Sertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten

Abbildung Sertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Sertralin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.03.2010
ATC Code N06AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Sertralin Orion 50 mg Filmtabletten Sertralin Orion Corporation
Sertralin Kwizda 100 mg Filmtabletten Sertralin Kwizda Pharma GmbH, Wien
sertralin-biomo 100 mg Filmtabletten Sertralin biomo pharma GmbH
Sertralin Accord 100 mg Filmtabletten Sertralin Accord Healthcare B.V.
Sertralin beta 100 mg Filmtabletten Sertralin betapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sertralin Bluefish enthält den Wirkstoff Sertralin. Sertralin gehört zur Arzneimittelgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs). Diese Arzneimittel werden zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und Angststörungen angewendet.

Sertralin Bluefish kann angewendet werden zur Behandlung von

  • ‚ÄĘ Depression und zur Verhinderung eines Wiederauftretens der Depression (bei Erwachsenen)
  • ‚ÄĘ Sozialer Angstst√∂rung (bei Erwachsenen)
  • ‚ÄĘ Posttraumatischer Belastungsst√∂rung (PTBS) (bei Erwachsenen)
  • ‚ÄĘ Panikst√∂rung (bei Erwachsenen)
  • ‚ÄĘ Zwangsst√∂rung (bei Erwachsenen und Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis17 Jahren)

Depression ist eine klinische Erkrankung mit Beschwerden wie Traurigkeit, Schlafstörungen oder verminderter Lebensfreude.

Zwangsstörung und Panikstörung sind Erkrankungen, die mit Angst verbunden sind, sodass Sie z. B. ständig von fixen Ideen (Zwangsvorstellungen) gequält werden, die Sie zu wiederholten Ritualen (Zwangshandlungen) veranlassen.

PTBS ist ein Zustand, der nach einem emotional sehr belastenden Ereignis auftreten kann und der mit einigen Beschwerden einhergeht, die mit Depression und Angst vergleichbar sind.

Soziale Angstst√∂rung (soziale Phobie) ist eine Erkrankung, die mit Angst verbunden ist. Sie √§u√üert sich als gro√üe Angst oder Anspannung in sozialen Situationen (beispielsweise beim Gespr√§ch mit Fremden, beim Reden vor einer Gruppe von Leuten, beim Essen oder Trinken vor anderen oder aus Bef√ľrchtung, dass Sie sich peinlich verhalten k√∂nnten).

Ihr Arzt hat entschieden, dass dieses Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet ist.

Sie sollten Ihren Arzt fragen, wenn Sie unsicher sind, warum Ihnen Sertralin Bluefish gegeben wurde.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sertralin Bluefish darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Sertralin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Arzneimittel anwenden oder angewendet haben, die als Monoaminoxidase- Hemmer (MAO-Hemmer z. B. Selegilin und Moclobemid) oder MAO-Hemmer-√§hnliche Arzneimittel (beispielsweise Linezolid) bezeichnet werden. Nach dem Absetzen von Sertralin m√ľssen Sie mindestens 1 Woche warten, bevor Sie eine Behandlung mit einem MAO-Hemmer beginnen d√ľrfen. Nach dem Absetzen eines MAO-Hemmers m√ľssen Sie mindestens 2 Wochen warten, bevor Sie eine Behandlung mit Sertralin beginnen d√ľrfen.
  • wenn Sie ein anderes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Pimozid einnehmen (ein Arzneimittel gegen psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Psychosen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Sertralin Bluefish einnehmen.

Arzneimittel eignen sich nicht immer f√ľr jeden Menschen. Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Sertralin Bluefish, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten oder einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Wenn Sie Epilepsie (Anf√§lle) haben oder Anfallsleiden in der Vergangenheit hatten. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie einen Krampfanfall haben.
  • Wenn bei Ihnen eine manisch-depressive Erkrankung (bipolare St√∂rung) oder Schizophrenie vorlag. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine manische Phase haben.
  • Wenn Sie Selbstverletzungs- oder Selbstt√∂tungsgedanken haben oder bereits hatten (siehe unten ‚ÄěSuizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angstst√∂rung‚Äú).
  • Wenn Sie am Serotonin-Syndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, leiden. In seltenen F√§llen kann dieses Syndrom auftreten, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gleichzeitig mit Sertralin anwenden (zu den entsprechenden Beschwerden siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Von

Ihrem Arzt werden Sie erfahren haben, ob Sie diese Erkrankung in der

Vergangenheit hatten.

