Metoprololsuccinat AAA 47,5 mg Retardtabletten

Abbildung Metoprololsuccinat AAA 47,5 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.11.2009
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

AAA-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprololsuccinat YES 190 mg Retardtabletten Metoprolol Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Metoprolol 50 - 1 A Pharma Metoprolol 1 A Pharma GmbH
Metoprololsuccinat STADA 190 mg Retardtabletten Metoprolol Stadapharm GmbH
Metoprololsuccinat AL 47,5 mg Retardtabletten Metoprolol ALIUD PHARMA GmbH
Metoprolol-CT 50mg Tabletten Metoprolol CT Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprololsuccinat, der Wirkstoff von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten, blockiert bestimmte Beta-Rezeptoren im K√∂rper, vorrangig am Herzen (selektiver Beta-Rezeptorenblocker).

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten werden angewendet

Erwachsene

  • bei stabiler chronischer gering bis m√§√üig ausgepr√§gter Herzmuskelschw√§che mit eingeschr√§nkter linksventrikul√§rer Funktion (linksventrikul√§re Auswurfrate kleiner/gleich 40 %). Es wird zus√§tzlich zur √ľblichen Standardtherapie mit Angiotensin-Conversions-Enzym- (ACE)-Hemmern und harntreibenden Arzneimitteln und bei Bedarf mit Herzglykosiden angewendet.
  • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
  • bei koronarer Herzkrankheit(Angina pectoris)
  • bei schnellen Formen der Herzrhythmusst√∂rungen (tachykarde Arrhythmien), insbesondere, wenn diese von den Vorh√∂fen ausgehen (supraventrikul√§re Tachykardie)
  • zur Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt
  • bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)
  • zur vorbeugenden Behandlung der Migr√§ne

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche:

zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprololsuccinat oder andere Beta-Rezeptoren-Blocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie einen Herzblock 2. oder 3. Grades haben
  • wenn Sie eine Herzmuskelschw√§che haben, die nicht unter Kontrolle ist (das f√ľhrt in der Regel zu Kurzatmigkeit und zu einer Schwellung Ihrer Kn√∂chel) oder wenn Sie mit Arzneimitteln, die als Beta-Rezeptoren-Agonisten bezeichnet werden, behandelt werden, um Ihr Herz zu st√§rken
  • wenn Sie eine sehr verlangsamte Herzschlagfolge (Pulsschlag < 50 Schl√§ge/Minute) oder einen unregelm√§√üigen Herzschlag (Sick-Sinus-Syndrom) haben, es sei denn Sie haben einen Herzschrittmacher
  • wenn Sie einen Herzinfarkt mit Schock erlitten haben
  • wenn Sie an einer sehr schlechten Durchblutung z.B. in den H√§nden, Armen, Beinen und/oder F√ľ√üen leiden
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben und sich dadurch schwach f√ľhlen
  • wenn man Ihnen gesagt hat, dass sie einen h√∂heren S√§urespiegel im Blut haben als normal (metabolische Azidose)
  • wenn Sei eine schwere Form von Bronchialasthma oder ein anderes schwerwiegendes Atemproblem haben
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die als Monoaminoxidase (MAO)-Inhibitoren bezeichnet werden
  • wenn Sie einen unbehandelten Tumor im Nebennierenmark, ein so genanntes Ph√§ochromozytom haben. Die Nebennieren sind ein Paar Dr√ľsen oberhalb der Nieren.
  • wenn Sie f√ľr ein Ph√§ochromozytom behandelt werden und keine Alpha-Rezeptoren-Blocker einnehmen
  • wenn vermutet wird, dass Sie einen Herzinfarkt hatten oder Sie an Herzinsuffizienz leiden.
  • wenn Sie intraven√∂se Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder andere Antiarrhythmika (wie Disopyramid) zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten einnehmen.

