Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.12.1990
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprololsuccinat STADA 95 mg Retardtabletten Metoprolol STADAPHARM
Metoprololsuccinat YES 47,5 mg Retardtabletten Metoprolol Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Metoprolol-CT ZERO 100 mg Retardtabletten Metoprolol CT Arzneimittel GmbH
Metoprolol-ratiopharm NK 100mg Retardtabletten Metoprolol Ratiopharm GmbH
Metoprololsuccinat YES 23,75 mg Retardtabletten Metoprolol Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprolol 50 Heumann ist ein Beta-Rezeptoren-Blocker.

Anwendungsgebiete

Metoprolol 50 Heumann wird angewendet

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol 50 Heumann darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptoren-Blocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • bei Herzmuskelschw√§che (dekompensierte oder manifeste Herzinsuffizienz);
  • bei kardiogenem Schock;
  • bei Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV-Block 2. oder 3. Grades);
  • bei Sinusknoten-Syndrom (sick sinus syndrome);
  • bei pl√∂tzlich auftretendem, beklemmenden Brustschmerz als Zeichen eines Herzanfalls;
  • bei Erregungsleitungsst√∂rungen zwischen Sinusknoten und Vorhof (sinuatrialer Block);
  • bei einem Ruhepuls von unter 50 Schl√§gen pro Minute vor Behandlungsbeginn (Bradykardie);
  • bei stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie; systolisch kleiner als 90 mmHg);
  • bei √úbers√§uerung des Blutes (Azidose);
  • bei Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchiale Hyperreagibilit√§t, z. B. bei Asthma bronchiale);
  • bei schweren Durchblutungsst√∂rungen in den Armen oder Beinen (periphere Durchblutungsst√∂rungen);
  • bei einem unbehandelten, hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom);
  • bei schwerem Lungenasthma oder wenn bei Ihnen bereits eine Verkrampfung der Bronchien in der Vorgeschichte aufgetreten ist;
  • bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme: MAO-B-Hemmstoffe).

Nach einem Herzinfarkt d√ľrfen Sie Metoprolol nicht anwenden, wenn

  • Sie einen Puls von weniger als 45 ‚Äď 50 Herzschl√§gen pro Minute haben;
  • bei Ihnen bestimmte EKG-Ver√§nderungen (PR-Intervall > 0,24 s) beobachtet wurden;
  • Ihr systolischer Blutdruck unter 100 mmHg liegt;
  • Sie an einer schweren Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden.

W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol d√ľrfen Sie keine Calcium-Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Disopyramid) intraven√∂s erhalten (Ausnahme: Intensivmedizin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol 50 Heumann einnehmen, wenn einer der folgenden Zustände auf Sie zutrifft:

  • geringgradige Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern (AV-Block 1. Grades)
  • l√§ngeres strenges Fasten und schwere k√∂rperliche Belastung (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker m√∂glich)
  • bekannter oder vermuteter hormonproduzierender Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom; vorherige Therapie mit Alpha-Rezeptoren-Blockern erforderlich)
  • eingeschr√§nkte Leberfunktion (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Metoprolol 50 Heumann einzunehmen?‚Äú)
  • zuckerkranke Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker m√∂glich)
  • zuckerkranke Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus), speziell wenn sie Insulin oder andere blutzuckersenkende Mittel anwenden. Es kann sein, dass Metoprolol Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) wie Herzrasen unterdr√ľckt
  • bestimmte Gef√§√üerkrankungen (Raynaud-Krankheit oder bestimmte Formen der peripheren Verschlusskrankheit [Claudicatio intermittens])
  • Neigung zu Bronchialverkrampfung
  • bestimmte Art der Angina Pectoris (Prinzmetal-Angina)
  • erh√∂htes Risiko f√ľr schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie)
    Hinweis: schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen, die durch andere Mittel verursacht wurden, k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Metoprolol besonders schwerwiegend und gegen√ľber √ľblichen Dosen von Adrenalin resistent sein