  • Wenn Sie eine niedrige Natriumkonzentration im Blut haben, da dies als Folge der Behandlung mit Sertralin Bluefish vorkommen kann. Sie sollten Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen, denn diese Arzneimittel k√∂nnen die Natriumkonzentration im Blut ebenfalls ver√§ndern.
  • Wenn Sie ein √§lterer Patient sind, da bei Ihnen ein h√∂heres Risiko f√ľr niedrige Natriumkonzentrationen im Blut besteht (siehe oben).
  • Wenn Sie eine Erkrankung an der Leber haben: Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie eine geringere Sertralin-Dosis nehmen sollten.
  • Wenn Sie Diabetes haben: Ihre Blutzuckerspiegel k√∂nnen infolge von Sertralin Bluefish ver√§ndert sein und m√∂glicherweise m√ľssen Ihre Arzneimittel gegen Zucker angepasst werden.
  • Wenn Sie an Blutungsst√∂rungen erkrankt waren oder blutverd√ľnnende Arzneimittel eingenommen haben (z. B. Acetylsalicyls√§ure oder Warfarin), die das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft‚Äú).
  • Wenn Sie ein Kind oder ein Jugendlicher unter 18 Jahren sind. Sertralin Bluefish sollte bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren nur zur Behandlung von Zwangsst√∂rungen angewendet werden. Wenn Sie wegen dieser Krankheit behandelt werden, wird Ihr Arzt Sie engmaschig √ľberwachen wollen (siehe unten ‚ÄěAnwendung bei Kindern und Jugendlichen‚Äú).
  • Wenn Sie eine Elektrokrampftherapie (EKT) erhalten.
  • Wenn Sie Augenprobleme wie z. B. bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben.
  • Wenn Ihnen von Ihrem Arzt mitgeteilt wurde, dass Ihr Elektrokardiogramm (EKG) eine unnormale Herzkurve, auch bezeichnet als verl√§ngertes QT-Intervall, zeigt.
  • Wenn Sie eine Herzerkrankung, niedrige Kalium- oder Magnesiumwerte, ein verl√§ngertes QT-Intervall in der Familiengeschichte oder eine niedrige Herzfrequenz haben oder gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das QT-Intervall verl√§ngern.

Psychomotorische Unruhe/Akathisie

Die Anwendung von Sertralin wurde mit als quälend erlebter Unruhe und Bewegungsdrang, oft zusammen mit einer Unfähigkeit stillzusitzen oder stillzustehen, in Zusammenhang gebracht (Akathisie). Dies tritt am ehesten während der ersten Behandlungswochen auf. Eine Dosiserhöhung kann schädlich sein, sprechen Sie daher beim Auftreten solcher Symptome mit Ihrem Arzt.

Absetzreaktionen

Bei einer Beendigung der Behandlung treten h√§ufig Nebenwirkungen auf (Absetzreaktionen), besonders wenn die Behandlung pl√∂tzlich abgebrochen wird (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Sertralin Bluefish abbrechen‚Äú und Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Das Risiko von Absetzreaktionen h√§ngt von der Behandlungsdauer, der Dosis und der Geschwindigkeit der Dosisverringerung ab. Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis m√§√üig schwer, bei einigen Patienten k√∂nnen Sie jedoch schwerwiegend sein. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Meist bilden sich diese Symptome von selbst wieder zur√ľck und klingen innerhalb von 2 Wochen ab. Bei einigen Personen k√∂nnen sie l√§nger anhalten (2 ‚Äď 3 Monate oder l√§nger). Es wird daher empfohlen, bei einer Beendigung der Behandlung mit Sertralin die Dosis √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten schrittweise zu reduzieren. In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, wie Sie die Behandlung am besten beenden k√∂nnen.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung

Wenn Sie depressiv sind und/oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten solcher Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal daran gedacht hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis zu 25 Jahren gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern, oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Sexuelle Probleme