  • wenn Sie an Asthma leiden: Beta-Rezeptoren-Blocker m√ľssen mit Vorsicht angewendet
    werden. Wenn ein Asthmatiker bei Behandlungsbeginn mit Metoprolol einen Beta2- Agonisten zur Behandlung seines Asthmas (in Form von Tabletten oder als Inhalation)
    einnimmt oder anwendet, sollte die Dosis des Beta2-Agonisten √ľberpr√ľft und unter Umst√§nden erh√∂ht werden. Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten haben eine
    geringere Wirkung auf Beta2-Rezeptoren als konventionelle Tablettenformen (die im Gegensatz zu den Retardtabletten keine verz√∂gerte Freisetzung von Metoprolol bewirken) von selektiven Beta1-Rezeptoren‚ÄďBlockern.
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden: Metoprolol kann die eingestellt Behandlung beeinflussen und die Symptome eines erniedrigten Blutzuckers maskieren. Jedoch kann Schwitzen als Zeichen einer Hypoglyk√§mie verst√§rkt sein. Das Risiko einer
    Beeinflussung des Zuckerhaushalts oder Maskierung der Symptome eines erniedrigten Blutzuckers ist geringer bei Anwendung von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg
    Retardtabletten als bei konventionellen Tablettenformen von selektiven Beta1-Rezeptoren- Blockern und deutlich geringer als bei Anwendung von nicht-selektiven Rezeptoren- Blockern.
  • wenn Sie Erregungsleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen auf die ‚Äďkammern haben (AV- Block I. Grades): W√§hrend einer Metoprolol-Behandlung k√∂nnen diese gelegentlich

verschlechtert werden (eine Erregungsleitungsblockierung von den Vorhöfen auf die Herzkammern ist möglich).

  • wenn Sie an peripheren Durchblutungsst√∂rungen in den H√§nden, Armen oder Beinen leiden (z.B. Raynaud-Krankheit oder ‚ÄďPh√§nomen, Claudicatio intermittens). Metoprolol kann wegen seiner blutdrucksenkenden Wirkung die Beschwerden verst√§rken.
  • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) haben: vorher und gleichzeitig sollte ein Alpha-Rezeptoren-Blocker angewendet werden.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) aufweisen: die Symptome k√∂nnen verschleiert werden
  • wenn Sie operiert werden: vor einer Operation sollten Sie den Narkosearzt √ľber die Einnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten informieren.
  • wenn Sie schon einmal eine Schuppenflechte hatten: Bitte informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten einnehmen.

Die Behandlung mit Beta-Rezeptoren-Blockern sollte nicht abrupt abgesetzt werden. Wenn die Behandlung beendet werden soll, so sollte dies, wann immer m√∂glich, √ľber einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen ausschleichend erfolgen, indem die Dosis schrittweise um die H√§lfte reduziert wird, bis die niedrigste Dosis von einer ¬Ĺ Retardtablette 23,75 mg (entsprechend 11,88 mg Metoprololsuccinat) erreicht worden ist. Diese letzte Dosierung sollte vor der vollst√§ndigen Beendigung der Behandlung mindestens 4 Tage angewendet werden. Falls der Patient Symptome entwickelt, sollte die Dosis langsamer reduziert werden. Eine abrupte Beendigung von Beta- Rezeptoren-Blockern kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz f√ľhren und das Risiko eines Herzinfarkts und pl√∂tzlichen Herztodes erh√∂hen.

Wie andere Beta-Rezeptoren-Blocker kann auch Metoprolol sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergene) als auch die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erh√∂hen. Eine Therapie mit Epinephrin (Adrenalin) f√ľhrt bei einzelnen Patienten, die mit Beta- Rezeptoren-Blockern behandelt werden, nicht immer zu dem gew√ľnschten therapeutischen Effekt (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren wurden nicht untersucht. Eine Anwendung bei dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Eine missbr√§uchliche Anwendung des Arzneimittels Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen, die auf diese Wirkungsweise zur√ľckzuf√ľhren sind

Wenn Sie Katecholamin-abbauende Arzneimittel, Ganglien-Blocker, andere Beta-Rezeptoren- Blocker (auch in Form von Timolol-haltigen Augentropfen) oder Monoaminoxidase (MAO)- Inhibitoren (eine bestimmte Art von Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen) einnehmen, sollte Ihr Krankheitsbild vom Arzt sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin beendet werden soll, muss der Beta- Rezeptoren-Blocker (z.B. Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten) einige Tage fr√ľher abgesetzt werden.