Wenn Ihr Puls w√§hrend der Behandlung unter 50 ‚Äď 55 Schl√§ge pro Minute sinkt, ist die Dosis durch den Arzt schrittweise zu reduzieren bzw. die Behandlung mit Metoprolol ausschleichend zu beenden. Sollten Sie einen unregelm√§√üigen Herzschlag sp√ľren, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Die Behandlung mit Metoprolol sollte, speziell bei Patienten mit isch√§mischer Herzkrankheit, nicht pl√∂tzlich abgebrochen werden. Um eine Verschlechterung einer Angina Pectoris zu vermeiden, sollte die Dosis durch den Arzt schrittweise √ľber 1 - 3 Wochen erniedrigt werden. Falls erforderlich sollte gleichzeitig eine alternative Behandlung eingeleitet werden.

Sollten Sie spontane Blutungen oder blaue Flecken (Hämatome) unter Metoprolol bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

Treten bei Ihnen eine Gelbfärbung von Haut und Augen, Appetitverlust und ein dunkler Urin auf, teilen Sie das bitte umgehend Ihrem Arzt mit.

Ihren Arzt sollten Sie auch dann aufsuchen, wenn bei Ihnen Halluzinationen unter Metoprolol auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Symptome wie trockene Augen, entweder allein oder gleichzeitig mit Hautausschlag, auftreten. In diesem Fall sollte ein Abbruch der Behandlung schrittweise in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie dauerhaft mit einem Beta-Rezeptoren-Blocker behandelt werden und operiert werden m√ľssen, sollte ein kardiologisch erfahrener Arzt pr√ľfen, ob der Beta-Rezeptoren-Blocker vor der Operation abgesetzt werden muss. Das Risiko einer Narkose oder eines chirurgischen Eingriffs kann erh√∂ht sein. Die Vorteile der Fortsetzung einer Behandlung mit Metoprolol sollten in jedem Einzelfall gegen die Risiken des Absetzens abgewogen werden. Vor einer Narkose ist der Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol zu informieren. Wenn es f√ľr notwendig erachtet wird, Metoprolol vor einem chirurgischen Eingriff abzusetzen, sollte dies schrittweise erfolgen und ca. 48 Stunden vor der Narkose beendet sein.

Was ist bei √§lteren Menschen zu ber√ľcksichtigen?
Vorsicht ist bei √§lteren Patienten geboten. Durch zu starke Senkung des Blutdrucks oder der Anzahl der Herzschl√§ge pro Minute kann es zu ungen√ľgender Blutversorgung lebenswichtiger Organe kommen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol 50 Heumann kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Eine missbr√§uchliche Anwendung von Metoprolol zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Metoprolol 50 Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Wirkung anderer Arzneimittel auf Metoprolol

Die Wirkung von Metoprolol und anderen Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung k√∂nnen sich verst√§rken. Patienten, die gleichzeitig andere Beta-Rezeptoren-Blocker (auch als Augentropfen), Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer, sympathikushemmende Medikamente oder Arzneimittel erhalten, die den Katecholamin-Spiegel senken, sollten sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol verstärken

Calcium-Antagonisten wie Verapamil oder Diltiazem

Verstärkung der dämpfenden Wirkung auf den Blutdruck und das Herz. Bei gleichzeitiger Anwendung ist daher eine sorgfältige Überwachung angezeigt.

HINWEIS: W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol d√ľrfen Sie keine Calcium-Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Disopyramid) intraven√∂s erhalten (Ausnahme: Intensivmedizin).

Calcium-Antagonisten vom Nifedipin-Typ
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol und Calcium-Antagonisten vom Nifedipin-Typ kann es zu einer verstärkten Blutdrucksenkung und in Einzelfällen zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) kommen.

Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Amiodaron, Propafenon und andere Klasse-I- Antiarrhythmika wie Chinidin und Disopyramid)
Verstärkung der dämpfenden Wirkung von Metoprolol auf den Herzschlag und die Erregungsleitung im Herzen (atrioventrikuläre Überleitung).

Andere Arzneimittel, die eine Abnahme der Herzfrequenz verursachen
Die gleichzeitige Anwendung von Betablockern mit anderen Arzneimitteln, von denen bekannt ist, dass sie die Herzfrequenz senken, wie Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor-Modulatoren (z. B. Fingolimod), kann zu additiven herzfrequenzsenkenden Effekten f√ľhren.

Andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken
Die gleichzeitige Anwendung von Betablockern mit anderen Arzneimitteln, von denen bekannt ist, dass sie den Blutdruck senken, wie z. B. Aldesleukin, kann zu einer verst√§rkten blutdrucksenkenden Wirkung f√ľhren.

Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), Beruhigungsmittel (Barbiturate, Phenothiazine), Glyceroltrinitrat, harntreibende Mittel (Diuretika) oder gefäßerweiternde Mittel (Vasodilatatoren)
Verstärkte Blutdrucksenkung

Narkosemittel
Verstärkung der Blutdrucksenkung und der schwächenden Wirkung auf die Herzkraft

HINWEIS: F√ľr den Fall, dass Sie operiert werden m√ľssen, muss Ihr Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol informiert werden.

Der Wirkstoff von Metoprolol (Metoprololtartrat) wird im Körper durch ein bestimmtes Leberenzym (Cytochrom F 2D6) abgebaut. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, wenn gleichzeitig mit Metoprolol Arzneimittel angewendet werden, die dieses Enzym hemmen und damit die Wirkung von Metoprolol verstärken können.

Hierzu gehören beispielsweise

  • Arzneimittel gegen Depressionen wie Fluoxetin, Paroxetin oder Bupropion
  • Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen wie Thioridazin
  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen wie Chinidin oder Propafenon
  • Arzneimittel gegen Virusinfektionen wie Ritonavir
  • Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika) wie Diphenhydramin
  • Arzneimittel gegen Malaria wie Hydroxychloroquin oder Chinin
  • Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie Terbinafin
  • Arzneimittel gegen Magengeschw√ľre wie Cimetidin

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol verringern

Bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika wie Indometacin) Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung

Enzyminduzierende Medikamente wie Rifampicin
Erniedrigung des Blutspiegels und dadurch Verringerung der Wirkung von Metoprolol möglich

Wirkung von Metoprolol auf andere Arzneimittel

Prazosin

Wenn Sie bereits Metoprolol erhalten, kann es zur Verstärkung einer plötzlichen Blutdrucksenkung bei Lagewechsel (z. B. vom Liegen zum Stehen) nach der ersten Gabe von Prazosin kommen. Deshalb ist bei erstmaliger gemeinsamer Gabe von Metoprolol und Prazosin besondere Vorsicht geboten.

Digitalis, Reserpin, Alpha-Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin
Verstärktes Absinken der Herzfrequenz bzw. Verzögerung der Erregungsleitung im Herzen

Um einen √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg zu vermeiden, darf Clonidin erst dann abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor bereits die Behandlung mit Metoprolol beendet wurde. Anschlie√üend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden.

Medikamente, die im Rahmen einer Narkose zur Muskelentspannung eingesetzt werden (periphere Muskelrelaxanzien wie z. B. Suxamethonium, Tubocurarin)
Metoprolol kann die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken.

Sympathikusaktivierende Substanzen (Noradrenalin, Adrenalin oder andere ähnlich wirkende Substanzen, die z. B. in Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen enthalten sind)
Beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich

HINWEIS: Während der Therapie mit Metoprolol kann es bei der Behandlung allergischer Reaktionen zu einer verminderten Wirkung von Adrenalin kommen.

Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer
Überschießende Blutdrucksteigerung möglich. Deshalb sollten MAO-Hemmer nicht zusammen mit Metoprolol angewendet werden.

Insulin und Sulfonylharnstoffe
Metoprolol kann bei Diabetikern, die mit Insulin behandelt werden, eine verst√§rkte oder verl√§ngerte Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie) herbeif√ľhren oder auch die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoffen aufheben. Daher sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich.

Ergotalkaloide
Metoprolol kann bei gleichzeitiger Gabe mit Ergotalkaloiden (Medikamentenklasse, die zur Prävention und Therapie von Migräne eingesetzt wird) deren gefäßverengende Wirkung verstärken.