Arzneimittel wie Sertralin Bluefish (so genannte SSRIs) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Kinder und Jugendliche

Sertralin sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, mit Ausnahme von Patienten mit Zwangsst√∂rungen, angewendet werden. Patienten unter 18 Jahren weisen ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, Selbstverletzungs- oder Selbstt√∂tungsgedanken (suizidale Gedanken) und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) auf, wenn sie mit dieser Klasse von Arzneimitteln behandelt werden. Dennoch ist es m√∂glich, dass Ihr Arzt entscheidet einem Patienten unter 18 Jahren Sertralin Bluefish zu verschreiben, wenn es im Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt Ihnen Sertralin Bluefish verschrieben hat und Sie unter 18 Jahre alt sind und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Wenn eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert w√§hrend Sie Sertralin Bluefish einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt benachrichtigen. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Sertralin Bluefish in Bezug auf Wachstum, Reifung und Lernf√§higkeit (kognitive Entwicklung) sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Sertralin Bluefish zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel können die Wirkung von Sertralin Bluefish beeinträchtigen, oder Sertralin Bluefish selbst kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, herabsetzen.

Die gleichzeitige Anwendung von Sertralin Bluefish und folgenden Arzneimitteln kann schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen:

  • Arzneimittel, die als Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) bezeichnet werden, wie Moclobemid (zur Behandlung von Depression) und Selegilin (zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung) oder das Antibiotikum Linezolid oder Methylenblau (zur Behandlung hoher Meth√§moglobin-Werte im Blut). Sertralin Bluefish darf nicht zusammen mit MAO-Hemmern angewendet werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen (Pimozid). Sertralin Bluefish darf nicht zusammen mit Pimozid angewendet werden.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten. Die
    Wirkungen von Johanniskraut können 1 - 2 Wochen anhalten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Arzneimittel, die die Aminos√§ure Tryptophan enthalten.
  • Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen (z. B. Tramadol).
  • Arzneimittel, die als Narkosemittel oder zur Behandlung chronischer Schmerzen angewendet werden (z. B. Fentanyl, Mivacurium und Suxamethonium).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Opiatderivatenabh√§ngigkeit und Schmerzen (Buprenorphin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne (z. B. Sumatriptan).
  • Blutverd√ľnnende Arzneimittel (Warfarin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen/Arthritis (nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR] wie z. B. Ibuprofen, Acetylsalicyls√§ure [Aspirin]).
  • Beruhigungsmittel (Diazepam).
  • Entw√§ssernde Arzneimittel.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Tolbutamid).
  • Arzneimittel zur Behandlung von √ľbersch√ľssiger Magens√§ure, Geschw√ľren und Sodbrennen (Cimetidin, Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Manie und Depression (Lithium).
  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Depression (wie z. B. Amitriptylin, Nortriptylin, Nefazodon, Fluoxetin, Fluvoxamin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und anderen psychiatrischen Erkrankungen (wie z. B. Perphenazin, Levomepromazin und Olanzapin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, Brustschmerz und zur Regulierung der Herzschlagfrequenz und des Herzrhythmus (z. B. Verapamil, Diltiazem, Flecainid, Propafenon).
  • Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (z. B. Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Fluconazol).
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV/ AIDS und Hepatitis C (Proteaseinhibitoren wie z. B. Ritonavir, Telaprevir).
  • Arzneimittel zur Vorbeugung von √úbelkeit und Erbrechen nach einer Operation oder einer Chemotherapie (z. B. Aprepitant).
  • Arzneimittel, die daf√ľr bekannt sind, das Risiko von Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t des Herzmuskels zu erh√∂hen (z. B. Antipsychotika und Antibiotika).
  • Arzneimittel, die Amphetamine enthalten (zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivit√§tsst√∂rung [ADHS], Schlafkrankheit und Fettleibigkeit)

Einnahme von Sertralin Bluefish zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Sertralin Bluefish-Filmtabletten können zwischen oder zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Während der Einnahme von Sertralin Bluefish sollte der Konsum von Alkohol vermieden werden.