Wenn bei Ihnen Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zusammen mit Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) angewendet wird, sollten Sie √§rztlich hinsichtlich einer negativen Wirkung auf die Herzkraft und die Herzschlagfolge √ľberwacht werden. Calciumantagonisten vom Verapamiltyp sollten Ihnen, wenn Sie Beta-Rezeptoren-Blocker (z.B. Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten) erhalten, nicht intraven√∂s gegeben werden.

Amiodaron, Propafenon, Chinidin und Disopyramid (eine bestimmte Art von Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen) in Kombination mit Beta-Rezeptoren-Blockern (z.B. Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten) k√∂nnen die Schlagkraft und die Geschwindigkeit des Herzschlags vermindern, dies kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System des Patienten mit verminderter Funktion der linken Herzkammer f√ľhren. Die Kombination darf bei Patienten mit Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen (Sick Sinus Syndrom und AV-√úberleitungsst√∂rungen) nicht angewendet werden. Diese Wechselwirkung wurde besonders f√ľr Disopyramid beschrieben.

Bei der Einnahme von Beta-Rezeptoren-Blockern (z.B. Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten), wird durch Narkosemittel zur Inhalation die pulsverlangsamende Wirkung von Beta-Rezeptoren-Blockern verst√§rkt.

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten k√∂nnen die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen blutdrucksenkenden Arzneimitteln verst√§rken.

Wenn Sie gleichzeitig mit anderen Beta-Rezeptoren-Blockern (z.B. in Augentropfen, die den Wirkstoff Timolol enthalten) behandelt werden, m√ľssen Sie √§rztlich eng √ľberwacht werden.

Wenn Sie gleichzeitig entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z.B. Indometacin) anwenden, kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beta-Rezeptoren-Blockern vermindert sein.

Wenn Sie gleichzeitig Adrenalin, Noradrenalin oder andere Sympathomimetika (zum Beispiel in Hustenmitteln oder Nasen- und Augentropfen) einnehmen, kann dies zu blutdruckerh√∂henden Reaktionen f√ľhren. Jedoch ist dies weniger wahrscheinlich mit therapeutischen Dosen von Beta1- selektiven Arzneimitteln als mit nicht-selektiven Beta-Rezeptoren-Blockern.

Wechselwirkungen im Zusammenhang mit der Verstoffwechselung von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten

CYP2D6-Inhibitoren:

Stark wirksame Hemmstoffe dieses Enzyms können die Plasmakonzentration von Metoprolol erhöhen. Es ist daher Vorsicht angebracht, wenn stark wirksame CYP2D6-Inhibitoren zusammen mit Metoprolol angewendet werden. Bekannte klinisch signifikante stark wirksame Hemmstoffe von CYP2D6 sind Antiarrhythmika, Antihistaminika, Histamin-2-Rezeptor-Antagonsiten, Antidepressiva, Neuroleptika und COX-2-Inhibitoren.

Alkohol und Hydralazin

Die Plasmakonzentration von Metoprolol kann durch Alkohol und Hydralazin erhöht werden.

Leberenzyminduktoren

Enzyminduzierende Arzneimittel können die Plasmakonzentration von Metoprolol beeinflussen. Zum Beispiel wird die Plasmakonzentration von Metoprolol durch Rifampicin gesenkt.

Die Ausscheidung anderer Arzneimittel kann durch Metoprolol vermindert werden (z.B. Lidocain).

Nitroglyzerin:

Nitroglyzerin kann die hypotensive (blutdrucksenkende) Wirkung von Metoprolol verstärken.

Prazosin:

Die akute orthostatische Hypotonie (ein Abfall des Blutdrucks nach dem Aufstehen), die auf die erste Dosis von Prazosin folgen kann, kann bei Patienten, die bereits Metoprolol einnehmen, verstärkt sein.