Dipyridamol
Metoprolol sollte wie alle anderen Betablocker nur mit Vorsicht und unter √úberwachung der Herzfrequenz gleichzeitig mit Dipyridamol (einem Mittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln) eingesetzt werden.

Weitere mögliche Wechselwirkungen
Metoprolol kann die Ausscheidung anderer Medikamente (z. B. Lidocain) vermindern und damit deren Wirksamkeit verstärken.

Einnahme von Metoprolol 50 Heumann zusammen mit Alkohol

Durch den gleichzeitigen Genuss von Alkohol kann sich die Wirkung von Metoprolol und des Alkohols verändern.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen weitreichende Erfahrungen zur Anwendung von Metoprolol bei Schwangeren vor.

Die derzeitigen Erfahrungen mit Metoprolol während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko hin.

Sie k√∂nnen Metoprolol w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, wenn Ihr behandelnder Arzt dies f√ľr eindeutig erforderlich h√§lt. In diesem Fall sollte die geringstm√∂gliche Dosis angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Plazenta vermindert und so zu Wachstumsst√∂rungen beim ungeborenen Kind f√ľhren kann. Eine Wachstumskontrolle Ihres ungeborenen Kindes bei langdauernder Therapie ist daher anzuraten. Nach Gabe anderer Beta- Rezeptoren-Blocker wurden Fehl- und Fr√ľhgeburten, Tod des Kindes im Mutterleib und fr√ľhzeitige Wehen beobachtet.

Neugeborene von Frauen, die w√§hrend der sp√§ten Schwangerschaft mit Metoprolol behandelt werden, k√∂nnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr Bradykardie, Hypoglyk√§mie und (selten) Hypotonie haben. Deshalb m√ľssen Neugeborene 48 ‚Äď 72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.

Stillzeit

Sie k√∂nnen Metoprolol w√§hrend der Stillzeit einnehmen. Allerdings sollte Ihr S√§ugling auf Anzeichen einer Medikamentenwirkung √ľberwacht werden, da Metoprolol in die Muttermilch √ľbergeht. Die durch die Muttermilch aufgenommene Menge an Metoprolol kann verringert werden, wenn erst 3 ‚Äď 4 Stunden nach Einnahme des Medikaments gestillt wird.

Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine Studien zur Fortpflanzungsfähigkeit von Metoprolol am Menschen vor.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen (z. B. Schwindel, M√ľdigkeit oder Sehverschlechterung) kann das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, Dosiserh√∂hung und Pr√§paratewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Metoprolol 50 Heumann enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Metoprolol 50 Heumann erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Metoprolol 50 Heumann enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung sollte individuell ‚Äď vor allem nach dem Behandlungserfolg ‚Äď festgelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)Nehmen Sie 1- bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1 - 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 50 - 100 mg Metoprololtartrat täglich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)

Nehmen Sie 1- bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1 - 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 50 - 100 mg Metoprololtartrat täglich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)

Nehmen Sie 1- bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1 - 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 50 - 100 mg Metoprololtartrat täglich).

Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat täglich) erhöht werden.

Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl (tachykarde Herzrhythmusstörungen)

Nehmen Sie 1- bis 2-mal täglich 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 100 - 200 mg Metoprololtartrat).

(Reinfarktprophylaxe)

Metoprolol 50 Heumann sollte nur bei h√§modynamisch stabilen Patienten (systolischer Blutdruck ‚Č• 100 mmHg, Herzfrequenz ‚Č• 60 Schl√§ge/min, keine Herzinsuffizienzsymptomatik), eingesetzt werden,

f√ľr die keine Gegenanzeigen f√ľr eine Behandlung mit Beta-Rezeptoren-Blockern bestehen.

Akutbehandlung
Bei akutem Herzinfarkt erfolgt die Behandlung möglichst umgehend nach Krankenhauseinweisung unter kontinuierlicher EKG- und Blutdruckkontrolle. Die Behandlung wird mit 5 mg Metoprololtartrat i. v. begonnen. Je nach Verträglichkeit können in Abständen von 2 Minuten weitere Einzeldosen von 5

mg Metoprololtartrat i. v. bis zu einer maximalen Gesamtdosis von bis zu 15 mg Metoprololtartrat verabreicht werden.

Wird die volle Dosis von 15 mg Metoprololtartrat i. v. vertragen, gibt man beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion 1-mal 1 Tablette Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 50 mg Metoprololtartrat). In den folgenden 48 Stunden wird alle 6 Stunden 1 Tablette Metoprolol 50 Heumann verabreicht.

Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat i. v. vertragen haben, sollte die orale Anschlussbehandlung vorsichtig mit 1-mal ¬Ĺ Tablette Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 25 mg Metoprololtartrat) begonnen werden.

Erhaltungsdosis
Anschließend an die Akuttherapie werden 2-mal täglich 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann

(entsprechend 200 mg Metoprololtartrat) gegeben.

Bei behandlungsbed√ľrftigem Abfall von Herzfrequenz und/oder Blutdruck oder anderen Komplikationen ist Metoprolol 50 Heumann sofort abzusetzen.

Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe)

Nehmen Sie 1- bis 2-mal täglich 2 Tabletten Metoprolol 50 Heumann (entsprechend 100 - 200 mg Metoprololtartrat).

√Ąltere Patienten

F√ľr √§ltere Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Einnahme von Metoprolol wird f√ľr Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei stark eingeschränkter Leberfunktion ist die Elimination von Metoprolol vermindert, sodass unter Umständen eine Dosisreduktion erforderlich ist.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) nach den Mahlzeiten einzunehmen.

Sie sollten bei Einmalgabe morgens, bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends, eingenommen werden.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Um Ihnen die Einnahme der Tabletten zu erleichtern, sind diese dar√ľber hinaus viertelbar. Nehmen Sie die entsprechende Anzahl an Tablettenvierteln (d. h. 2 Viertel bei einer Dosierung von 25 mg Metoprololtartrat bzw. 4 Viertel bei einer Dosierung von 50 mg Metoprololtartrat) direkt hintereinander ein.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprolol 50 Heumann eingenommen haben, als Sie

sollten

Verst√§ndigen Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruckabfall (Hypotonie), verminderter Herzschlagfolge (Bradykardie) bis hin zum Herzstillstand, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und kardiogenem Schock kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.

Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder deslutdrucksB muss die Behandlung mit Metoprolol 50 Heumann abgebrochen werden.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol 50 Heumann vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme von Metoprolol 50 Heumann einmal vergessen haben, nehmen Sie die ausgelassene Tablette unmittelbar dann ein, wenn Sie es bemerken. Sollte der Zeitpunkt der nächsten Gabe allerdings nah sein, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol 50 Heumann abbrechen

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzisch√§mie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina Pectoris, zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekanntH√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Spontanblutungen oder blaue Flecken (Hämatome) als Zeichen einer Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

Endokrine Erkrankungen

Selten: In-Erscheinung-Treten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Zuckerkrankheit. Erniedrigter Blutzucker nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher Belastung. Die Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers

(insbesondere erhöhte Herzfrequenz [Tachykardie] und Zittern der Finger [Tremor]) können verschleiert werden.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Depressive Verstimmungszustände, Depression, Verwirrtheitszustände, Konzentrationsstörungen, Albträume oder verstärkte Traumaktivität, Halluzinationen

Selten: Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit

Sehr selten: Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen, kurz dauernder Ged√§chtnisverlust), Ged√§chtnisst√∂rungen/Erinnerungsschwierigkeiten

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig:
M√ľdigkeit
H√§ufig: Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, Ersch√∂pfungszust√§nde
Gelegentlich: Missempfindungen (Parästhesien), Benommenheit, Schlafstörungen
Selten: getr√ľbter Bewusstseinszustand

Augenerkrankungen

Selten: Bindehautentz√ľndung (Konjunktivitis), verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehst√∂rungen

Sehr selten: Sehverschlechterung (z. B. verschwommenes Sehen), trockenes und/oder entz√ľndetes Auge/Augenreizungen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Tinnitus, H√∂rger√§usche und bei Dosierungen, die √ľber der empfohlenen Dosis liegen, H√∂rst√∂rungen (z. B. Schwerh√∂rigkeit, Taubheit)

Herzerkrankungen

Häufig: Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie)

Selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmie), St√∂rungen der Erregungsleitung von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern (atrioventrikul√§re √úberleitungsst√∂rungen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) mit Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Armen und Beinen (periphere √Ėdeme) und/oder Atemnot bei Belastung (Belastungsdyspnoe)

Sehr selten: Schmerzen in der Herzgegend, Verstärkung der Anfälle bei Patienten mit Angina Pectoris, kardiogener Schock

Gefäßerkrankungen

Häufig: Verstärkter Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen (orthostatische Hypotonie), gelegentlich mit kurz dauernder Bewusstlosigkeit (Synkope)

Selten: √Ėdeme, K√§ltegef√ľhl an den Extremit√§ten, Raynaud-Syndrom, schlechte periphere Durchblutung (einschlie√ülich Patienten mit Raynaud-Syndrom oder Claudicatio intermittens)

Sehr selten: Gangrän (bei Patienten mit vorbestehenden schweren peripheren Durchblutungsstörungen)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Atemnot, Atemnot bei Belastung

Selten: Verkrampfungen der Atemwege (Bronchospasmus und Atemnot, auch bei Patienten ohne obstruktive Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte)

Sehr selten: Schnupfen (Rhinitis)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

H√§ufig:√úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen (im Allgemeinen vor√ľbergehend)
Gelegentlich:Durchfall, Verstopfung
Selten:Mundtrockenheit
Sehr selten:Geschmacksst√∂rungen, krankhafte Bindegewebsvermehrung hinter r√ľckenseitigen Bauchfell (retroperitoneale Fibrose; der Zusammenhang Metoprolol wurde nicht eindeutig nachgewiesen)dem mit

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Gelegentlich: Schwitzen, allergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz, Exantheme, Hautausschläge bei Lichteinwirkung [Photosensitivität])

Selten: Ausschlag (in Form von Nesselsucht [Urtikaria]), Hautdystrophie oder psoriasiforme Dermatitis

Sehr selten: Haarausfall, Auslösung oder Verschlechterung der Symptome einer Schuppenflechte (Psoriasis)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Sehr selten: Gelenkschmerzen, Gelenkerkrankung (Arthropathie), wobei ein oder mehrere Gelenke betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Sehr selten: Potenzstörungen und Störungen des Lustempfindens (Libidostörungen), Induratio penis plastica (Peyronie'sche Erkrankung; der Zusammenhang mit Metoprolol wurde nicht eindeutig nachgewiesen)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

H√§ufig: Erm√ľdung

Untersuchungen

Sehr selten: Gewichtszunahme, Veränderung der Leberfunktionswerte (z. B. Transaminasen erhöht)

Besondere Hinweise
Unter der Therapie mit Metoprolol kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurden eine Verminderung des HDL-Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyceride im Blut beobachtet.

Metoprolol kann die Symptome einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) maskieren.

Beta-Rezeptoren-Blocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen.

Bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) kann es daher zu √ľberschie√üenden anaphylaktischen Reaktionen kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht

mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Metoprolol 50 Heumann enthält

  • Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat (Ph. Eur.).
    Eine Tablette enthält 50 mg Metoprololtartrat (Ph. Eur.).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Povidon (K 25), Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Metoprolol 50 Heumann aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde Tablette mit Kreuzbruchkerbe.

Metoprolol 50 Heumann ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEUMANN PHARMAGmbH & Co. Generica KG

S√ľdwestpark 50 ¬∑ 90449 N√ľrnberg

E-Mail: info@heumann.de

Mitvertrieb:
Heunet Pharma GmbH

S√ľdwestpark 50

90449 N√ľrnberg

Hersteller

HEUMANN PHARMAGmbH & Co. Generica KG

S√ľdwestpark 50

90449 N√ľrnberg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

Verschreibungspflichtig

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Zuletzt aktualisiert: 11.08.2022

Quelle: Metoprolol 50 Heumann - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.12.1990
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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