Sertralin Bluefish sollte nicht zusammen mit Grapefruit-Saft eingenommen werden, da dies den Sertralin-Gehalt im Körper beeinflussen könnte.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit von Sertralin bei Schwangeren vor. Sertralin sollte Schwangeren nur verabreicht werden, wenn der Nutzen f√ľr die Mutter im Ermessen des Arztes gr√∂√üer ist als das m√∂gliche Risiko f√ľr den F√∂tus.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt / Ihre √Ąrztin dar√ľber informiert sind, dass Sie mit Sertralin Bluefish behandelt werden. Arzneimittel wie Sertralin Bluefish (sogenannte SSRI) k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall sofort mit Ihrer Hebamme und/oder Ihrem Arzt Kontakt auf.

Ihr neugeborenes Kind kann weitere Beeinträchtigungen haben, die normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt beginnen. Die Symptome sind:

  • Atemprobleme,
  • Blauf√§rbung der Haut, √úberhitzung oder Unterk√ľhlung,
  • Blauf√§rbung der Lippen,
  • Erbrechen oder Probleme beim F√ľttern,
  • Starke M√ľdigkeit, Einschlafprobleme oder st√§ndiges Schreien,
  • Steife oder schlaffe Muskeln,
  • Zittern, Nervosit√§t oder Anf√§lle,
  • Verst√§rkte Reflexe,
  • Reizbarkeit,
  • Niedrige Blutzuckerspiegel.

Wenn Ihr Kind eines dieser Symptome nach der Geburt aufweist oder Sie um die Gesundheit Ihres Kindes besorgt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Diese werden Sie beraten.

Wenn Sie das Sertralin Bluefish gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie Sertralin Bluefish einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Vorliegende Daten zeigen, dass Sertralin in die Muttermilch √ľbergeht. Sertralin sollte nur dann von stillenden Frauen angewendet werden, wenn der Nutzen f√ľr die Mutter im Ermessen des Arztes gr√∂√üer ist als das m√∂gliche Risiko f√ľr den S√§ugling.

Studien an Tieren zufolge können einige Arzneimittel, die dem Sertralin ähnlich sind, die Qualität der Spermien beeinträchtigen. Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Psychopharmaka wie Sertralin k√∂nnen Ihre F√§higkeit zum F√ľhren eines Fahrzeugs und zum Bedienen von Maschinen beeinflussen. Sie d√ľrfen daher erst dann ein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen, wenn Sie wissen, wie sich dieses Arzneimittel auf Ihre F√§higkeit, diese T√§tigkeiten auszu√ľben, auswirkt.

Sertralin Bluefish enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Sertralin Bluefish einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Sertralin Bluefish kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Nehmen Sie Sertralin Bluefish einmal täglich entweder morgens oder abends ein.

Ihr Arzt wird Sie √ľber die Dauer der Einnahme dieses Arzneimittels informieren. Dies h√§ngt von der Art Ihrer Erkrankung ab und davon, wie gut Sie auf die Behandlung ansprechen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis eine Besserung Ihrer Beschwerden eintritt. Die Behandlung von Depressionen sollte √ľblicherweise noch 6 Monate nach der Besserung der Beschwerden weitergef√ľhrt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Sertralin Bluefish eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung oder suchen Sie die Notfallstation des

n√§chstgelegenen Krankenhauses auf, wenn Sie versehentlich zu viel Sertralin Bluefish eingenommen haben. Nehmen Sie dabei stets die Arzneimittelpackung mit, unabh√§ngig davon, ob vom Inhalt noch etwas √ľbrig ist oder nicht.

Symptome einer √úberdosierung sind u. a. Benommenheit, √úbelkeit und Erbrechen, schneller Herzschlag, Zittern, Erregtheit, Schwindelgef√ľhl und in seltenen F√§llen Bewusstlosigkeit.

Wenn Sie die Einnahme von Sertralin Bluefish vergessen haben

Nehmen Sie die versäumte Dosis nicht nachträglich ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie die n√§chste Dosis einfach zum √ľblichen Zeitpunkt. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Sertralin Bluefish abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Sertralin Bluefish nicht, bis Ihr Arzt es Ihnen sagt. Ihr Arzt wird Ihre Sertralin Bluefish-Dosis schrittweise √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen reduzieren, bevor Sie dieses Arzneimittel endg√ľltig absetzen. Ein pl√∂tzliches Absetzen der Behandlung kann zu Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhl, Empfindungsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Erregtheit oder Angst, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Zittern f√ľhren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn beim Absetzen von Sertralin Bluefish diese oder andere Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

√úbelkeit wird als h√§ufigste Nebenwirkung berichtet. Die Nebenwirkungen sind dosisabh√§ngig und gehen bei fortdauernder Behandlung meist vor√ľber oder bessern sich.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt umgehend:

Wenn nach der Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt, kann dies schwerwiegend sein.

  • Wenn bei Ihnen ein schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung entsteht (Erythema multiforme) (dies kann Mund und Zunge betreffen). Dies k√∂nnen Anzeichen einer Erkrankung sein, die als Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse (TEN) bekannt ist. In diesem Fall wird Ihr Arzt die Behandlung abbrechen.
  • Allergische Reaktion oder Allergie, die mit Symptomen wie juckendem Hautausschlag, Atemproblemen, pfeifendem Atem, geschwollenen Augenlidern, geschwollenem Gesicht oder geschwollenen Lippen einhergehen kann.
  • Wenn Sie Erregtheit, Verwirrtheit, Durchfall, hohe K√∂rpertemperatur und hohen Blutdruck, √ľberm√§√üiges Schwitzen und schnellen Herzschlag bemerken. Dies sind Symptome des sogenannten Serotonin-Syndroms. In seltenen F√§llen kann dieses Syndrom auftreten, wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel gleichzeitig mit Sertralin anwenden. Ihr Arzt kann dann den Abbruch Ihrer Behandlung anordnen.
  • Wenn Ihre Haut und Augen gelb werden, was auf eine Lebersch√§digung hindeuten kann.
  • Wenn Sie depressive Zust√§nde mit Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen (Suizidgedanken), entwickeln.
  • Wenn bei Ihnen ein Gef√ľhl der Ruhelosigkeit entsteht und Sie nach Einnahme von Sertralin Bluefish nicht ruhig sitzen oder ruhig stehen k√∂nnen. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn bei Ihnen ein Gef√ľhl der Ruhelosigkeit entsteht.
  • Wenn Sie einen Anfall haben (Krampfanfall).
  • Wenn Sie gerade an einer manischen Episode leiden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

In klinischen Pr√ľfungen mit Erwachsenen und nach der Markteinf√ľhrung wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schlaflosigkeit
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Schwindelgef√ľhl
  • Schl√§frigkeit
  • √úbelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Fehlender Samenerguss
  • M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Hitzewallung
  • Ausschlag
  • Brustschmerz
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Klingeln in den Ohren
  • G√§hnen
  • Unruhe (Agitiertheit)
  • Angst
  • Sehst√∂rungen
  • Halsschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Verst√§rkter Appetit
  • Depression
  • Gef√ľhl, sich selbst fremd zu sein
  • Alptr√§ume
  • Nervosit√§t
  • Vermindertes sexuelles Interesse
  • Z√§hneknirschen
  • Verminderte Empfindlichkeit f√ľr Ber√ľhrungsreize und Kribbeln
  • Zittern
  • Angespannte Muskeln
  • Ver√§nderter Geschmack
  • Aufmerksamkeitsmangel
  • Magenverstimmung
  • Bl√§hungen
  • Muskelschmerzen
  • Erektionsst√∂rung
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • Allgemeines Unwohlsein (Malaise)
  • Bronchitis
  • Laufende Nase
  • Verminderter Appetit
  • Muskelbewegungsprobleme (wie viel Bewegung, angespannte Muskeln, Schwierigkeiten beim Gehen und Steifheit, Kr√§mpfe und unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln)
  • R√ľckenschmerzen
  • Menstruationsst√∂rungen
  • Schw√§che
  • Fieber
  • Gewichtszunahme
  • Verletzung

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gewichtsabnahme
  • Haarausfall
  • √úberempfindlichkeit
  • Niedrige Schilddr√ľsenhormone
  • Halluzination
  • √úberm√§√üiges Gl√ľcksgef√ľhl
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gest√∂rtes Denken
  • Aggression
  • Krampfanf√§lle
  • Unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen
  • Ver√§nderte Koordination
  • √úberm√§√üige Bewegungsaktivit√§t
  • Ged√§chtnisverlust (Amnesie)
  • Herabgesetzte Empfindung
  • Sprachst√∂rung
  • Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen
  • Ohnmacht
  • Migr√§ne
  • Erweiterte Pupillen
  • Ohrenschmerzen
  • Schneller Herzschlag
  • Hoher Blutdruck
  • Err√∂ten
  • Atembeschwerden
  • Pfeifender Atem
  • Kurzatmigkeit
  • Nasenbluten
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre
  • Schluckbeschwerden
  • H√§morrhoiden
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Zungenerkrankung
  • Aufsto√üen
  • Augenschwellung
  • R√∂tlich-violette Flecken auf der Haut
  • Schwellung des Gesichts
  • Kalter Schwei√ü
  • Trockene Haut
  • Nesselsucht
  • Juckreiz
  • Arthrose
  • Muskelzucken
  • N√§chtliches Wasserlassen
  • Unverm√∂gen, die Blase zu entleeren
  • Vermehrtes Wasserlassen
  • Steigerung der H√§ufigkeit des Wasserlassens
  • Blasenentleerungsst√∂rung
  • Harninkontinenz
  • Scheidenblutung
  • Sexualst√∂rung
  • Sexualst√∂rung bei der Frau
  • Schwellung der Beine
  • Sch√ľttelfrost
  • Durst
  • Anstieg der Leberenzymwerte
  • Magen-Darm-Entz√ľndung
  • Ohrinfektion
  • Tumor
  • Heuschnupfen
  • Suizidgedanken
  • Suizidales Verhalten
  • Psychotische St√∂rung
  • √úberm√§√üiges Gl√ľcksgef√ľhl
  • Verfolgungswahn
  • Herzproblem
  • Blutungsprobleme (wie z. B. Magenbluten)
  • Blut im Urin
  • Teerstuhl
  • Zahnerkrankung
  • Zungenerkrankung
  • Hautproblem mit Blasenbildung
  • Muskelkr√§mpfe
  • √ľberm√§√üige Scheidenblutung
  • Gehschwierigkeiten
  • Krebserkrankung
  • Unter der Behandlung mit Sertralin oder kurz nach deren Beendigung wurden F√§lle von suizidalen Gedanken und suizidalem Verhalten berichtet (siehe Abschnitt 2).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Ein Zustand nicht behebbarer Bewusstlosigkeit (Koma)
  • Geschwollene Dr√ľsen
  • Hohes Cholesterin
  • Niedriger Blutzucker
  • k√∂rperliche stress- oder emotionsbedingte Symptome
  • Arzneimittelabh√§ngigkeit
  • Schlafwandeln
  • Vorzeitiger Samenerguss
  • Schwere allergische Reaktion
  • Gest√∂rte Bewegungen
  • Bewegungsschwierigkeiten
  • Verst√§rkte Empfindung
  • Empfindungsst√∂rungen
  • Glaukom
  • Tr√§nenst√∂rungen
  • Flecken vor den Augen
  • Doppelsehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Blut im Auge
  • Ungleiche Gr√∂√üe der Pupillen
  • Abnorme Sicht
  • Probleme bei der Einstellung des Blutzuckerspiegels (Diabetes)
  • Herzanfall
  • Langsamer Herzschlag
  • Schlechte Durchblutung von Armen und Beinen
  • Enge im Hals
  • Schnelle Atmung
  • Langsame Atmung
  • Sprachst√∂rung
  • Schluckauf
  • Blut im Stuhl
  • Wunder Mund
  • Zungengeschw√ľr
  • Geschw√ľrbildung im Mund
  • Leberfunktionsst√∂rung
  • Ausschlag im Bereich der Haare
  • Ver√§nderte Haarstruktur
  • Ver√§nderter Hautgeruch
  • Knochenerkrankung
  • Vermindertes Wasserlassen
  • Verz√∂gertes Wasserlassen
  • Trockener Scheidenbereich
  • Roter schmerzhafter Penis und Vorhaut
  • Scheidenausfluss
  • Verl√§ngerte Erektion
  • Ausfluss aus der Brustdr√ľse
  • Hernie
  • Verminderte Arzneimittelvertr√§glichkeit
  • Ver√§ndertes Sperma
  • Erh√∂hter Cholesterinspiegel im Blut
  • Gef√§√üerweiterung
  • Divertikulitis
  • Abnahme der Blutgerinnungszellen
  • Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen
  • endokrine Probleme
  • Erh√∂hung der Blutzuckerwerte
  • Niedrige Blutsalze
  • ungew√∂hnliche furchterregende Tr√§ume
  • pl√∂tzliche starke Kopfschmerzen (Dies kann ein Zeichen f√ľr eine schwerwiegende Erkrankung sein, die als reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) bezeichnet wird.)
  • Benommenheit
  • Ohnmacht oder Beschwerden in der Brust, die Zeichen von Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t (auf einem Elektrokardiogramm sichtbar) oder eines unnormalen Herzrhythmus sein k√∂nnen
  • Schnelle Atmung
  • fortschreitende Vernarbung des Lungengewebes (interstitielle Lungenerkrankung)
  • Pankreatitis
  • Schwere Leberfunktionsst√∂rungen
  • Gelbf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Hautreaktion auf Sonnenlicht
  • Haut√∂dem
  • Untergang von Muskelgewebe
  • Brustvergr√∂√üerung
  • Anormale Laborwerte
  • Gerinnungsst√∂rungen

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Partieller Verlust des Sehverm√∂gens
  • Kaumuskelkrampf
  • Bettn√§ssen
  • Entz√ľndungen des Dickdarms (Durchfall verursachend)

Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale Hämorrhagie), siehe weitere Informationen unter Schwangerschaft in Abschnitt 2

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

In klinischen Pr√ľfungen mit Kindern und Jugendlichen wurden im Allgemeinen √§hnliche Nebenwirkungen wie bei Erwachsenen beobachtet (siehe oben). Als h√§ufigste Nebenwirkungen kam es bei Kindern und Jugendlichen zu Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Durchfall und √úbelkeit.

Beschwerden, die Auftreten können, wenn die Behandlung abgebrochen wird

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels pl√∂tzlich beenden, kann es bei Ihnen zu Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhle, Empfindungsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Erregtheit oder Angst, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Zittern kommen (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Sertralin Bluefish abbrechen‚Äú).

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Knochenbr√ľchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung nach ‚Äěverw. bis‚Äú und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Sertralin Bluefish enthält

Der Wirkstoff ist: Sertralin.

Jede Filmtablette enthält 100 mg Sertralin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Hyprolose, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Macrogol 400, Polysorbat 80 und Titandioxid (E171).

Wie Sertralin Bluefish aussieht und Inhalt der Packung

Bei Sertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten handelt es sich um wei√üe, kapself√∂rmige Filmtabletten mit der Pr√§gung ‚ÄěA‚Äú auf einer Seite und der Pr√§gung ‚Äě82‚Äú auf der anderen Seite.

Sertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten sind erhältlich in Packungen zu 20, 50 und 100 Filmtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Pharmazeutischer Unternehmer

Bluefish Pharmaceuticals AB F.O. Box 49013

100 28 Stockholm Schweden

Hersteller

Bluefish Pharmaceuticals AB

Gävlegatan 22113 30 Stockholm

Schweden

Mitvertrieb

Bluefish Pharma GmbH

Im Leuschnerpark 4

64347 Griesheim

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

DeutschlandSertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten
IrlandSertraline Bluefish 100 mg film-coated tablets
IslandSertraline Bluefish 100 mg filmuh√ļ√Ķa√Ķar t√∂flur
NorwegenSertralin Bluefish 100 mg filmdrasjerte tabletter
√ĖsterreichSertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten
PortugalSertralina Bluefish 100 mg comprimidos revestidos por película
SchwedenSertralin Bluefish 100 mg filmdragerade tabletter
SpanienSertralina Bluefish 100 mg comprimidos recubiertos con película EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2022

Quelle: Sertralin Bluefish 100 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Sertralin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.03.2010
ATC Code N06AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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