Digitalis-Glykoside:

Die gleichzeitige Einnahme von Digitalis-Glykosiden kann zu einer √ľberm√§√üigen Bradykardie (Herzfrequenz unter 60 Schl√§gen pro Minute) und/oder Erh√∂hung der atrioventrikul√§ren √úberleitungszeit f√ľhren.

Insulin und orale Antidiabetika (blutzuckersenkende) Arzneimittel:

Metoprolol kann die Freisetzung von Insulin bei Typ-II Diabetikern hemmen.

Bei Diabetikern, die Insulin verwenden, kann die Einnahme von Metoprolol mit einer verst√§rkten oder verl√§ngerten Hypoglyk√§mie in Zusammenhang stehen. Metoprolol kann auch der hypoglyk√§mischen Wirkung von Sulfonylharnstoffen (Arzneimittel, die die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldr√ľse anregen, mehr Insulin zu produzieren) entgegenwirken.

Alkohol:

Metoprolol kann die Wirkung von Alkohol auf Sie verändern.

Bei Einnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zusammen mit

Nahrungsmitteln und Getränken

Bei gemeinsamer Einnahme von Alkohol und Metoprolol kann die Blutalkoholkonzentration stärker ansteigen und langsamer wieder abfallen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu weden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft

Metoprolol darf nur bei strenger Indikationsstellung und nach einer sorgf√§ltigen Nutzen-Risiko- Abw√§gung des behandelnden Arztes angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Plazenta vermindert und so zu Wachstumsst√∂rungen des Fetus f√ľhren kann. Die Therapie mit Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, sollte das Neugeborene 48-72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.

Stillzeit

Metoprolol wird in der Muttermilch angereichert.

Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollten S√§uglinge auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung √ľberwacht werden.

Verkehrst√ľchtigkeit undF√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten k√∂nnen Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten. Dadurch kann das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme im Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei gleichzeitigem Alkoholgenuss sowie bei einem Pr√§paratewechsel.

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten enth√§lt Glucose und Sucrose (Zucker).

Bitte nehmen Sie Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Erwachsene

Bluthochdruck (Hypertonie)

1-mal t√§glich 1 Retardtablette Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 47,5 mg Metoprololsuccinat) f√ľr Patienten mit leichtem bis m√§√üigem Bluthochdruck. Falls erforderlich, kann die Dosis auf 2-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 95-190 mg * Metoprololsuccinat) t√§glich erh√∂ht, oder ein anderes blutdrucksenkendes Arzneimittel zur Therapie hinzugef√ľgt werden.

Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)

1-mal t√§glich 1-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 47,5-190 mg* Metoprololsuccinat). Falls erforderlich, kann ein anderes Arzneimittel zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit zus√§tzlich genommen werden.

Schnelle Formen der Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien)

1-mal t√§glich 1-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 47,5 -190 mg* Metoprololsuccinat)

Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt

1-mal t√§glich 2-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 95-190 mg* Metoprololsuccinat)

Funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden (Hyperkinetisches Herzsyndrom)

1-mal t√§glich 1-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 47,5-190 mg* Metoprololsuccinat)

Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe)

Im Allgemeinen ist die Gabe von 1-mal t√§glich 2 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 95 mg Metoprololsuccinat) ausreichend. Abh√§ngig vom individuellen Ansprechen kann die Dosis innerhalb des Bereichs von 1-mal t√§glich 2-4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 95-190 mg* Metoprololsuccinat) variiert werden.

Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)

Zur Behandlung der Herzmuskelschw√§che m√ľssen Sie stabil mit der Standardtherapie f√ľr Herzmuskelschw√§che eingestellt sein und die Dosierung von Metoprololsuccinat muss bei Ihnen individuell angepasst werden.

Die empfohlene Anfangsdosis f√ľr Patienten mit einer Herzmuskelschw√§che der Klasse NYHA III betr√§gt w√§hrend der ersten Woche 1-mal t√§glich 11,88 mg* Metoprololsuccinat. Die Dosis kann w√§hrend der zweiten Woche auf 1-mal t√§glich ¬Ĺ Retardtablette Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 23,75 mg Metoprololsuccinat) erh√∂ht werden.

Die empfohlene Anfangsdosis f√ľr Patienten mit einer Herzmuskelschw√§che der Klasse NYHA II betr√§gt w√§hrend der ersten 2 Wochen 1-mal t√§glich ¬Ĺ Retardtablette Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 23,75 mg Metoprololsuccinat). Danach wird eine

Verdoppelung der Dosis empfohlen. Die Dosis wird jede 2. Woche auf bis zu 1-mal t√§glich 4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 190 mg * Metoprololsuccinat) oder bis zur h√∂chsten vom Patienten vertragenen Dosis verdoppelt.

F√ľr die Langzeitbehandlung sollte eine t√§gliche Dosis von 4 Retardtabletten Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten (entsprechend 190 mg* Metoprololsuccinat) oder die h√∂chste vom Patienten vertragene Dosis angestrebt werden. Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschw√§che haben. Nach jeder Dosiserh√∂hung sollte der Zustand des Patienten sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Bei einem Blutdruckabfall kann eine Reduktion der Begleitmedikation erforderlich sein. Ein Blutdruckabfall ist nicht notwendigerweise ein Hindernis f√ľr eine Langzeitbehandlung mit Metoprolol, aber die Dosis sollte bis zur Stabilisierung des Patienten reduziert werden.

* Hierf√ľr stehen Retardtabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, z. B. bei der Behandlung von Patienten mit einer k√ľnstlichen Venenverbindung zur Druckentlastung (portokavaler Shunt), sollte eine Dosisreduktion in Erw√§gung gezogen werden.

Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zu stark oder zu schwach ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen - Bluthochdruck

Die Dosis zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen richtet sich nach dem Körpergewicht Ihres Kindes bzw. des Jugendlichen. Ihr Arzt wird die richtige Dosis berechnen.

(F√ľr detaillierte Angaben zur Dosierung bei Kindern und Jugendlichen siehe Abschnitt ‚Äědie folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt‚Äú am Ende dieser Gebrauchsinformation.)

Eine Anwendung von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen.

Anwendung bei älteren Patienten

Es liegen keine Untersuchungen bei Patienten √ľber 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

Sie sollten die Retardtabletten 1-mal t√§glich einnehmen, vorzugsweise mit dem Fr√ľhst√ľck. Sie k√∂nnen die Retardtabletten als Ganzes oder geteilt schlucken, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern. Sie sollten die Retardtabletten mit Wasser einnehmen (mindestens ¬Ĺ Glas).

Nehmen Sie Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann und die entsprechenden Ma√ünahmen einleiten kann.

Symptome einer √úberdosierung

Symptome durch eine Überdosierung von Metoprolol können gefährlich niedrigen Blutdruck, schwere Herz-Komplikationen, Atemnot, Bewusstlosigkeit (oder sogar Koma), Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Zyanose (blaue oder violette Färbung der Haut) beinhalten.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme von Metoprolol auf und die Auswirkungen einer massiven Überdosierung können mehrere Tage andauern.

Die Behandlung einer √úberdosierung

Die Patienten sollten ins Krankenhaus eingeliefert werden und auf der Intensivstation behandelt werden. Auch Patienten, die eine kleine √úberdosis genommen haben und denen es scheinbar gut geht, sollten engmaschig auf Anzeichen einer Vergiftung beobachtet werden.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten abbrechen

Falls Sie die Behandlung mit Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt.

Ein Absetzen der Behandlung mit Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten sollte nicht abrupt, sondern ausschleichend erfolgen (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • ausgepr√§gter Blutdruckabfall, auch beim √úbergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit
  • M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):

  • vor√ľbergehende Verschlechterung der Beschwerden der Herzmuskelschw√§che, √úberleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammer ersten Grades (AV-Block 1. Grades), Schmerzen in der Herzgegend (Pr√§kardialschmerz)
  • abnormales Gef√ľhl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut (Par√§sthesien)
  • Atemwegsverkrampfungen (Bronchospasmen)
  • Erbrechen
  • Hautausschlag (psoriasiforme Urtikaria und dystrophe Hautl√§sionen)
  • vermehrtes Schwitzen
  • Muskelkr√§mpfe
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (√Ėdeme)
  • Depression, Konzentrationsst√∂rungen, Benommenheit oder Schlaflosigkeit, Alptr√§ume

Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen):

  • funktionelle Herzbeschwerden, Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), √úberleitungsst√∂rungen
  • Sehst√∂rungen, trockene oder gereizte Augen, Bindehautentz√ľndung (Konjunktivitis)
  • Schnupfen
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Verschlimmerung einer Zuckerkrankheit, die ohne die typischen Merkmale einhergeht (latenter Diabetes mellitus)
  • abweichende Werte bei Leberfunktionstests
  • Impotenz und andere Sexualst√∂rungen, Peyronie-Krankheit (bindegewebige Verh√§rtung der Schwellk√∂rper des Penis, Induratio penis plastica)
  • Nervosit√§t, Spannung

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen):

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus), H√∂rst√∂rungen
  • Geschmacksst√∂rungen, retroperitoneale Fibrose, bei der abnormales Narbengewebe hinter der Membran, die die Bauchh√∂hle auskleidet, auftritt. Dies kann sich als Schmerzen im R√ľcken, der Leiste oder dem Unterbauch zeigen.
  • Lichtempfindlichkeit, Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Neuauftreten einer Schuppenflechte, schuppenflechte√§hnliche Hautver√§nderungen
  • Gelenksschmerzen, Muskelschw√§che, Arthritis
  • Absterben von Gewebe (Nekrose) bei Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsst√∂rungen vor der Behandlung, Verst√§rkung der Beschwerden bei Patienten mit intermittierendem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud- Syndrom)
  • Leberentz√ľndung
  • Vergesslichkeit oder Ged√§chtnisst√∂rungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen.

Gegenmaßnahmen

Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen aufgetreten sein, wird Ihr Arzt Ihnen eventuelle Gegenmaßnahmen empfehlen oder gegebenenfalls die Behandlung abbrechen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis und der √§u√üeren Umh√ľllung nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Metoprololsuccinat (Ph.Eur.).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Sucrose, Maisstärke, Macrogol 6000, Polyacrylat-Dispersion 30%, Talkum, Povidon K90, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], hochdisperses Siliciumdioxid, D-Glucose.

Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E171).

Wie Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten sind wei√üe, l√§ngliche, beidseitig gew√∂lbte Retardtabletten mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten.

Metoprololsuccinat AAA¬ģ 47,5 mg Retardtabletten sind in Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen mit 30(N1), 50(N2) und 100(N3) Retardtabletten erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

AAA-Pharma GmbH

Calwer Straße 7

71034 Böblingen

E-Mail: Info@aaa-pharma.de

Hersteller

GE PHARMACEUTICALS LTD, Industrial Zone, Chekanitza South area, 2140 Botevgrad, Bulgarien

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im 06/2015.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen

Die empfohlene Anfangsdosis bei Bluthochdruckpatienten ab 6 Jahren ist 1-mal t√§glich 0,48 mg Metoprololsuccinat pro kg K√∂rpergewicht. Die endg√ľltige Milligramm-Dosis sollte m√∂glichst nah an der berechneten Dosis in mg/kg liegen.

Bei Patienten, die auf eine Dosierung von 0,48 mg nicht ansprechen, kann die Dosis auf 0,95 mg Metoprololsuccinat pro kg K√∂rpergewicht erh√∂ht werden, wobei 47,5 mg Metoprololsuccinat nicht √ľberschritten werden d√ľrfen. Bei Patienten, die auf eine Dosierung von 0,95 mg Metoprololsuccinat pro kg K√∂rpergewicht nicht ansprechen, kann die Dosis bis auf eine maximale Tagesdosis von 1,90 mg Metoprololsuccinat pro kg K√∂rpergewicht erh√∂ht werden. Dosen √ľber 190 mg Metoprololsuccinat 1-mal t√§glich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

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Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.11.2009
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden