablette 23,75 mg erhöht werden.

* Hierf√ľr stehen Retardtabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Bei Patienten mit schwerwiegender Einschr√§nkung der Leberfunktion, z. B. Patienten mit einer k√ľnstlichen Venenverbindung zur Druckentlastung (portokavaler Shunt), kann eine Dosisreduktion notwendig sein.
Kinder und Jugendliche
Es gibt wenig Therapieerfahrungen mit Metoprolol bei Kindern und Jugendlichen.
√Ąltere Menschen √ľber 80 Jahre
Es liegen nicht gen√ľgend Erfahrungen bei Patienten √ľber 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.
Art der Anwendung
Die Retardtabletten sollten einmal t√§glich eingenommen werden, vorzugsweise mit dem Fr√ľhst√ľck. Die Retardtabletten sollten als Ganzes oder geteilt geschluckt werden, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern. Sie sollten mit Wasser genommen werden (mindestens ¬Ĺ Glas).
Dauer der Behandlung
Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.
Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard eingenommen haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der eingenommenen Tablettenmenge √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit der Arzt wei√ü, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben und die entsprechenden Ma√ünahmen einleiten kann.
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: schwerer Blutdruckabfall, niedriger Puls, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche, Kreislaufversagen, Herzstillstand, Verengung/Verkrampfung der Atemmuskulatur, Bewusstlosigkeit (bis zu Koma), Übelkeit, Erbrechen und blau-rot gefärbte Haut und Schleimhäute (Zyanose).
Bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol oder gleichzeitiger Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (ein Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können die Symptome verschlimmert werden.
Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard abbrechen
Falls Sie die Behandlung mit Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt.
Die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern darf nicht abrupt abgesetzt werden. Wenn die Behandlung beendet werden soll, so sollte dies wann immer m√∂glich √ľber einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen ausschleichend erfolgen, indem die Dosis schrittweise um die H√§lfte reduziert wird, bis die niedrigste Dosis von einer ¬Ĺ Retardtablette 23,75 mg (entsprechend 11,88 mg Metoprololsuccinat) erreicht ist. Diese letzte Dosierung sollte vor der vollst√§ndigen Beendigung der Behandlung mindestens vier Tage angewendet werden. Falls Sie Beschwerden haben, sollte die Dosis langsamer verringert werden.
Ein abruptes Absetzen von Beta-Rezeptorenblockern kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz f√ľhren und das Risiko eines Herzinfarkts und pl√∂tzlichen Herztodes erh√∂hen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei einer gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung angezeigt:
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen wie z.¬†B. Calciumantagonisten vom Verapamil- bzw. Diltiazemtyp oder Klasse-I-Antiarrhythmika (wie z.¬†B. Disopyramid). Calciumantagonisten vom Verapamiltyp d√ľrfen Ihnen nicht intraven√∂s gegeben werden (Ausnahme: Intensivmedizin).
- andere Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Augentropfen, die den Wirkstoff Timolol enthalten).
Weitere Wechselwirkungen:
Narkosemittel zur Inhalation verstärken die pulsverlangsamende Wirkung von Metoprolol.
Metoprolol kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin und Herzglykosiden) verstärken. Hier kann es z. B. zu einer starken Pulsverlangsamung kommen.
Folgende Stoffe k√∂nnen die Konzentration von Metoprolol im Blut steigern und somit die Wirkung von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard:
- Alkohol
- Arzneimittel gegen zuviel Magensäure wie Cimetidin
- Blutdruckmittel wie Hydralazin
- gewisse Arzneimittel gegen Depressionen wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin
- Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit wie Diphenhydramin
- manche Arzneistoffe zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie Hydroxychloroquin und Celecoxib
- manche Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (Terbinafin)
- Neuroleptika (z. B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)
- manche Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen wie Amiodaron, Chinidin und möglicherweise Propafenon.
Wenn Sie gleichzeitig entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin oder andere Hemmer der Prostaglandinsynthese) anwenden, kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beta-Rezeptorenblockern vermindert sein.
Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von z. B. Tuberkulose) vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol.
Beta-Rezeptorenblocker können die Freisetzung von Insulin bei Typ II Diabetikern hemmen. Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr Arzt wird Ihre blutzuckersenkende Therapie (Insulin und orale Antidiabetika) gegebenenfalls anpassen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard und Noradrenalin oder Adrenalin (im K√∂rper nat√ľrlich vorkommende Botenstoffe, die anregend auf das Herz-Kreislaufsystem wirken und somit den Blutdruck steigern) oder anderen √§hnlich wirkenden Arzneimitteln, kann der Blutdruck erheblich ansteigen.
Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann beeinträchtigt werden.
Die Ausscheidung anderer Arzneimittel kann durch Metoprolol vermindert werden (z. B. Lidocain, ein lokal eingesetztes Betäubungsmittel).
Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden muss, sollte Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard einige Tage fr√ľher abgesetzt werden.
Bei Einnahme von Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
Die dämpfenden Wirkungen von Metoprolol und Alkohol können sich gegenseitig verstärken. Während der Anwendung von Metoprolol sollten Sie deshalb möglichst keinen Alkohol trinken.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder einen Notarzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Zeichen an sich bemerken:

Herzschmerzen


Atemnot Gelbf√§rbung der Haut und/oder der Augen (dies kann auf eine Leberentz√ľndung hinweisen).


Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Sehr häufig: - ausgeprägter Blutdruckabfall, auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit
- M√ľdigkeit
Häufig: - verlangsamter Puls (Bradykardie), Gleichgewichtsstörungen (sehr selten mit Bewusstlosigkeit), Herzklopfen (Palpitationen)
- Schwindel, Kopfschmerzen
- Atemnot bei Anstrengung
- √úbelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung
- kalte H√§nde und F√ľ√üe
Gelegentlich: - vor√ľbergehende Verschlechterung der Beschwerden der Herzmuskelschw√§che, eine bestimmte Form der Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block 1. Grades), Schmerzen in der Herzgegend
- Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen (Parästhesien)
- Atemwegsverkrampfungen
- Erbrechen
- Hautveränderungen, schuppenflechtenartige Hautausschläge
- vermehrtes Schwitzen
- Muskelkrämpfe
- Gewichtszunahme
- Wassereinlagerungen im Gewebe (√Ėdeme)
- Depression, Konzentrationsstörungen, Benommenheit oder Schlaflosigkeit, Alpträume
Selten: - funktionelle Herzbeschwerden wie Herzstolpern oder Herzjagen, bestimmte Herzrhythmusstörungen (Überleitungsstörungen)
- Sehst√∂rungen, trockene oder gereizte Augen, Bindehautentz√ľndung
- Schnupfen
- Mundtrockenheit
- Haarausfall
- Verschlimmerung einer Zuckerkrankheit, die vorher ohne die typischen Merkmale einherging (latenter Diabetes mellitus)
- abweichende Werte bei Leberfunktionstests
- Impotenz und andere Sexualstörungen, bindegewebige Verhärtung der Schwellkörper des Penis (Induratio penis plastica)
- Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit
Sehr selten: - Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der
weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen
- Geschmacksstörungen
- Lichtempfindlichkeit, Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Neuauftreten einer Schuppenflechte
- Gelenksschmerzen, Muskelschwäche
- Absterben von Gewebe (Nekrose) bei Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen in Armen und/oder Beinen vor der Behandlung, Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweiligem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom)
- Leberentz√ľndung
- Vergesslichkeit oder Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Persönlichkeitsveränderungen (z. B. Veränderung der Stimmung).
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht √ľber 25 C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard enth√§lt
Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat (Ph.Eur.).
1 Retardtablette enthält 23,75 mg Metoprololsuccinat (Ph.Eur.), entsprechend 25 mg Metoprololtartrat.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Sucrose, Maisstärke, Macrogol 6000, Polyacrylat-Dispersion 30%, Talkum, Povidon K90, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], hochdisperses Siliciumdioxid, D-Glucose.
Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E171).
Wie Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard aussieht und Inhalt der Packung
Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard Retardtabletten sind wei√ü, l√§nglich, beidseitig gew√∂lbt und haben eine Bruchkerbe auf beiden Seiten.
Metoprogamma¬ģ TOP 23,75 mg retard ist in Aluminium/Aluminium-Blisterpackung in Packungen mit 30(N1), 50(N2) und 100(N3) Retardtabletten erh√§ltlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Calwer Str. 7
71034 Böblingen
Tel.: 0703204-0
Fax: 0703204-31
E-Mail: info@woerwagpharma.de
Hersteller
GE PHARMACEUTICALS LTD, Industrial Zone, Chekanitza South area, 2140 Botevgrad, Bulgarien
oder
S.C. Magistra C&C S.R.L., 82A Aurel Vlaicu Blvd., 900055 Constanta, Rumänien
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2010.

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Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AB02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden